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Tag 0, Ultimatum ausgelaufen, Streik steht im Raum

Created at 13. Jan. 2026

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by Solidarwerkstatt

Nach nur minimalem Angebot in der vierten KV-Verhandlungsrunde erhöhen Beschäftigte den Druck – Protest zur Landtagssitzung am 12.1.

 Auch die vierte Kollektivvertragsverhandlungsrunde für die Beschäftigten der Ordensspitäler Oberösterreich am 8. Jänner brachte keinen Abschluss. Die Arbeitgeber boten neben kleinen rahmenrechtlichen Punkten lediglich eine Übertragung des 3-Jahres-Lohnabschlusses des Bundes, der in den Jahren 2027 und 2028 hinter der erwarteten Inflation zurückbleibt und daher Reallohnverluste mit sich bringen würde. 

 Bereits in den vergangenen Wochen hatten Beschäftigte mit über 6.800 Unterschriften unmissverständlich klar gemacht, dass sie Lohnerhöhungen zumindest in Höhe der Inflation sowie eine stufenweise Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden erwarten. 

 „Die Arbeitgeber haben sich seit Verhandlungsrunde wenig bewegt. Das Angebot, das am Tisch liegt, bedeutet einen erheblichen Reallohnverlust für alle, die tagein tagaus die Gesundheitsversorgung im Land Oberösterreich am Laufen halten. Bei der Arbeitszeitverkürzung gibt es gar kein Angebot. Dabei hat sich das Tempo im Krankenhaus die letzten Jahre massiv beschleunigt und wir gehören trotzdem immer noch zu den letzten Berufsgruppen mit 40 Stunden Normalarbeitszeit. Deshalb bleibt uns jetzt nichts anderes übrig, als über einen Streik abzustimmen“, so Martina Reischenböck, Gesundheitssprecherin vida Oberösterreich. 

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