"Wir haben uns schon vor Monaten auf diese Situation vorbereitet ..." - Anna Zelenska-Sumkina im Interview - #WeStandWithUkraine

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Created at 7. Mar. 2022

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by Martin Wassermair

Am 24. Februar 2022, dem Tag des kriergerischen Überfalls Russlands auf die Ukraine, hat die Englischlehrerin Anna Zelenska-Sumkina gemeinsam mit Mann und Kinder ihre Heimatstadt Charkiw verlassen.

Wenige Tage später erzählte sie im Telegram-Gespräch von ihren Erfahrungen auf der Flucht und wie sich in ihrem Leben plötzlich alles verändert hat.

Redaktion und Interview:

Martin Wassermair (Politikredakteur DORFTV)

 

"Wir haben uns schon vor Monaten auf diese Situation vorbereitet ..." –
Anna Zelenska-Sumkina im Interview

MW: Nach dem schrecklichen Aggressionsakt des russischen Militärs auf Anordnung von Präsident Wladimir Putin ist Ihre Situation für uns alle interessant. Können Sie erzählen, welche Erfahrungen Sie gemeinsam mit Ihrer Familie gemacht haben, als Sie Ihre Heimatstadt hinter sich ließen? Geben Sie uns doch bitte Einblicke, auch emotionale, wie Sie die vergangenen Tage erlebt haben.

AZS: Alles begann am Donnerstag (24. Februar 2022; Anm.) um 5 Uhr früh, als wir aufgrund von Explosionen aufwachten. Ich weiß nicht, wie viele Explosionen, aber sie waren weiter entfernt. Dieser Lärm weckte uns. Alle in der Stadt verstanden sogleich – das ist der Beginn des Krieges. Die Amerikaner haben uns zuvor über Putins Pläne informiert. Charkiw ist eine große Stadt in der Nähe der Grenze, mit zwei Millionen Menschen – das aber vor dem Krieg. So habe ich versucht, alle meine Sachen zusammenzupacken, auch meinen Ehemann und die zwei Kinder. Das hat insgesamt sieben Stunden gedauert. In dieser Zeit telefonierten wir mit dem Freundeskreis und der Familie. Wir diskutierten, wer nun was unternehmen würde. Leute, die ein Auto haben, sind gefahren. Andere mussten zunächst entscheiden, was sie tun sollten. Manche nutzten die Busse, aber viele blieben auch einfach zu Hause. Meine Familie, also ich, mein Mann und die Kinder, wir verließen die Stadt schon am ersten Tag. Aber meine Eltern und die Eltern meines Mannes sind zurückgeblieben. Meine Eltern sind 60 Jahre alt, die Mutter meines Mannes 80. Sie wollen nicht zu den Sicherheitsorten in den U-Bahnstationen. Sie sind zu Hause in ihren Apartments. Sie wohnen in 16 bzw. 18 Stockwerke großen Anlagen. Ich habe auch eine Schwester, ihre Familie hat die Stadt am darauffolgenden Tag mit dem Auto verlassen. Wenn man von Charkiw nach Westen aufbrechen will, muss man die Straße nach Kiew nehmen. Die Straße war überfüllt, die Leute mussten stundenlang warten, um weiterzukommen. Wir haben uns schon vor Monaten auf eine solche Situation vorbereitet, da habe ich ein Buch gelesen, wie sich die Zivilbevölkerung in einem solchen Fall verhalten soll. Deshalb wählten wir nicht die Hauptstraßen – und so verlief unsere Straße der Grenze entlang. Das ist ein bisschen gefährlich, aber wir wussten nicht wie sehr. Wir haben niemanden gesehen, das war schon apokalyptisch. Wir haben ein Haus auf dem Land, da sind die Straßen schon viel befahren. Jetzt aber waren sie absolut leer. Wir sahen ukrainische Militärs, sie wirkten tapfer, und ich erkannte ihre Zuversicht. Wir fragten sie, ob die Straße sicher sei. Manchmal sagten sie Ja, dann wussten sie es selber nicht, also sind wir gefahren. Da war absolut niemand. Wenn sie bei den Kontrollen Nein sagten, waren da aktive Kämpfe 20 Kilometer vor uns, in Ochtyrka. Diese Stadt hat jetzt viel zu leiden. Da haben wir Angst bekommen, ich ersuchte meinen Mann, das Auto anzuhalten. Wir schauten bei Google Maps, wie wir eine andere Straße wählen können. Wir entschieden uns für sehr ungemütliche Straßen, ohne befestigten Boden, somit ist das Auto bis heute noch schmutzig. So fuhren wir durch die ganze Ukraine. Dann erreichten wir das Haus meiner Großeltern in der Region von Poltawa, etwa in der Mitte von Kiew und Charkiw. Das ist gleich nach dem Dnjepr, einem großen Fluss in der Ukraine. Er unterteilt unser Land in zwei Teile. Wir nennen sie das linke und das rechte Ufer. Sowohl die Region Poltawa und auch Charkiw liegen auf dem linken Ufer, von Russland aus gesehen. Wir wollten also schnell über den Fluss auf das rechte Ufer, weil wir Angst hatten, dass die Russen alle Brücken in die Luft sprengen würden. Das wäre dann ein großes Problem, um auf das rechte Ufer zu gelangen. Wir machten das also, das war am dritten Tag, am Samstag. Wir trafen meine Schwester und ihre Familie am selben Ort, verließen dann das linke Ufer und nahmen die Brücke bei Krementschuk. Die Ukraine ist wirklich groß, normalerweise braucht man 16 bis 24 Stunden, um die Ukraine zu durchqueren, wenn man auf guten Autobahnen fährt. Wir nutzten lokale Straßen – hatten aber keinen Platz, wo wir bleiben konnten. Alle Hotels waren überfüllt, aber die Mobilverbindungen blieben stabil und sind das bis heute noch. Auch Google Maps funktioniert gut. Aber erwarten Angriffe auf die Internet-Verbindungen innerhalb der kommenden Tage. Es gibt auch eine spezielle Website unter dem Namen "Pritulok", was Asyl bedeutet. Hier findet man Vorschläge von Leuten in der Ukraine, die ihr Zuhause für Familien wie die unsere anbieten. Man muss nur den eigenen Standort eingeben, dann werden geeignete Unterkünfte vorgeschlagen. Die befinden sich weniger in großen Städten, dafür aber in Dörfern und Häusern, so wie jenes in dem ich mich mittlerweile aufhalte. Wir haben eine nette Frau gefunden, Swetlana, die meinte: Kommt einfach, ihr erhaltet Betten und Essen! Ihr könnt auch die gesamte Einrichtung benützen. Wir blieben eine Nacht, die Kinder spielten mit der Katze. Für sie war das ein Problem, unsere Katzen zurückzulassen. "Mama, lass uns wenigstens eine mitnehmen!" Dann haben wir einen Raum in den Karpaten gemietet, das war gemeinsam mit einer Freundin und ihrem Mann, sie haben drei kleine Kinder, eines davon neugeboren. Sie kamen mit dem Zug, denn zu diesem Zeitpunkt kamen noch Züge aus Charkiw. Im Moment kann man sie kostenlos benützen. Es gibt Plätze, aber sie fahren nicht nach Plan ab. Man muss bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zum Bahnhof kommen, die "Kommendant-Zeit". In Charkiw ist es jetzt 16.00 Uhr. Das ist die letzte Möglichkeit, noch auf der Straße zu sein. Man muss also den Bahnhof bis zu dieser Uhrzeit erreichen. Der Zug kommt dann normalerweise um 22.00 Uhr, so lange ist zu warten. Manche meiner Freundinnen versuchten es über diese Möglichkeit. Sie standen vier bis fünf Tage unter Beschuss, entsprechen groß war die Nervosität. Aber sie kamen mit ihren Kindern zum Bahnhof. Manche sind allerdings noch immer in Charkiw, ich erhalte viele Chat-Nachrichten über Telegram. Das läuft über die Chatgruppen, die wir für Schule und Kindergarten haben zwischen Eltern und Lehrkräften. Aber auch für Capoeira, weil meine Kinder zu diesem Zweck einen Club besuchen. Über diese Chats erhalte ich also viele Informationen über die aktuelle Situation. Aus den Mitteilungen der Zurückgebliebenen geht nicht nur Panik hervor, sondern vor allem das Leiden. Sie leiden jetzt, aber niemand sagt, dass wir Ukrainerinnen und Ukrainer irgendwelche Bedingungen akzeptieren. Wir wollen Russland hier nicht haben. Und auch die Leute in Lugansk und Donezk wollen ein rasches Ende – und keine russische Okkupation. Auch keine russische Fake-Regierung. Wir waren überall in Gefahr, weil Bomben gefallen sind, auch in der Westukraine. In Lviv, in Iwano-Frankiwsk, in Riwne. Es ist also überall gefährlich. Ich hab aber keine Leute getroffen, die nicht an einen Sieg glaubten. So sind also auch wir auf die Reise gegangen, um einen sicheren Platz zu finden. Wir konnten den zunächst nicht finden. Ich darf die Ukraine verlassen, aber ich will meinen Mann hier nicht zurücklassen. Er ist im Kampfalter, aber er ist darauf nicht vorbereitet. Ich kenne viele Typen, die sind in einer guten körperlichen Verfassung, sie haben auch keine Kinder. Anderen haben Kinder, mitunter drei oder mehr. Es war für sie alle eine schwierige Entscheidung, welche Verpflichtung mehr wiegt – die Verpflichtung gegenüber unserem Land oder gegenüber der Familie. Für mich ist es auch kompliziert, weil ich weiß, dass ich meinen Mann brauche. Somit habe ich ihn auch nicht gehen lassen – und er hörte auf mich. Das weiß aber niemand. Wir sind in den Westen der Ukraine aufgebrochen, in die Nähe meiner Schwester. Sie ist mittlerweile ganz in der Nähe des Dnjepr. Wir reisten also drei Tage, eine Nacht haben wir mit den Kindern im Auto geschlafen. Wir begaben uns also ins Zentrum des Landes. In diesen drei Tagen ist die Situation immer nervöser geworden, überall trifft man auf Checkpoints. Ich habe sie nicht gezählt, aber das waren ungefähr 50. Unentwegt werden die Dokumente überprüft, so also würde man eine Grenze passieren. So machten wir auch Erfahrung mit dreistündigen Wartezeiten. Der Vorgang selbst dauerte bei uns dann nur fünf Minuten. Aber insgesamt haben wir nicht genug geschlafen – in diesen Tagen vielleicht sechs oder sieben Stunden pro Nacht.

MW: Seit dem letzten Donnerstag, dem 24. Februar, ist die Welt völlig geschockt von der brutalen Grausamkeit dieses Angriffs. Das muss Ihr Leben doch völlig durcheinander gebracht haben. Ihre Kinder sind da plötzlich eines Tages in einem Krieg aufgewacht. Wie können Sie als Eltern, aber auch als Lehrerin, den Kindern erklären, was da tatsächlich los ist? Wie können Sie darüber sprechen?

AZS: Entschuldigen Sie, die Frage war noch einmal …? Die Verbindung wurde unterbrochen.

MW: Ich wiederhole gerne: Als Lehrerin müssen Sie ja auch mit Kindern darüber reden, was da vor sich geht. Über diesen Aggressionsakt – und wer dafür verantwortlich ist. Da gibt es keinen Zweifel, dass es schwierig ist, darüber zu sprechen.

AZS: Für mich ist es nicht so schwierig, darüber zu sprechen. Meine Kinder sind sechs und acht Jahre alt. Sie wussten schon vorher vom Krieg, wir haben sie auch davon nicht ferngehalten. Ich habe jedoch nicht von brutalen Situationen erzählt, sondern dass es zwischen den beiden Ländern, Ukraine und Russland, Krieg gibt. Meine Tochter wurde 2014 geboren, beide sind daher mit diesem Wissen aufgewachsen. Was ist das Problem, was ist das Argument? Ich sage meinen Kindern, dass Russland ein großes Land ist – und glaubt, dass es in der Ukraine über Rechte verfügt und daher das Gebet beansprucht. Das ist natürlich nicht die Wahrheit, weil wir ein eigenständiger und unabhängiger Staat sind. Man will unsere Ressourcen, also Personalressourcen, Naturressourcen, Geldressourcen. Wir können Sie jetzt nicht zur Gänze stoppen. Ich hatte auch Gespräche mit Älteren. Ich unterrichte Kinder zwischen drei und sechs, sieben Jahren. Dieses Jahr hatte ich auch 10-Jährige, für mich zum ersten Mal. Sie wollten schon im Dezember eine ganze Menge wissen, aber sie haben alle Familien, mit denen sie sprechen konnten, also hielt ich mich da eher zurück. Ich habe Ihnen nur gesagt, wenn die Zeiten schlechter werden, sollen sie auf ihre Eltern genau hören. Im Moment sollten sie nicht zu viel fragen, sondern das für später aufheben. Sie sollten das tun, was die Eltern von ihnen erwarten. Das ist das Wichtigste, worüber ich in der Schule gesprochen habe. Die Gespräche begannen, nachdem die Eltern einer Mitschülerin das Land im Jänner verlassen hatten. Sie hatten viele Fragen dadurch entstanden Diskussionen. In Charkiw gibt es sehr viele russischsprachige Familien. Meine Mutter ist Russin, der Vater meines Mannes war Russe. Viele, viele Jahre gab es dagegen nichts zu sagen. Wer früher im historischen oder politischen Sinne etwas dagegen sagte, galt sogleich als Nationalist. Es sah jedenfalls danach aus. Diese Person galt als radikal.

MW: Ich habe noch eine sehr wichtige Frage: Für Sie sind im Moment Informationen von besonderer Bedeutung. Alleine schon um ein paar Anhaltspunkte zu bekommen, was so vor sich geht. Welchen Medien bzw. welchen Informationsquellen können Sie vertrauen? Gibt es unabhängige Information?

ASZ: Ich bin bei vielen Medien, die ich auch vorher gelesen haben, geblieben. Ich spreche von ukrainischen Online-Medien, wobei ich lieber lese als schaue, denn Videos machen mich verrückt. Ich bevorzuge auch Informationsradio – und auch Online-Zeitungen. Das auf der nationalen Ebene. Und ich informiere mich lokal über ein Medium aus Charkiw. Mit meinen Kolleginnen und Kollegen in der Schule habe ich viel gesprochen, welchen Medien wir trauen können. Dazu gab es viele Gespräche. Mir ist bewusst, welche "weiß" sind und welche nicht. Wir sagen hier, man kann sie essen. Ich esse also nur die richtigen Medien. Und es gibt ein paar Leute, denen ich vertrauen kann, sie sind respektvoll. Und ich vergleiche, was sie lesen und schauen, und wenn es mit mir übereinstimmt, dann kann ich dabei bleiben und den Medien vertrauen.

MW: Noch eine letzte Frage – die vielleicht wichtigste Frage: Wie können wir, die Nachbarstaaten der Ukraine oder andere Staaten der Europäischen Union, ihnen helfen? Was erwarten Sie von der Welt? Wir versprechen ja immer wieder, dass wir an Ihrer Seite stehen, dass wir an der Seite der Ukraine stehen. Um es nicht als reine Phrase zu belassen. Wie können wir Ihnen tatsächlich unsere Hand reichen?

AZS: Schon in den kommenden Tagen werden die Leute humanitäre Hilfe benötigen. Damit meine ich vor allem Lebensmittel. Manchmal geht's um Geld, dann aber auch um Lebensmittel. Alle meine europäischen Freundinnen und Freunde laden mich ein zu kommen. Wer immer Freundschaften in Europa hat, bekommt Einladungen. Es war sehr hilfreich, um das zu verstehen, dass wir vorerst noch darauf warten. Wir sind nicht jemand, der niemanden sehen will, also war diese Information dennoch sehr hilfreich. Wir sind sehr dankbar für die Position der europäischen Organisationen, die Hilfe der offiziellen Regierungsorganisationen, wie den Europäischen Rat und die Diplomatie. Zwei Dinge: Wir sind jenen Ländern dankbar, die die Blockaden aufhoben. Etwa Ungarn, oder der Präsident der Tschechischen Republik. Zuvor stoppte er die Regierung mit ihrer Hilfe für uns. Zuvor diskutierten sie viel, jetzt können sie helfen. Das ist das Erste. Das Zweite: Mein Mann und ich sehen jetzt, dass Europa der Ukraine mehr glaubt und vertraut. Man reicht uns die Hand, damit wir Europa näher rücken können. Vielleicht kann das auf diplomatischem Wege nützen, aber ich weiß nicht genau wie. Das Wichtigste ist aber zurzeit, dass sich die russische Bevölkerung ändern muss, das muss hinter den Grenzen der Ukraine und der Europäischen Union geschehen. In Europa tut man alles erdenklich Mögliche für uns, man gibt uns aktuell Geld, das sind oft ganz einfache Leute. Ich gehöre einer religiösen Organisation an, die sammelt bereits Geld für unsere Leute, die kaum mehr was bezahlen können. Die Preise sind enorm angestiegen, alles kostet jetzt das Doppelte. Für mich ist das jetzt noch kein Problem, weil wir Geld zur Seite gelegt haben, bei manchen im Freundeskreis ist das anders, aber wir kommen damit zurecht – aufgrund europäischer und amerikanischer Leute. Diese Hilfe ist für uns sehr wichtig, vor allem wenn ich an die Flucht denke, und da vor allem an Frauen und Kinder. Die Europäerinnen und Europäer versammeln sich auf den Straßen, die Politik sieht genau hin, denn sie achtet auf die Stimmen bei der nächsten Wahl. Und wenn die Leute Unterstützung anbieten, dann finden sie auch bei Politikerinnen und Politikern Unterstützung. Das wirkt also ineinander. Noch  vorgestern glaubten wir, dass wir die russische Aggression in wenigen Tagen stoppen könnten. Aber das ging daneben aufgrund der Mentalität des russischen Präsidenten und der russischen Regierung, sie wurden zu einem Furor, die in der Ukraine alle töten wollen, die sich gegen sie stellen. Augenblicklich können sie gar nicht adäquat darüber sprechen, wir können mit ihnen gar nichts anfangen. Wir hoffen aber, dass sie innerhalb ihrer Macht gestoppt werden können. Ich denke, dass auch die russische Bevölkerung sehr unglücklich sein muss. Sie äußert sich zu wenig. Ihre ukrainischen Familien werfen sie vor, dass sie den Medien vertrauen. Dort heiße es, ihr bombardiert euch selbst. Sie sagen, ihr in der Ukraine seid Medien-Zombies, es handelt sich nicht um russische Angriffe. Wir leiden unter den Sanktionen, ihr müsst unbedingt was unternehmen! Das sagen die Russinnen und Russen im Augenblick – eigentlich verständlich. Ich spreche zurzeit nicht mit meinen Verwandten in Russland, weil wir keine Verbindung haben. Ich fragte meine Mutter, ob sie mit jemandem gesprochen hatte. Plötzlich wurde ihre Stimme kalt, sie verneinte und vertrat die Ansicht, dass diese ohnehin genug Probleme hätten.

MW: Das ist also wirklich eine sehr schwierige Situation. Dennoch darf ich Ihnen, Anna, sehr herzlich danken. Für ihre Zeit und dafür, dass Sie uns Einblicke in ihre aktuelle Situation gegeben haben.

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