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Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden 1933-1945

Created at 29. Oct. 2026

by dorftv

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden war kein plötzliches Ereignis, sondern ein Prozess fortschreitender Ausgrenzung, Entrechtung, Beraubung, Vertreibung, Deportation und schließlich systematischen Massenmords. Der Vortrag zeichnet diesen Weg nach und fragt dabei nicht nur nach den Entscheidungen der nationalsozialistischen Führung, sondern auch nach den Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten der Verfolgten, nach den Täter*innen und den beteiligten Institutionen sowie nach der Rolle von Zuschauer*innen, Profiteur*innen und Helfenden.

Im Zentrum stehen zwei Beispiele, die unterschiedliche Phasen der nationalsozialistischen Judenverfolgung sichtbar machen: die Anschlusspogrome in Österreich im März 1938 und die anschließende Politik von Entrechtung, Raub und erzwungener Auswanderung sowie die Ghettoisierung, Deportation und Ermordung der ungarischen Jüdinnen und Juden nach der deutschen Besetzung Ungarns im Jahr 1944.

Gast:
Regina Fritz (Universität Wien - Institut für Zeitgeschichte)

Moderation: 
Marcus Gräser (JKU Linz)

Aufgezeichnet am 19. Oktober 2026 | Wissensturm Linz

VHS Linz in Kooperation mit dem Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte und dem Institut für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte der JKU. Gefördert aus den Mitteln der österreichischen Gesellschaft für politische Bildung

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