Terra FM, Teacher Education Radio Austria, das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Terra FM und BHTV live aus dem Studio in der Hohemmerstraße. Thema der heutigen Sendung ist die Konferenz zu Lehren und Lernen im digitalen Zeitalter, abgekürzt LELITIS. Zeitalter, abgekürzt Lelitis. Zu Gast bei mir im Studio ist Ines Deibel, eine der Organisatorinnen der federführenden Personen, die am Zustandekommen dieser Konferenz beteiligt war. Der Platz neben mir ist leider leer, da sollte eigentlich ursprünglich Michael Himmelsbach von der Johannes Keppel-Universität in Linz sitzen, der leider kurzfristig ausgefallen oder verhindert ist. Also ihr beiden seid quasi die Organisatoren von Linzer Seite und weil so eine Konferenz ja nicht nur von zwei Personen organisiert werden kann, ist der Rest des Teams heute primär über Zoom zugeschaltet. Ich bitte jetzt schon einmal mögliche technische Probleme wie Ton oder etliche anderen Sachen zu entschuldigen. Es ist für uns heute wieder eine Premiere mit unserem neuen Setting, dass wir Gäste über Zoom zugeschaltet haben. Darum haben wir heute auch so einen Knopf im Ohr, damit wir das alles hören, was unsere Gäste zu sagen haben. Ich darf dazu begrüßen Gabriele Schauer von der Uni Innsbruck, Ann-Kathrin Dietrich von der Uni Innsbruck, Ann-Kathrin Dietrich von der Uni Innsbruck und Josef Buchner von der PH St. Gallen. Herzlich willkommen, freut mich, dass ihr euch Zeit genommen habt, an dieser Sendung teilzunehmen. Danke, Ines, dass du das überredet hast, dass Sie daran teilnehmen. Die Konferenz war in der letzten Februarwoche, die hat zwei oder drei Tage gedauert, mit zwei fantastischen Keynote-Speakern. Wie ich gehört habe, ich war leider Gottes auch verhindert, dass er bei der Konferenz, ich wäre gerne dort gewesen. Ursprünglich war ja der Plan, dass wir die Sendung live von dort nämlich machen. Kann, oder ich will jetzt gar nicht, vielleicht fängst du an, dass du mal ein bisschen was über die Konferenz erzählst. Ja, Ende Februar hat es zwei Tage gegeben zum Thema Lernen und Lehren im digitalen Zeitalter. Die Lely Dietz-Tagung, die veranstaltet wurde von den beiden ÖFEP-Sektionen Lehrerinnenbildung und Lehrerinnenbildungsforschung und der Medienpädagogik, wo eben die Gabi für die Lehrerinnenbildung und Lehrerinnenbildungsforschung die Vorsitzende ist und der Joe für die Medienpädagogik der Vorsitzende. Und in dem Sinne darf ich trotzdem gleich das Wort auch mal an euch beide übergeben, damit ihr quasi aus dieser Perspektive kurz etwas zur Tagung ergänzt. Gut, ich danke, dann fange ich vielleicht an. Gut, ich danke Ihnen, dann fange ich vielleicht an. So, Joe und ich, wir haben uns des Öfteren getroffen und immer wieder überlegt, es wäre doch gut, etwas gemeinsam zu machen, weil gerade Lehrereinbildung immer irgendwie ein Kontakt mit Medien, mit Medienpädagogik, mit digitalen Medien ist, weil sich auch die Lehrereinbildung an innovative neue Entwicklungen orientieren sollte. Und deswegen haben wir uns überlegt, dass es auch sinnvoll wäre, da etwas anzubieten und zu ermöglichen, dass wir einen großen und intensiven Austausch kommen. Ganz genau. Ja, nochmal Hallo von meiner Seite und danke für die Einladung. Ich finde es übrigens super, dass euch auch so etwas passiert oder dass vielleicht mal etwas schief geht. Das passt irgendwie super zu unserem heutigen Thema auch, zur LED-Tagung, weil für uns war es ja auch so, es ist ein extrem innovatives Thema, also gerade KI im Unterricht und so weiter, digitale Medien und gerade deshalb war es wichtig, dass hier zwei Sektionen sich auch zusammenspannen, wirklich von der Österreichischen Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen, um eben das Thema gemeinsam eigentlich dann sowohl in die Forschung, aber auch in die Praxis zu tragen. Und dafür braucht man eben auch die Lehrerinnen und Lehrerbildung. Und deshalb war das echt super, dass wir das sehr gut zueinander gefunden haben. Ann, was fehlt dir noch zur Tagung hin? Ja, auch erstmal Hallo von meiner Seite. Also ich denke, so wie die Gabi und der Josef das auch schon schön erwähnt haben, ist gerade auch in der Lehrerinnenbildung heutzutage die digitale Medien oder generell Digitalisierung nicht mehr zu trennen zu der Lehrerausbildung, Lehrerinnenbildung. Und von daher war das wirklich eine sehr schöne Veranstaltung, die zwei Themen nicht nur getrennt voneinander zu sehen, sondern auch zusammen zu diskutieren und ich finde, wir hatten hier wirklich sehr viele spannende Beiträge, die auch so aktuelle Herausforderungen und Themen, nicht nur Herausforderungen, aber auch gezeigt haben, dass es auch gelingen kann, diese Themen zusammenzubringen. Und deshalb war es wirklich, ja auch gerade am Abend der ÖFAP eine sehr schöne, gelungene Veranstaltung. Ich muss sagen, grandios, dass ihr das macht. Ich glaube, Das Thema kann in der LehrerInnen-Ausbildung gar nicht genug verankert sein. Ich bin jetzt selber noch nicht so lange Lehrer, also ich habe meinen Abschluss 2017 gemacht und da war eigentlich das Thema noch gar nicht präsent. Das einzige, mein einziger Kontakt zu dem war das Wahlfach beim Christian Kogler, der heute wieder dankenswerterweise bei der Technik sitzt. Das war alles, was wir in der Richtung gemacht haben und das war ein Wahlfach, das ich zum Glück jedes Semester besuchen konnte. Also ich habe das jedes Semester machen können. Aber heute ein extrem wichtiges Thema. Wie kann man sich jetzt dann so eine Ertragung vorstellen? Wie ist das aufgebaut? Also wir haben zwei Keynotes gegeben, aber was ist sonst so bei so einer Ertragung los? Also wie wichtig und wie bedeutenswert dieses Thema ist, hat man gesehen an unseren Beiträgen, an unseren sehr breit gefächerten Beiträgen. Es ging nicht nur um KI, sondern wirklich um wirksame Mediennutzung, aber auch um Motivationen und Einstellungen, Sichten von Lehrer und Lehrerinnen, also hier wirklich fächerübergreifend auch. Wir haben, und ich bitte mich zu korrigieren, wenn ich es falsch sage, wir haben 42 Beiträge und sechs Workshops gehabt im Laufe dieser zwei Tage, plus die zwei Keynotes und einen interaktiven Austausch dann auch noch am Abend, wo man auch ein bisschen informell dann sich über die Themen ausgetauscht hat und es war wirklich sehr, muss ich sagen, immer wieder sehr Horizont erweitern zu sehen, was machen andere, was machen die Hochschulen, was machen die Universitäten, was machen sie in der Unterrichtspraxis und was wissen wir aus den Daten auch heraus. Und das war, glaube ich, sehr spannend. Gabi, hast du irgendeinen Workshop gegeben, der dir besonders in Erinnerung geblieben ist? Wo war es ganz besonders toll, dass das dort stattgefunden hat? Mir sind mehrere in Erinnerung geblieben, Gott sei Dank. Danke, ich kann noch über mehrere was erzählen. Spannend war zum Beispiel, es hat einen Vortrag gegeben, wo ein Beispiel erwähnt wurde, wie Lehrerinnenbildung auch flexibel auf die Anforderungen der Studierenden reagieren kann, indem zum Beispiel auch Seminarinhalte oder sogar ganze Seminare ausgelagert worden sind, digital aufbereitet worden sind für Selbstlernkurse. Das ist dann mit einem Art Flip Classroom Design konzipiert worden, dass die Studierenden daheim über diese digitalen Tools sich Informationen beschaffen können und dann in Präsenzveranstaltungen zum Beispiel eben dann diese eben diskutiert wurden. Das heißt, da haben wir die Innovative der Flipped Classrooms gehabt, wir haben das Innovative der digitalen Settings gehabt und haben darin auch erfahren dürfen, dass genau diese Kombination sehr wirksam ist. Anne, hast du auch ein Highlight? Ja, also es waren dann doch auch Beiträge, die darum gingen, was wissen jetzt eigentlich auch Lehrpersonen oder angehende Lehrpersonen zum Thema Digitalisierung? Wie setze ich das ein? Beziehungsweise auch, welche Kompetenzen benötige ich hier? Und doch, das war doch auch sehr spannend zu sehen, dass generell, man weiß schon sehr viel, allerdings gerade so das Thema KI steckt doch noch so ein bisschen auch am Anfang fest, finde ich. Also hier wurden sehr viele gute Themen diskutiert und angeschnitten, aber man hat auch oft noch keine Lösung für Dinge und ich fand, mir hat es doch sehr gut gefallen zu sehen, dass es einfach Themen sind, die hier gerade uns in unseren Köpfen herumschwirren und hier noch viele Fragen sind, wo wir auch anknüpfen können und uns weiter Gedanken machen und einen Austausch reden. Und ich glaube, es ist ganz wichtig, um hier eben auch gemeinsam Dinge auszuprobieren und weiter zu entwickeln. Ja, ich glaube, das Thema ist ja noch sehr jung, wenn man sonst generell schaut, wie langsam sich sonst Veränderungen zugetragen haben. Aber ein Herr sitzt ja da, der sich schon lange, zumindest, ich muss dazu sagen, sein Name ist mir halt einfach schon lange bekannt, weil er in verschiedenen Bereichen, in digitaler und in der Medienpädagogik immer wieder auftaucht. Du bist in sehr vielen Bereichen unterwegs, zum Beispiel auch Augmented Reality und solche Sachen. Ist das dann auch Thema bei so einer Konferenz? Oder wie versuchst du solche neuen Techniken mit den Bildungswissenschaften beziehungsweise mit der Lehrerinnenausbildung zu vereinen oder zu verbinden. Ja, das ist eigentlich schon eine perfekte Erklärung fast, oder? Also das Versuchen zu vereinen, das ist ja die Schöne. Und ich habe selber auch etwas vorgetragen zu einem Augmented Reality Escape Room Game, zur Förderung übrigens von Information Literacy. Das ist ein kostenloses Game, das man sich anschauen kann, das wird auch untersucht, wie man das ist und esloses Game, das man sich anschauen kann. Das wird auch untersucht. Das wirkt auch. Man kann damit wirklich auch so lernen, wie man Fake News eigentlich anschossen kann. Das ist super interessant. Und was immer wieder auffällt, ist dann, dass wir immer wieder in diese gleiche Schleife hineinfallen. Wir diskutieren eigentlich immer wieder, ob wir jetzt dann kairen oder so. Wester ist es oder schlechter. Das finde ich immer ganz interessant. Das habe ich auch an der Tagung wieder gezeigt. Das ist genau wie du es sagst. Ich versuche es dann wirklich auf der Basis von empirischen Erlebnissen, aber auch von Theorien und vor allem, das möchte ich ganz stark machen, mit der Perspektive der Praxis kombiniert zur Diskussion stellen, dass man das Ganze viel mehr so betrachten muss, dass wir es ganz selbstverständlich im Unterricht nutzen und nicht immer fragen, ob etwas besser oder schlechter ist. Aber da kommen wir noch einmal dazu, was die Gabi und die Anja gesagt haben, es braucht nämlich auch dadurch kompetente Lehrpersonen. Das Ganze kann funktionieren. Was mir noch auffällt von der Tagung war, dass wir auch einige Testchen hatten, die sich um die Ebene darüber damit gekümmert haben. Also die Lehrpersonen in der Linie, weil die müssen eigentlich verschulen, weil sonst gehen die nämlich genau vielleicht wieder so native Annahmen auch weiter. Das kann durchaus problematisch sein, wenn man wieder Studierende oder Lehrerinnen und Lehrer bekommt, die wieder so ein bisschen in diese Fallstücken hineinfallen. Und da haben wir einige Beiträge auch gesehen zur Förderung auch von den Inkompetenzen bei Hochschul-Luzierenden. Und das war wirklich, glaube ich, ein sehr starkes Signal, dass man das auch auf den Händen hat. Ja, ganz wichtig, oder? Unbedingt. Also, ich wichtig, oder? kann und dass es wirksam ist und wirksam sein kann, wenn ich digitale Medien nutze. Also das ist, glaube ich, was ganz Wichtiges und was auch sehr schön war, im Austausch zu reden und zu diskutieren. Ja, ich denke mir nochmal, es ist fast ein untypischer, oder unösterreichischer Ansatz, wie sollte ich das jetzt sagen, dass man Sachen zu Ende denkt. Man führt, das ist ein bisschen falsch formuliert, ich denke nur zurück, man führt das Fach Digitale Grundbildung ein und denkt eigentlich erst im Nachhinein daran, wer soll das jetzt unterrichten. Und so kommt man das auch oft vor, okay, man soll die Lehrerinnen ausbilden, die Lehrerinnen sollen das können, aber woher können das die, dass die den Lehrerinnen lernen sollen? Also darum finde ich das ganz wichtig, dass da nicht nur, also dass da wirklich alle Ebenen berücksichtigt werden. Ich kann dir vielleicht ein konkretes Beispiel bringen, und zwar des Konzepts der Open Educational Resources. Wir haben eine Umfrage gemacht bei Lernstudierenden und haben festgestellt, dass es ein Konzept ist, das nicht wirklich bekannt ist. Wenn man sich das aber genauer anschaut, wie viele Personen in der Lehrerinnenausbildung Open Educational Resources verwenden, dann ist das erklärend, warum Studierende darüber nicht wissen. die Kompetenzen sind und dementsprechend dann mit den Digital Skills Days in Initiativen starten möchten, um den Lehrern da auf dieses Thema aufmerksam zu machen und auch zu zeigen, inwieweit Fortbildungen hier Gewinn bringen werden. Darf ich da ganz kurz so eine Frage, weil es ist, man hat hin und wieder so ein bisschen das Gefühl, dass die einzelnen Disziplinen ein bisschen, ich würde jetzt nicht sagen eifersüchtig sind, aber jeder schaut einmal auf sich selber. zusammengefunden. Josef hat es vorher gesagt, wie für ihn das ist aus seiner medienpädagogischen Sicht. Wie ist das jetzt für euch aus der bildungswissenschaftlichen Ebene? Ja, genau. Also wie ist das für euch, wenn ihr dieses dieses Medienpädagogische einbaut in die Ausbildung? Ist das irgendwie ganz anders als vorher oder einfach nur eine natürliche Entwicklung? Ach, den magst du? Ich glaube die Frage stellt sich gar nicht mehr. Ich denke, es geht eher darum, dass es sein muss. Die lernende Ausbildung muss auf gesellschaftliche Entwicklungen reagieren. Und hier zählt ganz klar die Digitalisierung, der Einsatz digitaler Medien im Unterricht dazu. Und von daher finde ich, dass es keine Disziplin, die man begrenzt voneinander sehen kann oder das da im Konkurrenzverhalten stattfindet, sondern als gemeinsame Disziplinen. Und ich finde, das zeigt sich eigentlich auch recht schön in den Curricula, die hier entwickelt wurden. Hier findet ja in Österreich das neue Lehramtsstudium statt, auf dem Wintersemester 26. Und da ist auch Digitalisierung ein Thema, das sich in allen Curricula in Österreich wiederfindet und aus meiner Sicht ist es von daher, mit ist es reingekommen und wird auch in den bildungswissenschaftlichen Grundteilen lagen als wesentlicher oder wesentlicher Teil, wie Sie Genau, was ich hören wollte. Das Schöne ist auch, dass unser Joe vorher sagte, Genau, was ich hören wollte. in einem Thema, wo es um Leistungsbewertung geht, genauso als in einem Begleitseminar zum Praktikum. Und das ist genau das, was der Jovo gesagt hat. Es ist wichtig, dass man theoretische Konzepte weiß und sich darauf beziehen kann, aber eben auch dieser Bezug zur Praxis. Und wie kann ich das denn in dem Fall als Lehramtsstudentin oder als zukünftige Lehrperson anwenden? als Lehramtsstudent, Studentin oder als zukünftige Lehrperson anwenden. Aber natürlich, das fordert dann auch wieder mehr die Herausforderungen für uns Lehrer und Bildner, wie auch der Professor das auch gesagt hat, dass wir brauchen auch die Kompetenzen, damit wir das überhaupt vermitteln können. Und hier bin ich, also denke ich, ist gut, wenn eben solche Studien, die dann auch exklusiv durchgeführt werden, die auch die Gabi genannt haben, um hier alles zu knüpfen und auch diesen Bereich zu entwickeln. Ich glaube, das war mal ein guter Punkt, um eine erste kurze Musikpause einzulegen. Liebe Technik, bitte, ich glaube, jetzt kommt David Bowie. Äh... I, I will be king And you, you will be queen For nothing will drive them away We can be them just for one day We can be heroes just for one day And you, I think you could be me And I, I'll drink all the time I'll drink all the time Cause we're lovers And that is a fact Yes, we're lovers And that is fact Oh, nothing Will keep us together We could spend time just for one day We can be heroes forever and ever What you say? You're heroes Forever and ever What you say I I wish I could swim Like dolphins Like dolphins can swim Though nothing, nothing will keep us together We can be them forever and ever Or we can be heroes Just for one day I I will be king And you You will be queen And nothing Will drive us away We could be heroes Just for one day We could be all of us Just for one day I, I can remember, I remember Standing by the wall, by the wall By the wall, by the wall And the colors Shed upon our heads Over our heads And we kissed We stole nothing before Nothing to fall And the same Was on the other side Oh, we can be there Forever and ever And we could be home Just for one day We can be heroes We can be heroes We can be heroes We can be heroes Just for one day We can be heroes We're nothing And nothing will help us Maybe we're lying Then you better not stay I think I've been saved Just for one day What I ever did was wrong I need to shake off the dust in my head Acts of the love that I got the dust on my head Acts of the love that I got left Standing out in the rain Where should we go now, sweet love? Can I talk to you? Give me a reason and Give me a sign and give me a sign I got on and walk with you till the end of time I hope you found what you've been looking for Sweet little honey You've got to take me home as I am Cause I'm a waste of my money Can't you see I need a friend Out of the basement, out in the woods Back at the concrete, up to no good We really need to get close now, that's the plan I really wanna be focused Now it's time for reaction I'll be focused, now it's time for reaction Sticks and stones may break my bones But their words keep killing me We are turning left to Session Road Free a little honey You've got to take me broke as I am Cause I'm way lost and my money Can't you see I need help from a friend Can't you see I need hope from a friend? Free of the money You got to take me through as I am Cause my weight is still my money Can't you see I need love from up here? Terra FM, Teacher Education Radio Austria, das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Willkommen zurück bei Terra FM und PHTV live aus dem Studio in der Huemmerstraße. Thema der Sendung heute ist die Tagung Lernen und Lernen im digitalen Zeitalter. Zu Gast bei mir im Studio ist Ines Deibel von der PH Oberösterreich. Zeitalter. Zu Gast bei mir im Studio ist Ines Deibel von der BH Oberösterreich. Zugeschaltet über Zoom sind uns Gabriele Schauer von der Uni Innsbruck, Ann-Kathrin Dietrich ebenfalls von der Uni Innsbruck und Josef Buchner von der BH St. Gallen. Ines, du wolltest vorher noch etwas über die, also du hast es mir jetzt in der Musikpause gestanden, dass du eigentlich noch etwas über die Keynotes erzählen wolltest. Das sind zwei sehr spannende Keynotes. Worum ist da gegangen? was noch so passiert ist auf der Tagung und haben gesagt, zwei ganz spannende Keynotes, einmal Jane Müller, die sich eben mit was machen Jugendliche, wenn sie quasi online sind und das zweite war Dominik Petko, der quasi so ein bisschen einen Rückblick über seine Arbeit gemacht hat und einfach ganz spannend auch gezeigt hat, ich meine, das kann man dann in Joe noch einmal dazu auch fragen, zu der Schweiz, aber dass auch wenn man sehr viele Medien hat, sehr viele Medien nutzt, dass es nicht heißt, dass es in der Schule häufig genutzt wird oder vor allem aktiv genutzt wird. Und das war auch ein spannendes Thema, was eben auf der Tagung diskutiert ist, wie kann man es wirksam nutzen, also nicht die Häufigkeit, sondern die Qualität, dass ein Lernen mit digitalen Medien auch gelingen kann. kann man als Schule oder als Lehrerin und Lehrer machen, um die Nutzung von Medien, meistens sind es ja eher soziale Medien bei den Schülerinnen und Schülern, in Bahnen zu lenken, dass es nicht nur reine Suchtbefriedigung wird, also nicht nur das reine Dopamin, Dopamin, von einem Dopaminschub zum anderen Dopaminschub zu hüpfen. Was kann man da machen? Gibt es da Ideen? Ich glaube, wir haben sehr viele Ideen gesehen auf der Tagung und zum Austausch. Vielleicht ich starte einfach mal mit einem Punkt und ich glaube, meine drei Kolleginnen grätschen einfach rein. Ich glaube, das eine ist auch das Bewusstsein oder das Ziel, warum. Warum brauchen wir es jetzt oder warum brauchen wir es für diese Aktivität? Warum brauchen wir es für eine andere nicht? Und ich glaube, wenn wir wollen, dass wir Schüler und Schülerinnen aktiv Medien zum Lernen nutzen lassen, dann müssen wir ihnen bewusst machen, was ist die Intention dahinter, was ist die Motivation dafür? Und umgekehrt, wenn wir sagen, für diese Aktivität brauchst du keine Medien oder nutzen wir die Medien nicht, dann müssen wir auch die Motivation dahinter erklären, warum es wichtig ist, digitale Medien eben nicht zu nutzen für diese Aufgabe. Und da vielleicht die Ziele transparent im Sinne von Lernziele auch darzustellen. Das ist mein erster Punkt. Ja, gute Vorbilder sein. Also wenn ich als Lehrperson halt immer Powerpoint-Präsentationen mache und dann wieder 20 Minuten dazu etwas erzähle, dann darf ich mich nicht wundern, wenn dann vielleicht auch Schülerinnen und Schüler bei einem Referat, was ja durchaus eine lernförderliche Aufgabe sein kann, wenn man das gut macht, sich dann auch hinstellen und das spielen. Das ist ist genau was Dominik Becker uns auch in der Keynote ja doch ziemlich gut mit Daten vorgezeigt hat, dass eben meistens der Medieneinsatz eigentlich so gestaltet ist, dass die Schülerinnen und Schüler passiv sind. Also die Lehrpersonen sind aktiv und erzählen wieder was, aber Schülerinnen und Schüler sind passiv. Und wenn wir das leerntheoretisch anschauen, dann erfunden wir, warum dann nur, weil wir jetzt jeden Tag eine hauptvolle Präsentation machen, irgendwie bessere Lernergebnisse herauskommen. Man muss umdrehen, man muss ein Thema einführen und sagen, und jetzt müsst ihr das erarbeiten und dazu vielleicht drei spannende Slides machen, dann die Slides ganz kurz vielleicht vorstellen, aber gleichzeitig dazu noch ein Quiz geben für die anderen Schülerinnen und Schüler. Also das heißt, ich würde voll dafür plädieren, dass die Schülerinnen und Schüler zu Gestaltenden von Medienprodukten auch gemacht werden, also dass sie tatsächlich eigene mediale Produkte gestalten können. Eine coole Historie, dass wir ein bisschen die didaktischen Doppeldecker drinnen haben. Zum einen werden sie sich fachlich verbessern, weil sie müssen sich mit einem Thema intensiv beschäftigen und zum Beispiel eine Radiosendung gestalten. Das habe ich mit meinen Schülerinnen und Schülern immer gemacht. Oder sie müssen eigene Videos zu Themen aufnehmen. Ich habe immer Erklärvideos machen lassen, die ich dann später vielleicht sogar selber im Flip Class schon auch eingesetzt habe. Und gleichzeitig ist es wieder ein bisschen sogar eine medienbildnerische Maßnahme, weil sie Kinder, die Medien blicken können, also sie sehen plötzlich, okay, wie wird ein Radio gestaltet? Also es wäre nicht spannender, wenn du mal sagst, oder schülerin und schülerin, dass die mal sehen, wie funktioniert eigentlich Radio heute noch, oder auch Podcast, oder eben auch, wie ist beim Video? Also wie funktioniert eigentlich das, ein Storyboard zu machen und dann ein Video zu gestalten? Und dann lernst du plötzlich die Mechanismen kennen und kannst vielleicht am Ende dann auch Sendungen, mit denen du konfrontiert wirst in den sozialen Medien, besser einschätzen, also auch einmal kritisch hinterfragen dann. Das ist also dieser didaktische Doppeldecker, gleichzeitige Aktivierung der Schülerinnen und Schüler und eben auch sogar Medienbildung, die an einem fachlichen Inhalt gebunden sogar stattfinden. Vielleicht schließe ich gleich bei dieser Kritik an, die es eben, oder durch diese Wortkritik erwähnt. Ich glaube, der nächste Punkt, den es auch braucht, ist, dass Schülerinnen und Schüler nicht nur merken, wie sie wirksam sind und wie sie Dinge produzieren können, sondern auch, dass sie sich selber als selbstkritische Menschen wahrnehmen, gerade im Umgang mit KI. Schülerinnen und Schüler dürfen KI verwenden, aber sie müssen draufkommen, wenn Dinge darin falsch sind, weil sie Verantwortung für ihr Produkt haben. Und ich glaube, das gilt mit ihnen zu erarbeiten, welche Verantwortung sie haben und welche Rolle sie auch in dieser digitalen Welt spielen, wenn sie weiterhin falsche Inhalte verbreiten. Und mit dieser Ernsthaftigkeit, wenn Schülerinnen und Schüler ernst genommen werden, dann sind sie auch motivierter bei diesen Dingen dabei, weil niemand von uns will falsche Dinge bewusst verbreiten beziehungsweise, wenn man es gar nicht weiß, ist es ja noch immer mehr peinlich. Und Kinder und Jugendliche, denen ist es nicht recht und die machen das nicht bewusst, um peinlich zu sein. Ich glaube, das ist ganz wichtig, fächerübergreifend auch. Das ist, glaube ich, nicht das Thema rein der digitalen Grundbildung, sondern Informationskompetenz ist ja auch analog und nicht nur digital. Also das kritische Hinterfragen, Quellen zu vergleichen, zu bewerten, das ist etwas, wo wir, glaube ich, schon Aufholbedarf auch haben. Und das kann, glaube ich, nur gelingen, wenn es überfachliche Kompetenz ist. Steht das nicht grundsätzlich in den Lehrplänen drinnen, dass das eigentlich in allen Fächern gemacht werden sollte? Gibt es da nicht sowas wie Unterrichtsprinzipien oder sowas? Jetzt nur so eine kurze Anmerkung. Anmerkung. Ja, um kurz zu antworten, ja. Wir sehen in den Fortbildungen immer, dass wir ganz viele Lehrer und Lehrerinnen haben, die ganz tolle Sachen machen. Also ich möchte schon auch betonen, die da sehr viel Engagement haben, ganz verschiedenste Methoden auch machen und tun. Dennoch hat man auch sein Fach, das man auch im Semester vorantreiben muss. Und ich glaube, es hat sich sehr viel getan in diese Richtung. Aber es gibt auch noch Dinge zu tun. Josef, darf ich dir ganz kurz was fragen? Und die anderen dürfen dann natürlich gerne auch antworten. Ich habe nämlich vor, also wie die KI ganz neu war, wie quasi die ersten KI-Videotools zugänglich waren, habe ich dann beschlossen, okay, ich mache jetzt in meine in meiner es war vierte klasse ich habe es genannt einen ficken ein fake news champion ob das quasi über das ganze semester lang macht sie haben verschiedenste fake news gemacht von reine bild manipulationen über audio und daneben. Und habe dann, eigentlich bin ich von Kolleginnen ziemlich heftig attackiert worden, warum ich das mache, warum jetzt die Kinder lernen, wie sie Fake News erstellen können. Ich habe dann gesagt, nur wenn man weiß, wie einfach das geht, dann wird einem das bewusster, dass es wirklich überall sein kann. Wie sieht man sowas aus, oder wie siehst du das aus deiner didaktischen oder pädagogischen Sicht? Ja, absolut, da kannst du dir entgegnen. Die Inoculation Theory und am besten das Buch von Sander van Linden, Full Proof, das unbedingt einmal lesen, weil Dorit ist quasi aufgegriffen. Und er hat mit seinem Team ganz viele Spiele entwickelt, wo es genau darum geht, also wo tatsächlich Lernende, also wir reden hier von Schülerinnen und Schülern, aber auch von Erwachsenen, tatsächlich in die Rolle von Erstellerinnen, Erstellern von so Fake-News-Beiträgen versetzt wurden. Und damit haben wir gleichzeitig eben auch vermittelt, was sind denn die Kennzeichen von Falschnachrichten? Also absolut, da bist du absolut am richtigen Weg und man kann das durchaus machen, nur, und ich würde mal annehmen, das hast du nicht gemacht, man darf es nicht ohne eine Reflexion nachher machen und vielleicht ohne nachher eben eine Einordnung auch zu machen. Welche Kriterien von falschnachrichten santo ist tatsächlich zum beispiel die welche behaltungsabsichten und vielleicht ergänzen wir haben das jetzt sehr ähnlich gerade natürlich umgesetzt auch in einer vierwöchigen lektionsreihe hier bei uns in der schweiz zum them Deepfakes, also wo sie auch Videos entwickelt haben und wir haben das Ganze eingebettet. Sie haben vorher gelernt, was sind Mechanismen und so weiter, Sie haben was über AI-Digitalisierung auch gelernt, aber dann wurden sie auch tatsächlich diese Rolle versetzt, nun eigene solche Deepfakes, also Videos auch ähnlich wie bei dir, zu produzieren und dann wieder kritisch tatsächlich auch einzuordnen und den Prozess zu reflektieren. Und wir konnten hier zeigen, empirisch, dass es durchaus einen Effekt hat. Sie sehen zum Beispiel danach die Notwendigkeit, sich viel stärker kritisch mit Online-Videos auseinanderzusetzen. Also das konnten wir, jetzt wieder wissenschaftlich gesprochen, mit einem signifikanten Effekt nachweisen, zum Vorher-Nachher-Vergleich, dass sich hier eigentlich eine kritische Haltung gegenüber Online-Videos eingelangen. Wie sieht das die Bildungswissenschaft? Hat man da eine andere Ansicht zu so, dass man quasi das kreative Arbeiten vielleicht am kontroversiellen Thema trotzdem das Verständnis einfach erhöht? Oder ist das ganz entgegen der Lehrmeinung? Also ich denke, das Thema kritisches Denken, gerade im Zusammenhang mit dem Einsatz von digitalen Medien, ist auch in bildungswissenschaftlichen Grundlagen ein zentrales Element. Und ich denke, viele Dinge, die wir machen, da geht es einfach darum, ein kritisches Bewusstsein bei den Studierenden zu entwickeln. Sei es KI-Einsatz, andere digitale Medien. Und ich denke, es ist auch eine wichtige Haltung als Lehrperson, die in der Lehrerinnenbildung vermittelt werden sollte, diese Kompetenz, sodass sie das auch in der Schule später an Schülerinnen und Schüler weitergeben können. Also ich glaube, da geht es grundsätzlich so um die Frage des kritischen Denkens, dass wir die hier in der Lehrerinnenbildung bei den angehenden Lehrpersonen schulen und gerade solche Formate, die ihr jetzt hier auch genannt habt, sind natürlich tolle, super Beispiele, wie man sowas auch schulen kann. Und es hat sich auch gezeigt, auch wir hier arbeiten zum Thema KI und Schule, dass man es wirklich schafft, wenn man sich explizit mit den Studierenden zum Thema KI und Schule auseinandersetzt, dass sie eine kritische Haltung bekommen. Und ich finde, das ist ja auch ein schönes Ergebnis und zeigt auch, dass wenn man explizit mit den Studierenden arbeitet und es auch als Ziel forciert, dass man hier auch etwas erreichen kann. Wobei, Anne, da werde ich gleich anschließen, die kritische Haltung, die wird in der Ausbildung sehr forciert. Und da können, also da melden uns Studierende zurück, das, die wird in der Ausbildung sehr forciert und da melden uns Studierende zurück, dass sie lernen in der Ausbildung. Bei unserer Untersuchung ist ganz klar herausgekommen, dass Studierende sehr unsicher sind, was sie mit Erkennung von dem Weg ist. Und da wünschen sie mich ganz explizit Angebote und Unterstützung in der Ausbildung, dafür zu erkennen, was wird mit KI gemacht, was für falsche Inhalte. Und das war eines der großen Defizite, die Studierende bei uns in der Untersuchung gesagt haben. Das heißt, das kritische, reflektive Denken ist da, aber das Handwerkszeug, um dann wirklich mit diesen Deepfakes in der digitalen Welt umzugehen, ist noch nicht da. Man muss da ein bisschen aufpassen, weil es gibt nämlich tatsächlich auch diesen Overrate-Effekt in der Forschung. Also plötzlich, ich weiß nicht genau, ob bei Lehrern studierend oder bei Erwachsenen, dass dann plötzlich wieder alle Videos sehr schnell als Fakes eingeschubt werden. Also es ist schon ein heikles Thema, deswegen ist es wichtig, dass wir da dranbleiben. Und es ist übrigens bei uns in der Schule auch so gewesen, also ich muss da noch jeden Fall Miracibi nennen, weil er hat in seiner Masterarbeit ganz wunderbar aufbereitet, also die Phrases gehören schon auch ihm, und er hat eine Verbindung geschaffen aus AI-Literacy und Information-Literacy. Also wir wollten eigentlich zeigen, dass diese Deepfake-Literacy, und das ist so schön, du brauchst beides, du brauchst eben auch ein bisschen über die KI, weil sonst kann es ja wieder sein, dass du dich jetzt über-array-denkend hast, also aus der Information-Literacy, also dass du so kritisch bist, dass du plötzlich gar kein Vertrauen mehr hast in die Medien. Und das ist ja nicht das Ziel, zum Beispiel. Also das ist ja genau das Gegenteil dieses Ziels. Wir wollen, dass etablierte Medien ja irgendwie auch Vertrag auch nicht bekommen. Ich darf vielleicht ergänzen für die Pädagogische Hochschule jetzt. Wir greifen das hier mit den Fortbildungen auf. Ich sitze ja am Institut für Fortbildung. Und weil eben letzte Woche gerade eine dazu gelaufen ist, zu Fake News und Deep Fake, wo wir letztendlich das, was der Joe auch aus den Studien berichtet, hat zunächst einmal theoretisch besprechen und dann eben ganz viele Beispiele zeigen, eben auch wie, es gibt glaube ich das prämierte Spiel Get Bad News, das eben genau auf das abzielt, wo wir aber auch besprechen, wie erkennt man Deep Fakes, welche Materialien gibt es für Schüler und Schülerinnen, so ein bisschen diesen Gap zu schließen oder zu überwinden sozusagen zwischen Wissenschaft und dann diese Erkenntnisse in die Praxis auch zu tragen in der Fortbildung. Also wir haben natürlich jetzt die Möglichkeit in der Ausbildung, aber wir dürfen nicht vergessen, wir haben auch ganz viele Lehrer und Lehrerinnen, die von der Ausbildung eben schon draußen sind und die immer versuchen, in der Fortbildung zu erreichen und das ist ein sehr begehrtes Thema. Also die beiden Fortbildungen waren immer schnell ausgebucht. Das ist, weil wir es fast jetzt ansprechen müssen und weil KI trotzdem immer sehr stark in die, oder auch das Thema deepfake wieder sehr stark in den sozialen Medien vertreten ist, die Kinder, Schülerinnen, Schüler, aber natürlich auch noch die Lernstudierenden und Studierenden sehr exzessiv nutzen. Wie ist eure Haltung zum Thema Einsatz von, jetzt will ich es nicht gar nicht ums Verbot für die 14-Jährigen, aber wie kann man Social Media vernünftig in den Unterricht einbinden? Oder gibt es da irgendwelche Ideen, wie man das gut machen kann? Ich weiß nicht, wer begleiten möchte. Es ist ein großes Thema für die Jugendlichen und es gehört zu ihrer Identitätsbildung mittlerweile dazu. Das ist wahrscheinlich anders, als es bei uns noch war. Und gerade die Themen, wie Superfaken oder Deepfakes, erfahrst du durch Social Media, die auch Themen aus dem Unterricht sind in dem jeweiligen Fach. Und die aufzureifen, denke ich, ist sehr wichtig. Das ist ein Thema, das muss als Thema im Unterricht vorkommen, nicht als eine legale Grundbildung eigentlich. Grundsätzlich als Medienbildung, ist vorher schon gefallen, nochmal so ganz kurz. Es muss ein konformales Fächern thematisiert werden. Aber wenn du jetzt nicht gefragt hast, was verboten und so weiter, wenn du immer was wünschen dürftest, dann wäre es, dass man das Ganze rational macht und eben auch aufzeigt, wo positive Seiten sind. Also wir sind jetzt gerade in einer absoluten Negativspirale gefangen. Ich kann das jetzt auch nachvollziehen, dass das so ist. Es hat sich ja undenkbar stattgefunden. Es ist jetzt besser, lauter zu sagen, es läuft eh gut, weil das ist auf keinen Fall die Realität. Aber wir müssen dann schnell raus aus der negativen Spirale. Es gibt nämlich Ereignisse, die wären vielleicht ohne Social Media nicht möglich gewesen. Also man könnte ja positive Beispiele sozusagen aufzeigen. Und ich spreche da zum Beispiel auch um vulnerable Gruppen an. Also es gibt auch Personengruppen, die sich vielleicht so jetzt, wenn sie irgendwo am Dorf aufwachsen, sehr schwer tun, dort mit Gleichgesinnten auszutauschen und das hat aber ganz ganz wichtige peergroups die sich dann zum beispiel im netz finden also die ihnen ein selbstbewusstsein und selbstwirksamkeit schenken können und das sind positive beispiele nichtsdestotrotz ist es ganz klar das wird dann alle fünf jahre am handy sein also das ist überhaupt gar keine frage aber wir müssen raus aus der negativspirale und müssen uns wieder etwas vernünftiger anschauen. Und deswegen müssen wir erwarten, dass das in der Schule gemacht wird, eben nicht nur negativ, sondern auch positiv, mit allen Vor- und Nachteilen. Und dass wir so kompetente Schülerinnen und Schüler am Ende eigentlich haben, dass sie vielleicht dann bei dir oder an der PH oder auch bei uns an der Uni oder an der PH so ankommen, dass sie das vielleicht sogar besser regulieren können. Ich habe das mit meinen Studierenden getestet. die haben alle mitgemacht, die haben das Handy abgegeben und es war absolut okay, aber wie es versponnen war, in der Pause haben wir nicht beim Kaffeeautomaten bezahlen können, weil dann haben wir mit Kind bezahlen, das ist so ein Online-Anbieter, oder? Und wenn du das Handy mit hast, dann kannst du eigentlich in dem Moment tatsächlich nichts konsumieren. Und das war super für sie, um zu sehen, was bedeutet es eigentlich, wenn wir einen Alltagsgegenstand jetzt plötzlich nicht mehr haben. Und so kann man dann gut in die Diskussion starten und zu schauen, wo sind denn Vorteile, wo sind denn Nachteile von so einem Gerät oder auch von Social Media natürlich. Und ich finde, um mit Social Media zu sprechen und ist auch nochmal die Frage der Medienkompetenz generell eine Aufgabe der Schule. Und hier, wie wir vorher auch gesagt haben, dass sich Schülerinnen und Schüler kritisch prüfen können, dass sie Fake News erkennen, dass sie verantwortungsvoll mit Medien umgehen können. Und ich finde, wenn man hier gewisse Kompetenzen in der Schule vermittelt und hier auch die Basis legt und dann auch versucht, Dinge, die wir vielleicht mit unseren Studierenden machen, vielleicht auch mit den Schülerinnen zu machen, sei es Videos, sei es Podcasts entwickeln, dass wir dann auch Social Media mit ins Klassenzimmer holen können und hier aber dann doch einen gesunden Umgang damit auch entwickeln können, gemeinsam mit den Schülerinnen. Und ich möchte noch ergänzen, es hat alles seine positiven und negativen Seiten und das merken Schülerinnen und Schüler auch. Und wenn man mit ihnen ganz klar darüber spricht und diese 50 Figuren Kundenvideos durchswischt, dass das nicht angenehm ist und dass das eine Reiterübflutung ist, das können auch 10, 12, 14 Jahre gebrauchen. Dass es aber sehr angenehm ist, wenn man sich in einer Gruppe austauschen kann, was ist denn heute die Hausaufgabe? Wann müssen wir uns morgen treffen? Was ist denn heute die Hausaufgabe? Wann müssen wir uns morgen treffen? Die ganzen Informationen, die ja in Klassen eigentlich geteilt werden, das ist schon auch hilfreich. Und natürlich, ich glaube daran, dass vielleicht nicht nur die Buchseite, in welcher Nummer auch ein bisschen weitergegeben, sondern auch so die Lösung, da geht es wieder an die Kompetenz der Lehrperson, wie sie damit umgeht. Aber ich möchte gerne noch ein Beispiel bringen. Ich denke, wir sind alle seit einem Zeitalter, wo wir Redigfreundschaften gehabt haben in der Schule, in Englisch, in Italienisch, welche Sprache wir auch gelernt haben. Wir haben eine Kooperationsschule in anderen Ländern gehabt und haben ein Redig geschrieben und drei Monate gewartet, kam immer noch kein Redig zurück. Und da sind die digitalen Medien jetzt eine Möglichkeit, wie man auch so schnell mit Menschen in einen Austausch kommen kann, die andere Sprachen sprechen. Und das ist etwas, wo man positiv erlebt, wie man mit digitalen Medien umgehen kann. Ja, das habe ich gelernt. Das ist alles eine helle und dunkle Seite. Ja, weil ich sehe gerade das, ich meine, drei Monate wartet man ja heute nicht, bis er Snapchat zurückschreibt, aber ich erkenne das gerade als eines dieser Probleme von totalen Medien, die da drucken. Ich muss ständig erreichbar sein, ich muss ständig zurückschreiben und wehe, es muss einmal wieder von mir aus eine Stunde oder zwei oder so verantwortbar werden. Es muss einmal wieder von mir eine Stunde oder zwei oder so verantwortbar werden. Also das sehe ich ja fast als das größte Problem von dieser Social-Media-Nutzung. Weniger jetzt, also dass die Aufmerksamkeitsspannung natürlich zurückgeht, weil die Konzentrationsfähigkeit darunter leidet. Ja, aber ich glaube für mich das größte Problem ist dieser Gruppendruck. Man muss dazugehören, man muss das haben, weil sonst ist man Außenseiter und also eher aber weil ihr auf dem Ruhestand seid. Also für Jugendliche ist es auch ein Rollen ausprobieren geworden online. Ein Teil der Identitätsbildung. Welche Rolle habe ich in welcher Gruppe? Wo gehöre ich dazu? Wo bin ich Beobachter, Beobachterin? Wo bin ich Creator? Wo erstelle ich selbst etwas? Und wo möchte ich dazugehören? Ich glaube, das hat sich ein Stück weit einfach verändert und ist für mich ein ganz wichtiger Teil mit eben dem Bewusstsein, dass man Bewusstsein schaffen muss mit was passiert, wenn ich bei BeReal aufgefordert werde. Was hat das für Konsequenzen? Was bedeutet es, wenn die Kamera nach vorne, nach hinten in einem Moment geht, wo ich nicht nachgedacht habe und ich möchte, dass das erscheint. Und das ist, denke ich, unsere Aufgabe in der Lehrerinnenbildung und die Lehrerinnen und Lehrer eben auch ein Stück weit dieses Bewusstsein und die Kompetenz hier zu fördern. Und zu zwischen einerseits bewahren und andererseits fördern. Ich glaube, es sind beide Seiten ganz wichtig, die helle und die Kompetenzen zu fördern. Und so zwischen einerseits bewahren und andererseits fördern. Ich glaube, es sind beide Seiten ganz wichtig, die helle und die dunkle. Ja, also gerade so Sozialkompetenzen werden immer wichtiger. Aber ich habe mir vorher auf die Uhr geschaut und habe gesehen, wir haben eigentlich heute nur ein ganz wichtiges Thema, ein spannendes Thema ansprechen, weil du hast kurz die zweite Kilometer angesprochen. Und da ist ein spannendes Thema gegangen, nämlich das, dass zum Beispiel der Josef wird das wahrscheinlich vielleicht ein bisschen besser sagen können aus der Schweizer Perspektive. Wenn ich jetzt zurückdenke, Corona kam und plötzlich hat es geheißen, alles muss digital werden,, alles muss digital werden. Möglich, alles muss digital sein. Wenn ich mir jetzt dann auf diese Keynote anschaue, dass da eigentlich herauskommt, dass die Schweiz ein sehr Hightech-Land ist mit hoher technischer Kompetenz. Aber die Nutzung in den Schulen, kann man fast sagen, zumindest was den OECD-Schnitt angeht, ist sehr unterdurchschnittlich. Oder zumindest unterdurchschnittlich, wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe. Wie lässt sich das erklären? Ich muss auch sagen, es hat mich schon sehr gewundert und es ist für mich auch extrem spannend. Ich möchte aber auch noch dazu sagen, wenn man jetzt den Dachraum betrachtet, ist die Schweiz immer noch auf Platz eins. Das möchte ich aber nur kurz sagen. Das finde ich interessant. Und im Vergleich zu Deutschland und Österreich, weil ich habe in beiden Ländern gearbeitet, da ist es schon massiv nah. Und tatsächlich ist es so, in den Schulen, an denen ich unterwegs bin, da wird es wirklich ganz anders sehen. Da ist es wirklich hoch innovativ und die sind extrem offen und eigentlich auch schon sehr weit. Jetzt muss ich aber einschränkend dazu sagen, dass ich im Kanton St. Gallen unterwegs bin. Und im Kanton St. Gallen gibt es seit fast sechs, sieben Jahren eine ganz große Initiative, die hier vom Stimmvolk, also der Kanton St. Gallen, die Bürgerinnen und Bürger vom Kanton St. Gallen, haben gesagt, ja, wir wollen die digitale Transformation jetzt in der Volksschule, das ist in der Schweiz ja breiter als in Österreich, also Volksschule nicht nur, was wir als Volksschule verstehen, sondern wirklich vom Kindergarten eigentlich, von den Vierjährigen bis hin auch zu den 15-Jährigen, da wollen wir eigentlich digitale Transformation vorantreiben. Und deshalb merkt man jetzt wirklich im Kanton St. Gallen, dass hier eine enorme Aufbruchsstimmung ist und damals gestartet wurde, die aber nach wie vor anhält. Und wenn ich an Schulen gehe und sage, hey, machen wir mal was Cooles mit Virtual Reality oder mit Augmented Reality oder machen wir mal was Interessantes zu KI, um wirklich zu schauen, bringt es uns etwas im Lernprozess, dann gibt es eigentlich keine Absagen, sondern die Schulen sind da sehr offen dafür. Ich glaube, es gibt ein bisschen Gefälle tatsächlich so von den Sprachregionen her und das zeigt sich dann am Ende auch in diesen Studien drinnen. Aber natürlich gibt es auch hier Kräfte, die vielleicht auch sagen, vielleicht brauchen wir einen ganz anderen Weg und es sollte weniger werden. Also es ist sicher auch noch ein bisschen kantonsabhängig. Ihr dürft es nicht vergessen, es sind ja noch mal viel, viel mehr Bundesländer als in Österreich und auch als in Deutschland. Also man kann das vom Kanton, vom Kanton noch mal selbst entscheiden und deshalb nehme ich an, dass wir über den Schnitt so auch ein bisschen rauskommen. Aber grundlegend würde ich sagen, da kann man schon was machen. Aber grundsätzlich würde ich sagen, da kann man schon was machen. Worauf ich eigentlich eher, oder die Antwort, mit der ich eigentlich eher vielleicht gerechnet habe, weil es so ist, dass es nicht darauf ankommt, wie viel man macht, sondern die Qualität der Tools, den man macht. Und ich habe jetzt eigentlich geglaubt, dass das vielleicht eher daran liegt. Ich habe oft bei uns das Gefühl, man setzt mehr auf Quantität als auf Qualität. Hauptsächlich es ist digital. Und dass vielleicht immer in der Schweiz schon den Schritt weiter ist und man sagt, Qualität geht vor. Ich denke, man muss auch schauen, worauf es sich inhaltlich bezieht. Dass jetzt zum Beispiel die Schulbücher in digitaler Form zur Verfügung stehen und Kinder und Jugendliche überall darauf Zugriff haben, egal ob sie das Buch gerade in der Schule oder daheim vergessen haben. Die Messenger-Dienste, wo man informiert wird, die Dinge, die laufen in sehr vielen Schulen mittlerweile digital und das funktioniert auch gut. Wenn man sich die hundertste Bauarbeit innerhalb von einem Monat angeschaut hat, dann ist die Frage, muss alles digital sein oder gibt es nicht vielleicht andere innovative Möglichkeiten, Kindern was beizubringen. Deswegen glaube ich, ist es nicht sinnvoll zu sagen, wie digital ist die Schule, sondern wann setzt die Schule digitale Medien wie ein. Und es zeigen ja auch internationale Trends. Ich glaube, es war in Schweden, wo wieder auch viel mehr auf die analog zurückgehen und sagen, sie wollen weniger digitale Medien im Unterricht einsetzen, sondern wieder mehr mit Schulbüchern arbeiten und analog arbeiten. Und das war ein genaues Problem, weil man eben nicht auf die Qualität geachtet hat. Genau. Also es ist schon natürlich ein Stück weit beides. Ich finde es auch immer so interessant, dass wir quasi bei Schulbüchern diese Qualitätsfrage gar nicht stellen. Also wahrscheinlich, wenn wir jetzt in eine Schule gehen würden, würde man sehen, da werden die Kinder jeden Tag mit Schulbüchern konfrontiert. Aber niemand hat jemals untersucht oder einmal geschaut, was ist denn die Qualität, wenn Schülerinnen und Schüler sich mit so einem Schulbuch auseinandersetzen. Und das finde ich auch ganz interessant. Aber natürlich, du hast auch recht, was du gesagt hast. Das kommt bei Dominik Becker dann in der Keynote als Konklusion eben heraus, dass es nicht um die Quantität geht, sondern um die Qualität. Aber wir bringen nochmal dieses medienbildnerische rein. Und da geht es dann schon auch wieder darum, dass man es eben doch auch regelmäßig, dass man regelmäßig was damit tut. Denn das zeigt sich sehr wohl. Also dass wir, wenn wir Schülerinnen und Schülern vorleben, dass wir mit digitalen Medien und Technologien ganz selbstverständlich lernen können, dann sind sie auch eher in der Lage später eigenständig auch zum Beispiel sie weiter zu professionalisieren. Also sie sind in der Lage dann tatsächlich Medien für das eigene Lernen zu nutzen. Und das finde ich eigentlich ein ziemlich wichtiges Ziel, wenn wir uns denken mit Stichwort lebenslanges Lernen etc. Das ist für mich noch ein ganz wichtiger Punkt, der mich euch Zeit genommen habt. Vielen Dank fürs Zuhören und Zusehen. Wir sehen uns wieder in zwei Wochen. Teacher Education Radio Austria, das Studierendenradio der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. What I ever did was wrong I need to shake off the dust in my head Acts of the love that I got left Standing out in the rain Where should we go now Acts of the love that I got left standing out in the rain. Where should we go now, sweet loving? Can I talk to you? Give me a reason and give me a sign. I got to walk with you until the end of time I hope you found what you've been looking for Sweet little honey You got to take me. Out of the basement, out in the woods, back at the concrete. Outro