Jorge Villoslada Durán - Macondo

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Created at 21. Apr. 2021

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by DORFbrunnen

Jorge Villoslada Durán

Macondo

für Klarinette, Saxophon, Kontrabass und Drumset (2020)

Der Roman „Hundert Jahre Einsamkeit“ von Gabriel García Márquez inspirierte dieses Stück. as Wetter, der Regen, das Eis (an das sich Oberst Aureliano Buendía im Moment seines Erschießungskommandos erinnerte), die Einsamkeit, die Multi-Realität, die Traditionen und Geschichten, frenetische Rhythmen, die mit einem enor- men Raum-Zeit-Déjà-Vu konfrontiert waren. Ein Ort für Fantasie und Imagina- tion. Wir alle haben ein inneres Macondo, in dem Zeit und Raum anders funkti- onieren als in der Realität. Macondo ist “zum Glück kein Ort, sondern ein Geisteszustand, der es Dir ermöglicht, zu sehen, was Du sehen willst und es so zu sehen, wie Du es möchtest“.

Jorge Villoslada Durán (*1997, Spanien) studierte zunächst Geige im Arturo So- ria Konservatorium in Madrid. Er schloss sein Studium in Kunstgeschichte an der Complutense-Universität von Madrid ab und spezialisierte sich auf zeitgenössi- sche Kunst mit seinem Abschlussprojekt über Performance im heutigen Spani- en und der Performance-Gruppe Los Torreznos. Gleichzeitig begann er sein Kompositionsstudium bei Jose Pablo Polo. Als Geiger ist er drei Jahre im Pro- jekt der Orquesta Joven de la Sinfónica de Galicia tätig, wo er das symphoni- sche Repertoire genau kennenlernt und Dirigenten, Interpreten und Komponis- ten wie Sayaka Sh ō ji, Roberto González Monjas oder Krzysztof Penderecki treffen konnte. Derzeit studiert er bei Carola Bauckholt an der Anton-Bruck- ner-Universität in Linz, wo er sein Bachelor-Studium fortsetzt und mit Gruppen wie den Neuen Vocalsolisten Stuttgart zusammenarbeiten konnte. Kürzlich wur- de seine Arbeit beim Orgelwettbewerb des Wien Modern Festivals zur Urauffüh- rung ausgewählt.

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Das Institut für Komposition, Dirigieren und Computermusik präsentiert

Videoproduktionen der Uraufführungen von Paquito Ernesto Chiti, Batya Frenklakh, Jorge Gómez Elizondo, María Pérez Díez, Åsmund Perssønn Ødegaard, Katharina Roth, Alireza Shahabolmolkfard und Jorge Villoslada Durán

DI 09. & MI 10.03.2021 jeweils ganztägig Großer Saal  ABPU Mit Unterstützung der IGNM OÖ

 

SCHALLFELD ENSEMBLE sind:

Tina Nadjar, Stimme

Szilárd Benes, Klarinette

Diego García Pliego, Saxophon

Lorenzo Derinni, Violine

Myriam García Fidalgo, Cello

Margarethe Maierhofer-Lischka, Kontrabass

Manuel Alcaraz, Percussion

Tsugumi Shirakura, Klavier

Leonard Garms, Dirigent

Schallfeld ist ein internationales Ensemble für zeitgenössische Musik mit Sitz in Graz. Die Gruppe begeistert durch Virtuosität und Klangsensibilität mit einer besonderen Aufmerksamkeit für Konzertformate, die sich mit den jeweiligen räumlichen Gegebenheiten kreativ auseinandersetzen und eine neue Dimension des Hörens eröffnen. Schallfeld wurde 2013 von Alumni des Klangforum Wien gegründet. In der künstlerischen Programmation spiegeln sich die Diversität Schallfeld Ensemble © Wolfgang Siveri und Interessen seiner Mitglieder, derzeit Musiker*innen aus 8 verschiedenen Ländern, wieder. Aufmerksamkeit erregt das Ensemble sowohl durch spannende Programmgestaltung mit Fokus auf junge Komponist*innen und innovative Konzert-Inszenierungen, als auch durch seine Arbeit mit live-Elektronik und kollektiven Improvisationen. Schallfeld sieht seine Aufgabe darin, die Musik internationaler Komponist*innen nach Österreich zu bringen, und umgekehrt als Botschafter für neue Musik im Ausland zu wirken. Neben einer eigenen Konzertreihe in Graz ist Schallfeld regelmäßiger Gast bei Festivals im In-und Ausland, u.a. bei Wien Modern, Klangspuren Schwaz, Impuls Graz, Darmstädter Ferienkursen, Afekt (Estland), Poznan Musical Spring (Polen), Daegu International Contemporary Music Festival (Südkorea). 2016/17 ist Schallfeld Teil des NASOM-Programms, einer Initiative des Außenministeriums zur Förderung herausragender österreichischer Musiker*innen im Ausland und seit 2015 Ensemble in Residence des europäischen Ulyssses-Networks. Das Ensemble engagiert sich ebenso in pädagogischen Projekten und partizipativen Theaterprojekten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, mit Unterstützung durch die Stadt Graz, die EU (Programm Youth in Action), MICA und KulturKontakt Austria. Schallfeld wird gefördert von der Stadt Graz, dem Land Steiermark und dem Bundeskanzleramt, den österreichischen Kulturforen und erhält großzügige logistische Unterstützung durch die Kunstuniversität Graz und das IEM (Institut für Elektronische Musik und Akustik). darin, die Musik internationaler Komponist*innen nach Österreich zu bringen, und umgekehrt als Botschafter für neue Musik im Ausland zu wirken. Neben einer eigenen Konzertreihe in Graz ist Schallfeld regelmäßiger Gast bei Festivals im In-und Ausland, u.a. bei Wien Modern, Klangspuren Schwaz, Impuls Graz, Darmstädter Ferienkursen, Afekt (Estland), Poznan Musical Spring (Polen), Daegu International Contemporary Music Festival (Südkorea). 2016/17 ist Schallfeld Teil des NASOM-Programms, einer Initiative des Außenministeriums zur Förderung herausragender österreichischer Musiker*innen im Ausland und seit 2015 Ensemble in Residence des europäischen Ulyssses-Networks. Das Ensemble engagiert sich ebenso in pädagogischen Projekten und partizipativen Theaterprojekten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, mit Unterstützung durch die Stadt Graz, die EU (Programm Youth in Action), MICA und KulturKontakt Austria. Schallfeld wird gefördert von der Stadt Graz, dem Land Steiermark und dem Bundeskanzleramt, den österreichischen Kulturforen und erhält großzügige logistische Unterstützung durch die Kunstuniversität Graz und das IEM (Institut für Elektronische Musik und Akustik)

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