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Celi Kay - weißer Rauch

Created at 15. Apr. 2026

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by dorftv

    written by : Celi Kay 
   directed by : Michael Saidl & Celi Kay 
   co. directed by : Tina Weinberger & Chiara Estella Wernbacher 
   sounddesign by : Klaus Durstewitz 
   filmed by : Michael Saidl 
   cut  : Celi Kay 
   colordesign : Michael Saidl 
   light : Alba Diaz & Mehmet Memo Savas 
   cast : Celi Kay

 

 

❗ LEUTE, folgt ihr mir hier schon? ❗
▸ INSTAGRAM:   / celiikay  
▸YOUTUBE:   / @celiikay  
▸ SOUNDCLOUD:  / user-720928698  
 

 

 


▸ LYRICS:
     weißer Rauch 
Weißer Rauch vergiss mein nicht, 
Das schwarze Licht der Sonne bricht,
auf Haut und Haar zersplittert ganz ,
zu golden Scherben Sonnentanz ,

Versunken tief in grauer Kerbe, 
Schwere lastet auf der Lunge, 
fühlt sich an als ob ich sterbe,
Strahlen meine Kräfte rauben ,
süßer Wein , verwelkte Trauben ,
Dichter Rauch , traurig Hunde,

Innen bunte Lichter tanzen ,
außen schwarz  umhüllter Mantel ,
Trugbild liegt im Teich des Sehnen, 
Götter trinken  salzlos Tränen,
Maske wie an mich gegossen,
Letzte Hoffnung schon beinah erloschen,
Augensaft er quilt hervor,
steigt in meinem Kopf empor ,
zieht in dieser gottlos Zeit,
wo keiner mehr dem Monde schreibt, 
mit dem Kerzenschein verschwimmt ,
Auch mir das Licht die Freud heraus,  nicht für mich , 
doch weiß auch ich wäre dies  sicherlich,
Den Dämonen gar ein Augenschmaus,  

Nun nimm die Sonne sperr sie ein ,
Ich will doch bloß im Schatten sein,
Die Ratten gefesselt   bei mir verweilen,
Nicht mit euch zu werden Eins , 
Nicht so tun als ob wohl gesonnen,
Nicht laufen im Schritte weil Regen begonnen , 
Nicht fürchten die Nacht welche Unheil du nennst ,
Deine eigenen Ängste nicht am Namen erkennst , 
du weiter ertränkst deine Gedanken im Meer ,
Ich will doch nur ruhen , 
nicht tuen was er ,
Er oder sie oder es oder ich,
verseucht von Blasphemie geblendet vom Licht,
verbrannt !
Dynastie

Erkennst du denn nicht wie Hülle zerbricht ? 
Das Maske mich schnürt, 
die Atemluft nimmt ?
Die Sorgen zerrinnen und kleben an mir  ,
Blutlose Körper  ,
fressen Papier,
Wo andere schreiben und malen da sie ,
nehmen wie stehlen dir Fantasie ,
Und zerren dich mit das du ihnen gehorchst, 
farblose Wesen die zwingen  zu bleiben, 
auf blutigen Knien, 
Gefangen im Käfig von Trugschluss ! 
Im Kerker dein Luftschloss ! 
Harmonie .

Ich reisse und ziehe ,
die Maske sie schmilzt ,
brennendes Kupfer das Augenlicht nimmt ,
Verwebt ist meine Visage mit der Maskerade , 
Schatten  die schweben knochige Finger sich zum Himmel erheben, 
Das schweigen des Schreiens am Abend  beginnt ,
Wenn Rabe im Bette und Eule  nun singt ,
So hoff ich auch diesmal dass ich ,
breche aus ,
nimm meine Seele aus tiefer Hölle heraus , 
Ziehe  weiter , endlich zu Haus !  
Getrennt von euch unechten Gestallten ,
Ihr bleibt am Boden ,
Endlich das bunte es rinnt zu Papier ,
zu Ohren zu Herzen ,
aus Stimmengewirr ,
Narben verheilt wegen Wachs weißer Kerzen 
Vergessen ist Leid ,
Vergessen sind Schmerzen,

Doch bis  dies einst geschehen ,
ich sitze noch hier,
Im Garten der Wehmut,
Durchwachsen von Schwermut,
gebe still und leis von mir ,

Weißer Rauch vergiss mein nicht ,
Das schwarze Licht der Sonne bricht,
auf Haut und Haar zersplitert ganz ,
zu golden Scherben Sonnentanz!
 

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