wir sollten auf jeden Fall einmal Waffen liefern und natürlich können wir gleich die Neutralität auf den Misthaufen der Geschichte entsorgen. Wir führen uns immer so auf, als müssten wir alles unbedingt dem Pensionisten geben, wir müssten alles unbedingt dem Sozialstaat geben, dann wird man halt ein bisschen weniger erhöhen in den nächsten Jahren. Seit nun über 80 Jahren ist Österreich ein neutrales Land. Viele befürworten diese Neutralität, aber viele lehnen sie auch ab. Einer der bekanntesten österreichischen Neutralitätskritiker ist heute bei uns zu Gast im Studio. Herr Fellinger-Jan, herzlich willkommen im Studio Wels und bei Politik.klar. Herzlichen Dank für die mutige Einladung. Ja, Herr Fellinger, Sie sind ja Vorsitzender des Austrian Committees for NATO Enlargement, was ja schon einige Male eigentlich für Verwirrung gesorgt hat. Auf das kommen wir später noch zu sprechen. Aber am Anfang möchte ich einmal über Ihre Positionen zu einem NATO-Beitritt zu Österreich sprechen. Also man sieht eh, Ihr Buch handelt genau um das. Darfst einmal in die Kamera halten. Natürlich. Ich glaube, es erklärt sich relativ deutlich. Es erklärt sich deutlich, ja. Deswegen lasse ich Ihnen viel Erklärungsspielraum. Warum sollte Österreich überhaupt der NATO beitreten? Im Kern ist es natürlich, damit wir sicherer sind. Und das geht es natürlich um die Sicherheit der jungen Generation aller Menschen in Österreich. Aber um ein normales Land zu werden, weil alle anderen sind schon in der NATO. Und Österreich benimmt sich da irgendwie so Prinzessinnenhaft, als wären wir ein auserwähltes Land, das einen speziellen Weg zum Frieden hat oder eben kein normales Land wären. Ich sage, wir sind ein normales europäisches Land, wir sind Mitglied der Europäischen Union, da kommen wir natürlich zusammen. Und wenn Estland angegriffen wird oder Finnland, dann haben wir natürlich auch die Verpflichtung, Estland und Finnland zu verteidigen, so wie die Finnen und Esten uns verteidigen würden. Wir gehören zusammen, wir werden gemeinsam erfolgreich in der Europäischen Union oder eben auch nicht. Und wenn Russland angreift, dann müssen wir uns auch verteidigen. Und das ist, glaube ich, das zentrale Argument. Abgesehen davon finde ich halt, Neutralität ist so etwas Ähnliches wie eine unmoralische Verhaltensweise. Das ist das, was man in der Straßenbahn irgendwann sieht, die angegriffen wird und man duckt sie und geht raus und ruft nicht die Polizei. Man macht nichts, weil man Angst hat. Unser Verhalten ist durch Angst geprägt, durch unmoralisches Wegschauen, unsolidarisch und verantwortungslos. Und das möchte ich nicht. Ich möchte nicht, dass wir unsere Kinder so erziehen. Ich möchte nicht, dass man selbst so ist. Ich möchte nicht, dass wir so weitermachen wie bisher. Die Ukrainer sterben jeden Tag unter den Raketen Russlands. Das ist total ungerecht. Österreich liefert nicht einmal Waffen. Da ist bei mir eh schon das Minimumverständnis eigentlich weg. Für alles, was da neutral ist, weil das Minimum, was wir machen sollten, ist nicht nur Geld liefern, was wir eh machen über die Europäische Union, aber wir sollten auf jeden Fall einmal Waffen liefern und natürlich können wir gleich die Neutralität auf den Misthaufen der Geschichte entsorgen, weil eigentlich hat uns ja der Stalin dazu gezwungen, uns einen Nachfolger, und warum sollte man uns heute noch von der Sowjetunion oder deren Nachfolgern zu irgendwas zwingen lassen? uns von der Sowjetunion oder deren Nachfolgern zu irgendwas zwingen lassen. Also das sehe ich gar nicht ein und deswegen bin ich gegen die Neutralität und für den NATO-Beitritt. Ja, Sie haben mir gerade schon die Europäische Union angesprochen und es hat ja mal die Idee eines europäischen gemeinsamen Heeres gegeben. Was würden Sie denn halten, wenn wir quasi in dieses Heer beitreten würden, beziehungsweise mitwirken würden, anstatt eines NATO-Beitritts? Ja, das ist auch nicht schlecht. Also das ist ja das, was die Außenministerin und die Beate Meint-Reisinger und die NEOS immer fordern. Da habe ich auch nichts dagegen. Also das ist ja eine gute Sache. Aber wenn wir am Verteidigungsbündnis beitreten, sind wir klarerweise nicht mehr neutral. Eigentlich sind wir ja schon in der EU nicht mehr neutral, aber das hat man halt nie erklärt und nie getraut. Hat immer so diese Kompromisse gemacht. Ja, wir sind in der EU, aber ja, eigentlich eh nicht mehr neutral, aber da ein bisschen. Das haben wir immer so aus Kompromisse gemacht, ja wir sind in der EU, aber ja eigentlich eh nicht mehr neutral, aber doch ein bisschen, das haben wir immer so ausgehöhlt, aber die Wahrheit ist natürlich, wenn man dann an ein Verteidigungsbündnis angehört, wenn man eine EU-Armee macht oder eine Verteidigungsunion, was jetzt geplant ist, dann können wir gleich mal die Neutralität entsorgen und dann kann man ehrlicherweise auch gleich der NATO beitreten, weil die anderen Länder in der EU sind schon alle in der NATO, also warum soll man das nicht gleich machen? Und es stellt sich schon die Frage, ob man die EU in einer Verteidigungsunion ohne die NATO ausweitet, weil da bin ich nicht so dafür. Also mein großer Vorschlag, den ich in meinem Buch vorgestellt habe, ist ja, dass die EU selbst der NATO beitritt, damit wir das für alle mal klären. Wir sind die Verbündeten der Vereinigten Staaten, wir wollen zusammenarbeiten und wir sind natürlich auch angewiesen auf die industriellen, militärischen Kapazitäten der Vereinigten Staaten und wir wollen uns natürlich nicht alleine verteidigen, da wollen wir natürlich unseren Beitrag leisten, aber im Ernstfall ist es wirklich gut, wenn amerikanische Jungs aus Ohio kommen und nicht nur die Welser und Everdinger uns verteidigen. Weil es ist dann schon ein großer Unterschied. Amerika ist ein großes und verteidigungsbereites Land. Weil bei uns, selbst wenn wir der NATO beitreten, die Idee, dass wir dann quasi Weltmacht werden, das hat sich 1918 entschieden, das sind wir nicht mehr und das werden wir auch nicht. Also wir werden da nicht eine starke Armee haben, die wirklich in der Lage ist, Macht zu projizieren weltweit. Das wird auch die EU-Armee nicht sein. Das braucht es ja nicht. Dazu gibt es ja die Amerikaner. Aber es ist besser, wir sind verbündet mit ihnen. Es hat bisher wunderbar funktioniert. Sie haben uns befreit von den Nazis, von den Sowjets freigehalten. Sie haben uns auch geholfen gegen Milosevic und jetzt gegen die Ukraine. Nicht genug. Aber im Ernstfall, damals 2022 waren die Amerikaner schon wesentlich, dass Kiew nicht gefallen ist. Dementsprechend bin ich dafür, dass wir weiterhin mit der NATO zusammenarbeiten. Das machen wir als Österreicher sowieso, wir sind ja in der Partnerschaft für den Frieden seit 1995. Aber dass wir auch nicht eine eigene EU gegen die NATO aufbauen, sondern innerhalb der NATO, weil die funktioniert, da wissen alle, was sie machen und das ist ein eingespieltes Team und diese Frage stellt sich in den anderen Ländern ja sowieso nicht, weil es wird niemand wegen den österreichischen Sonderwünschen, wird jetzt nicht Deutschland aus der NATO austreten oder Frankreich oder Italien, also so wird es eh nicht werden und im Ernstfall sind natürlich das die Länder, die uns verteidigen, die Italiener, die Deutschen, die Franzosen, weil die haben echte Armeen und die haben auch die Kapazitäten. Warum Österreich jetzt der NATO beitreten sollte, haben wir jetzt schon geklärt, aber eine entscheidende Frage bleibt offen, nämlich die Finanzierung. Im österreichischen Staatsprinzip schaut es ja eher mager aus, sage ich jetzt einmal. Und deswegen, glauben Sie überhaupt, dass Österreich diese 2% eines Bruttoinlandsproduktes für die NATO leisten könnte? Und was halten Sie überhaupt von dieser Finanzierungsaufstockung, gerade innerhalb aller NATO-Länder? Naja, grundsätzlich ist es ja schon, dass Europa im Krieg ist. Wir sind jetzt seit 2014 in Wirklichkeit, da hätten es ja schon alle mitkriegen können, aber ernsthaft und wirklich wild ist es natürlich seit 1922, seitdem die Russen diesen großen Krieg führen gegen die Ukraine. Also da hat schon jeder mitgekriegt, was notwendig ist und wir haben uns damals eben 2014 schon auf 2% geeinigt. Da hätten die Österreicher auch schon mitmachen können und nicht bei 0,6 oder 0,7 herumgrundeln und wursteln können, sondern das hätten wir alles schon machen können. Jetzt ist es so, mit Ministerin Tanner und Bundeskanzler Stocker, da wird eh ordentlich was gemacht und natürlich muss man die Armee langsam aufbauen, weil selbst wenn wir jetzt spontan 5% ausgeben würden, was ja das neue Ziel ist, dann wären auch die Kapazitäten nicht da, die Leute, die trainiert sind. Also es ist schon sinnvoll, jetzt einmal auf 2% zu gehen und nachher, wenn der Krieg noch weitergeht und wir hoffentlich werden wir ja bald einmal gewinnen, dann kann man eh wieder abrüsten, wenn Russland nicht mehr eine aggressive Macht ist im Osten. Aber solange der Krieg dort andauert, muss man halt dann von 2 auf 2,5 auf 3,5 und 3,5 reicht ja, weil die hat sich ja so ein bisschen eingependelt, dass 3,5 das Ziel ist und natürlich die 5% sind ja inklusive mit den anderen verteidigungsnahen Ausgaben. Da würde zum Beispiel auch gut sein, wenn wir unsere Eisenbahn und unsere Infrastruktur, wenn man die absichert durch ein Drohnenschild, was ja eh geplant ist mit Sky-Schild und wenn man halt diese Sachen reinrechnet, was man in Infrastrukturen investiert, um die sicherer zu machen, dann kommt man eh auf die 5% mit der Zeit. Also da kann man schon ein bisschen variieren und es hängt ja die europäische Verteidigung sowieso nicht an Österreich, ob man jetzt 5 Milliarden ausgeben oder 15 Milliarden, deswegen bei den Summen, die sie ob wir jetzt 5 Milliarden ausgeben oder 15 Milliarden. Deswegen bei den Summen, die es jetzt in Deutschland zusätzlich ausgeben, die haben wir jetzt immer in 1.000 Milliarden neu budgetiert. Also das sind ganz andere Sachen. Und der Trump hat de facto jetzt von 950 Milliarden am Budgetvoranschlag für 2027 ist bei 1.500 Milliarden. Also da geht es um ganz andere Summen, die da im Spiel sind. Also von dem her, wir können uns natürlich das schon leisten, ist eine Frage des Willens. Wir sind eines der reichsten Länder der Welt und das ist nach wie vor so. Wir führen uns immer so auf, als müssten wir alles unbedingt den Pensionisten geben. Wir müssten alles unbedingt dem Sozialstaat geben. Dann wird man halt ein bisschen weniger erhöhen in den nächsten Jahren. Und wenn man sich anschaut, was im Bereich der Pensionen, wenn man einmal, zweimal 0% macht und die Inflation eben nicht ausgleicht, dann haben wir die ganzen Verteidigungsausgaben der nächsten Jahre schon finanziert und deswegen verhungert in Österreich auch noch keiner. Sie haben schon ein bisschen angesprochen, dass in Österreich trotzdem immer noch das ausgebildete Personal fehlt. Jetzt hat ja die Bundesregierung den Wehrdienst verlängert mit drei Monaten verpflichtender Milizübung. Derweil in Zivildienst noch nicht, aber falls sich zu wenige fürs Heermelden wird, der auch verlängert. Glauben Sie, dass durch das mehr Personen in Österreich ausgebildet werden, also mehr Personen zum Wehrdienst statt zum Zivildienst gehen? Grundsätzlich gibt es ja in Österreich die Wepflicht. Da kann man dafür oder dagegen sein. Ich bin generell der Meinung, dass man eine Berufsarmee braucht. Aber wir haben jetzt einmal diese Tradition und wir haben dieses System. Und dann ist es natürlich gut, wenn wir es schon einmal haben, dass die Leute gut ausgebildet werden. Da geht es ja darum, dass man etwas lernt. Sechs Monate erscheint jetzt allen Experten zu wenig. Neun Monate, oder was jetzt genau rausgekommen ist, das werden wir jetzt noch sehen. Es wird ja noch verhandelt werden müssen, um ein Drittel mehr heute herzustellen. Also man wird die Grünen schon noch brauchen oder die FPÖ. Aber grundsätzlich ist wichtiger Schritt und ich bin eigentlich dafür, dass man das jetzt macht und ich fürdachte einmal die Einigung als großen Erfolg. Und darauf kann man aufbauen. Aber im Fundament ist es natürlich viel wichtiger, dass wir die große Frage diskutieren, NATO-Mitgliedschaft, weil es geht ja darum, was lernen unsere Offiziere, wo sind die eingebunden, bekommen die die Informationen von den Deutschen, von den Italienern oder müssen die rausgehen aus den Räumen. große Problem. Die Armee wird natürlich von Offizieren geführt und die müssen, und das haben sie ja teilweise schon, ausgebildet werden von den Amerikanern, von den Deutschen, die haben die großen Assets oder die Italiener und da muss man eben in der NATO sein. Und dann ist man frühzeitig informiert und dann hat man gemeinsame Sicherheit in Europa. Also die Frage, jetzt hat man mal das eine kleine Problem gelöst mit mehr Geld, mit besserer Struktur, aber die große Frage ist unsere Frage, ob wir wirklich voll im Westen dabei sind oder ob nicht oder irgendein neutrales Neotrum sind, das eben wie ein Anhängsel ist, das halt dann auch noch mitläuft irgendwie, wie halt Serbien oder Aserbaidschan. Wir sind ja genauso mit der NATO verbunden wie diese Länder, aber eigentlich sollte man als stolzes EU-Mitglied eigentlich Vollmitglied im Westen sein. Ja, und jetzt kommen wir wieder ein bisschen zu anderen Positionen von Ihnen und Ihrer Organisation zurück, nämlich beschäftigt sich Ihre Organisation nicht nur mit Österreich, sondern auch andere europäische Länder, aber auch Länder außerhalb Europas und da ist eben, Sie haben es vorhin schon angesprochen, eines ihrer großen Themen die Ukraine-Unterstützung. Und genau da stellt sich mir die Frage, wie sollte Österreich der Ukraine überhaupt helfen? Humanitär, finanziell, militärisch oder haben Sie sogar andere Pläne? Ich persönlich bin ja Entwicklungshelfer beruflich und habe vier Jahre in der Ukraine gelebt und gearbeitet und auch im Kosovo davor in Albanien. Und deswegen setze ich mich so stark ein für das Ende der österreichischen Neutralität, weil es im Wirkendeffekt total unmoralisch ist, dass österreichische Politik dann im Ausland solche Positionen vertritt. Sebastian Kurz ist ja dann nach Kosovo und dann in die Ukraine gefahren und hat diesen Ländern die Neutralität nahegelegt. Die waren aber in Wirklichkeit, die Ukraine war ja schon neutral, wo sie überfallen worden ist 2014. Weil Neutralität schützt in Wirklichkeit nicht. Neutralität ist nur ein Vertrag, der nicht eingehalten wird. Na was machst du dann? Da musst du erst recht mit Waffen verteidigen, wie die Ukraine es jetzt macht. NATO ist ein Vertrag, der dazu führt, dass alle einen gemeinsam verteidigen. Wenn die Ukraine schon in der NATO wäre, dann würde Russland dort nie angreifen, weil die mächtige amerikanische Nuklearmacht und unsere gemeinsame wirtschaftliche und Militärmacht die Ukraine verteidigt hätten und das traut sich niemand angreifen. in Wales und Oberösterreich, Steier, das ist das Zentrum der österreichischen Verteidigungsindustrie. Wir haben die Föst, wir haben die Steirerwerke, wir haben hier alle möglichen von ehemaligen, das sind jetzt alles neue Firmen, weil sie teilweise privatisiert worden sind oder zerlegt worden sind, aber grundsätzlich Steier Arms und die Föst. Was braucht man für Waffen? Was können wir in Oberösterreich? Natürlich können wir Drohnen machen zum Beispiel. für Waffen. Was können wir in Oberösterreich? Natürlich können wir Drohnen machen zum Beispiel. Was können wir? Das ist leicht zu machen. Die ganze österreichische Industrie befindet sich seit vier Jahren in einer Rezession, während der Rest der Industrie in Mitteleuropa, wie die Tschechen, die Rumänen, die Bulgaren in hoch, also in Maximalkapazität, glühend rot, der Ukraine Waffen liefern. Mit unserem Geld. Da zahlen wir ja mit über die EU. Aber die Rumänen, Bulgarien, Tschechen liefern das. Und unsere Industrie ist in der Rezession. Also dass man da nicht aufsteht und denkt, das ist ein totaler Schwachsinn unserer Politik. Natürlich könnte man Waffen liefern, natürlich sollte man Waffen liefern. Nicht nur die alten, die das Bundesheer noch hat, sondern auch die neuen, die jeden Tag gebraucht werden. Und wir können ja lernen von den Ukrainern, die haben mittlerweile unter dem Druck des Angriffskriegs ihre Rüstungsindustrie, die können jetzt 10 Millionen Drohnen 2026 und vielleicht 20 Millionen Drohnen pro Jahr. Dadurch kommt natürlich auch diese ganze neue elektronische Kriegsführung. Dadurch wird die Ukraine das HightTech-Zentrum Europas. Und wir, Oberösterreich, Österreich, Steiermark, die ganzen Industriezentren, wir sind ausgeschlossen aus diesen Produktionsketten und das ist ja eigentlich sehr bedauerlich. Also ich bin da überhaupt nicht einverstanden und das ist auch ein wichtiger Aspekt. Und natürlich könnte man, was könnte man noch machen? Natürlich mehr Geld liefern. Die Schweden, die auch neutral waren, bis sie sich neu entschieden haben, 22, weil wir auch einen Beitritt hätten sollen, die haben jetzt insgesamt schon 11 Milliarden geliefert und jetzt haben sie nur das neue Paket mit den Krippen gemacht. Das zahlt dann nicht die ukrainischen Krippen, sondern das zahlt die EU. Also die Ukrainer kaufen schwedische Flugzeuge, die die EU bezahlt, also wir alle. Und die Schweden sind da natürlich der Bund alles. Und bei uns stehen die Räder still, weil die Neutralität das will. Also ich habe da wirklich kein Verständnis und das ist wirklich eine total falsche Politik. Und der Minister Hartmannsdorfer will sich das ändern, aber manche sind so in dem Neutralitätsgedanken verhangen, dass sie das auch nicht erlauben wollen, die Veränderung der Waffenexportgesetze. Und da kann ich mich wirklich nur mal wundern. Naja, und eben durch das, dass Sie sich so positiv für die Ukraine einsetzen, werden Sie natürlich auf anderer Seite stark Kritik an Russland ausüben. Derzeit herrscht immer nur der Krieg in der Ukraine, der russische Angriffskrieg, und es ist immer nur zu keiner Friedenslösung gekommen. Wie können Sie sich denn vorstellen, dass irgendein Ort von Friedensabkommen zwischen diesen zwei Ländern getroffen werden kann? Es wird keinen Frieden geben. Also diese Illusion, die in Österreich immer erzählt wird von allen möglichen Experten, die da herumsitzen im ORF, die kann man total vergessen. Also der Putin will Krieg, und der will nochmal Krieg, und der will nur viel mehr von dem Krieg. Und das wird genauer passieren. Das werdet ihr sehen. Das ist jetzt nicht meine Vorhersage, sondern das ist die Realität, weil alle diese Illusionen, man findet, dann gibt ihm Land und dann ist er zufrieden. Naja, das haben die Ukrainer schon längst angeboten. Und außerdem, es ist ja nicht nur Land, es sind ja Menschen drauf. Es ist ja nicht leeres Land. Leer ist das Land erst, wenn der Putin dort alle umgebracht hat. Was er ja regelmäßig tut. Wenn man die Bilder sieht von Avtivka und diesen ganzen Städten, die hat er flatt gemacht. Dann lebt fast keiner mehr dort. Aber vorher sind ja Millionen Leute da. Also wie wäre es, wenn es in Österreich war? Die Oberösterreicher sagen, wir geben gerne Wien her für den Frieden. Oder das Burgenland. Ja, okay, weil das die Ungarn wollen, gehen wir gerne her. Das können die Ukrainer nie machen, das werden die nie machen. Und außerdem sind sie ein sehr stolzes und kompetentes Volk. Und wer würde sich denn gerne selbst aufgeben? Und es wird keinen Frieden geben, bis Putin verloren hat. Und was heißt verloren? Er ist aus der Ukraine wieder draußen. Das heißt, die Krim kommt wieder zurück, der Donbass kommt wieder zurück und Putin ist eben ein Kriegsverbrecher, ein Terrorstaat und er muss eben dann den internationalen Gerichtshof, so wie Milosevic. Das haben wir genauso gemacht beim Jugoslawienkrieg. Und genauso wird es auch in Russland enden. Oder er wird durch einen Putsch eben weggehen oder irgendwie aus dem Fenster im Kreml gestoßen. Gibt es ja in der russischen Geschichte genügend Beispiele, wie russische Führer nach verlorenen Kriegen eben dann getötet worden sind oder abgesetzt worden sind. Das werden wir alles sehen, was dann genau passiert. Aber mit Putin gibt es keinen Frieden, weil er keinen Frieden will. Und das muss man mal den Menschen ganz klar sagen in Österreich. Weil Illusion, ja ich bin schon so lange und ich bin schon ein bisschen kriegsmüde, hier in Wels oder in Linz oder in Wien. Deswegen wird der Krieg sicher nicht aufhören. Und die Ukrainer verhungern zu lassen oder ihnen kein Geld mehr zu geben, keine Waffen mehr zu geben und dann die Ukrainer de facto der Sklaverei und dem Mordregime von Putin auszusetzen, kann für niemanden eine wirkliche Alternative sein. Speziell rein aus egoistischen Gründen, weil was machen wir mit einem kriegsbereiten Russland, das dann an der polnischen und rumänischen Grenze steht und müssen wir dann wieder kämpfen, müssen dann unsere jungen Leute an die Front, also ich glaube nicht, dass das irgendwer möchte, in der Form, also da ist es doch besser, wir unterstützen die Ukrainer und schauen, dass Russland dort verliert, weil dann sind wir das Problem auf eine Generation wieder los. Was dann mit Russland irgendwann mal passiert, da haben Sie ja schon mal eine gewisse Idee auf X gepostet, nämlich haben Sie da ein Foto von Ihnen gepostet, wo hinter Ihnen eine Russlandkarte, die in mehrere souveräne Länder eingeteilt worden ist, gepostet haben. Und denken Sie, könnte das irgendwann mal umgesetzt werden? Und halten Sie diese Forderung überhaupt eigentlich für möglich? Naja, wo ich in Linz in die Schule gegangen bin, ich bin in die Kevin-Müller-Schule gegangen in den 80ern, da war das so und dann nachher beim Bundesheer, ich bin in Ebelsberg und in Salzburg zum Offizier ausgebildet worden, da ist es dann so gewesen, dass immer alles unveränderlich ausgeschaut hat 1990, 1998. immer alles unveränderlich ausgeschaut hat, 1990, 1998. Also wo ich da raufgeschaut habe, war dort der eiserne Vorhang. Und alle, die älter waren als ich, haben mir gesagt, das wird immer so sein. Die Politik ist so. Die Sowjetunion ist zu stark, Russland ist zu stark. Naja, wie hat sich das hier entwickelt? Zuerst ist die Sowjetunion zerfallen, dann ist Jugoslawien zerfallen, dann ist der Warschauer Pakt zerfallen und dann ist im Endeffekt auch die Sowjetunion, die haben sich ja in 15 Länder aufgeteilt. Und alles innerhalb von zwei Jahren. Ich sage, das Szenario ist genauso wieder möglich. Also wir können den Zerfall Russlands sehen, weil Russland ist de facto ein Imperium, das ganz viele Länder unterdrückt hat. Das bekannteste in Österreich, weil nur die Tschetschenen, die sind in der Form das bekannteste Land, weil die schon frei waren. Aber genauso gibt es Tatarstan, Karelien und Sacha und Boratien, da gibt es ganz viele neue Länder. Da kann ich jedem jungen Menschen nur raten, das zu lernen, weil irgendwann ist man wieder überrascht, weil wenn man in Österreich nur ORF schaut und dann quasi immer nur irgendwelches woke Zeug vom ORF-Journalismus hört, wie stark Russland ist, Russland ist immer mächtig und so weiter, dann ist man plötzlich überrascht, wenn die Dinge plötzlich nicht mehr so sind. Und ein verlorener Krieg ist für Russland auch eine große Katastrophe, weil es heißt immer, es ist das größte Land der Welt, aber de facto sind die Börsenkurse eingebrochen, die Staatsfinanzen sind am Ende, es ist das ganze Wirtschaftssystem dort am Ende und wir passen natürlich jetzt auf, wenn die Graham-Sanktionen jetzt kommen, dann wird es mit Russland noch massiv nach unten gehen aus Amerika. Wir haben das 21. Paket schon beschlossen von den Sanktionen und du wirst sehen, da wird es jetzt massiv noch weitergehen in der Form, weil die Geduld der Entscheidungsträger im Westen und in Europa mit Russland und seiner Aggression nach viereinhalb Jahren ist wirklich schwindend wollend. Und wir waren eh sehr konziliant die ganze Zeit. Europa hat nur ganz langsam die Sanktionen erhöht und hat in Wirklichkeit ganz viele Sachen wirtschaftlich Russland nur erlaubt, im Atombereich, im Gasbereich und so weiter. Es hat eh lange gedauert, weil wir eben so gewohnt sind, mit Russland zusammenzuarbeiten. so weiter. Es hat eh lange gedauert, weil wir eben so gewohnt sind, mit Russland zusammenzuarbeiten. Aber Russland will Krieg und Russland wird auch den Preis dafür zahlen. Und wenn es da zerfallen ist von Russland, ich finde, es ist in unserem strategischen Interesse, natürlich muss man das managen und da habe ich ja schon ausführlich viel geschrieben und Videos gemacht, das ist alles auf meinen Social Media Kanälen drauf, aber in unserem strategischen Interesse ist es nicht mehr, dass in Russland, im Osten von der EU und von der NATO, ein gefährliches, aggressives Land ist, das wir gespanntes Katapult immer bereit ist zuzuschlagen. Und dass das eben so ist, dass Russland zuschlagen will, und hat es ja auch bewiesen, 2022 und jeden Tag seitdem. Also wollen wir wirklich unter diesem Hammer der konstanten Androhung von Gewalt durch Russland leben? Für Generationen? Ich sag nicht. Wir würden zum Beispiel, und das sieht man ja im Falle von Jugoslawien sehr gut oder im Falle der Sowjetunion, wir haben ja ausgezeichnetes Verhältnis mit Estland, das ist sogar bei uns beigetreten, oder mit Georgien oder mit Moldau oder auch mit Kroatien, Slowenien, das sind alles neue Länder, die entstanden sind aus den Imperien der Vergangenheit, die eben Unrechtsregime waren und die jetzt vernünftige Länder sind und die mit uns verbündet sind. Also warum sollen diese neuen Länder nicht auch mit uns verbündet sein und dann ganz normal mit uns handeln und vielleicht auch der EU und der NATO beitreten. Also das sind Szenarien für die Zukunft, die man zumindest andenken sollte, was dann passiert. Vielleicht wird Russland eine ganz normale Demokratie. Ich persönlich glaube nicht daran, weil da hätten sie mehrere Versuche schon gehabt. Das ist nie gelungen, weil es eben so ein Unrechtsregime ist, wo sich das Stärkere durchsetzt, wo eben die Macht und die Brutalität immer siegt. Und so ein System brauchen wir nicht im Osten von uns. Also wenn es nicht mehr da ist, ist es für uns viel besser. Sie haben ja gerade schon die Sanktionen der EU bzw. von Österreich gegen Russland angesprochen, haben gesagt, dass es ein bisschen zu lange gedauert hat. Was hätten Sie denn da überhaupt anders gemacht? Ich habe ja gleich, also ich bin jetzt schon eine Zeit lang, ich habe 2020 bin ich aus der Ukraine zurückgekommen und habe mich eigentlich 21 schon medial öfters zu Wort gemeldet. Mittlerweile mache ich das ja weniger, weil ich sehr unzufrieden bin mit der österreichischen Medienlandschaft. Aber ich habe 2022 gleich nach dem Krieg im Kurier ein Gastkommentar gehabt, wir müssen Russland isolieren und boykottieren und de facto nichts mehr aus Russland kaufen. Und nichts mehr, Russland kaufen. Und nichts mehr. Nämlich gar nichts. Kein Getreide, keine Fische, keine Atomenergie, kein Uran, all das was halt da, oder Gas. Wir haben aber das trotzdem gemacht und wir haben jetzt über Jahre, über Jahre, hunderte Milliarden an Russland jedes Jahr durch unsere Kaufkraft gegeben, die Russland eins zu eins in Waffen investiert hat, um unsere Partner, die Ukraine, zu erschießen, die wir gleichzeitig auch wieder gefördert haben, damit sie im Krieg sie verteidigen können. Also das ist komplett verrückt. Wir hätten um das gleiche Geld, was wir im Endeffekt jetzt für unsere ganzen Energiekonsumenten subventioniert haben die letzten Jahre, hätten wir von Anfang an sagen können, Russland raus aus allen Institutionen, zuallererst die OSZT natürlich, aber wir sollten auch den UN-Sicherheitsrat sehen, dass da Russland drinnen sitzt als Aggressorstaat, ist ja unglaublich, das ist eine richtige Frechheit, das hätten wir sofort ändern müssen und natürlich wollen wir mit Russland nichts mehr zu tun haben. Wir haben ja auch nicht mit den Nazis verhandelt, jetzt als Amerikaner, der USA oder die Briten, wenn man jetzt über den Zweiten Weltkrieg spricht. In einem Zustand, der de facto Kriegszustand ist, dann kauft man nicht mehr vom Feind. Dann ist Handel mit dem Feind de facto Verrat. Das wird gesetzlich ausgeschlossen und das haben wir dann immer sehr langsam erst gemacht. Mittlerweile sind wir eh schon aus russischem Gas, zumindest aus Pipeline-Gas, im Wesentlichen ausgestiegen. Wir sind jetzt beim LNG dabei, das zu machen, aber es wird noch immer sehr viel gekauft über griechische Tanker und wir haben noch immer die Bank, die Raiffeisenbank in Russland etc., da müsste man natürlich viel radikaler Nein, Nein, Nein sagen und dann entschädigt man natürlich die Firmen. Das wäre der viel logischere Schluss. Man sagt eben de facto, es ist jetzt Krieg und dann wird Wirtschaftskriegsrecht ausgerufen und dann ist eben kein Handel mehr fähig, dann gibt es auch keine Touristen mehr aus Russland. Na gut, dann sind Tirol und Salzburg ein bisschen sauer, da kommen halt ukrainische Touristen oder andere. Also von dem her, da hätten wir viel klarer und deutlicher sein sollen, dann wäre der Krieg ja schon längst vorbei, weil Putin kann eben den Krieg nur so lange führen, solange er Geld hat. Und er hat sich auf den Krieg jetzt 15 Jahre vorbereitet, das muss man auch wissen, er hat im Endeffekt so viele finanzielle Ressourcen angehäuft, die er jetzt eh schon großteils verbraucht hat. Ob er dann 2027 in den Konkurs geht oder 2028, da gibt es unterschiedliche Themen. Aber irgendwann ist das Geld aus und wer gibt einer verlorenen Kriegsaktion Geld? Nicht einmal die Chinesen sind so blöd. Und dann hat er kein Geld mehr und dann kämpft niemand mehr für ihn. Weil das sind nicht große Patrioten, die russischen Soldaten, sondern das sind Leute, die halt bezahlt werden, meistens aus den armen Völkern der Peripherie Russlands, die kriegen dann 50, 60.000 Euro Sign-up Bonus und die kriegen dann halt 3, 4.000 Euro, manchmal sogar mehr, wenn sie sich an der Front weihwürdig melden und dann werden sie von unseren Drohnen eh vernichtet in ein kurzer Zeit, weil die Überlebenszeit von einem russischen Soldaten in den Drohnen, Todesdrohnen der Ukraine ist nur mehr in Tagen, war nicht Stunden zu messen. Sobald du einmal deinen Kopf raussteckst, kommt eh schon die Drohne. Und wenn wir jetzt 10 Millionen Drohnen produzieren in der Ukraine mit europäischem Geld, dann kann man sich leicht ausrechnen, dass da niemand mehr von den russischen Soldaten lebend zurückkommt. Und das ist natürlich so ein Deal. Die Familie hat dann halt das Geld. Und manche sagen halt, weil es halt sehr viele verzweifelte Leute gibt, weil Russland ein total ungerechtes System ist, wo seit Jahrzehnten im Endeffekt Ungerechtigkeit und Armut in der Peripherie herrscht, dann sagt halt einer von den Söhnen, meinetwegen, ich decke das Risiko, ich gehe halt, dann hat zumindest meine Mutter und meine Brüder auch ein Haus oder ein Auto. Ich komme nicht mehr zurück. Das ist der Deal, der schmutzige Deal, auf den der ganze Krieg basiert. Aber wenn das Geld aus ist, dann wird da niemand mehr für Putin kämpfen. Ja, ich glaube über das Thema Russland haben wir jetzt schon genug gesprochen. Jetzt würde ich gerne auf einen anderen Krieg eingehen, nämlich in die sozialen Medien, aber wenn sie einen Sack an hätten, was natürlich bei dieser Hitze nicht zuzuzweifeln ist. Nein, Entschuldigung, ich schwitze eh schon bei 40 Grad. Dann würden sie sich ja auf ihrem Revers sehen, ihre Sympathisierung mit Israel. Gerade herrscht ja auch der Krieg, nämlich der Gaza-Krieg und da stellt sich mir die Frage, welche Beziehungen sollte Österreich, aber auch die EU in Zukunft zu Israel, aber auch Palästina führen? Wie Sie zu diesem Glied stehen und ob Sie für den Staat Palästina überhaupt ein Existenzrecht ansehen? Naja, das sind jetzt viele Fragen und da kann man über den Iran diskutieren und über alle Sachen. Aber in der Kürze ist es so, wir sind jetzt in Oberösterreich, jeder kennt ja Mauthausen. Und wir haben im Endeffekt als Staat, waren wir damals vielleicht nicht Existenz, aber wir haben diese Verantwortung als Nation, als Volk, der eben aus dem Holocaust und aus dem Zweiten Weltkrieg entstanden ist. Aus unseren schrecklichen Verbrechen. Also alle meine Großeltern waren bei der Nazi-Partei oder in irgendeiner Form involviert. Und ich habe eben die Konklusion gezogen, dass ich mich für Israel einsetze. Und einsetzen ist nicht nur Hallo sagen und es ist schön, dass es euch gibt, sondern einsetzen ist eben, Israel wirklich zu unterstützen. Und das sollten wir eben auch machen. Und man muss auch mal schauen, was das auch für Leute sind, die da die Gegner von Israel sind, wie Hamas. Das sind schreckliche Leute. Also solche Leute sind volle Verbrecher, Terroristen. Das sind keine Freiheitshelden, sondern das ist für die Palästinenser eine schreckliche Plage, weil die haben ja 2006 den Machter gewaltsamer ergriffen im Gazastreifen und seitdem hat Terror Regime geführt und bringen ihre Gegner im palästinensischen Lager immer mit der Rechtfertigung, dass sie die wahren religiösen Eiferer sind und sie bringen dann quasi auch die eigenen Leute um. Und mit 2023, mit dem 7. Oktober, haben sie also jeden Rubikon überschritten und haben ja gewusst, was kommen wird. Weil es war ja ganz klar, dass die Israelis zurückschlagen werden und dass die Israelis eben diese Situation, wo im Gaza Hamas herrscht und dann wie ein gespannter Bogen eines Tages wieder zurückkommt, so wie die Russen zu uns, dass das eben nicht geht. Und dementsprechend bin ich hundertprozentig für Israel. Natürlich muss Israel die Menschenrechte wahren und natürlich muss Israel eine vernünftige Form von Krieg führen. Also da sind vielleicht auch viele Dinge passiert, die nicht in Ordnung waren. Ich bin jetzt sicher niemand, der jede Date der IDF verteidigt, aber im Kern bin ich natürlich dafür, dass die Hamas besiegt wird. Und das muss auch bewaffnet passieren. Wenn sich die Hamas versteckt in zivilen Gebäuden wie Krankenhäusern oder der Tunnel krabbt unter dem, mit dem Geld, das wir übrigens gegeben haben die letzten Jahre, oder halt die Saudis oder andere, dann bin ich dafür, dass die Hamas besiegt wird. Und das ist ungefähr so tragisch, wie das tragisch war, wo im Endeffekt Deutsche und Österreicher aus unserer Großeltern oder aus einer Urgroßelterngeneration in Österreich und Deutschland gestorben sind unter den Bombenhagel der Amerikaner und der Briten. Das war individuell sehr bedauerlich für die Menschen, natürlich, wenn sie da sterben, aber nichtsdestotrotz war es auch notwendig und nichtsdestotrotz bin ich da absolut dafür. Ich gehöre zu den Leuten, die immer noch zu dem Haus meiner Großeltern in Wien gehen und von Zeit zu Zeit Videos machen und sie bedanken dafür, dass die Amerikaner uns befreit haben von den Nazis. Und de facto ist die Hamas sowas wie die Nazis. Und die müssen eben besiegt werden. Gute Entwicklung ist ja, unter dem wirklich starken Druck der IDF und der Israelis, haben die Hamas jetzt zugestimmt ihrer eigenen Bewaffnung gestern. Jetzt werden wir mal sehen, ob das kommt. Aber grundsätzlich ist das der richtige Schritt. Man muss eben dem Übel und den Verbrechern durchaus auch bewaffnet, Bewaffnete entgegenwirken. Und das haben die Israelis wirklich sehr gut gemacht. Und jetzt hat sich der Hamas de facto ergeben. Und dann wird es eben eine zivile Verwaltung geben im Gaza-Streifen. Und das ist einmal meine Antwort, ob ich das gut finde. Natürlich finde ich Israel gut, ich war zweimal erst dort. Aber ich habe das auch immer bewundert, was sie aus diesem Wüstenland in Wirklichkeit gemacht haben. Was für eine gewaltige Zivilisation sie und was für einen erfolgreichen Staat sie aufgebaut haben. Und die unterstützen natürlich auch das Ende der Hamas. Wenn es um die Staatlichkeit geht, das ist ein großer Themenkomplex, Lukas. Da habe ich einen eigenen Vorschlag, den sonst keiner hat, habe ich auch in meinem Buch schon gemacht. Ich bin ja dafür, dass sowohl Libanon als auch Israel in die NATO aufgenommen wird und wir eben für diese Länder auch diese Sicherheitsgarantie geben, weil Amerika gibt es ja de facto eh schon, also sollte man das auch institutionell verankern und ich bin ja dafür, dass Israel eben auch in die EU aufgenommen wird. Das hört man sonst vielleicht auch nicht so oft, aber die Überlegung ist eigentlich ganz klar, weil wir sind ja ethnisch neutral, also nicht militärisch, da bin ich ja dagegen, aber ethnisch neutral. Es ist heute in der Welt, es gibt Albaner oder es gibt halt Leute, die aus allen Welten der Welt, Serben, Bosnier, herkommen und wir sind ja nicht diskriminierend. Bei uns kann jeder seine Religion haben, bei uns kann jeder aus jeder Ethnie leben, frei, solange er sich an unsere gerechten Gesetze hält. Und die sind gerecht und unsere Ordnung funktioniert. Und genau das kann man aus Israel auch erwarten. Es gibt da zwei Millionen arabische und islamische Bürger Israels und warum sollten nicht Westbank und Gaza Teil dieses föderalen Israels sein, das dann in der NATO und in der EU ist. Das wäre mein europäischer Vorschlag, den ich da hätte. Und das hat sie leider weder in Israel, die wollen natürlich auch mehr einen jüdischen Staat haben, das hat sie auch bei den Palästinensern nicht durchgesetzt. Aber ich bin sicher, dass eigentlich das der einzig wirklich praktikable Vorschlag sein wird, weil ein Staat zu kreieren und die sind so ineinander verschränkt, diese Gebiete, die eigentlich kaum zu trennen sind, hier Gaza und hier die Westbank, auch die Siedlungen drinnen und dann wollen, wenn man sich das genau durchliest und sehr einarbeitet, dann wollen die alle Bevölkerung austauschen, die wollen alle den anderen nicht sehen, die wollen ihn am besten ethnisch vertreiben und sowas finde ich unhuman und das bin ich dagegen. Ich finde, wir könnten dort ganz normal nach unseren europäischen Prinzipien Rechtsstaatlichkeit durchsetzen und natürlich dann auch Bewegungsfreiheit und natürlich dann auch schauen, dass das ordentliche Verhältnisse dort sind. So wie wir diese Feindschaft zwischen Frankreich und Deutschland überkommen sind, so werden wir es auch mit den Serben und den Kroaten machen, so werden wir es auch mit den Ukrainern und Polen machen, Europa ist mächtiger als der Hass und warum sollte man dieses Prinzip nicht auch für Israel und für den Libanon anwenden, also das wäre mein bisschen unkonventioneller Vorschlag, den ich da gemacht habe und ich wünsche wirklich allen einen Weg zum Frieden und zum gegenseitigen Verständnis, nur muss man halt auch verstehen, dass die das aktuell nicht haben. Also Illusionen sind da kein Weg zum Erfolg, sondern man muss konkrete Vorschläge machen, die wirtschaftlich und militärisch auch funktionieren. Und wir als Österreicher müssen auf der Seite Israels stehen als allererster. Und natürlich auf Israel einwirken, dass Israel vernünftige Verhältnisse und vernünftigen Umgang auch mit den arabischen Mitbürgern oder auch mit den Nachbarn in Palästina und in Kasach hat. Jetzt habe ich wieder ein bisschen weniger spezifische Frage. Nämlich, Ihr Verein beschäftigt sich nicht nur mit der NATO, sondern auch mit der EU generell. Und genau da habe ich die Frage an Sie. Was sind für Sie derzeit die größten Herausforderungen, denen gerade beide Organisationen gegenwirken müssen? Naja, also der Krieg ist schon die größte Herausforderung und die NATO-Frage die zentralste. Ich meine, das glauben viele natürlich, dass das das Klima ist. Wenn man sich nur mit sich selbst beschäftigt und sich nicht rausschaut aus der Welt, glaubt man das. Sieht man viel Regen, viel Hitze, dann denkt man halt so, aber ich bin nicht Angehöriger einer Naturreligion. Putins Panzer töten wirklich und konkret und da müssen wir uns als allererster um diese Frage des Siegs der Ukraine und der Befreiung kümmern, das ist einmal die zentralste Frage. Aber ich habe jetzt auch noch ein zweites Buch geschrieben, das nenne ich den Fehlinger Plan und da lege ich alle meine wirtschaftspolitischen Thesen eben vor, was wir machen müssen. Wir müssen auch schauen, dass wir wirtschaftspolitisch wieder auf einen Wachstumskurs kommen. Diese Form von Stagnation, was wir jetzt haben oder das einzige was wächst seit 2019 sind die Schulden in Österreich und wir haben weniger Arbeitsplätze, weniger Wachstum, weniger Exporte, die Industrie schrumpft, das ist natürlich eine Katastrophe. Also da müssen wir schon schauen, dass sich das bessert und Wachstum, weniger Exporte, die Industrie schrumpft, das ist natürlich eine Katastrophe. Also da müssen wir schon schauen, dass sich das bessert. Und Wachstum ist gut. Und bei uns ist irgendwie selbst in den ÖVP-Kreisen so ein grünes Klima-Anti-Wachstums- Dogma da entstanden, dass man da Boden verbraucht, das größte Problem ist und so weiter. Also da sage ich ganz klar Ja zu einer Google-Megafabrik hier in Oberösterreich. Da sage ich ganz klar zum Wachstum. Und da muss man natürlich offene Märkte haben, niedrige Steuern, Ja zum Welthandel, Nein zum Protektionismus, Ja zur Offenheit. Also wenn hier Leute herkommen wollen und hier arbeiten wollen und was beitragen wollen aus Serbien, aus Albanien, aus Kosovo, aus der Ukraine, dann sind die herzlich willkommen. Aber dann müssen die ja integriert werden in den Arbeitsmarkt. Wenn du hier rumsitzen willst, so bitte wieder nach Hause gehen, weil das ist nicht, was wir brauchen. Also so denke ich, dass man die Wirtschaft wiederbeleben kann, indem man klar auf Wachstumskurs setzt. Und das habe ich vorgeschlagen in der Deutlichkeit eben mit NATO-Beitritt, mit Flat-Tax, mit Ja zu Mercosur und jetzt auch Ja zu einem Freihandelsabkommen mit den Vereinigten Staaten und mit Asien und da gibt es ein paar andere, die noch abzuschließen sind. Aber da ist eh schon einiges passiert, weil nach 25 Jahren Schockstarre in Brüssel ist jetzt wieder Bewegung reinkommen, eben durch den Angriffstrick von Russland. ist jetzt wieder Bewegung reinkommen, eben durch den Angriffstrich von Russland. Und das sind die Dinge. Ich bin auch für die Privatisierung, um noch weiter zu schockieren. Also wir könnten auch in Oberösterreich einiges privatisieren, das wäre ganz gut. Von der Landesholding und von der Energie AG und so weiter. Da wären einige Dinge, die man noch verkaufen könnte. Und damit könnte man mehr Autobahnen bauen, mehr Energieinfrastruktur und natürlich mehr Kraftwerke. Und das wäre wirklich besser. Dann würden sich ja mehr Firmen ansiedeln, dann könnten wir Strom wieder günstiger haben und dann würde es wieder aufwärts gehen in unserem Land. Durch Ihre Positionen ist sehr klar, dass hier noch wieder ein paar kontroversere, beziehungsweise unbeliebtere Aussagen Ihrerseits getätigt werden. Mit der Kontroverse muss man leben. Vor einigen Jahren haben Sie die Teilnahme Brasiliens an an einem Bricks-Gipfel zutiefst kritisiert und haben gesagt, dass der brasilianische Präsident, Zitat, Brasilien in dieselbe Richtung wie Russland, China und den Iran bringen würde und haben daraufhin ein Bild mit einer Vier-Länder-Lösung, also wie bei Russland vorhin, eben wieder auf X geteilt. Ex-Brasil. Ist ein bisschen der Slogan, der Hashtag, unter dem ich berühmt worden bin. Ex-Russia, Ex-Brasil, Ex-India. Und eben dann durch diesen Post ist vermutet worden, dass Sie offizielles NATO-Mitglied, beziehungsweise offizieller NATO-Botschafter oder ähnliches sind. Ja, nicht schlecht. Was dann natürlich von offizieller NATO-Führungsebene verneint wurde. Ja, die distanzieren sich immer von mir, sagen sie. Herr Felliger, wir kennen uns nicht. Spricht nicht für die NATO, was auch stimmt, muss ich sagen. Also ich bin einfach nur Bürger von Österreich. Ja, und eben durch diese Irritation haben ja viele vermutet, dass es sich um einen NATO-Angriff auf Brasilien, vermutet, bis es befürchtet wurde. Ja, das ist übrigens nicht der Fall. Also nicht, dass jetzt in Wales irgendwer oder in Oberösterreich irgendwer sagen hat, dass die NATO angreift. Die NATO ist eine total friedliche Organisation. Hat auch nicht Russland angegriffen, greift auch nicht Brasilien an, greift überhaupt niemand an. Das ist ein Verteidigungsbündnis. Aber in dem Zusammenhang möchte ich eben fragen, ob Sie beabsichtigt haben, direkt als NATO-Beauftragter dargestellt zu werden, was eigentlich schon geklärt wurde. Sie sind ja normaler Bürger und sprechen sich ja nur für den Autor aus. Ich bin mit meinen Freunden gemeinsam. Aber schon, die Situation ist halt so, dass Russland greift eben an und zerstückelt die Ukraine seit 2014. Klug, die Krim 2014 und zwar 2022 dann auch Donbass und alle diese Gebiete. Also das macht, das passiert Russland mit aller Gewalt und Brutalität machen das total gemein. Also wenn ich dann als brasilianischer Präsident aufgrund von irgendeinem sozialistischen, antikolonialen Reflex, den ich in der Sowjetunion in der Schulzeit gelernt habe, dann glaube, oder weil der Putin dort den Wahlkampf vom Lula finanziert, oder sonstige Dinge, was die gemeinsam machen, dann quasi zu Russland stehe und mit Russland eine anti-westliche Allianz bilde, mit Genozid Putin, dann ist für mich schon legitim, dass ich hergehe, diskutiere, was wäre eigentlich, wenn Brasilien aufgeteilt würde. So wie Russland jetzt die Ukraine aufteilt. Ich habe ja nicht gesagt bewaffnet, aber es gibt interessanterweise in Brasilien auch durchaus sehr aktive, eben separatistische politische Bewegungen. Keine Terroristen, weil die unterstütze ich natürlich nicht. Aber es gibt total in Südbrasilien, die sind sehr reich und wohlhabend, da in Rio de Janeiro gibt es Leute, die eigentlich der Meinung sind, dass das mit Sozialismus, Gesamtstaat und der Amazonasubventionen eigentlich ein totaler Scheiß ist. So wie es auch in vielen Ländern eben diese Überlegungen gibt. Und dann habe ich gesagt, diskutieren wir mal ex-Brasil. Dann ist das dort explodiert, weil das eben schon ein Thema war und weil viele Leute eben total unsufrieden sind mit Lula, der jetzt im Oktober dann hoffentlich abgewählt wird und dann der Bolsonaro sein Sohn im Endeffekt Präsident wird, den ich unterstütze. Weil in den österreichischen Medien wird auch jeder als Rechtsextremer gebrannt, der gegen einen Sozialisten antritt. Also da kann der Bolsonaro vielleicht ein Irrer sein, aber dass er ein Rechtsextremer ist, ist einfach nicht wahr. Und sei Sohn schon gar nicht. Und dementsprechend wird von den österreichischen linken Medien, wird dann eben die Welt so porträtiert, wie es ihnen gern gefällt. Aber so ist die Welt eben nicht. Und da habe ich mich geäußert und über X ist man eben frei. Man kann über Elon Musk sein Tool, kann man eben als kleiner österreichischer Vereinsobmann kann man eben weltweit mitdiskutieren und das mache ich mit meinen 150.000 Followern eigentlich sehr gerne. Macht mir wirklich viel Spaß und dann diskutiere ich eben unsere Gegner durch. Und viele Medien in Brasilien haben es übernommen und in Indien war es noch viel größer, wo ich Indien durchdiskutiert habe dann. Ex-Indien war ich wirklich im Tagesfernsehen einen Tag lang. Es hat nicht lange gedauert, aber es hat die österreichische Botschaft in Indien dann angerufen, was mit mir passiert ist und so weiter. Das war schon lustig. Und dann bin ich als diabolischer österreichischer Wirtschaftswissenschaftler, Diabolic Austrian, Ex-India-Aktivist Günther Fellinger, bin ich dann eben bei National TV gewesen, 24 Stunden. Aber abgesehen vom Spaß ist es so, ich finde es natürlich schon unakzeptabel, auch von unserer Führung, dass sie dann sagen, Brasilien so nicht, Indien so nicht, die sollen sich ja alle gut verstehen und so, aber gleichzeitig machen die alle Geschäfte mit Putin. Und jetzt ist es eh bald aus, weil wenn die Graham-Sanction, also da rede ich über den Lindsey Graham, das ist der verstorbene US-Senator, der vor zwei Wochen verstorben ist, und der hat ja noch das große Sanktionenpaket mit den Drittstaatssanktionen für China und für Russland soweit durchbaut. Und jetzt im Zuge seines Begräbnisses hat er ja über 80 von den 100 Senatoren haben dazugestimmt. Und dann kommt er einmal die Daumenschraube, wer jetzt noch von Russland kauft, wer jetzt noch wie in Indien und China Geschäfte macht, der kriegt dann einmal 100% Sanktionen von den Amerikanern drauf. Und dann ist er offenbar aus in China und in Indien. Und dann werden diese Länder alle zurückkommen zum Westen. Weil wir haben uns auch nichts vorzuwerfen. Wir haben jetzt nichts falsch gemacht. Man kann natürlich sagen, vor 100 Jahren waren wir Imperialisten und Kolonialisten. Tragisch, tut mir auch leid, war ich nicht dabei. Ist schlecht. Aber es ist auch nicht so, dass die heutige brasilianische Regierung sich deswegen aufregen kann und heute mit einem genozidären Putin zusammenarbeiten kann, nur weil wir damals sie ausgebeutet haben oder die Spanier, um genau zu sein, oder die Portugiesen vor 200 Jahren. Also so geht es auch nicht. Das ist reine linke antikoloniale Propaganda der übelsten Sorte, die da von Indien und von Brasilien kommt und das ist absolut nicht vertretbar, was die machen. Und ich zeig's auf, auf Video und ich erklär's und wenn sie mich dann in den Medien featuren und berühmt machen, sage ich auch noch herzlichen Dank dafür. In Indien haben sie leider meinen Twitter-Account dann geblockt, weil sie so gemeinsam so viel Interesse haben. Aber jetzt ist der Cockroach-Aufstand, vielleicht hast du das verfolgt. Also ich hoffe, dass es dem Modi bald sehr schlecht geht, weil jetzt sind die Studenten eh auf der Straße, weil der hat de facto auch so ein Unrechtssystem wie genau in Brasilien, weil in Wirklichkeit sind das alles total reiche Länder, die einfach nur total blöd verwaltet werden und wirtschaftlich sozialistisch geführt werden und dementsprechend so viel Armut dort gibt. Das ist nicht die Ungerechtigkeit unserer kolonialen Weltordnung, sondern der eigene korrupte Sozialismus vom Lula und vom Modi, der ist zwar gar Sozialist, aber der macht auch noch Politik für seine Hindus und die anderen können dort verhungern. Und dann lassen sich die Leute das halt nicht mehr gefallen. Und das kann ich gut unterstützen auf Twitter und herzlichen Dank dafür und das werde ich auch sicher weitermachen. Ja, eben das mit Brasilien war ja nicht die einzige kontroverse Aussage, nämlich am Jahrestag der NATO-Promotierung auf Serbien haben sie wieder auf ex ein Foto geteilt, wo sie quasi mit der NATO-Flagge in Belgrad posieren, haben dann auch laut eigenen Aussagen Morddrohungen bzw. wirklich hasserfüllte Nachrichten bekommen. Ich lebe noch, also so ernst ist es nicht gewesen. Und mir tut es auch keinen Sinn, das zu vertreten. Aber was hat Sie zu diesem Post bewegt? Naja, ich meine, das kann ich schon erklären. Ich bin ja seit meiner Jugend jetzt schon politischer Aktivist und ich habe mich schon in den 90ern eingesetzt für die Freiheit von Kosovo und gegen Jugoslawien. Jugoslawien war immer ein Unrechtssystem und unser Feind. Also Österreich, ganz klar. Ich habe immer unterstützt natürlich, dass die Länder sich wie alles Mokko anerkannt haben, Slowenien, Kroatien, Bosnien, das war wirklich super und da haben wir einen großen Beitrag zum Frieden und zur Freiheit in Europa geleistet und natürlich ist Serbien ein Unrechtsregime, weil das sind quasi die Träger dieses jugoslawischen Unrechtsregimes und natürlich hat Milosevic in Slowenien kroatien in bosnien und in kosovo schlussendlich der viermal krieg geführt genozidär und brutal und bis heute sind keine entschuldigungen aus belgien ich habe ja in kosovo gearbeitet also ich bin ja pro kosovo aktivist ganz klar für die freiheit von kosovo war unabhängig jetzt Tag von Kosovo 2008 in Pristina, habe dort auch gelebt vier Jahre insgesamt, fünf Jahre und das ist einfach ein super Land und das haben wir neu aufgebaut, das funktioniert wirklich gut und das haben meine Freunde, darum unterstütze ich es auch. Aber im Kern ist es so, dass diese Aktion halt dann groß eskaliert wird, eskaliert ist, weil im Zuge des Russlandkriegs gegen die Ukraine haben die Serben schon wieder nicht mitgemacht mit unseren Sanktionen. Und was brauchen wir Serbien in der Europäischen Union? Geht ganz sicher nicht. Geht sich einfach nicht aus. Serbien, solange sie sich so verhält, den Luftraum offen lässt, die Sanktionen nicht mitträgt, de facto eine russische Kolonie ist, Serbien kann nicht in die EU aufgenommen werden, solange sie sich so verhält. Alle anderen Länder, Bosnien, Kosovo, ja, auf jeden Fall, Albanien, Mazedonien. Ich bin, glaube ich, der größte österreichische Aktivist für diese Länder auf X und auf allen Social Medias und habe mich da massiv, und das wird jetzt alles auch passieren, da ist es ganz sicher so. Aber Serbien auf keinen Fall. Und darum bin ich eben viermal nach Serbien gefahren. Einmal eben von Norden, da bin ich mit dem Bus aus Wien gefahren. Einmal bin ich von Bosnien eingefahren, einmal vom Süden, dann über Mazedbien fahren einmal eben von norden da bin ich mit dem bus aus wien fahren einmal bin ich von bosnien einfahren einmal vom süden dann über mazedonien und einmal mit flieger über albanien das habe ich vier mal gemacht immer mit protestaktion nato flagge kosovo flagge habe ja mit gehabt und alle anderen flaggen und bin eben dort öffentlich herum gelaufen bis dann irgendwann die medien in serbien auf mir aufmerksam geworden worden sind und eben dann eine kampagne gemachtagne gegen mich gemacht haben. Und dann sind auch diese ganzen Drohungen entkommen. Und darum bin ich ja so eine bekannte mediale Persönlichkeit in Serbien geworden, wo viele meiner Tweets übernommen werden, weil ich so der größte Serbien-Hasser der Welt wäre. So ein Naiveci, Silbermaraz Nasveto heißt das auf Serbisch. Was ich nicht bin. Ich habe mich ja in meiner Jugend für Serbien eingesetzt in der Europäischen Union. Ich habe einen erschossenen Premierminister, der 2003 erschossen worden ist, den Csincic, habe ich zweimal selbst getroffen. Also ich bin total für Serbien in Europa. Aber Serbien muss natürlich uns beitreten und nicht wir Serbien. Und solange sie die so brutal gegen ihre Nachbarn ver... Selbst Montenegro haben sie dauernd beleidigt, Bosnien wird immer gepullit und Kosovo haben sie noch immer nicht anerkannt. Also da geht gar nichts in die EU. Und das habe ich ihnen ja deutlich gesagt und dann sind die alle explodiert. Und dann bin ich auch vor ihrem Kriegerdenkmal, da haben sie so ein Denkmal gegen die NATO-Aggression in Belgrad und da haben sie ein Mädchen, ein junges Mädchen ist ja tragischerweise gestorben. Das ist noch immer ungeklärt, ob es jetzt die NATO-Bomben waren oder das serbische Abwehrfeuer, was meine Vermutung ist und was sie dann auf Social Media gesagt hat. Dann ist die Milica Rakic, das ist der Name, die hat da das Denkmal und darunter steht Opfer der NATO-Aggression. Da haben wir eben davor gestellt, haben gesagt, das ist ein Skandal, wir haben da niemanden angegriffen, sondern wir haben nur verhindert den Genozid gegen die Albaner in 1999. Das war ja der Grund, warum die NATO eingegriffen hat, weil der Milosevic hätte uns alle vertreten oder umgebracht. Und er hat ja sehr viele dort, gerade diese Woche haben wir ein neues, also die kosovarische Regierung, ein neues Massengrab in Kosovo getroffen, wo viele gefunden. Massenkrab in Kosovo getroffen, wo viele gefunden. Ja, so ist das. Also dementsprechend fühlt es, jede Bombe auf Belgrad war absolut gerechtfertigt und das habe ich mehrmals jetzt auf Podcasts da gesagt und auch in den Medien und in meinen eigenen Medien und dann explodiert das immer in den serbischen Medien. Okay, sie haben mich auf die Geheimdienstliste gesetzt, dass ich quasi nicht mehr einreisen darf und jetzt fahre ich auch nicht mehr hin, weil mittlerweile bin ich wieder verheiratet und meine neue Frau sagt, das ist zu gefährlich. Aber grundsätzlich bin ich immer bereit nach Serbien zu fahren, wenn die Freiheit dort kommen ist, der Vucic gefallen ist und das eine wirkliche Demokratie wird, dann werde ich mit Begeisterung wieder, nachdem die Studenten hoffentlich dort gewonnen haben, weil das schaut jetzt eh gut aus, dass die mehr Umfrage, bessere Umfragewerte haben, weil Serbien ist ein total ungerechtes System aktuell und Vucic ist mehr oder weniger ein Tyrann und ich hoffe, dass er fallen wird. Ja und im Kern geht es eben darum, dass Europa vereint ist, Russland zerteilt wird, wir gewinnen, sie verlieren und das gleiche gilt auch für den Iran übrigens, das haben wir jetzt noch nicht besprochen, aber da müssen wir auch gewinnen. Iran ist klarerweise der zweite Feind gemeinsam mit Russland. Und worum geht es? Dass wir eben so eine ähnliche Phase wieder erreichen, wie wir es von 1990 nach dem letzten großen Sieg, also 1945 war natürlich der erste große Sieg, aber den Kalten Krieg haben wir dann 1990 gewonnen und dann ist ja 30 Jahre super aufwärts gegangen wirtschaftspolitisch. Wenn man sich jetzt anschaut, wo wir ungefähr waren bei 22 Trillions, also Billiarden 1990 Weltwirtschaft, haben wir jetzt schon 125. Also die Weltwirtschaft hat sich verfünffacht in den letzten 30, 35 Jahren in einer Generation, eineinhalb Generationen. Also ich glaube, dass es wieder zu einer wirklich erfolgreichen Phase kommen kann, wenn dieser Angriff der autoritären Regime, Russland, Iran und China natürlich, wenn wir den jetzt gewinnen und eben weltweit Demokratie, Marktwirtschaft, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit ausrollen können, auch in diesen de facto besetzten autoritären Gebieten. Aber ich glaube, das ist noch nicht entschieden. Also es ist in keiner Weise sicher. Es kann auch so sein, dass die gewinnen, aber ich persönlich habe in meiner, jetzt bin ich 58, eigentlich nur erlebt, dass wir gewinnen und ich finde, viel besser gewinnen als verlieren und ich finde es für meine Kinder, für unsere Zukunft, für unser Land viel besser, wenn wir gewinnen. Und unser System ist gut, der Kapitalismus, die Marktwirtschaft, die Freiheit, das Rechtssystem, das wir haben, ist gut. Da ist Platz für alle, da ist Offenheit, da ist Rechtsstaatlichkeit und alle, die sich an Gesetz und Ordnung halten, können hier sehr erfolgreich werden und natürlich ein bisschen erfolgreicher, wenn wir niedriger Steuern hätten und weniger Verschwendung im Sozialsystem. Also ja, das ist meine Vision, wie ich mir das vorstelle. Und meine Ideen sind nicht gefährlich oder irgendwas anderes, weil wenn ich in Deutschland geboren wäre oder in Tschechien, wäre ganz normal, dass ich in der NATO wäre. Slowenien, Italien, das ist nur ein kleiner Umkreis. Ich bin in Linz geboren, da ist man halt neutral. Und unsere Nachbarländer im Osten haben eigentlich alle ungefähr 15, 20 Prozent Flat Tax oder sowas ähnliches, manche haben 25%, aber sowas wie bei uns, so ein sozialistisches Steuersystem und so einen hohen Privatisierung, also Staatsanteil in der Wirtschaft, sowohl vom GDP als auch von den Firmen, das gibt es eigentlich sonst nirgends mehr in Mitteleuropa, weil die haben sich alle ordentlich reformiert. Dann vielen Dank, Herr Fehlinger, dass Sie sich Zeit genommen haben, trotz dieser Hitze extra nach Wales zu kommen und an Euch vielen Dank, Herr Fehlinger, dass Sie sich Zeit genommen haben, trotz dieser Hitze extra nach Wels zu kommen und an euch vielen Dank fürs Zuschauen und bis zum nächsten Mal im Studio Wels und bei politik.klar.