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Aus der Dunkelheit

Created at 6. May. 2023

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by Hugo

Wieviel Geschichte wohnt in der Gegenwart

Beitrag zur Ausstellung mit Hubert Lobnig, Angela Koch, Moritz Matschke und Sabine Watschka.

In der Ausstellung, die von Hubert Lobnig und Moritz Matschke angeregt, organisiert und strukturiert wurde, sind ortsbezogene Arbeiten von Studierenden zu sehen, die sich mit Spuren nationalsozialistischer Herrschaft auseinandersetzen.

Ausgangspunkt war die Beschäftigung mit den Linzer Brückenkopfgebäuden, deren Entstehungsprozess viel über die Zeit des Nationalsozialismus erzählt. Hinzu kommen Auseinandersetzungen mit persönlichen Orten mit nationalsozialistischer Geschichte, den Kellern von Linz, Tatorten und den damit in Verbindung stehende Architekturen, der Ästhetik von Erinnerungspolitik, Formen von Widerstand oder den Kontinuitäten von rechten Räumen.

Der Ausstellungsort ist der ehemalige - lange Zeit unbetretene - Aktenkeller des Finanzamtes, das lange Zeit in einem der beiden Brückenkopfgebäude (Hauptplatz 6) untergebracht war. Seine Baugeschichte geht auf die Einrichtung einer großen Anzahl von Luftschutzkellern der Nationalsozialisten zurück. Er erweist sich für unser Projekt als sehr interessant, weil sowohl NS-Baugeschichte, als auch Linzer Nachkriegsgeschichte anwesend sind.  

Die Ausstellung „Aus der Dunkelheit“ entstand aus dem institutsübergreifenden Projekt "Böse Häuser" während dem Winter- und Sommersemester 2020/21 unter Beteiligung von Karin Harrasser, Angela Koch, Antoine Turillon, Studierende der Künstlerischen Praxis am Institut für Kunst und Bildung, der Medien-, Kunst- und Kulturtheorien und von Raum & Design Strategien.

Ausstellung 5. Mai bis 7. Juli 2021
Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 6, Aktenkeller

Produktion: Basir Ahmad Ahmadi und Georg Ritter, DORFTV

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