🎵 Mein Name ist Müller Michael, ich bin der Vereinssprecher der Hose Linz und dieser Beitrag heute handelt vom Community Day der Hose Linz. Man kennt die Hose vielleicht, weil wir eine Bar betreiben, das 49 und viele andere wissen von der größten Veranstaltung der Hosey Linz übers Jahr, von der Linz Pride. Es ist aber so, dass die Hosey Linz sehr viel mehr macht und es sind da in den vergangenen zwei, drei Jahren sehr viele Angebote dazugekommen, von der Flüchtlingsbetreuung über die Bibliothek bzw. den Buchclub über einen inklusiven Frauenstammtisch, einen trans-internichtbinär Stammtisch und so weiter und so fort. Und diesen Tag haben wir heute dem gewidmet, dass wir alle unsere Angebote ausstellen. Es gibt sowas wie einen Stationsbetrieb. Man kann direkt mit den Menschen, die für das jeweilige Angebot in der Hose verantwortlich sind, in Kontakt treten, man kann Fragen stellen. Man kann sich aber auch engagieren. Ich bin die Silke Weiland. Ich bin ehrenamtliche Referentin der Hose Linz. Ich bin auch im Vorstand der Hose Linz und bin eben Ansprechperson für die Ehrenamtlichen. Ich teile sie ein zur Linz Pride und bin für sie da, wenn sie etwas brauchen. Mir ist heute das Wichtigste, dass viele Menschen kommen, die sich für die Hose interessieren und einige davon sie vielleicht sogar vorstellen können, sich zu engagieren. Es gibt für jeden etwas zu machen. Wir freuen uns über jede Hilfe und über jede Person, die sich bei uns einbringen will. Den ersten Community Day haben wir noch Takt offene Tür genannt. Der war im Dezember 2024 durchwegs ein Erfolg, aber eine Lehre war, dass wenige Menschen im Dezember noch zusätzliche Termine haben wollen und es hat sich dieses Jahr sehr gut angeboten, dadurch dass ja das 49 immer im April Geburtstag feiert. Also wir sind mit unserem Vereinszentrum, mit unserer Bar im April 2018 da hier in der Schillerstraße 49 eingezogen und dass wir heute einmal diesen Community Day mit der Geburtstagsfeier zusammenlegen, hat sich angeboten. Das heißt, das Angebot ist, kommt vorbei, schaut euch unsere Angebote an, tretet mit den Menschen in Interaktion, redet, informiert euch oder engagiert euch und bleibt dann natürlich noch und feiert mit uns den Geburtstag von unserem Lokal. Ich bin der Stefan Parzer und habe im Sommer oder beziehungsweise Ende Sommer die Leitung der Beratung in der Hose Linz übernommen. Auf was ich mich wirklich tatsächlich persönlich freue, ist, dass ich zum ersten Mal quasi in der Hose Linz eine Ehrenamt bekleide quasi und ich da halt die Beratung vertreten darf. Das habe ich so in dieser Dings noch nie gemacht. Ich war halt quasi als ganz normaler Gast bis jetzt immer da und ich finde es einfach wahnsinnig super, dass es die Möglichkeit gibt, dass man einfach jeden Teil von der Hose, was sie machen, einfach da halt dargestellt wird und von so einem breiten Publikum immer wieder besucht wird. Sei es jetzt, ja man will sich nur informieren oder sei es jetzt einfach politische VertreterInnen und das finde ich einfach irrsinnig super, dass man einfach einmal sieht, die Hose ist mehr als einfach nur da, sondern die Hose macht extrem viel. Ja, wir sitzen da hier jetzt im Community-Raum von der Hose Linz, das ist aktuell unser ganzer Stolz. Das hat sich so begeben, dass wir im April 2024 die Gelegenheit ergeben haben, dass bei uns im Gebäude im ersten Stock Räumlichkeiten frei worden sind. Und da, wo wir jetzt sitzen, das war früher unser Büro. Büro, Archiv, Sitzungsraum, Rumpelkammer, alles in einem. Rumpelkammer, alles in einem. Und wir haben dann die Gelegenheit ergriffen, sind mit unserem Büro in den ersten Stock raufgezogen, haben dann einen Beratungsraum mitgenommen. Also jetzt oben gibt es die Beratung und das Büro. Und dann war dieser Raum einmal zunächst leer. Das war im Sommer 24 ein großer, leerer, weißer Raum. Und über die Monate haben sich die Monate haben sich bis zu 40 AktivistInnen von der Hose Linz in unterschiedlichsten Ausmaßen und Stunden und auch mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Talente eingebracht und haben diesen Raum zu dem gemacht, was er jetzt ist. Im Oktober von dem Jahr haben wir dann den Raum zum ersten Mal aufgesperrt und offiziell Programm herinnen gehabt und jetzt im Februar diesen Jahres haben wir nur mal die ganze Inneneinrichtung neu gestaltet, wir haben eine Stauraumlösung eingeführt und sind jetzt sozusagen mit dem Projekt komplett fertig und wir freuen uns jedes Mal, wenn da herinnen was stattfindet. Ja, beratungstechnisch haben wir ein sehr breites Spektrum an Themen, die zu uns kommen. Themenmäßig wirklich von über wo kann man in Linz fortgehen, wo ist es queer-friendly, bis über Outing-Geschichten, wie kann ich mich bei den Eltern outen oder gibt es da Unterstützung oder Begleitung zu irgendwelchen Behörden aufgrund von Angst nicht wahrgenommen zu werden? Genau, das ist so das Spektrum. Die Hose Linz hat in den letzten paar Jahren einen extrem großen Zulauf bekommen. Immer mehr Menschen wollen sich engagieren, immer jüngere Personen, diversere Personen. Es ist so eine Freude für sie da zu sein. Wir sind die Organisatoren der Linz Pride. Letztes Jahr waren 13.000 Menschen dabei. Wir sind die Organisatoren der Linz Pride. Letztes Jahr waren 13.000 Menschen dabei und jede Person, die dabei helfen kann, ist eine Person, die diesen Tag noch erfolgreicher machen kann. Herr Bürgermeister, danke, dass Sie heute den Weg hierher gefunden haben zu uns in die Schillerstraße 49, ins Vereinszentrum von der Hose Linz. Die Stadt Linz ist seit über vier Jahren Teil von dem Rainbow City Network. Gibt es von Ihrer Seite, wie bewerten Sie Community-Arbeit aus einer städtischen Perspektive heraus? Die Hose ist schon seit Jahrzehnten ein wichtiger Partner für uns, natürlich für die homosexuellen und queeren Mitbürgerinnen und Mitbürger in Linz, aber für unsere Stadt als Ansprechpartner, auch für die Veranstaltungen, auch hier am Standort, hier in der Schillerstraße, sehr wichtig, hier im Neustadtviertel auch präsent zu sein. Und die Hose ist wirklich ein sehr wichtiger Partner über die Jahrzehnte hinweg im Austausch. Man merkt natürlich auch das generationenübergreifende mittlerweile. Alle Altersgruppen sind hier vertreten, vor allem junge Menschen finden den Weg zur Hose. Das freut mich sehr, dass ihr so eine tolle Arbeit macht und das Gemeinsame, wo es dann ersichtlich wird, das ist dann immer die Pride, wo wir dann auch gerne mitgehen, auch als Stadtoberhaupt, ich gerne dabei bin. Und das zeigt die Kraft der Hose, die Verbundenheit und das Community-Arbeiten und auch die Weltoffenheit, für die wir als Stadt Linz versuchen zu stehen. Und ihr seid ein Teil davon für diese Weltoffenheit. Bei Linz Pride alleine brauchen wir 130 Ehrenamtliche, die an diesem Tag 200 Jobs tätigen. Angefangen von LKWs dekorieren, Regenbogenshop betreiben, Spenden sammeln, die Pride Night hinter der Bar stehen, grafisch engagierte Menschen, Menschen, die unsere Social Media betreiben wollen, die mit Canva umgehen können, an der Kasse sitzen, die Garderobe machen, da ist für jeden was dabei. an der Kasse sitzen, die Garderobe machen, da ist für jeden was dabei. Ja, Sie haben es sehr gut angesprochen, die Stadt Linz ist seit zwei Jahren offizieller Kooperationspartner von der Linz Pride, ist als Paradegruppe mitvertreten und macht sogar einen eigenen Stand auf der Pride City. Was bedeutet das persönlich für Sie, wenn Sie die Linz Pride besuchen und so wie letztes Jahr 13.000 Menschen auf dem Demo-Zug sehen. Das macht mich sehr stolz. Natürlich geht es immer auch um Zahlen und die Superlative, dass man sagen können, wir gehören zu einer der größten Pride-Veranstaltungen in Österreich. Sind wir die zweiten wahrscheinlich? Oder die größten? Kommt immer noch aufs Wetter. Kommt immer noch aufs Wetter, ja. Also wirklich toll, das macht mich als Stadt überhaupt sehr stolz. Aber da geht es nicht um die Zahlen, sondern es geht um die vielen Menschen, die hier in der Stadt unterwegs sind, eine friedliche Demonstration machen voller Lebenslust, voller Freude, auch der Zusammenhalt ist zu spüren in der Gruppe und das ist sehr schön, hier mitzugehen, auch offiziell als Vertreter der Stadt Linz, aber auch mit der Stadt Linz, auch mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Natürlich, wir sind ein großer Arbeitgeber, mit unseren Unternehmen haben wir fast 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und da gibt es jetzt noch viele homosexuelle und queere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die haben sich das auch verdient, dass wir Stadt mitgehen. Das macht mich auch stolz. Aber in Wirklichkeit geht es darum, Weltoffenheit zu zeigen. Eine Stadt wie Linz, die ist international und da gehört es natürlich auch dazu, dass wir uns auch weltoffen darstellen. Ja, und das Fortinan feiert heute seinen achten Geburtstag. Die Hose Lenz ist jetzt 44 Jahre alt, also nächstes Jahr ein kleines Jubiläum. Was würden Sie der Hose Lenz und dem Forti9 für die nächsten acht Jahre wünschen? Oder sagen wir für die nächsten zehn Jahre, dass es rund wird? Dass es weiterhin so viele Menschen gibt, die sich engagieren, die Teil der Hose sind, nicht nur die Angebote konsumieren, sondern aktiv auch mitgestalten. Nämlich auch über Generationen, ich kenne das, wenn man in einem Verein tätig ist und in führender Position, dann gehört es zu den wichtigsten Aufgaben für Nachwuchs zu sorgen. Dass man weiß, man kann die Hose dann, wenn man mal aufhört, auch in gute Hände legen. Ich kenne das aus allen Vereinen, das ist fast die wichtigste Aufgabe als Vorsitzender, für die Übergabe zu sorgen und das wünsche ich der Hose. Aber ich glaube, so wie man das hier sieht, über den Nachwuchs braucht man sich keine Sorgen machen. Das sind wirklich junge, engagierte Menschen, denen es wichtig ist zusammenzuarbeiten und füreinander einzustehen und deswegen mache ich mir da um die Hose keine Sorgen. Wie man es aus persönlicher Perspektive sagt, uns ist der Generationenwechsel geglückt vor drei Jahren und ich glaube, der Tag, wie er sich heute ausgestaltet, gibt uns Recht, dass wir auf einem guten Weg sind, dass auch der Zulauf deinsprechend da ist und ich stimme mit Ihnen überein und sogar ich glaube, die Zukunft an der Hose Linz ist eine gute. Ich möchte mich auch bedanken für die gute Zusammenarbeit, auch in den vergangenen Jahren und für die Zukunft hoffentlich auch. Ich wün mich auch bedanken für die gute Zusammenarbeit, auch in den vergangenen Jahren und für die Zukunft hoffentlich auch. Ich wünsche auch alles Gute. Ich wünsche heute noch eine schöne Feier und auch für die Zukunft und wir sehen uns dann bei der Linz Pride spätestens. Alles spätestens bei der Linz Pride. Danke. Positiv anzumerken, dass, wie man sieht, heute Abend Community Day, ich gerade erfahren habe, dass relativ viel von der Linzer Politik oder von der Stadtpolitik heute auch kommen. Und das, glaube ich, spricht dafür, dass die queeren Themen anscheinend doch sehr wichtig sind der Stadt Linz. Und das freut uns natürlich. Und da hoffen wir natürlich auch weiterhin auf gute Unterstützung. Das Engagement in der Community macht so viel Freude und erfüllt einen so sehr. Das kann ich jedem empfehlen. Ja, und wir feiern eben jetzt heute dann auch das achtjährige Jubiläum von unserer Queerbar, dem 49. Und das ist die Bar da draußen, genauso wie der Raum herinnen, eigentlich jedes Mal wieder eine kleine Erinnerung, eigentlich jedes Mal wieder eine kleine Erinnerung, ein kleiner Reminder daran, was Ehrenamt bedeutet, was die Einzelleistung von vielen sich zu so einem großen Projekt ergeben kann. Und es macht einem schon fast ein bisschen demütig, wenn man dann sieht, dass diese große Unternehmung, die wir da haben, die von keiner Einzelperson einfach so getragen werden kann, sondern nur durch die Mithilfe von vielen erst möglich wird, dass das so toll funktioniert, dass das so toll angenommen wird. Und wir hoffen natürlich auch, dass entsprechend interessierte Personen heute auch vorbeikommen und sich das dann anschauen und hoffentlich auch einstimmen in unserem Stolz, den wir empfinden, für was wir da in der Schillerstraße 49 geschaffen haben. Ich würde mir einfach auch wünschen, einfach für alle, dass die Hose ein Anlaufstuhl ist, egal ob queer oder nicht queer, es ist egal, wir sind für alle da und kommt einfach, schaut euch das an und informiert euch einfach, das ist das an und informiert euch einfach. Das ist das Wichtigste, glaube ich.