Sommerakademie 2017 - Die Eurokrise: Wettbewerbsdenken vs. koordinierte Wirtschaftspolitik

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Created at 29. May. 2017

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by Julian Zauner

Vortrag von Philipp Heimberger

Der vorherrschende europäische Diskursnarrativ führt die anhaltende Krise im Euroraum – die in Peripherieländern wie Griechenland oder Spanien besonders ausgeprägt ist – auf einen Mangel an preislicher Wettbewerbsfähigkeit zurück. Die europäische Krisenpolitik versucht durch Lohnsenkungen und Sozialabbau die preisliche Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Der Vortrag setzt sich kritisch mit den Determinanten von Wettbewerbsfähigkeit sowie mit strukturellen Pfadentwicklungen der Eurozonenländer auseinander. Dabei werden alternative Ansätze zur Überwindung der Polarisierung zwischen Kern- und Peripherieländern der Eurozone im Hinblick auf koordinierte Wirtschaftspolitik herausgearbeitet.

Philipp Heimberger ist Ökonom am Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) und am Institut für die Gesamtanalyse der Wirtschaft (Johannes Kepler Universität Linz). Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Wirtschaftspolitik und makroökonomische Analyse.

Aufgezeichnet am 19. Mai 2017

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