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Paradies - Garten der Verfänglichkeit

von Daniel / am 16.07.2020

Die Ausstellung „Paradies - Garten der Verfänglichkeit“ zeigt eine Facette der künstlerischen Praxis des Performancekünstlers Patrik Huber. Frei nach Marshall McLuhan "The medium is the Message" spielt der Künstler auch mit verschiedensten Ausdruckformen und wendet sich mit der Ausstellung ... einem klassischen, fast traditionellen Thema zu: dem Paradies. Dieser Sehnsuchtsort, diese Insel der Seligen, beflügelt seit je her die Vorstellungswelten der Menschen, fand früh Aufnahme in Philosophie und Religion und hat eine fixen Platz in der künstlerischen Abbildtradition. Auch Patrik Huber beschäftigte sich mit dem Thema, nur sein Paradies offenbart Abgründiges. Die reduzierte Farbigkeit, die abstrakt anmutende Flächen, die autarken Linien, die frei schwebende geometrischen Formen, die vollkomme Negierung von Raum und Zeit und doch – immer wieder zum Trotz – arkadische Verheißungen, all das jedoch zeigt per se nichts Elysisches. Im Gegenteil, es ist ein dunkles Paradies, das Patrik Huber uns in fragmentarischen, fast röntgenhaften Bilder liefert und in der er uns die Janushaftigkeit ewiger Glückseligkeit vor Augen führt. Patrik Huber lebt und arbeitet in Linz, Österreich.

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