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Notfall Coronavirus – welche gesellschaftlichen Folgen hat die Aussetzung des Schulbetriebs?

von Martin Wassermair / am 23.03.2020

Michael Wimmer (Kultur- und Bildungswissenschafter) ist bei Politikredakteur Martin Wassermair per Videoschaltung zu Gast.

Live-Sendung am Montag, 30. März 2020, 17.00 - 17.50 Uhr.

Die Ankündigung von Bundeskanzler Sebastian Kurz vom 11. März 2020, dass ab der darauffolgenden Woche für unbestimmte Zeit in den Schulen kein Unterricht stattfinden werde, ist in der österreichischen Nachkriegsgeschichte bislang einzigartig. Seither befinden sich 1,2 Millionen Schülerinnen und Schüler zu Hause - und mit ihnen rund 120.000 Lehrkräfte. Damit geht auch von einem Tag auf den anderen ein fundamentaler Wandel der Funktion von Schule in der Gesellschaft einher. Denn trägt Staat eine umfassende Bildungsverantwortung, übertragt diese aber in der aktuellen Coronavirus-Krise vor allem an die Eltern schulpflichtiger Kinder, die eine derartige Herausforderung am ehesten noch unter privilegierten Umständen zu meistern in der Lage sind.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen daher u.a. Fragen, inwieweit in der gegenwärtigen Ausnahmesituation allfällige Versäumnisse in der Bildungspolitik der vergangenen Jahre zutage treten, wie sich die gesellschaftlichen Folgen der weitreichenden Einstellung des Schulbetriebs zu erkennen geben und welche Lehren für die Zukunft daraus zu ziehen sind.

Hinweis:

Michael Wimmer hat auf seinem Blog einen aktuellen Text zum Thema veröffentlicht.

http://michael-wimmer.at/blog/familie-bitte-uebernehmen-sie-als-sich-die...

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