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MYNTH - SMOG

von DORFbrunnen / am 08.11.2017

directed & edited by Rupert Höller
cinematography & color grading by Adrian Bidron
supported by Öst. Musikfonds
special thanks: Stefan Angerer, AV-Professional, Basler Wien, Inés Bellido, Ilias Dahimène, Vincenz Eder, Lara Fabra, Firstclasshippie by Casha Kellermann, Fluc Wien, Benedict Heinzl, Teresa Klappacher, Florian Offner, Sigrid Renner, ROEE Fashion, Alexander Wieser
Song written by Mynth
Produced by Mario Fartacek & Alexander Wieser
Mixed by Alexander Wieser
Mastered by Martin Scheer
Recorded at Redbull Studios Berlin
(c) + (p) Seayou Records 2017

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Mynths zweites Album Parallels spielt mit der Melancholie. Während am Vorgänger Plaat II die Schwermut regierte, versucht Parallels diese düstere Stimmung, die ihren Songs immer noch zugrunde liegt, verspielt aufzulösen, manchmal mit Optimismus, manchmal mit Galgenhumor. Dementsprechend ist Mynths Sound auch leichtfüßiger geworden, poppiger, luftiger und bunter (I don’t do black / I paint with colors only).

Dazu trägt auch bei, dass sie bei den Aufnahmen mehr wie eine Band gearbeitet haben. Mynth haben in der Zeit seit Plaat II sehr viel Wert auf die Konzertbühne gelegt, was sie unter anderem nach Bulgarien, Mexiko oder Israel geführt hat. Das hat sich auch auf ihren Produktionsstil ausgewirkt: Alle Instrumente und Samples sind live eingespielt; die Gitarre spielt, wenn auch subtil, eine größere Rolle als früher und die Drums wurden live im Studio aufgenommen. Um sicherzugehen, nicht in alte Muster zurückzufallen, haben Mynth zudem ihr komplettes Set an Synthesizern ausgetauscht. Obwohl das Album Parallels heißt, ist es also dennoch so etwas wie eine Transformation. Denn der Albumtitel bezieht sich nicht auf Parallelen im Sound, sondern auf den Entstehungsprozess der Platte. Während die Zwillinge Giovanna und Mario während des Schreibens und der ersten Aufnahmen etwa 500km (Wien – Berlin) voneinander getrennt waren, blieb die Musik ihre Verbindung zueinander. Sie haben parallel daran gearbeitet, sich immer wieder Skizzen geschickt, Ideen ausgetauscht. So ist Parallels am Schluss wie ein vertrautes Gespräch zwischen Geschwistern, die sich lange nicht gesehen haben: etwas wehmütig, aber immer mit einem Lächeln auf den Lippen.

Die aktuelle Single Smog lebt von der Spannung zwischen der kühlen Strophe und dem verträumten Refrain. Der Song handelt davon, jemanden in seinen Träumen gefangen zu halten oder von der Realität in die eigene Traumwelt zu ziehen. Die Hände im Video greifen und verschwinden wieder, sie stehen für das Festhalten und auch dafür, nicht loslassen zu können. Für die Traumatmosphäre des Videos musste gar nicht tief in die Trickkiste gegriffen werden, die kam bei der surrealen Architektur der Muralla Roja über der spanischen Costa Blanca von selbst auf.

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Dieses Video wurde seit April 2014 (Relaunch Webseite) insgesamt 17 Mal an folgenden Terminen gesendet:
Freitag, November 17, 2017 - 17:49
Freitag, November 17, 2017 - 11:59
Freitag, November 17, 2017 - 08:10
Freitag, November 17, 2017 - 04:21
Freitag, November 17, 2017 - 00:32
Donnerstag, November 16, 2017 - 20:43
Donnerstag, November 16, 2017 - 16:53
Donnerstag, November 16, 2017 - 12:43
Donnerstag, November 16, 2017 - 08:34
Donnerstag, November 16, 2017 - 04:24

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