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Kepler Salon: Kunst, Politik und Aktivismus. Wie sollen wir uns organisieren?

von cecilia tasso / am 05.05.2012

Soziale Bewegungen neigen zur Institutionalisierung: Aus Streikenden werden Gewerkschaften, aus Hausbesetzungen Genossenschaften, aus jungen KonzertveranstalterInnen Kulturvereine, aus Kunstvereinigungen DienstleisterInnen. Diese Entwicklung ist zweischneidig: Einerseits gewinnen solche Institutionen im Idealfall an politischer Relevanz, sie werden offizielle Ansprechpartnerinnen für Behörden, Medien und Politik. Andererseits fördert das Verfestigen von Strukturen auch die Bürokratisierung, die Hierarchisierung, Autopoiese und den Verlust von Radikalität. Ursprüngliche Forderungen verlieren an Schärfe, AktivistInnen werden zu FunktionärInnen. Aktenordner stapeln sich, Sympathien verfliegen.

In dem Gespräch wird diskutiert welche Organisationsform welchem Zwecke dient, wie die Organisationsformen der Zukunft aussehen können. Wann machen temporäre Assoziationen Sinn, wann die politische Institutionalisierung? Was kann man als KünstlerIn, AktivistIn oder PolitikerIn aus den Erfolgen und Fehlern der sozialen Bewegungen lernen?

Vortragende: Stefan Haslinger, Tina Leisch
Gastgeber: Ferry Öllinger

Aufzeichnung der Diskussion im Kepler Salon Linz am 16.4.2012
http://www.kepler-salon.at/de/Veranstaltungen/Kunst-Politik-und-Aktivism...

Eine Kooperation von Kepler Salon, KUPF Akademie und Gesellschaft für politische Bildung

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