Play? Bist du bereit? Läuft? Ja, es läuft. Es geht los, Caro. Es geht los. Es geht los. Ich weiß nicht, wie es dir heute geht, aber mich flasht der Herbst sowas von. Boah. Ich bin Regen nicht mehr gewohnt. Ich finde es richtig geil. Du findest es geil? Ja, ich bin ein Herbstkind. Okay. Sobald die Temperatur auch noch irgendwie unter 25 Grad fällt, reiße ich meine Kuschelsocken raus und meine Kuschelbullys liegen mit dicker Decken auf der Couch. Und denkst, so geil, man muss nicht raus. Genau. Ich merke immer das Regen, was mit mir macht und ich dann einfach mit dieser Emotion Regen erst noch lernen muss, wieder umzugehen. Ja, ich weiß, das ist deprimierend. Ja. Deswegen Tee und Kuschel, Handarbeiten. Handarbeiten, ja. Hacking. Ich habe auf meinem Webstuhl eine neue Kette aufgezogen. Auf deinem Webstuhl? Ja, ich meine, ich mache ja diese Fleckerlteppiche selber. Und den ganzen Sommer habe ich nichts gemacht. Und jetzt im Herbst bin ich aber guter Dinge, dass ich da wieder was machen könnte. Eben. Das ist für mich, da lebe guter Dinge, dass ich da wieder was machen könnte. Eben. Das ist für mich, da lebe ich total auf, wenn ich wieder zum Handarbeiten anfange. Aber mir ist jetzt aufgefallen, die letzten drei Mal, wo ich da war zum Aufnehmen, hat es geregnet. Ist es so? Ja. Na. Jetzt wäre mein Vorschlag, man kann mich einfliegen lassen bei Dürre-Perioden. Kein Problem für mich. Also, ich bin die Dörr-Hexe und du bist die Anti-Dürr-Hexe. Die Anti-Dürr-Hexe. Das ist gut. Ja. Ich weiß auch nicht, was das immer ist mit mir und Linz. Wahrscheinlich weint Linz, wenn ich komme, weil ich nicht mehr da bin. Freuden-Drehen. Ja. Aber so kriegt man übrigens wenig zurück, indem man so viel heult. Ja. Nein. Machen wir einen Jingle, oder? Machen wir einen Jingle. Aber so kriegt man übrigens wen nicht zurück, indem man so viel heult. Machen wir einen Jingle, oder? Machen wir einen Jingle. Passt. Euler, echt. Echt, Euler. Okay. So, back on track. Okay. So, back on track. Ich habe, nachdem ja ein Fan gesagt hat, sie freut sich immer so zu sehen, was wir essen und was wir trinken. Und es ist ja so, Kaffee ist jetzt gerade mal das Thema. Habe ich Tiramisu gemacht. Muss ich jetzt so tun, wie wenn ich es noch nicht gesehen hätte und überrascht hätte. Oh, wow. Nur mit den Tiramisu-Sau. Das schaut köstlich aus. Und zwar, was kann ich dir erzählen, warum den Tiramisu-Sau. Das schaut köstlich aus. Und zwar, was kann ich dir erzählen, warum ich Tiramisu gemacht habe? Das ist mein allererster Tiramisu, den ich in meinem Leben gemacht habe. Wirklich, das schaut nicht aus wie der erste. Dein erster, sagst du, der Tiramisu? Nee, meine erste. Ich sage Tiramisu, es heißt Tiramisu. Tiramisu, das ist, wenn da so ein bisschen Erde mit reinkommt. Tiramisu. Tiramisu, das ist, wenn noch so ein bisschen Erde mit reinkommt. Terramisu. Terramisu, der neue Podcast über Themen, die die Erde betreffen. Das ist geil. Terramisu. Es schaut auf jeden Fall köstlich aus. Also ich erzähle jetzt, wie das passiert ist, dass ich Tiramisu sage. Das ist jetzt auch schon falsch. Und zwar, ich habe bei uns diese Einkaufsgemeinschaft im Ort. Und da gibt es diese Kiste zu verschenken, wo halt so, wenn irgendein Obst oder Gemüse schon drüber ist, dann kommt das da rein, dann kannst du das einfach mitnehmen. Oder wenn irgendwer ein Überangebot an Zucchini hat, kann er die auch da reinlegen. Das finde ich ziemlich cool. Und manchmal gibt es aber auch Lebensmittel, die abgelaufen sind. Und in diesem Fall waren da abgelaufene Löffelbiskuits oder Eierbiskotten, wie der Österreicher sagt, drin. Die ja de facto eigentlich nicht ablaufen. Oder die kommen ja zehn Jahre über den Ablauf. Ich glaube auch, dass die in den Krieg überleben. Auf jeden Fall habe ich mir gedacht, die nehme ich mit. Und dann habe ich gesagt, was macht man eigentlich damit? Und eigentlich kann man damit eigentlich nur Tiramisu machen oder eine Malakoff-Torte. Es gibt nur diese Bestimmungen. Ja, ich weiß auch nicht. Ich meine, da ist eine ganze Industrie dahinter. Bei uns heißen die ja Bischkoten. Ja, Bischkoten mit Ich glaube, ich weiß nicht, ob das so ist. Ja, aber das ist doch vom Italienische bis von für Keks, oder? Also es ist einfach Ja, Biscuit heißt K, aber das ist doch italienisch für Keks, oder? Ja, Biscotti heißt Keks auf Englisch, oder? Ja, und Biscotta ist, glaube ich, italienisch für Keks. Auf jeden Fall waren halt diese Biscotten gratis. Habe ich die mitgenommen. Und dann habe ich natürlich nochmal richtig ausgeben müssen Geld in diesem Laden, weil du musst die Mascarpone kaufen. Dann hatte ich keinen Kakaopulver. Fertig, mehr ist nicht... eigentlich, also ich habe das ohne Ei. Also es gibt ja die mit... so ein rohes Ei. Dann habe ich gesagt, ach nee, das ist ja eh schon so fett mit der... ja. Also muss ich sagen, es ist wirklich hervorragend. 10 von 10. Okay. Und das, obwohl es Vollkornbiskutten sind, ist nämlich was Gesundes. Wow. Ja. Es ist cremig. Es hat genau die richtige Menge an Creme drin, dass es richtig geil cremig ist, ohne dass es gallig ist. Ja, schön. Die Biskutten sind durchzogen, genauso wie sie sein sollten. Aber nicht zu matschig, ne? Ich schmecke einen leichten Hauch Mandel. Ja, ich habe einen Schuss, das ist ein bisschen, sorry, Amaretto. Ja, aber nicht zu aufdringlich. Aber das Rezept hatte 2cl vorgesehen, dann habe ich gesagt, das kickt mich nicht, ich mache 4cl. Dann habe ich verdoppelt. Vielleicht könnte man das jetzt mit einem Brownie-Rezept austauschen. Ich mach's jetzt selbst. Da hab ich verdoppelt. Ja. Vielleicht könnte man das jetzt mit einem Brownie-Rezept austauschen. Das kann ich mir einfach kurz runterbeten. Das weiß ich auswendig. Also man nimmt 200 ml kalten Kaffee. Und dann legt man die Biskotten da ganz kurz rein. Stapelt die rein. Und dann kommt die Creme drauf. Und die Creme ist nur Mascarpone, zwei Esslöffel Zucker. Ich habe noch ein bisschen Milch dran gemacht, damit es nicht ganz so... Echt? Ist das nur Mascarpone? Mascarpone, 500 Gramm Mascarpone, kein Schlagobers. Ich habe noch so 100 Milliliter Milch, glaube ich, dran gemacht. Und dann eben 4 CL Amaretto. Fertig. Krass. That's it. Und es ist geil, weil der kritische Backprozess nicht dabei ist. Und da kann man ja ganz viel verkacken. Ja, ja. Und das habe ich gestern völligst verkatert, habe ich diesen Kuchen noch auf die Kette gekriegt. Wirklich? Was für ein Fakt? Es ist nicht mehr... Das haben wir davon, wenn wir am Montag aufnehmen. Einen ganzen Scheißtag, den hat es mir komplett... Ich bin zu alt für den Scheiß. Ich kann das nicht mehr. Ja, ja, ich habe aufgeben. Mit Wortgräben. Ja, ich liebe es aufgeben, ich schaffe das nicht. Ja, aber du gründest Familie, da setzt man den Schwerpunkt auch anders. Ja, auf jeden Fall. Sollen wir mal, dass es nicht zu einem Kuchen-Podcast hier vorkommt. Ich spüre jetzt auch gerade die Leute, die so sich fragen, ich habe mir gedacht, ich bin in einem Dating-Podcast, warum diskutiert ihr über Kuchen? Weil Essen deine Love-Language ist. Ja, ist es. Und du kommst den ganzen Weg aus Wien hierher, ins DorfTV-Studio, zum Aufnehmen und dann ist es doch meine Aufgabe, ist dann, dass ich ein bisschen für das kulinarische sorge. Das war sie sehr zu schätzen. Also ich finde ja, dass mein Part der leichtere ist. Ich sitze mir einfach in den Zug und komme her und kriege dann Kuchen und sitze mir ins gemachte Nest. Ja, aber der Zeitaufwand ist ja… Du fährst, wie lange fährst du hierher? Eineinhalb Stunden. Siehste, das hat da… Ich hab nicht anderthalb Stunden an der Tiramisu gesessen. Stimmt. Und ich mach mich natürlich viel beliebter mit einer Tiramisu, als du mit anderthalb Stunden Zug fahren. Es verpufft total in den Karma-Punkten meistens, oder? True, true that. Ja, also von daher, ich habe da schon das Gefühl, dass ich das mindestens machen muss. Echt? Fühlst du dich da unter Druck? Nö, also ich finde, das ist einfach nur eine Wertschätzung deiner Zeit gegenüber, dass du hierher fährst. Das ist wirklich schön. Ich bin zwar froh, dass das nicht jeder so macht, meine Zeit mit Kuchenwert zu schätzen, weil dann passe ich gar nicht mehr in diesen Sessel rein. Ich habe mir heute schon gesagt, dieser Sessel gibt mir das Gefühl, ich bin dick. Es gibt so, also Menschen mit Hintern kennen das Problem. Wenn man jetzt nicht gerade so ganz schlank ist und so Gartensessel oder Sessel mit Lehnen einfach. Sie sind oft, sie geben einem das Gefühl so… Ey Kinderschaukeln, ne? Da passt man ja nicht mehr zwischen. Diese Kettenschaukeln, diese standardisierten, die ja bei jedem dritten Spielplatz in Linz sind, mit dieser Standard-Wippe auch und dieser Schaukel. Da klemmt man zwischen diesen Metallketten und diesen schwarzen Schaukeln. Ich finde das nicht okay. Denke ich mir auch so. Und das betrifft uns Frauen, die wir das gebärfreudige Becken bekommen mit der Zeit. Das ist ja einfach so ein Hormon-Ding. Kann man da nicht so EU-Normen machen? Kann man da nicht auch so eine... Sessel und Schaukeln einer gewissen Mindestbreite? Ja, fände ich auch voll fein. Ja. Ja, weil das dicke Kind und die hüftüppige Frau, die passt dann einfach nicht auf diese Schaukel. Und Schaukeln ist so gut. Also wer schaukelt, fängt auch keine Kriege an, oder? Eigentlich müsste man so für die psychische Gesundheit der Bevölkerung viel mehr schaukeln, Erwachsenen schaukeln aufstellen. Ja, also auch so ein Schaukelzwang, dass einfach die Leute kurz mal sich die Glückshormone geben müssen. Vielleicht statt diese Bänke auf heute stellen einfach schaukeln. Also wäre geil, wenn im Wartehäuschen so Schaukel wie wir haben, dass du auf dem Bus wartest und dann ist dir total wurscht, dass der zu spät kommt. Ich warte nur eine Stunde. Oder auch die Deutsche Bahn, die ja auch so ein kleines Imageproblem hat. Wenn ihr einfach statt sitzen so Hollywood-Schaukeln da reinmacht in den Zug, dann sind einfach alle viel gechillter, oder? Also was ist mit der Deutschen Bahn los, jetzt mal ehrlich? Also bevor wir jetzt zum Thema kommen. Das müssen wir aber dann auch machen. Ich war in Berlin und bin an meinem Zug heimgefahren. Und ich habe schon damit gerechnet, dass das Ding verspätet ist. Und dann kriege ich die Nachricht, eine Stunde verspätet. Sitze im Kaffeehaus und kriege fünf Minuten vor Abfahrt eine Nachricht, der Zug fährt in fünf Minuten. Aha, also doch nicht verspätet. Doch nicht verspätet. What the fuck? Das kann ich ja nicht machen. Und hast du dann noch gekriegt? Ja, aber ich habe mich sehr beeindruckt. Und hast du den Kaffee noch bezahlt? Ja, dann habe ich davor schon bezahlt. Ah, gut gemacht. Ja, wenn noch nicht mal auf die Verspätung Verlass ist, was ist denn dann los? Na wirklich, was ist das? Ja. Okay, wir müssen jetzt mal. Ja, ich mache noch einen Abschluss zum Essen, weil wir haben eine Rückmeldung gekriegt. Ich habe diesmal total klug vorher geschaut, ob wir Kommentare gekriegt haben. Ja, weil ich das ja immer vergesse. Also jetzt habe ich immer so einen Rhythmus, dass ich alle zwei Monate einmal reinschaue. Und BlueEyedCray oder so schreibt, also beim Intro die Kakao-Zeremonie mit Bier vergleichen. Ich lache mich kaputt. Und dann erzählt er davon, man muss den Kakao zuerst an die Lippen führen, zum Herzen und ich denk so zur Mitte, zur Titte, zum Sack, Sack, Sack. Ja, irgendwo muss es her sein, oder? Meinst du, dass das doch eigentlich die Bierzeremonie, die Kakao-Zeremonie inspiriert hat und jetzt kommt der Backlash? Kakao-Zeremonie inspiriert hat und jetzt kommt der Backlash. Ich glaube, dass das einfach unbewusst aufgenommen wurde irgendwann und dann sich die Person, die die Kakao-Zeremonie erfunden hat, gedacht hat, man kommt da doch. Man kommt da doch. Also diese Kakao-Zeremonie hat mich auch noch beschäftigt und mein Freund und ich, wir haben dann auch irgendwann einmal so gestanden und mit der Zunge einmal ins Bier gemacht, nur um mal zu wissen, wie doof das ist, weil wir haben noch nie die Zunge so... Das ist ganz großartig. Also die Bierzeremonie im Stadion, ich glaube schon, dass das ein gutes Bild war, was du da skizziert hast. Ja, ich take it. Take the idea. Ich gebe sie ganz großmütig raus. Macht was draus, Leute. Und ich kann dir noch was sagen bei den Statistiken. Wir haben jetzt 396 FollowerInnen. Ich finde, da fehlen mindestens noch vier. Also 400 wäre schon schön. Vier müssen auch noch kommen. Wir haben ja immer groß, wir träumen jedes Jahr, dass wir die 500 knacken. Und das geht sich einfach nicht aus. Also vielleicht ist jetzt wer dabei, der sich denkt, hey, ich frage jetzt meine Schwester oder meinen Partner, meine Partnerin, einfach uns zu folgen, nur damit wir ein gutes Gefühl haben. Es wäre auch cool, wenn diese 396 Leute jeweils vier neue dazu holen. Das wäre natürlich eine Challenge. Dann hätten wir, weiß ich nicht, 396 mal vier, das kann ich nicht, plus vier, also mal fünf eigentlich. Das ist ja irre. Dann wären wir vierstellig. Das wäre krass. Ja, wünsche ich mir. Okay. Aber ich finde, das langsame Wachsen ist ja richtig gut. Also dadurch kriegt man keine Shitstorms oder wenig. Ja. Das ist super. Ja. Wir sind schön unter dem Radar. Ja, ja, wir sind schön unter dem Radar. Ja, ach so, genau. Aber wir haben ja auf DorfTV, da kann man auch gucken, wie viele uns geguckt haben. Und jetzt musst du dir vorstellen, die erste Folge, die wir hier veröffentlicht haben, hat jetzt schon 569 Ansichten. Das ist schon nicht wenig. Was? Ja. Hä? Weiß ich auch nicht. Weiß auch nicht, ob einmal draufklicken schon reicht. Das weiß ich nicht. Das muss ich noch rausfinden. Das wäre spannend. Wie viele haben es jetzt so Ende geschafft? Fünf. Naja, zehn Prozent. Haben oder nicht. So, wir haben ganz viele... Geschichten, ja. Ja, Geschichten gekriegt. Magst du mal vorlesen, was wir so haben? Ja, ich habe hier Croissantpeter. Und die müssen wir eigentlich... Da hat wer deinen Wunsch erhört. Croissantpeter würde ich sagen, muss eigentlich jetzt, weil du warst das letzte Mal so gefrustet über diese ganzen Negativgeschichten. Dann habe ich Seminar-Peter, sehr schöner Titel, Möbelhaus-Peter, Liegestütz-Peter und ich glaube Sensen und andere Sitten-Peter, den haben wir doch gemacht, oder? Haben wir den nicht gekauft? Haben wir den nicht gemacht? Es kommt mir auch bekannt vor. Also ich habe da noch Kellnerpeter, Visitenkartenpeter, Sitzstreikpeter. Der hat mich beschäftigt. Den müssen wir gemeinsam aufarbeiten. Und nicht so der Kondromtyp Peter. Ah. Haben wir aber schon mal gehabt, oder? Ja, ja. Also nicht so der Kondomtyp Peter 2. Ich weiß nicht, ich tu die mal zur Seite und werde das nachrecherchieren. Ich hatte eigentlich noch so andere Sachen. Hier, da habe ich noch so ein paar extra Storys. Egal. Also das Sensen, Peter, wie das schlecht... Das nervt mich immer. Ich habe ja jedes Mal das Gefühl, wir hatten die Story schon. Und das liegt daran, dass ich es einmal schon vorher durchlese. Aber das haben wir gemacht mit den Schafen, wo die alten Frauen sich amüsieren. Doch, ich kann mich an die erinnern. Ja. Also mit schmachten und fast herzenden Augen dem beim Sensen zugeguckt haben. Ja, das kann ich mir erinnern. Ich schau das aber nochmal nach in den Show-Brot. Wenn wir uns beide dran erinnern, ist ziemlich sicher, dass wir es schon gehabt haben. Dass wir es nicht geträumt haben. Ja, sag mal, ich würde echt mit Croissant-Peter anfangen. Oder willst du eine andere zuerst? Die, die dich beschäftigt? Oder soll man zuerst ein bisschen was negativere? Ja, Sitzstreik Peter. Ein Sandwich machen wir negativ, dann Croissant Peter. Machen wir scheiße. Nein, das ist ja dann kein scheißes Sandwich. Dann ist ja quasi... Sandwich ist die Frage, dann schmeckt halt das Brotkacke. Oder das war dein Gedanke? Also wir machen einfach sozusagen Nutella außen. Genau. Okay, Sitz, Streik, Peter. Da ist eins, zwei, drei. Passt. Ja, die hat richtig geballert, die Laura. Voll geil. Die hat geil vier Storys geschickt. Sehr löblich, Laura. Sehr löblich. Okay, bist du bereit für Sitz, Streik, Peter? Also warte mal, die Box. Geh in die Box. Okay, bist du bereit für Sitzstreik? Also warte mal, die Box, geht die in die Box. Okay, ich lese das Intro vorher. Ja, passt. Genau. Liebe Caro, liebe Kathrina, im Sommer habe ich Binge Hearing eures Podcasts betrieben. Das passiert öfter, ne? Ja, Menschen erzählen dann oft, sie sind krank und ziehen sie, weiß nicht, wie viele Folgen ab einmal ein. Ich weiß nicht, bleibt man dann länger krank oder wird man schneller gesund? Ich bin mir da nicht so sicher. Man will vielleicht dann auch nicht gesund werden. Aber das sind ja 60 Stunden inzwischen schon fast, ne? Also knapp, oder nee, am Anfang haben wir nicht so viel, aber vielleicht 40, 50 Stunden. Was? Ja. über vielleicht 40, 50 Stunden. Was? Ich habe dabei oft laut loslachen müssen, voll relaten können und manchmal war ich auch ein wenig verstört. Wir auch, Laura. Diese Kackenummer beim letzten Mal, da habe ich sehr viel Rückmeldung gekriegt. Das habe ich beim Mittagessen mir angehört. Das war am Schluss. Da haben sich alle aufgeregt. Es ist nicht nur rosig bei uns. Ja, und irgendwer hat mir geschrieben, dass er sein Croissant wieder beim Bäcker zurückgegeben hat, weil es ihm nicht mehr geschmeckt hat. Das fand ich auch total gut. Okay, also die Mischung macht es aus. Es freut mich, durch euch unterhalten zu werden und dabei immer etwas Neues zu lernen. Danke, macht weiter so. Ja, machen wir. Die Box. Und dann schreibt sie noch hier, wie versprochen, mein Part 2 aus dem Storyfundus. Spoiler, es wird einen Part 3 geben. Nein, wie geil. Wunderschön, wir freuen uns, wir freuen uns. Also, wir fangen an mit Sitzstreik Peter. Diesen Peter kannte ich schon länger. Ich machte ihm bereits in der ersten Nachricht einige Jahre zuvor klar, dass ich keine romantische Beziehung mit ihm möchte. Warte mal, das heißt, es impliziert, dass man keine romantische Beziehung mit ihm möchte. Das heißt, es impliziert, dass man keine romantische Beziehung will, aber eine Beziehung passt. Aber Friends ist okay. Ja, ist auch eine Beziehung. Ja, Freundschaftsbeziehung. Oder Friend Plus, aber halt nicht romantisch. Nein, nein, auch nicht Friend Plus, so wie ich das daraus gelesen habe. Okay, okay. Mal klären. Wenn er das möchte, dann ist er falsch bei mir. Ich bin lediglich auf der Suche nach Freundschaften. Alles klar, ganz eindeutig jetzt. Das klärte ich also bereits zu Beginn und somit dachte ich, die Sache sei erledigt. Wir unternahmen dann noch einige Male etwas gemeinsam mit unserer Freundesgruppe, die sich aus dem Verein, in dem wir alle gemeinsam waren, gegründet hatte. Spoiler. Ich erfuhr im Nachhinein, dass einige Treffen nur organisiert wurden, damit der besagte Peter mich daten konnte. Okay, aber das finde ich ja eigentlich ganz schön, wenn so eine Verkupplung läuft. Das ist ja eigentlich, also das finde ich jetzt nicht, das ist zwar ein abgekatertes Spiel, aber so hat das schon über Jahrtausende, glaube ich, so gelaufen, oder? Ja, ich denke mir auch. Und ich meine, ja, dann macht man halt mal was gemeinsam und schaut, ob sich die Chancen dann erhöhen. Ja, also ich finde, das ist eigentlich was total nett gemeintes. Ja, wenn die Gruppe das Gefühl hat, okay, die zwei passen gut zusammen, unternehmen wir mal was Gemeinsames, finde ich jetzt noch nicht so schlimm. Ja, finde ich auch ganz nett. Wir waren zum Beispiel einmal in einem Escape Room und dabei war der Plan von zwei Jungs, dass sie ein Double Date veranstalten. Also mein besagter Peter, ein Kumpel von ihm und ein Mädchen, das dieser Kumpel kennenlernte und ich. Hey, aber Escape Room kann auch total eskalieren, ne? Also weil, also ihr habt das ja mal gemacht mit Freunden, waren wir in einem Escape Room. Da war ich doch eh dabei. Warst du da dabei und dann merkt man aber schon so, wie dann irgendwann das so aggressiv wird, weil man irgendwie nicht weiterkommt. Also ich dann ja auch, also ich werde dann auch so ungeduldig. War das dieser Harry Potter Escape Room? Ja, wo dann dieser scheiß Vogel nicht aufgehört hat zu plärren. Und der hat uns diese blöde Eule, hat uns so fertig gemacht. Und dann waren wir so krantig. Irgendwann haben wir dann eine Hilfe bekommen. Und es war, wir mussten den Vogelkäfig abdecken, damit er aufhört zu plärren. Und uns hat der eh total genervt. Und weil er uns so genervt hat, ist uns das aber nicht eingefallen. Ich habe diesen Escape Room Heuer nochmal gemacht und ich habe alles wieder vergessen. Nur an diesen Trick mit dem Vogel. Dass man da den Cape drüber legt. Oh, jetzt haben wir es gespoilert. Macht das nicht. Ach so, fuck. Ja, fuck. Entschuldigung, Entschuldigung. Also für alle, die den Harry Potter... Ja, aber auf jeden Fall kann das total schief gehen. Aber dann weiß man halt, wie jemand unter einer Stresssituation, weil das ist ja ein zeitlicher Stress, weil du musst ja in einer Stunde fertig werden. Ja, aber es ist so geil, weil eigentlich geht es ja um nichts, aber trotzdem gehen die Emotionen hoch. Voll, voll. Es gibt auch so Horror-Escape-Rooms, wo dann echte Schauspieler engagiert werden, die dann... Okay, krass. Na gut, also ich weiß nicht, ob ein Escape Room wirklich ein guter Start für ein Date ist. Aber ich meine, da zieht man halt blank. Wie reagiert man, wie ist man unter Druck? Ja, man kann sich auch blamieren oder halt brillieren, je nachdem. So wie dieser Hochseilgarten-Peter, der sich nicht eingestehen konnte, dass es überhaupt nicht seins war. Man könnte den Escape Room vorher schon mal machen, um zu wissen, wie es funktioniert. Nein, das ist aber dann schon wieder scheiße. Okay, weiter. Escape Room. Dadurch, dass mein Peter aber wusste, dass ich dann nicht dabei wäre, wenn ich gewusst hätte, dass es ein Doppeltate ist, haben sie noch zwei Freunde eingeladen. Diese Escape-Room-Gruppe war somit nur Mittel zum Zweck, damit er mich daten konnte. Naja, wie dem auch sei. Ich dachte, dass wir eben alle befreundet seien und ich unternahm auch einige Male zu zweit etwas mit ihm. Also es ist ihr nie gesagt worden, dass es eine Verkupplungsaktion war? Okay. Und deswegen ist sie von einer ganz klassischen Freundschaft, wir Freunde machen was zusammen, Nummer ausgegangen. Okay, ja, verständlich. Da oben schreibt sie nun, dass sie gelernt hat, dass Double Date heutzutage Two Men heißt. Zwei Men? Wusste ich nicht. Wusste ich auch nicht. Wieso nicht mehr Double Date? Und vor allen Dingen, Two Men ist, also Menschen oder Männer, das weiß man immer nicht. Männer, Men, Two Men. Ja, aber das ist immer so ein bisschen doof. Wie will denn ein zweiter Double Date, oder? Ja. Ich bin so hip. Ich mach bei der hippen Scheiße meine mit. Ne, das lass ich, ach geh, komm. Ne. Pst, äh. Genau. Ich mein, hallo, einen Anglizismus gegen einen anderen Anglizismus austauschen, das ist jetzt, da sind wir schon next level hier. Nein, abgelehnt. Abgelehnt. Das heißt weiterhin Double Date. Okay, also sie trifft sie ja manchmal mit einem zu zweit. Immer wenn ich merkte, dass er mehr wollte, machte ich ihm noch einmal klar, dass das für mich nur Freundschaft ist und distanzierte mich dementsprechend auch. Er sagte auch, dass er die Freundschaft zu mir nicht verlieren möchte, aber mich auch super toll finden würde. Okay, das ist aber so eigentlich ja ganz, ja. Ja, für mich ja trotzdem dann die Frage, inwiefern es dann funktionieren kann. Also schafft er die Emotionen wieder zurückzudrehen sozusagen auf einem freundschaftlichen Level oder schwingt immer mit der Wunsch nach mehr? Ich glaube, wenn die Person, die mehr will, es einfach akzeptiert und einen Strich darunter macht, könnte funktionieren, aber schauen wir mal, wie Peter reagiert. Ja, aber das Begehren muss halt auch das ist ja auch. Wir haben ja schon den Titel, ne? Ja. Also, er wollte mir immer einreden, dass er der richtige Peter für mich sei und ich sollte mich für ihn entscheiden. Und er flehte mich des Öfteren auch regelrecht an. Okay, das wird mir voll am Arsch gehen, das geht nicht. Ja, vor allen Dingen, wenn überredend zu einer Beziehung. Ja. Okay, das würde mir voll am Arsch gehen, das geht nicht. Ja, vor allem wenn überredend zu einer Beziehung. Ja, ihm klarzumachen, dass nie eine romantische Beziehung zwischen uns entstehen wird, hat einfach nicht funktioniert und somit distanzierte ich mich endgültig. Er hat in seinem Kopf aber immer irgendeine Geschichte zusammengesponnen und meinte, dass mich irgendwelche Typen geknutscht hätten und deshalb kein Interesse mehr an ihm, also dass sie mit einem anderen was gehabt hat. Ja, aber ich meine, hallo, sie hat einfach gesagt, sie will mit dir nichts haben und das heißt ja nicht, dass sie deswegen mit keinem anderen was machen darf. Hä, was? Also selbst wenn, selbst wenn was stimmt. Ja, dabei hat er nie verstanden, dass nicht andere Typen das Problem sind, was machen darf. Hä, was? Also selbst wenn, selbst wenn was stimmt. Ja. Dabei hat er nie verstanden, dass nicht andere Typen das Problem sind, sondern die Typen immer selbst im Weg stehen beziehungsweise er nicht mit anderen Typen konkurrierte, sondern mit meinem friedlichen und schönen Single leben. Ja. Ich finde, das ist der geilste Satz ever. Er konkurriert mit ihrem friedlichen und schönen Single-Leben. Genau, also du musst ein friedliches und schönes Beziehungsleben dagegen setzen. Ja, voll. Und das finde ich dann so schön, wenn man aus dieser Haltung heraus sich für eine Beziehung entscheidet, dass es muss noch besser werden. Man hat was Tolles und das Tolle auszugeben braucht halt dann schon was noch Tolleres, das dem entgegensteht. Nicht für weniger geben wir das her. Darunter macht man es nicht mehr. Naja, wie dem auch sei. Er wollte nicht einsehen, dass ich einfach nichts von ihm wollte, wie ich ihm bereits einige Monate zuvor in der ersten Nachricht klargemacht hatte. Aber so nett wie ich bin, wollte ich nicht einfach direkt über WhatsApp den Kontakt abbrechen. Ja, natürlich, weil wir einfach trotzdem sozial sind. Sondern kam seiner Bitte nach, dass wir uns noch einmal zum Spazierengehen treffen und dort noch einmal alles ausreden können. Voll legitim, finde ich auch voll schön, dem nachzugeben. Gerade, weil da Freundschaft da war. Und es ist immer schön, wenn etwas einen würdigen Abschluss bekommt, finde ich. Also wenn die Energie auf beiden Seiten da ist, wenn da die Kapazitäten da sind, dann ist das eigentlich soweit sehr vorbildlich, finde ich, von beiden Seiten. Ja. Soweit, so gut. Wir haben uns in der Nähe meiner Wohnung getroffen, sind dort eine Runde spazieren gegangen und haben über alles gesprochen. Ich habe meinen Standpunkt klar gemacht, aber er wollte es einfach nicht einsehen. habe meinen Standpunkt klar gemacht, aber er wollte es einfach nicht einsehen. Als wir schlussendlich wieder bei meiner Wohnung angekommen sind und ich mich verabschieden wollte, heulte er mich weiter voll. Dass ich ihm eine Chance geben soll, wir uns noch kennenlernen sollten. dass ich ihm eine Chance geben sollte, wir uns noch kennenlernen sollten. Nachdem ich dachte, es sei bereits alles erwähnt und geklärt worden in der Vergangenheit, in den vergangenen zwei bis drei Stunden. Aber der hat ja ein Problem, den Entschluss von jemandem zu akzeptieren, weil seine Interessen so viel wichtiger sind als die Interessen der Person gegenüber. Also ist das jetzt wirklich wahre Liebe oder ist das einfach nur purer Egoismus, warum er sie dann da belatscht hat? Warum kann er das nicht einfach akzeptieren? Ich habe letztens mal gehört, dass das oft daran liegt, dass Kinder in einer Kindheit keine Grenzen kriegen und dann als Erwachsene sie ganz schwer dann allein zu akzeptieren. Wenn du irgendwie so grenzenlos aufwachst und immer alles darfst und irgendwie nie wirklich ein Nein zu akzeptieren. Wenn du irgendwie so grenzenlos aufwachst und immer alles darfst und irgendwie nie ein Nein, wirklich ein Nein ist. Ja, weil die Eltern so Umfaller sind und dann irgendwann dann ja dann, damit er die Ruhe gibt, kriegt er dann doch die Süßigkeiten noch gekauft. Ja, eben. Und er ist wahrscheinlich gewohnt, dass er seine Eltern früher bequatscht hat und wenn er lang quatscht, dann irgendwann kriegt er, was er will. Oh Gott. Das sind ganz schlimme Arbeitskollegen auch, glaube ich. Puh, ja. Okay. Ja, genau. Wo machen wir jetzt? Genau. Ja. Als ob das nicht schon längst genug wäre, seit Not, er ist ein Zwei-Meter-Typ, wollte er sich nicht verabschieden und noch unbedingt in meine Wohnung mitkommen. Natürlich nehme ich diesen Typen nicht mit in meine Wohnung. Was sollen wir da erstens noch oben besprechen und zweitens, wie würde ich denn je wieder aus meiner Wohnung bekommen? Daraufhin, als ich verneinte, machte er einfach einen Sitzstreik. Ja, wirklich. Er setzte sich einfach mitten auf dem Gehsteig um 12 Uhr in der Nacht vor mich hin und sagte, er mache jetzt einen Sitzstreik. Was für eine Drama-Queen, ha? Ich war von der Aktion völlig überrascht. Er hat zu Recht. Aber habe noch immer probiert, ihm die Sache ruhig und gelassen zu erklären und auch zu erklären, dass er eine schöne Frau finden, eine tolle Frau finden wird und dass er doch aufstehen und sich nicht zu kindisch verhalten soll und nicht so dramatisch sein sollte. Ja, wahrscheinlich sitzt er sich dann da irgendwie, sieht die Hämorrhoiden aus dem Hintern, kommt dann ins Krankenhaus und die Schwester, die ist es dann, oder? Nein. Was soll denn das? Ein Sitzstreik, das ist doch auch eine Erpressung in dem Fall. Aber das ist ja das Verhalten von einem dreijährigen Kind. Ja, genau. Und dann sitzt du da und denkst ernsthaft, ach, das ändert es jetzt. Ach ja, nee, nee, wenn du einen Sitzstreik machst, dann möchte ich mit dir zusammen sein. Weil das finde ich ja, das ist ja das Coolste und Schönste auf der Welt, was man mir bieten kann, ist ein Sitzstreik für mich. Sexy. Im Dreck auf dem Grinding-Asphalt sitzt. Ernsthaft? Ja, genau. Sie hat dann immer noch probiert, ihn zu überzeugen. dass er... Er hat noch gut mit ihm zugeredet, oder? Wahrscheinlich. Ja. Irgendwann wurde es mir dann auch zu bunt. Und ich meinte zu ihm, dass ich dann einfach gehe und ihn wirklich wortwörtlich sitzen lassen würde. Aber das ist auch geil, weil wenn du einen Sitzstreik machst, kannst du ja nicht hinterherrennen. Dann ist ja in dem Moment der Sitzstreik weg. Jetzt müssen sie sich selbst ein Ei ins Nest legen. Naja, das Ende der Geschichte ist, dass er zum Glück dann endlich mal aufgestanden ist und wirklich mit Tränen in den Augen nach Hause gefahren ist. Er wollte mich aber weiterhin nicht in Ruhe lassen und sich weiterhin mit mir treffen und ja, es war nicht die klügste Idee, dabei einzuwildigen. Na. Also im Endeffekt war das ein ganz groß angelegtes Escape-Game, was da für Laura veranstaltet wurde und sie musste halt rauskommen. Wie komme ich aus diesen krallenden, aus diesen Fängen des wollenden Peters raus? Oh, das Ende. Also sie hat eingewildigt, sich nochmal zu treffen mit der Bedingung, dass das nur in der Gruppe gemacht wird. Ja, sehr gut. Und dass sie nichts mehr zu zweit mit ihm unternehmen wolle. Das haben wir dann noch einige Male getan, bis es dann zwischen ihm und einem Kumpel von ihm zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung kam. No, Überraschung. Ab dem Zeitpunkt distanzierte ich mich von der ganzen Freundesgruppe. Heute bin ich froh, dass ich diese ganzen Peters endlich los bin. Boah, bist du deppert. Aber da sieht man schon, dass es so ein Übergrenzen-Gen, das halt dann auch in eine andere Richtung ausschlägt. Boah, das ist ganz schwer für mich, dieses Übergrenzen und Grenzen und Grenzen und so weit austesten und aber auf der anderen Seite noch so viel zulassen. Aber das haben wir ganz oft, dieses Thema haben wir jetzt schon öfter gehabt, dass dann die Frauen immer noch so nett sind, weil sie halt einfach denen das Herz nicht brechen wollen und das dann einfach so sanft versuchen. Und dann wird die Grenze des Möglichen immer ein Stück verschoben. Zu Ungunsten von der Laura geht der Peter immer eins weiter. Und das ist so oak, und das ist aber ein System. Das ist ja ein System. Ja, sicher. Und das bedingt sie dann irgendwie gegenseitig. Und jetzt spinnen wir das mal weiter. Du stimmst jetzt diesem Menschen zu. Dann hat er dich erobert. Was kommt als nächstes? Was will er dann als nächstes gewinnen? Da geht es doch nicht darum, dass ihr eine harmonische, gleichberechtigte Beziehung macht, sondern da geht es doch um eine Machtverteilung. Also da wird ja die ganze Zeit eher eine Machtposition ausspielen wollen. Ja und das klingt für mich auch sehr krankhaft, auch diese fixen Ideen im Kopf zu haben und gar nicht irgendwie offen zu sein für einen anderen Standpunkt, eine andere Sichtweise. Das ist der Nährboden für eine super toxische Beziehung, die sowieso nicht funktionieren kann. Also ich hatte mal einen sehr guten Freund, mit dem ich mich wirklich super gut verstanden und wir haben auch öfter zusammen aufgelegt und es war wirklich echt eine super schöne Freundschaft, auch Sachen unternommen und so. Und viel später habe ich erfahren, dass der eigentlich jeden Tag gedacht hat, heute ist es soweit. Heute komme ich mit Katharina zusammen. Und das hat er über Jahre. Und das habe ich nicht gewusst, was der für Visionen und Ideen die ganze Zeit hatte. Und er ist auch gar nicht rausgekommen aus dem ganzen Ding. Und das wusste ich nicht. Und wenn ich das gewusst hätte, dann hätte ich ja, diese Freundschaft tut ja dann nicht gut. Weil du ja die ganze Zeit dann diese Hoffnung näherst. Und Gott sei Dank, also der hat jetzt, der hat wen gefunden, die haben Kinder, ich weiß gar nicht, aber ich habe auch keinen Kontakt mehr, weil ich eben denke, ich darf da gar nicht wieder auftauchen, weil das den so lange ja begleitet hat in seinem Leben. Ja, stell. Das ist nichts Schönes, oder? Na. Ich würde mich voll interessieren, was der jetzt macht, aber ich will da gar nicht nochmal rein sneaken, weil das sicher nicht gut tut. Nein, man will irgendwie auch nicht das Zentrum von so einer Fixierung sein. Nein, überhaupt nicht. Das hat ja dann mit Verliebtsein schon, also ich weiß nicht, wie es in dem Fall war, aber wie in der Geschichte. Das ist ja dann so ein Vergöttern oder irgendwie, das ist ja schon so ein ganz anderer Olymp, den man da... Eiii, schwierig. Schwierig. Ja. Ich brauche jetzt ein bisschen Zuckerguss. Ja, du kriegst jetzt die... Ich gebe dir jetzt Croissant, Peter, weil das ist echt... Ich mag die Geschichte. Die ist sehr... Also ich finde die einfach schön. Und die ist eigentlich für dich. Ich werde die rote Box wahrscheinlich nicht brauchen für die Geschichte. Weiß ich nicht. Gibt es denn auch was Positives? Es gibt Applaus. Ja. Was ist das denn? Eine Lampe. Den haben wir noch nie gemacht. Den kann man vielleicht machen. Also das ist die Pfeife unten links. Okay. Croissant Peter, bist du bereit? Ja. Ihr wolltet wieder mehr nette Dating-Geschichten. Hier ist eine. Nämlich die von Croissant Peter. Ja. Jetzt muss man dazu sagen, wir hatten Croissant Peter schon mal in der Geschichte. Und zwar war das bei Hüttenpeter, ist Croissant Peter der, mit dem ich mitfahre auf die Hütte. Aber er hat nur, es ist ein Nebenschauplatz. Aber ich finde, das verträgt, also weil die Geschichte heißt Hüttenp Aber er hat nur, es ist ein Nebenschauplatz. Aber ich finde, weil die Geschichte heißt Hüttenpeter und weil da ja so viele Peters drin vorkamen, haben die ja Tresenlaura und hatten alle so andere Namen, aber ich finde Croissantpeter als Protagonist ist noch voll legitim, oder? Ja. Also nur zur Aufklärung sitzt ein zweiter Croissantpeter, aber es ist nicht der Croissantpeter von Hüttenpeter. Genau genommen ist das nicht mein Peter, sondern der einer Freundin. Aber der eine nachhaltige Tradition in meinem Freundeskreis begründet hat, erlaube ich mir trotzdem, die Geschichte zu erzählen. Es trug sich vor ein paar Jahren zu. Wir waren eine Dreier-Mädels-WG. Alle Singles. Okay, das klingt richtig gut, muss ich sagen. Boah, das klingt wie so eine Story. Da kannst du eine ganze Serie draus machen. Ja, so Sex in the City. Ja, und wie viele Storys kann man aus so einer Dreier-Mädels-WG generieren? Ich glaube, da ist ein ordentlicher Pool an Geschichten, oder? Die könnten uns schon noch ein paar schicken, finde ich. Eine der Mitbewohnerinnen hatte jemanden kennengelernt, mit dem es eine längere Kennenlernphase gab. Eines Tages übernachtete sie endlich, in Klammern, bei ihm. Da der Gute über einer Bäckerei wohnte, führte der Heimweg am nächsten Morgen natürlich direkt an der Bäckerei vorbei. So begab es sich, dass unsere liebe Mitbewohnerin beschwingt von der Nacht beim Geruch des frischen Gebäcks an uns dachte und uns in Form von frischen, duftenden Croissants an ihrer Freude teilhaben ließ. Ach, schön. Das ist auch wieder geil formuliert, oder? Wunderschön. Wenn Sie in der Früh aufwächst und es riecht nach frischen Croissants und du denkst ah, sie hat wieder guten Sex gehabt. Nein, es war das erste Mal, dass das passiert. Ach so. Beim Frühstück in der WG wurden die Ereignisse der Nacht ausführlich besprochen. Und so ging es zwischen den beiden weiter und unsere liebe Mitbewohnerin dachte jedes Mal an uns, sodass es bald eine Tradition wurde, dass sie nach auswärts verbrachten Nächten mit Croissants in der Tür stand. Ja, das ist doch schön. Und das ist dann nur so ein anerkennendes Nicken. Ah, Croissants. Das finde ich super geil. Das ist wunderschön, oder? Im Umkehrschluss wussten wir schnell, was es bedeutete, wenn morgens Croissants auf dem Tisch standen. So wurden die morgendlichen Croissants, Schmuse-Croissants genannt, getauft und unser Hüftgold wuchs und gedieh. Ach, wunderschön. Ich mache einen Sound-Moment. Ja. Es passt trotzdem nicht. Ist aber wurscht. Also das ist jetzt der Hüftgold-Nachpfeifer. Wenn eine von uns anderen auch mal jemanden aufglaubte, waren wir natürlich auch mal mit Croissants dran. Und so entstand eine handfeste Tradition. So ungefähr wie bei der Bang Bang Bangety Bang Tanz bei How I Met Your Mother. Kennst du die Sendung, die Serie? Ja, ja, bangety, bang. So ungefähr wie der Bang, bang, bangety, bang Tanz bei How I Met Your Mother. Kennst du die Sendung, die Serie? Ja, ja, ja. Alle reden davon. Ich habe die ja nie geguckt. Wirklich? Ja, muss ich machen, oder? Ist eine Lücke? Ja, also, ja, eigentlich schon. Ist so wie Friends für... Jüngere. Ältere. Ach so. How I Met Your Mother ist älter oder jünger als Franz? Jünger. Franz ist anscheinend ziemlich sexistisch. Ich habe das nie so wirklich geschaut. Wir sind in den 90ern ja mit dem groß geworden und haben es jetzt erst hinterfragt. Manche Sachen altern halt dann nicht so gut, wenn man dann auf einmal die Political Correctness versteht. Ja, voll. Ja. Aber I met your mother auch anscheinend. Aber ihr müsstet nochmal reinschauen. Ja, ich müsste überhaupt mal anfangen damit. Ja, kannst du mal probieren. Vielleicht werde ich mal länger krank, dann kann ich mal Binge-Watching über I met your mother machen. Und wenn eine von uns Big-Dating-News hatte, schickten wir einen simplen Croissant-Emoji in den WG-Chat. Ja. Sehr schön. Ja, ja. Ich finde es schön, wenn ein Croissant statt Aubergine oder so verwendet wird. Das ist eigentlich ganz gut, oder? Finde ich auch gut. Ja. Croissant, schmuse Croissant. Die WG-Croissant-Regel wurde wie folgt definiert. Regel 1. Wer schmust, bringt Croissants für die ganze WG. Ja. Regel 1. Wer schmust, bringt Croissants für die ganze WG. Die Grenze, was Croissant auslöst, haben wir ein bisschen herabgesetzt. Sonst hätten wir als Singles zu selten Croissants bekommen. Verstehe. Vor allem während Corona gab es dazu ja weniger Gelegenheiten. Man musste auch nicht die ganze Nacht bei der anderen Person verbringen und es musste nicht 100% zur Sache gehen. Okay, so ein Petting ist genug. Ja, schmusen halt, oder? Schmuse-Croissants. Einmal besuchte mich eine Freundin aus Berlin. Doch anstatt wie geplant bei mir zu übernachten, verbrachte sie die Nacht bei einem Mann, den sie beim gemeinsamen Feiern kennengelernt hatte. Am nächsten Morgen stand sie mit Croissants vor der Tür. Ohne es zu ahnen, hatte sie intuitiv die Croissant-Regel richtig angewandt. Wow. Krass. Darüber haben wir noch jahrelang geschmunzelt. Das ist ja arg. Das ist geil, oder? Das ist Resonanz. Das ist das Resonanzfeld. Man weiß das dann. Man spürt das. Ja. Irgendwann wurde die Angelegenheit für die regelmäßig Schmuserin der WG ganz schön teuer. Und so dankbar wir Croissantpeter für das regelmäßige morgendliche Luxusfrühstück waren, war doch nach ein paar Monaten klar, dass es nicht ewig so weitergehen würde. So wurde viel über die Croissantregeln diskutiert, was Anlass gab, eine weitere Croissant-Regel zu definieren. Regel Nummer zwei. Nur wer in einer Beziehung ist, muss nicht jedes Mal Croissants bringen. Dann reicht ab und zu ein Croissant-Obulus an die WG. Ja, ja voll. Gerade am Anfang einer Beziehung kann man ja nicht jeden Tag Croissants bringen. Ja, aber es ist ja auch total wichtig, dass man, also man muss ja auch, man erzählt ja auch immer relativ viel, wenn man frisch in der Beziehung ist. Und deswegen ist es ja ganz gut für die WG als Ausgleich für den mentalen Support. Finde ich gut. Ja. Das war ein guter Grund, um die Beziehung offiziell zu machen und so wurden die beiden ein Paar. Finde ich gut. hat sich im Freundeskreis verbreitet und viele sind inzwischen in die Croissant-Symbolik eingeweiht. Ich wohne nicht mehr in der WG, aber nach wie vor, Jahre später, wird die Regel in der WG gelebt. Zwischenzeitlich gab es in der Vierer- bzw. Fünfer-WG exzessive Croissant-Zeiten mit täglichen Croissant-Frühstücken, sodass die irgendwann niemand mehr sehen konnte. Was aber ein Grund war, Beziehungen offiziell zu machen. Zu diesem Zweck wurde das sogenannte Dauercroissant eingeführt, das quasi als Beziehungsantrag verschenkt wird. Das kann ein Croissant in beliebiger, aber dauerhafter Ausführung sein. Inzwischen gibt es eine Croissant-Lampe, ein Croissant-Polster, eine Croissant-Christbaumkugel, ein Quietsch-Croissant und noch so allerlei andere Croissant-Merchandise in der WG. Also man verschenkt das Croissant, weil man mit der anderen Person eine Beziehung haben will, sogar als Beziehungsantrag. Ich glaube, man schenkt es der WG. Damit man sich aus dem Croissant mitbringen freikauft, nimmt man was Dauerhaftes und kauft eine Lampe, die die WG braucht. Ich würde so gern diese Croissant-WG sehen. Ich würde gern auch so eine Auflistung also welcher Peter hinter Croissant-Polster steckt. Also liebe Croissant-WG, wenn ihr uns auf einen Café, ich will es live sehen. Achso. Bitte ladet uns auf einen Café ein. Also ich komme auf jeden Fall. Ja, ist geil. Ich will das sehen. Ich will mir das anschauen. Wir wissen auch gar nicht, wo das ist, in welchem Bundesland. Aber es wäre schön, mal so ein Lokalaugenschein von den ganzen Sachen. So, es geht weiter. Es wurden also schon viele Beziehungen in dieser WG begründet. Ach, ist das wunderschön. Ist das schön, oder? Und jetzt das Happy End. Meine ehemalige Mitbewohnerin, die Erfinderin der Croissant-Regel, ist immer noch mit dem Original-Schmuse-Croissant-Peter zusammen. Und inzwischen wohnen sie zusammen. Ich lieb's. Haben sie auch Croissant-Kinder bekommen? Ich weiß nicht. Der Legende nach wohnen sie über einer Bäckerei. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann schmusen sie noch heute. Oh mein Gott, ich habe so diesen Duft von frisch gebackenen Croissants in der Nase. Ich habe heute Morgen tatsächlich ein Croissant gegessen. Ja? Ja. Nice, ich nicht. Also liebe Grüße eure Spam-Laura, weil sie einmal im Spam gelandet ist. Also wunderschöne Geschichte, oder? Wow. Und die ist für dich, also du bist erhört worden. Also ganz toll, wirklich. Weil wir waren das letzte Mal so frustriert, weil alles so krank war. Und ich habe mir das dann nochmal angehört und habe gedacht, naja, das war jetzt alles gar nicht so schlimm, aber wir haben es einfach so negativ wahrgenommen in der Folge. Es hat auch geregnet, muss man dazu sagen. Und natürlich, weil du ja nach Linz gekommen bist, dann regnet es natürlich. Was willst du machen? Aber Croissant Peter ist eine wunderschöne Geschichte. Und ich finde das halt auch so, die Croissants sind stellen und man muss nichts sagen. Das finde ich schon schön. Sie hat da mit Spam Laura noch kurz hin und her geschrieben. Und sie hat tatsächlich, ist jetzt so ein bisschen so, ihr Bedarf an Croissant ist sozusagen lebenslänglich quasi gedeckt worden jetzt. Also sie isst gar nicht mehr so viel Croissant. Hm. Ja. Aber wirklich, also ganz toll. Ich finde auch. Ich finde es auch richtig schön. Mein Herz ist erwärmt. Voll. Es ist wie wenn man so einen ganz schönen Roman liest, wo man schon am Anfang weiß, wie es am Ende ausgeht. Ich habe letztens gerade so einen Roman gelesen, der in so einer französischen Bäckerei spielt, wo einfach alles so schön und magisch ist und alles nach Brot und Croissants duftet und Kuchen. Ach, das passt jetzt total zu meiner Herbststimmung. Voller Kanne. Geil. Sollen wir noch ein scheißes Sandwich? Ja, das ist jetzt natürlich arg für mich, das Ganze abzuschließen mit einer Negativgeschichte. Sind es nur vier Negative oder was? Also die sind glaube ich, warte mal. Was haben wir denn noch? Also du hast jetzt Sitzstreik, Peter. Wir haben nicht so der Kondomtyp, Peter. Auf der Rückseite steht es drauf. Kellner Peter, Visitenkarten Peter. Mach mal Visitenkarten Peter. Ja, ist gut, passt. Hätte ich jetzt auch. Die ist jetzt nicht so negativ. Ich hätte mir auch Visitenkarten Peter gewünscht, weil ich das irgendwie cool finde. Aber die Folge nennen wir schon Croissant Peter, oder? Auf jeden Fall. Oder Schmuse-Croissant Peter. Ja. Also wenn sich von Wörtern, also ich muss mal gucken mit der Schriftgröße. Schmuse-Croissant Peter. Ja. Damit es nicht Croissant Peter ist. Okay. Passt. Gut. Visitenkarten Peter. Eines Tages reiste ich in eine andere Stadt mit dem Zug, um Freunde zu besuchen. So geil, wenn man schon eines Tages. Es war einmal. Ja genau. Ist auch wieder ein Märchen. Die Cousin-Peter-Geschichte war ja auch ein Märchen. Vom Bahnhof ging ich mit meinem Koffer zu deren Wohnung. Auf dem Weg dorthin begegnete ich einem Mann. Ich muss hierbei dazu sagen, dass ich stets mit einem schnellen Schritt unterwegs bin, also quasi fast durch die Straßen renne. Das könnte ich sein. Ja, du machst das ja. Neben dir muss man herjoggen. Und mein Koffer rollte lautstark hinter mir her. Der Mann scheint mich interessant gefunden zu haben. Er wollte ein Gespräch mit mir beginnen. Doch ich hatte kein Interesse und ging in schnellem Tempo weiter. Der Mann begleitete mich plötzlich. Das ist auch übrigens eine gute Abwehrstrategie, einfach schnell zu gehen. Ja. Ja, aber das ist schon auch eine anstrengende Beute. Ja, also der Mann begleitete mich plötzlich und versuchte mit mir Schritt zu halten, lief also quasi neben mir her. Die Geschichte ist schon ein wenig länger her, deshalb weiß ich nicht mehr so genau, worüber wir geredet haben, aber zumindest ein bisschen Smalltalk. sehr amüsant, dass mich ein Peter einfach auf der Straße sieht und mit mir mitrennt, um mit mir zu reden. Später gab er mir seine Visitenkarte und meinte, dass ich ihn kontaktieren sollte. Also der ist so die ganze Zeit hinterhergerannt, um die Visitenkarte reinzureichen oder was? Ruf mich an, ruf mich an. Okay, geil. Ich habe ihn dann gegoogelt und beschlossen, Ich habe ihn dann gegoogelt und beschlossen, dass ich ihn nicht kontaktieren werde. Aber auch schön, dass man irgendwie die Möglichkeit kriegt, vorher mal einen Background-Check zu machen. Ja, voll. Trotzdem war es eine lustige Story und zum Glück auch nicht unangenehm. Das kann nämlich auch sehr unangenehm sein. Ich fand es in diesem Moment einfach nur amüsant, wie er versucht mit meinem Tempo mitzuhalten und mir am Schluss seine Visitenkarte überreichte. Das ist die Geschichte. Das ist die Geschichte. Das ist geil. Die ist einfach so unfertig. Einfach so ein kurzer Moment, dass etwas Lustiges passiert. Ja. Was Überraschendes. Es sind so mehrere Dinge, die ich besprechenswert daran finde. So zum einen Visitenkarten überreichen. Wer macht das nur in diesem Jahrhundert? Ich schon, aber ich finde das immer so irgendwie, weil wenn man so irgendwo ist und dann viele Leute da sind, dann finde ich das immer ganz praktisch. Da muss ich nämlich nicht eine E-Mail schreiben. Ja, aber das ist wahrscheinlich eher im geschäftlichen Kontext. Ja, natürlich. Also da hat man ja Visitenkarten. Es ist ja eine Business-Karte. Und deswegen, das finde ich auch so ein bisschen das Absurde, wenn man die Business-Karte dann ja verwendet für ein privates... Also das ist ja eigentlich eine totale... Ich weiß nicht, wenn er selbstständig ist, okay, aber wenn er jetzt für wen anders arbeitet und dann sozusagen seine Firmenkontakte hergibt, damit er privat kontaktiert wird, ist das ja auch so ein bisschen so eine... Privatvisitenkarte zu haben, ist schon sehr oldschool. Wer macht das? Es sind auch so früher, wo man sich dann diese fünf Symbole ausdruckt oder wo man sich die noch selber ausdrucken konnte. Wenn die dann noch so früher, wo man sich dann diese fünf Symbole ausdruckt oder wo man sich die noch selber ausdrucken konnte? Ja, ja. Wenn die dann noch so einen gestanzten Rand haben zum rausdrücken aus diesem A4-Papierbogen. So richtig geil, olle. Was ich mir auch gedacht habe, ist so, dass es irgendwie so diskussionswürdig so Frauen zu verfolgen? Ja, das hat er geschmeckt. Also ich habe das letztens gehabt in Berlin, in der Hotellobby. Das war so ein schräges Hotel, wo es K.P. Arsenal gibt. Super befremdlich und spooky. Die sind ja auch immer oft günstig, deswegen landet man da und dann denke ich mir immer so, ich fühle mich da aber als Frau gar nicht sicher. Ja, voll. Weil da ist ja keiner, der irgendwie guckt, ob sich alle korrekt verhalten. Also ich finde es gar nicht einfach. Ja, das war dann so ein langer Gang. Und Berlin-like war das vom Boden bis zur Decke rot gestrichen mit so lauter Techno-Musik. Also eh schon mal so eine Atmosphäre, wo man sich denkt so. Wo auch keine Schreie gehört werden. vom Boden bis zur Decke rot gestrichen mit so lauter Technomusik. Also eh schon mal so eine Atmosphäre, wo man sich denkt so, hm. Wo auch keine Schreie gehört werden. Und dann war dieser Mann mit mir im Lift, der gar nichts gemacht hat, aber er ist halt dann nach mir aus dem Lift. In dem Moment eine Bedrohung, weil keine Instanz da ist, die dich retten könnte. Ja, ich habe halt gewusst, der geht ein paar Meter hinter mir. Und ich habe gemerkt, das ist schon, wenn so ein fremder Mann, also irgendwie macht er komisches Gefühl. Spannend. Das ist irgendwie so was Instinktmäßiges. Ja, also ich war mal in Nürnberg in so einem Hotel, wo es kein Personal gab. Und dann kriegst du halt so einen Code und dann checkst du ein. Und das war halt wirklich eine ganz billige Absteige, muss ich sagen. Ich habe das nur gemacht, weil ich keinen Bock hatte. Ich war bei einer Jonglier-Convention und wollte halt nicht in irgendeinem Turnsaal mit 200 anderen Jongleuren schlafen. Ja, verständlich. Und da habe ich gesagt, ey geil, ich kaufe mir eine Matratze sozusagen für die Zeit. Und dann gibt es da, dann gab's da Duschen, aber natürlich auf dem Gang sozusagen. Die waren aber einfach, da war einfach nur ein Duschvorhang. Das heißt, du hast deine Dusche auch nicht abschließen können. Also keine Unisex-Duschen. Ja, und es war halt einfach nicht. Also erstmal war das im Keller, wo es total muffig gestucken hat, weil natürlich da kaum geluftet wurde und so. Und dann eben auch so dieses, du ziehst dich da aus und bist dann in dieser Dusche, in diesem Raum, in diesem Ding, wo einfach kein Korrektiv ist. Und es war halt so die ganze Zeit, es war überhaupt nicht, es war einfach nur schlimm. Also so auch mit dem Klo am Gang und so, das konntest du wenigstens abschließen, Gott sei Dank. Aber das war auch so, wo ich dann auch gedacht habe, okay, so viel besser schläft man dann doch nicht. Also ich verstehe das total. Da jetzt gerne die 200 Jongleure im Tourzahn. Ja, nimmst du Ohrstöpsel mit, gut ist. Aber es ist halt so, es ist manchmal auch gar nicht schlecht, wenn man sich so mal kurz rausnehmen kann auf so einen großen Event, wenn da tausend Leute kommen und so. Dann ist es manchmal einfach schön, diese Ruhe zu genießen. Aber besser ist, man gibt noch ein paar Euro mehr aus und hat dann eine Lobby mit Menschen. Ja, das war auch meine Konklusion. Unten Dusche, eine abschließbare Dusche. Also bei mir hat es tatsächlich ein Badezimmer im Zimmer gegeben, das war voll okay, aber dass da keine Menschen sind, ich habe mich dann immer gefreut, manchmal habe ich mal Reinigungspersonal gesehen, die waren dann immer so, hallo, da ist wer. Ja, aber die huschen da ja auch irgendwie wie so Geister durch, das ist so ganz komisch. Also ich bin da auch überhaupt kein Freund von und das ist irgendwie so eine Entwicklung, die nicht richtig ist, finde ich. Da merkt man wieder, wie wichtig Menschen sind. Einfach, dass da jemand sitzt und die in Empfang nimmt. Ich meine, das sind jetzt wir zwei Frauen reden darüber und wir Frauen haben halt eben dieses Problem, dass wir uns oft nicht sicher fühlen. Und deswegen gibt es ja den Begriff der privilegierten weißen alten Männer. Weil der weiße alte Mann geht da rein und hat wahrscheinlich keine Angst. Und das ist halt dieses, das ist genau, das ist halt einfach diese strukturelle Benachteiligung. Und Statistiken geben einem ja auch recht. Also es ist halt leider so, dass da auch immer eine Gefahr von ausgeht. Also ich verstehe das voll, dass man sich da unwohl fühlt. Und ich kann es auch nicht abstellen. Ja, voll. Also weil man braucht nicht viel Fantasie, weil man all das schon gehört hat, was alles passieren kann. Ah, das ist jetzt wieder klar. Jetzt haben wir wieder ein Dumpf. Jetzt haben wir ein bisschen von der Croissant-Magie. Können wir die nochmal so drüber streusten? Ja, also Croissant als Symbol für eine schöne Nacht, einen schönen Abend. Genau, wir verabschieden uns mit dem Geräusch eines, also stell dir das vor, wir haben es jetzt nicht da. Eines beißenden Croissants. Genau, wir machen so ein ganz großes, warmes Croissant rein, beißt es innen. Frisch vom Bäcker, ne? Weich, ist außen, knackig. Was noch warm ist, aber nicht so viel bröselt, dass alles überall ist. Ja, es ist... Das finde ich nämlich manchmal auch anstrengend. Stimmt, das ist anstrengend. Wenn man im Zug sitzt... Es muss ein bisschen matschig innen sein und außen so leicht groß. Aber nicht zu viel. Fast ein bisschen speckig innen. Ja, innen muss matschig sein. Finde ich auch. Finde ich richtig geil. Und wir können natürlich auch nochmal auffordern. Wir brauchen Geschichten. Wir brauchen Geschichten. Wir brauchen Geschichten, Geschichten, Geschichten und gerne natürlich positive. Ihr habt ja jetzt gesehen, wie Caro auszuckt, wenn die Geschichte positiv ist. Ja, also für unser rosamunde Pilcherherz. Und was hatten wir denn? Wir hatten doch am Anfang, hatten wir doch diese Holzfäller-Geschichte, Legenden, die mit dieser Frau, wie hieß denn das? Ach so, dieser Film. Ja, wo wir immer falsch verstanden haben, der Liebhaber. Ach, warte mal. Und er hatte so einen guten Titel. Chatterley, Lady Chatterley. Chatterleys Liebhaber. Und ich habe immer gedacht, das wäre plural. Und es ist aber nur ein Lie Lady Chatterley. Chatterleys Liebhaber. Und ich habe immer gedacht, das wäre plural. Und es ist aber nur ein Liebhaber. Lady Chatterleys Liebhaber. Ja, solche, wir brauchen Schmachtmonzetten. Liebhaber-Stories habt's, bitte schickt uns die. Gerne auch queere Dating-Stories, da freue ich mich einmal sehr drüber. Und ja, so Geschichten aller Art. Wir freuen uns über euch. Wir diskutieren gern alle möglichen Dinge. Ja. Und damit hören wir auf, oder? Damit hören wir auf. Macht es gut. Tschüss.