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Kunststoffe, Kraftfahrzeuge, Stahl - wohin steuert die Politik das Industrieland Oberösterreich?

von Martin Wassermair / am 28.05.2021

Bei Martin Wassermair sind Elisabeth Kölblinger (Landtagsabgeordnete und Industriesprecherin, ÖVP OÖ) und Julia Eder (Soziologin, Lektorin FH des BFI Wien) zu Gast.

Live-Sendung am Donnerstag, 16. September 2021, 17.30 – 18.30 Uhr

Der Stachel im Fleisch CVI

Die kontroversiellen Diskussionen um den MAN Standort in Steyr haben neben der Bedeutung der Industrie in Oberösterreich vor allem auch deren Schwachstellen deutlich aufgezeigt. Dieser Sektor schafft im Bundesland bis zu 550.000 Arbeitsplätze, weshalb die weitere Entwicklung große öffentliche Aufmerksamkeit findet. Dessen ungeachtet ist die weitere Zukunft des MAN-Werks noch ungewiss. Aus diesem Grunde zeichnen sich nunmehr Debatten ab, in welche Richtung die mittlerweile unausweichliche Transformation der Industrie grundsätzlich zu erfolgen hat. An der Ökologisierung, so die einhellige Überzeugung der Wirtschaftsforschung, führt kein Weg mehr vorbei. Zahlreiche Konzerne, darunter die voestalpine Stahl GmbH, die Lenzing Gruppe und auch der Autozulieferer MIBA, sind bereits in die klimaneutrale Produktion eingestiegen und geben Hoffnung, dass auch Oberösterreich zur Reduktion der Co2-Emissionen und damit zum Erreichen der globalen Klimaziele einen entsprechenden Beitrag leisten kann.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen daher u.a. Fragen, wie die oberösterreichische Industrieentwicklung im internationalen Vergleich einzuordnen ist, warum viele Unternehmen der Dekarbonisierung skeptisch gegegnüber stehen und worauf auch die Landespolitik im Hinblick auf eine umfassende ökologische Modernisierung zu achten hat.

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