Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Eine große Verbindung ist die neun Jahre Schule. Das sind die neun Jahre Schule, die ich verbracht habe und wahrscheinlich hunderte Mal vorbeigegangen bin und eigentlich ist mir das nie aufgefallen, es wurde auch nie erklärt. Als Forchtdorfer oder die meisten Forchtdorfer haben ja die Schulzeit hier verbracht. Wenn man die Leute fragt, die meisten können sich nicht mehr erinnern, obwohl das seit den 40er Jahre hier angebracht ist. Ich bin vier Jahre in die Hauptschule gegangen und habe neben einem Gebäude Musikschulunterricht auch genossen. Das war mein Weg vorbei am Fresco. Ich kann mich damals nicht erinnern, dass ich beim Fresko irgendwas Besonderes wahrgenommen hätte. Die Farbgebung ist mir irgendwie in Erinnerung, aber ich glaube, Beachtung habe ich dem damals nicht zugeschickt. Ich selber bin ja auch wie viele andere Furchtdorfer hier in die Schule gegangen. Sogar mein Vater ist da in die Schule gegangen. Er ist jetzt 80. Also das Bild ist ja bekannt, aber die Kontextualisierung nicht. Es war nicht so ganz bekannt, wer steckt dahinter etc. Meine Mutter hat hier in der Schule gearbeitet, sie war Schulköchin und darum war ich häufiger, als andere Schüler habe ich dieses Bild betrachtet. Und als mir vor ungefähr zwölf Jahren mein ehemaliger Deutschlehrer Erich Spitzblatt erzählt hat, dass das Bild von Erwin Lang stammt, dass das ein bekannter Wiener Maler war und dass das Bild gefährdet ist, habe ich mich dahinter gesetzt, habe mich also in die Archive gesetzt, ins Belvedere und so weiter und habe über dieses Bild recherchiert und bin in dieses Bild hineingezogen worden. Das ist Geschichte und die kann man nicht verleugnen. Das ist ganz wichtig, man muss lernen daraus. Und nachdem das ist eine Schule, wo die Schüler vorbeigehen jeden Tag und das mitnehmen können. Das ist ganz wichtig. Ich kann das auch nicht verleugnen, wie es heute passiert. Und wegreißen schon gar nicht. Ich kann nicht so etwas beseitigen. Das ist ja eh passiert in den letzten 100 Jahren. Bauwerke, die von Kultur strauzen, werden wegrissen und ersetzt durch irgendwelche banale Architektur. banale Architektur. Und das zählt einfach zum Wichtigen, was uns übergeblieben ist aus einer gewissen Zeit. Das erste Spannende ist, es gibt also die Signatur, die rechts unten am Bild ist. Da sieht man, dass das der Erwin Lange gemalt hat. Und das zweite ist, dass die Jahreszahl übermalt ist. Es hat scheinbar einen Forchtdt auf Maler und Anstreicher oder ein Lehrer, weil die Schule wurde im 45er Jahre von Lehrern ausgemalt, weil keine Maler waren, übermalt. Das heißt, ich konnte nicht lesen, wann ist es entstanden. Meine erste Vermutung war, es ist 1940, da ist nämlich diese Schule eröffnet worden. Das ist ein nationalsozialistischer Vorzeigebau gewesen. Man findet aber nichts in den Schulkroniken, man findet nichts in der Pfarrchronik etc. Real ist es, dass es erst 1943 gemalt wurde. Naja, die Beachtung ist daher gekommen, dass die Schule neu gebaut wird, dass hier dieser Teil abgerissen wird und dass die baulichen Maßnahmen ergriffen werden müssen, um das Fresco zu retten. Es haben sich einige Leute gefunden, sonst würden wir ja jetzt nicht dastehen. Also Bono Schernhammer hat sich da durch die Forschung in der Forchtorfer Geschichte sehr verdient darüber gemacht und ja, dadurch ist Aufmerksamkeit erregt worden und auch Beachtung und die Gemeinde hat sich auch bereit erklärt, das zu schützen, abzubauen und in der neuen Schule eventuell wieder aufzustellen oder an einem anderen Ort. Aber auf jeden Fall wird es gerettet, ist zumindest die Zusage der Gemeinde. Aber dadurch, dass ich als Architekt mit Bauten zu tun habe, auch das Wissen habe, dass Wanderer diese Sachen aus der Wand herausgeschnitten werden und gerettet werden, wie zum Beispiel am Bahnhof in Innsbruck. Große Bilder von Max Weiler wurden da gerettet und wieder angebracht. Ich bin jetzt beschäftigt mit dem Fresco, da ich Obfrau im Bildungs- und Kulturausschuss bin. Und da ist es jetzt ein Thema, auch mit dem Umbau des Bildungscampus oder Umbau der Schule. Bildungscampus oder Umbau der Schule. Ich finde also aus kunsthistorischer Sicht ein Fresko in dieser Dimension ist eigentlich ein Schatz, den man bewahren sollte. Also aus der Sicht finde ich das eigentlich enorm, was da in Forchtorf steht und finde ja erhaltenswert. Und ich bin auch für aktive Erinnerungskultur und auch da sehe ich das Fresko als Teil einer aktiven Erinnerungsarbeit. Ich finde, es ist gut, wenn man manchmal etwas verbildlichen kann, sei es jetzt im Geschichteunterricht oder auch im Rahmen des Heimat- und Kulturvereins. Deshalb setze ich mich schon dafür ein, dass das Fresko jetzt erhalten bleibt, auch wenn diese Wand abgerissen wird. Ich bin Mitglied vom Bildungs- und Kulturschuss und Gemeinderat in Furchtdorf und auch sehr engagiert gewesen, dieses Fresco hier zu erhalten im Zuge des Schulneubaus, Umbaus. Es steht ja einiges an und wir haben uns in den entsprechenden Gremien über die Erhaltung des Freskos ausgiebig unterhalten. Es war natürlich eine Vorbereitungsarbeit in Kooperation mit allen Beteiligten, Ausschussobfrau Bettina Hutterer, es war dann der Raimund Dickinger mit an Bord, der Bruno Schernhammer natürlich in der gesamten Kontextualisierung. Zum Erwin Lang muss man wissen, als er dieses Bild gemalt hat, war er bereits 57 Jahre alt. Und er hatte in den letzten, das klingt jetzt vielleicht ironisch, in den 1938 bis 1943 kein anderes Bild ausgestellt. Er war nämlich Halbjude und war von Berufsverbot bzw. eingeschränkter Malerlaubnis betroffen. Der Erstauftrag für dieses Fresco, er ging auch nicht an Erwin Lang, sondern an Franz von Züllow. Franz von Züllow ist bekannt als Maler der einfachen Bildsprache, also einfache Bildsprache. Das ist ein Entwurf von Franz von Züllow, hat dem zuständigen Regierungsrat Lenk nicht gefallen und er hat den Auftrag verloren. So hat Erwin Lang 1942 diesen Auftrag gekriegt und das war sein erster großer Auftrag. Erwin Lang hat in den späten 1920er Jahren in Altmünster gewohnt, also im Sommer in Altmünster am Traunsee und in die restliche Zeit in Wien. Und er hat sich in dieser Zeit sehr engagiert im Hagenbund. Der Hagenbund war eine sehr offene Künstlervereinigung. Der hat eben auch Juden aufgenommen und Frauen. Und dieser Erwin Lang kennt aus dieser Zeit eine wirklich sehr differente Gruppe. Er kennt den Kokoschka, er kennt den Georg Ehrlich und so weiter. Aber er kennt aus dieser Zeit auch, und der ist ganz wesentlich, den Ernst August von Mandelsloh. Und dieser Ernst August von Mandelsloh ist ja Gmundner oder war Gmundner, hat Karriere gemacht, 1938. Im Gegensatz zu anderen hat er Karriere gemacht und ist Bevollmächtigter für bildende Kunst im Gau Obertonner geworden. Und dieser Ernst August von Mandelsloh rät ihm zu folgenden, und zwar, er ist nicht der einzige Fall, man kann in Berlin bei der Reichsstelle für Sippenforschung den Sippengrad mindern. Das heißt, Erwin Lang stellt dort einen Antrag und zwar vor dem Hintergrund, sein Vater ist schon 1919 gestorben, der ein Jude war, also aus jüdischer Herkunft war. Seine Mutter ist 1936 gestorben, also es lebt kein Zeuge mehr. Aber er bringt ein Zeugnis von einem Grafen Kinski, einem verarmten Adeligen, und der Bestätigung, dass er eigentlich der Vater ist. Und der Ernst August von Mandelsloh bzw. der Gau-Kulturbeauftragte von Wien bestätigen ihm so quasi, wir kennen den Erwin Lang seit 15 Jahren. Das hätten wir gemerkt, wenn er Jude wäre. Er ist kein Jude. Und sein Versippungsgrad wird heruntergestuft auf einen Vierteljuden. Und mit dem Vierteljuden darf er wieder malen. Und das ist sein erster großer Auftrag. Ich beginne mit dem Auftrag. Der Architekt, der das geplant hat, hieß Stelzer, heißt Stelzer und der schreibt an den Franz von Züllow, dein Auftrag ist es, nationalsozialistische Weltanschauung und die Stellung der heutigen Erzieher und Jugend darzustellen. Und diesen Auftrag kriegt auch Erwin Lang und meines Erachtens konterkariert er ihn genial. Er stellt jetzt sechs Schüler und Schülerinnen dar und die Mädchen tragen zum Beispiel keine Gretelzöpfe, sondern offene Haare. Das war entgegen der NS-Ideologie. Die Buben sind nicht stramm und stark dargestellt, sondern frech und spielerisch. Das ist eine Geschichte, wo er das konterkariert. Das zweite ist, auf dem Bild findet sich kein NS-Emblem. Es gibt viele andere Bilder aus dieser Zeit, da ist irgendein Hackenkreuz oder was auch immer oben, es findet sich kein Hackenkreuz. Das nächste ist, und das finde ich am genialsten, er stellt in der Mitte den Seemann. Und der Seemann ist ja eine sehr ambivalente Figur. Das eine ist, dieser Seemann referenziert auf Ecker Lienz, der diesen Seemann in 10-20-facher Version dargestellt hat. Und die Nationalsozialisten haben ja den Ecker Lienz gespalten. Und die Nationalsozialisten haben ja den Eckerlient gespalten. Seine Antikriegsbilder haben sie in den Keller und seine Bauerndarstellungen, diese erhöhten, haben sie erhöht, das ist das Ideal des Landlebens. Den stellt er ins Zentrum. Aber dieser Seemann ist ja eine viel ältere Figur. Das ist also aus dem Matthäusevangelium. Und da zitiere ich, weil ich kann es nicht auswendig, denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden und mit ihren Ohren hören sie nur schwer und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie nicht mit ihren Augen sehen und mit ihren Ohren nicht hören können, damit sie mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen. Das ist eine Kritik, eine indirekte Kritik des Nationalsozialismus beziehungsweise der Menschen, die damals Mitläufer waren. Und das ist also das zweite Spannende an diesem Bild. Die erste Figur ist ja die, meines Erachtens, wieso das in den 1950er und 60er Jahren so verdrängt wurde, ist eigentlich die dritte Figur. Das ist die Figur des Knechts, der dem Seemann entgegenkommt. Und wenn man diese Figur anschaut, dann ist an dieser Figur absolut nichts arisch. Und dann stellt sich ja die Frage, das Bild ist 1943 gemalt worden, wer hat 1943 hier in diesem Ort auf den Feldern gearbeitet? Das waren Zwangsarbeiter. Das waren Zwangsarbeiter aus Polen, aus Serbien, aus Weißrussland, aus der Ukraine. Und meines Erachtens nach ist Erwin Lang herangegangen und hat sozusagen einen dieser Männer hier verewigt. Zu den Frauen. Das ist auch sozusagen Erwin Lang und sein Vorgehen. Er gibt auf die Bilder Menschen, die er gekannt hat. Also entweder aus der Umgebung, zum Beispiel dieser Torbogen, den man da sieht, ist ein Bauernhaus, das 500 Meter oder nicht einmal 500 Meter von hier gestanden ist. Die Frauen sind aus der Nachbarschaft in Altmünster. Die ältere Frau zum Beispiel ist, also eines der bekanntesten Bilder von Erwin Lang, ist ein Holzdruck über den Holzfäller Besendorfer. Und das ist die Frau Besendorfer. Und der Erwin Lang hat sich da sehr bemüht. Es war eine Gratwanderung für ihn. Hätte er zum Beispiel seine Kunst, mit der er aufgewachsen ist, hier verewigt, dann hätten sie ihn wahrscheinlich eingesperrt. Das war damals so und man kann das ja eh auch so deuten. Das ist ja ganz einfach. Ja, also Erwin Lang ist 1886 in Wien geboren worden und er ist erstens in eine sehr spannende Zeit hineingeboren worden und zweitens in eine sehr spannende Familie. Seine Mutter ist Marie Lang und Marie Lang ist engagiert, engagiert sich für Frauenrechte, gibt eine Zeitschrift heraus. Das zweite, sie engagiert sich auch sozial für uneheliche Kinder und ihre Mütter und finanziert mit anderen Kinderheime für diese oder Heime für diese. Das dritte ist, sie ist gestellt in ihrem Haus, in ihrer Wohnung, stellen sie einen Raum zur Verfügung, wo sich Künstler und sozial engagierte, liberal eingestellte Menschen treffen. Das ist zum einen verkehren dort Altenberg und Hoffmannsthal. Und in dieser spannenden Familie wächst Marie Lang auf, die eben in zweiter Ehe mit Edmund Lang, einem Anwalt, verheiratet ist. Sie hat bereits einen Sohn aus erster Ehe und war ursprünglich mit dem Hofjuwelier Köchert verheiratet. Diese Familie Köchert spielt in der Folge für Erwin Lang eine große Rolle. 1911 gibt es die erste Ausstellung von Erwin Lang gemeinsam mit Kokoschka, mit Feistauer, mit Kollig, die sich auf der Kunstgewerbeschule getroffen haben. Und diese Ausstellung wird zu einem Skandal, zu einem extremen Skandal. Das ist auch ein Grund, wieso der Hagenbund seine Halle verliert, seine Ausstellungshalle verliert. Das Wiener Morgenblatt schreibt zum Beispiel über Kokoschka, die am meisten angegriffen wird. Das sind reine Alkoholfantasien. Früher hätte man die Zwangsjacke dafür bekommen. Erwin Lang ist nicht nur künstlerisch begabt, er ist auch ein sportlicher Mensch. Er spielt zum Beispiel, was mich interessiert, ich bin Fußballfan beim Wiener Cr Fußball Club und werde Meister, spielt. Es gibt zum Beispiel ein Foto, wo er neben dem Hugo Meisel, dem großen österreichischen Trainer, abgebildet ist. Das dritte ist, Erwin Lang ist ein Womanizer, also seinen ersten unehelichen Sohn hat er mit 17 und er wirbt um Grete Wiesenthal. Grete Wiesenthal war die Tänzerin am Beginn dieses Jahrhunderts, die den Ausdruckstanz, den Tanz revolutionierte. Er heiratet Grete Wiesenthal und geht mit ihr auf Tournee in ganz Europa und malt und zeichnet sie. Aus dieser Zeit stammen hunderte bewegte Bilder, die die Tänze oder die Bewegungen von Grete Wiesenthal zeigen. Er schwimmt faktisch auf einer Erfolgswelle und wie man weiß vom Surfen brechen Wellen und seine Erfolgswelle bricht 1914. Der Kaiser schickt Soldaten aus, haben wir hier in dieser Schule noch gespielt. Also der Kaiser schickt auch Erwin Lang in den Krieg und Erwin Lang hat das, sage ich mal, das Glück, dass er bereits bei der ersten Schlacht im September 1914 im Osten gefangen genommen wird. Er kommt in Kriegsgefangenschaft. Kriegsgefangenschaft ist ist kein Vergnügen. Sibirien ist eisig und kalt, im Sommer Stechmücken, aber er ist Offizier und Offiziere sind privilegiert. Er kann dort zum Beispiel Zeichenkurse halten oder wird eingespannt für die Produktion von Werbematerial. Ende 1917, Anfang 1918 wird er aus der russischen Kriegsgefangenschaft entlassen. Er kehrt nicht gerade über Russland zurück, sondern nimmt den Weg über China, gemeinsam mit dem späteren Architekten Brenner, also zu zweit. Und in China bleibt er zwei Jahre und beschäftigt sich dort intensiv mit dem Holzdruck, der ja in China viel weiter entwickelt war. Im Herbst oder Spätherbst 1920 kehrt er nach Wien zurück und er findet eben Wien radikal verändert vor. Also Wien ist voll mit Arbeitslosen, mit Hungernden, mit Kriegsgrüppeln. Und in dieser Zeit der Mangelwirtschaft und der Inflation ist Kunst nicht gefragt. Zweite ist, was ich verstehe, also die Grete Wiesenthal hat nicht sechs Jahre auf ihn gewartet, also es kommt zur Scheidung und Erwin Lang, meines Erachtens die fruchtbarste Zeit und die produktivste Zeit von Erwin Lang fällt aber in die 1920er Jahren. 1922 schafft er einen Holzdruckzyklus über Michael Kohlhaas. 1925 macht er einen elfteiligen Wiederholzdruckzyklus über über gotische dome und gerade über diese gotischen dome schwelgen die kritiker das eine ist der haimito von dodara das zweite ist der richard billinger das ist so ein schwülstiger dichter und schriftsteller, der eben huldigt diese gotischen Töme. Die gotischen Töme sind Erlösung aus dem Alltäglichen für ihn. Mir gefallen die Holzdrucke aus den 30er Jahren, zum Beispiel über den Holzfäller Besendorfer, besser. Die zeigen nicht irgendwie Erlösungsfantasien, sondern die bilden ab die Schwere von Arbeit. Erwin Lang zieht, also heiratet 1926 Ingela Dullnick und zieht mit ihr Sommers in Salzkammergut. Also er kauft sich ein Haus am Traunsee oder in der Nähe des Traunsees und lebt, also die Ingela Dullnig bekommt dann zwei Söhne von ihm. Dullnig bekommt dann zwei Söhne von ihm und dieses Haus im Altmünster wird auch wieder zu seinem Sammelpunkt von Künstlern, wo sehr unterschiedliche Künstler hinkommen. Aber eine sehr enge Freundschaft dürfte mit dem Richard Billinger bestanden haben, der ja später Karriere macht. Und das zweite ist Ernst August von Mandersloh, der in Gmunden wohnte und arbeitete, der auch eine Rolle spielen wird. Und in den 30er Jahren gibt es viel Anerkennung für Erwin Lang. 1933 erhält er den Ehrenpreis der Stadt Wien. 1934 vertritt er mit Kolik und mit Züllov Österreich auf der Biennale. 1935 stellt er mit Georg Ehrlich und anderen in Brüssel aus. 1936 geht er auf eine Wanderausstellung in den USA. Und dann kommt es wieder zu einer großen Zäsur. Diese große Zäsur ist der März 1938 und dieser März 38 hat einerseits eine große Auswirkung auf seine Freundschaften. Das eine ist, viele seiner Freunde verlassen das Land, der Georg Ehrlich, der Oskar Kokuschka geht von Berlin nach London und andere machen Karriere. Und die, die Karriere machen, das sind also dieser Richard Billinger, der schreibt Drehbücher für Veit Haalan und für Louis Trenker und erhält 1941 den Gau-Kulturpreis für Literatur in Oberdonau. Der Zweite, der Karri Organisation Kraft durch Freude aufsteigt. Und der dritte ist eben der angesprochene Ernst August von Mandelsloh, der zum GAU-Kulturbeauftragten für Bildende Kunst aufsteigt. Und in der SS zum Rang eines Sturmbahnführers. Und in der SS zum Rang eines Sturmbahnführers. Und die, also insbesondere der Ernst August von Mandelsloh, spielt eine Rolle, dass Erwin Lang, der sofort als Halbjude, und das ist eben das Fantastische an diesem Bild, dass es ein Halbjude gemalt hat, dass er wieder eine Arbeitserlaubnis bekommt. Jetzt, wie ist es mit seiner Karriere weitergegangen? Das ist auch interessant. 1945 wird die Salzkammergut-Künstlergilde reaktiviert und Erwin Lang wird Vorsitzender der Salzkammergut-Künstlergilde reaktiviert und Erwin Lang wird Vorsitzender der Salzkammergut Künstlergilde. Und ich sage, er wurde das deswegen, weil alle anderen nationalsozialistisch verhaftet waren. Nicht verhaftet, sondern sie waren nationalsozialistisch engagiert und hätten nicht eine Vorsitzendenrolle übernommen werden. Also er wird 1946 Vorsitzender der Salzkammergutgilde und kann aber nicht mehr, ich würde auch sagen, er ist ein gebrochener Mensch, er kann nicht mehr an dieser Kunstphase vor dem Zweiten Weltkrieg anknüpfen. Stirbt 1962 in Wien. Ich war ja 36 Jahre Lehrer und habe mich auch für Kunstgeschichte natürlich immer interessiert. Auch die Geschichte vom Erwin Lang ist ja eh bekannt durch den Herrn Schörnamer. bekannt durch den Herrn Schörnamer und da braucht man nichts zufügen. Das ist die Zeit gewesen. Wir haben auch Angebote eingeholt, was kostet das, wovon redet man, damit man das auch sachgerecht abtragt. Man kann es nicht in einem Stück entfernen, man muss es natürlich entsprechend zerschneiden, fachgerecht zerschneiden und dann auch wieder gut lagern und anschließend einer neuen Verwendung zuführen. Der Grundsatzbeschluss wurde gefasst im Gemeinderat im Zuge der ganzen Neuentwicklung, der Abbrucharbeiten, Neuerrichtung der Schule, das Fresco bestmöglich zu erhalten. Man muss vielleicht wissen, wir haben da sehr viele Quadratmeterung der Schule, das Fresko bestmöglich zu erhalten. Man muss vielleicht wissen, wir haben da sehr viele Quadratmeter in der Schule. Damals wurde großzügig gebaut in den öffentlichen Räumen. Heute muss das Land sparen. Es ist schwer, das am Punkt zu bringen, weil es ein Anliegen ist, dass das nicht wegkommt, dass da nicht der Bagger durchfährt, dass das nicht wegkommt, dass da nicht der Bagger durchfährt, dass das nicht verschwindet. Dass dieses Zeitdokument aus den 40er Jahren erhalten bleibt und das ist ein Teil der Forchtdorfer Geschichte und ein Teil der Geschichte der Forchtdorfer, die eben alle das kennen. Aber wie gesagt, es ist in die Köpfe nicht rein, weil es kaum erklärt wurde. Es wird wahrscheinlich so sein, Furchterwüste ist ja eine dynamische Gemeinde. Es gibt mehrere öffentliche Gebäude, wir haben einige Themen in der Zukunft, wir haben die Gartenschau im Jahre 2031. Es macht sicher Sinn, dass man sich überlegt, ob man das Fresko auch woanders einzusetzen, wo es dementsprechend auch zu Geldtun kommt. Es muss erhalten bleiben und ich lasse mich dann anbinden mit einer Kette. Ok. Das ist deine letzte Aktion. Die Kette ist nicht mehr da. Nein, ich lasse das auch gar nicht zu. Es wird nicht passieren. Nein. Ich bin da zuversichtlich, dass das erhalten bleibt. موسیقی در موسیقی درسته Thank you.