Terra FM. Teacher Education Radio Austria. Das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Terra FM und PHTV live aus dem Studio in der Huemastraße. Zu Gast bei mir ist heute Kurt Heim, Lehrerin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich, Spezialist, Fachmann für MINT-Didaktik. Fachmann für MINT-Didaktik und wir sind heute da, um eine deiner Initiativen in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule vorzustellen, die School of Creative Solutions. Was ist die School of Creative Solutions und warum brauchen wir sie? Ja, ich sage mal herzlichen Dank für diese Einladung. Ich habe mich wirklich sehr gefreut, weil wenn du sagst, es ist meine Initiative, möchte ich vielleicht jetzt von Anfang an gleich sagen, es ist eigentlich eine Initiative von einem ganz großen Team, das ich zwar initiiert habe, aber es steht ein großes Team von mindestens zehn Leuten dahinter. Und die School of Creative Solutions ist ganz grob mal ein Schullabel, sowas wie ein Gütersiegel für eine Schule, die sich auf den Weg gemacht hat, junge Menschen in eine ganz besondere Richtung auszubilden. Warum wir sie brauchen, und ich fange vielleicht hier am besten an, ist, weil wir einfach unglaublich viele Herausforderungen haben. In dieser Zeit brauchst du nur einmal den Radio ganz kurz einschalten oder beim Fenster rausschauen. Klimawandel, Verlust von Arten, Vielfalt. Wenn du dir vorstellst, in unserer Generation, nur in unserer Generation sind 75 Prozent der Wirbeltiere verschwunden auf unserem Planeten. Und das ist schon unglaublich besorgniserregend. Wir merken es einfach gar nicht mehr. Es ist so ein Schleichen, das dahinsiechen, aber wenn man die Statistiken sieht, ist das unglaublich. Ja, Klimawandel, brauchen wir gar nicht reden. Und es kommen noch so viele andere Herausforderungen auf uns zu. Wir sind jetzt gerade in einem neuen Zeitalter. KI lässt grüßen. Alles wird neu. Und ja, die Frage ist, wie gehen Jugendliche mit diesen unglaublichen Veränderungen um? Und wir haben ja irgendwie schon festgestellt, wir können drei Typen Großeltern und that's it. Und dann gibt es eine zweite Gruppe von Menschen, die völlig deprimiert sind, depressiv sind, die einfach kein Perspektiv mehr sehen, denen es gar nicht gut geht und die dann wirklich zu dramatischen oder drastischen Aktionen greifen, die jetzt schon beabgeklungen sind, aber wir kennen alle noch die Gruppen, die sich irgendwo auf der Autobahn festgeklebt haben. Und das können nicht die Antworten sein auf diese großen Veränderungen. Was wir im Fokus am Schirm haben, ist einfach diese Art Next Generation. Jugendliche, die sich wirklich trauen, in die Zukunft zu blicken, aber auch ein gewisses Rüstzeug haben, es mitzugestalten. Und die School of Creative Solutions soll im Prinzip den Rahmen geben, um diesen Jugendlichen in diese Richtung zu bringen. Da wird ein bisschen eine provokante Frage gestellt. Schule in Österreich ist jetzt nicht unbedingt bekannt dafür, oder das ist jetzt nicht unbedingt die erste Assoziation, die man mit österreichischen Schulen verbindet, wenn es um Kreativität geht. Also für mich ist Schule eher sowas, ja, das muss jetzt lernen, das ist richtig, das ist falsch. Also Fehlerkultur, die im Prinzip sehr faktenbasiert ist und nicht unbedingt in einem Standard-Unterrichtssetting nicht sehr viel Platz für Kreativität lässt. Ist das auch einer der Gründe, warum du das begonnen hast, um das vielleicht ein bisschen aufzubrechen? Oder siehst du das nicht so schlimm, wie ich es jetzt gerade skizziert habe? Nein, nein, du hast völlig recht. Es ist absolut dramatisch. Ich würde es nur ein bisschen erweitern. Es ist kein österreichisches Phänomen. Die Schule per se international fährt im Prinzip einen Weg, der in Richtung konvergentes Denken geht. Man trainiert, man konditioniert die Schülerinnen und Schüler auf eine einzige richtige Antwort. Und da kannst du in welches Land auch immer schauen. Es ist dasselbe System. kannst du in welches Land auch immer schauen. Es ist dasselbe System. Ob wir da jetzt von EU-Ländern reden bis nach Nepal, konnten wir feststellen, die lernen auf Reproduktion hin. Und das kann es heute einfach nicht mehr sein. Es hat früher vielleicht gereicht, die Jugendlichen darauf vorzubereiten, dass sie die Welt verstehen. Aber das ist heute nicht mehr ausreichend. Heute müssen sie lernen, die Welt andererseits zu verstehen, aber auch lernen, sie mitzugestalten. Und das ist eben kein österreichisches Phänomen, sondern international. Aber natürlich, hier anzufangen macht natürlich voll Sinn, weil hier können wir jetzt einmal einen wirkenden Impact erzeugen und dann schauen wir, wie wir dann über die Grenzen kommen, was wir auch schon tun mit unserer Initiative. Ich habe da auf deiner Homepage, auf der Homepage von der School of Creative Solutions wieder eine Person entdeckt, die bei meiner Masterarbeit, die ja noch immer nicht fertig ist, aber das ist jetzt ein anderes Thema, die mich da auch begleitet hat, nämlich die Carol Dweck mit diesem Growth Mindset. Ist das so eine Psyche, ihr dort versteht? Also eine Grundlage quasi dafür? zu glauben, wenn wir den Jugendlichen jetzt die Probleme der heutigen Zeit vermitteln, dass sie dann von sich aus eine gewisse Selbstwirksamkeit erzeugen, weil sie sagen, ja, wir werden das schon schaffen, das ist eben nicht der Fall. Und die Carol Dweck sagt eben, dass viele Menschen, nicht nur jugendliche Menschen, so das Gefühl haben, das ist nicht meine Stärke, ich kann das sowieso nicht, also lasse ich es lieber anderen über. Und das wollen wir natürlich knacken in unseren Lehrgängen, in unseren Unterrichtsprogrammen, dass wir den Schülerinnen und Schülern so viel Selbstwirksamkeitserwartung mitgeben, dass sie von sich aus sagen, okay, ich kann vielleicht heute noch nicht die besten Lösungen generieren, aber ich weiß jetzt, wie es geht und ich kann es morgen vielleicht ein Stück besser machen und übermorgen noch besser. Und das, glaube ich, ist, warum die Carol Dweck bei unserer Fixum in unserem Programm eigentlich ist. In meiner Masterarbeit, falls irgendwann immer mal fertig wird, mit eher Kreativität im Bereich Medienbildung beschäftigt und da kommt man dann quasi an ihr nicht vorbei, weil es ist schon, also dieses beschäftigt und da kommt man dann quasi an ihr nicht vorbei. es ist schon, also dieses Gegenübersetzen von, wie sie halt sagt, Growth Mindset und Fixed Mindset, das sind nicht schon, also der Fixed Mindset, der passt halt doch eher so in den Status quo, wie man es halt in den österreichischen Schulen haben mit Fokussierung auf ein Lernziel und das kann man machen und alles, was davon abweicht, traut man sich jetzt einmal gar nicht zu so in der Richtung. Wobei wir beforschen ja auch unsere ganzen Themen und wir festgestellt haben, dass wir einen dramatischen Gender Gap haben, also dass die Schülerinnen sich viel weniger zutrauen in diese Richtung als die Burschen, obwohl sie eigentlich bei unseren Testungen oft besser abschneiden und mehr Kompetenzen hätten. Also da haben wir noch viel zum Aufholen, zum Nachholen und zum Bewirken. Es wundert mich nicht. Also man sieht es ja, wenn ich mir meine Matheklassen zum Beispiel anschaue, die besseren sind die Mädchen eigentlich. Wenn man sie fragen würde, würden sie sich selber aber gar nicht so gut einschätzen. Jetzt ist diese School of Creative Solutions hat zwei Schwerpunkte oder zwei Unterrichtsprogramme. Die Scientific Creativity in Practice und Innovative Focus. Kannst du das vielleicht auch mal vorstellen? Und vielleicht schaffen wir es auch, dass wir dann jetzt das Logo kurz ändern. Das Skip-Logo? Das Skip-Logo zum Beispiel. Wir haben, glaube ich, beide vorbereitet. Also vielleicht gleich vorweg, warum haben wir dieses Unterrichtsprogramm einen englischen Titel gegeben, Scientific Creativity in Practice? Gleich vorweg, weil wir eben auf internationaler Bühne agieren und damit wir mit dem Programm alle erreichen, deswegen eben diese englische Variante. Ja, um Jugendlichen auf diesem Weg jetzt zu begleiten, um ihnen diese Kompetenzen zu vermitteln, braucht es unheimlich komplexe Ausbildung, sage ich einmal. Und du musst auf mehreren Ebenen ansetzen. Und das eine ist diese Denkebene, also die Kognitive im Sinne von, wie schaffen wir es, dass Jugendliche diesen kreativen Denkwerkzeuge geht. Und die haben wir jetzt in den naturwissenschaftlichen Fächern verankert. Weil wir einfach, ich meine, einerseits habe ich natürlich Chemiedidaktik als meinen Beruf, aber andererseits bin ich davon überzeugt, dass dieser Denkstil in der Naturwissenschaft ein absolutes Must-Have ist. Also dort ist es verankert, dort ist es ja auch im Lehrplan vorgesehen. Also nirgends ist es dringender in den Fächern wie eben in Chemie, Physik, Biologie zum Beispiel. Und deswegen finden wir, dass das Programm dort gut aufgehoben ist. Also was wir einfach machen ist, in diesem Skip-Programm lernen die Schüler und Schülerinnen das divagente Denken, also auf eine Problemstellung mehr als eine einzige richtige Antwort zu finden. denken, also auf eine Problemstellung mehr als eine einzige richtige Antwort zu finden. Und das ist sozusagen die Basis für das Brainstorming später. Sie lernen aber auch zum Beispiel die Fantasie auszuspielen. Wir wissen alle, wir brauchen Fantasie, um uns eine Zukunft vorzustellen. Aber in welchem Fach lernt man jetzt wirklich Fantasie? Man könnte jetzt sagen, das gehört den künstlerischen Fächern. Aber lernt man es dort oder versucht man nur die, die es haben, einfach noch zu trainieren? Und wir haben jetzt die naturwissenschaftlichen Fächer genommen, wo wir wirklich Fantasie trainieren können, Vorstellungsvermögen, sich auf Teilchenebene zum Beispiel sich hineinzubewegen, originelle Storys zu schreiben, wo du dich als Lichtquant wiederfindest und dann den Weg durch den Raum beschreibst. Also solche Dinge lernt man in diesem Skip-Programm. Und wir können aufgrund der Forschung sagen, dass wir ganz klare, gute Ergebnisse haben, dass wir zeigen können, die Kompetenzen, die man braucht, um kreativ zu werden, die trainieren wir mit unserem Skip-Programm. Jetzt stellt sich mir die Frage, Jetzt stellt sich mir die Frage, ist es nicht generell so, dass man heutzutage andere Kompetenzen braucht? Vorher war es immer so, dieses Faktenlernen, auch in Chemie wahrscheinlich. Ich weiß nicht, wie das heute noch so ist, ob man das Periodensystem noch auswendig lernen muss. Wenn ich an meinen Chemieunterricht zurückdenke, da war es so, da hat man quasi irgendwann einmal einen Test über das Periodensystem gehabt. Aber dass es heute eben zu Kompetenzen wird, dass du angesprochen hast, wie das Problemlösen, das Zerteilen von einem Problem in kleine Einzelteile, wie man es zum Beispiel in der Informatik macht, wenn man einen Algorithmus macht, dass das eigentlich viel wichtiger wird, als das Faktenwissen? Ja und nein. Ich gebe dir völlig recht, man braucht mehr Kompetenzen, also nicht andere, sondern mehr, weil Kreativität, wenn man es jetzt nochmal so definiert, ist das Verknüpfen von unterschiedlichen Denkmustern, Denkdomänen zu neuen Muster. Das heißt, wenn ich etwas verknüpfen von unterschiedlichen Denkmustern, Denkdomänen zu neuen Mustern. Das heißt, wenn ich etwas verknüpfen will, muss ich es aber vorher haben. Das heißt, wir müssen auf diese Faktenwissen, auf das müssen wir aufbauen. Das ist die Basis jeder kreativen Leistung. Wenn du jetzt einen Künstler hernimmst, ganz egal welchen, dann ist der jahrelang durch beinharte Schule gegangen, hat gelernt, welche Farbe passt zusammen, welche Pinseltechnik gibt es. Also das Erlernen von Techniken, von Wissen, das bleibt uns sowieso nicht der Sport. Nur, wir dürfen da nicht aufhören und stoppen. Ich glaube, das ist ja das Problem gewesen. Nur das Periodensystem auswendig zu lernen, ist ja völliger Nonsens. Wenn du aber dann damit was anfangen kannst, dann stellt sich die Frage, why not? Und ich glaube, diese Kombination ist es. Und noch eine ganz tolle Neuigkeit ist es, dass dieses Programm, das wir haben, wo wir ungefähr sechs verschiedene Denkstile integriert haben, wie divergentes Denken, analoges Denken, metakognitives Denken, dass diese Strukturen uns beim Erwerb von Fachwissen unglaublich helfen. Das heißt, das ist irgendwie so eine Spirale nach oben. Je mehr ich den Schülern zeige, wie man divergent denken kann und kreativ denken kann und analog denken kann, desto leichter fällt Schülern zum Beispiel das Periodensystem zu lernen. Und dann ist das aber irgendwie so eine Synergie und plötzlich macht das Ganze Spaß und die kannst du dann für irgendwas verwenden. Gut, also ob mir das jemals Spaß machen würde, das Periodensystem auszulehnen, das stelle ich jetzt so daran, aber das ist einfach nicht, weil es nicht mein Hauptinteresse ist, sagen wir es so. Jetzt haben wir schon sehr viel davon gesprochen, wie man mit den Schülern arbeitet. Aber es gibt ja, also du bist ja sehr engagiert, ja, Pädagogische Hochschule, klarerweise in der Lehrerausbildung. Ich meine, ich glaube, wenn du jetzt in eine normale Schule gehen würdest und dich dort hinstellen würdest und jetzt unterrichtet, so würde es ja nicht funktionieren. Wie schaffst du und dein Team das, dass diese Idee auch in der Lehrerschaft verbreitet wird und dein Team das, dass diese Idee auch in der Lehrerschaft verbreitet wird und wie geht das in die, oder schon in der Lehrerinnen- Ausbildung? Also nicht nur in die bestehenden, sondern natürlich klarerweise in der Junglehrerinnen-Ausbildung. Das war jetzt eine sehr lange Frage, mit sehr vielen Möglichkeiten, wo ich anknüpfen kann. Ich fange mit dem einmal an. Ja, die Schüler und Schülerinnen Das war jetzt eine sehr lange Frage mit sehr vielen Möglichkeiten, wo ich anknüpfen kann. Das sucht er welche aus. Ich fange mit dem einmal an. Ja, die Schüler und Schülerinnen müssen ja neue Kompetenzen lernen und die Lehrkräfte müssen sie auch vermitteln. Und es ist ja nicht so, weil wir jetzt der Meinung sind, das sind wichtige Kompetenzen, sondern das ist jetzt im Kompetenzmodell ja auch verankert. Das heißt, da steht ja drin, Schülerinnen und Schüler sollten eine gewisse Entrepreneurship-Kompetenz haben. Denn Schülerinnen und Schüler sollten eine gewisse Entrepreneurship-Kompetenz haben. Das steht jetzt drinnen. Sie sollten in der Lage sein, Hypothesen aufzustellen, Experimente selbst zu entwickeln. Das ist jetzt alles da drinnen. Aber viele Lehrkräfte haben das in der Ausbildung. Das ist Sekundarstufe 2 wahrscheinlich, oder? Eins und zwei. Ja, ja, ja. Das ist okay. Eins und zwei. Muss man die Lehrpläne wieder, ich meine, ich unterrichte die Fächer nicht. Ja, ja, das ist eben mit dem neuen Lehrplan jetzt gekommen. Und der hat uns natürlich jetzt Wind in den Segeln gespielt, weil das, was wir immer schon gesagt haben, das ist wichtig, ist jetzt sozusagen auch auf ministerieller Ebene beglaubigt worden, kann man fast sagen. Also das eine ergänzt das andere. Also von daher ist es eigentlich fast fahrlässig Lehrkräften jetzt, das vorzuschreiben. Wir müssen den Schülern jetzt da ganz viel mitgeben. Aber in der Ausbildung früher ist das nie gekommen. Und da haben wir eben angesetzt, das Team, was wir in der Hochschule haben, aus den Fächern Physik, Biologie, Chemie bis zur Informatik, also digitale Grundbildung eigentlich. Und da haben wir für alle diese Fächer jetzt eigene Arbeitsblätter entwickelt, um mit dem Programm, das wir aufgestellt haben, wirklich in die Schule reinzugehen. Und ursprünglich haben wir uns gedacht, ja, wir machen Fortbildungen, so einen halben Tag und dann zeigen wir das. Aber wir haben dann relativ schnell festgestellt, das, was wir eigentlich uns erwarten, ist ein Paradigmenwechsel in der Schule. Denn als Navi-Lehrer bist du ja eigentlich verschrieben, so dieses geraddenkende Lineare. Und plötzlich geht es darum, hey, sag mir zehn Gründe, warum die Säure jetzt plötzlich keine Säure mehr ist. Und das ist ein Paradigmenwechsel. Und Lehrkräfte haben zwar relativ schnell eingesehen, ja, das ist wichtig, aber die Kompetenz zu erwerben ist ein ganz anderes. Und deswegen haben wir dann angefangen, Lehrgänge aufzubauen. Und wir haben jetzt für Skip einen Lehrgang schon seit fast zehn Jahren laufen. Und wir haben jetzt, ich glaube, wir sind schon bei fast 700, 800 Lehrkräften, die wir in ganz Österreich ausgebildet haben, zu Skip-Lehrkräften, wenn man das so sagen darf, die die Fähigkeit jetzt haben, das, was wir entwickelt haben, in ihren Unterricht zu implementieren und den Schülern ganz viel mitzugeben. das, was wir entwickelt haben, in ihren Unterricht zu implementieren und den Schülern ganz viel mitzugeben. Nachdem ja gerade die Voranmelde-Phase an der BH Oberösterreich für die Lehrgänge läuft, werden wir dann noch ein bisschen mehr Werbung dafür machen. Aber ich hätte jetzt gesagt, das wäre jetzt einmal ein guter Zeitpunkt für erste Musikpause. Pause it. It used to be so easy to give my heart away But I found out the hard way there's a price you have to pay I found that love was no friend of mine I should have known time after time So long, it was so long ago But I still got the wounds for you It used to be so easy to fall in love again But I found out the hard way, it's a road that leads to pain I found out that love is more than just a game You're playing to win But you lose just the same So long It was so long ago But I still got the blues for you So many years since I've seen your new face But here in my heart, there's an empty space where you used to be guitar solo So long, it was so long ago But I still got the blues for you Lord, the days come and go There is one thing I know We got the words for you. Terra FM. Teacher Education Radio Austria. Das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Willkommen zurück bei Terra FM und PHTV live aus dem Studio in der Höhenmaer Straße. Zu Gast bei mir im Studio ist heute Kurt Heim, der Initiator der School of Creative Solutions. Wir haben jetzt vorher kurz schon einmal das angesprochen, dass es ein Lehrgangsangebot für Lehrer gibt, sind jetzt aber in der Zwischenzeit noch einmal draufgekommen, eigentlich sollte man noch einmal so als Übergang zu diesen Lehrgängen darauf hinkommen, dass diese Lehrgänge ja einen speziellen Zweck haben, nämlich, wie es im Lehrgang quasi in der Beschreibung heißt, Schülerinnen werden zu Change-Makern ausgebildet quasi. Was kann man darunter verstehen, dass Schülerinnen Change-Maker sind? Ja, vielleicht gleich zu Beginn. Der Begriff ist schon über 45 Jahre alt, geprägt von Drayton, dem Gründer von Ashoka. Und er hat damals schon festgestellt, wir brauchen Jugendliche, die mehr in die Aktion gehen. Und was wir mit Skip eigentlich erreichen, ist, dass die SchülerInnen offener werden im Denken. Sie trauen sich mehr zu, vielleicht Experimente selbstständig durchzuführen, mehr Risiko einzugehen, das ist so ein bisschen auf der unterrichtlichen Ebene. Aber es muss noch eins darüber hinausgehen. Wir brauchen Schüler und Schülerinnen, die sich wirklich trauen, etwas Großes zu bewegen und da greift jetzt der Begriff Changemaker, also der für den Wandel sich einsetzt. Also nicht nur in der Schule, sondern quasi über die Schule hinaus. Das ist das Ziel. Ganz genau. Das ist das Endziel. Und die Changemaker von der Definition her sind einfach Personen oder jetzt bei uns in diesem Fall Jugendliche, die einerseits in der Lage sind, ein Problem überhaupt zu erkennen. Zweitens, dass sie auch in der Lage sind, originelle Lösungen dafür zu entwickeln. Und das Dritte, und das ist jetzt das Wesentliche, den Mut haben und den Ehrgeiz und den Willen, eine Wirkung in seinem Umfeld zu erzielen. Und darum geht es jetzt, dass wir sozusagen jetzt einen Schritt weiter gehen aus der unterrichtlichen Szene heraus in eine Art projektorientierte Ebene, wo sie wirklich ins Handeln kommen, wo sie Akteure des Wandels werden, wenn wir das auf Deutsch ein bisschen sagen wollen. Und Schülerinnen und Schüler dort hinzubringen, ist eine unglaubliche große Herausforderung, weil die Kompetenz, die dahinter steckt, ist natürlich unglaublich. Wir werden dann, glaube ich, ich hoffe, das wird sich zeitlich ausgehen, über so ein Video von so einem Projekt nur einspielen und ein bisschen über ein anderes großes Projekt in die Richtung, das jetzt bald ansteht, werden wir auch dann später noch ansprechen. Aber wir haben jetzt vorher gesagt, und ich glaube, die Technik bietet jetzt einmal kurz die Beschreibung, also den Folder von dem Lehrgang einzublenden. Es gibt eben an der Pädagogischen Hochschule dazu eben zu dem Skip einen Lehrgang. Das ist quasi aber nur das erste Modul von dem ganzen Lehrgang. Ja, magst du den noch ein bisschen vorstellen? Ja, gerne. Punkt eins, wir haben noch Restplätze. Also alle Navi-Lehrkräfte in Chemie, Physik, Biologie und digitaler Grundbildung sind da jetzt echt aufgerufen, vielleicht da jetzt nochmal genauer hinzuschauen. Und zwar, es richtet sich an Lehrkräfte der Sekundarstufe 1 vor allem, aber auch 2. Es geht darum, dass wir unser Programm in diesem einen Jahr vermitteln. Es sind 9 ECTS, das heißt, es hat zwei so große Blöcke. Im ersten Block, das ist so ein zweitägiges Treffen, wo man sich trifft, werden unsere Techniken einmal im ersten Teil vermittelt, ein bisschen geübt im Workshop-Setting. Dann werden die Lehrkräfte nach Hause, zu ihren Schulen geschickt. Dort üben sie mit ihren Jugendlichen diese Techniken. Und wir sind im ständigen so einem Art Hybrid-Setting, das heißt nach diesem Präsenz haben wir immer wieder mal kleine Online-Treffen, wo wir das reflektieren, wo waren Stolpersteine, was ist voll gut gelaufen, was war überraschend, gut oder weniger. Und im Sommersemester wiederholt sich das Spiel noch einmal, das heißt man trifft sich wieder im Februar, März. Es werden dann die restlichen Tools erklärt, vorgestellt, geübt, geprobt und es wird wieder implementiert. Und am Ende des Schuljahres gibt es dann eine große Abschlussveranstaltung, wo man dann alles gemeinsam reflektiert, präsentiert und feiert. Nachdem ich ja diese Hochschullehrgänge an der Hochschule auch zumindest bis jetzt administriert habe, kann ich ja zumindest sagen, es war, ich glaube, neben der Schulbibliothek der mit den meisten Teilnehmern. Also er kommt ja sehr gut an. Ich habe einen Kollegen bei mir in der Schule, der Teilnehmer ist, der zwar eher ein bisschen am Verzweifeln ist, aber nicht wegen einem Lehrgang, sondern wegen unseren Kindern in der Schule, dass es halt schwer tut, das auch wirklich so umzusetzen, weil ja, Linzer Mittelschule kann eine Herausforderung sein. Ja, wobei, also Punkt 1, ja, wir haben immer relativ viele Teilnehmer, aber worauf wir auch stolz sind, dass wir seit 10 Jahren durchgängig es jedes Jahr anbieten konnten. Allen Umständen zu trotz, es war mal Corona, ganz schwierig den Lehrgang umzusetzen, aber wir haben es geschafft. Und ja, das ist genau das, warum es ein ganzes Jahr lang braucht, diese Ausbildung, weil es ein Paradigmenwechsel ist, auch für die Schülerinnen und Schüler. Man kann denen hundertmal sagen, es gibt viele richtige Antworten, dann schreiben die das hin und am Ende der Überprüfung fragen sie, welche ist jetzt die richtige Antwort. Also da braucht es wirklich noch ganz viel Zeit, dass bei den Schülerinnen das auch ankommt. Es gibt mehrere Stile, wie man Unterricht gestalten kann. Und es schließt ja, das kippt das andere nicht aus. Das ist vielleicht noch ganz wichtig, auch für die Lehrkräfte. Wir sind ja nicht jetzt so frevelhaft, dass wir sagen, alles, was bisher passiert hat, war schlecht und jetzt brauchen wir gar nichts Neues, sondern alles, was bisher funktioniert hat, war ja gut. als Navi-Unterricht. Und dann verändert sich aber der Unterricht dramatisch ins Positive. Die Schüler sind dann so was von überrascht, dass Navi-Unterricht ganz anders auch sein kann. Wie eine Spielwiese. Sollte das aber dann nicht eigentlich schon noch früher anfangen? Also sollte man dann nicht vielleicht da in der Primarstufe schon damit anfangen, dass man – ich meine, dort heißt es ja nur Sachunterricht – aber dass man diese naturwissenschaftlichen Themen im Sachunterricht auch vielleicht schon so umsetzt? die dramatischen Veränderungen im Gehirn. Und wenn wir diese Phase erwischen, wo die Neuronen anfangen, sich abzukappen von den guten, bewährten Vernetzungen, wenn wir in diesen drei Jahren da ansetzen, ist das absolut ausreichend. Wir können auch feststellen, wir haben ja schon eine Langzeitstudie auch so ein bisschen gemacht, in der Oberstufe macht es noch immer genauso Sinn. Also man braucht gar nicht so viele Interventionen, dass man bei den Schülern und Schülerinnen Effekte erzielt. Also es ist nicht so, dass wenn man erst mit 16, 17 das zum ersten Mal hört, dann ist das eine verlorene Sache, weil ich hätte es viel früher brauchen können. Also das könnten wir so nicht sagen. Ja, also das ist nur so, ich denke mir immer, Ja, also das ist nur so, ich denke mir immer, wenn was funktioniert, warum dann immer erst in der Sekundarstufe anfangen. Wobei es natürlich, glaube ich, in der Primarstufe einfach ein bisschen schwieriger ist, weil da die Lehrkräfte alle so Generalisten sind und dann schwieriger ist, dass man dann gerade in diese Spezielle. Anderes Thema. Anderes Thema, das ist das Modul 1. Das heißt demnach, es gibt auch ein Modul 2. Wir haben kurz vorher schon einmal gesprochen, es gibt ja diese zwei Unterrichtsmaterialien oder Unterrichts... Programme. Warum merke ich mir das nicht? Ich werde auch schon weiter. Also das Erste war jetzt das Skip und das Zweite ist das Innovative Focus. Und auf diesem zweiten Unterrichtsprogramm passiert dann, oder für dieses Unterrichtsprogramm gibt es dann das zweite Modul. Ganz genau. Das ist jetzt eben genau das, was ich erst gemeint habe, dass wir aus der unterrichtlichen Ebene von Chemie, Physik, Biologie, Informatik jetzt rausgehen und in die Projektorientierte. Und die Lehrkräfte müssen gerade für dieses Vorhaben bestens geschult werden. Und da habe ich ein Programm entwickelt, das heißt Innovative Focus. Und F steht für Flexibilität, O für Originalität, C für Creative Personality, also für die Persönlichkeit, U für Unterbewusstsein und S für Strategie. Und jetzt, spätestens jetzt, wird eigentlich jedem klar, wenn ich einen Changemaker heranbieten will, erfordert das unglaubliche, komplexe Kompetenzen. Das ist ein Zusammenspiel aus hochkognitiver Fähigkeit mit einer emotionalen und persönlichen Aspekte und dann auch eine strategische. Also man kann nicht sagen, du wirst jetzt einfach schnell ein Changemaker oder mach jetzt das Projekt und du bist einer. Das finde ich sehr naiv und diesen Trend kennen wir eigentlich auch schon, dass es viele Projekte gibt, wo man sagt, ich hole jetzt eine Klasse, wir machen schnell ein Drei-Monate-Projekt oder ein Zwei-Monate-Projekt und dann wissen die schon, wie das geht. Und das ist sowas von naiv. Das muss man schulen wie ein eigenes Fach. Und deswegen gibt es diesen Lehrgang Innovatives Problemlösen. Ich biete an die Technik, dass uns jetzt kurz das andere, das zweite, ja genau, da ist es schon. Also das ist eine kurze Beschreibung von dem zweiten Lehrgang. Der erste Lehrgang übrigens nur für alle, die davor vielleicht nicht nach einem Lehrgang suchen, der Skip heißt. Der Lehrgang heißt jetzt Naturwissenschaftliche Kreativität an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Und der zweite ist eben das innovatives Problemlösen. Und man sollte vorher den einen machen, bevor man den anderen macht. Das würde Sinn ergeben. Ja und nein. Sie sind wirklich fast unabhängig voneinander. Und zwar insofern deswegen, innovatives Problemlösen ist jetzt an alle Lehrkräfte gerichtet. Das heißt, man kann sogar als Quereinsteiger, das ist ja ein moderner Trend, einsteigen, weil die Fähigkeiten nicht unbedingt auf Skip beruhen. Das heißt, wir bringen manches, das in Skip gemacht wird, da wieder rein. Das heißt, man kann völlig als Nicht-Navi-Lehrkraft jetzt da einsteigen. Wir haben Lehrkräfte, die sind Religionslehrkräfte, Lateinlehrer haben wir heuer dabei und die sind super erfolgreich, weil die Gruppe, die sich da meldet, eigentlich eins vereint. Die wollen was verändern und sie wollen wirklich die Schule verändern erfolgreich, weil die Gruppe, die sich da meldet, eigentlich eins vereint. Die wollen etwas verändern. Und sie wollen wirklich die Schule verändern. Und sie wollen einen besseren Impact für die Umwelt, für die Menschheit haben. Und das ist das Schöne. Also wir haben einen gemeinsamen Nenner. Und das sind nicht die Fächer, das sind nicht die Schultypen, sondern das ist einfach nur dieser Wille. Ich will jetzt einfach etwas Gutes verändern in der Schule. Wie läuft der zweite Lehrgang? Also im Grunde so ähnlich, aber der hat eben dann eher den Fokus auf das Projekt. Ganz genau. Also die einzige Gemeinsamkeit zwischen den zwei Lehrgängen ist, dass sie neun ECTS haben und auch ein Jahr dauern. Der Unterschied ist, es ist sehr projektorientiert. Das heißt, auch hier treffen wir uns im Herbst. Die Lehrkräfte werden an mehreren, so zwei Tagesblöcken, die immer so einen Monat auseinander sind, mit unseren Techniken vertraut gemacht, also mit Kreativitätstechniken, mit völlig neuen Ansätzen, die man eigentlich in der Lehramtsausbildung noch nie gelernt hat. Wie erkenne ich Konflikte und wie kann ich sie lösen? Welche Strategien gibt es jetzt, um einen kreativen Prozess zu starten? Da gibt es ein paar Ansätze auch aus der Wirtschaft, wie zum Beispiel Design Thinking. Das ist ein ganz klares Konzept und das kann man lernen. Das ist so wie, wenn man jetzt Innovationsmanagement lernt, sind das diese Tools. Und wir zeigen den Lehrkräften in einem Jahr, welche Tools das sind. Und das ist der große Unterschied jetzt zu Skip, zu dem ersten Modul. Da müssen sie, oder sie sind aufgefordert, ein Projektgruppe zu finden, Schülerinnen und Schüler, in einem kleinen Team und ein Projekt umzusetzen. Das ist so ein Trockenversuch. Aber mit schon einem sehr realen Ende, weil am Ende sollten die Jugendlichen dann in der Lage sein, einen richtigen Pitch zu machen. Also die Gruppe findet sich in der Schule selber eine Problemstellung im Kontext der Nachhaltigkeitsziele. Das haben wir noch gar nicht erwähnt. Das ist eigentlich unser großer Rahmen für das Ganze. Also die SDGs liegen als das Dach. Ist das Dach. Das heißt, darum geht es eigentlich. Und wenn die Gruppe dann so eine Challenge gefunden hat für sich, dann führen wir die Lehrkräfte, also wir gemeinsam, mit den Schülern einmal durch diesen Prozess. Und am Ende des Prozesses gibt es eben diese große Abschlussveranstaltung im Juni, zu der wir nachher noch etwas sagen werden. Und das ist der große Unterschied zu dem ersten Modul. Ich habe mir jetzt nur gedacht, ob es nicht vielleicht jetzt ein guter Zeitpunkt wäre, ein paar Fotos zu, die du da vorbereitet hast, von den Lehrgängen zu zeigen. Ihr macht ja da ganz lustige Sachen. Ja, was du da jetzt siehst, das ist so ein Innovative Focus, nicht Innovative Focus, ein Design Thinking Prozess. Da hatten die Lehrkräfte die Aufgabe, den Radfahrerabstellplatz zu verbessern und zwar innovativ zu machen. Viel innovativer, als er jetzt an der PH ist. Und einer der ersten Prozesse ist eben, man geht einmal hin, recherchiert, man wird richtig eins mit dem Fahrradabstellplatz, um einmal alle seine Stärken, aber vor allem seine Schwächen zu finden. Und auf das baut man dann zum Beispiel auf. Und das sind ganz spannende Momente. Hier sieht man jetzt zum Beispiel eine Gruppe, die hat sich jetzt schon überlegt, welche Ideen denn das jetzt sein könnten, bringen das zu Papier. Es wird immer im Team gearbeitet. Wir, so wie die Forschung ändert Design Thinking meistens mit einem Prototypen. Und zwar keinen funktionellen Prototypen, wie man das aus der Wissenschaft kennt, sondern ein konzeptioneller. Das heißt, da wird wirklich mit Plastilien, Lego, Streichholz, an allen möglichen Dingen gearbeitet, um die Idee, die man im Kopf hat, irgendwie sichtbar zu machen, damit man dann darüber reden kann. Das heißt, mit dem geht man dann in andere Arbeitsgruppen rein, man spricht darüber, wie könnte dieser neue Abstellplatz jetzt funktionieren. Man kriegt da Feedback und dann sind das so iterative Schleifen, die dann eigentlich dazu führen, dass die Idee immer besser wird, immer greifbarer wird. Und dann geht man im Prinzip in einen Pitch und versucht, Geldgeber zu finden, damit das auch realisiert werden kann. Das sind wirklich ganz vorgegebene Schritte, die man lernen kann. Wobei, also das mit dem Geldgebersuchen wahrscheinlich in den Schulen eher... Doch, doch. Die gehen zum Bürgermeister und machen einen Pitch. Oder zum Eltenverein und machen einen Pitch. Oder beim Hackathon haben wir Firmen eingeladen, die vielleicht, wenn ihnen die Idee wirklich gut gefällt, auch in die Tasche greifen. Mal schauen, ob das aufgeht. Finde ich eine spitze Idee, weil sonst ist es eh oft in den Schulen so, dass man ein Projekt macht, aber man weiß, es passiert nachher nichts. Also das ist sicher auch nochmal sehr motivationsfördernd, wenn man versucht dann zumindest das umzusetzen. Ich glaube, wir hätten noch mehr Fotos, oder? Das haben wir schon gehabt. Ich glaube, wir hätten noch mehr Fotos, oder? Das haben wir schon gehabt. Ich glaube, das vierte. Noch eins. Okay, das ist wieder so ein Kimmer, weil ich glaube, es kommt da. Das ist jetzt vielleicht ein wenig überraschend. Ich habe gesagt, in dem Fokus-Modul ist U das Unterbewusste. Und das ist wirklich ein wichtiger Part beim kreativen Schaffensprozess, dass du Möglichkeit findest, zu deinem Unterbewusstsein zu kommen, weil das Unterbewusste natürlich eine Quelle der Kreativität ist und man ja da eigentlich oft die originellsten Ideen findet. Es ist nicht leicht zu sagen, jetzt greife ein bisschen in dein Unterbewusstes Denken hinein. Es geht einfach darum, wirklich runter zu kommen, das hier nochmal völlig leer zu sagen, jetzt greife ich ein bisschen in dein unterbewusstes Denken hinein. Es geht einfach darum, wirklich runterzukommen, das Hirn einmal völlig leer zu machen, weil wenn dein Hirn leer ist, bist du ja offen für Neues. Und genau darum geht es. Und was ich da den Teilnehmern vermittle, ist Qigong. Das geht relativ schnell, super easy, man braucht keine Materialien, keine Mathe oder sonst was, also nur sich selbst und ein bisschen Ausdauer. Und dann schaffst du es eigentlich in fünf bis zehn Minuten, deinen Geist runterzubringen, um offen zu sein für Neues und du hast auch wieder mehr Kraft, durchzuhalten. Weil ich glaube, eine Tugend des Changemakers ist es, Durchhaltevermögen zu haben. Und da kriegst du im Prinzip die Kraft und die Ausdauer, dass du das Ganze durchstehst. Haben wir noch ein Foto? Ja, also das ist nur ein zweites. Ja, da sieht man zum Beispiel jetzt wieder Lehrkräfte, wie sie in der Gruppe Ideen versuchen zu generieren. Das ist so eine naturwissenschaftliche Gruppe. Und warum ich das Bild ausgewählt habe, ist einfach, du siehst, wie Spaß es den Teilnehmern und Teilnehmerinnen macht. Und das ist eigentlich von Anfang bis zum Ende eines unserer schönsten Feedbacks, dass viele, viele Lehrkräfte sagen, das ist ja ein bester Lehrgang gewesen, den sie jemals gemacht haben. Da ist so viel zum Mitnehmen. Und das ist, glaube ich, immer wieder unser Wind in den Segeln, dass wir da immer wieder weitermachen. Das glaube ich, weil so ein Feedback ist, auch wenn man von einer Idee überzeugt ist, würde man es wahrscheinlich trotzdem weitermachen, aber wenn dann auch das Feedback dementsprechend ist, dann macht man es halt umso lieber weiter und überlegt sich nicht, zahlt sich das die Mühe aus. Ja, ich glaube, man hat jetzt einen guten Eindruck bekommen. Die offizielle Anmeldefrist für die Lehrgänge geht jetzt nur bis 31. Mai. Also ein paar Tage haben Sie noch Zeit. Schnell auf die Homepage, dort unter Hochschullehrgänge die Lehrgänge naturwissenschaftliche Kreativität oder innovatives Problemlösen suchen, dort kurz das Anmeldeformular ausfüllen und dann ist einmal die Voranmeldung geschafft. Ich möchte aber einen kleinen Warnhinweis geben, falls Sie sich anmelden, es wird Ihren Unterricht hundertprozentig verändern und Sie wahrscheinlich auch. Wir hören das immer wieder, dass Sie mir nicht glauben, wenn ich so den Lehrgang starte, dass Sie am Ende des Lehrgangs sagen, wow, du hast wirklich recht gehabt. Ich kann nicht mehr so unterrichten, wie ich es vorher gemacht habe. Und das ist eigentlich auch schön. Okay, also sollten wir auf der Homepage auch noch einen Warnhinweis anbringen. Gut, ich hätte gesagt, sonst machen wir nur mal eine kurze Musikpause und dann unterhalten wir uns über dieses große Event, das jetzt bald stattfindet. Okay, this one's for Gabi. Thank you. Somewhere over the rainbow Way up high And the dreams that you dream of Once in a lullaby Somewhere over the rainbow, bluebirds fly And the dreams that you dream of Dreams really do come true Someday you wish upon a star Wake up where the clouds are far behind Ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, ooh, That's where you'll find me, oh Somewhere over the rainbow Bluebirds fly And the dream that you did too Oh, why, oh oh why can't I? I, well I see trees of green and red roses too I watch them bloom for me and you and I think to myself, what a wonderful world. Well I see skies of blue and I see to myself, what a wonderful world. The colors of the rainbow, so pretty in the sky, are also on unfaces of people passing by. I see friends shaking and singing how do you do? They really say I love you. I hear babies cry and I watch them grow They'll learn much more than we'll know And I think to myself What a wonderful world World Someday I wish upon a star Wake up where the clouds are far behind Me, where trouble melts like lemon drops High above the chimney top, that's where You'll find me oh Somewhere over the rainbow way up high Dream that you dare to Why, oh why can't I? I Uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh, uuuuuh Radio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Willkommen zurück in der School of Creative Solutions live aus unserem Studio in der Rheumastraße. Ich bin noch immer bei HDV und TRFM, aber zu Gast bei mir im Studio ist Kurt Heim, Initiator der School of Creative Solutions an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Wir haben jetzt viel über das gesprochen, was in der School of Creative Solutions passiert, Schülerseitig, Lehrerinnenseitig. Jetzt kommt bald ein großer Event und so Abschlussveranstaltung quasi von diesen Lehrgängen. Da müssen dann Schülerinnen etwas machen. Und damit man sich besser vorstellen kann, bevor wir dann darüber reden, was die Schülerinnen da machen, schauen wir uns da vorher nur ein Video an. Aber magst du bitte zu dem Video noch ein bisschen was sagen, was man da dann sieht? Ja, gerne. Also das ist jetzt ein Video von einer Schülergruppe, die im Rahmen des Lehrgangs Innovatives Problemlösen mit ihren Lehrkräften gemeinsam an einer Challenge gearbeitet haben. Die Challenge haben sie von uns bekommen oder teilweise selbst gefunden und ja, in einem Rahmen, der auch von der Schule selbst kreiert worden ist. Also manche Teams arbeiten das in zwei, drei Wochen ab, manche vielleicht ein ganzes Semester. Manche haben Sonderunterricht dafür bekommen, manche im normalen Unterricht integriert. Also das ist glaube ich auch die Stärke von unserem Lehrgang, dass die Lehrkräfte ihren Rahmen selbst bilden können, generieren können und dann holen sie halt das Beste raus. Und das Beispiel, was wir da jetzt sehen, ist von Borgried, die sehr innovativ sind und die Schülergruppe hat halt eine Challenge gefunden und wir schauen uns einfach an. Borgried hat ja hervorragend sehr viele Teilnehmer. Genau, also mit fünf Teilnehmern inklusive Direktion. Das ist natürlich dann eine Luxus-Wende-Direktion. Ganz genau. Wir haben nicht nur eine Idee, wir haben die Lösung für ein Problem, das uns alle betrifft, die Zukunft der Ernährung. Das hier ist ein Smarter in der Garten, der komplett neu denkt, wie Lebensmittel entstehen. der komplett neu denkt, wie Lebensmittel entstehen. Mit einer intelligent gesteuerten Wasserversorgung die Ressourcen spart und Effizienz maximiert. Mit UV-Lichttechnologie die Wachstum unabhängig vom Tageslicht ermöglicht. die Wachstum unabhängig vom Tageslicht ermöglicht. Mit einem präzisen Belüftungssystem, das Luftfeuchtigkeit, Luftqualität und Temperatur automatisch reguliert. Unterstützt durch eine integrierte Solaranlage für echte nachhaltige Energie. Mit einem integrierten Stauraum für maximale Alltagsstaulichkeit und einem eigenen Kompostsystem, das Abfall in neue Ressourcen umwandelt. Und das Entscheidende, unser System ist modular aufgebaut. Das bedeutet, jeder kann den Garten individuell erweitern, anpassen und skalieren, je nach Bedarf. Mehr Pflanzen, mehr Funktionen, mehr Möglichkeiten. Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jede Schule Zugang zu diesem Urlaub hat. Eine Welt, in der Nachhaltigkeit nicht optimal ist, sondern Standard. Genau diese Welt bauen wir und wir stehen erst am Anfang. Investieren Sie nicht nur in ein Produkt, investieren Sie in eine Bewegung. Die Zukunft wächst und sie beginnt genau jetzt. Ja, spannendes Video. Ich finde das rätst rein aus Medienschaffender. Ein paar Sachen, die man besser machen könnte, aber grundsätzlich finde ich das Video super und die Idee finde ich Ja, deswegen sind wir auch jedes Mal so hin und weg und überrascht. immer besser machen können, aber grundsätzlich finde ich das Video super und die Idee finde ich... Ja, deswegen sind wir auch jedes Mal so hin und weg und überraschen, was dann von den Jugendlichen kommt und vielleicht nur zur Ergänzung ungefähr die Hälfte aller Projekte, die im Rahmen der Lehrgänge gemacht werden, werden wirklich realisiert. Manchmal nicht genau in dem Umfang, aber es ist so ein erster Ansatz, so könnte es einmal werden und dann starten sie nächstes Jahr mit so vielleicht einem Modul, weil das ist ein modularer Indoor-Garten. Ich finde das so genial, die Idee. Und dann schauen wir, was Borg-Ried in den nächsten Jahren da zusammenbringt. Vielleicht noch, darf ich das ergänzen? Borg-Ried hat es wirklich geschafft, jetzt auch ein WPG zu konstruieren, das Changemaker Lab, wo es wirklich darum geht, dass Jugendliche sich anmelden können und in einem zweijährigen Ausbildungsprogramm, jetzt einmal ein, aber später zweijährig, kriegen die alle Kompetenzen vermittelt, die man braucht, um wirklich was zu bewegen. Und das verändert Schule. Also WBG weiblich Gegenstand. Ist da die Schule so autonom, dass man da einfach weiblich okay, finde ich stark, habe ich nicht gewusst. Und wir haben viele Schulen, die jetzt das auch nachmachen. Also wir haben das Akademische Gymnasium zum Beispiel, die haben jetzt schon ein Weibpflichtfach. Wir haben Stift Willering, die haben das, sie nennen es dann alle auf eigenen Namen. Stift Schlierbach ist jetzt dabei. Also es ist wirklich schon langsam dieser dynamische Schwung, der ist jetzt wirklich da, dass viele Schulen sagen, das ist ein gutes Merkmal für eine hochqualitative Schule. Dass wir über das Wissen hinausgehen. Wir vermitteln nicht nur Wissen, sondern bei uns lernen die Schüler es auch wirklich zu verändern. Und das ist ein wichtiges Zeichen. Und wenn Eltern auf der Suche nach so einer Schule sind, weil sie die Kinder dort hinschicken wollen, also man sieht auf der Homepage dann auch, wo diese Schulen, wo es überall dieses Programm schon, wo es zumindest Lehrkräfte gibt, die das Programm umsetzen. Wenn eine Schule unser Label bekommt, dann haben die das auch oben, weil es natürlich ein Gütersiegel ist. Es ist ja ein Qualitätskriterium und hat was mit Schulprofil zu tun. Und wir haben jetzt viele Gymnasien genannt, aber wir haben genauso viele Mittelschulen, die das schon haben, die das aber auch ganz präsent auf ihrer Homepage vertreten haben, weil sie einfach ein Zeichen setzen wollen. Bei uns lernen die Schüler wirklich Nachhaltigkeit, nicht nur über Nachhaltigkeit zu erfahren, sondern es wirklich auch in irgendeiner Form und Art und Weise in die Umwelt zu bringen. Eine Idee, ein Gedanken und das ist so wichtig, weil die Forschung einmal festgestellt hat, wenn Schüler und Schülerinnen das in ihrer Ausbildung lernen, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie später mal sich einer Gruppe anschließen und dort vielleicht ehrenamtlich irgendwas verändern wollen, viel, viel, viel höher. Wenn ich das nie gelernt habe, ist die Wahrscheinlichkeit gegen null. Ja, ich schaue auf die Uhr, wir haben die Zeit, reden uns so davon, der Event, der Abschlussevent, findet in Form von einem Hackathon statt, wo die Schüler, quasi der teilnehmenden Lehrer, zusammenkommen im Wissensturm und was machen. Genau. Auf das sind wir jetzt schon sehr gespannt. Das wird unser erster großer Hackathon. Wir haben fast 100 Schülerinnen und Schüler aus diesen teilnehmenden Schulen und die dürfen jetzt im Prinzip zeigen, was sie drauf haben. Und zwar an einem Tag kriegen die eine Challenge, von der sie noch nicht wirklich gewusst haben, was es ist. Teilweise eingespielt von Firmen, Firma Keba zum Beispiel, vom Innovationshauptplatz Linz und anderen Firmen oder das Innovationszentrum in Kirchdorf. oder das Innovationszentrum in Kirchdorf. Und von da kommen die Challenges und die Schüler kommen in der Früh, werden in bunten Teams zusammengemischt, die sich teilweise noch nie gesehen haben. Das heißt, Kompetenz ist da auch in Teamfähigkeit jetzt gefragt. Und die sind da in ungefähr sechs, sieben Stunden gefordert, aus der Challenge eine echte, coole Idee zu generieren und einen Pitch daraus zu machen. Das heißt, das ist ein Marathon par excellence. Die werden unglaublich gefordert, aber ich bin so zuversichtlich, dass die Schülerinnen und Schüler das schaffen werden. Das darf man jetzt natürlich noch nicht spoilern. Das heißt, zum Beispiel irgendein Problem, wie man irgendwas nachhaltig lösen könnte. Ganz genau. Und das muss dann vor einer Jury präsentiert werden? Korrekt, ja. Können die Kinder dann auch was gewinnen? Super, dass du das fragst. Es gibt unterschiedliche Hackathons. Die meisten sind kompetitiv, im Sinne von wettbewerbsorientiert. Aber das ist etwas, was der Sache überhaupt nicht dient. Denn wenn wir jetzt die großen Herausforderungen unserer Zeit lösen wollen, dann müssen wir zusammenarbeiten. Das heißt, es ist ein kollaborativer Hackathon. Das heißt, sie kriegen Feedback, sie kriegen Rückmeldung und eventuell werden dann wirklich Projekte daraus übernommen und realisiert. Und das ist, glaube ich, Ehre genug, weil man weiß, dass eine Firma wie Firma Keber sagt, das mache ich, weil das eine gute Idee ist. Ja, ich glaube, das ist eh. Kinder sind jetzt ja oft sehr wettbewerbsorientiert. Weil wir sie dazu gemacht haben. Ja, wahrscheinlich wieder. Aber ich glaube, das ist wahrscheinlich wirklich eine größere Motivation, wenn sowas dann umgesetzt wird, als wenn wir jetzt sagen, okay, du kriegst jetzt dafür vielleicht dann, keine Ahnung, ein iPad. Ganz genau. jetzt dafür vielleicht dann, keine Ahnung, ein iPad. Ganz genau. Ja, du hast vorher, ich muss jetzt ganz ehrlich sagen, ich habe jetzt ein bisschen vergessen, worum es genau gegangen ist. Du hast gesagt, du möchtest unbedingt noch global, genau, auf dieses internationale hinweisen. Und nachdem nicht mehr viel Zeit ist, bitte, schieß einfach los, worum es geht. Ja, es ist eigentlich eine unserer großen Visionen. Es macht keinen Sinn jetzt in kleinen Gebieten jetzt eine Schule zu haben, wo jetzt wir Changemaker haben. Große Probleme wie Klimawandel können wir ja nicht in Hintertupfing lösen, das muss ja global gelöst werden. Und deswegen ist unser nächster Ansatz gewesen unser Global Changer. Das heißt, wir haben jetzt internationale Schulen gefunden, die Global Changer. Das heißt, wir haben jetzt internationale Schulen gefunden, die haben wir gebrieft, die Lehrkräfte, die jetzt eine Challenge in den Pool reingebracht haben und diese Schulen aus zum Beispiel Lichtenstein, Istanbul, Mexiko, Guatemala, arbeiten gemeinsam mit österreichischen Schulen an eben einer Challenge. Und das haben sie jetzt auch gemacht und in den nächsten Tagen ist da eine Abschlussveranstaltung, wo wir auch zeigen, was passiert denn da, wenn jetzt wirklich auf internationaler Ebene zusammengespielt wird. Habt ihr da vielleicht auch vor, in Richtung Erasmus Programme irgendwas zu machen? Ja, genau. Das ist unser nächstes großes Projekt. Die Teacher Academy in die Richtung. Also es geht gar nicht anders. Wir müssen jetzt wirklich schauen, dass wir auch in Europa Kooperationen finden, wo wir diese Programme relativ schnell herausbringen. Wir haben Kooperationen jetzt mit einer Schule in Nepal, wo wir Lehrkräfte in Nepal gebrieft haben. Wir haben ein Projekt in Amerika, wo wir mit einem Hirnforscher zusammenarbeiten, der sich anschauen wollte, was unsere Techniken so vorhaben. Und das ist einfach so interessant, zu schauen, was machen unsere Techniken in Washington D.C. in einer absoluten Privatschule im Vergleich zu Nepal mit einer armen Schule. Und das ist auch unsere unlimitierte Stärke des Programms, dass wir sowohl für sehr, sehr lernschwache Schülerinnen eigentlich was haben, bis zu den Hochbegabten. Aber wenn du sagst schauen, das heißt, das wird wissenschaftlich begleitet und Wir beforschen das, ja. Wir haben schon relativ viele internationale Publikationen. Man kennt uns jetzt auch schon in der Szene. Also wer sich dafür interessiert, Hinweise sind auf der Homepage. Und vor allem jetzt die neue Homepage www.innovative-focus.com Da haben wir dann auch diese internationalen Projekte drinnen. Da werden wir auch alle Pitches raufstellen von den Schulen und da findet man dann ganz, ganz viel. Ja, die Zeit neigt sich dem Ende zu. Magst du vielleicht noch ein kurzes Abschlussstatement sagen, warum das jetzt so wichtig ist, dass es diese Veränderung in der Schule gibt. So kurz und knackig. Ja, wie ich schon gesagt habe, wir haben als Team die große Vision, dass Schule einfach sich neu aufstellen muss. Wir können nicht einfach Schule lassen im Sinne von Wissen vermitteln. Wir müssen den Schülern zeigen, wie man das Wissen anwenden kann und wie man eine Veränderung, eine positive Veränderung, die nachhaltig ist, bewirken kann. Und wir lassen einfach nichts aus, die Lehrerebene, die Direktionen, die Schülerebene, das Umfeld. Wir versuchen halt, diese Vision wirklich umzusetzen. Das ist einfach meine große Vision, weil wenn die Gesellschaft weiter so bestehen will, dann gehört einfach ein völliger Paradigmenwechsel hin. So wie Einstein einmal gesagt hat, die großen Probleme unserer Zeit können wir nicht mit derselben Denkweise lösen, mit der sie entstanden sind. Das heißt, wir müssen da wirklich den Schalter umlegen. Und ja, wir sind sehr motiviert, auch mit diesem Feedback der Lehrkräfte, der Schüler und Schülerinnen, da einfach dran zu bleiben. Und es ist so schön, dabei zu sein und Teil des ganzen Projektes zu sein. Lieber Kurt, vielen Dank fürs Kommen. Danke auch. Bitte noch einmal der Aufruf, Hochschullehrgang Naturwissenschaftliche Kreativität und Hochschullehrgang Innovatives Problemlösen. Es gibt noch Plätze. Und weil natürlich die Kreativität auch in der Medienpädagogik wichtig ist, muss ich an dieser Stelle nur kurz Werbung machen für das Erweiterungsstudium Filmbildung und Radioarbeit in der Schule, wo man vielleicht dann lernt, wie man diese Videos, wie man es vorher gesehen hat, machen kann. Unter anderem, nicht nur. Anmeldefrist läuft. Einfach über die Homepage anmelden. Ich bedanke mich fürs Zusehen und fürs Zuhören und wir sehen uns wieder bei der nächsten Sendung, glaube ich, zu Fronleichnam am 4. Juni, wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe. Vielen Dank. Ich sage, ich will dich nicht lieben, wie du bist, aber ich werde sie nicht zerstören. Ich weiß, dass es einen Platz für uns gibt, weil wir ein Team sind.