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Schuld und Schweigen – Phänomen sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche

von eswerdelicht / am 07.08.2012
Tags Religion Talk

http://www.eswerdelicht.tv

In der nächsten Folge der “ersten säkular-humanistischen Fernsehsendung Österreichs” beschäftigt sich das aus multiethnischen Humanisten bestehende Sendungsteam von “Es werde Licht” mit der Frage nach dem Missbrauch in der Kirche. Moderator Jorit D. Posset führt, diesmal unterstützt durch Co-Moderatorin Sabina Grömmer, durch die Sendung.

“Schuld und Schweigen”, so der Name der kommenden Folge. Erstausstrahlung ist am 28. Oktober – auf dem offenen Kanal “Okto”, mit Sitz in Wien. Zum späteren Nachschauen der Episode ist auf dem Blog zur Sendung eine Mediathek eingerichtet.

Opfer und ihre Vertreter diskutieren
In der vorwiegend als Diskussionsrunde konzipierten Sendung erheben die eingeladenen Vertreter der Opferinitiativen schwere Vorwürfe gegenüber Kirchenvertretern und ihren Umgang mit den Opfern. Unter anderem dabei ist Angela Kreilinger von der Selbsthilfegruppe Opfersolidarität und Herby Loitsch – selbst Missbrauchsopfer der Kirche. Grüner Justizsprecher Albert Steinhauser übt seit längerem Kritik an der mangelnden Kooperation der Kirche mit der staatlichen Strafverfolgungsbehörde und ergänzt die Runde aus juristischer Sichtweise.

Die lange Nacht des Missbrauchs
Forderungen diese Fälle öffentlich und konsequent aufzuarbeiten werden allgemein lauter. So wurde zuletzt durch die Kampagne “Lange Nacht des Missbrauchs”, die am 6. Oktober am Wiener Stephansplatz stattfand, prominent auf dieses Thema hingewiesen. Initiatoren der “Langen Nacht des Missbrauchs” waren das “Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien” und die “Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt”. Während dieser öffentlichen Veranstaltung kamen Betroffene kirchlicher Gewalt wie Josef Hartman, bekannt als Missbrauchsopfer des einstigen Wiener Erzbischofs Hans Hermann Kardinal Groer und Sepp Rothwangl ebenfalls zu Wort. Rothwangl richtete eine Pilgerverbotszone auf seinem Grundstück ein und löste dadurch kirchliche Proteste aus.

Prominente Unterstützer
Unterstützt wurde die Aktion durch Auftritte von zahlreichen Prominenten aus Österreich. Unter anderem vom bekennenden Pastafari Niko Alm, international bekannt geworden durch sein offiziell anerkanntes Führerscheinfoto mit einem Nudelsieb auf dem Kopf. Schauspieler und Aktivist Hubsi Kramar. Kabarettisten wie Erwin Steinhauer und Leo Lukas und von vielen mehr wurde die Kampagne beworben. Die Interviews mit den Initiatoren und den Unterstützern der “Langen Nachts des Missbrauchs” werden erstmals und exklusiv in “Es werde Licht” gezeigt werden.

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