Super, dass Sie noch weiter bei uns mit dabei sind nach den spannenden Workshops. Und ich bin schon sehr neugierig, was jetzt die wesentlichsten Punkte sind. Ich würde es ja suchen, um eine ganz kurze, prägnate Zusammenfassung von den Inhalten. Es wird schwierig sein, das ist mir bewusst. Aber wir sind ein bisschen von der Zeit getrieben, weil einige Referenten nachher noch einen Termin haben. Also wir sollten 18.15 Uhr circa ansteuern als Ende. Ja, ist nicht einfach, genau. Aber schauen wir mal, was wir schaffen. Genau, also bitte, Herr Dr. Eiter, wenn Sie starten möchten mit den wesentlichsten Inhalten. Ja, also, hört man das? Nein. Hallo? Ja? Ja, also die Inhalte des Vortrags am Beginn des Workshops haben Sie eh schon recht gut dargestellt. Das brauche ich nicht zu wiederholen. In der Debatte sind dann, glaube ich, vor allem zwei Fragen erörtert worden. Erstens einmal, dass das eben ganz entscheidend sein wird, wie die demokratischen Parteien mit dem Rechtsextremismus und Rechtspopulismus umgehen, ob sie sie anbieten, wofür es ja viele Indizien gibt und wo also viele Vorfälle dieser Art zu verzeichnen sind. Oder ob sie wirklich demokratischen Widerstand leisten. Das ist gerade in Österreich mit einer etwas, der Anton Pellenker hat einmal gesagt, es gibt ein verschlamptes Verhältnis der demokratischen Parteien zum Rechtsextremismus. Und daran hat sich leider nicht wirklich etwas geändert. Das ist eine Gefahr und ein Problem. Es gibt auch Ansätze in die andere Richtung. Ich hoffe, dass Sie die durchsetzen. Und die zweite Frage war, warum eigentlich bei Veranstaltungen wie der heutigen so wenig junge Leute sind. wie der heutigen so wenig junge Leute sind. Ich habe da schon darauf hingewiesen, dass das, glaube ich, schon auch auf den Typus der Veranstaltung ankommt. Also übermorgen in Mauthausen werden sehr viele junge Leute sein. Und es gibt immer wieder Gelegenheiten, wo sich auch junge Leute gegen Rechtsextremismus und für Demokratie engagieren. Aber es könnte mehr sein und wir müssen schauen, dass es mehr wird. Dankeschön. Danke. Dann Frau Dr. Rosenberger. Ganz egal. Jede und jede von uns besitzt sowas, genau. Ja, wir haben in der ersten Runde Themen gesammelt, die aufgetaucht sind in den Vorträgen. Da waren Themen wie europäischer Nationalismus, neuer Faschismus, Werte, depolarisieren, wie geht das? Und das Sockelbild mit der Tyrannei der Mehrheit. Das waren so die Themen, über die wir gesprochen haben. Und wo wir länger dann geredet haben, waren Werte. Was sind eigentlich Werte, die es wert sind, sich für sie einzusetzen, sie zu verteidigen? Welches Verständnis von Werten haben wir? Und das in der Kürze der Zeit haben wir drei Werte zusammen, also festgehalten, aber auch angeregt von einem Teilnehmer, der gesagt hat, er will zumindest einen Punkt mitnehmen, wo er überrascht ist und was sozusagen nicht alle teilen. Dann haben wir uns auf die Werte geeinigt und dann war sozusagen ein Wert, über den alle sprechen, nämlich Menschenrechte, Menschenwürde und wir haben mit dem weitergearbeitet, was ist eigentlich die Gegenposition dazu. Und die Gegenposition zu Menschenrechten und das Gegenbild ist Rassismus, Diskriminierung, patriarchale oder Frauenfeindlichkeit. So haben wir uns durch verschiedene Werte durchbemüht. Ein zweiter war dann der Planet, die existenziellen Grundlagen für den Planeten zu sichern, als ein Wert, was hat es dann mit Wirtschaftswachstum zu tun, was hat es mit Wohlstandsverlusten zu tun, wie gehen wir damit um. Und das Dritte war Lebensqualität. Alle Menschen sollten eine Lebensqualität haben und vor dem Hintergrund war dann auch nochmal die Frage, was heißt eigentlich Demokratiequalität? Wie kann man sie verbessern? Wie kann man sie halten? Was macht Demokratiequalität aus? Das waren ein bisschen die Themen, mit denen wir uns abgemüht haben. Vielen Dank. Und Herr Dr. Oetsch? Wir haben ganz was anderes gemacht als wir beim Vortrag. Wir haben sehr viel auf der persönlichen Ebene geredet. Das heißt, das Thema war Ohnmacht und Handlungsorientierung. Dann haben wir so eine Runde gehabt, wo einige Personen, die bei uns waren, ganz tolle Sachen erzählt haben, was sie selber bisher gemacht haben im Leben, was sie selber leben. Das ist so sehr viel Aktivismus, ganz, ganz spannende Dinge. Und dann war, oder sagen wir, ein Zwischenschritt ist eigentlich, oder ich hoffe, dass das vermittelt werden konnte, dass das vermittelt werden konnte, dass man dieses Gefühl da oben macht, kann man immer dann hinten hinstellen, wenn man so den Eindruck hat, man hat in seinem eigenen Lebensbereich so ein klein bisschen einen Bereich, wo man was machen kann. Und über das haben wir uns dann austauscht. Und ich habe das Gefühl, das war dann nicht mehr mehr so diese Stimmung, man kann nichts tun, sondern es war dann eher die Stimmung, was genau kann man tun. Und da gibt es halt eine unglaubliche Fülle von Sachen. die sehr manche kennen oder aus der Runde haben sie auch manchmal gemacht haben, wo die Idee so ist, mich stelle ich mir vor, was ist da hinten, ist zum Beispiel die Zukunft, dass das in zehn Jahren besser ist, dass man sich wirklich dorthin stellt, dass man die Energie erlebt, dass man sich selber in der Gegenwart sieht, sagt, was kann ich dem Typen da für Handlungsanleitungen geben und dann sind alle dorthin gegangen und dann habe ich gesagt, jetzt gehen wir die ganze Strecke nochmal runter und da gibt es Hindernisse und die umgehen wir und das waren diese zwei Ideen, die ich im Vortrag auch kurz angedeutet habe. in der Energie und auch das mal simulieren. Es gibt viele, viele Hindernisse und die Personen, die dabei waren, waren alle sehr freundlich und ich habe am Schluss dann gefragt, hat euch das gefallen und dann haben alle Ja gesagt. Also Sie haben positive Zukunftsbilder entworfen gemeinsam. Ja, sie haben gesagt, ja und auch die ganze Übung hat ihnen gut getan, aber vielleicht war es aus Freundlichkeitsgründen, aber jedenfalls, ich habe es gelassen, ja, danke. Dann würde ich es suchen. Vielen Dank, dass Sie ergänzen mit Inhalten, die Ihnen noch wichtig sind. Oder auch die Möglichkeit, jetzt noch Fragen zu stellen an die jeweils anderen Referentinnen, wenn Sie noch Fragen haben oder Anmerkungen zu den Inhalten. Gibt es noch irgendwas, was noch offen ist, was Ihnen auf der Zunge brennt? Ja. Einen Moment bitte, das Mikrofon. Mir hat das gefallen, diese Werteordnung. Und ich habe den Eindruck, wir müssen uns persönlich sehr eine Vision vorstellen, warum wir das alles leben wollen, dass jeder und jede auf der Welt gut leben kann. Was brauchen wir? Was sollte man denn da erzeugen? Wie müsste die Wirtschaft ausschauen? Wir müssen uns viel mehr mit dem beschäftigen, damit wir von der Angst wegkommen oder immer von dem ohne Wirtschaftswachstum geht es nicht oder so, dass man immer in diesen Teufelskreislauf hineinkommt von den Gedanken, wo es nicht geht, sondern viel mehr visionär wiedersehen. Und das sind so Leute, die das auch schreiben, niederschreiben, wie die Ulrike Herrmann zum Beispiel. Ja, die positiven Bilder, da sind wir uns ja sicher alle einig, wir wollen ja alle eigentlich wertgeschätzt werden, aber was uns da so spaltet, das ist eben dann immer die Frage. Haben Sie sonst andere Anmerkungen dazu, was mich sehr spannend, also ich auch sehr spannend finde, diese Anmerkung zur Jugend. Wir versuchen Werbung zu machen, gehen wir auf die Kepler-Uni und hängen überall Flyer auf und habe das Gefühl, es nutzt gar nichts. Ich weiß nicht, ob irgendwer von der jemals als Student da war, aber ich glaube, die Linz-Zone ist auch nochmal speziell, weil von Graz kenne ich das schon anders, dass viele Studenten zu so Diskussionsveranstaltungen kommen. Letzten Mittwoch war unten der ganze Saisonfui mit, bei der Musiker-Werbung mit lauter Studierenden. Es gibt sie schon. Zu welchen Themen? Auf der Soziologie gibt es sie. Und zu welchem Thema war das? Feministische Kämpfe und Amelie. Ah, super. Gut zu wissen. Gib Mut. Haben Sie sonst noch Anmerkungen? Irgendwas, was Ihnen noch wichtig ist? Ja, das Stichwort ist schon angesprochen worden, aber ich würde gerne noch einmal nachfragen, so ein bisschen Ideen zur Hebung der Demokratiequalität. Ob es da von den dreien, die am Podium sitzen, vielleicht noch irgendwas gibt, wie man dazu beitragen könnte. Nämlich auch konkret, nicht nur abstrakt. Danke. Wer von Ihnen dreien möchte auf das eingehen, die Hebung der Demokratiequalität, praxisorientiert. Wir waren im selben Workshop, da ist die Frage nach der Demokratiequalität aufgetaucht. Ich kann nur das Gleiche wieder sagen. Woran stellen wir die Qualität einer Demokratie fest? Dort, wo Macht beschränkt ist, wo Staaten beschränkt sind, wo sie Schutz den Einzelnen geben, wo sie auch an die Zukunft denken. Das ist Demokratiequalität. Individuell hat es natürlich viel mit Teilhabe, mit Teilnahme, mit Partizipation zu tun, weil Partizipation ein ganz wesentlicher Faktor dafür ist, dass man politisches Handeln kennt, politische Systeme kennt und damit auch abschätzen kann, was dort passiert. Und damit kann die Währung der Politik, nämlich das Vertrauen, entstehen. der Politik, nämlich das Vertrauen, entstehen. Ich denke, Demokratiequalität, ich kann natürlich auch sagen, ich schaue mir den Index an von Transparency International, wo liegen die einzelnen Staaten in Bezug auf Korruption? Oder ich schaue mir den Gender Gap Index an, schaue mir an sozusagen, wie groß sind die Unterschiede des Einkommens zwischen Frauen und Männern. Also wir haben da eine Reihe von Möglichkeiten zu schauen, wo wir sind, wo wir sozusagen auch eine Verbesserung im gesellschaftlichen, im sozialen und im ökonomischen und im politischen erreichen können. Ich weiß, es ist für Sie keine zufriedene Antwort. Wenn es dann darum geht, ganz konkret, wir haben in der Gruppe auch darüber gesprochen, ganz konkret zu handeln. Ich bin nicht eine, die glaubt, wir können nur oben ansetzen und dann muss sich sozusagen alles verändern. Das wird es nicht spielen, sondern es muss sich eigentlich unten ansetzen. Bei den einzelnen Menschen muss man ansetzen und dann, es muss sich sozusagen alles verändern, das wird es nicht spielen, sondern es muss sich eigentlich unten ansetzen, bei den einzelnen Menschen muss man ansetzen, da haben wir ganz stark auch mit dem Aspekt der Einsamkeit, der Vereinsamung gesprochen und weil sozusagen Vereinsamkeit, Vereinsamung und Einsamkeit auch ein bisschen Schiene ist hin zum rechtsnationalistischen und rechtsextremen, also dass man hier schafft, wie der sozusagen Vernetzung schafft, Gruppen schafft, Zivilgesellschaft, die so wichtig ist. Also dort ansetzen, wo jeder und jede von uns was tun kann. Also daran glaube ich, ich glaube eben nicht, das unterscheidet uns ein bisschen, ich glaube nicht, dass wir oben das System, weil da können wir warten und das wird sich nicht wirklich verändern, wenn wir sozusagen nicht auf ganz unterschiedlichen lokalen, nationalen Ebenen etwas tun. Und wir alle können handeln. Es hängt davon ab, was wir tagtäglich lesen. Es hängt davon ab, ob wir nur Gratismedien lesen oder ob wir für Journalismus bezahlen. Es sind so viele alltägliche Entscheidungen, die wir treffen, die mit der Qualität der Demokratie zu tun haben. Und an einem Punkt, den ich nochmal insgesamt sagen möchte, also für mich ist so dieses Bild, zum einen das Sockelbild, das ich verwendet habe, aber das andere Bild sozusagen laut und leise. Und natürlich ist es schade, wenn wenig junge Leute da sind, aber die jungen Leute sind woanders. Es ist sozusagen genauso wichtig, dass wir da sind, weil sozusagen dieses Wir, die emanzipatorisch oder liberal denken, wenn sich die zurücknehmen, dann werden die anderen, die Rechtsextremen immer lauter. Und wir müssen an diesem Bild von laut und leise arbeiten. Und so gesehen ist egal, wer da ist, jeder Mensch ist wichtig da zu sein, weil damit an diesem Bild des Leiserwerdens, der liberalen Fatigue, der liberalen Müdigkeit, des Zurückweichens von liberalen Kräften, das ein Stück weit unterbrochen wird. Also, sind wir froh, dass wir hier sind? Natürlich schade ist, dass andere nicht da sind, aber sind wir froh, dass wir hier sind? Und tragen wir den Spirit hinaus, dass jeder und jede von uns tagtäglich etwas tun kann, indem wir lauter sind, indem wir Abstimmungen mit den Füßen machen, indem wir für gute Medien zahlen etc. Da gibt es viel zu tun. Sehr schön. Vielen Dank. Herr Dr. Eiter, Sie möchten auch noch? Ich glaube, es geht schon. Ja, ich wollte auch etwas Positives sagen. Es ist nach 13 Jahren gelungen, und ich glaube, das ist schon ein Sieg der Beharrlichkeit dem Mauthausen-Komitee und unserem Netzwerk, dass jetzt endlich ein nationaler Aktionsplan gegen Rechtsextremismus ausgearbeitet wird. Und da gibt es also nicht nur Arbeitsgruppen, es gibt einen wissenschaftlichen Beirat, der hat sich schon konstituiert, wo ich drinnen bin, aber es gibt drei Arbeitsgruppen, und zwar nicht nur beim Justiz- und beim Innenministerium, sondern auch beim Bildungsministerium, dass man also sozusagen auch wirklich was tut für Prävention. Das Problem wird, fürchte ich, dann anfangen, wenn es um die Budgetmittel geht. Ist keine Frage. Aber ich denke mir, es ist da doch was gelungen. Es ist was passiert, wo ein ganzes Bündel an Maßnahmen geschnürt werden wird, auch im Bereich der Prävention sozusagen und der Bewusstseinsbildung über Schulen. Es geht ja jetzt nicht nur darum, dass man sagt, Rechtsextremismus ist gefährlich, sondern dass man auch das Gegenbild darstellt. Warum ist Demokratie wichtig? Warum muss man Demokratie verteidigen? Und ich denke mir, das ist ein durchaus positiver Ansatz. Wir haben eigentlich in allen Vorträgen auch so ein bisschen den Ansatz gehabt, Gefühle. Gefühle sind ja ganz ein wesentlicher Part. Und das ist auch, glaube ich, eine Konklusion, dass wir uns von heute mitnehmen können. Wenn wir positiv inspirieren, also wenn man sich erinnert, wer hat uns inspiriert an Lehrern, an Menschen? Das ist das, was uns am meisten prägt. Und da kann jeder Einzelne extrem viel bewirken, indem wir andere auch inspirieren. Ich darf Sie noch ersuchen, Herr Dr. Eiter, Sie haben auch noch etwas mitgenommen, da kann man auch aktiv werden. Darf ich Sie kurz ersuchen? Am Dienstag, dem 26. Mai, findet unser nächstes kleines Netzwerktreffen statt. Wir wechseln da immer zwischen unseren verschiedenen Mitgliedsorganisationen in Linz. Diesmal sind wir im KPÖ-Haus in der Melicherstraße und unser Hauptreferent wird der Bernhard Weidinger sein. Das ist ein Rechtsextremismusexperte vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, der den neuen Rechtsextremismusbericht vorstellen wird. Ja, und es dauert etwa zwei Stunden, nachher gibt es ein kleines Buffet. den neuen Rechtsextremismusbericht vorstellen wird. Ja, und es dauert etwa zwei Stunden, nachher gibt es ein kleines Buffet. Ich lade Sie alle sehr herzlich ein. Versuchen Sie es einmal mit uns. Das Netzwerk kann viele Engagierte brauchen. Super, vielen Dank. Und wir möchten auch noch auf etwas hinweisen, und zwar am 18.05. gibt es einen Vortrag von der Judith Götz im Kepler-Salon zu einem sehr ähnlichen Thema Demokratie unter Druck, Strategien, Diskursverschiebungen und politische Bildung. Also sehr zu empfehlen, eine super Veranstaltung. Und von unserer Seite gibt es dann im nächsten Jahr auch wieder mehrere Konferenzen, zwei davon herausgehoben, Geld, Macht, Politik. Am 23.10. sicher sehr spannend, wie viel Einfluss von Superreichtum verträgt die Demokratie. Also da werden wir auch viele wirtschaftliche Aspekte uns noch einmal anschauen. Und am 23.4. KI verstehen, Demokratie schützen. Also wir freuen uns, wenn Sie dann da wieder mit dabei sind. Werbung eh dann alles über die Volkshochschule. In diesem Sinne sagen wir vielen herzlichen Dank. Wir freuen uns natürlich über einen kleinen Beitrag. wir sind spendenfinanziert als Mehr Demokratie und wünschen Ihnen noch einen schönen Abend und noch einen Ausklang bei einem gemütlichen Buffet, falls Sie noch Fragen haben vielleicht stehen die Referenten nur ganz kurz zur Verfügung und herzlichen Dank fürs Dabeisein an Sie an alle Referentinnen und Referenten für den Einsatz, aber man spürt, Sie tragen das wirklich mit Herzblut alles vor und auch an DorfTV und an die Volkshochschule. Dankeschön, schönen Abend noch. you