WEBVTT

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 Musik

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 Musik

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00:00:18.000 --> 00:00:30.079
 Wir sind in dem ehemaligen Bauernhaus, in den Stallräumen.

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00:00:31.660 --> 00:00:50.240
 Es gibt auch das Bedürfnis, dass Kästen in schönen Räumen nicht gut tut.

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00:00:52.079 --> 00:00:56.119
 Die Stiege führt in den ersten Stock.

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00:00:57.640 --> 00:01:04.120
 Dazu muss ich sagen, das war ehemals der Beginn des Heubogens.

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00:01:05.000 --> 00:01:12.000
 ehemals der Beginn des Heubogens. Und dieses Gitter ist ein Fundstück von einem Abrisshaus in Braunau.

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00:01:12.000 --> 00:01:20.000
 Man sieht auch, dass die Leute da schon Humor gehabt haben.

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00:01:30.000 --> 00:01:37.000
 Diese Arbeit ist eine Lackarbeit mit zwei schwebenden Ringen. Die Herausforderung mit dem Pinsel war, dass man den Ansatzpunkt nicht findet.

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00:01:37.000 --> 00:01:48.420
 Das ist die weitere Stiege in den Dachboden, besser gesagt, dem nächsten Stockwerk, der auch von mir geplant wurde,

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00:01:49.239 --> 00:02:12.479
 dass die Stiege genau das Negative sind, auch das Positive für diese Treppe. ein Teil meines Dachbodenausbaus, der auch wieder die Funktion hat, gewisse Arbeiten

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00:02:12.479 --> 00:02:25.000
 auszustellen, zu zeigen und in einen Dialog zu setzen mit Jetzt und Dann.

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00:02:25.000 --> 00:02:32.000
 Ich sage bewusst Raumzeichnungen aus Stahl.

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00:02:32.000 --> 00:02:37.000
 Zum Beispiel da sieht man, wie der Raum schrumpft.

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00:02:49.340 --> 00:02:51.199
 Gelbsucht ist eine Gelbfärbung der Haut.

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00:03:00.240 --> 00:03:04.219
 Das ist eine Arbeit aus Leinwand in dieser schönen, mir angenehmen Farbe, die auch etwas Sonniges hat im Raum.

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00:03:04.000 --> 00:03:11.000
 die auch etwas Sonniges hat im Raum. Der Text ist natürlich auch auf die Farbe bezogen

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00:03:11.000 --> 00:03:30.599
 und natürlich in einer gewissen ironischen Ebene wird da vermittelt. Das ist ein weiterer Vorraum, der Ausbau im Stockbereich.

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00:03:32.159 --> 00:03:42.860
 Hier hängt eine Arbeit von mir, die genau so präsentiert sein soll von mir.

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00:03:43.000 --> 00:03:45.000
 präsentiert sein soll von mir.

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00:03:52.000 --> 00:03:53.000
 Weiters gibt es hier in diesem Vorraum eine schöne Arbeit von Franz West,

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00:04:32.300 --> 00:04:45.000
 eine Arbeit von mir, fast violett, mit dem Vermerk »Jetzt neu«. Das Thema der Ausstellung sollte die Möglichkeiten der künstlerischen Gestaltung aufzeigen. Interessant ist bei diesen Arbeiten dieser Widerstand der üblichen Handlungen. Diese Metallkonstruktion dient das Bild vor Aggressionen zu schonen.

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00:04:46.600 --> 00:04:52.000
 Ein Sockel ist für mich automatisch ein Raumobjekt.

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00:04:53.399 --> 00:05:00.600
 Diese Arbeit zeigt den Versuch,

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00:05:01.600 --> 00:05:05.500
 einem Bild mehr Raum zu geben.

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00:05:15.500 --> 00:05:34.000
 Diese Arbeit zeigt eine Bildfläche, die teilweise mit einem Stahlelement besetzt ist.

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00:05:34.000 --> 00:06:08.000
 Diese Dose irritiert etwas die Darstellung. Diese Arbeit ist eine Metallkonstruktion, die noch in ihrer Leichtigkeit an die Entwurfszeichnung erinnert.

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00:06:10.000 --> 00:06:16.000
 Die Wand zeigt meine übliche Schramperei.

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00:06:17.000 --> 00:06:23.000
 Es sind Notizen von Ideen und Erinnerungen.

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00:06:24.000 --> 00:06:26.600
 Das ist nur eine Merkwand.

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00:06:26.600 --> 00:06:49.660
 Die Arbeit ist entstanden durch den Ausspruch oder Feststellung Gustav Metzger sagte, bestimmte Maschinen sind die vollkommensten Formen unserer Zeit.

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00:06:50.980 --> 00:06:52.120
 Er sagt alles.

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 Das ist eine Selbstverständlichkeit in meinem Berufsbild.

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 Die Neugierde ist eigentlich, was passiert, wenn. Das ist mein heiliger Spruch.

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00:07:10.759 --> 00:07:26.639
 Das finde ich schön, weil das auch mich einschließt und nicht irgendwie wer, wo, was,

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00:07:26.639 --> 00:07:30.439
 sondern es ist meine...

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00:07:32.959 --> 00:07:36.399
 Was passiert, wenn... Das ist meine Idee,

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00:07:38.519 --> 00:07:41.000
 etwas weiterzubringen.

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00:08:12.600 --> 00:08:50.879
 Wenn ich Anspruch formulieren sollte, würde ich sagen, dass meine Information, etwas zu machen, nicht vom Kunstmarkt kommt oder von allgemeinen Darstellungen, sondern der Anspruch ist, dass es vielleicht zu pathetisch aus mir kommt. Ein Bild ist für mich eine Fläche mit Information. Das heißt, dass der Raum, das Räumliche, immer dargestellt wird.

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00:09:18.200 --> 00:09:55.200
 Aufgrund meiner Vorstellung, was Bildraum sein könnte, gibt es ja jede Menge Humor, dass Amore die Darstellungsform mitfohnt.

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 Text ist für mich eine zeitgemäße Vermittlung von Aussagen.

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 Und ich erlaube mir die Möglichkeit, ein Textfragment als Bild zu erklären. Die Telefonnummer ist genau so ein modernes Erscheinungsbild wie andere Momente im modernen Leben. Und mein Anspruch, dass ich mit zeitgemäßen Formen arbeite, ergibt sich so. Man kann sagen, dass die meisten Arbeiten das Thema Raum ist, auch in welcher Form auch immer.

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00:11:11.620 --> 00:11:19.940
 Und dass der Begriff Raum für mich viele Möglichkeiten zeigt.

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00:11:20.879 --> 00:11:25.000
 Künstlerische Arbeiten sind Antworten.

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 Schluss.

