Hier läuft auch alles. Okay, dann starten wir. Es ist schon losgegangen. Also. Ja. Wir sind jetzt 58. Folge. Mhm. Und wir nehmen heute wieder bei DorfTV auf, weil die Mikrofone so cool da sind. Aber DorfTV hat auch das Studio neu gemacht und wir probieren jetzt quasi das Podcaststudio aus und nehmen gleichzeitig auch noch auf. Aber es gibt ja diesen Stress von unseren ZuhörerInnen, die sagen, dann verpassen sie was, wenn es und das nervt, weil dann will ich auf Spotify auch noch zugucken. Ich habe mir jetzt Folgendes überlegt, Caro. Wir machen ganz normalen akustischen Podcast auf den bekannten Kanälen. Aber wer uns gucken will, kann einfach auf DorfTV dann das angucken. Das ist eine gute Idee. Oder? Weil dann ist es einfach klar getrennt und man kann es einfach ignorieren. Kann man? Weiß ich nicht. Oder hat man dann FOMO? Fear of Missing Out? Ja, kann natürlich sein. Weil wir werden natürlich über alles hier reden, was im Studio zu sehen ist. Ja, weil ist dir der Teppich aufgefallen? Der Teppich ist mir aufgefallen, vor allem sind mir auch deine schönen Schuhe aufgefallen. Ja, die sind niegelnagelneu. Das ist heute der erste Einsatz. Also für alle, die die akustische Version hören, es sind bronzefarbene Schuhe mit Leopardenelementen, Sneakers, so knöchelhoch. Und ich bin neidisch. Ich habe meine ganz ausgetretenen, leicht dreckigen Salbeibeifarbenen... Salbeifarben, Adile. Darf man marken? Egal. Du machst da wirklich keine Werbung. Und schön, dass wir über unsere Schuhe reden, weil ich habe es nicht einmal geschafft, heute Morgen gleiche Socken zu finden. Echt? Mir ist noch nicht mal aufgefallen, dass die nicht gleich sind, weil sie sind doch ähnlich cremefarben. Na schön, dass wir sie jetzt thematisieren. Ja. Und um noch richtig zu nerven, also der Teppich, der hier liegt, das ist ein Teppich von unserer allerersten gemeinsamen Straßenkunstshow von den Squeezed Peaches. Oh Gott, ja. Und mir hat eben die Sigrid von DorfTV gesagt, ich soll unbedingt, darf ich überhaupt Namen nennen, die Laura von DorfTV, gesagt, ich soll einen Teppich mitbringen. Da habe ich gesagt, ich nehme den mit, so einen kleinen Nostalgie-Flash für dich. Ich fühle mich sehr wohl. Sehr gut. Ja, ich auch. Ich habe es letztes Mal total vergeigt. Ich hätte es mitgehabt, aber einfach nicht eingesetzt. Wir haben nämlich tatsächlich Jingle bekommen. Ja, stimmt. Ich habe mich gefragt, was ist los mit den Jingle? Du hast es angeteasert. Ja, und dann habe ich es einfach nicht gemacht. Du hast es einfach nicht gemacht. Und ich könnte jetzt mal, also es sind drei es sind drei Jingle haben wir geschickt bekommen. Oh Gott, ist das schön. Alle von demselben Interpreten? Ja. Wer ist überhaupt der Creator? Warte, das ist eine Laura natürlich. Ich lese das mal vor, weil wir müssen jetzt vor dem Jingle ein bisschen, weil wir nehmen jetzt ja den neuen Jingle dann. Ja, also generell. Nein, wir nehmen den jetzt mal für die Folge. Okay, nein, ich bin aufgeregt. Ja, ich bin eh offen. Hallo ihr Lieben. Anbei sende ich euch drei Versionen von Hase tot. Heute auf die Schnelle auf meinem E-Piano aufgenommen. Die normale Version habe ich mit dem Jingle im Ohr gespielt, also Original Tempo. Die beiden anderen Versionen habe ich nach Gefühl beziehungsweise Stimmung gespielt. Die Orgel ist etwas getragener. Was auch immer ihr damit tun oder nicht tun wollt, ich stehe euch hiermit zur Verfügung. Ich freue mich auf die nächste Live-Aufnahme des Podcasts. Ja, haben wir gerade gar nichts im Aussicht, ne? Ja, bucht uns. Ja, Folge 60 wäre cool. Das wäre, warte mal, jetzt dies Juni, Juli für August, wäre doch nicht schlecht. Falls nur wer für seine Sommerparty eine nette Auflockerung braucht. Alles für August wäre gut. Freue mich auf eure treue Hörerin Laura. Also wir haben jetzt hier Hasetod Orgel, Hasetod Normal und Hasetod E-Piano. Okay, los. Was soll ich denn spielen? Ich will zuerst mal das Normale. Das Normale. Okay, los. Was soll ich denn spielen? Zuerst mal das Normale. Das Normale, warte mal. Ich hoffe, das spielt es jetzt damit ab. Ich habe hier diese Box. Vielleicht müssen wir unsere Kopfhörer lupfen dafür. Okay. Ich lupfe. Oh, also da marschiert schon wer ein, oder? Ja. Oh warte, jetzt hab ich, ja, das wird das zweite, ja. Ja, es ist so ein bisschen Marsch, aber ich weiß eh vorher auch. Ja, also ich finde, da könnten jetzt schon so in schwarz-weiß gekleidet die Leute zum Opernball reinkommen und so für die Quadrille. Aber ich habe auch ein bisschen so einen Volksschullehrermusikunterricht-Touch wahrgenommen. Den Vibe habe ich auch. Ja, ja, schon so ein bisschen mit Drill gespielt. Ja, ja. Sollen wir alle drei gleich rausfangen? Ja, ja so mit, so ein bisschen mit Drill gespielt. Ja, ja, ja. Sollen wir alle drei gleich rausführen? Ja, alle drei. Das ist mal das Gesamtwerk. Jetzt machen wir Hasetod E-Piano. Oh, das ist geil. Findest du? Ich finde das total... Das nimmt mich irgendwie mit. Da passiert was in mir. Passiert dir was? Machst du es nochmal? Ja, mach nochmal. Machst du es nochmal? Bei mir passiert auch was, aber... Mach noch was. Von mir passiert auch was, aber... Also ich glaube, so würde es auch klingen, wenn ich es auf dem Klavier spielen müsste. Okay. So ein bisschen, ich finde es ein bisschen genervt. Das kann man gleich so nachäffen, nervig, oder? Ja, ich finde aber, es hat auch so einen Beat, zu dem man sich ein bisschen mitbewegen will. Ja, dann... Ich mache noch Orgel, oder? Okay, wir haben die dritte Version. Ja, passt. Baller mal alle raus. Okay. Alter, das ist der Abgesang, oder? Also, wenn wir mal irgendwann in die Stephansdomglocken bimmeln, die Pummerin, weil nichts mehr los ist, weil wir keine Sachen mehr kriegen, weil die Menschheit nicht mehr datet, dann ist das Intro und Outro, oder? Ja. Und ich habe tatsächlich da ein bisschen so Hochzeitsmarsch-Vibes. Ach so, weil irgendwann alle verheiratet sind, gibt es auch keine Dating-Stories mehr. Fahrrad. Ich brauche das nochmal. Darf ich nochmal? Also weil irgendwann alle verheiratet sind, gibt es auch keine Dating-Stories mehr. Fahrrad. Ich brauche das nochmal. Darf ich nochmal? Ja. Ja, es hat halt ganz klar diesen christlichen Vibe. Man geht so in ganz großen, aber bestimmten Schritten auf den Altar. So, da geht man immer so eins weiter, oder? Das ist total geil. Also nachdem wir es jetzt verwenden dürfen, falls Leute heiraten und unbedingt Haseltut Orgel verwenden wollen, es sind 19 schnelle Sekunden, die da den Weg fahren. Man muss schon sprinten. Man muss sein richtig. Man muss so mit so großen Stelzen gehen, damit man das kommt. Oder in einer ganz kleinen Kirche. Ja, ja. Aber es ist auch geil, wenn man dann einfach nicht bis zum Altar kommt und die Musik aufnimmt. Ich finde das extrem witzig. Diese 15 Sekunden ohne Musik. Und dann, ja, sollen wir es nochmal abspielen? Ja, dann spielen wir es nochmal und dann geht es noch einen Schritt weiter. Und es fängt einfach mit so einem geilen Satire-Moment an. Ja, großartig. Ja. Man sollte es nicht so ernst machen. Willst du nicht mal heiraten? Ja. Magst du? Also. Aber ich weiß nicht, ob was der Kirche wird, schwierig. Achso, ja, die ist nicht so offen. Nein. Und das liegt nicht an Haseltod. Ich glaube, so Jagd und Kirche passt, oder? Ja, ich glaube, das. Ja, das geht. Ja, was sagen wir? Ich finde es ziemlich geil. Ich finde überhaupt die Kreativität cool. Die verschiedenen Versionen, das taugt mir halt voll. Das haben wir auch gewünscht, so verschiedene musikstile ich finde auch schön dass jetzt hier mal so ein solo künstlerin gestartet hat das gibt auch so für bands jetzt noch so dass noch ganz viel freiraum also ich wünsch mir eine reggae version ich wünsch mir eine chorversion so mehrstimmig es hat zwar keinen Text, aber das kann ja kommen. Da kann man doch was machen. Da kann man viel draus machen. Oder eine Jazzversion. Also wirklich, tobt euch aus. Wir sind bereit. Es kommt jetzt kein Jingle mehr, oder? Nein, ich glaube nicht. Aber am Schluss machen wir nochmal unseren dann. Ja, passt. Okay. Ja, okay. Passt. Ich schreibe mir sehr oft, dass es bei Folge 58 dabei war. Wie startet man jetzt? Ich wollte dir ja was erzählen. Ah ja. Ich bin angekommen in Linz heute. Und man muss ja, wenn man in Linz aus dem Bahnhof rausgeht und in den Wissensturm will, dann muss man über diesen Bahnhofsvorplatz. Diesen komischen Muschelbrunnen. Ja, und diesen Löwen. Ja. Und es ist große Tradition in Linz, dass einschlägiges Klientel da abhängt auf diesem Bahnhofsvorplatz. Und natürlich hat mir jemand beim Vorbeigehen was zugerufen. So ein Typ. Catcalling oder was? Catcalling. Und ich war richtig begeistert, weil es gibt ja viele Möglichkeiten, was man da nachschreien kann. Ganz viele, also wirklich so palette shady dingen die man sagen kann zu einer frau die vorbei geht und er hat sie entschieden für sex ist cool sex ist cool nachgeschrieben und ich hab mir gedacht, ja, stimmt. Thanks for the information. Er hat davor auch noch irgendwas gesagt, das ich nicht verstanden habe. Weil im Endeffekt ist es ja, das ist so ein indirektes Catcalling, weil er es ja nicht, ey Schneckerl, geiler Arschbrot, sondern Sex ist cool. Ja. Zwinker, zwinker, so irgendwie, oder? Er hat wahrscheinlich gehört, in neun von zehn Fällen klappt das. Ja. Ja, ich weiß auch nicht. Ja, also ich war richtig begeistert. Also begeistert irgendwie schon, weil man denkt, ja, man kann sich für so viele Dinge entscheiden, die man sagt in so einer Situation, aber er hat sich für Sex, ist cool, entschieden. Ja. Ja. Aber ich gehe nachher nochmal vorbei, weil ich wollte dann was Besseres sagen. Vielleicht fällt uns ja auch was ein, was du ihm dann... Ah ja? Also Tomcat-Calling wäre das dann, oder? Ja, Tomcat-Calling. Tomcat ist doch der Kater. Ach so. Oder? Keine Ahnung. Ja, Tomcat ist der englische Begriff für Kater, meine ich. Okay. Aber jetzt, wo du es nicht weißt, bin ich natürlich total verunsichert. Ja, aber ich bin certain up to date. Im Englischen, deswegen ist es gut. Ich habe noch ein paar andere Sachen für dich. Ja, okay. Baller los. Nämlich ein paar Zuschauer. Da habe ich habe noch andere sachen für die ja okay weil er nämlich aber zuschauer kommentare zu unserer letzten folge moment wo vor wird es und zwar habe ein kommentar zu mondflösser ach geil ich weiß gar nicht mehr, was wir geredet haben in den letzten Folgen über Mondflässerl. Dass die in Wien nicht so heißen. Ja, genau. Das war das. Okay, pass auf. Zum Thema Mondflässerl schreibt uns eine Laura. Wir in der Steiermark sagen Mondweckerl dazu. Mein Mann ist Oberösterreicher. Wir hatten im Laufe unserer Beziehung schon einige hitzige Debatten, wie man das Ding jetzt richtig nennt. Ob acht. Inzwischen werden beide angeboten, immer mit und ohne Bestreuung. Und ob man so ein Mohnsalzflässerl auch süß etwa mit Marmelade essen kann? Ich never ever, mein Mann surely. Ich könnte noch mehr erzählen, aber das würde vermutlich den Rahmen sprengen. Wir nennen es bei uns den Flässerl-Konflikt. Sehr gut, der Flässerl-Konflikt. Ja. Das finde ich gut. Ich finde es aber auch, was sagst du zu dem Salz-Mohn-Flässerl-Marmelade-Thema? Ich finde, es kommt total darauf an, für was ich das Fläscherl verwende. Ich finde halt die harten Salzkristalle immer ein bisschen too much für mich. Du immer bohr runter. Ja, genau. Also es liegt halt dran, wie großzügig es bestreut wurde. Für Marmeladenbrot nervt es mich. Aber wenn du jetzt so ein Butterbrot mit Käse aufschnitt, weiß ich nicht, hast, dann ist natürlich schon ganz geil. Ich finde tatsächlich auch diese Salz-Marmelade-Kombi ein bisschen geil. Ah, vielleicht muss ich mich da einfach mal, das muss ich vielleicht einfach mal machen. Ich denke mir dann immer, zu viel Salz ist nicht gesund und dann nehme ich das ohne. Da denke ich viel zu viel nach und das ist Schwachsinn, weil es ist ein weißes Brötchen. Ja, voll. Es ist ja weg, das ist eh schon wachsinn, weil es ist ein weißes Brötchen. Ja, voll. Es ist ja weiß, es ist ja weg, es ist eh schon wurscht. Ja, es ist obsolet. Und ab und zu kann man sich es ja gönnen. Trotzdem, hast du auch das Gefühl, wir übersteuern manchmal ein bisschen? Nein, aber ich achte auch nicht drauf. Ich weiß nicht. Soll ich mir, ich kann mir ein bisschen lassen zurücklehnen. Mein Ahr bröselt im Ohr. Ich stelle jetzt mal eine Frage an die Technik, weil wir haben heute einen Technik-Peter hier sitzen, der uns den... Technik-Peter. Die Frage ist, soll ich einfach prophylaktisch ein bisschen runterpegeln? Zwei runter? Zwei runter. Okay. Technik-Peter hat auch schöne Schuhe. Technik-Peter trägt Schuhe. Technik Peter trägt Converse in Olivgrün. Echt wahnsinnig sauber. Ich weiß nicht, wie Menschen das schaffen, dass Schuhe so sauber bleiben. Das ist immer ein Rätsel. Wenn du damit nicht in den Stall gehst. Ach so, ja. Er hat gerade neu rüber geflüstert. Ach so, neu, okay. Danke Technik Peter für den Support, gerade für die Off-Tropics. Hast du noch mehr Feedback? Ja, ich habe auch noch Feedback. Ich habe noch was. Zum Thema Teebeutel. Ja. Hallo, das gesuchte Wort ist Teebeutel-Anhänger. Ach. Liebe Grüße vom ewigen Tee-Junkie. In Klammer, in einem kaffeesüchtigen Team eine kuriose Exotin. Oh. Aber das ist gar nicht schlecht, glaube ich, wenn man in einem Kaffeehaus oder so arbeitet oder in einem Team, wo alle Kaffee trinken, wenn man dann keinen Bock auf Kaffee hat, weil man dann ein bisschen weniger... Also stell dir mal vor, du arbeitest jetzt bei einer Pralinenfabrik und liebst Pralinen. Dann bist du ja die ganze Zeit in Versuchung und schadest ja deinem Körper. Versuchung und schadest ja deinem Körper. Wenn du jetzt aber dann einfach sagst, ich mache jetzt, ich arbeite in einer Pralinenfabrik, weil ich eigentlich Schokolade überhaupt nicht mag, weil ich bin mehr der Gummibärchen-Typ, dann ist das perfekt, weil du nicht in Versuchung bist. Ja, aber würde ich den ganzen Tag mit was beschäftigt sein wollen, was mir überhaupt nicht taugt? Passiert das nicht oft in der Arbeit? Ja. Okay. Ich habe auch noch ein Insta-Feedback zur letzten Folge. Und das ist eine indirekte, kleine Nachgeschichte noch. Also wir kommen jetzt mal so langsam, nachdem wir jetzt 17 Minuten keine Geschichte haben, kommen wir jetzt mal so langsam, wir starten mal so langsam weg. So, hier, pass auf. Es fängt super gut. Es sind viele Smilies drin. Die werde ich jetzt nicht wiedergeben. Ihr zwei seid einfach die freshesten. So geil erzählt, so auf den Punkt und einfach komplett zum Feiern. Habe es angehört und mir nur gedacht, exactly that. Danke. Ihr zwei seid einfach brutal lustig und irgendwie wie gedacht, exactly that. Danke. Ihr zwei seid einfach brutal lustig und irgendwie wie Therapie mit zwei Promille. Ich hab dann, ich hab dir das ja dann weitergeschickt und dann hab ich so gedacht, ich weiß gar nicht, wie man sich das vorstellen muss und dann hab ich zurückschrieben, ah, danke, dein Feedback motiviert extrem. Ich hab dann noch eine Frage zur Zwei-Promille-Therapie. Welche Seite hat denn da die Zwei-Promille? Ja. Und dann hat Laura geantwortet, die Zwei-Promille kommen, glaube ich, einfach automatisch dazu, sobald man anfängt, über Dating zu reden. Ach so. Na, weil das war mein erster Gedanke. Bin ich betrunken bei der Therapie? Ja. Und der Therapeut ist nüchtern oder ist der Therapeut betrunken? Was eine spannende neue Therapierichtung sein könnte, weil Betrunkene sprechen immer die Wahrheit, wie wir wissen. Oder sind beide betrunken? Ich weiß es nicht. Es gibt ja jetzt schon so Therapieformen, wo mit Drogen experimentiert wird, wo man quasi auf, keine Ahnung, MDMA oder LSD seine therapeutischen Erfahrungen macht. Alkoholtherapie haben wir noch nicht drüber nachgedacht. Passiert aber jedes Wochenende. Ich glaube, da ist ganz viel besorgniserregend. Ich glaube auch, das ist der Standard. Ganz viele besorgen den Niedersachenpaar. Ich glaube auch, das ist der Standard. Ja. Und das zweite Feedback ist von Hallo liebe Mädels, ich muss leider noch etwas zur Jagdhütten-Peter-Geschichte ergänzen. Leider? Leider. Ich finde das auch völlig, also ich finde das voll in Ordnung. Ich finde es auch in Ordnung. Weil mir der wichtigste Teil einfach komplett entfallen ist. Okay. Ich weiß nicht, ob es der wichtigste Teil ist. Weil er komplett entfallen ist. Eine Freundin von mir hat ebenfalls euren Podcast gehört. Sehr gut. Und meinte danach nur, Laura, die Geschichte ist noch gar nicht fertig. Und sie hatte recht. Denn ich habe komplett die legendäre Salami- Eskalation vergessen. Weißt du, das war diese Endgegner-Dürüm-Nummer? Ja, das Dürüm. Das Dürüm und die Jagdhütte. Also Peter war nämlich wahnsinnig stolz darauf, dass er Jäger ist. Das war ja das, wo wir die Mühlviertler Big Five durchgequatscht haben. So stolz, dass er irgendwann beim Date eine riesige Salamistange hervorgeholt hat. Man kann nicht anders als fallisch denken, oder? Okay, er holt seine Salamistange hervor. Ich denke mir so, aus der Salamischeide zückt er das da ja in so einem moment wo man das gespräch ins stocken gerät kann man das schon machen ich denke diese kombi auch mit riesiger Salamistange ist einfach gut, oder? Das ist großartig. Gott, was ist das? Warte, ich lese den gesamten Satz, der ist noch nicht fertig. Es kommt noch ein Nachsatz, warte. Ich versuche mir wieder zu verlieben. So stolz, dass er irgendwann beim Date eine riesige Salamistange hervorgeholt hat, als würde er mir gerade den olympischen Fackellauf des Fleisches überreichen. What the fuck? Der olympische Fackellauf des Fleisches. Diese Laura kriegt für mich einen Literaturpreis. Hast du auch mit Tränen gelacht? Ja. Okay. Haut uns die riesige Salami total raus. Und dann meinte er ganz feierlich, die schenke ich dir. Wow. Und natürlich habe ich die mitgenommen. Ja, klar, hat er geschenkt. Hallo, ganzes Salami. Ich meine, wenn dir ein Mann nach einem Tinder-Date im Wald eine meterlange Winzerlami schenkt, dann nimmst du die einfach aus dem Stink mit nach Hause. Die meterlange Pfingst. Oh Gott, eine 17. Das ist noch nicht fertig. Wir müssen an dieser Stelle abbrechen. Wieso haut uns das denn so aus der Bahn die Meter rein? Scheiße. Und Wurstsachen sind immer schwierig. Scheiße. Wurstsachen sind immer schwierig. Okay. Gut. Am Montag habe ich dann meiner Arbeitskollegin die komplette Geschichte erzählt. Also der Kollegin mit der legendären Idee der Feedbackbögen. Und wir haben so gelacht. Ja, wir auch. Also, dass halt wirklich niemand mehr normal atmen konnte. Am späten Montagabend bekam ich plötzlich eine Nachricht von... Ich habe den Namen gesagt, von Peter. Das müssen wir raushauen. Ja, noch mal ein Piep drüber. Am späten Montagabend bekam ich plötzlich eine Nachricht von Peter. Du, ich hätte eigentlich schon gerne meine Salami wieder. Wie kann man denn wie kann man denn Essen zurückverlangen? Wirklich? Oh mein Gott. Sie hat wirklich das Beste vergessen. Er wollte sein Salami wieder. Okay. Diese Salami waren Bedingungen geknüpft. Und in diesem Moment wusste ich sofort, der Mann wollte keine Salami zurück. Der Mann wollte einen Vorwand. Er wollte mich wiedersehen. Und plötzlich hatte ich ein Problem. Du bist total verweint. Total glänzende Augen. Denn diese Salami-Stange war gigantisch. In Großbuchstaben geschrieben. So groß, dass es absolut unglaubwürdig gewesen wäre zu sagen, sorry, habe ich schon aufgegessen. Nicht einmal nach meinem Dürumsieg wäre das glaubwürdig gewesen, also musste ich schnell reagieren. Am nächsten Morgen, also gleich am Dienstag, hatte ich die komplette Salami mit in die Arbeit genommen. Und dort kam es zur vermutlich absurdesten Salamijause Oberösterreichs. Während ich die komplette Tinderwald-Geschichte erzählt habe, wurde diese riesige Jägersalami kollektiv von meinen Kolleginnen vernichtet. Wow. Oh mein Gott. Wunderschön. Wunderschön, wirklich. Ich glaube, das wird meine Lieblingsgeschichte 2026. Ich sag's. Die meterlange Wildsalami. Ich find's auch. Ist ganz groß. Caro, wir brauchen eine Geschichte, weil sonst hat die ganze Folge keinen Titel. Was machen wir denn? Willst du eine? Ich kann mal eine. Ich hab Partypeter, Dramapeter, Taxipeter im Angebot. Was hättest du denn gern? Ich kann einfach blind zieren. Ja. Okay. Wie bei meiner Tarotkarte. Dramapeter. Das der meine letzte wahl gewesen super passt vielleicht ist es gut zum runterkommen nach der meter langen salami also also Also… Also… 2024 in Oberösterreich habe ich jemanden auf Tinder gematcht. Vom Schreiben her dachte ich, wow, der Typ klingt vernünftig, emotional intelligent, charmant, kein Hirn wie ein Nudelsieb. Ich dachte mir, okay, vielleicht ein Lichtblick in der wilden Welt der Dating-Abgründe. Ist nicht immer so leicht. Wir treffen uns in einem Café. Ich sehe ihn und denke, aha, Profilbilder lügen. Das ist ein bisschen ein Problem. Auf den ersten Blick nope, nicht mein Typ. Das ist ganz doof, weil das ist so, man geht ja mit der Erwartung rein und dann kommst du hin und denkst, ah, naja, vielleicht ist er ja aber nett. Also es ist ganz doof, wenn schon der erste Teil nicht so passt. Also damals, wie ich noch gedatet habe, habe ich absichtlich auch Bücher reingeben, wo ich nicht in meinem allerbesten Licht erscheine. Ja, macht Sinn. Weil ich mir gedacht habe, hey, Realismus auch für mich. Weil sonst gehe ich zu dem Date und glaube, ich muss super perfekt sein. Voll, das Erwartungsmanagement des Gegenübers ein bisschen haushalten mit. Ja, genau. Also, er sitzt da, wippt mit den Knien wie ein Pavian auf Energydrinks und zittert so stark, dass ich fast Muttergefühle bekomme. Ernsthaft. Ich überlege kurz, ob ich ihm eine kleine Kuscheldecke bringen bringen soll um ihn zu beruhigen und in den schnuffi ton hier sind nicht gibt es nicht ja es ist es ist so ein maus und nervös kann man kann dann wirklich verstecken. Nein, kann man nicht. Ich finde es immer schön, es zu thematisieren, wenn ich nervös bin. Ich sage dann einfach, dass ich nervös bin. Das nimmt ein bisschen den Druck raus. Um ihn locker zu machen, bestelle ich zwei Bier. Ich frage mich, ob er beide Bier gekriegt hat oder ob sie auch eins drin hat. Vielleicht löst sie es noch auf. Ich glaube, sie taten ihm richtig gut. Also beide. Er hat tatsächlich beide. Zwei Bier für den nervösen Herrn. Das ist aber auch geil. Nein, nein, die sind beide für dich. Gönn dir. Was ist das für ein geiles Date-Auftakt? Oder wenn du zwei Bier bestellst und die beide rüberschiebst? Großartig. Finde ich gut. Ich hatte plötzlich das Gefühl, ich spiele die Rolle der fürsorglichen Barkeeperin in einer absurden Sitcom. Dann begann er. Oh mein Gott. Der Mann hatte einen Sailing-Skript, also die schlimmste Familiengeschichte am Stück. Was ist denn Sailing-Skript? Ich habe das noch nie gehört, den Ausdruck. Also das heißt auch Segel-Drehbuch oder so, oder? Ich habe es nicht verstanden. Ich habe es versucht zu googeln und auch beim Googeln keine Antwort entdeckt. Also es gibt zwei Möglichkeiten. Da ist ein Fehler passiert oder das ist ein total krasser Begriff, Fachbegriff, der es noch nicht mal ins Internet geschafft hat. Zum Internet voll genuschelt. Ins Internet. Ins Internet. Vorher ist jemand, vielleicht auch diese Laura, uns auf... Also sie schreibt ja dann, also die schlimmste Familiengeschichte am Stück. Aber... Oder die schlimmsten Familiengeschichten am Stück. Es scheinen mehrere zu sein. Sailing Script. Aber das heißt, der Typ erzählt jetzt einfach nach zwei Bier erzählt er dann einfach so seine ganzen Familien dran. Ja, ich meine so Seeleute. Also Seemannsgarten mäßig vielleicht so oder dass die dann verschiedene Stationen machen und überall was erleben. Wir wissen es nicht. Bitte klärt es uns auf genau oder lasst uns für immer im ungewissen und somit alle die den podcast hören es gibt ja auch nicht ich bin los ich mach mal hier. Das passt jetzt überhaupt nicht. Aber ist egal. Ich muss die auch nicht auf der Arbeit kommen. Raus, bitte. Also, er hatte ein Seelingscript. So schlimm, dass man denkt, das ist kein Date, das ist Therapie auf Probe. Oh nein. Ich sitze da, nicke, lache nervös und plane innerlich schon, wie ich diese Episode überlebe. Das ist ja wieder viel zu nett, ne? Ja, ja, ja. Ich wollte ihm helfen und fühlte mich wie ein menschlicher Notfallknopf für eine totale Lebenskatastrophe. Gott. Ich versuche zwischendurch die klassische Lulu-Ich gehe auf die Toilette, Masche. Warte mal. Was ist die? Und dann aus dem Fenster raus oder was? Ja, ich meine, ich verstehe schon, wenn eben das voll furchtbar ist, dass man sich mal einen Break nimmt und einfach sagt, man muss aufs Klo, obwohl man gar nicht muss. Ja, einfach um auch mal durchzuatmen und sich selber zu überlegen, mit welchem Konzept gehe ich jetzt wieder zurück. Um die Panikattacken wegzuatmen. Um auch das Beide überleben können und erhobenen Hauptes die Szene verlassen können, weil es ja ein Script auch ist. Genau. Ich verschwinde kurz, bezahle heimlich die Rechnung, natürlich komplett, weil mir der arme Junge so leid tat. Und dann denke mir, okay. Auch eine Masche. Das war clever. Vielleicht glaubt er jetzt, alles ist entspannt. Spoiler, falsch gedacht. Aber ich verstehe den Move nicht ganz. Sie geht aufs Klo und auf dem Weg dahin zahlt sie. Heimlich. Ja, um wahrscheinlich auch noch Zeit zu sparen, dass man nicht nur auf den Kellner warten muss oder auf die Kellnerin, weil das nervt ja auch dann wird es schon los und ich muss ich hab schon gezahlt dann kannst du so einen schnellen abgang oder schnellen abgang ja vielleicht vielleicht war das ein kleiner effizienz gedanke dahinter ja dass quasi nichts mehr zwischen dir und deiner Flucht steht. Richtig, dass einfach auch diese Diskussion, wer jetzt zahlt. Stimmt, dieses, ah, das ist eine Nervöge. Oder dann liegen da beide Geldtaschen am Tisch und du überlegst, wer zuckt zuerst. Ja, es ist immer so ein kleiner Tanz. Furchtbar. Ja, ich bin dann auch froh, wenn einer einfach sagt, ich übernehme das. Ich finde es auch gut. Meistens. Also jetzt nicht mehr. Aber man kommt ja auch in andere Situationen in die Gelegenheit. Wer erzahlt jetzt die Rechnung? Ja. Ich verdiene so gut im Sozialbereich. Ja, klar. Die Pandemie, die hat da richtig ein Upgrade gebracht. So, jetzt muss man mal schauen, wo ich war. Genau. Ich komme zurück und er will alles zusammenzahlen. Ich habe schon bezahlt. Oh, Junge. Das ist für ihn natürlich ein riesiges Signal. Er denkt, yes, wir haben sicher ein zweites Date. Ich sitze da innerlich tot vor Lachen und gleichzeitig voll Mitleid. Also er hat es als Zeichen der Zuneigung gewertet, dass sie die Rechnung bezahlt hat. Ich weiß nicht, wieso. Also ich finde, Rechnung zahlen heißt gar nichts. Aber das ist vielleicht meine... Also wenn man sagt, ich habe schon bezahlt, das nächste Mal zahlst du, dann wäre es ganz klar. Also so macht man es ja, wenn man so abends so länger beieinander sitzt, dass man so rundenweise zahlt. Oder ich habe das jetzt, ich mache mal einfach und vielleicht das nächste Mal machst du wieder oder keine Ahnung, aber das macht man so bei Leuten, die man gut kennt und wo man weiß, man sitzt auch öfter beieinander. Aber sonst, wenn irgendwer zahlt, zahlt die Person, weil sie einfach gerade einen Gönner hat, oder? Ja. Ja. Ja, okay. Er bringt mich noch zum Zug, ich verabschiede mich artig und fahre heim. Dann kommt die klassische Nachricht. Lust auf ein zweites Date? Ich antworte höflich, nein danke. Und dann kommt das absolute Highlight. Ein gefühlt 20-seitiger Liebesbrief. Ernsthaft, ich musste fast die Kaffeemaschine aus dem Fenster werfen. Was? Was muss passieren, dass man eine Kaffeemaschine aus dem Fenster werft? Ja, da muss schon viel passieren. Er war so enttäuscht, dass ich dachte, oh Junge, das ist kein Brief, das ist ein Manuskript für eine Tragikomödie. Leute, ich habe noch nie so gelacht und geweint gleichzeitig und gedacht, wie kann ein einzelnes Café-Date so viel Drama in nur ein paar Sekunden packen. Zumal ja er auch die ganze Zeit seine Geschichten erzählt hat, oder? Ja, Drama, Peter. Es ist wirklich dramatisch. So ein Lost Soul. Er glaubt, er hat jetzt einen Lichtblick gefunden. Und dann... Hat die Frau keinen Bock auf die Care-Arbeit, sowas. Ja, aber viele Geschichten sind durch enttäuschte Lieben zustande gekommen. Es ist ein Motor unserer Menschheit, enttäuscht zu werden in Liebesdingen. Liebeskummer ist ein großer Antrieb für alles Mögliche. Ja? Ja, glaub schon. Glaubst du, Penicillin ist durch Liebeskummer ist ein großer Antrieb für alles Mögliche. Ja? Ja, glaube schon. Glaubst du, Penicillin ist durch Liebeskummer entstanden? Wahrscheinlich. Hat so in die Petrischale getroffen, dann hingestellt und drei Wochen später. Ja, oder was ist denn das? Shakespeare, Romeo und Julia. Ja, ja, ja. Die Kunst. Der war sicher nicht happy in der Liebe, wie er das geschrieben hat. Kunst profitiert auf jeden Fall von Liebesbeziehungen. Ja, eben. Das ist jetzt so ein bisschen ein wehmütiger Vibe. Ja, und vor allen Dingen, es ist halt so einfach so schlimm, dass dieses Date dann, auch wenn er nicht mehr da ist, noch immer in der Elegie weitergeht. Ja, in der Elegie. Dieses Wort kenne ich nicht. Das habe ich nachgeschlagen. Das ist das Klagelied. Wow. Und ich finde, das ist ein schöner Begriff. Elegie. Elegie. Ja, das ist einfach so eine... So ein bisschen gejammere. Ah. Ja. Und ist elegetisch statt so das... Statt energetisch, genau. Das ist das Gegenteil. Das ist elegetisch. Wie geht es da heute? Statt so, wenn der Vibe nicht nach oben geht, sondern so nach unten, dann ist es elegetisch wahrscheinlich. Ich finde die toll. Wieso kennen wir das Wort? Ich bin heute richtig elegetisch. Aber ja, wir haben einen Bildungsauftrag. Mit ganz viel Elegie aufgewacht. Wenn man aus so einem Albtraum und alles, kennst du das? Wenn du morgens aufwachst und denkst, Alter, was für eine Scheiße. Du wachst mit so viel Negativität auf, weil du einfach den größten Bullshit geträumt hast. Und dann kommst du mit so einem Vibe in den Tag und denkst, wie kriege ich denn den Scheiß jetzt aufgeräumt? Bis du dann nach einer Stunde checkst, ey, war alles nur geträumt. Aber diese Energie, die Elegie ist immer noch... Diese Elegie? Diese Elegie! Ach, ich bin richtig erleichtert, dass wir jetzt ein Wort dafür haben. Ja. Ja. Okay. Lift me up. Sag mal, für meinen inneren Monk, würdest du mir den Zettel geben? Ich mache ja immer hier so eine Sammlung mit den Zetteln, dass du das auch für die Shownotes weißt. Dann schreibe ich mir da immer die Nummer dazu. Und dann weiß ich, was wir gequatscht haben. Ja, wir könnten noch eine Geschichte. Ja, sicher. Guck mal, ich habe hier... Mit der die mit der Salami nach oben gefahren. Jetzt haben wir ein bisschen elegetisch nach unten geslidert. Jetzt müssen wir das Ganze wieder... Ich gucke mal, wie lang die hier ist, ob sich die ausgeht. Es ist groß geschrieben. Erste große Liebe, Peter. Hast du Bock drauf? Ich habe Bock. Kriege die rote... Du kriegst die rote Box. Du kommst nicht hin. Warte mal. Die erste große Liebe, Peter. Es war 2009. Ich war 15 und es war der Sommer, in dem ich fast schön wurde. Da gibt es auch diese Serie. Ja. Der Sommer, in dem ich schön wurde. Ich glaube, dass es so ähnlich heißt. Es geht über gefühlt 500 Staffeln drum, dass sie alle nicht zwischen zwei Typen entscheiden können. Ja. Ja? Ja. Und wenn es die Serie noch nicht gäbe, könnte die jetzt vielleicht nach der Geschichte erfunden werden. Ich finde, der Anfang ist so eine Mischung aus Dirty Dancing und Also noch bevor sie Wassermelonen trägt. Ja. Unter meinem T-Shirt sprießen erste Ansätze von Brüsten und mir wurde schlagartig klar, dass ich mir nun Achseln, Beine und Co. zu rasieren hatte, um in das weiblich erlaubte Körperbild dieser Gesellschaft zu passen. Ja, 2009 hat die Sache noch anders ausgeschaut. Ja. Und zu einem Überdruss musste ich mir auch noch meine Oberlippe regelmäßig harzen. Scheiße, der Begriff ist brutal. Entschuldigung. Also Oberlippe harzen klingt einfach echt, echt, echt als würde es wehtun. Das klingt nach Tränen in die Augen. Ja, ich habe immer noch welche von Salami Peter, sind nur nicht getrunken. Salami Peter sage ich jetzt schon. Ich habe so Spurinnen nach unten. Also dank festen, prächtigen und dunklen Haarwuchses. Ja, das sind die Dinge, über die keiner spricht, gell? Die Oberlippenbehaarung, dass die Augenbrauen auch noch mehr zusammenwachsen. So ist es. Ich hielt mich an all diese Normen und endlich sollte ich auch Kontaktlinsen bekommen. Wow, das ist aber echt abgekriegt, Laura. Mein 15-jähriges Ich fühlte sich frei und schön, war bereit, in diesem Sommer die Herzen der Burschen zu erobern. Oder zumindest eines. Es war ein unausgesprochenes Gesetz, das sich alle Jugendlichen an den heißen Sommertagen der Ferien im Freibad versammelten. Im Chlorwasser unseres örtlichen Schwimmbades wimmelte es also nur so von Hormonen, die endlich mal was erleben wollten. Großartig. Ich habe so richtig das Feeling da. Ich finde auch diese Deromantisierung von im Klorwasser unseres örtlichen Schwimmbades. Das ist so runtergeholt auf die brutale Realität. Ja, und ich habe diesen Vibe da. Ich rie durch sonnencreme und klar und pommes pommes immer noch fritten geruch teenagerhormone ja mädels wurden regelmäßig ins wasser geschubst freibad pommes wurden geteilt ja und katie perry sang im hintergrund darüber wie sehr ein mädchen küsste und es ihr gefallen hatte das hat alle zusätzlich verwirrt sondern ein neues element reingebracht zumal ich auch immer glaubte das sei britney spears gewesen ich bin immer so dumm was sowas angeht also ist egal in diesem sommer war auch peter recht häufig im freibad anzutreffen peter hatte den damals irrsinnig angesagten Justin Bieber Haircut. Oh. Hatten wir das nicht schon mal? Na. Okay. Oder? Aber wir hatten so diese Gelschlonter von diesem einen Typen. War das der, der im Kletterpark dann total abgekackt ist? Der hatte auch so eine Gelschlonter. Egal, für alle, die diese Frisur nicht im Kopf haben, viele junge Burschen hatten sich die Haare damals etwas länger wachsen lassen und täglich geglättet. Stellt euch vor, man cremt sich in diese Mähne dann kopfüber ungefähr eine Tube Haargel und fixiert das ganze Konstrukt dann noch mit dem halben Inhalt eines Haarsprays und et voila hat man einen Justin Bieber. Ach, Gel war er auch beteiligt. Alles wahrscheinlich. Haarwichse. Man hat so selten Gelegenheit, das Wort zu sagen. Deswegen finde ich, muss man das mal sagen, weil das so ein bisschen aus der Zeit gefallen ist. Ich habe immer noch Tränen hier. Es gibt auch Bartwichse. Ja. Auch das Wort kann man öfter mal verwenden. Ich war hin und weg. Mein Teenie-Herz schlug mir bis zum Hals, wenn Peter und meine Blicke sich trafen. Irgendwie fand auch Peter an mir gefallen und irgendwann begannen wir damit, SMS auszutauschen. Peter fragte mich, ob wir uns nicht auch mal nur zu zweit treffen wollten. Meine Luftsprünge hätten nicht höher sein können. Was folgte, waren aufregende Treffen am örtlichen Spielplatz, heimliches Händchenhalten an der Bushaltestelle und erste Zungenküsse am Sportplatz. Ich finde hier auch, also ich muss den Satzbau ein bisschen loben, weil so die Tätigkeit plus die Zuordnung des Ortes finde ich super gut. Peter und ich wurden ein Paar und ich war verliebt bis über beide Ohren. Meine Welt drehte sich nur noch um ihn. Alles was Peter mochte, mochte ich auch. Und alles, was er tat, wollte ich tun. Peter und ich, der Rest war egal. Also ich merke schon, es ist ein Höhenflug, der rasant, das kann ein ziemlicher Absturz werden. Es ist wie Icarus, zu nahe bei der Sonne, das wird nicht gut gehen. Aber let's see. Nach einem halben Jahr Beziehung feierten wir Silvester im Keller von Peters besten Freund. Wo er in der Bügelkammer seiner Mutter Warte mal, ich hab das nochmal. Wo es in der Bügelkammer seiner Mutter zu heftigen Petting kam. Uh. Die Bügelkammer. Entschuldigung. Also weil also ist sie da ein bisschen gebügelt worden sozusagen. Ja, auch offensichtlich haben sie sich gegenseitig gebügelt. Kurze Zeit später schenkten wir uns gegenseitig unsere Jungfräulichkeit in meinem Kinderzimmer. Oh Gott, ist das so süß. Ich habe mir die Geschichte wirklich nicht gelesen. Ich finde das voll die süße Wortwahl. Schenken wir uns gegenseitig unsere Jungfräulichkeit. In meinem Kinderzimmer. Wir verbrachten viel Zeit bei mir zu Hause, häufig auch über Nacht. Seiner Mutter passte das gar nicht. Sie holte ihn immer wieder von uns ab und gab ihm Hausarrest. Doch Peter ließ sich nicht stoppen. Es passierte nicht selten, dass Peter nachts durch sein Fenster stieg und barfuß oder nur in Socken zu mir lief. Oh Gott, das ist ja wirklich wie in so einem Teenie-Film. Voll. Unsere Häuser waren durch ein Waldstück voneinander getrennt. Oh Gott. Das ist ja wie in Dawson's Creek. Ein bisschen Hänsel und Gretel dazwischen. Demnach war ich auch nicht gerade die Lieblings-Laura seiner Mutter, was uns beiden aber hart am Arsch vorbeiging. Ach, die böse Schwiegermutter. Jetzt kriegst du einen Schneewittchen-Tanzsch auch noch. Ich nehme mal einige Archetypen in der Geschichte raus. Nach der riesigen Waldsalami noch die sieben Zwerge noch mit einbauen. Ich finde aber hier hart am Arsch vorbeigehen auch eine sehr gute Redewendung. Die glaube ich nicht 2009 ist, die ist aktueller. Ja. Nach 1,5 Jahren begann unser Teenie-Traum vom großen Liebesglück langsam zu bröckeln. Ja, aber ich finde das halt langhaltig für so eine Teenie. Voll, voll. Peter begann zu rauchen, trank viel mit neuen Freunden und gestand mir irgendwann, dass er seit Monaten nicht mehr in der Schule war, sondern tagsüber immer zu seinem besten Freund zocken ging, anstatt in den Schulbus zu steigen. Oh, Peter. Das wäre jetzt der Red-Flag-Button-Moment. Den haben wir nicht. Aber was kann ich? Wurscht. Ich mache den... Zerbrechendes Glas für die zerbrochene Jugendliebe. Natürlich kam es daraufhin auch zum Streit zwischen Peter und seinen Eltern, die mir die Schuld für all das in die Schuhe schoben. Das ist unfair. Ja, das, ja. Laura kann jetzt da wohl mein Nix dafür, aber okay. Ja, zumindest bei dieser einseitig sichtigen Erzählung nicht. Ja. Ihr perfekter Sohn konnte doch nicht allein auf all diesen Schwachsinn kommen. Ha. konnte doch nicht allein auf all diesen Schwachsinn kommen. Peter riss immer öfter von zu Hause aus, blieb Tage, manchmal auch wochenlang bei mir und stritt viel mit seinen Eltern. Seine Eltern wollten ihn immer wieder zurückholen, doch es dauerte nicht lange, bis er wieder auf unserer Türmatte stand. Irgendwann reichte es seinen Eltern. So kam es, dass Peter eines Nachmittags von seiner Mutter zu mir gebracht wurde und mir in Anwesenheit dieser einen Brief überreichen musste. Verwundert nahm ich ihn entgegen und las ihn unter Beobachtung der beiden. Oh Gott, wie bizarr. In dem Brief eröffnete er mir, dass seine Mutter ihn zwingt, mit mir Schluss zu machen. What? Warte, sie... Also sie... Sie ist dabei. Sie steht hinter ihm, oder? zu machen. What? Sie also sie sie ist dabei. Sie steht hinter ihm, oder? In Anwesenheit dieser, also das ist die Mutter, ne? Also die kommt da mit ihrem Sohn und Mann an und der Sohn soll den Brief überreichen. Und sie steht daneben, um zu wissen, dass auch wirklich der Brief überreicht wurde. Er versicherte mir mehrmals, dass er mich über alles liebt und das nie und nimmer möchte, aber unter den aktuellen Umständen fühlt er sich gezwungen, dass wir beide so tun, als wäre Schluss und wir uns nur noch heimlich treffen können, bis sich die Wogen wieder geglättet haben. Er bat mich außerdem noch darum, dass ich in Tränen ausbrechen solle, damit uns seine Mutter unsere Schlussmachszene auch abnehmen würde. Wie, das... Das stand in diesem Brief drin. Aber sie hat den Brief laut vorgelesen. Nee, sie hat den für sich gelesen. Ach so. Oder? Also ich stehe so. Er gibt ihr den Brief, sie öffnet ihn, liest ihn, die Mutter steht daneben. Aha, okay. steht daneben. Aha, okay. Erklär mal einer 16-Jährigen, sie solle eine schauspielerische Höchstleistung abliefern, während man ihr das Herz rausreißt. Oh mein Gott. Nie und nimmer brach ich in Tränen aus. Alles, was sich in mir regte, war pure, kochende, heiße Wut. Ich zerriss seinen dämlichen Brief, zeigte seiner Mutter meinen Mittelfinger, während ich ihr aus aller Kraft ein lautes Fick dich entgegenbrüllte und knallte ihnen die Tür zu. Finde ich aber irgendwie stark. Schau. Also ist schon gut, ne? Ja. Ich merke jetzt so als Zuhörer, aber die Situation ist ja auch grotesk, oder? Ja, es ist komplex. Da kann auch die Mutter da einfach hingehen und dir den Brief geben. Aber nee, der Sohn, man muss auch noch dabei sein. Also schwierig. Erst danach brachen endlose Tränenströme aus mir hervor, die nicht mehr Taylor Swift Songs besänftigen konnten. Danach wurde Peter eine Zeit lang zu Verwandten gebracht. Oh mein Gott, das ist ja wie im 17. Jahrhundert. Wo der dann so mit der Postkut schon mal drei Wochen über Land fährt, um dann da auf andere Gedanken zu kommen. Aus Land gut. Genau, in das Cottage in Dartmoor oder weiß ich nicht wo. Das ist geil. Wo dann der Cousin und die Cousinen sich rührend um ihn kümmern und er auch ein bisschen auf dem Cembalo spielen kann. Das macht er doch so gerne. Und reiten. Oh Gott. Wir versuchten, in einer schmerzhaften Aneinanderreihung von On und Offs noch einmal zueinander zu finden. Aber daraus wurde nie wieder, was einst war. Ja, klar. Peter und ich wurden erwachsen, jeder für sich getrennt voneinander. Ab und an begegnen wir uns noch, plaudern und reden gerne über alte Zeiten. Irgendwann verriet er mir, dass ich nach wie vor ein rotes Tuch für seine Mutter bin und am Familientisch nicht erwähnt werden darf. Wow. Die Persona non grata. Die Laura, dessen Name nicht genannt werden darf. Wenn über alte Geschichten geplaudert wird. Ich glaube, die Narben, die unsere Beziehung bei Peters Mutter hinterlassen hat, sind größer als jene, die Peter und ich davon getragen haben. Also ganz ehrlich, ich finde die Mutter so daneben. Ich finde es so krass, welche Macht Eltern auf Beziehungen haben. Ja, und dann alles irgendwie auf diese Laura zu schieben, statt sie mal selber zu hinterfragen und die Beziehung zum eigenen Sohn und warum da kein Vertrauen da ist und warum der auf die schrie. Also, nein. Und vor allen Dingen mit Freunden zocken, also zocken ist eigentlich hier ja das krasse... Also das Zocken hat ja einen Suchtfaktor. Und nicht zur Schule gehen, das hat... Aber sie ist ja zur Schule gegangen, das heißt, er konnte ja in der Zeit gar nicht zu ihr. Also er hat ja sie nicht vom... Sie sind ja nicht zusammen. Haben ja nicht zusammengeschwänzt. Deswegen passt das nicht. Aber das ist so witzig, weil, also bei mir war es auch so, ich hatte mal meinen ersten Freund, also den ersten Freund, den ich meinen Eltern vorgestellt habe, der war auch nicht jetzt so der Smalltalk-Mensch. Aber er kam auch aus einer Nicht-Familie, also alleinerziehende Mutter, der kannte Familienleben nicht und war wahrscheinlich hoffnungslos überfordert von diesem am Tisch sitzen. Aber meine Mutter hat danach dann zu mir gesagt, dass ich den nie wieder mitbringen soll, was dann zum Ergebnis hatte, dass man dann einfach nie wieder wen vorstellt. Es hat keinen Keil zwischen dem damaligen Freund und mich getrieben, aber es ist halt so, dass Eltern da schon auch eine Macht haben. dem damaligen Freund um mich getrieben. Aber es ist halt so, dass Eltern da schon auch eine Macht haben. Und wenn die dann halt so bei Teenager Love mit reinfunken, ist das fast immer ein Bumerang. Also das kommt schlechter zurück, glaube ich. Also das ist total schlimm. Ja, und es ist einfach so tragisch, wenn Eltern einfach nicht aufgeräumt sind mit den eigenen Themen und nicht in der Lage sind, die Dinge zu sich zu holen und mal bei sich hinzuschauen. Ja, genau. Und einfach, ich suche den Fehler bei wem anders und dann, die müssen Schluss machen und dann wird mein Sohn aufhören zu zocken und die Schule zu schwänzen, weil er ja dann vor lauter Freude, weil er diese Liebe nicht mehr hat, Bock auf Schule hat. Genau. Das ist ja total unlogisch. Genau. Einfach das Problem zu entfernen, das ist total unlogisch genau einfach das problem zu entfernen das ist ja ja wie nennen wir den jetzt wie ist der arbeitstitel die ersteocker peter eigentlich müsste es ja also muss ja die mutter damit rein aber justin bieber peter herr kapitän was hat etwas aber eigentlich ist es große liebe peter ich würde man lassen first love peter ein bisschen schneller geht first love peter gut ich weiß nicht wir sind eigentlich durch für heute ja sind durch war teenager drama in mehreren akten das hat was es hat mir bewegt innerlich das war ja aber werden auch die gut die einen meter lange wildsalami als auftakt aber apropos drama also unsere unser packen schwindet wir brauchen dringend neue geschichten ja sonst kommt der orgel jingle und die stefans dom glockenbimmeln, Bammelnbummeln. Ja, also schickt uns eure Datingstories. Ihr wisst ja, an eurer echt.gmx.at. Jedes Mal stolper ich da drüber. Ja. Und jetzt hören wir nochmal den normalen Jingle, den wir sonst immer haben. Passt. Dann, fiat teich. Tschüss. Pfiat euch! Tschüss!