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Wegen Corona außer Betrieb - wie systemrelevant sind Kunst und Kultur tatsächlich?

von Martin Wassermair / am 11.11.2020

Bei Martin Wassermair sind Wiltrud Hackl (Geschäftsführerin Gesellschaft für Kulturpolitik OÖ) und Philipp Kroll (Obmann Kulturverein KAPU) zu Gast.

Live-Sendung am Montag, 7. Dezember 2020, 17.30 – 18.30 Uhr

Der Stachel im Fleisch LXXIX

Seit Beginn des Frühjahrs 2020 machen sich im österreichischen Kunst- und Kulturleben zunehmend Ratlosigkeit und Verzweiflung breit. Im Zuge der strikten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sehen sich Theater, Konzerthallen, Kinos und Festivals mit Veranstaltungsverboten konfrontiert, die zahlreichen Kulturschaffenden die ökonomischen Grundlagen unter den Füßen entzogen haben. Das Wehklagen nimmt zu, die Kunstszene fordert demzufolge mit Nachdruck staatliche Unterstützung für die Einnahmen- und Verdienstausfälle. Dabei verweist dieser gesellschaftliche Sektor immer auch auf die eigene Systemrelevanz in einer schwer krisengeplagten Zeit. In diesem Zusammenhang ist das kritische Augenmerk allerdings darauf zu richten, inwieweit nicht doch schwere Versäumnisse in der generellen Ausrichtung des Kulturbetriebs zur aktuellen Misere beigetragen haben.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen daher u.a. Fragen, wie Kunst- und Kulturschaffende in der Corona-Krise ihre besondere Betroffenheit erklären, welche Wertschätzung im Zuge der gesamtgesellschaftlichen Anstrengungen bei der Pandemiebekämpfung zum Ausdruck kommt und auf welche Weise der Kulturbetrieb in Zukunft tatsächlich emanzipatorische Begründungszusammenhänge entwickeln kann.

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