Solidarökonomie und gesellschaftlicher Wandel – worauf setzen linke Alternativen im Wahljahr 2021?

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Created at 6. Jul. 2021

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by Martin Wassermair

Bei Martin Wassermair waren Clemens Brandstetter (Wandel OÖ) und Stefanie Breinlinger (KPÖ OÖ) zu Gast.

Live gesendet am Dienstag, 13. Juli 2021, 18.30 – 19.30 Uhr

Der Stachel im Fleisch CIV

Wenig Geld, dafür umso mehr Engagement und Zuversicht in den Erfolg – die Ausgangssituation von Kleinparteien ist im politischen System Österreichs seit jeher als durchaus schwierig zu bezeichnen. Die Linzer Gemeinderatswahl bzw. die OÖ. Landtagswahl am 26. September 2021 bieten Parteien und Bürgerlisten, die bislang nicht im Stadt- oder Landesparlament vertreten waren, wieder einmal die Möglichkeit, schon im Vorfeld mehr als sonst öffentliche Aufmerksamkeit zu finden und in Konkurrenz zum Parteienestablishment mit davon abweichenden Positionen und Programmansätzen um Zustimmung zu werben. Doch gerade auch im Spektrum der linken Alternativangebote gibt es Unterschiede, die zum Teil schon aus der historischen Entwicklung resultieren. Während etwa die KPÖ als Mitgründerin der Zweiten Republik auf eine lange Geschichte zurückblickt, versteht sich der Wandel OÖ bei der Kandidatur in der Landeshauptstadt Linz als junge Wahlinitiative, die gleichfalls auf gerechte Teilnahme am gesellschaftlichen Wohlstand, eine radikale Verkehrswende und Demokratieerneuerung setzt.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen daher u.a. Fragen, mit welcher Programmatik die KPÖ in Oberösterreich sowie der Wandel in Linz punkten wollen, wie der rechts-konservativen Hegemonie im Land zu begegnen ist und worauf die Forderung nach mehr Solidarität, Menschenrechte und demokratische Teilhabe in der Post-Corona-Gesellschaft hoffen darf.

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