Vor 30 Jahren war Tschernobyl! - Was tun wir, wenn gestern Temelin war?

Created at 2. May. 2016

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Unter diesem Motto gedachte das Anti Atom Komitee – unterstützt von den Pfadfindern Freistadt und zahlreichen
Gästen – der 10.000en Opfer und versuchte gemeinsam mit Wissenschaftern, der Bezirkshauptmannschaft Freistadt und
den Blaulichtorganisationen Antwort auf die Frage zu finden: „Was tun wir, wenn gestern Temelin war?”

Am 26.4.1986 um 1:23:44 kam es im sowjetischen Atomkraftwerk Tschernobyl zur bisher größten Atomkatastrophe in der Geschichte. Durch eine Kette von teilweise kriminellen Aktivitäten geriet Reaktor 4 völlig außer Kontrolle und erreicht das 100-fache seiner Leistung. Eine unkontrollierbare Kettenreaktion setzte ein, zerstörte den Reaktor und setzte Unmengen von Radioaktivität in die Umwelt frei.

Das Anti Atom Komitee gedachte am 25.4.2016 den unzähligen Opfern dieser Katastrophe zu der weit über 150 Zuhörer gekommen waren.

„Wir wollten mit dieser Veranstaltung darauf aufmerksam machen, dass es im Falle eines ähnlich schweren Unfalles im AKW Temelin oder in einem anderen grenznahen AKW zu chaosartigen Zuständen kommen würde und wie damit umgegangen werden würde“, so Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee.

Aufgezeichnet am 25. April 2016

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