WEBVTT

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 Musik

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 Musik

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00:00:24.000 --> 00:00:33.240
 Musik Musik Wir zeigen jetzt im Herzen die Ausstellung von Katrin Blavczak,

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00:00:33.399 --> 00:00:35.679
 Painting Reality in Serial Time.

14
00:00:36.939 --> 00:00:41.799
 Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, Katrin Blavczak nach links zu bringen.

15
00:00:42.560 --> 00:00:45.039
 Sie ist ja mit der Stadt durchaus verbunden.

16
00:00:45.039 --> 00:00:52.140
 Sie hat hier unterrichtet, hatte Gastprofessuren in der Klasse von Ursula Hübner.

17
00:00:53.179 --> 00:01:00.179
 Und die Ausstellung von Katrin Plaftrack haben wir uns in der Vorbereitung damit auseinandergesetzt,

18
00:01:00.280 --> 00:01:03.560
 was wollen wir überhaupt sein? Weil sie hat ja ein riesiges Oeuvre.

19
00:01:04.079 --> 00:01:05.280
 Man muss jetzt so grob sagen,

20
00:01:05.280 --> 00:01:10.019
 dass sie ab 2000, jetzt eine künstlerische Produktion, also das heißt das sind schon

21
00:01:10.019 --> 00:01:16.980
 26 Jahre. Also in sehr großen Orten noch nie. Also noch nie ist es meine erste große sozusagen

22
00:01:16.980 --> 00:01:26.840
 Retrospektive, wenn man das schon haben kann, in einem Museum. Jetzt26, gibt es diesen Fokus auf Malerei.

23
00:01:27.099 --> 00:01:29.140
 Und da habe ich mir natürlich, wen wähle ich aus,

24
00:01:29.239 --> 00:01:32.099
 wen könnte ich da einmal nach vorne stellen.

25
00:01:32.980 --> 00:01:38.859
 Und ich denke, die Auswahl für Katrin Klawczak,

26
00:01:39.099 --> 00:01:40.459
 da gibt es verschiedene Gründe.

27
00:01:40.780 --> 00:01:43.900
 Und einer der Gründe war und der andere auch der,

28
00:01:43.900 --> 00:01:46.239
 dass ich das Gefühl habe, dass ihre Malerei

29
00:01:46.239 --> 00:01:51.760
 eine Malerei ist, die den Menschen entgegenkommt, die sich nicht versperrt, die sich nicht

30
00:01:51.760 --> 00:01:59.319
 verklausuliert, sondern die Möglichkeiten bietet, wo sehr viele Menschen sich sehr unkompliziert

31
00:01:59.319 --> 00:02:08.860
 oder ohne Hemmungen diesen Arbeiten nähern können. Und das fand ich eigentlich eine gute Sache, insbesondere auch für Menschen, die nicht ständig mit Kunst zu tun haben.

32
00:02:09.680 --> 00:02:13.300
 Das andere ist natürlich ihr großes Interesse auch für die Welt

33
00:02:13.300 --> 00:02:16.599
 und für die Dinge, die in der Welt passieren.

34
00:02:17.860 --> 00:02:21.759
 Und das ist bei ihr wirklich sehr, sehr auffallend

35
00:02:21.759 --> 00:02:26.719
 und ist eben auch so etwas wie ein neues Historienbild,

36
00:02:26.919 --> 00:02:35.580
 das entsteht, wenn man über so lange Zeit verschiedene wichtige Vorkommnisse quasi mit den Bildern dokumentiert.

37
00:02:35.580 --> 00:03:17.680
 Also das ist auf jeden Fall ein starker Strang in ihrem Werk, wo man eben den Begriff Historienbilder auch verwenden könnte. Ich baue mir ein Modell und dann geht es darum, dass ich mir überlege, worum es in der Ausstellung

38
00:03:17.680 --> 00:03:18.680
 gehen soll.

39
00:03:18.680 --> 00:03:25.199
 Und dann stand ich irgendwie wie alle unter dem Eindruck des Krieges.

40
00:03:26.099 --> 00:03:31.159
 Und dann habe ich versucht zu schauen, welche Arbeiten von mir in den letzten 15, 20 Jahren

41
00:03:31.159 --> 00:03:37.560
 sich auch schon immer wieder mit politischen Gegebenheiten, Gewalt und Krieg auseinandergesetzt haben.

42
00:03:38.000 --> 00:03:45.699
 Und das Thema sind gewisse Zustände, die zu Gewalt führen und dann zu Krieg.

43
00:03:46.159 --> 00:03:50.780
 Das ist eben das eine Feld der demokratischen Aufweichung,

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00:03:50.780 --> 00:03:54.780
 dass die Demokratien eine Schwäche erleben,

45
00:03:55.500 --> 00:04:00.460
 dass die Müdigkeit der Menschen, wählen zu gehen,

46
00:04:00.599 --> 00:04:03.639
 die Sinnhaftigkeit der Wahl, der Demokratie,

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00:04:04.020 --> 00:04:05.520
 der Wunsch vielleicht auch wieder nach

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00:04:05.520 --> 00:04:07.860
 allen einfacheren Verhältnissen.

49
00:04:08.479 --> 00:04:09.960
 Demokratie ist nie einfach.

50
00:04:10.699 --> 00:04:11.740
 Es ist natürlich immer

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00:04:11.740 --> 00:04:14.159
 Diskussion und Auseinandersetzung.

52
00:04:15.259 --> 00:04:15.939
 Dann auch die

53
00:04:15.939 --> 00:04:17.980
 hatrikalen

54
00:04:17.980 --> 00:04:19.420
 gesellschaftlichen Probleme,

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00:04:20.040 --> 00:04:21.680
 also Kapitalismus, der

56
00:04:21.680 --> 00:04:23.360
 natürlich auch, wenn er immer mehr

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00:04:23.360 --> 00:04:24.980
 übersteuert und überspitzt wird,

58
00:04:27.000 --> 00:04:27.500
 zu Umweltproblemen führt,

59
00:04:32.740 --> 00:04:41.740
 auch dann zu Leuten wie die Tech Brothers oder irgendwelche Präsidenten, die dann glauben, sie können sich über diese lästige Demokratie hinwegsetzen, indem sie versuchen, auch alles auszuhebeln,

60
00:04:42.420 --> 00:04:46.240
 auch die Medien und auch die Medien zu verunreinigen.

61
00:04:46.740 --> 00:04:54.720
 Social Media flooding the zone so shit, dass die Menschen auch immer mehr Schwierigkeiten haben, sich zu orientieren.

62
00:04:55.720 --> 00:05:01.160
 Was ist wahr, was ist falsch? Diese Fehler und auch die Geisterwelt, die Überwachung, das Digitale.

63
00:05:02.680 --> 00:05:05.279
 Dass immer dichter geworden wird, immer mehr.

64
00:05:05.579 --> 00:05:07.779
 Man hat nur das Gefühl, man ist nicht Mensch und geht herum,

65
00:05:07.959 --> 00:05:12.079
 sondern man ist auch freiwillig schon, das meine ich auch mit Sabotage,

66
00:05:12.180 --> 00:05:17.079
 dass wir uns ja auch selbst praktisch schon freiwillig sabotieren,

67
00:05:17.220 --> 00:05:20.699
 indem wir uns orten lassen, indem wir uns überwachen lassen,

68
00:05:20.899 --> 00:05:57.019
 indem wir völlig sehr viel Information von uns preisgeben. Jungen Künstlern ist es so, die wollen natürlich keine wirkliche Retrospektive,

69
00:05:57.019 --> 00:06:04.759
 sondern sie wollen ganz stark Ausstellungen auch als Anlass nehmen, um eine neue Produktion zu beginnen.

70
00:06:04.759 --> 00:06:05.459
 als Anlass nehmen, um eine neue Produktion zu beginnen.

71
00:06:11.100 --> 00:06:15.220
 Und das ist in dem Fall auch gelungen mit zwei großen Bildern und mit dem Panorama, die Zahl der Toten mit dem Panoramabild,

72
00:06:16.319 --> 00:06:18.240
 und natürlich mit den Textilarbeiten.

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00:06:18.779 --> 00:06:21.240
 Und das ist natürlich eine superschöne Sache,

74
00:06:21.420 --> 00:06:24.920
 weil natürlich mit jeder Ausstellung der Künstler und die Künstlerin weitergeht,

75
00:06:31.879 --> 00:07:01.319
 wieder in ein neues Feld, wieder neue Schwerpunkte setzt und im Zuge dessen auch die entsprechende Unterstützung dafür hat, weil man muss ja dann auch investieren. Als Malerin steht man in einer langen Geschichte.

76
00:07:01.319 --> 00:07:02.680
 Das finde ich sehr interessant.

77
00:07:03.100 --> 00:07:06.160
 Auch jetzt, wenn man von Jericho das Flos der Medusa anschaut,

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00:07:06.620 --> 00:07:11.699
 spricht dieses Bild auch von einer sozialen großen Ungerechtigkeit,

79
00:07:11.800 --> 00:07:14.720
 von einem Verbrechen eigentlich, wie die Fregatte Medusa

80
00:07:14.720 --> 00:07:20.759
 dann eben das Flos der Schiffbrüchigen gekappt hat

81
00:07:20.759 --> 00:07:23.300
 und die Menschen dann ihrem Schicksal überlassen worden sind

82
00:07:23.300 --> 00:07:24.680
 und die meisten von ihnen gestorben sind.

83
00:07:24.899 --> 00:07:34.000
 Also das ist auch ein Sinnbild. Das wird deswegen auch hier in der Ausstellung in Verbindung gebracht mit dem Schiff der geretteten Flüchtlinge.

84
00:07:35.060 --> 00:07:42.699
 Ja, also ich glaube, Malerei ist ein sehr, also es gibt kein Medium, das nicht zeitgemäß ist in der Kunst.

85
00:07:42.839 --> 00:07:45.139
 Also das war jetzt eigentlich nicht die Frage.

86
00:07:47.180 --> 00:07:48.819
 Aber warum mit Malerei antworten?

87
00:07:50.180 --> 00:07:50.399
 Ja, also ich mache es.

88
00:07:52.720 --> 00:07:53.860
 Ich mache es, weil ich es mache, weil ich es kann.

89
00:07:54.379 --> 00:07:54.579
 Hoffentlich.

90
00:07:59.680 --> 00:08:04.819
 Es gibt natürlich in der Frühzeit ihrer Malerei starke Einflüsse von den großen Malerinnen und Malern ihrer Zeit.

91
00:08:04.819 --> 00:08:08.819
 Aber es gibt dann eine Dynamik, eine Verselbstständigung,

92
00:08:09.800 --> 00:08:15.279
 eine stärkere Herausbildung eines persönlichen Stils.

93
00:08:16.139 --> 00:08:20.920
 Und auch in dieser Ausstellung sieht man doch eine große Spanne

94
00:08:20.920 --> 00:08:27.899
 von relativ realistisch gemalt bis zu ganz frei oder fast wild.

95
00:08:28.500 --> 00:08:31.220
 Oder rotzig ist auch ein guter Ausdruck dafür.

96
00:08:32.259 --> 00:08:34.980
 Und das, glaube ich, ist aber auch ganz bewusst gesetzt,

97
00:08:35.299 --> 00:08:40.440
 um auch diese heere große Malerei ein bisschen vom Sockel zu stoßen,

98
00:08:40.440 --> 00:08:47.500
 zu sagen, okay, ich glaube, vieles an ihren Haltungen kommt auch so aus einer Bankhaltung heraus,

99
00:08:47.500 --> 00:08:54.100
 die wahrscheinlich lebenszeitlich bei ihr ganz gut passen würde.

100
00:08:54.100 --> 00:08:59.559
 Ja, also der Atelierprinzess ist oft nicht sehr schön anzusehen, das hat ja schon der Picasso gesagt.

101
00:08:59.559 --> 00:09:10.980
 Also er hat lange herumgewühlt und gesucht, irgendwie ein bisschen aufschreiben, schauen was da ist, ich liege ja für am Sofa.

102
00:09:10.980 --> 00:09:21.220
 Also man sieht dann, ich schaue die Luft, das ist dann oft ein bisschen unangenehm, wenn man Assistenten hat, wenn die dann kommen, aber die kommen dann eben erst, wenn schon praktisch was zu tun ist.

103
00:09:24.200 --> 00:09:24.659
 Praktisches zu tun ist, die dann mit mir, wie zum Beispiel die Marie Stark,

104
00:09:28.879 --> 00:09:29.940
 zwei Wochen intensivst an diesem Bild nähen oder die Tizel Wert mit mir,

105
00:09:36.860 --> 00:09:39.840
 die größeren Formate hier malt oder der Galio Moncayo, der mir geholfen hat, eben dieses Guttun drüben zu bauen.

106
00:09:41.220 --> 00:09:47.120
 Ja, und dann formiert sich so langsam die Idee und das Modell.

107
00:09:47.940 --> 00:09:51.159
 Und dann werden die einzelnen Teile der Ausstellung zusammengebaut.

108
00:09:52.240 --> 00:09:58.519
 Es ist für mich natürlich in der Zusammenarbeit schon sehr interessant zu sehen gewesen,

109
00:09:58.820 --> 00:10:02.200
 diese Offenheit und diese Beweglichkeit.

110
00:10:02.200 --> 00:10:05.019
 Es ist alles interessant.

111
00:10:05.419 --> 00:10:11.879
 Man hat eine extrem große Aufnahmefähigkeit und ganz vielfältige Interessen

112
00:10:11.879 --> 00:10:20.220
 und natürlich auch einen ganz dynamischen Umgang, zum Beispiel auch mit Gestaltung.

113
00:10:20.960 --> 00:10:25.340
 Das heißt, es wird sehr spontan reagiert auf Dinge, die von außen kommen.

114
00:10:25.740 --> 00:10:30.559
 Und wenn wir jetzt noch drei Monate Zeit gehabt hätten, würde die Ausstellung wieder ganz anders aussehen.

115
00:10:30.820 --> 00:10:33.720
 Also es ist nichts Fixes, es bleibt alles in Bewegung.

116
00:10:34.360 --> 00:10:39.139
 Man will alles wissen, erfahren und es wird dann sehr direkt eingebaut in die Bilder.

117
00:10:40.440 --> 00:10:43.759
 Ich habe schon einen generellen Plan. Ich mache Zeichnungen, manchmal verwende ich Fotos,

118
00:10:43.899 --> 00:10:45.679
 die collagiere ich, noch Zeichnungen daraus.

119
00:10:47.259 --> 00:10:49.659
 Aber generell weiß ich schon, was auf die Leinwand soll.

120
00:10:49.899 --> 00:10:57.620
 Und dann ist es aber oft erstaunlich, wenn man es dann sieht, dass man sich während des Mahls die Freiheit gibt, dass man auch noch korrigiert.

121
00:10:58.100 --> 00:11:07.679
 Dann tritt schon eine Art Denken ein, dass man dann nicht zu hart festhält an einer Idee, sondern dass man auch die

122
00:11:07.679 --> 00:11:14.100
 Möglichkeit der Karte hat. Ja, schaut so aus, aber manchmal gar nicht so flott. Also ich will auch,

123
00:11:14.100 --> 00:11:22.179
 dass die Bilder so ausschauen. Also ich will gern, dass sie flott, also sie sollen auch,

124
00:11:22.179 --> 00:11:25.480
 sie entstehen teilweise schon auch schnell.

125
00:11:25.820 --> 00:11:28.340
 Aber wir haben es uns in der Klammer dazwischen angeschaut.

126
00:11:29.019 --> 00:11:32.399
 Der Prozess ist ja nicht nur das aktive Pinsel auf der Leinwand,

127
00:11:32.620 --> 00:11:36.580
 sondern auch lange Zeit nachdenken darüber, was man malt.

128
00:11:37.519 --> 00:11:44.019
 Erst denken, dann malen. Und dann wird es halt auch oft korrigiert oder man muss ein bisschen sitzen.

129
00:11:44.039 --> 00:11:45.240
 und dann wird es halt auch oft korrigiert oder man muss ein bisschen sitzen.

130
00:11:45.360 --> 00:11:46.399
 Genau.

131
00:11:50.659 --> 00:11:54.799
 Also der Einstieg ist nicht leicht oft, also dieser Anfang, den Anfang zu finden, das ist sehr schwierig, aber es ist natürlich eine wunderschöne Art und Weise,

132
00:11:55.360 --> 00:12:02.500
 bei sich zu sein und mit der Malerei, mit dem Bild, mit der Farbe zu sein

133
00:12:02.500 --> 00:12:06.080
 und dass man in eine Art von Flow kommt, wo man eigentlich

134
00:12:06.080 --> 00:12:10.700
 schon ein bisschen sicher sein kann, wenn man es auch schon länger macht, dass da was

135
00:12:10.700 --> 00:12:16.679
 rauskommt und dass die Leinwand, wenn dann mal ein gewisses Quantum an Farbe drauf verteilt

136
00:12:16.679 --> 00:12:34.440
 ist, plötzlich auch etwas ist, ein Gegenüber, das auch zurückfegt und auch will, dass man es fertig macht. Also wie ein Gegenüber, eine Persönlichkeit entwickelt, die man dann auch zu Ende führen muss.

137
00:12:34.440 --> 00:12:45.899
 Die Farbe ist sehr, also ich spüre sie, ich glaube, körperlich.

138
00:12:45.899 --> 00:12:48.039
 Ich glaube, da geht es nicht nur mir so.

139
00:12:48.620 --> 00:12:51.080
 Große Leinwände, große Farbtöne,

140
00:12:51.200 --> 00:12:53.899
 es ist ja auch eine Art von Energie, die man dann spürt.

141
00:12:56.200 --> 00:13:02.000
 Und Farbbeziehungen sind sehr kompliziert.

142
00:13:03.240 --> 00:13:04.679
 Und ich kann jetzt nicht sagen,

143
00:13:04.779 --> 00:13:08.000
 dass ich das Farbliche bis zum Ende durchkomponiert habe.

144
00:13:08.000 --> 00:13:12.000
 Also manche Kombinationen überraschen mich auch.

145
00:13:12.000 --> 00:13:19.000
 Aber es gibt nichts, was nicht geht wahrscheinlich, würde ich mal sagen.

146
00:13:19.000 --> 00:13:23.000
 Ich finde es sehr witzig, dass die Künstler alle so viele so schwarz anziehen.

147
00:13:23.000 --> 00:13:27.799
 Oder sind das mehr Detekten?

148
00:13:29.460 --> 00:13:29.940
 Ich ziehe mich eigentlich gern bunt an.

149
00:13:34.340 --> 00:13:34.440
 Man tut sich immer schwer, natürlich mit Dingen, die nicht ganz so vertraut sind.

150
00:13:39.419 --> 00:13:42.940
 Ich glaube, bei Katrin ist es möglich, vielleicht, es ist populär, es ist ein bisschen wie Pop-Art, es ist ein bisschen manchmal wie Comic.

151
00:13:43.539 --> 00:13:47.620
 Und es ist eine Bildsprache, wo jeder die Möglichkeit hat einzusteigen.

152
00:13:47.759 --> 00:13:49.919
 Und das finde ich einen wahnsinnigen Vorteil.

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00:13:51.179 --> 00:13:55.120
 Und verführt die Leute, sich dann aber auch mit den komplexeren

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00:13:55.120 --> 00:13:58.580
 und den Inhalten auseinanderzusetzen.

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00:13:58.820 --> 00:14:01.419
 Hier ist die Alexa. Das ist die Alexa.

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00:14:01.419 --> 00:14:04.080
 Und eine Kriegsszene.

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00:14:09.039 --> 00:14:09.159
 Ich weiß nicht, wie ich das jetzt so erklären soll.

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00:14:15.940 --> 00:14:21.700
 Hier hinten ist Minecraft. Das sind so kleine... Also eigentlich hätte man einen kleinen Angriff für der. Ich habe gesehen, wie er Minecraft bespielt hat und dann waren da diese schwarzen, schwankenden Wesen.

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00:14:21.840 --> 00:14:24.639
 Und dann habe ich gesagt, was sind denn das für welche? Und dann hat er gesagt, das sind die Arbeitslosen.

160
00:14:21.700 --> 00:14:21.840
 diese schwarzen, schwankenden Wesen.

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00:14:23.039 --> 00:14:23.139
 Und da habe ich gesagt, was sind denn das für welche?

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00:14:24.639 --> 00:14:25.039
 Und dann hat er gesagt, das sind die Arbeitslosen.

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00:14:27.659 --> 00:14:30.539
 Also die waren in diesem harmlosen Modus eingeschaltet und dann sind die eigentlich nur so Elemente in dem Spiel.

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00:14:30.679 --> 00:14:34.259
 Aber wenn dann dieser anscheinend Kampfmodus eingestellt wird,

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00:14:34.320 --> 00:14:35.960
 dann muss man sich sehr in Acht nehmen vor denen.

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00:14:36.059 --> 00:14:40.179
 Dann werden die plötzlich zu gefährlichen Spielteilnehmern.

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00:14:40.799 --> 00:15:05.879
 Ja, die Alexa wird immer mehr eine Frau, ein Computer, der eben auch plötzlich Beziehungsfragen beantworten soll, wo Menschen sich sonst so sehr einlassen, die habe ich auch.

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00:15:05.879 --> 00:15:11.940
 Ja, hier, wir sind mal in der Herren-Damen-Welten.

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00:15:11.940 --> 00:15:20.279
 Es ist ja diese, hier ist es ein Streit, Männer-Frauen, aber es soll,

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00:15:20.279 --> 00:15:30.419
 es ist Streit, ist ja auch gut, also es muss verhandelt werden und die Emanzipation ist auch ein wichtiger Schritt, kann ohne Männer nicht gemacht werden.

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00:15:34.840 --> 00:15:38.720
 Und da geht es halt auch um Wollenbilder, Männerbilder, Frauenbilder.

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00:15:38.879 --> 00:15:48.360
 Ich glaube, das ist wichtig, dass sich auch die Männer vielleicht, wenn man jetzt so martialische Männer will, auf einmal immer wieder in den Hof kommen, dass man sagt, wie kann man als Mann sein, was kann man sich

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00:15:48.360 --> 00:15:51.000
 erlauben, wie kann man sich darstellen, alles Mögliche sein.

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00:15:51.500 --> 00:15:56.879
 Ein Mann muss nicht so oder so sein, ein Mann kann alles Mögliche, kann sich auch frei

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 darstellen.

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 Das ist, glaube ich, sehr wichtig.

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 Ja, hier sieht man meine Malerin, die weiblichen, einige der weiblichen Protagonistinnen der Malerei.

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 Für mich nicht, ich als Rollmodus, also nicht nur für mich, sondern natürlich für viele unzählige Studierende.

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 Es sind ja mittlerweile schon mehr weibliche Studierende in der Kunst als Männer.

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 Und ich dachte auch an einem gewissen Punkt, ich finde Rembrandt super, aber ich will auch

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00:16:27.179 --> 00:16:38.600
 den Maler aus der gleichen Zeit kennen. Rachel Ruscht zum Beispiel, wie auch ein sehr bekannter

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00:16:38.600 --> 00:16:43.759
 darunter Malerin zu der Zeit, war viel mehr verwinterter als Rembrandt, aber unbekannt heute,

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00:16:43.899 --> 00:16:45.340
 nicht unbekannt, aber natürlich nicht so einen Bekanntheitsgrad hatte wiefer Rembrandt, aber unbekannt heute, nicht unbekannt, aber natürlich

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 nicht so einen Bekanntheitsgrad hat wie der Rembrandt. Und hier sieht man eben einige, Sonja

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00:16:51.940 --> 00:16:57.820
 Neloni zum Beispiel und eben die österreichische Malerin Maria Lasnik, Laura Knight zu rechten,

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 Nina Hengelt und sie hat auch ein Buch geschrieben und das heißt »Is she a lady A Lady und es ist eben auch titelgebend. Ja also es ist jetzt dann mehr als halbe Zeit diese Ausstellung zu besuchen und ich glaube

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 es ist wirklich ein Erlebnis. Es gibt auch entsprechende Hilfsmittel, Saalheft und Katalog,

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00:17:16.079 --> 00:17:20.240
 wo man wirklich dann auch glaube ich sehr gut in die Bilder hinein findet. Was wir bis jetzt

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 noch nicht besprochen haben, Katrin Blavczak ist ja auch eine Musikerin, sie ist auch

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00:17:25.819 --> 00:17:32.660
 eine Autorin, weil sie schreibt ja viele der Texte für die Lieder selber und diese Vielfältigkeit ist

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 wirklich auch extrem faszinierend und sie wird eben in der Stadtwerkstatt auftreten und dort

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00:17:37.160 --> 00:00:00.000
 spielen mit ihrer Gruppe..

