Hallo liebe alle vor dem Empfangsgerät. Mein Name ist Marie-Therese Jahn und ich begrüße euch herzlich zu einer weiteren Ausgabe von Streaming Young TV aus dem Wissensturm in Linz. Streaming Young TV ist das Jugendformat von Dorf TV und in der heutigen Sendung darf ich meinen Gast Leonhard Hauser begrüßen. Hallo Leonhard, schön, dass du da bist. Grüß dich, hallo. Leonhard, du bist 19 Jahre alt, kommst aus Kopfing, nahe Ried im Innkreis und hast 2026, also dieses Jahr, deine Schulzeit an der HTL Ried im Innkreis abgeschlossen. Ich sage es nur mal, herzlichen Dank, dass du eben heute da bist. Und wir unterhalten uns eben über eine Diplomarbeit, die du gemeinsam mit einem Mitschüler gemacht hast, nämlich Cedric Thalbauer. Der befindet sich derzeit im Ausland, soweit ich weiß, und deswegen kann er auch heute nicht hier sein. Aber ihr habt eben dieses interessante Projekt entwickelt und realisiert, dass derzeit eigentlich in der E-Mobilität und in der Milchlogistik für Interesse sorgt. Soweit einmal alle Informationen richtig? Oder magst du da gleich was dazu sagen? Ja, sehr gut optisch. Ich möchte mich bedanken für die Einladung. Wie gesagt, mein Partner ist zurzeit auf Praktikum unterwegs in Norddeutschland draußen für die nächsten zwei Monate. Jetzt bin ich leider nicht alleine da, aber wir haben schon einen Großteil der Arbeit gemeinsam gemacht. Aber wie du schon richtig gesagt hast, wir haben uns mit der E-Mobilität in der Milchlogistik beschäftigt, sprich, wie halt einfach diese Milch, wo es mir einfach jeden Tag die meisten zu sich nehmen, vom Landwirt, also von unseren landwirtschaftlichen Betrieben in ganz Österreich, in die Verarbeitungsstätten, also Molkereien, beziehungsweise auch, sagen wir, internation also Molkereien, beziehungsweise auch internationale Molkereien wie in Deutschland draußen, da halt irgendwie hinkommt. Mit dem haben wir uns beschäftigt das letzte eineinhalb Jahre, zwei Jahre. Okay, das würde mich eher gleich interessieren. Kannst du mir ein bisschen von den Anfängen erzählen? Also wie kommt man eigentlich drauf, so ein detailliertes Thema einmal für die Diplomarbeit zu verwenden? Und wie seid ihr überhaupt auf die Idee gekommen, so ein Bauteilliertes Thema einmal für die Diplomarbeit zu verwenden und wie seid ihr überhaupt auf die Idee gekommen, so ein Bauteil zu entwickeln? Ja, es war eigentlich eine sehr persönliche Geschichte. Es war halt, wie gesagt, wir haben nach einer Diplomarbeit gesucht, vierte Klasse HTL, was macht man? Wir hätten eigentlich ein ganz anderes Thema gehabt und dann waren einfach die Voraussetzungen nicht da gewesen, wo ich gesagt habe, nein, mit dem beschäftige ich mich jetzt nicht für das nächste Jahr und dann habe ich die Voraussetzungen nicht da gewesen, wo ich gesagt habe, nein, mit dem beschäftige ich mich jetzt nicht für das nächste Jahr. Und dann habe ich einfach immer meinen Papa angerufen und habe gefragt, hey, hat deine Firma, dieses Transportunternehmen, nicht irgendeine Diplomarbeit? Ich habe ihm halt einfach gesagt, mit 17, 18 Jahren muss man halt geschwemmt machen, dass man halt was gemacht hat für die Schule. Dann war er am Anfang eher sehr skeptisch und dann haben wir halt trotzdem gesagt, nein, wir hätten doch schon ein Projekt, wo man vielleicht einmal starten könnte, dass das dann so einen Ausmaß nimmt, das hat man natürlich auch nicht gewusst, sondern man wollte einfach einmal planen, kann man so ein Nutzfahrzeug überhaupt in diese Branche aufnehmen. Man hat bei den Autos schon diese Gefahr oder diese Spekulationen gehabt, ja, die Reichweite, mit der kommst du sowieso nicht rum. Und genau da wollen wir einfach das Gegenteil beweisen, dass man sagt, okay, wir sind jetzt technologisch so weit, dass man sagt, genau in dieser Nische, wo wir uns da eingearbeitet haben, kann man so weit fahren. Und das wollten wir einfach da liegen und dafür etwas entwickeln. Und dann ist es einfach immer vertiefter geworden. Und ja, am Anfang war es halt einfach nicht Spekulationen, wie kann man das elektrisch machen. Und dann hat man sich halt einfach langsamer herangetastet. Genau. Mich würde interessieren, jetzt bist du ja ziemlich weit ins Thema reingegangen, also es geht ja eigentlich darum, dass damit man eben die Milch von landwirtschaftlichen Betrieben sozusagen zu den Molkereien transportieren kann, braucht das eben dementsprechend Fahrzeuge oder Transportfahrzeuge, die das machen. Und das sind Milchsammelfahrzeuge, dazu werden die eingesetzt. Und nach der Beschreibung, die ich mir durchgelesen habe von deiner Diplomarbeit, ist es so, dass eben die LKWs täglich zwischen 200 und 250 Kilometer zurücklegen von der einen zu der anderen Stelle. Und wir sprechen da eigentlich jetzt auch von, ich weiß nicht, innerhalb von Österreich. Kannst du mir sagen, wie viele Kilometer da insgesamt pro Tag eben auch zurückgelegt werden? Und es gibt ja eigentlich eben LKWs, die elektrifiziert sind und eben dann auch schon diese Strecken zurücklegen. Aber was hat davor eigentlich gescheitert, dass man nicht davor schon quasi sozusagen genau dieses Ding produziert hat, das dann noch fehlt, über das wir noch weiterreden werden. Genau, weil halt einfach es hat sich einfach in die letzten Jahre gewandelt, also es ist jetzt nicht mehr so, dass das LKW einfach zum Landwirt fährt, die Milch abholt und sofort in die Molkerei reinfährt, sondern es wird erstmal in zwei Teile unterteilt, es gibt einmal den ersten Teil, mit dem wir uns beschäftigt haben, das war wirklich dieses Milchsammelfahrzeug. Und dann gibt es den zweiten Teil, auf den geht es als erstes ein. Das ist dann die, die die Milchsort übernehmen von dem ersten Fahrzeug in so ein Art Sattelfahrzeug, die man schon auf die Straßen überall sieht, die ganzen Elektrofahrzeuge. Die, die hinten einfach nicht einen größeren Tank dran haben. Die, die nur dazu zuständig sind, die übernommene Milch vom LKW zu nehmen und direkt in die Muckerei zu fahren. Sprich, da reden wir halt dann von Wien, München und wir haben uns nur mit diesen lokalen LKWs beschäftigt, weil man kann mit diesen großen LKWs einfach nicht gescheit zu, wie zu den ganzen Bauernhöfen, weil man halt sagt, da muss man die Milch irgendwie verzwickt holen. Jetzt fahren da halt kleinere hin und die fahren dadurch auch weniger Kilometer. Früher, sag ich jetzt mal, war es halt schon so, dass die LKWs, die mich geholt haben und nur zur Verarbeitung gebracht haben, dann bist du halt mit den Kilometern viel weiter oben. Aber dadurch, dass die jetzt nur von Bauer zu Bauer fahren und dann eigentlich einen Radius von 40 Bauern circa abdecken und da sind wir dann genau bei diesen 200, 250 Kilometer am Tag und das schafft der LKW ganz leicht. Und dann gibt es halt dann diese Sattelfahrzeuge, die du jetzt angesprochen hast, die natürlich dann um die 500, 600 Kilometer gleich fahren können und nur diese Strecken zwischen unserem Lostwang und der Molkerei die ganze Zeit passieren. Also wir beschäftigen uns sozusagen mit dem ersten Fahrzeug, das muss einfach mal die Milch zusammensammeln auf einem fixen Punkt und da wird die Milch dann übernommen. Was braucht das alles dazu, dass dementsprechend so ein Milchsammelfahrzeug wirklich fahren kann? Also ich kann mir ja vorstellen, die Milch muss auf alle Fälle mal gekühlt bleiben darin. Wie hat das bisher funktioniert und was ist quasi eure Innovation? Ja, ich habe zuerst gesprochen von einem Sondaufbau und das ist auch wirklich, also es ist jetzt nicht so wie ein simples Kühlfahrzeug, wie man es für die Brauereien zum Beispiel kennt, die hinten einen Kühlschrank so oben haben und diese abgefüllten Bierfässer haben und umführen zum Beispiel. Da sind wir eigentlich ganz weit weg. Wir haben einfach Pumpen-Elemente drauf, Wir haben gewisse Messanlagen drauf. Auch schon so Schnelltests, ob die Milch überhaupt gesund ist. Dass wir die Milch überhaupt mitnehmen dürfen. Weil es geht trotzdem auch darum, wie viel Milch hat der Bauer. Das heißt, Messanlagen, dann auch gesundheitstechnisch sind wir eh sicher. Weil halt einfach die Milch eine sehr hohe Keimfähigkeit hat. Und wenn man das dann in den Tank natürlich bringt, das vermehrt sich dann rasant. Und dann redet man einfach gleich darüber, dass die ganze Milch bese hohe Keimfähigkeit hat. Wenn man das dann in den Tank bringt, das vermehrt sich dann rasant. Und dann redet man einfach gleich darüber, dass die ganze Milch beseitigt werden muss. Also das haben wir abdecken müssen. Und das Ganze ist bis jetzt nur auf einem Dieselfahrzeug aufgebaut gewesen. Sprich, du hast einfach dein Dieselnutzfahrzeug und bei dem Dieselmotor ist einfach so eine Art Abtriebswellen weggegangen und da ist einfach ein hydraulisches Aggregat drauf gehängt, das dann diese ganzen Komponenten so versorgt hat. Also die ganzen Pumpeneinheiten, die Motoren, das waren alles Hydraulikmotoren und wir haben einfach gesehen, dass diese Messgenauigkeit und diese Regelung, das was man braucht auf diesem Aufbau, einfach mit der Hydraulik nicht mehr so gut funktioniert und gleichzeitig halt einfach auch für uns nachhaltig keinen Sinn ergeben hat, dass man sagt, man hat ein elektrisches Nutzfahrzeug und dann baue ich da Hydraulik wieder drauf und habe wieder irgendwelche besonders in der Lebensmittelbranche Hygienemaßnahmen, das einfach nicht mehr passt und darum sind wir dann eigentlich komplett auf diese E-Mobilität umgestiegen. Es klingt ja für mich eigentlich auch sehr widersprüchlich, wenn man eben sagt, okay passt, man ist jetzt zum Beispiel auch ein Unternehmen, das Fokus auf Nachhaltigkeit legt und man hat dann dementsprechend die Elektrofahrzeuge und dann muss man aber trotzdem gleichzeitig nur für ein Ding sozusagen das mit Diesel betreiben. Also genau so ist, wir haben halt einfach gesehen, die Möglichkeit für die Kilometer ist gegeben, wir können da in diese Elektromobilität einigen und es haben halt einfach gesehen, die Möglichkeit für die Kilometer ist gegeben. Wir können da in diese Elektromobilität einigen. Und es ist halt einfach gegeben, dass wir diese Komponenten kompakt elektrisch betreiben können. Und warum sollte man es dann nicht umsetzen, obwohl das so der Markt, so wie es wir wollten, einfach noch nicht gegeben war. Jetzt haben wir uns halt selber dazugesetzt und haben halt das so entwickelt. Ich habe es ja da eigentlich auch, ich weiß jetzt nicht, wie das bei der HTBLA oder bei der HTL in Ried im Inkreis abläuft, aber es ist, wenn ich mich so zurückerinnere zu meiner Diplomarbeit, es ist jetzt nicht üblich, dass man da Unterstützung kriegt, eben auch von dementsprechend von Unternehmen. Aber wie habt ihr es bekommen? Ja, wie gesagt, ich habe, glaube ich, wirklich einfach einen persönlichen Vorteil gehabt mit meinem Papa. Aber man muss auch dazu sagen, dass dieses Transportunternehmen, wie wir das gemacht haben, die haben das benötigt, die haben auch selber diese Energie und diese Zeit einstecken müssen, dass sie darauf umsteigen können. Es ist nicht gang und gäbe, dass ein Unternehmen sagt, jetzt haben wir hier die Planarbeit, jetzt machen wir da so ein Projekt daraus, dass wir sagen können, wie wir jetzt in die Planung eingehen und nächstes Jahr mit so einer Elektro-Lastwagen-Motoren fahren. Ich weiß von Schulkollegen von mir, die haben mal Projekte mit Firmen gehabt, die so kleine Details einfach bearbeiten. Wir haben einen ganzen Aufbau gemacht innerhalb von einem Jahr, wo die Firma einfach dahinter gestanden ist, auch finanziell dahinter gestanden ist, dass man sagt, okay, diese Varianten probieren wir, wo wir sehr dankbar sind und eigentlich auch sagen müssen, zum Glück haben wir ein kleineres Unternehmen noch gehabt, das wirklich die Leute zur Verfügung gestellt hat und wirklich auch einen Sinn dahinter gesehen hat und uns nicht nur wissenstechnisch, sondern auch finanziell unterstützt hat. Und jetzt im Endeffekt, was für ein Ergebnis habt ihr während der Forschung erzielt und wie geht es jetzt dann sozusagen auch danach weiter? Also das Herzjahr-Extrem, also es steckt ja ganz viel Zukunftspotenzial sozusagen drinnen. Das ist jetzt nicht wirklich nur eine Diplomarbeit, sondern da steckt ein großes Interesse dahinter, das Ganze weiterzutreiben und eben auch, wie du gesagt hast, auch auf den Markt zu bringen. Ja, also das sind, wie gesagt, für mich sind es keine Zukunftsspekulationen mehr, sondern es passiert gerade jetzt und was wir halt wirklich entwickelt haben, ist ein elektrisches Zusatzpaket für Nutzfahrzeuge, das nicht nur für unsere Bomben da jetzt herkommend werden kann, dass wir ein Misch einsagen, sondern das würde jegliche Art von Nebenaggregaten betreiben können. Sprich, wenn es nicht ein Hebel oder irgendwas ist, der einen Motor benötigt, können wir den elektrifizieren und man spart einfach die ganze Hydraulik. Hydraulik heißt immer einfach, dass man zusätzliche Energie verliert. Und man redet immer in der Elektromobilität, man darf so wenig wie möglich Energie verlieren. Wenn man Klimaanlage auftritt, reden ja viele, dass 40% von der Reichweite weg sind. Und das ist das Gleiche bei der Hydraulik, wenn wir sagen, es wandelt nicht 100% von der Energie um, sondern meistens 60-70%, wo es halt dann wirklich hergenommen werden kann, die restlichen 30-40% gingen verloren. Und das hat man bei der Elektromobilität nicht. Wir haben einen Wirkungsgrad von 90% bis 92%, wo wir wirklich sagen können, du bist wie beim Elektroauto, wenn du aufs Glas steigst, du bist sofort da. Und den Vorteil haben wir darin gesehen und das sehen auch andere Unternehmen, wo man dann in Zukunft sagen kann, Müllfahrzeuge, sichere Themenbereiche, wo man sagt, besonders in Großstädten, Linz, Wien, wo es vielleicht in ein paar Jahren heißen wird, es dürfen keine Dieselfahrzeuge mehr in diese Großstädte rein, sondern nur noch Elektrofahrzeuge. Aber dann muss man wieder zurückkehren, wie kommen die Mülltonnen aus den Großstädten raus. Und dann kommen wir vielleicht wieder auf den Punkt, wo man sagt, jetzt steigen wir da rein mit solchen Sonder-LKWs. Genau, also da sehe ich eigentlich einen großen Nutzen in unserer Entwicklung, dass man nicht nur der Pumpenbetreibung kann, sondern halt auch andere Aggregate auf Nutzfahrzeuge. Es ist ja voll wichtig, dass du das eben nur dazu sagst, weil ausgehend war es ja eben quasi von der Milchlogistik, aber dass man das noch weiterhin anwenden kann, ist auch spannend. Habt ihr da eigentlich schon bereits ein Patent dafür angemeldet? Derzeit leider noch nicht. Ich sehe trotzdem ein großes Potenzial im Patent, weil ich halt einfach auch in der Schule einiges darüber gelernt habe. Und auch wie wichtig das ist, besonders, ich sage mal, wir sind jetzt noch jung, vielleicht auch naiv, wenn halt externe Firmen herkommen und ein wenig Honig ums Maul schmieren und sagen, ja, du hast eine super Idee und im Endeffekt läuft es wahrscheinlich dann raus, dass sie vielleicht auch etwas kopieren möchten oder sowas. Ich möchte mich auch noch weiter damit beschäftigen, dass ich vielleicht ein Patent darauf anmelde, aber ich sage mal, ich habe jetzt auch mit der Firma einfach ein wenig abgeklärt, dass man sagt, okay, man muss jetzt einfach mal probieren auf dem Fahrzeug. Wie gesagt, wir haben bis jetzt nicht ein Modell, das so funktionieren sollte. Aber unser ausschlaggebender Punkt ist dann wirklich der LKW selber. Weil es ist dann auch wieder schwierig. Ich habe ein Patent angemeldet und dann funktioniert das noch nicht ganz. Dann muss ich es wieder bearbeiten. Da ist es gescheiter, du hast es fertig, du hast, keine Ahnung, zwei, drei Monate Praxistest und dann sagst du, okay, es funktioniert und dann gehe ich auf einen Patent. Darum sind wir bis jetzt auch noch nicht irgendwie auf andere Firmen zugegangen, dass wir sagen, hey, boah, wird eine super Idee, es ist ja auch super, aber wir selber haben noch nicht einmal einen LKW da, ich kann nicht gerne irgendwas vermarkten, wo ich noch nicht weiß, ob es hundertprozentig am LKW dann auch funktioniert. Für mich hat sich das eigentlich eher so dann auch angehört, wie wenn die Interessierten mehr zu euch kommen und ihr nicht mit dem Projekt an Firmen herantreten müsst. Ja, das stimmt. Es hat halt einfach sehr viele Vorteile mit sich. Man redet halt auch zum Beispiel von diesem externen Aufbauhersteller, sag ich jetzt einfach einmal, die muss halt einfach auch Potenzial darin sehen, weil wir haben halt versucht, dass man Ressourcen schont, das heißt, wir haben Komponenten, die wir aus einem Dieselfahrzeug bis jetzt verwendet haben, wieder hernehmen können. Wir haben einiges dazu entwickelt, dass wir zum Beispiel diese Pumpen wiederverwenden können mit eigen angefertigten Motorflanschen, dass das verbindet sich in die Sachen. Zum Beispiel auch, dass wir die ganzen Aufbaukästen, wo das ganze verstaut ist, auch wieder hernehmen können und das nicht grob erneuern müssen, beziehungsweise wo es neu entwickeln müssen. Weil unser Vorteil ist jetzt der, man kann nicht von heute auf morgen auf die Elektromobilität umsteigen. Das ist überall das Gleiche und darum war es uns wichtig, dass wir diese Kästen auch bei Dieselfahrzeugen noch verwenden können. Jetzt haben wir den Vorteil, ich habe die ganzen Sachen konstruiert, ich weiß wie sie aufgebaut sind. Wir haben einen Fertiger, den kann ich sagen, hey ich brauche den Kosten XY, weil der ist bei irgendeinem Fahrzeug schon kaputt geworden. Und man will halt nicht alles tauschen, weil vielleicht nicht eine Blechverkleidung kaputt geworden ist. Und wir können das bis jetzt auch noch am Dieselfahrzeug wieder hernehmen. Also wir haben schon einige jetzt gehabt, wo wir gesagt haben, wir machen es selber, bevor wir zu irgendeinem externen wieder hingehen. Und das war halt auch gleich mal so ein Anfangspunkt, wo es einem wichtig war, dass man unabhängig auf externe Hersteller wird, weil die natürlich versuchen, ist eh verständlich, kauft was Neues, das machen wir euch so nicht, geht wieder gleich auf das Neue hinein. Und ja, im Endeffekt, ich sage mal, jetzt in dieser wirtschaftlichen Lage, spült sich das einfach nicht. Es klingt viel geschickt, wie groß ist dann eigentlich dieses Bauteil oder das Batteriekonzept? Also das ganze Modell, wo es jetzt angefertigt ist, das ist eins zu eins bei uns in der Firma. Sprich, unser Plan ist der, es ist jetzt auf Viers gelagert, dass wir noch ein wenig mobil sind, wir nehmen das, mit dem Kran, sag ich jetzt mal, setzen das direkt auf dem LKW drauf. Also wir haben jetzt circa 5 Meter Länge, 2,50 Meter Breite. Diese Batteriekosten, beziehungsweise, wo halt diese ganze Umwandlung stattfindet und unsere ganze elektrische Technik, ist sehr kompakt gehalten. Das heißt, wenn du einen Motor brauchst und eine so eine Trennschnittstelle, wie wir jetzt getauft haben, wo diese Sicherheit gegeben ist, bist du nicht größer als ein halber Meter und das kriegt ein anderer Aufbauhersteller auch hin, der sagt, ich möchte einen Elektromotor betreiben, bau die zwei Kästen ein und gehe dann auf meine Motoren. sage ich jetzt einmal. Und wir haben halt das Ganze dann noch verbaut und dann sind wir halt auf diese Modellgröße gekommen. Okay, ich bin auf die aufmerksam geworden, weil ihr habt mit eurem Projekt den ersten Platz von dem Wettbewerb Jugendinnovativ eben in der Kategorie Sustainability gewonnen. Und Jugendinnovativ gilt eigentlich als einer der größten Schulwettbewerbe Österreichs und Jugendliche werden eben auch dabei gefördert, quasi eigene Ideen zu entwickeln, Innovation, also sie haben eben großes Interesse an Innovation und Lösungen für konkrete Projekte zu realisieren und sie unterstützen einfach auch recht dabei, kreativ zu sein und unternehmerisches Denken zum Beispiel eben auch zu fördern. Wie war das beim Wettbewerb selbst? Wie kann ich mir eigentlich das Ambiente vorstellen? Und vor allem eben auch, ihr habt ja dann sozusagen auch im Rahmen eurer Schule sozusagen das erste Mal, also ihr als Schüler von der HTL habt ihr zum ersten Mal gewonnen. Wie fühlt sich das an? Ja, ich sage einmal, jetzt im Nachhinein begreifst du es eigentlich noch immer nicht so ganz. Das muss ich so ehrlich sagen, ich sehe jetzt wieder am Handy ein paar Fotos, wie es dort war. Und es war, an sich der Bewerb, das stößt dir gar nicht so groß vor. Du bist vor, also wir haben das während der Matura-Vorbereitung eigentlich gemacht, währenddessen als wir noch in der Schule waren, habe ich mir einfach schon im Jänner oder so selber gedacht, hey, ich mag da mitmachen, ich habe gesehen, unser Projekt ist cool, dann sind auch einmal Lehrer, sage ich mal, aufmerksam geworden, dass halt sagen wir, hey, habt ihr da schon mitgemacht, und dann habe ich gesagt, ja, ich bin eigentlich eh schon angemeldet, und das war halt, ja, das ist halt dann nebenbei gelaufen, muss man so ehrlich sagen, es war eine gescheit viel Zeit davon und es war es aber definitiv wert. Es hat uns schon einige gegeben, die uns dann gesagt haben, ja, warum tust du dich diesen an, neben der Schule auch noch, aber wenn es dann dort war, das Ambiente, das war einfach riesengroß aufgezogen, besonders, ich sage jetzt einmal, als 18, 19 Jähriger, sage ich einmal, ist es halt wirklich erstaunlich gewesen, was da für einen aufgezogen wird, von Abendveranstaltungen bis einfach wie alles abgewickelt war, es war einfach alles perfekt rundum geplant, ja, dir ist überhaupt nicht schlecht gegangen, du hast ja, immer was gehabt, und was mich einfach so begeistert hat, war nicht einfach, dass andere Schüler mit ihrer Begeisterung für ein Projekt auch da gewesen sind. Ich sage mal, da bist du selber einfach dann aufgeblüht, wenn du gesehen hast, mit denen hast du dann geredet, du hast ihren Interesse gesehen und auch, wie die einfach auch schon mitdenken, beziehungsweise wie die auch so technisch erfinden, dass sie sagen, okay, die haben auch Projekte da gehabt, also in meiner Kategorie hätte ich nicht geglaubt, dass ich gewinne. Es waren wirklich, wirklich sehr gute Projekte dabei. Aber auch danach war es erstaunlich, besonders dann gewinnst du das. Weil es war dann wirklich so, dritter Platz, zweiter Platz, haben wir halt leider nichts gewonnen. Wir waren dabei und dann erster Platz, harte Heriert und dann war es halt wirklich so, du kommst da zurück und jeder hat halt eine Begeisterung dafür gezeigt, weil wie gesagt, die HTL-Reaktion gibt es jetzt seit 25 Jahren und bis jetzt haben wir es noch nicht wirklich geschafft, dass wir da gewonnen haben. Also es ist noch keiner Erster geworden und natürlich ist es dann auch in der Schulgrossaufzung geworden mit Werbung, Zeitungen etc. Also da siehst du dann wirklich einmal, was du erreicht hast und was für eine Anerkennung du da einfach gekriegt hast. Ich sage mal auch für die ganze Arbeit, die du geleistet, das waren dann doch einige Stunden, die wir investiert haben, neben der HTL noch. Aber für mich hat es sich auf jeden Fall ausgezahlt. Also ich würde es wieder tun. Eben, ihr habt ja quasi dann neben dem eher schon intensiven Matura-Jahr dieses Projekt entwickelt, beim Wettbewerb teilgenommen. Kann man das auch als eine Art Herausforderung sehen oder hat es noch eine andere Herausforderung gegeben, die das noch übertroffen hat, zum Beispiel beim Realisieren? Ja, es hat schon einige Herausforderungen nur dazugegeben. Ich muss auch sagen, unter mir ist es wirklich nicht so aufgefallen, wie viel du da noch gearbeitet hast nebenbei. Weil die Tage sind dann einfach schnell vergangen, Schulheim gekommen, dann noch lernen, dann trotzdem auch noch Hobbys nebenbei, wie Fußball oder solche Sachen. Und dann hast du trotzdem noch ein Projekt weitergemacht, weil es waren trotzdem einige Aufgaben. Dann hast du gedacht, ich möchte es gut präsentieren, das heißt Präsentationen erstellen, die auch ein wenig vorbereiten, dass du dich einfach, ich sage mal, die Jury davon überzeugst. Da habe ich mich zum Beispiel ein wenig geleistet, weil ich mich wirklich intensiv mit dem Projekt beschäftigt habe. Jetzt war halt diese Jurybewertung, ich bin durchgestanden und habe einfach freigesprochen. Weil ich einfach das Wissen schon so mitgehabt habe. Während der Realisierung waren schon einige Herausforderungen, weil es ist halt einfach, du hast nirgends gescheit nachschauen können, gibt es so etwas schon einmal, hast du irgendwelche ähnlichen Produkte? Hast du vielleicht ein bisschen was schon gefunden? Es sind nicht einfach diese Nutzfahrzeuge, die sind nicht einfach nur Neuland, sagen wir mal so. Besonders mit diesen Sonderanfertigungen, irgendwelche Elektrosachen drauf. Es war dann einfach auch vom Werkstattpersonal, war es dann einfach unsicher, wie schaut das aus. Ja, da muss nicht eine falsche Verkabelung sein und entweder es fängt zum Brennen an, es kann lebensgefährlich werden und deshalb, weil du es so im Hinterkopf ein wenig halten musst und dass du sagst, boah, du entwickelst da gerade was, das was schon für manche Leute wirklich, also eigentlich für jeden, der was da irgendwie in Berührung kommen kann, gefährlich sein kann, besonders natürlich auch externe Meinungen, wo es auch natürlich dazu gehört, nein, es wird sowieso nichts oder solche Sachen, wo es auch dazu gehört, wo man dann sagen muss, ja, du holst dir die Meinungen ein, da bin ich fest überzeugt, du fragst sie durch, du schaust, okay, die haben einen Know-how von dem, aber du versuchst trotzdem auf deinem Weg ein wenig zu bleiben, wie du das geplant hast. Und dann kann man eh ein bisschen ausschreiten. Aber wir haben gezielt einen Plan durchgehabt, wir haben, sagen wir einfach, unser Pflichtenheft gehabt, wo wir ab und zu arbeiten möchten und natürlich andere Meinungen sind noch gang und gäbig, aber das war eine Herausforderung, dass man da standhaft bleibt und nicht dann sagt, es kann doch anders funktionieren, es muss anders funktionieren, funktioniert die Chance, aber es funktioniert. Was hat euch dazu motiviert oder dazu gebracht, eben nicht aufzuhören, auch wenn es mal schwierig war zum Beispiel. Es waren dann einfach immer diese kleinen Fortschritte. Man hat einfach am Anfang so ein Ding gehabt, dass man sagt, okay, jetzt hat man da mal was gefunden, da geht man nur mal genau rein. Okay, dann hat man wieder was gefunden, geht man nur genau rein. Dann haben wir was wirklich gebaut, wir haben es ja gefertigt. Und dann hast du dir gedacht, boah, die Konstruktion, die du vorher noch am Laptop gehabt hast, steht jetzt vor dir. Und dann denkst du, jetzt geht es noch weiter, jetzt hören wir nicht mehr auf. Und dann kommst du mit der Elektrotechnik in Verbundenheit, dass du sagst, boah, jetzt machst du die ersten Tests, der Motor dreht sich schon einmal, der Fördert mich, was er fördern soll, dann denkst du, okay, da geht noch mehr, dann haben wir wieder Optimierungen durchgeführt und dann kommst du vor allem ins Laufen und jetzt haben wir dieses Modell da stehen, wo sich genau alles eigentlich entspricht, die Vorgaben, wie sie sein sollten und dass es jetzt so schnell geht, dass der LKW wirklich bereits bestellt ist, gibt halt auch nochmal so eine Art Selbstvertrauen, dass man sagt, hey, der kommt jetzt Ende des Jahres und wir möchten das dann unbedingt umsetzen, dass wir nächstes Jahr, sage ich mal, fahren können damit. Also ich habe keinen Gedanken jetzt gehen, dass ich jetzt sage, ich gebe jetzt auf, es wird sowieso nicht funktionieren, weil an einem Tag hat es mal schlecht ausgeschaut, dann ist der nächste Tag wieder gekommen und es ist dann immer weitergegangen und dann ist es eh so ins Positive gegangen Genau Und nochmal ganz kurz zurück zum Wettbewerb Es ist ja leider nach wie vor so, dass eigentlich schon manchmal insbesondere Schülerinnen wenn sie eben von ihren Zukunftsplänen sprechen oder so, eben auch geraten wird, dass sie sich vielleicht nicht unbedingt im technischen Bereich beschäftigen sollen. Oder halt, dass es immer wieder noch, dass es leider immer wieder, leider immer noch so ist, dass eben gerade Frauen eher weniger in technische Berufe sind oder sich da auch in die Forschung trauen. Wie hast du das empfunden? Wie viele Schülerinnen waren vertreten? Oder generell eben auch, wie viele junge Menschen hast du beim Wettbewerb selbst auch wahrgenommen? Ich muss schon sagen, bei dem Wettbewerb, da hast du einfach auch gesehen, es war, ich sage jetzt mal, egal, was für ein Geschlecht das jetzt ist, sage ich einmal, es hat sich keiner irritiert oder irgendwas gefühlt. Du hast gesehen, es war, ich sage jetzt mal, egal was für Geschlecht das jetzt ist, sage ich mal, und es hat sich keinen irritiert oder irgendwas gefühlt, du hast gesehen, die Burschen haben genauso brennt auf das Projekt, wie die Menschen, die haben genauso brennt auf ihren Projekt, und sie haben brutal gute technische Projekte auch gehabt, also ich weiß jetzt auch eine, die ist jetzt auch bei dieser Europameisterschaft dabei, die hat ein richtig cooles Projekt auf die Füße gestellt, und ich weiß auch bei uns in der HattL in Riedum, wir sind eine Agrar- und Umwelt-HTL und Umwelttechnik-HTL sozusagen und dieser Männchen-Zuwuchs ist schon rasant jetzt bei uns eigentlich. Also muss man schon sagen, sicher, sie sind auch so eine Minderheit, sagen wir mal, das kann man nicht abstreiten, aber man muss schon sagen, die Menschen, die wir in unserer Schule haben, die unterscheiden sich null und das wird auch so wahrgenommen, dass da sind wahrscheinlich auch die Menschen drin, die ein wenig einen Ton angeben. Das fällt mir schon auf. Ich weiß auch nicht, ich habe es nicht so wahrgenommen, muss ich ehrlich sagen, auch beim Wettbewerb in der Schule jetzt technisch, bei uns, die wir waren, nein. Also du würdest sagen, ausgeglichen beim Wettbewerb und der Schule jetzt technisch bei uns, die wo es waren? Nein. Also du würdest sagen, ausgeglichen beim Wettbewerb und tendenziell steigend in deiner Schule. Würde ich schon sagen, ja. Ist ja eine positive Entwicklung. Und du hast vorher schon die Europameisterschaft erwähnt, weil die Gewinner und Gewinnerinnen von dem Bundeswettbewerb oder von dem Wettbewerb Jugendinnovativ in Österreich, die dürfen dann noch weiter zu der Europameisterschaft. Die heißt dann, ich habe es mir aufgeschrieben, mit EUCYS als Abkürzung und European Union Contest for Young Scientists. Die ist in Kiel Ende September. Kiel liegt in Deutschland. Wie aufgeregt bist du beziehungsweise eben auch dein Kollege? Und ja, was erwartet ihr eigentlich auch euch? Gerade auch von dem internationalen Vergleich dann. Ja, da bin ich sehr aufgeregt eigentlich schon. Also nicht die Nervosität sage ich jetzt einmal, sondern einfach auch auf die anderen Projekte. Es ist schon online von vielen Ländern. Es ist einfach eine kommende Vor vielen Ländern. Einfach auch so es ist einfach eine komische Vorfreude schon da drauf. Weil halt, man sieht schon wieder, diese Planung dahinter ist gewaltig. Also das kann man sich nicht vorstellen. Wir haben jetzt Fliegerdaten gekriegt. Wir können nicht VIP-Main-Rules mitnehmen. Du wirst rundum versorgt schon wieder. Du bist eine ganze Woche eigentlich fast unterwegs da. Du kriegst Shuttle bis auf Kiel. Du hast dort deinen Messestand wieder. Du kannst dich wieder vergleichen zu anderen Projekten. Da ist die Vorfreude schon gescheit da. Und das erwarten wir halt einfach auch, dass man dort, ich sage einmal, ich habe schon ein paar Ansprüche da oben, sage ich einmal. Ich sage einmal, das sollte man auch haben, wenn man da oben schon dabei ist. Wenn wir nichts reißen, reißt man nichts, so denke ich. Weil es wird, ich sage einmal, schon alles dabei sein, wirklich schon alles. Aber natürlich, wenn man sagt, und ich weiß, unser Projekt ist wirklich nicht schlecht und unser Projekt ist jetzt nicht irgendwie irgendwas zukunftsmäßiges, sondern das kann jetzt schon passieren. Und besonders mit diesen ganzen Automobilherstellern beziehungsweise auch diese Nutzfahrzeughersteller, die das wirklich auch benötigen, damit sie einfach auch andere Transportunternehmen ausstatten können, damit sie einfach sowas abhängig sind und die brauchen sowas und ich hoffe, dass das dort draußen einfach auch gesehen wird. Ja, aber ansonsten ist es eigentlich nicht eine Vorfreude und einfach ein bisschen nervös schon, aber jetzt nicht im schlechten Sinne. Ja, ich wünsche dir auf alle Fälle viel Glück. Mich würde noch interessieren, dass man sich wirklich mit technisch gefinkelten Themen auseinandersetzt und dann eben auch das Glück hat, da wirklich auch zu forschen und sich da reinzufuchsen. Was, glaubst du, braucht es denn, damit man noch mehr junge Menschen eben motivieren kann, dass sie da wirklich auch mit technischen Problemen auseinandersetzen, sich die Zeit dazu nehmen? Da muss ich, glaube ich, auch von Anfang an gleich sagen, es ist über Menschen abhängig. Es hängt von Menschen ganz schön viel ab, wie sehr man sich einetigern kann bzw. mag. Was ich gesehen habe, es ist einfach ganz wichtig, dass du ein Projekt suchst, wo du selber einfach siehst, da könnte etwas passieren, da habe ich schon eine kleine Idee dazu. Wenn da irgendwas aufgedrängt wird, dann sorgt man schon einmal weniger Interesse dafür, aber ich finde, wenn man schon in die Technik forscht, dann muss man dementsprechend die Zeit auch aufwenden können und man muss einfach auch diese Motivation dafür haben. Ich sage einmal, es ist schwer für mich auszusprechen, weil bei mir war es einfach die Motivation, weil es ist was gegangen, aber ich sage einmal für Leute, die in ein Projekt reinkommen, wie du dich motivierst oder beziehungsweise ein Thema einführst, hängt da ganz viel ab. Wie präsentiere ich das? Wie stelle ich das vor? Es ist einfach eine gute Marketingstrategie, dass ich sage, okay, ich bin jetzt irgendein Abteilungsleiter und ich habe einfach Kollegen, die ich überzeugen muss von meiner Idee. Und das, glaube ich, ist einfach ganz wichtig in der Technik oder Entwicklung, dass ich eine Vision habe und die übermitteln kann. Und das habe ich auch am Anfang, sage ich einmal, es war auch schwierig, weil du bist in der Technik drinnen und dann versucht man gleich mit Fakten zu erklären, du hast die Daten, du hast irgendwelche elektrischen Komponenten, die du einfach anführst, für einen, der nichts versteht, der einfach da ist und das kapieren möchte. Da war auch für mich auch eine Umstellung da, dass ich sage, okay, jetzt fangen wir mal klein an. Wie kommt die Müche überhaupt da und da hin? Wie funktioniert der Prozess? Und das mit sich in Herangehensweisen kannst du wen überzeugen, dass er dann mitgeht mit dir. Aber ich sage trotzdem viel von einem selber, was man dann eininvestieren mag und kann. Aber ich sage trotzdem viel von mir selber, was man da reininvestieren mag und kann. Also das heißt, so wie sich das anhört, braucht es auf alle Fälle eine gewisse Art von gemeinsamer Sprache, dass man eben technisch schwierige Fakten oder eben auch wissenschaftlich basierte Fakten jemandem erklären kann, der vielleicht noch nichts damit angefangen hat. Wie machst du das dann, damit du das verständlicher, leichter erklärst? Weil nur Dinge in leichte Sprache zu übersetzen, ist nicht immer der beste Vorgang. Nein, voll. Bei mir ist, wenn ich irgendwann auf das Thema hinführe, ich kann jetzt nicht mit Fakten direkt anfangen, wie ich es gerade gesagt habe, sondern mir ist es einfach gleich mal daraus gegangen, dass die Leute verstehen, wie nutze ich die Energie, woher kriege ich die Energie? Die haben einfach viel nicht verstanden. Jetzt mache ich einfach über diesen Vergleich. Du hast diesen Elektro-LKW und diese Akku-Packs, beziehungsweise diese Batterie vom Akku, die nutze ich wie eine Powerbank. Du hast am Ende dieser Powerbank sozusagen einen Ausgang und den nutzen wir. Und mit dem laden wir sozusagen unsere Motoren. Und so kann man halt einfach schon einmal verstehen, okay, da kann man sich was vorstellen im Kopf, wie wenn ich mein Handy laden würde. Und das haben wir halt viel dann schon im Kopf und dann kann ich ja detailliert einige. Aber dass halt da irgendwelche Umwandlungsprozesse oder solche nicht stattfinden, das muss man sich dann eben technisch vertieft anschauen. Ja, wo es natürlich dazu gehört, wie die Müche überhaupt in die Verarbeitung kommt. Also man muss schon sagen, ich sage, bei unserem Land ist es wirklich so, fällt es natürlich viel leichter, weil sie irgendeinen Bezug zu der Landwirtschaft haben. Ich habe aber schon gemerkt, zum Beispiel keine Vorteile, das möchte ich überhaupt nicht stören, aber wenn man einfach in diesen städtischen Bereichen, dann merkt man einfach, dass viele einfach keinen Bezug zur Landwirtschaft haben, beziehungsweise, wie funktioniert das Ganze? Also wie kommt die Milch oder die Milchprodukte überhaupt ins Supermarkt? Und da waren halt einfach schon mal Punkte, das Verstehen, warum müssen wir einen Lostfang elektrisch machen? Für was brauche ich denn Lostfang überhaupt? Ist das nicht eh so, dass der Landwirt selber die Milch gleich vorpackt und zum Sparen oder solche Sachen fährt? Also das ist schon wichtig zum Klarstellen, dass Milch nicht mehr so ist wie früher, dass man sagt, okay, ich habe jetzt das alles daheim und tue das direkt vermarkten. Da gibt es einfach nicht nur ganz wenige. Milch ist einfach schon ein Riesenregister. Also wir haben in Österreich um die 4 Milliarden Liter Milch im Jahr. Das sind 300 Milchfahrzeuge, 4 Milliarden Liter Milch im Jahr, das sind 300 Milchfahrzeuge, die muss nur diese Milch transportieren, beziehungsweise diese Milch vom Landwirt nur zu diesen Zwischenstühlen liefert. Meistens sind es dann eh nur diese Sattelzüge, die muss dann noch in die Molkereien fahren, dann summiert sich das noch mehr. Also die Milch ist einfach schon ein Wirtschaftsprodukt, das 365 Tage im Jahr läuft und das merkt man, ich sage mal, bei meinem Papa oder so, dass die Milch einfach eines der wichtigsten Produkte ist, was wir in Österreich haben und wo man es auch wertschätzen muss. Dass man auch sagt, an Weihnachten wird die Milch trotzdem noch geliefert und die Kuh gibt trotzdem noch Milch und das kann ich nicht auf heute, auf morgen umstellen. Deswegen sehe ich da einfach auch ein großes Potenzial, dass man da, ich sage mal, emissionsfrei fährt und weil es trotzdem einfach ein Dauerbetrieb ist. Mit dem hat es gestartet und weil es ja auch auf andere Transportfahrzeuge angewendet werden könnte, einmal in Zukunft sozusagen. Du hast zwar vorher gesagt, dass euer Projekt nicht quasi in der Zukunft stattfindet, sondern eben jetzt auch schon passieren kann oder eben, dass eigentlich jetzt da gerade alle Weichen gestellt werden, dass es ja wirklich bald kommt. Aber wenn du eben in die Zukunft schaust, in deine eigene Zukunft, welche Rolle spielt dann eben jetzt quasi, also welche Rolle spielt in Zukunft dieses Projekt jetzt und eben auch Elektromobilität und auch die Themen nachhaltiger Logistik zum Beispiel. Also wie denkst du jetzt zum Beispiel in fünf Jahren über dich? Ich glaube auf jeden Fall, dass diese Elektromobilität kommt. Man merkt es halt einfach auch schon bei diesen Ladeinfrastrukturen. Man hat jetzt einfach schon diese Leistungen, dass man sagt, diese LKW ist in 40 bis 1 Stunde circa wieder auf voller Batterieleistung und man kennt es bei den Nutzfahrzeugen, du hast deine Lenkzeiten, du fährst deine Lenkzeiten ab, mit dem kommst du rundherum, mit der Reichweite, die die Lastung hat und das wird in Zukunft immer noch mehr sein, das ist bei den Autos jetzt nichts anderes und dann muss der sowieso seine 45 Minuten Pause machen, weil er nicht länger fahren darf, weil er nicht berechtigt dafür ist. Und da sind wir einfach den entscheidenden Punkt, dass man sagt, okay, der macht genau diese Pause dort, wo ich meine Ladestationen habe. Und dann sehe ich da ein großes Potenzial, weil im Endeffekt, dann ist der wieder voll und fährt genauso weit wie ein Dieselfahrzeug und man merkt es schon im Gebrauch oder wie diese E-Gewäsche, wir haben schon damit angekauft, mit so Fahrten einfach so getestet, sie gehen halt einfach besser, sie sind wartungsfreundlicher, sie sind ruhiger, besonders im Prozess, wenn es, wie gesagt, Großstädte sind, wo man sagt, okay, man kann nicht nur mit dem Elektrofahrzeug reinfahren oder wie es in der Milchlogistik ist, zum Beispiel die Milch in der Nacht holen, zum Beispiel, ist natürlich auch möglich, dass man es dann im Schichtbetrieb ausführt, weil du dann einfach heimlicher zum Bauern zugefahren bist. Sicherlich Sachen, da sehe ich einfach schon auch in der Zukunft großes Potenzial. Besonders man merkt schon, die ersten Unternehmen steigen um, langsam werden es immer mehr, drei, vier, fünf, sechs Fahrzeuge, die müssen einfach dann elektrisch laufen. Und das wird sicher noch mehr. Und damit ich das richtig verstehe, du wirst weiterhin in diesem Bereich bleiben und auch in der Forschung? Mein Ziel war, dass ich vor allem in irgendeinem Forschungsbereich bleibe für die Technik. Weil es mich einfach sehr interessiert, sich in die neuen Themen hineinzusteigen. Dass man sagt, okay, kann das funktionieren? Kann man da irgendwas umsetzen? Ja, also schauen wir mal, was die Zukunft bringt. Aber mal schauen, ich möchte schon in dem Bereich bleiben. Okay, eine letzte Frage habe ich nämlich dann nur an die, ich würde schon sagen, so wie ich die jetzt sehe, hast du eine gewisse Vorbildfunktion eben auch gegenüber anderen jungen Leuten, die zum Beispiel noch jünger sind als du und die eben auch gerade an ihrer Diplomarbeit sitzen oder gerade in die vierte Klasse kommen und so weiter. Welchen Rat würdest denn du genau diesen Personen denn mit auf den Weg geben, wenn sie die eben auch überlegen, okay, will mich jetzt mit einem, mit einer Idee, mit einem Projekt bei einem Wettbewerb bewerben oder halt eben das auch zum Beispiel für die Diplomarbeit hernehmen oder einfach so eine coole, verrückte Idee umsetzen. Den ersten Rat, wo es sich gehen kann, ist eh, wie ich es gestern schon gesagt habe, lasst euch einfach nichts aufdrängen, sucht euch eine eigene Idee beziehungsweise, wenn es wirklich wie es bei mir ist, einfach ein Unternehmen kennt, beziehungsweise wenn ihr ein Unternehmen kennt es bei mir ist, einfach ein Unternehmen kennst, beziehungsweise wenn du ein Unternehmen kennst, dass du dich mit dem in Verbindung setzt und da einfach gemeinsam eine Idee entwickelst. Bei mir war es schon so, wir sind daheim gesessen, Papa hat über ein wenig spekuliert, hey, wie können wir es machen? Und dann ist die Arbeit mit dir mit heimgegangen, du hast einfach daheim noch weiter getüftelt. Das hat ja einen großen Vorteil gehabt. Also wenn man sich eine Gegenwart hat, sollte man es auch nutzen. Und ich glaube, das sollte man auch zum Beispiel auf die Eltern eingehen, weil es ist trotzdem auch nicht selbstverständlich, dass man sagt, okay, jetzt machst du mit meinem Papa ein Projekt, das kann manchmal so in die Richtung gehen oder in die Richtung gehen. Bei uns ist es zum Glück in die positive Richtung gegangen, dass wir sehr gut zusammengearbeitet haben und immer gleicher Meinung eigentlich waren. Natürlich, ja, die Erfahrung war da schon brutal gut. Einfach die, die es gehabt haben, der ist jetzt trotzdem über 20 Jahre in diesem Transportunternehmen, der weiß, wie der Hase läuft, so würde ich sagen. Der weiß, wie die Aufbauten funktionieren, der kann nicht, hat immer helfen gehen, aber sagt, wir haben irgendwas gemacht, haben es einmal gezeigt, entweder es hat super gepasst oder das muss geändert werden, sonst können wir nicht weiter tun. Da habe ich dann groß, und wichtig ist halt einfach auch, dass man diese Motivation dazu erzeugt. Besonders während der Schulzeit, wo einfach trotzdem viel stressig ist, dass man trotzdem dran bleibt und bei mir ist es jetzt auch vorbei und im Endeffekt war es die beste Entscheidung, dass ich da einfach durchgezogen habe, einfach draufgedrückt habe und diese Stunden, die fallen dann nicht mehr auf. Also das muss man schon sagen. Also man darf jetzt nicht sagen, boah, der hat jetzt 1400 Stunden oder so gearbeitet für die Diplomarbeit, das geht sich bei mir nicht aus. Also mir wäre es nicht aufgefallen, dass ich das so viel gemacht hätte. Also das heißt zusammenfassend, auf der einen Seite nicht unterkriegen lassen von negativen Stimmen, begeistert bleiben, sich gleich mehr ein Thema suchen, wo man ewig lang begeistert bleiben, sie gleich mehr ein Thema suchen, wo man ewig lang begeistert bleiben kann und trotzdem auch dankbar sein für Unterstützung und Erfahrung von vielleicht auch älteren Personen oder Personen, die sowas ähnliches schon mal gemacht haben und einfach dem ganzen positiv gestimmt sind. Ist das so korrekt? Ist korrekt, ich weiß genau. Okay, ja, wie gut, dann bedanke ich mich für dieses voll nette Gespräch und dass du mir eben der Projekt noch ein bisschen detaillierter erklärt hast und dass wir mit dir da unterhalten haben dürfen. Für die Zusehenden vor deinem Empfangsgerät, ja, sage ich vielen herzlichen Dank, dass ihr zugeschaut habt. Das war eine weitere Ausgabe von Streaming Young bei DorfTV. Danke auch an meinen Gast Leonhard Hauser, der eben auch da war. Und wir haben uns eben über ein extrem spannendes Projekt in der E-Mobilität unterhalten, in der Milchlogistik. Und ich wünsche dir noch alles Weitere für die Zukunft. Dankeschön. Habe mich freit.