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Be yourself - Stay Black and Beautiful. Diskussionsrunde.

von Toutou / am 27.03.2015

„Skin toning“, die sogenannte Aufhellung der Haut ist in vielen afrikanischen, karibischen, nord- und lateinamerikanischen Ländern, sowie in der Asia-Pazifischen Region weit verbreitet. Laut WHO (2011) nutzen 77% der Frauen in Nigeria, 59% in Togo, oder 35% in Südafrika regelmäßig Hautaufhellungspräparate.
Es soll ein positiver Umgang mit den „Schwarzsein“ gefördert werden. Wir wollen ein komplementäres Schönheitsbild schaffen, möchten uns von dieser weißen Vorherrschaft befreien und alle Schönheitstypen gleichwertig in den Medien, öffentlichen Räumen und unseren Köpfen bewerben.

Mit:
Sophia ́s Njeri, Sandra Andrews (Focus on Beauty), Mag. Mina Stöttner (Biokosmetik), Janne Atakba (DGKS), Dr. Mag. Kim Carrington (MAIZ), Stephanie Twumasi – Moderation
http://ta.stwst.at/associated-events/

Eine Veranstaltung von Jaapo

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Dieses Video wurde seit April 2014 (Relaunch Webseite) insgesamt 10 Mal an folgenden Terminen gesendet:
Montag, März 30, 2015 - 21:35
Montag, März 30, 2015 - 18:52
Montag, März 30, 2015 - 16:01
Sonntag, März 29, 2015 - 20:11
Sonntag, März 29, 2015 - 15:44
Samstag, März 28, 2015 - 23:42
Samstag, März 28, 2015 - 19:43
Samstag, März 28, 2015 - 15:44
Mittwoch, September 24, 2014 - 19:58
Mittwoch, September 24, 2014 - 18:20
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irgendwie passt das für mich nicht zusammen:
wenn andere versuchen jemanden einzuordnen 'schwarz oder nicht schwarz, herkunft etc', man dieses verhalten einerseits kritisiert als sei es komplett unwichtig und auf der anderen seite hebt man hervor man ist 'schwarz', definiert sich ganz bewusst selbst darüber.
darin leite ich mal einen inneren konflikt ab der zeigt, daß man selber irgendwie nicht genau weiß wo man sich einordnet oder einordnen soll. das ist aber ein thema das andere abseits der hautfarbe auch haben (bin ich zu dick oder zu dünn, zu groß oder zu klein, habe ich die richtige haarfarbe/länge, welche modesau wird jetzt wieder durchs dorf getrieben, wer definiert das, muß ich jedem scheiß trend hinterher laufen. wie individuell muß man sein, oder auch nicht,...)
wenn man sich nach der formel "wiastas mochst, mochstas foisch" richtet, kann man endlich loslassen, weil man es sowieso nicht jeden recht machen kann, und wieso soll man sich den stress überhaupt antun es jeden recht zu machen :-)

das marketing von schönheitsprodukten hat zum ziel so vielen leuten wie möglich einzureden, daß sie nicht ausreichend schön sind. warum? natürlich um mehr produkte zu verklopfen. daß diese produkte nicht wirken dürfen ist auch klar. wenn sie ihr werk vollbracht hätten würden sie ja nicht mehr verkauft werden. und von der information, daß die gesundheit der haut hauptsächlich mit der ernährung zusammenhängt wird der hautcremeproduzent auch nicht in die welt blasen.
stattdessen wird man in der werbung irreale zielvorstellungen von am computer generierten personen präsentieren, denen so viele personen wie nur möglich nicht entsprechen um ihnen einzureden, daß sie dieses und jeden schönheitsprodukt kaufen sollen. personen mit mangehafter bildung sind da die besten opfer.
das findet aber nicht nur im bereich schönheit sondern auch im bereich gesundheit und/oder leistungsfähigkeit statt.
ich hab im norden thailands gesehen wie ein kleines kind von den eltern, die einen super obst und gemüseladen haben, mit actimel-dreck in den kindergarten geschickt wurde. das brainwashing des marketings hat hier auch super erreicht, daß man den leuten einredet, daß das actimel super für die verdauung ist. das passt natürlich sehr gut für diese peronengruppe, weil die 'natürlich rein zufällig' auch verdauungsprobleme haben, weil asiaten ja im druchschnitt milch sehr schlecht vertragen. damit, daß actimel ein milchprodukt ist stellt man auch sicher, daß diese verdauungsprobleme nicht aufhören werden und man dieser person auf lebenszeit wegen verdauungsbeschwerden actimel verklopft. bei uns sind es andere gehirnsäuchen wie homöopathie, etc. wo auch viele akademiker zu dumm sind zu begreifen, daß dieser scheiß nicht wirkt, obwohl sie ein medizinstudium gemacht haben.