Ein herzliches Willkommen bei einer neuen Sendung der Serie Ausgestrahlt des Anti-Atom-Komitees im Linzer Wissensturm bei DorfTV. Ich möchte euch recht herzlich begrüßen, dass ihr wieder dabei seid, ob jetzt live, im Fernsehen oder im Streaming, das geht auch. Und ich möchte gleichzeitig unseren Gast begrüßen, den Herrn Mag. Dr. Nikolaus Müllner vom Institut für Risikowissenschaften, aber das wird es uns vielleicht noch genauer sagen. Gleichzeitig möchte ich einmal meinen Mitarbeiter, Herrn Gerold Wagner, begrüßen. Danke, dass ihr euch Zeit genommen habt, dass ihr dabei seid bei der heutigen Sendung. Ich denke, es sind wirklich wieder einige Sachen, über die wir berichten können, so quasi über den Tellerrand hinausgeblickt, ein bisschen was tut es im Anti-Atombereich, was tut es im Atombereich. Manche haben es mitgekriegt, man redet von einer Renaissance der Atomenergie angesichts Klimadiskussionen, CO2-Dekarbonisierung und, und, und. Und da kommt natürlich automatisch jetzt der Aufschrei oder der Jubel ruft, der Scheinbohrer der Atomlobbyisten, wir sind die Retter. Wir werden es in der heutigen Sendung ein bisschen mit dem Thema auseinandersetzen, bis dahinter Gründe beleuchten, was steht dahinter. Ist es tatsächlich ein sogenannter Boom der Atomindustrie oder ist es eher ein Fake oder eine kurz auflodernde Flamme, die gleich wieder verlischt. gekommen bist, die weite Reise nach Linz da angetreten hast. Vielleicht kannst du dich ganz kurz selber ein bisschen vorstellen, beziehungsweise die Institution vorstellen, bei der du tätig bist. Ihr seid ja auf der BOKU daheim, also quasi meinem Alma Mater. Und bitte, Nikolaus, erzähl uns ein wenig was. Ja, vielen Dank für die Einladung. Und ja, so weit ist die Reise von Wien nach Linz mittlerweile nicht mehr. Wenn wir jetzt von Freistaat reden, ist es von Wien in Linz-Schneulau, ist von Linz dann nach Freistaat. Es kursiert jetzt mittlerweile. Ich bin Leiter am Institut für Sicherheit und Risikowissenschaften an der Universität für Bodenkultur. Und wir beschäftigen uns an unserem Institut mit technologischen Risiken. Und einer von unseren ganz großen Schwerpunkten ist Sicherheit und Risiko von Kernkraftwerken und kerntechnischen Anlagen generell. Und ich persönlich bin in dem Bereich jetzt schon seit mehr als 20 Jahren. Also ich habe da an verschiedenen Universitäten gearbeitet, so immer nuklearer Sicherheit, nukleares Risiko. Ich habe einen Fokus eigentlich auf diesen Sicherheitsanalysen von Kernkraftwerken. Also so wie, was habe ich für Kriterien, um zu bewerten oder um das Kernkraftwerk zu sagen, das ist jetzt ein sicherer Betrieb, was heißt das eigentlich, wie weise ich das nach, das sind die Themen mit denen ich mich beschäftige, Risiko von Kernkraftwerken. Und dann zusätzlich bin ich noch Vorsitzender vom Verein INRAG, das ist die International Nuclear Risk Assessment Group und das ist so ein Zusammenschluss von unabhängigen Expertinnen und Experten in dem Gebiet. und das ist auch eine ganz interessante Tätigkeit. Da treffen wir uns zweimal im Jahr, lassen so die Ereignisse Revue passieren und machen dann manchmal spontan so Forschungspapiere, Stellungnahmen zu verschiedenen, das ist eigentlich so eine Netzwerkverbindung. Also mehr Augen sehen, mehr wie, also aus verschiedenen Perspektiven kommen. Genau, genau, genau, genau, genau, genau, genau, also das heißt, wir haben dann eben von verschiedenen Seiten können wir das beleuchten, jeder hat ein bisschen einen unterschiedlichen Fokus und dann bilden wir immer so, also es sind ca. 30 Mitglieder und wir haben dann oft so ad hoc Untergruppen, die sich dann mit meinem speziellen Thema beschäftigen. Zum Beispiel zur Alterung von Kernkraftwerken haben wir was gemacht zu diesen Lebensdauerverlängerungen, die wir jetzt überall in Europa sehen. Die aber meiner Ansicht nach ja nicht so unproblematisch sind. Weil jede Veränderung wieder eine neue Prüfung nach sich ziehen würde. Das hat ja viele Aspekte, diese Lebensdauerverlängerung. Also ursprünglich waren die Kraftwerke, wenn ich ein Kraftwerk plane, dann kann ich das nicht für immer planen, macht auch niemand, sondern ich habe irgendwann mal ein Datum im Auge. Und das, für das ich so meine, also wie viel, wie oft kann ich das anstarten und abfahren, wie oft können die Notkühlsysteme einspeisen. Also ich habe da so viele verschiedene Parameter, für die ich auslege. Und wenn man dann so runterbricht auf Jahre, dann sind das so bei den meisten Kraftwerken etwa 30 Betriebsjahre, auf die man die ausgelegt hat ursprünglich. Und jetzt sind die Neubauten durch die höheren Anforderungen an die Sicherheit, weil man einfach gesehen hat, das Risiko aus den 70er und 80er Jahren, wenn wir genehmigt haben, das war eigentlich unterbewertet. Man hat ja in den 70er, 80er Jahren gedacht, Kernschmelze kommt nicht vor. Das ist unmöglich. Ich brauche das eigentlich nicht, weil das Kraftwerk ist eh so sicher ausgelegt. Dann hat man gesehen, so ist es nicht. Ich muss mit den Anforderungen nachziehen, wenn ich einen Betrieb haben möchte, wo wirklich mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit nur etwas passiert. Und das macht es natürlich auch irgendwo teurer. Das heißt, neue Kraftwerke werden sehr wenige errichtet und dafür werden bei den alten Kraftwerken die Lebensdauer verlängert. Ich glaube, nach Harrisburg hat man da mal zum Überlegen angefangen. Ja, genau. Bis lang. Und da war dann eigentlich auch die, also diese großen Ausbauwellen waren dann eigentlich auch schon vorüber. Die waren ungefähr mit dem Unfall von Tschernobyl. Aber schon vorher hat das angefangen, dass diese großen Neuverträge und Orders eingebrochen sind. Jetzt sind wir in der Situation in Europa, dass wir einfach eine mittlere Lebensdauer, mittlerweile ist es knapp 40 Jahre von unseren Kraftwerken, zwischen 35 und 40 Jahren. 40, 42 Jahre in Frankreich. Ja. Speziell in der Schweiz haben wir ja sehr... In der Schweiz sind wir jetzt in Beznau. AXPO hat sich jetzt entschieden Beznau nicht mehr auf weitere 10 Jahre zu verlängern. Also mit Beznau ist wahrscheinlich bei ungefähr 60 Jahren dann Schluss. Aber da sind wir jetzt. 60 Jahre mehr oder weniger fix. Und Paksch 1 denkt man nach über 70 Jahre, in den USA denkt man nach über 80 Jahre. Das wird einfach immer länger. Das spricht natürlich gegen die Rentabilität für Akademiker. Die meisten Staaten haben mittlerweile das Genehmigungskonzept so, ich habe eine unbegrenzte Betriebsgenehmigung und muss aber alle zehn so eine Übereinkunft, eine Planung, was muss nachgerüstet werden. Und das ist irgendwo so Verhandlungssache zwischen Aufsicht und Betreiber. Also und das ist und dann kommt es halt darauf an, wie streng ist da die Aufsicht. Also wenn wird das dann irgendwann wird es dem Betreiber dann zu teuer und er sagt, okay, das zahlt sich jetzt nicht mehr aus, dann höre ich auf, so wie bei Beznau. Ja, das steht sich auch so. Sogar im privaten Bereich oft die Frage, wenn ich jetzt irgendwo ein altes Haus stehen habe, renoviere ich das Haus oder weiß ich das heute nicht und baue ein neues. Und da ist man auch oft so, dass eigentlich der neue Bau billiger käme als die Renovierung. Und das ist sicherlich auch bei diesem Thema eine Frage, wo es ist gescheiter. Bei AKWs wird es hoffentlich nie einen Denkmalschutz geben. Ja, das passiert bei Einfamilien. Und man kann natürlich sagen, die Laufzeitverlängerung hat natürlich für den Betreiber schon Vorteile hat, weil natürlich die Kosten teilweise abgeschrieben sind. Das heißt, dass die Wahrscheinlichkeit, solange man nicht wirklich große Investitionen machen muss, eigentlich das Gelddruckmaschinen sind, weil die steuerlich abgesichert sind und was die produzieren, das bleibt eigentlich das Gewinn, auch wenn die tatsächlichen nachrüstkosten das ist wieder zunichte machte beispiel frankreich glaubt ist die sache erst bei 75 bis 80 prozent oder was positive bezahlt haben also was sie das jetzt gerne das heißt ich beschreibe die gefahr dass sie die niedrige rechnen und bei 9 und es ist auch es ist auch der laufende Betrieb, auch wenn ich jetzt, es kommt natürlich immer darauf an, wie viel rüste ich nach und was für eine, was für Vorgaben kommen da von der Aussicht und es ist durchaus in den unterschiedlichen europäischen Ländern sehr unterschiedlich, was gefordert wird für die Nachrüstung und da gibt es auch, also wir haben für die Sicherheit eigentlich relativ einheitliche Standards, wie bewerte ich dielich, was gefordert wird für die Nachrüstung. Und da gibt es auch, also wir haben für die Sicherheit eigentlich relativ einheitliche Standards. Wie bewerte ich die Sicherheit? Aber wenn es an die Nachrüstung geht und die Verpflichtung zur Nachrüstung, das wird eigentlich in den Ländern sehr unterschiedlich ausgelegt. Also die USA haben da Investorenschutz und da wird eigentlich nur nachgerüstet, also da steht der Investorenschutz im Vordergrund und da wird eigentlich nur nachgerüstet, wenn ich, also da steht der Investoreinschutz im Vordergrund und da wird eigentlich nur nachgerüstet, wenn ich, wenn die Aufsicht nachweisen kann, dass das unbedingt notwendig ist, um die Sicherheit zu erhöhen. Bei uns in den meisten europäischen Ländern ist es ein bisschen anders herum. Da hat dann eben der Betreiber alle zehn Jahre die Aufgabe, so einen systematischen Check zu machen, um zu schauen, was für Nachrüstungen sind sinnvoll. Und das wird aber auch unterschiedlich gehandhabt. Also das ist nicht so, dass wir da wirklich europaweit immer auf dem gleichen, also die gleichen Anforderungen haben an diese Nachrüstungen. Und trotzdem, was ich jetzt noch sagen wollte zu den Kosten im laufenden Betrieb, obwohl die USA da bei den Nachrüstungen eher nicht so starke Forderungen hat, sind in den USA in den 2010er Jahren etliche Kernkraftwerke vom Netz genommen worden, weil der laufende Betrieb sich nicht rentiert hat. Die Strompreise waren eine Zeit lang sehr niedrig und zum Beispiel eben Three Mile Island, der Block, den es nicht erwischt hat, der ist stillgelegt worden aus wirtschaftlichen Gründen. War einfach der Betrieb zu teuer bei den Strompreisen. Bei den jetzigen Strompreisen will ihn der Bill Gates wieder ans Netz nehmen. Die Konservierung kostet ja auch was. Ja gut, aber der wollte, das war ja extra da, hat sich ein Vertrag mit der Tility geschlossen, dass er das übernimmt. Und diese Großrechner im IT-B im AI Bereich eben so enorm sind, dass, ich habe mal gelesen, dass so ein Großrechner so viel Strom braucht, wie ein ganzes AKW braucht. Produziert, ja. Wie ist die Situation eigentlich in Österreich? Das ist ein bisschen anderes Thema, aber wir beklagen uns die ganze Zeit, dass wir Strom importieren, gleichzeitig diese Wasserkraftsärzte zukaufen und jetzt kommt ein Google, ich glaube Google ist das in Oberösterreich und im Innenviertel gibt es ein weiteres Projekt von Amazon, wo so Anlagen, Baugut, also ein Logistikzentrum braucht vielleicht nicht genau so viel Strom als eine Großrecheneinheit, wo Österreich in Zukunft den Strom hernimmt. Die Rechner, die fallen ja nicht nur im Winter, im Sommer, wo viel Sonnenstrom da ist, sondern die fallen auch im Winter. Ja, und vor allem hat man auch die Abwärme. Und das Rechenzentrum wird deutlich größer wie geplant. Ja, ich meine, ich kann sagen, woher Österreich sicher nicht den Strom nimmt, nämlich von neuen Atomkraftwerken. Weil das ist eine Sache, die einfach eine sehr lange Planung, sehr lange Verlaufszeit hat. Also ich meine, auch nicht, wenn das jetzt gebaut wird, auch nicht von den Atomkraftwerken, die wir da so in Tschechien, Ungarn und in Tschechien, Ungarn vor allem schon seit sehr langer Zeit in Planung haben. Weil die werden auch noch ihre 10, 15 Jahre brauchen, bis die wirklich Strom liefern. Also das ist, wo immer der Strom herkommt, aus diesen Kernkraftprojekten nicht. Weil es einfach zu lange dauert. Genau. Die Pläne zum Beispiel in Tschechien bis 2030 oder bis 2035 sollte erst die SMR laufen. Und dann, ja, also ich sehe das, wenn ich mir jetzt anschaue, wie lange es dauert, neue Autotypen zu entwickeln. Ich brauche dann die Lieferketten, ich brauche eine Fabrik dafür, es gibt Tests und alles Mögliche. Ich kann jetzt das SMR bauen und habe dann einen Serienfehler drin. Das ist doch um einiges komplexer wie Auto. Ja, auf jeden Fall. Ich denke, die SMR-Projekte, die werden schon irgendwann kommen, aber die Zeitpläne, die da momentan so kolportiert werden, die halte ich für wenig realistisch. Wenn man sich anschaut, den großen Reaktor, den Tschechien bei Dukovany bauen möchte, da hat man in den 2010er Jahren begonnen. Das hat gesagt, wir wollen nicht ein First of a Kind, wir wollen ein Proven Design, also etwas, was sich schon irgendwo bewährt hat und hat gerechnet eben mit 25 Jahren Planungs- und Bauzeit. Und jetzt sind wir mittlerweile, also das ist einigermaßen dem Plan gerecht fortgeschritten, also man ist jetzt eher bei 30 Jahren als bei 25 Jahren, also wir sind da irgendwo jetzt so 2035 bis 2040 und es ist eben das koreanische Design, es ist ausgeschrieben worden, jetzt wird verhandelt, jetzt wird dann der Bau begonnen, aber das sind so realistische Zeiträume. Aber es ist doch wieder irgendwie first of the kind. Ja, es ist dann doch wieder first of the kind, aber es ist, ja, also es ist ein, man hat sich, man wollte nicht das Kraftwerk, das Korea da eigentlich anbietet, sondern eben kleiner und natürlich, wenn ich die Leistung reduziere, ist es eigentlich wieder ein einverstanden das stimmt wenn man jetzt von den kosten von akws reden bei den europa haben in europa zwei negativbeispiele ans in finnland und das zweite in frankreich großbritannien entgegen mit dem betrieb und das text dazu kann man eigentlich sagen, für einen Laien verständlich, wodurch sie bei Flammaville, da sind wir fast beim Zehnfachen oder beim Achtfachen geschätzt, oder Rechnenpreis, kann man da irgendwie sagen, woraus sich diese Mehrkosten zusammensetzen, wenn man die Inflation, die jetzt so eine Rolle spielt, ein wenig ausgaben will? wenn man die Inflation, die so eine Rolle spielt, ausglauben muss? Ich meine, es sind hauptsächlich Verzögerungen in der Bauzeit, die das Ganze so teuer machen. Weil ich Verzögerungen in Planung und Bau, weil ich da sehr viel vorfinanzieren muss, sehr viel über Kredite finanzieren, weil dann eben die Zinsen anlaufen, weil das nicht so billig ist, vorzufinanzieren. Und wenn das Projekt dann, ich meine, eine dreimal, viermal so lange Bauzeit hat, also Bau- und Planungsphase hat, wie geplant, dann sind das einfach enorme Kosten, die da entstehen. Also in England glaube ich so, dass also die Bauern und praktisch dann im Nachhinein genehmigt ist die Behörde oder sie schreiben wieder änderungen vor ja also da kann man erst überlegen warum sind die warum sind die halten diese planung warum hält die planung nicht da ist das denke ich teilweise der Grund, dass eben sehr früh dann schon versprochen wird, dass einfach zu viel versprochen wird. Teilweise hat EDF begonnen, seine Projekte zu vermarkten, da war das Design noch nicht fertig und zertifiziert. Und dann, wenn ich beginne, ein Design zu bauen und ich habe es noch nicht genehmigt, dann ist klar, dass ich da Unsicherheiten habe, die länger bauen können. Da kann man der Behörde keinen Vorwurf machen. Wenn sich der Errichter entschließt, das Risiko auf sich zu nehmen, dann kann das eben auch schiefgehen. Und in letzter Zeit ist es halt eher schief gegangen als gut gegangen. Es gibt ja Anzeichen, dass die großen Berechnungen für DucuVani jetzt ja genauso, wie du gesagt hast, versprochen niedrig angesetzt werden. Ist das bewusst? Ist das auch zur Täuschung der Bevölkerung gedacht, dass man sagt, okay, das ist super, das bauen wir aus, das bringt Arbeitsplätze und dann verdienen wir noch großartig daran, oder wissen die Betreiber eigentlich eh, dass das anders ausschaut, die Realität? Also das weiß ich nicht, da will ich niemanden unterstellen, dass da wirklich betrogen wird, aber man sieht halt, dass diese Schätzungen, die in den letzten 10, 20 Jahren einfach immer viel zu optimistisch waren. Also das betrifft ja nicht nur Framatom und EDF. Es geht um ein Vielfaches. Ja, um ein Vielfaches. Auch der AP1000 in den USA-Wachteln, das war auch Laufbau, Bauzeitüberschre Laufbauzeitüberschreitungen, Kostenüberschreitungen, die immens waren. Das spricht eigentlich für uns als Atomgegner, ist ja das gut in dem Sinne, ich sage immer wieder, wenn wir die Atomkraftbefürworter nicht über die Sicherheit erwischen, unter Anführungszeichen, übers Geld erwischen wir es sicher. Ja, ich meine, das Problem ist, dass das Ganze, hinter dem steckt der politische Wille, also kein wirtschaftlicher, sondern bei Frankreich werden es wahrscheinlich Atomwaffen sein, dass man sich mit dem weiter beschäftigt oder das ausbauen will, obwohl man eigentlich England, die Server, die sind zwar entsetzt über die Kosten, wollen aber weiter, also da geht es jetzt weniger um das Material, das wird schon da sein, aber um das Know-how. Und das könnte vielleicht auch im Interesse von Italien wieder sein, dass man da trotz Volksabstimmung wieder einsteigt oder überlegt, dass man wieder einsteigt. Es gibt ja weltweit kein AKW, das sich rechnet. Das ist eine Aussage von Joe Käser, von Siemens. Welche Interessen stecken da sonst noch dahinter? Atomwaffen? Oder geht es rein um Finanzierung oder will man einfach bewusst Abhängigkeit? Es geht nicht, dass sich jeder die Energie selber erzeugt oder so irgendwie. Ja, es ist schwierig. Wenn man das jetzt nicht einem Land unterstellt, das ein Klarwaffenprogramm hat, was kann es für Gründe geben? Ein Grund könnte sein, dass man denkt, Diversifizierung rede, ich kann die Brennelemente für ein Kernkraftwerk super lagern. Also ich kann mir, ich könnte mir theoretisch für mehrere Jahre problemlos meine Brennelemente am Kraftwerkstandort lagern und wenn dann eine Energiekrise eintritt, habe ich immer noch fünf Jahre Zeit, bevor mein Fahrrad ausgeht. Dann macht das niemand. Also ich meine, niemand hält für fünf Jahre Brennstäbe am Kraftwerkstandort vorrätig. Und dann habe ich wieder das andere Problem, dass ich halt, dass das Uran jetzt nicht sehr, also die Vorkommnisse sind auf zehn Länder beschränkt. Die sind jetzt uns auch nicht so wahnsinnig freundlich gesinnt alle. Mit Ausländern, aber vielleicht auch nicht. Genau, Kanada, Australien. Und viel von der Anreicherung findet auch in Russland statt, auch für Europa. Also zumindest noch auch für Frankreich. Also es ist ja auch die Kapazitäten einfach. Das war ein Weltmarkt und viel hat einfach in Friedenszeiten einfach Russland angereichert, weil es halt dort billiger war. Und das ist jetzt immer noch so. Es gibt diese Abhängigkeiten und man könnte das natürlich alles beheben, aber es dauert halt auch Zeit. Man sieht es jetzt auch, dass es jetzt eher die Tendenz gibt, für etwas länger vorrätig Kernbrennstoff zu halten und da eben auch Lager zu bauen. Was aber dann auch dazu führt, dass ich jetzt kurzfristig einen erhöhten Bedarf an Kernbrennstoffen habe. Also ich denke mir, das könnte ein Grund sein, aber wenn man es dann genau beleuchtet, ist es auch wieder schwierig. Also Brennstoff für fünf oder zehn Jahre ist jetzt auch nicht so die Welt. Das ist eine Art so zum Überbrücken. Naja, ich meine zehn Jahre, das wäre schon eine... Ich meine, beim Gas sind wir bei circa einem Jahr, das wir in Österreich maximal vorhalten können. Und sind da in Österreich einzigartig mit den Gasspeichern eigentlich für den... Deutschland plant das auch. Aber da bin ich halt, wäre ich grundsätzlich mit Kernkraftwerken schon, könnte ich schon weiter vor... Aber es ist halt ökonomisch ein Unsinn, dass ich das für 10 Jahre... Wie du schon angeschnitten hast, natürlich auch eine Frage des Preises, ob es ökonomisch sinnvoll ist oder ökonomisch unsinnig ist. Wenn ich jetzt von einem Strompreis von 5 Cent ausgehe, dann schaut das anders aus, als wenn ich von einem Strompreis von 50 Cent ausgehe. Mit 50 Cent kommt man eigentlich eh schon schwer hin. Ja, eh. Aber die Brennstäbe oder der Brennstoff, es gibt andere Reaktortypen auch, der ist ja relativ harmlos noch, sagen wir mal. Sobald man mal im Reaktor drinnen war, dann schaut die Sache ja ganz anders aus. Dann haben wir Atommüll. Und für das gibt es eigentlich ja noch keine Lösung. Ja, also ich meine, wir haben unsere, also momentan ist das, was eigentlich alle Länder anstreben, es müssen ja alle, wir haben ja eine EU-Verordnung zum verantwortlichen Umgang mit radioaktiven Abfällen. Im Zusammenhang mit der Taxonomie. Ja, auch mit dem Zusammenhang, aber das ist eine von den drei Verordnungen, die den Nuklearbereich betreffen. Und jedes Land muss sich überlegen, was es mit seinen radioaktiven Abfällen macht. Und das, was die meisten Länder da eigentlich im Plan haben haben ist ein tiefen geologisches entlager also das heißt ich gehe irgendwo in die so wie das ist finnland ist nach finnland hat dieses damit der richtung fährt die schweiz ja genau also das heißt ich gebe ich gehe irgendwo so zwischen 501 kilometer in die tiefe 430 meter sind also 430 meter in finnland also 430 meter in finnland ja also ich gehe relativ tief runter und versucht dann die versuchen eine gesteigungsformation zu finden die so stabil war in der vergangenheit dass ich dann für diesen geforderten Nachweiszeitraum zeigen kann, dass das noch sicher bleibt. Und dieser geforderte Nachweiszeitraum ist in Finnland 100.000 Jahre, in der Schweiz 100.000 Jahre, in Deutschland eine Million Jahre. Und ich meine, das ist keine befriedigende Lösung. Da sieht man, das ist das Beste, was uns derzeit eingefallen ist. Aber so wirklich eine schöne, saubere Lösung, dass ich da ein Lager errichten muss und dann nachweisen muss, dass das auf 100 Jahre mehr oder weniger keine Gefahr, 100.000 Jahre keine Gefahr darstellt oder sogar auf eine Million Jahre, je nach den Anforderungen, das ist keine schöne Idee. 100.000 Jahre sind 4.000 Generationen. Ich meine, es spielt keine Rolle, ob ich jetzt von einem Millionenjahr rede oder von 100.000 Jahren rede. Beides ist extrem zeiträumig. Nach 100.000re wird wahrscheinlich nicht mehr so viel passieren dass an die großen reaktionen vorbei und das ganze klingt vielleicht ab dann na ja es ist nicht in die biosphäre kommen genau ja aber es ist trotzdem natürlich aber es ist die ersten jahre darum kann man vielleicht auch nicht so tief runter graben, da habe ich noch immer die Zerfallswärme. Und da kommt dann die Erdwärme wieder dazu und ich glaube mit 95 Grad oder was rechnet man, dass das da dann gelagert wird. Ja, man hat eine Zunahme der Temperatur pro 10 Meter um ungefähr 1 Grad. Jetzt kann man sich hochrechnen, bei 500 Meter sind das schon 50 Grad. Ich habe mal irgendwo etwas gelesen, so tiefer wie 500 Meter ist vielleicht dann nicht mehr die gute Idee. Das kommt auch auf die Gegebenheit an. Erstens haben wir wieder Atommüll, zweitens haben wir wieder Salz, Granit oder kristallines Gestein oder Ton oder sonst was. Verschiedene Wärmeleitfähigkeiten. Und die sind ja auch temperaturabhängig. In der Schweiz zum Beispiel hat man sich eher eine tatsächlich flache Tonschicht gesucht, weil man mit der Temperatur unter einem bestimmten Wert bleiben möchte, weil Ton bei höheren Temperaturen dann wieder durchlässiger wird für die Radionuklide das heißt ich habe das ist es ist nicht es ist nicht einfach einen standort zu finden die tiefen gesteinen ist ja so dass man nicht weiß welche berichte irgendwo also ein granit kann es ist immer lassig so dieisse. Ja. Gerade wenn das noch dazu möglicherweise Erdbeben bedrohte, nicht so wie in Japan oder sonst irgendwo, aber trotzdem, dass zu Erdbeben kommen, dann kann das wieder Risse geben. Ich habe mal mit einem Grazer Hydrogeologen geredet, das war eher so eine scherzhafte Frage, weil er fragt, ob du, kann das eigentlich sein, dass wenn Sie jetzt in der Gegend von Dukovani oder Mittelböhmen so ein Endlager bauen, kann es rein theoretisch sein, aufgrund der tiefen Wasser, die ja wesentlich tiefer drinnen sind als die 500 Meter, kann es sein, dass das irgendwann einmal in unserer Thermenregion wieder ans Tageslicht kommt. Na ja, rein theoretisch möglich ist es. Es wird natürlich einige Zeit dauern, bis es so weit ist, aber rein theoretisch ist es nicht aus. Naja, rein theoretisch möglich ist es. Es wird natürlich einige Zeit dauern, bis es so weit ist, aber rein theoretisch ist es nicht auszuschließen, dass durch diese Tiefenwasser eben diese Radio-Nuklide einfach erfruchtet werden. Es sind ja etliche Elemente, die sind ja dann auch wasserlöslich oder haben eine negative Ladung. Also es ist gut. Ja, also ich meine, wir haben da ein Teilchen so, die Spaltprodukte, das ist ja so eine statistische Verteilung, wenn ich das Uran spalte, was dann entsteht, das kann kein Entwurf sein. Da habe ich einfach eine Vielzahl von Elementen. Es wird sich hier eine Verteilung geben, die dann entsteht an diesen Häufigkeiten. Ja, genau. Also mit Cesium und Jod am wahrscheinlichsten. Aber grundsätzlich können sich diese beiden Bruchstücke oder drei Bruchstücke von Moran auch anders verteilen. Also ich habe da von Edelgasen bis Schwermetallen alles drin in meinen radioaktiven Abfällen. Das wird im Endlager noch weiter entstehen in den ersten 100.000 Jahren ungefähr. Also solange es radioaktiv ist, habe ich meine Tochterprodukte. Vielleicht doch dann, dass ein gewisser Druck entsteht mit der Zeit. Das könnte theoretisch dann auch sind. Ja. Wenn wir jetzt die Größe, du hast das ja mal ein bisschen recherchiert von einem geplanten Standort in Tschechien, Reth, so ist ja, was du schon ein bisschen gesagt hast, so ausgelegt auf die Menge an Opfern, die jetzt anfahren mit den bestehenden Sexreaktoren. Wir haben es für 10.000 Tonnen mal konzipiert. Also da ist Temmelin 3 und 4 noch nicht dabei. Und der Abbau von den AKWs ist mir eigentlich mit den Ausbauplänen schon am doppelten. Und dann kommt noch, also SMRs sind ja teilweise so geplant, das liefern die aus und am Schluss geht es wieder ins Werk zurück. Also da müsste theoretisch dann auch der Atommüll wieder zurückkommen. Das wäre bei Rolls Royce eigentlich so vorgesehen. Ja, also der Rolls Royce Reaktor, der wird ja, also ich meine, das mit diesem modularen Konzept, ich liefere das aus und bringe das wieder zurück, das ist ja eigentlich eher nur... Man kann es nicht, es sind ja glaube ich 1400, 1500 Last-Long-Lieferungen, also es sind verflixt viele Teile. Ja genau, also das ist ja so wirklich, dass ich alles in einem habe, ausliefer, wieder zurückhole, das sind ja echt die ganz kleinen SMRs. Rolls-Royce hat eine elektrische Leistung von 470 Megawatt und das ist in Wirklichkeit eine ganz normale 3-Loop-Anlage. Dass da irgendwas wieder zurückgebracht wird, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Der ehemalige Chef vom Wiener Atominstitut. Wer ist dann für ein Atomroll zuständig? Tschechien. Der ehemalige Chef vom Wiener Atominstitut, war das der Herbert Rauch? Kann sein, ja. Der hat nämlich vor 30 Jahren schon zum Thema kleine modulare Reaktoren gesagt, erst klein sind die nicht. Das hat er zu der Zeit schon gewusst und das zeigt auch, dass dieses Thema nicht neu ist, dass das ja schon Jahrzehnte kursiert, aber bis jetzt haben wir es nicht geschafft, dass man einen wirklich vernünftigen baut. mit mit mit skoda diesen neuen reaktor und der rände innerhalb von zehn jahren problemlos ist dies realistisch oder sehr toll ich halte ich als nicht für so realistisch hat es immer die haben schon erfahrung mit u-boot reaktoren aber haben es militärischen das ist mit der derischer brennstoff also dass die das und es haben jetzt zum ersten Mal ihr Design, eine 3-Loop-Flugwasseranlage, die in Großbritannien gerade genehmigt wird. Großbritannien hat aber das System der Genehmigung in Großbritannien ist etwas anders, also sicher ganz anders als in Tschechien. Großbritannien hat ja so ein Prinzip, wo im Grunde genommen die Aufsicht nur ganz hochrangige Anforderungen an die Sicherheit hat. Und die ganzen Methoden, wie ich das zeige, das überlegt sich der Betreiber. Tschechien hat auf der anderen Seite ein sehr preskriptives System, wo sehr genau vorgegeben ist, was gezeigt werden muss. Das heißt, diese Genehmigung von Großbritannien lässt sich sicher nicht ganz leicht nach Tschechien übertragen. Wahrscheinlich nicht, nein. Das muss für Tschechien noch einmal speziell genehmigt werden. Ich glaube nicht, dass das so schnell geht. Der große Unterschied ist, glaube ich, in Großbritannien ist ja Atomenergie nicht grün. Das ist nur carbonfreundlich oder low carbon. Und man will es eigentlich staatlich gar nicht so vorantreiben. Also man rechnet mit Investoren. nicht mit Investoren. Im Prinzip ist die Chess ja eines der größeren Opfer mit 20% Anteil. Das ist ja meine große Hoffnung, was die Planung betrifft. Es ist zwar staatlich, aber es ist halt ein Wurst dafür. Dass private Investoren nicht über Steuermittel verfügen, sondern das muss einmal verdient werden. Das heißt, die sind am Gewinn interessiert, während wenn das von einem Staat vorfinanziert wird, halt diese Finanzierungslinie ganz anders ausschaut. Ja, es ist aber so auch in Tschechien, dass man das ein bisschen spaltet. Also das Risiko ist eigentlich beim Staat und die Investoren, die kriegen mindestens 3% oder so. Genau und es wird ausgehandelt, ich glaube jährlich oder so, was der Normstrompreis ist und wenn der Strom billiger ist, dann muss der Staat das drauflegen für die AKWs. Genau, Contract of Difference. Genau, Contract of Difference. Frage noch jetzt zu den Small Modular Reactors. Wenn man jetzt fahren ausgeht, der 400 Megawatt hat, dann hat er eh die Leistung von einem Reaktor in der Ukraine. Das ist kein Modular Reaktoren in der Ukraine, das ist kein kleiner, modularer Reaktor, dass man wirklich diese kleinen Reaktoren, wo weniger radioaktives Inventar, also Brennstoff drinnen ist, das Verhältnis zum sogenannten Kern des Reaktors und der Oberfläche verändert. Das heißt, wenn ich jetzt quasi eine kleine Kugel habe, dann habe ich im Verhältnis zu dieser Oberfläche der Kugel einen wesentlich geringeren Inhalt, als wenn ich eine große Kugel habe. Und das ist da auch so. Und da gibt es eben die Ansichten, dass die Wirkungsgrade von kleinen Reaktoren wesentlich niedriger sind als bei großen Reaktoren auf des Neutronenaufkommens, dass die halt viel öfter quasi an der Reaktorwand ansteigen und nicht mehr weiter können. Kann man das so sehen? Ja, also ich habe ja dann mehrere Parameter, an denen ich drehen kann. Also der Reaktorkern ist sicher eins. Ein größerer Reaktorkern ist von der Neutronik her, also bis zu einer gewissen Größe, ist es von der Neutronik her vorteilhaft. Die andere Frage ist, zu welchen Temperaturen kann ich arbeiten, welche Temperaturen kriege ich für den Dampf zusammen. Und ich meine, da gibt es ja bei diesen Small Modular Reaktors alle möglichen Designs, die momentan so herumschwirren. Also auch Hochtemperatur-Gasreaktoren. Aber da muss man ein bisschen vorsichtig sein, weil die, die wirklich realistisch sind, das sind die Druckwasserreaktoren, Druck- und Siedewasserreaktoren eigentlich. Also meine Leichtwasserdruck- und Siedewasserreaktoren nur etwas kleiner. Und da würde ich zustimmen. Die sind einfach ein bisschen, jetzt nicht wahnsinnig, aber die sind ein bisschen ineffizienter dadurch. Ein paar Prozent Effizienz verliere ich, auch so von thermodynamischem Wirkungsgrad. Und das heißt, dass ich meine Brennelemente auch nicht so wahnsinnig gut ausnutze. Aber ich glaube, das ist jetzt nicht so dramatisch. Also das ist schon, ich meine, wir haben ja, die Reaktoren sind ja so groß geworden aus Effizienzgründen. Das war ja eigentlich, und jetzt verzichte ich wieder auf diese Effizienz, damit ich ein bisschen ein kleineres Budget am Anfang brauche, um das ganze zu finanzieren also das ist aber irgendwo habe schon mal gelesen dass brennstoff bedarf zwischen doppelten und bis zum siebenfachen gesehen habe die verschiedenen designs also das scheint mir jetzt scheint mir ist eine sehr hohe Zahl zu sein. Ich habe das so noch nicht durchgerechnet, aber es scheint mir eine recht hohe. Vor allem weil die meisten Designs ja, ich meine, dieser Rolls Royce Reaktor hat 470 Megawatt elektrisch. Ich meine, Ducovane ist ja ein WWR 440, weil er für 440 ausgelegt war. Mittlerweile haben sie ihn abgegradet auf 500. Das heißt bei Rolls Royce, glaube ich, reden wir auch schon eher für 500. Aber das heißt, da bin ich mit der Effizienz auch nicht woanders. Da bin ich dort. Das ist ein 3-Loop-Druckwasserreaktor. Die Ducovani hat seine 6-Loop-russische Druckwasserreaktoren. Da habe ich jetzt nicht so wahnsinnig viel Unterschied. Und der BWRX hat auch 300 Megawatt elektrisch. Ich meine, klar verliere ich was im Vergleich zum EPR mit seinen 1650 Megawatt oder AP1000. Also da verliere ich schon ein bisschen was. Aber doppelter Uranbedarf würde mich jetzt, oder sogar siebenfacher, also bei den Reaktortypen würde mich das sehr wundern. Ich meine, es gibt ja andere Reaktoren, von denen gesprochen wird, die so diese Mikroreaktoren, wo ich dann im Bereich bin von 5 Megawatt bis 10 Megawatt und wo ich dann auch höher angereicherte Brennelemente habe, damit die dann möglichst lang, also so mehr oder weniger wie eine Nuklearbatterie, die dann auf Jahrzehnte läuft und nicht, also mit diesem Haloi so bis zu 20 Prozent angereichert, da könnte ich mir das eventuell vorstellen, aber das ist ein bisschen utopisch finde ich das brennstoff bedarf es war ja es gibt ja da die unterschiede für die sagen wir mal anbieter wenn es jetzt ganz gibt es an die an die sich damit schon länger beschäftigen oder Erfahrungen haben. Die Sachen sind ein bisschen realistischer. Und dann gibt es die Startups, die teils mit ziemlich anderen Designs daherkommen. Also nicht unbedingt neue Ideen, aber revolutionäres Design oder so haben sie da. Aber noch überhaupt keine Erfahrungen haben. Es gibt sie im Prinzip nur in der Theorie. Ich glaube in Graz gibt es auch so eine Firma, die sich mit alternativen Reaktorien beschäftigt. Mit zwei Wissenschaftlern. Ja, Emerald Horizon. Ich habe schon mal überlegt, ob ich nicht einen Brief anschreibe mit ein paar Fragen drinnen, bis ich es leider noch nicht dazu bekommen habe. Man hört ja nichts mehr von denen. Nein, doch, doch, doch. So? Ja, ja. Eine Frage hätte ich noch zu diesem... Das ist glaube ich an die Börse gegangen. Ja, das ist an die Börse gegangen. Zur Sicherheit. Wenn ich jetzt rede von der Dukovane, hat eine 440, und da rede ich von 470, da brauche ich von kleinem eh nicht mehr reden. Aber wenn man jetzt hergeht und sagt, man baut Reaktoren, die nun im Bereich von sogenannten modularen Reaktoren sein können, weil ein Reaktor mit 470 Megawatt kann nicht mehr modular sein, der ist einfach zu groß. 170 Megawatt kann ich mir nicht mehr mutilieren, das ist einfach zu groß. Aber wenn ich sage, okay, mit 10, 20, 30 Megawatt meinetwegen, wie ist das von der Sicherheitseinrichtung? Braucht der kleine Reaktor jetzt schon so viel weniger Sicherheitseinrichtungen, also so große, oder muss ich davon abgehen, dass die Sicherheitseinrichtungen eigentlich die gleichen sein müssen wie beim großen Bruder und ich dadurch wesentlich höhere Kosten unter der höchsten Sicherheitsbedingungen habe. Kann man das irgendwie greifbar machen? Also ich würde da grundsätzlich, ganz grundsätzlich würde ich da schon sagen, dass wenn ich einen viel kleineren Reaktor habe, weil ich meine, wodurch entsteht das Risiko bei einem Kernkraftwerk? Ich habe meinen Uran, das ist an sich schon ein bisschen radioaktiv, aber jetzt nicht dramatisch radioaktiv. Ja, wenn ich beim Uran geblieben bleibe. Genau, wenn ich das so sage. Sobald ich es spalte, diese Spaltprodukte, das sind eigentlich, die sind eigentlich das, was den Kern, was den abgebrannten Beinelemente so radioaktiv macht. Und da ist natürlich schon klar, je mehr Leistung der hat, desto mehr Spaltprodukte entstehen und desto größer ist das Gefahrenpotenzial. Also wenn ich da, es gibt ja auch es gibt ja auch so Schulungsreaktoren, die dann im Kilowattbereich sind. Und die sind natürlich nicht so gefährlich wie ein Leistungsreaktor mit seinen 1000 Megawatt elektrisch. Grundsätzlich ist es so, wenn ich einen Reaktor mit 5 Megawatt habe, dann hat der nicht das gleiche Gefahrenpotenzial wie ein reaktor mit mit mit einem mit mit 1000 megawatt also das grundsätzlich ist das ist dieses argument schon richtig wenn wir haben ja auch in wien haben wir auch einen reaktor mit 250 kilowatt im brater also das hat er hat nicht das gleiche Gefahrenpotenzial wie ein EPR. Der Punkt ist nur, dass dann diese geringen Leistungen auch nichts bringen. Was mache ich mit 5 Megawatt? Das kann ich, wenn ich irgendwo hin muss. Zehn Häuser versuchen? Ja, wenn ich irgendwo für militärische Bereiche, wenn ich irgendwo schnell ein Lager aufsetzen muss und keine Anbindung habe. Oder wenn ich in sehr entlegene Bereiche fahre, wo ich keine Infrastruktur habe. Aber das sind so Nischenanwendungen. Und wenn ich dann wieder 1.005 Megawatt Reaktoren nebeneinander stellen, dann habe ich wieder das Gefahrenpotenzial. Dann ist das sogar höher, weil es sich verteilt hat. Ganz unbewusst kann man ja keinen anziehen lassen. Also dann ist es wieder, grundsätzlich würde ich sagen, ja, das ist völlig richtig. Wenn ich zu sehr kleinen Größen gehe, dann natürlich ist das Gefahrenpotenzial viel niedriger. Aber tatsächlich sind ja die, von denen wir jetzt hören und wo wir sagen, das ist einigermaßen realistisch, die sind in GröAX, der kühlt sich teilweise passiv bis zu 7 Tage. Ich würde es nicht drauf ankommen lassen. Vor allem weiß ich nicht, was passiert, wenn da zum Beispiel eine Drohne einschlägt. Ja, stimmt. Also ich habe die Kne einschlägt. Das stimmt. Ich habe die Füllung hier oben hauptsächlich. Grundsätzlich finde ich diese passiven Kühlsysteme natürlich schon interessant. Es ist eine Reserve. Es ist schon, wenn ich sage, ich konstruiere die Reaktoren so, dass sie eben keinen, dass sie auch ohne Strom, ich meine, die Nachtzerfallswärme geht ja sehr schnell runter. Und wenn ich sage, okay, ich mache das jetzt so, dass ich für die ersten paar Tage habe ich noch Wasserkühlung passiv, eben mit diesen riesigen Tanks am Dach. Und dann ist die Nachtzerfallswärme so weit abgefallen, dass eigentlich Luftkühlung reicht. Das sind schon interessante Konzepte, so wie beim AP1000 auch. Aber erstens muss das dann halt auch funktionieren und so wie du gesagt hast ja wenn ich wenn ich wenn ich da einen militärischen bereich denke das ist das schaue ich mir in der sicherheitsanalyse eigentlich nicht an was ist was ist wenn das beschlossen werden reagiert dann mein passives System? Also beim AB1000 ist dieses Containment ein zentraler Punkt für die Nachtzerfallswärmeabfuhr. Und wenn ich dann da Löcher drinnen habe, da bin ich eigentlich darauf angewiesen, dass ich da eine Zirkulation habe. Wenn das jetzt durchdrungen wird und ich habe dann Löcher und statt dass der Dampf dann oben kondensiert und wieder in den Reaktor hinunter rinnt, pfeift der raus. Wer weiß, was das System dann macht. Das ist nicht untersucht, weil damit eigentlich momentan auch nicht gerechnet wird. Ja, wenn man das Risiko hat, müsste man eigentlich trotzdem bewerten. Stimmt. Sabotage oder... Das sind auch Aufgaben von Institutionen wie der eine, die halt Sachen mitdenken, die halt andere nicht mitdenken oder nicht mitdenken wollen. Das ist ein Thema, mit dem wir uns jetzt beschäftigen am Institut. Wirklich so Fragen in Kriegssituationen. Was passiert? Also jetzt haben wir eine Masterarbeit dazu gehabt, was passiert, wenn dieser Dachtank beschossen wird. Und das scheint relativ, weil wir haben auch im österreichischen Bundesheer zusammengearbeitet, da scheint das Kraftwerk aber doch eine gewisse Robustheit zu haben. Wenn das dann so ein fehlgeleiteter Schuss ist, der Tank schlägt leck und verliert das etwas schneller, dann kommt es zu einem etwas höheren Druck im Containment. Aber was wir uns zum Beispiel noch nicht angeschaut haben, ist, wenn dieses Containment selbst beschädigt wird. Das sind so Sachen, wo ich denke, wir schauen uns das sicher an, aber sinnvoll wäre es, wenn man das bei der genehmigung von der aufsichtsseite her fordert ja das ebenso kriegssituationen im design mit gedacht werden muss aktuell aufgrund der politischen lage heutzutage durchaus niemand bereich der utopie ist oder das passiert nicht halt jetzt haben wir es vor den Augen. Nein, es muss jetzt keine Kriegssituation sein. Es geht auch um die Entnahme von radioaktivem Material, wie man da dazu kommt. So Sicherung, Safe Gas, also Sicherung gegen... Oder eben auch Sabotage. Sabotage bis zu einem gewissen Grad habe ich. Seit diesem 9-11-Attentat ist das eigentlich reingegangen in die Analysen. Also da ist so, ich meine, das ist nicht so wie die Sicherheit, die ja relativ offen ist. Die Sabotage ist unter Verschluss, also das muss mitgedacht werden. Was man so weiß, das was da von man ausgeht, ist so ein Team, Angriff von einem Team von außen mit Unterstützung von einem, einen oder zwei Personen an der Innenzahl, innen beim Kraftwerk. Das ist so der schlimmste Sabotageunfall, den man betrachten muss. Sabotage, Unfall, den man betrachten muss. Aber das wird seit 9-11 wird das ein bisschen mitgedacht. Kriegssituationen nicht. Die sind völlig außen vor. Das lässt sich ziemlich schwer voraus. Man redet immer jetzt von es werden Firmen, wir sind eigentlich schon beim Thema wie weit kann du wirklich künstliche Intelligenz, zusätzliches Gefahrenpotenzial eben für diverse Outsider im Zusammenhang mit einem Insider dann schon mitten ins Herz des Rakets der Anlage vordringen. Beim Ausbau der Ducca wollen die Tschechen auch KI einsetzen. Siehst du da Gefahren oder ist das eher ein Vorteil? Es ist ja kein Programm, das macht, was man ihm vorgibt, also solange es bugfrei ist. Es zieht dir dann mit der Zeit eigene Schlüsse. Weiß ich nicht genau, wofür das eingesetzt werden soll. Momentan ist das eine ziemliche Diskussion auch, inwieweit soll man es einsetzen? Wird auch überlegt, sollen wir da neue Richtlinien ausgeben? Es gibt momentan, natürlich kann ich Computerprogramme verwenden in der Auslegung, in der Planung, aber ich muss dann nachweisen, dass das Ergebnis richtig ist. Und wenn ich im Grunde ein Programm habe, das mir dann ein Ergebnis aufgrund von Wahrscheinlichkeiten liefert, dann ist die Frage, wofür kann ich das sinnvoll einsetzen? Es kann vielleicht schneller reagieren, aber trotzdem müsste es eigentlich verifiziert werden. Ja, also ich glaube dass also momentan so was ist was ich so werde also dass man wirklich der ki verantwortung gibt das da glaube ich sind die officebehörden sehr sehr vorsichtig was er ist dass ich die ki halt in der bei meinem sicherheitsnachweis verwende. Also da weiß ich zumindest, ich muss ja zum Beispiel, wenn ich jetzt einen Sicherheitsnachweis führe, dann muss ich irgendwie zeigen, dass meine Computerprogramme für die Druckbereiche, in denen ich arbeite, dass die geeignet sind. Wie mache ich das? Ich mache 100.000 Experimente bei verschiedenen Druckbereichen und dann simuliere ich diese Experimente mit meinen Programmen nach und zeige, okay, die Simulation und das Experiment passt eigentlich gut zusammen. verschiedenen druckbereichen und dann simuliere ich diese experimente mit meinem programm nach und zeigt okay die simulation und das experiment passt eigentlich gut zusammen problem die experimente sind extrem teuer ja und es gab es den vorschlag okay machen wir doch nur ein paar experimente und die punkte dazwischen das lassen wir extrapolieren von der ki und vielleicht den anderen punkt dann einmal verifizieren also und meine experimentelle Datenbasis, die ist dann eine Mischung aus echten Experimenten und KI-Interpolation. Also solche Vorschläge gibt es. Und ich weiß aber, dass die Aufsichtsbehörden da relativ widerspenstig sind. Es ist eine gutseidank. Es ist eine ausgreifende technik also momentan haben wir weniger also also das rennste wird rüsten irgendwie also wie er schneller wir kommen mehr foto ist es als unbedarfter forstung bed nur um Simulationen von irgendwelchen Ereignissen geht, sondern wie schaut es jetzt mit dem Kontrollbereich aus? Ich meine, wir wissen, wir haben die Reaktorwarte, da sitzen ein Haufen Leute drin, die schauen immer auf Monitore, auf Tabellen, was der Reaktor tut. Besteht da die Gefahr, dass man diese Überwachungssysteme zunehmend Automatismus unterwirft? Also das ist was ich so von der Diskussion also wie ich die Diskussion mitverfolge ist, dass die KI Kontrolle bekommt, dass es nicht in naher Zukunft, also das vielleicht irgendwann einmal, aber momentan will man da immer noch einen Menschen haben, der entscheidet. Was schon sein kann, ist, dass ich habe ja dann, wenn da ein Unfall passiert, dann muss ich ja sehr schnell irgendwie herausfinden aus diesem Ganzen, wo bin ich da jetzt, wie sind die Symptome, wie ist der Zustand meines Kraftwerks, in welche Notfallrichtlinien muss ich jetzt gehen, wie muss ich jetzt mich verhalten. Und momentan sind das so Manuals, die ich halt habe, auch Computersysteme, wo ich nachschlagen kann. Und da könnte die KI zum Einsatz kommen. Also dass ich sozusagen die richtigen Seiten schneller finde und die richtige Information mir besser angeboten wird. Oder dass sie voraus als angeboten wird. Aber die Entscheidung selbst und die Verifikation, die muss dann schon ein Apparatur machen. Wenn ich mich da nicht falsch lege, wenn ein KI so eine Kontrolle oder Reaktionen auf irgendein Ereignis durchführt, dann kann ja das nur auf der Basis passieren, wenn die KI schon mit dem Thema mal konfrontiert war. Der Mensch hat ja die Eigenschaft, dass er auf Situationen reagiert, mit denen er noch nie konfrontiert war. Das ist glaube ich auch noch der wesentliche Vorteil des menschlichen Gehirns, dass er auf Situationen reagiert, die er bis jetzt nicht gekannt hat. Wir sind da eigentlich wieder bei Sabotage oder Defekten vielleicht. Früher war es so, wenn ich die Anzeige habe, dann klopfe ich drauf und sehe, ob der Zeug jetzt geändert hat. Wenn ich das jetzt alles digital habe, dann habe ich da einen Sensor und da habe ich das Display. Und wie der Wert am Display zusammen stimmt, da habe ich kaum eine Kontrolle drüber. Ja, es stimmt, bis zu einem gewissen Grad muss ich da vertrauen, dass ich da die richtige Anzeige habe. Aber das muss ich in Wirklichkeit bei analogen Anzeigen auch. Ja, das stimmt schon. Der Unfall von Three Mile Island, über den wir am Anfang gesprochen haben. Mit ein Grund war, dass die Anzeige nicht den tatsächlichen Zustand angezeigt hat von den Ventilen, sondern nur ob ich den Befehl gegeben habe, öffnen oder schließen. Und da wurde der Befehl gegeben, Ventil öffnen. Das ist aber tatsächlich nicht passiert. Und die Anzeige hat dann gesagt, Befehl, Ventil öffnen wurde gegeben. Und die Operatoren haben gedacht, das Ventil ist offen und tatsächlich war es zu. Also es ist von den Ventilen, es ist nicht der tatsächliche Zustand angezeigt worden, sondern es ist angezeigt worden, was hat der Operateur da gedrückt. Also ist es auf öffnen gedrückt worden oder ist es auf schließen gedrückt worden? Und gegen sowas bin ich bei analogen Systemen auch nicht gefeit. Also vor allem hat man da wesentlich weniger Sensoren gehabt. Ja, stimmt, genau. Das war noch dazu. Ich habe überhaupt nicht gewusst, teilweise waren die Operatoren ja blind für ihr Kraftwerk. Also da hat sich dann schon... Aber es stimmt, du hast völlig recht. Das hat man ja bei Fukushima gesehen. Bei Fukushima ist ja nicht nur die Anbindung ans externe Netz ausgefallen, die Dieselgeneratoren, sondern teilweise auch der Batteriestrom. Weil die Batterien auch in den Räumen waren, die Dieselgeneratoren, sondern teilweise auch der Batteriestrom. Weil die Batterien auch in den Räumen waren von den Dieselgeneratoren und unter Wasser gesetzt wurden. Und ich meine, die waren auch blind. Ja, teilweise mit Autobatterien und so weiter. Also das heißt, wenn ich meine ganze Sensorik verliere, kann ich eigentlich nichts mehr machen. Vielleicht ganz kurz zu diesem Thema Klimawandel. Wir wissen, die Ilova in Dukovane ist an sich kleiner als die Moldau, so was ich weiß. Und jetzt wollen die vier Reaktoren nur zwei dazwischen stehen. Und jetzt haben wir im heurigen Sommer schon immer wieder gehört, in Frankreich müssen die Reaktoren runterfahren, müssen teilweise abstellen, weil einfach erstens die Flüsse zu wenig Wasser haben und zweitens die Wassertemperatur schon so hoch ist, dass der Weg zum Kippen des Gewässers natürlich weniger wird, wenn das Wasser eine höhere Ausgangstemperatur hat. Kann das ein Problem sein für die Sicherheit, wenn man sagt, okay, jetzt fahren wir bis es nicht mehr geht und hoffen, dass das Wasser ausreicht? Also für die Sicherheit glaube ich eher nicht, weil sicher Sicherheitstechnik fahre ich den Reaktor einfach runter und dann habe ich nur noch die Nachtzerfallswärme, die halt so im Bereich, also unmittelbar nach dem Runterfahren 5% ist, so 5 bis 10% und dann halt recht schnell sinkt. Also die kriege ich dann aber immer noch weg. Die kriege ich dann aber immer noch weg. Das heißt, aber es ist für die Versorgungssicherheit ein Problem, weil ich rechne mit dem Strom. Und dann habe ich gerade im Sommer, da habe ich dann vielleicht auch keinen Wind und wenig Wasserkraft. Sie leiten ja einen Teil der Wärme oder nutzen es für Fernwärmebrunnen. Aber wenn es heiß ist, der Bedarf nicht sehr hoch sein. Ja, das heißt für die Versorgungssicherheit würde ich da eher sagen. Ich rechne mit dem Strom und dann kann ich nicht, weil ich muss meine Gewässer damit komplett ruinieren. Das ist ein gigantisches Argument von der seitens der Atomindustrie jetzt quasi eine kontinuierliche Grundlast zu liefern. Nicht mehr so aufrecht zu halten, wir kommen dann eher schon in den Bereich des Volatilen-Energie-Stromaufkommens, ähnlich wie man es an den Wind rau vorwirft, wenn der Wind nicht geht oder die Wasserkraft, wenn kein Wasser da ist. Ich glaube, die Grundlast wird sich durch das ergeben, wenn der Staat bei billigem Strom da draufzahlen muss, dann wird er Interesse haben, dass der Strom teuer ist. Also man wird wahrscheinlich die AKWs durchlaufen lassen. Das ist die Gefahr, dass dann irgendwann sagt man dann, okay, wir brauchen den Strom so dringend, den Fischleich. Das ist irgendwie schön, nice to have, aber dann haben wir halt die Fische nicht und dann gebe ich eine Sondergenehmigung und lasse die Kraftwerke auch mit höheren Temperaturen laufen. Also diese Gefahr besteht, dass ich dann die Prioritäten anders setze, dass mir die Ökologie halt nicht so wichtig ist. Ja, ich muss schon langsam auf die Studiouhr schauen, wir haben uns nicht wieder verquatscht, was da steht da unten mit ich hier vor. Ich denke mir, es war heute wirklich was Interessantes dabei, gespannt wird es sein, das haben wir noch nicht ganz gesprochen, wie jetzt der Umgang in Tschechien mit der UVB, was das Lager betrifft, was da auf uns zukommt, schalten wir da quasi die UVP gänzlich aus und entscheiden das ohne Konsultation von ausreichender Seite? Oder wie schätzt du da die Situation ein? Dass wir das vielleicht als abschließendes Thema noch sagen, wie ist die aktuelle Situation in dem Zusammenhang? Ja, ich habe mir das auch... Da weißt du vielleicht auch ganz gut. die aktuelle Situation in dem Zusammenhang. Ja, ich habe mir das auch... Ja, also es ist so, dass sie die SUP eigentlich sparen wollen. Was ich so erfahren habe, ist, dass die tschechische Regierung hat praktisch das Entmüllthema selber genehmigt, also das Konzept selber genehmigt, das Design dafür. Gegen Aarhus, gegen EU-Richtlinien, gegen eine eigene Gesetze, nachdem es eigene UVP wieder braucht, also wenn sich irgendwas ändert von dem ursprünglichen Plan her, im Prinzip ändert sich jetzt eigentlich nichts und es ist jetzt keine Umweltverträglichkeitsprüfung in nächster Zeit oder irgendwann geplant, trotz internationaler Abkommen und nach ihrem eigenen Zeitplan. Und wie ist es um die Änderung vom nationalen Entsorgungsprogramm in Tschechien? Sie wollen jetzt scheinbar das Endlager ohne UVB mehr oder weniger bauen. Okay. Einfach so. Nicht einmal ohne interne, also aufs Land beschränkt, UVB, das Gemeindenentscheidung und und und. Sondern eine internationale sowieso mit Einbindung von Drittländern. Das sowieso nicht. Das hat einfach keine Auswirkungen. Also man braucht sich das auch umwelttechnisch eigentlich gar nicht anschauen. Eine spannende Situation, wenn man sehen will, wie sich das entwickelt. Also da gibt es schon Tendenzen, wo sich Tschechien eigentlich wieder zurückentwickelt in Modalitäten, wie man es von früher kennt, dass man einfach mehr und mehr das autokratisch macht und die Bürger mehr ausschließt und die Gemeinden aus solchen Prozessen. Und das finde ich schon als bedenkliche Entwicklung. Nach Einlagergesetz hat eigentlich nur mehr die Regierung sagen, also darf er aus Parlament nicht mitreden oder so, das wird wahrscheinlich bekannt sein, und schon gar nicht die Gemeinden. Die können zwei aus Parlament nicht mitreden oder so, das wird da wahrscheinlich bekannt sein. Und schon gar nicht die Gemeinden, die können zwar Stellungnahmen abgeben, aber die werden eigentlich regelmäßig dann ignoriert, mehr oder weniger. Da gibt es eben den Begriff, glaube ich, von der strategischen Bedeutung und das ist einfach notwendig für das Land und da gehört eben auch das Endlager mehr. Also das sowieso, es bezirkt sich jetzt, bei Temmelin wollen sie ja eigentlich jetzt eine neue Verbrennungsanlage für industrielle Problemabfälle bauen. Und das ist scheinbar auch schon wieder angedacht, dass das strategische Bedeutung hat. Also weil sie da die Bewohner praktisch oder die Bevölkerung wert. Ja, wenn wir schauen, wie sich das weiterentwickelt, das wird sicher nicht die letzte DorfTV-Sendung gewesen sein, die wir machen, also wird das sicher nicht das Thema zum letzten Mal beleuchtet werden. Für heute möchte ich mich recht herzlich bei euch Zuschauer bedanken, aber natürlich auch bei unserem heutigen Gast. Danke, Nikolaus, dass du die Zeit genommen hast und wirklich eine interessante Information und ich glaube, es ist auch wichtig, dass man sich mit dem Thema beschäftigt, auch wenn es nicht unmittelbar jetzt eine Bedrohung ist, sondern das sind Entwicklungen, die Auswirkungen auf sehr lange Zeit hin haben und dass man das einfach nicht so quasi hinnimmt und sagt, ja, wir können eh nichts machen dagegen. Danke nochmal für's dabei sein, danke Gerold für deine Teilnahme und wir sehen uns das nächste Mal, weiß ich jetzt noch nicht genau wann, aber irgendwann wird es sein. Schaut auf unserer Homepage, wann die nächste DorfTV-Sendung mit dem Anti-Atom-Komitee zum Thema Ausgestrahlt sein wird. Dankeschön nochmal. Pfiat euch.