WEBVTT

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 Der gemeinsame Nenner dieser acht ausgewählten Projekte ist ganz klar meiner Meinung nach das

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 Commitment zur Gemeinschaft, weil diese Wohnformen funktionieren in der Regel nur dadurch,

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00:00:26.500 --> 00:00:32.619
 dass man sich austauscht, dass man zusammenlebt, dass man zusammen die Zukunft bestreitet und das

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00:00:32.619 --> 00:00:39.679
 Hier und Jetzt. Und in einer Zeit, wo der Mietmarkt eher auf Individualisierung sitzt,

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00:00:39.679 --> 00:00:46.759
 ist das einfach ein Trend, der in eine ganz andere Richtung geht und viel mehr wieder die Leute zusammenbringt,

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00:00:46.759 --> 00:00:51.899
 wie dass wir jeder ihr eigenes kleines Schloss errichten

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00:00:51.899 --> 00:00:57.539
 und uns dann wundern, warum im Burggraben irgendwas nicht stimmt.

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00:00:59.479 --> 00:01:05.060
 Wir haben wirklich acht Wohnprojekte, zwei davon in Linz besucht.

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00:01:05.180 --> 00:01:09.939
 Wir haben mit Pionierinnen gesprochen von Frauenwohnprojekten, von einem queeren Wohnprojekt.

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00:01:10.680 --> 00:01:15.780
 Und wir haben dann in einer Reflexionsphase das quasi destilliert, Schlüsse gezogen.

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00:01:17.620 --> 00:01:24.980
 Und eben in dieser dritten herausfordernden Phase, dann haben die Studierenden das wirklich auch umgesetzt,

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00:01:24.980 --> 00:01:25.140
 dieser dritten herausfordernden Phase, dann haben die Studierenden das wirklich auch umgesetzt,

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00:01:30.140 --> 00:01:30.959
 um das Laien verständlich zu machen, um Erkenntnisse zu präsentieren.

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00:01:38.060 --> 00:01:42.599
 Und daraus ist quasi diese Ausstellung entstanden, die sich jetzt grob gliedert in zwei Aspekte. Das sind diese acht Wohnprojekte, die sieht man quasi so immer in unserer Richtung.

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00:01:42.599 --> 00:01:43.500
 Die sieht man quasi so immer in unserer Richtung.

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00:01:52.260 --> 00:01:54.060
 In diesem Rot, also diese acht Projekte, zwei Linzer, vier Wiener Projekte, sechs Wiener Projekte.

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 Und von der anderen Seite lesbar sind in diesen Farben, denen auch die Räume, die wir aufgebaut haben, zugeordnet sind, Aha-Effekte, das waren so diese Learnings aus den Projekten.

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00:02:07.719 --> 00:02:10.500
 Also was ist wichtig? Die Leistbarkeit ist wichtig.

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00:02:10.699 --> 00:02:15.039
 Das Wohnumfeld ist extrem wichtig, weil das Wohnen eben überhaupt nicht etwas ist,

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00:02:15.039 --> 00:02:17.840
 was nur auf die eigenen vier Wände beschränkt ist,

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00:02:18.439 --> 00:02:24.360
 sondern sehr viel mit dem Umfeld, mit Mobilität, mit Zugang zu öffentlichem Verkehr,

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00:02:24.599 --> 00:02:29.000
 aber auch Nahversorgung, Arztpraxis, Kindergarten etc. zu tun hat.

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00:02:31.979 --> 00:02:36.560
 Das Schwierigste, glaube ich, war, einen Titel für diese Ausstellung zu finden.

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00:02:37.740 --> 00:02:42.400
 Am Anfang war das wirklich nur Wohnen für Frauen.

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00:02:43.379 --> 00:02:46.360
 Und uns war aber wichtig, wir wollen ja die Frauen nicht aus der Gesellschaft wieder

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00:02:46.360 --> 00:02:53.139
 separieren und herausnehmen und besonders behandeln. Nein, wir wollen alle inkludieren,

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00:02:53.139 --> 00:03:03.560
 Bohnen für alle. Und da wirklich was zu finden, das wirklich alle irgendwie beinhaltet,

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00:03:03.560 --> 00:03:05.520
 das war die größte Herausforderung.

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00:03:10.199 --> 00:03:15.280
 Der Wohnungsmarkt ist angespannt, die Kapitalisierung wird immer stärker,

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00:03:16.419 --> 00:03:24.780
 sprich Wohnraum wird auch immer teurer und zusätzlich kommen dann einfach Themen wie die Energiepreise etc.,

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00:03:24.780 --> 00:03:28.120
 die das quasi auch damit indirekt das Wohnen noch mal teurer machen.

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00:03:29.300 --> 00:03:34.360
 Und der andere Punkt ist, dass natürlich die gesellschaftlichen Ungleichheiten

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00:03:34.360 --> 00:03:38.419
 und auch warum wir eben den Schwerpunkt auf Frauen setzen, ist,

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00:03:38.879 --> 00:03:44.219
 wenn das Wohnen sowieso schon teurer ist, haben es die, die weniger Budget zur Verfügung haben, noch schwieriger.

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00:03:45.039 --> 00:03:48.500
 Und insofern brennt das so in mehrerer Hinsicht, das Thema.

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00:03:48.500 --> 00:03:52.319
 Wohnungsbau, vor allem in Oberösterreich, aber generell.

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00:03:52.759 --> 00:03:59.819
 Natürlich der Fokus, den die Leute, also die Planenden, die Entwerfenden und die Umsetzenden

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00:03:59.819 --> 00:04:07.639
 in diesem Prozess getätigt haben, schaffen einen großen Unterschied in dem Ganzen.

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00:04:09.780 --> 00:04:14.860
 Es ist der Fokus, mal geht es dezidiert um nur Wohnen für Frauen

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00:04:14.860 --> 00:04:21.860
 oder Frauen als einzige MieterInnen, die den Anspruch auf diese Wohnung haben,

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00:04:21.860 --> 00:04:24.220
 obwohl sie auch mit Männern zusammenleben.

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00:04:24.220 --> 00:04:25.740
 die den Anspruch auf diese Wohnung haben, obwohl sie auch mit Männern zusammenleben.

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00:04:35.980 --> 00:04:36.560
 Und sie sind aber eben auch wieder sehr ähnlich dadurch, weil sie nicht nur ein Schema da abdecken,

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00:04:39.660 --> 00:04:43.560
 sondern eben schauen, dass sie wirklich alle mit abbringen.

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00:04:48.519 --> 00:04:49.639
 Wenn das Wohnen für alle gut ist, dann ist es für die Frauen und die Männer und alle anderen auch gut.

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00:04:54.519 --> 00:04:56.300
 Es geht um die Alltagsgerechtigkeit, um ganz viele Faktoren, die mit dem Wohnen zu tun haben.

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00:04:59.759 --> 00:05:00.160
 In diesen Gesprächen war oft das Thema, dass es total hilfreich ist,

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00:05:03.199 --> 00:05:07.800
 quasi eher kleinere, nutzungsneutrale Räume zu haben. Also nicht die große Wohnküche, die dann quasi verhindert, dass man ein zweites Zimmer hat.

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00:05:09.019 --> 00:05:14.120
 So Dinge, die aber dann nicht direkt jetzt ein Frauenthema sind,

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00:05:14.259 --> 00:05:45.000
 sondern die das für alle besser machen. Als nächstes Beispiel haben wir den Remisenhof ausgesucht, der ein sehr wichtiges Projekt im Zuge dieser ganzen Entwicklung war,

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00:05:45.480 --> 00:05:52.379
 weil es eines und aus unserer Recherche das einzige Frauenwohnprojekt in Linz ist

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00:05:52.379 --> 00:05:53.540
 oder in Oberösterreich sogar.

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00:05:54.279 --> 00:05:56.439
 Das ist um die Jahrtausendwende entstanden.

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00:05:57.139 --> 00:06:10.220
 Es ist ganz besonders, weil es nur für Frauen adressierten Wettbewerb gegeben hat, was damals viel diskutiert wurde in der Kammer Männerschaft quasi.

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00:06:11.279 --> 00:06:17.639
 Und was ein wichtiges Symbol war, das kam aus einer sehr engagierten Frauengruppe aus der SPÖ

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00:06:17.639 --> 00:06:23.699
 und anderen Bereichen auch in der Architektinnenschaft gab es, haben wir während dem Symposium erfahren,

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00:06:24.220 --> 00:06:26.139
 gab es Frauen, die da sehr engagiert waren.

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00:06:28.560 --> 00:06:35.860
 Und es ist wichtig, weil ADR quasi mit einem Grundrissgedanken, der sehr flexibel ist, arbeitet.

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00:06:36.480 --> 00:06:47.660
 Es gab ein Wiener Projekt, die Frauenwerkstatt 1, die davor schon ähnlich gearbeitet hat. Und es wurde dann auch hier von Marlies Binder, Irmgard Lusser und Heide Mühlfellner

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00:06:47.660 --> 00:06:58.120
 quasi in Kooperation aus zwei Büros eine Struktur von Wohngebäuden organisiert,

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00:06:58.339 --> 00:07:04.420
 die sehr viel mit Zwischenräumen, mit Spielmöglichkeiten, mit Zugangssituationen arbeitet.

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00:07:02.699 --> 00:07:02.819
 Zwischenräumen, mit Spielmöglichkeiten,

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00:07:04.420 --> 00:07:05.339
 mit Zugangssituationen arbeitet,

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00:07:06.459 --> 00:07:08.620
 wo ganz wichtig war, dass die Waschräume,

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00:07:08.699 --> 00:07:10.120
 die ja sonst oft eher so

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00:07:10.120 --> 00:07:12.639
 ein dunkles Keller-Dasein

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00:07:12.639 --> 00:07:13.920
 quasi haben,

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00:07:14.319 --> 00:07:16.500
 wirklich in der Erdgeschosszone

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00:07:16.500 --> 00:07:18.600
 sind. Die sind auch so möbliert,

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00:07:18.699 --> 00:07:20.319
 dass die

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00:07:20.319 --> 00:07:22.339
 Wäschespinnen wegräumt werden können und

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00:07:22.339 --> 00:07:24.240
 dann ein Gemeinschaftsraum dort entsteht.

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00:07:24.879 --> 00:07:29.600
 Und es war auch wichtig, so Belichtung der Tiefgarage natürlich herzustellen,

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00:07:29.920 --> 00:07:36.319
 die Zugänglichkeit zu den Wohnungen offen, sicher, ansprechend zu gestalten.

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00:07:37.319 --> 00:08:11.240
 Und so die große Erkenntnis vielleicht, so simpel das auch klingt, ist, dass dieser Wohnbau, der damals einfach stark den Frauenfokus gehabt hat und aber auch dann schon umbenannt wurde in Frauen- und alltagsgerechtes Wohnen, dass der Schlüssel ist, wenn man den Wohnbau gut entwickelt, ist er für alle gut. Also dieses Wohnen als Menschenrecht wird auch dann wieder in Wohnen für alle einfach umsetzbar

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00:08:11.240 --> 00:08:14.660
 und es hat niemanden einen Nachteil, wenn man einen guten Wohnbau entwickelt.

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00:08:15.699 --> 00:08:18.339
 Und das ist eine sehr schöne Erkenntnis, finde ich.

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00:08:46.159 --> 00:08:46.960
 Was ist das Wohnen? Also wie nahe bin ich am öffentlichen Verkehr? Wie nahe ist die Kindereinrichtung? Wie nahe ist der Arzt und die Nahversorgung?

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00:08:49.059 --> 00:08:49.159
 Da haben wir ein Stadt-Land-Thema.

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00:08:50.720 --> 00:08:55.179
 Wie funktioniert das Wohnen im Alter? Also quasi das Wohnen breiter zu sehen, ist glaube ich so der Schlüssel.

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00:08:55.340 --> 00:08:59.879
 Neben dem, was wir in der Architektur eh schon lange probieren

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00:08:59.879 --> 00:09:05.960
 und wo man dann manchmal auch mit Fördermitteln oder mit Richtlinien quasi gebunden ist,

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00:09:06.840 --> 00:09:10.340
 aber wofür auch wir in der Branche halt dann versuchen zu kämpfen

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00:09:10.340 --> 00:09:17.580
 und was, glaube ich, noch so ein bisschen einen Weg hat, in das öffentliche Bewusstsein zu kommen.

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00:09:17.580 --> 00:09:22.580
 Und als zweites Linzer Beispiel haben wir das Willifred, das ist am Graben,

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00:09:22.840 --> 00:09:24.779
 also gleich gegenüber vom Fahrplatz situiert.

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00:09:26.899 --> 00:09:38.419
 das willi fred das ist am graben also gegenüber vom fahrplatz ich würde sagen dass ich generell schon gerne diverser wohnen würde es oftmals aber einfach sich nicht ausgeht bzw auch in die

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00:09:38.419 --> 00:09:46.799
 lebens in die aktuellen lebensentwürfe nicht rein passtst. Aber die Ausstellung und vor allem der Prozess, also die Ausstellung

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00:09:46.799 --> 00:09:55.960
 ist ja der Prozess, den wir dieses Semester erledigt haben, macht einfach den Blick viel

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00:09:55.960 --> 00:10:01.159
 weiter auf, dass es schon viel möglich ist, aber dass man auch noch viel möglich machen muss.

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00:10:01.159 --> 00:10:04.600
 Es war das Ziel, das auch in die Wohnbauförderung einfließen zu lassen.

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00:10:04.600 --> 00:10:08.419
 Ich finde besonders spannend eben dieses Habitat-Konzept,

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00:10:08.539 --> 00:10:10.059
 das wir beim Willi Fred in Linz sehen,

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00:10:10.740 --> 00:10:16.159
 weil das so ein Ansatz ist, wie man quasi den Markt verändert

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00:10:16.159 --> 00:10:19.360
 und wie man Wohnen eben allen zugänglich macht,

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00:10:19.360 --> 00:10:23.220
 indem das nicht mehr ein Finanzprodukt ist oder Betongold,

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00:10:23.320 --> 00:10:27.200
 sondern indem das quasi de facto über ein sehr ausgetüfteltes System,

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00:10:27.320 --> 00:10:31.360
 das aus dem Miethaushandikat in Deutschland kommt, vom Markt nimmt.

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00:10:31.620 --> 00:10:34.539
 Also das gehört dann einfach nicht mehr, das vererbt nicht mehr.

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00:10:35.539 --> 00:10:39.419
 Das gehört eben, das ist auch der Slogan, das gehört denen, die darin wohnen.

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00:10:39.419 --> 00:10:41.759
 Und die verändern sich und das Haus kann sich verändern,

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00:10:42.460 --> 00:10:46.539
 aber es ist in dieser Finanzlogik entzogen.

