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Arbeiten in Communities. Das Büro als Wohnungsgemeinschaft - "Coworking Spaces"

von dorftv / am 23.09.2012

Otto Tremetzberger im Gespräch mit Stefan Leitner-Sigl (Mitgründer der "Schraubenfabrik" über das Konzept von "Coworking Spaces")

"Coworking (auch Co-working, engl. „zusammen arbeiten“) ist ein sich seit einigen Jahren abzeichnender Trend im Bereich Neue Arbeitsformen. Freiberufler, Kreative, kleinere Startups oder digitale Nomaden, die unabhängig voneinander agieren oder in unterschiedlichen Firmen und Projekten aktiv sind, arbeiten in meist größeren Räumen zusammen und können auf diese Weise voneinander profitieren. Coworking Spaces stellen Arbeitsplätze und Infrastruktur (Netzwerk, Drucker, Scanner, Fax, Telefon, Beamer, Besprechungsräume) auf Tages-, Wochen- oder Monatsbasis zur Verfügung und ermöglichen die Bildung einer Gemeinschaft („Community“), welche mittels gemeinsamer Veranstaltungen, Workshops und weiterer Aktivitäten gestärkt werden kann. Dabei bleibt die Nutzung jedoch stets unverbindlich und zeitlich flexibel"

Stefan Leitner-Sigl ist einer der Pioniere in diesem Bereich. Gemeinsam mit Michael Pöll gründete er 2002 die "Schraubenfabrik" in Wien als "Alternatives UnternehmerInnenzentrum". Die "Schraubenfabrik" ist seither Referenz für eine ganze Reihe ähnlicher Projekte, vor allem im Bereich der Kreativwirtschaft.

"Vernetzte Arbeitsstrukturen" und "WG-ähnliche Bürogemeinschaften" haben vor allem im Bereich von künstlerischen, sozialen und politischen Bewegungen/Initiativen eine lange Tradition. Bekannte Beispiele sind das "WUK" in Wien oder die "Stadtwerkstatt" in Linz.

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