Einen schönen guten Abend, meine Damen und Herren. Ich darf mich kurz vorstellen. Mein Name ist Andreas Grube. Ich bin stellvertretender Vorsitzender von SOS Menschenrechte. Unser Vorsitzender Peter Aßmann natürlich ist auch da. Herzlich willkommen mit all den Vorständen, die von SOS Menschenrechte da sind. Im Besonderen auch Walter Oetsch, der ja ein bisschen der Mastermind und der eigentliche Gründer dieses Salons der Menschenrechte ist, den wir jetzt schon eine Weile gemeinsam mit der Volkshochschule Linz machen. Wir bedanken uns sehr, sehr herzlich, dass wir mit diesem Programm zu Gast sein dürfen. Wir haben heute ein sehr, sehr spezielles Thema und in Absprache mit dem Hauptreferenten Ali Masoud Choudi, der Politikwissenschaftler ist und natürlich Kurdistan und das kurdische Sieg sehr, sehr genau kennt, darf ich ein paar Vorbemerkungen machen, ganz kurz. Ich gehöre zu einer Generation, die mit Kurdistan oder Kurden einen der Bände von Karl May verbindet, durch das wilde Kurdistan. Mit dem Wissen würde ich jetzt gerne nicht prahlen, weil, wie wir alle wissen, war Karl May nie dort, von wo er geschrieben hat. Ich hatte letztes Jahr das große Glück, im Nordirak sein zu können auf Einladung und im autonomen Gebiet der Kurden. Und ich muss sagen, ich war wirklich beeindruckt, was dort zustande gebracht wurde nach diesem Massaker. im autonomen Gebiet der Kurden. Und ich muss sagen, ich war wirklich beeindruckt, was dort zustande gebracht wurde nach diesem Massaker der IS, wo man ja heutzutage auch noch überall eigentlich diese Todesspur, die die IS quer durch das Land gezogen hat, auch noch sieht. Selbst in Mosul wird schon aufgebaut. Aber ich bilde mir nicht ein, ich habe besondere Kenntnisse. Was mir wichtig ist, und das in vier Sätzen, ist der historische Kontext. Weil der historische Kontext des Schicksals des kurdischen Volkes hat viel mehr mit der westlichen Zivilisation, insbesondere mit Europa zu tun, als wir das gerne wahrhaben wollen. Das beginnt in der Gleichzeitigkeit, dass zwei große Vielvölkerreiche zusammengebrochen sind. Am Beginn des 20. Jahrhunderts war einmal das Habsburger Reich und fast zeitgleich das Osmanische Reich. Und dieser Zusammenbruch war von innen her sehr stark betrieben von einem vielvielfältigen Nationalismus, sowohl im Osmanischen Reich wie auch in der Habsburger Monarchie. Wie sich das bei der Habsburger Monarchie aufgeteilt hat, das kennen wir, wie das mit dem Osmanischen Reich war und der Verteilung der Länder, das war nicht so klar. Aber es gab 1920 einen Vertrag in Paris, in einem Vorrat von Paris, so heißt auch der Vertrag, der Vertrag von Sivri, wo geregelt wurde, dass es für die Kurden eine Autonomie gibt. Und wenige Jahre später in Lausanne, und die Konferenz von Lausanne und der Vertrag von Lausanne waren in vielerlei Hinsicht der ganz große Sündenfall. In Lausanne wurde über das Schicksal der Kurden ohne die Kurden verhandelt. Maßgeblich beteiligt waren dort die Türken. Und in diesem Vertrag von Lausanne sind Dinge festgeschrieben, auf die sich ein gewisser Adolf Hitler sehr gerne berufen hat. Der Vertrag von Lausanne 1923 war die zu Papier gebrachte Idee, heute würde man sagen der Remig-Materation, der ethnischen Säuberungen von Landstrichen, in ganz brutaler Weise. Also es hat ungefähr 1,5 Millionen Menschen betroffen, Kurden, aber auch Griechen und alle anderen diversen Völker, mit der Idee, ein Nationalstaat, und das ist meiner Meinung nach eine verheerende Idee, ein Nationalstaat könne nur funktionieren, wenn es gleichzeitig eine ethnische Reinheit gibt. Das hat sich Hitler immer wieder und auch auf diesen Vertrag berufen, auf die Fahnen geschrieben. Und tatsächlich haben Großbritannien, Frankreich und all die anderen in erster Linie ökonomische Interessen bei dieser Verteilung Kalender gesehen. Da ging es dann sozusagen in den Folgejahren natürlich in erster Linie um die Bodenschätze, insbesondere um Erdöl. Aber mir ist wichtig zu sagen, dass so unbeteiligt Europa und die westliche Zivilisation an dem, was dort geschehen ist, ganz und gar nichts, sondern sie waren maßgeblich beteiligt. Ich darf Sie nun, Herr Ale Masucci, bitten um Ihren Vortrag. Ich bedanke mich herzlich für diese Gelegenheit. Ich habe dreimal etwas sehr Schlimmes erlebt, seit ich in Österreich bin. Nicht in Österreich, sondern was in Kurdistan passierte. Und jedes Mal, wenn etwas passierte, dann habe ich mir gedacht, ich soll spenden. Ich dachte mir, als Student oder als Beamter oder ein Angestellter könnte ich vielleicht 200, 300, 500 spenden und Und das war mir ja nicht genug. Deswegen habe ich 1991 dieses Buch geschrieben, als die Kurden von Saddam Hussein vertrieben wurden und drei Millionen Kurden sind in den Bergen geflüchtet. Und da war viel Not. Und es gab dann auch ein Flüchtlingslager. Und ich dachte mir, ich werde Märchen und Erzählungen, die ich von meinem Vater gehört habe, werde ich zu einem Buch machen. Und dieses Buch werde ich an dieses Flüchtlingslager spenden. Und so ist dieses Buch entstanden. Und mit diesem Buch habe ich eine Schule gebaut und dann eine Werkschneiderei für die Frauen, eine Werkstatt für Frauen. Und die Frauen haben Kleidung genäht und haben sie damals, 170 Kinder, die in diese Schule gegangen sind, hat man ihnen eine warme Mahlzeit gegeben. Und 1914, als IS Kobani und andere Städte in Kurdistan angegriffen hat, habe ich wieder diese Idee gehabt und eben auch dann habe ich mir gedacht, ich will wieder spenden. Und dann habe ich wieder an meinen Vater gedacht, weil eben damals haben wir kein Fernsehen gehabt und kein Radio. Und dann hat mein Vater jemanden zu Hause gebracht, um für uns Märchen zu erzählen. Und eben auch hat er selber sehr viel gewusst. Und alle waren in meinen Erinnerungen. Dann habe ich sie wieder auf dem Papier gebracht und habe ich gewettet, welcher Staat als erster von IS befreit wird, wird dieses Buch bekommen. Und das war Kobani. Und bis jetzt wurde 7300 Euro gespendet durch dieses Buch. Und die beiden Bücher bitte stehen dort. Und wer 20 Euro dorthin legt, dann kann ein Buch mitnehmen, egal welches. Und dieses Buch ist eine Übersetzung von Thomas Schmidinger geschrieben. Und jetzt habe ich wieder diese Ereignisse, die mich wieder sehr bewegt haben. Das hat dazu geleitet, dass ich wieder ein Buch bald fertig habe. Ich werde auch wahrscheinlich dieses Buch an einer Stelle spenden, wo es notwendig ist. Unser Thema ist heute die Rolle der Kurden bei den aktuellen Konflikten im Nahen Osten. Ich wollte nur einen Begriff Nahen Osten ein bisschen darstellen. Nahen Osten ist ein Begriff, der von England kommt und die haben von dort dieses Gebiet betrachtet. Und deswegen heißt es irgendwie für Engländer nach Osten. Aber dann ist es ein Begriff geworden, der überall angewendet wird. Ich habe Ihnen erklärt, dass ich sehr viel erlebt habe. Ich will mein Erlebnis durch eine kurze Geschichte darstellen. Nämlich einmal ein Samurai, hört von einem Zen-Meister, der sehr weise und sehr berühmt ist. Er will zu ihm gehen und einiges von ihm lernen. Er geht hin und der Zen-Meister empfängt ihn sehr herzlich und sagt, wer bist du? Der Samurai sagt, ich bin ein Samurai, ein guter Kämpfer. Sagt du ein Kämpfer? Wie kann es sein, du bist ein ängstlicher, ehrenloser Loser? Und der Samurai wird in seiner kämpferischen Ehre verletzt und zieht sein Schwert und greift den Meister an. Der Meister sagt, halt, was willst du wissen? Er sagt, ich will wissen, was der Unterschied zwischen Hölle und Himmel ist. Er sagt, gerade bist du in der Hölle. Der Samurai zieht sich zurück, verneigt sich und dann sagt er, du bist gerade in der Schwelle des Paradieses. Aber diese 40 Tage und auch die Vergangenheit für uns ist wirklich eine Hölle gewesen bis jetzt. Und deswegen habe ich dieses Beispiel gebracht, weil eben für uns Krieg bedeutet Hölle und auch für die Menschen in diesem Gebiet. Wenn wir heute über Kurden sprechen, dann sollen wir wissen, dass die Kurden schon längst einen Wunsch nach einem Staat hatten. Sogar 1650, Ahmad Khani hat seinen Wunsch auf diese Weise geäußert. Er sagte, wer uns einmal eine Patscha vergönnt, dem Gott mit einer Krone Würdigkeit verliehen, und gebe es für diesen dann auch einen Thron, dann würde uns das Glück all hier auf Erden leuchten. Das heißt, damals hat er das Glück der Kurden in einem Königreich gefunden und deswegen hat er auch sehr viel in seinem Buch Mom und Sin über Kurdistan und die Entstehung einer Vereinigten Kurdistan geschrieben. Herr Professor hat einiges über Verträge, die Kurdistan aufgeteilt haben, erzählt. aufgeteilt haben, erzählt. Eigentlich die Aufteilung, die Teilung von Kurdistan, ist noch ein bisschen älter, nämlich als das Osmanische Reich entstanden und eben auch das persische Reich, und diese zwei Reiche waren sehr tief religiös. Und sie haben 300 Jahre lang oder noch mehr gegeneinander Krieg geführt. Alle Kriege, die entstanden sind, sind in diesem Gebiet, wo Kurdistan, wo kurdische Siedlungen waren, entstanden. Weil eben die Türken waren weit in der Tiefe und die Perser auch selber in der Tiefe ihrer Länder. Und inzwischen waren die Kurden. Die Kurden waren in einem Dilemma. Und dieses Dilemma ist so gewesen, dass sie meistens sunnitisch waren, aber von der Sprache Kurdisch steht Persisch nahe. Das heißt, Kurdisch gehört zu iranischen Sprachgruppen, aber von der Religion waren sie meistens sunnitisch. Daher, dass damals nationale Ideen keinen Platz hätten und die Völker waren noch nicht so weit, dass ihre Nationalitäten sich als Nationalität betrachtet haben, sondern mehr als religiöse Gruppen, dann haben die Kurden mehr das Osmanische Reich unterstützt. Und deswegen hat Sultan Salim den Kurden gesammelt und hat gesagt, als Belohnung, dass ihr gegen Persien gekämpft habt und wir gewonnen haben, ihr könnt ein Königreich bilden. Aber dass die kurdischen Fürsten nicht einig waren, konnten sie nicht ein kurdisches Königreich bilden und sie sind als kleine Fürstentümer geblieben, die diese Fürstentümer auch eben Tribute an das Osmanische Reich bezahlt haben. Und ein Teil durch einen Vertrag, der in Kasrischiren entstanden ist und auch so berühmt ist, der Vertrag von Kasrischiren 1639. Kurdistan wurde in zwei geteilt. Und Herr Professor hat auch eben über Severs und über Lausanne gesprochen. In Severs gab es zwei Artikel, Artikel 62 und 63. Nachdem sollten die Kurden sogenannte Autonomie bekommen. Aber eine Autonomie im Begriff von Englander und Amerikanern war damals Selbstständigkeit. Es bedeutete so. Und im russischen Begriff nach der Oktoberrevolution bedeutete es autonome Gebiete, die einem Zentrum gehören. Und deswegen haben wir die Kurden eigentlich den Vertrag von Severs so verstanden, dass die Welt uns eine Eigenstaatlichkeit erlauben würde. Und eben auch, wenn wir diese 14 Punkte von wie heißt der? Von amerikanischen Präsidenten, da 14 Punkte hat er gehabt, die na, willst du nicht? Ich kann mich dann später vielleicht daran erinnern. Aber er hat einen 14-Punkt gehabt, den er für die Aufteilung des Osmanischen Reichs herausgegeben hat. Und nach diesem 14-Punkt von diesem Präsidenten sollten alle Völker, die in dieser Region leben, ihre Selbstständigkeit bekommen. Was ist passiert dann? Warum die Kurden haben diesen Staat oder diese Autonomie, wenn wir Autonomie jetzt, wie wir es verstehen, definieren, warum haben sie nicht bekommen? 1919 haben die Kurden ein Königreich im irakischen Teil Kurdistan, heutiger Irak, gegründet. Und diese wurde von den Englandern damals unterstützt. Allerdings. Dann kam zu einem Konflikt zwischen Sheikh Mahmoud, dieser Malek, dieser Patscha, kam zu Konflikten zwischen ihm und den Engländern. Und das war auch ein sehr religiöser Motiv. Damals, als die Türken noch immer in diesem Gebiet waren, haben sie mit viel Einfluss Sheikh Mahmoud dazu gebracht, dass diese Kafir Ungläubige sind und deswegen muss man sie nicht akzeptieren. Und auf Basis dieser Missverständnisse entstand ein Konflikt zwischen England und Sheikh Mahmoud. Und es kam zu einem Krieg, wo Sheikh Mahmoud verlässt wurde und wurde er nach Indien verbannt. Dann haben sie ihn wieder zurückgebracht, wieder zu König gemacht und dann wiederum die Kurden bombardiert. Sogar damals wurden chemische Substanzen verwendet. Und die haben auch eine Niederlage gegen die Türken erlitten. Die Türken sind mit einem Sieg aus dieser Auseinandersetzung herausgegangen. Da haben auch einige kurdische Stimme leider Kamal Atatürk unterstützt. Dann haben sie Szenarios gemacht, die haben sie einige sogenannte kurdische Stämme zu Lösungsversammlung gebracht, Konferenz gebracht. Und dort haben sie diese Leute geäußert, dass sie mit Türken zusammenleben. Und das hat dann dieses Unglück dort passiert, das ist passiert, und die Artikel 62 und 63 wurden annulliert. Und dann endlich Kurdistan wurde auf diese Weise in vier Teile geteilt. Das iranische Teil ist unberührt geblieben ist. Das ist dann der türkische Teil, der irakische und das ist dieser kleine Teil, der syrische. Kraft der Kurden eben nach ihrer Gesamtoberfläche und eben auch nach der Bevölkerung messen. 30 Prozent der Gesamterfläche, die 232.444 Quadratkilometer, liegt in der Türkei. Und das heißt, 30% der Gesamt-Türkei ist kurdisches Gebiet. Im Iran 124.336, das macht 7,6% des gesamten Iran, 7,6% des gesamten Iran, weil eben Iran ist ein sehr großes Land mit 1.636.000 Quadratmetern. Der Irak hat 74.514 Quadratkilometer, und dadurch 17% des gesamten Iraks. Und das kurdische Gebiet Syrien ist 10% des gesamten Syriens. Und die Kurden besiedeln noch in ehemaligen Sowjetrepubliken noch 5.000 bis 10.000 Quadratkilometer. Die insgesamt ist 450.000 Quadratkilometer Erdfläche. Gesamt Kurdistan ist, ich nehme an, fünf bis sechs Mal größer als Österreich. Jetzt schauen wir, wie viele Menschen in diesem Raum leben. Es ist sehr schwierig, eine echte und eine wirklich genaue Bevölkerungszahl zu finden. von uns Kurden und eben auch von vielen unabhängigen Historikern und Beobachtern, ist ganz anders, als was diese Staaten selbst bezeichnen. Außer im Irak werden die Kurden als ein Volk nicht anerkannt. Deswegen schätzen wir im Nordkurdistan, damit meinen wir in der Türkei, 20 bis 25 Millionen Kurdenwohnen, und das ist 29 Prozent. Es entspricht der Wahrheit, weil eben auch wenn man die Fläche von Kurdistan zählt, dass 30 Prozent der gesamten Fläche der Türkei den Kurden gehört, dann könnte es schon logisch sein, dass auch 29% der Kurden dort leben können. Kurdistan ist der iranische Teil. Dort leben 12 bis 15 Millionen. Es sind 16 Prozent der gesamten Bevölkerung im Iran. Deswegen steht das Verhältnis so, weil ein Großteil des Irans nicht bewohnt ist. Es gibt sehr viele Orte, die nicht bewohnbar sind. Und deswegen, es gibt so eine Bevölkerungsdichte in manchen Gebieten, die unglaublich ist, zum Beispiel in Teheran, wo es nicht ein großer Raum ist, leben 16 Millionen Menschen. Und die Bevölkerungsdichte in Iran ist in manchen Regionen sehr, sehr stark. Südkurdistan, damit ist gemeint, der Rakschtal-Kurdistan, 6 bis 7 Millionen ist es, 14 Prozent. Wir haben auch gehört, dass sogar Irak vorher 17 Prozent zugegeben hat. Aber es gibt einen großen Streit wegen einiger Gebiete wie Kirkuk, Khanakin, Shangal und sie sagen, das sind die arabischen Gebiete, wobei die Mehrheiten sind Kurden, aber es gibt auch Streitigkeiten darüber. 1000 bis 1 Million Menschen in ehemaligen Sowjetrepubliken. 1,21% ist ein Prozentsatz im Verhältnis von diesen 58 Millionen Menschen, die in Kurdistan leben, nicht im Verhältnis zu diesen Republiken, die vorher den Sowjetunion gehörten. Und in der Diaspora schätzen wir 5 bis 6 Millionen Menschen. Es gibt auch sehr viele in Klauen, im Iran, in Khorasan, in der Türkei, in Istanbul, leben circa über 4 Millionen Kurden. Es ist sehr durcheinander, die Demografie von Kurdistan ist sehr viel durcheinander. Aber muss man so denken, 58 Millionen Menschen Kurden gibt, die in 450.000 Quadratkilometern und auch in einem geografischen Gebiet, wo es wirklich sehr, sehr wichtig und sehr strategisch ist, wegen Ölreserven, wegen anderen Bodenschätzen. Es gibt alles, was man denkt. Deswegen sind wir auch offen von diesem Reichtum. Und damals, wie Sie erzählt haben, natürlich die Interessen von England und Frankreich, die man damals gesagt hat, die haben die Landkarte mit Schere und Gleister zusammengebunden und sie haben diese schreckliche Kombination entstanden lassen, damit jeder seine Interessen wahr hat. Aber im Grunde genommen ist es stimmt, wir sind ein Opfer unserer Bodenschätze und die Bodenschätze waren damals für England, Frankreich und westliche Länder sehr wichtige Ressourcen, weil eben damals es gab kaum Industrie in diesen Ländern, die Leute haben selber nicht gewusst, was Öl ist, wofür braucht man es. Aber die Engländer und Franzosen haben die Fabriken gehabt und wussten, wofür man Öl braucht. 1908 danach sind Parteien in Kurdistan gegründet worden. Im Begriff von Nationalität oder Nationalismus sagen wir, es ist schon längst nationale Gedanken im Osmanischen Reich und im Persischen Reich gegeben hat. Allerdings wird es dann zu einer materiellen Kraft, wenn sich Parteien bilden. Weil dann durch die Parteien wird das Nationalismus definiert und eben auch dafür aktiv gemacht. Seit 1908 waren sogar Kurden in der Entstehung der Jungtürken beteiligt. Es hat einen Organisationsnamen Taraqi und Ta'ala gegeben, die Etta di Taraqi und Ta'ala. Das heißt, ich glaube, Taraqi heißt Entwicklung, Vereinigung der Entwicklung, die Übersetzung wird es so sein. Und die waren dann Türken und Kurden gemeinsam. Aber als die Türken dann, die Jungtürken, 1913 die Macht bekommen haben, haben sie Armenen massakriert und eben auch viele Kurden und viele andere Völker, die in der Türkei, im Osmanischen Reich waren, wurden sie massakriert. Und das Osmanische Reich ist dann zu diesem Moment, das heißt 1913, machtlos geworden und die reale Macht ging an Jungtürken. Aber Jungtürken waren sehr rassistisch gegen alle anderen Völker und einer war die Kurden. Und dann sind die Organisationen entstanden. Es gab zwei Richtungen. Eine Richtung, die von kurdischen Mirs Söhne, das heißt die Söhne von Badr Khan Mirs, haben eine Partei gegründet, die Selbstständigkeit von Kurden verlangt hat. Und eine Organisation hat sich entwickelt, die von einem Scheich geführt wurde. Und diese Organisation sagte, wir bleiben neben den Türken. Warum, sie sagten, das war noch immer diese Assoziation, dass die Türken und Kurden beide Muslim und sunnitisch sind, war noch stärker als nationalistische Idee. Deswegen hat sich diese Gruppe so definiert, dass wir neben den Türken existieren wollen. Um diese Verhältnisse zu verstehen, man soll auch drei nationalistische und islamistische Strömungen kennen und sich wirklich genau damit auseinandersetzen. Erstens werde ich den türkischen Islamismus und Nationalismus ein wenig darstellen, weil wir eben noch nicht so viel Zeit haben. noch Zeit haben. Der sunnitische Islamismus hat seine Quelle und Inspirationen im Osmanischen Reich. Das heißt, wenn die türkische Bevölkerung sagt, dass ich sunnitisch bin und auch sehr vehement dafür eintrete und Parteien habe. Und sogar jetzt AKAP-Partei, eine sunnitische Partei ist und seit 23 Jahren wie ein Sultan herrscht. Diese Inspirationen und diese Ideen, die sie haben, haben ihre Wurzeln im Osmanischen Reich. Warum benutzen sie diese islamisch-sunnitische Ideologie? Um ihre Umgebung durch den sunnitischen Islam zu kolonialisieren. Das heißt überall wo der türkische Staat eine Expansion macht, wenn es nicht türkisch stimmig ist, dann gehen sie mit Islam hin. Aber jeder Islamist ist auch ein Nationalist ist. Das heißt, du kannst nicht trennen, ob ein Türker Islamist ist oder Nationalist, weil beides zusammen hat. Allerdings, nur wenn ein Mitglied einer Partei ist, die islamistisch ist, sagt sie zuerst islamisches Beennung und dann türkischer Nationalismus. Und eben, wir haben auch einen türkischen Nationalismus, der schon seit langem Wurzeln hat. Der türkische Nationalismus hat sich im Osmanischen Reich gezeigt. Sie haben versucht, den Staat, den Staat Osmanischer Reich zu zentralisieren und deswegen haben sie viele kurdische Dynastien eliminiert. mehr in der Türkei. Und man versuchte, das zu zentralisieren. Und jeder zentrale Staat bedeutet auch einen nationalistischen Staat. Das heißt, immer nationale Elemente in einem zentralen Staat sind immer sehr, sehr stark und sie zeichnen sich sehr eindeutig. Nur taktisch, wenn sie dorthin expandieren wollten, wo es keine Türken sind, dann mussten sie mit sunnitischen Gedanken dorthin gehen. Und wo es Türken gibt, zum Beispiel in Aserbaidschan und in diese Sowjetrepubliken, die türkisch sind, dann sind sie mit Türkentum hingegangen. Und von der Struktur auch, sind sie nicht viel anders. Sie haben ein Führungssystem und auch ein sehr stark hierarchisches System, wie wir auch jetzt beim Erdogan sehen. Feinbilder sowohl für türkische Nationalisten als auch für sunnitische Türke, sind immer Kurden gewesen. Das heißt, wenn ich jetzt in Wien bei den türkischen Mitbürgern sage, ich bin Kurde, dann sagt er, macht es nicht, Mensch ist Mensch. Oder sagt, macht es nicht, wir sind alle Muslime. Es ist egal, ob ich mich als Muslim hergebe oder nicht, als Muslim bekenne oder nicht, sagt, macht es nicht, wir sind alle Muslime. Das heißt, der Anti-Kurden, Anti-Armenen, Anti-Griechen, Anti-Kommunismus, Anti-Freimaurer, Anti-Juden, Anti-Israel, Anti-Vatikan, es ist alles sowohl im sunnitischen, im islamischen Gedanken drin, als auch im nationalistischen. Gut, dann haben wir auch einen arabischen Islamismus und einen arabischen Nationalismus. Arabischer Islamismus ist natürlich mit dem Islam entstanden. Das heißt, es ist eine untrennbare Identität der Araber, die auch dann später mit Nationalismus vermischt ist. Allerdings hat sich das als erste Organisation 1928 gezeigt. Und da hat Hassan al-Banna eine Muslimbrüderschaft gegründet. Und die Muslimbrüderschaft haben schnell einen guten Freund für sich gefunden, nämlich Hitler. Er hat in Deutschland gelebt und die anti-jüdischen Gedanken haben sie zu einer Kooperation gebracht. Es gibt sehr viele Richtungen in islamischen Sunniten, aber einer der Al-Qutb heißt, dieser Al-Qutb hat dann später Theorien entwickelt und Zentrum dieser Theoriebildungen sind in Ägypten, ich glaube in Al-Azhar Universität. Und die heutigen Islamisten, wir Achwanisten und Salafisten, auch werden von dort ihre Ideen kommen. Und der Da'as und andere, sie gehören alle dieser Al-Qutb-Ideologie, andere, sie gehören all dieser Al-Qutb-Ideologie, die auch sehr stark vermischt mit arabischem Nationalismus sind. Allerdings, arabischer Nationalismus hat sich auch ein bisschen später als Partei gezeigt. Erst 1936 wurde Bas-Partei gegründet, und zwar diese Baspartei auch 1946 in Irak gegründet. Und dann, nach 1954, ist Abdul Jamal Nasser in Ägypten in der Macht gekommen und er war auch ein Nationalist. Diese drei haben dann eine Vereinigung der arabischen Staaten gebildet damals und es sollte dann dieser arabische Raum größer werden. wobei wir sagen, Ägypten hat vielleicht eine andere Geschichte, aber es wird auch Ägypten als arabisch bezeichnet, sollten eine Einigung bilden. Allerdings ist davon nicht geworden. Die Bas-Partei hat sowohl in Syrien als auch in Irak größere Verbrechen die Kurden ausgeübt. Nämlich, die Bas-Partei von Syrien hat eine arabische Gürtel um kurdische Gebiete gebaut. Wenn wir heute hören, dass viele kurdische Dörfer, viele kurdische Städte teilweise arabisch sind, Teilweise sind sie arabisch. Es ist deswegen, weil damals die Ideologie von Bas hat so konstruiert worden, dass wenn wir überall in kurdischen Gebieten die Araber hineinsiedeln, dann werden die Kurden langsam, langsam assimiliert und ihre Nationalität wird verschwinden. Und dadurch auch jetzt, als die PEG eine Selbstverwaltung in Kurdistan aufgebaut hat, dachten sie, wenn sie eine Verwaltung aufbauen, die gemischt von allen diesen Gruppierungen, Völker und ethnischen Gruppierungen sind, werden dann die Wünsche von allen erfüllt. Allerdings, ich sage, bei den Araben hat das nicht funktioniert, weil eben die Araben sind sehr stark nationalistisch und eben auch von der islamischen Herrschaft hier, sie betrachten sich als einen Herrscher und sie glauben, Islam ist ihr Weg, ihr Baby sozusagen. Und deswegen haben sie auch einen Anspruch auf die Führung des Islams. Und das sollte dann Saudi-Arabien zum Beispiel, wo der Dings in Maka und Madinah, das Zentrum des Propheten ist, soll dann von dort Islam beherrscht werden. Allerdings hat der Erdogan auch diesen Anspruch, weil er sagt, wir haben 300, 400 Jahre die islamischen Väter in der Hand gehabt, warum sollen wir nicht Herrscher des Gebiets sein? Deswegen haben sie auch ihre Proxy. Und gerade auch unter den Araben haben sie diese Proxy. In Syrien wurden sehr viele arabische Gruppierungen von der Türkei ausgebildet und sehr antikurdisch auch. Das sind dann die Konflikte, die dort gibt es. Auf diese Weise haben die Basparteien im Irak auch größere Massaken ausgeübt. Zum Beispiel haben sie die Stadt Halabja mit chemischen Waffen bombardiert. Dort sind etwa 5.000 Menschen in ein paar Minuten gestorben sind und 17.000 Verletzungen hat es gegeben und eben auch 180.000 Kurden wurden für eine Aktion namens Anfall geworden und die wurden auch lebendig begraben in Sahara. Und circa 5000 kurdische Dörfer wurden dem Erdboden gleichgemacht, die Wasserquellen wurden betoniert und auch sogar in manchen Orten vergiftet, damit die kurdische Bevölkerung nicht mehr dieses Wasser benutzt, nicht mehr diese Dörfer benutzt. Sie haben die Gärten abgeschnitten und sie haben auch dann Siedlungen gebaut, die Mazma'a geheißen sind. Und in diesen Mazma'a sind keine Bäume gewesen, kein Wasser, Trinkwasser. Sie wurden von Zementblocken gebaut. Es war schrecklich. Dadurch wollten sie die dörfliche Kultur zerstören und die Menschen identitätslos machen. Sie fingen zu einem Genozid und einer Zwangsassimilation. Jetzt sind wir beim persischen Islamismus und Nationalismus. Persischer Islamismus ist ein schiitischer. Das heißt, schiitischer und sunnitischer Islamismus hat lange Gegensätze. Das heißt, die Konflikte gehen sogar nach dem Tod des Propheten Mohammed, ist dann später wegen Nachfolger von Mohammed entstanden, weil die Schiiten glauben, oder einige Gruppen glauben, dass der Ali, der Neffe von Mohammed, der soll sozusagen Nachfolger von Mohammed werden. Und die anderen sagten, der Aboubaka. Und dann danach Omar und Osman und dann Ali. Deswegen entstanden große Kriege zwischen diesen Stämmen. Die Kinder von Ali wurden durch Moabit, das sollte der fünfte Kalif sein, wurden ermordet. Und dadurch ist dann Schiismus und sunnitische Richtung entstanden. Allerdings ist dann stark in Erscheinung in Iran gekommen, als die Safariden in die Macht kamen. Und das war 1501 bis 1722. Und dann kamen die Qajaren. Diese zwei Dynastien haben über 300 Jahre, das heißt von 1501 bis später, 1801 bis später 1830, 1840, ich glaube, immer hat diese Spaltung zwischen Schiiten und Sunniten entstanden ist. Dann der persische Nationalismus wurde auch durch Intellektuelle entstanden, die in Deutschland waren. Das heißt, es ist auch nicht umsonst, wenn sowohl die Perser als auch die Deutschen glauben, dass sie Aryer sind. Und die haben diese Gemeinsamkeiten. Und ich war damals in der Schule, da sagtenten zu uns, dass der Hitler ein Mard ist. Mard bedeutet ein tapferer, ein guter. Eigentlich Mard hat sehr viele positive Eigenschaften. Und als ich hier kam, bei meiner Lehrerin, sagte ich, dass der Hitler ein Mard war. Sie sagte so, woher hast du das? Ich sagte, im Iran sagt man immer so, dass der Hitler ein Mardu war. Und auch in der Schule haben wir gehört, in sehr vielen Orten haben wir gehört, dass der Hitler ein tafferer Mann war. Und eben, er war auch ein Arie, deswegen auch sehr viele Inspirationen und Gedanken, die noch heute unter persischen Nationalisten kommen. Sehr viele Ideologien von Hitler. Sogar vor ein paar Monaten hat eine Frau hier, eine Perserin, eine Rede gehalten, die genau wie Hitler nachmachte. die genau wie Hitler nachmachten. Und eben auch die persischen Nationalisten haben in diesen paar Monaten sehr viel negative Stimmung gegen die Kurden gemacht. Und es war auch eine sehr giftige, sehr toxische Polarisierung entstanden dadurch. giftige, sehr toxische Polarisierung entstanden dadurch. Jetzt haben wir gehört, welchen Nationalismus, welche islamistischen Richtungen in dieser Region gibt. Und die heutigen Konflikte haben auch einen Teil ihrer Wurzeln in diesen Konfessionen, in diesen, sagen wir, sowohl religiösen Gedanken als auch nationalen Gedanken. Allerdings müssen wir auch nicht vergessen, dass jede dieser Staaten auch Interessen haben, dass jede dieser Staaten auch Interessen haben, die in diesen zwei Rahmen, Nationalismus und Islamismus, nicht Platz haben können. Und sie müssen auch ein bisschen über ihren Schatten irgendwie springen. Deswegen hat es auch irgendwie Bündnisse in dieser Region gegeben. Es gibt eine arabische L 21 staaten miteinander arabische staaten miteinander zusammenarbeiten das ist ein arabisch und dann gibt es eine islamische organisation die für 52 die die 52 Länder drinnen sind. Und die heißt ÖIC. Und dann gibt es auch ein Bündnis von Russen, Chinesen, Indern und eben auch Iran und Indien und Pakistan und Südafrika und Brasilien sind auch Mitglieder. Das heißt, auch islamische sunnitische Organisationen sind auch bei diesem Bündnis von Russen, die Brexit heißt. Und eben auch unter diesen 52 Ländern gibt es sowohl sunnitische als auch schiitische, weil Iran ist auch drinnen. Aber Iran ist jetzt unter all diesen Bündnissen sehr isoliert und hat seine Proxy unter schiitischen Organisationen gesucht. Das heißt, damit Iran seine Feindschaft mit Israel und den USA fortsetzt, unterstützt. In Jemen hat die Houthi unterstützt. In Irak hat Hashti Shaabi unterstützt. Er hat Katar auch unterstützt. Und eben überall wo schiitische Gruppierungen sind, hat dort auch die unterstützt. Schätzungen, die wir gehört haben, hat man bis jetzt 100 Milliarden Dollar für Proxy ausgegeben. Waffen, Finanzierungen und dann auch sogar werden Lohn von Iran kriegen. Und das ist dafür gewesen, dass der Krieg nicht zu Iran kommt, sondern dort, wenn es notwendig ist, sollen die Hezbollahs angreifen. Wenn jemand notwendig ist, dann sollen sie angreifen und eben auch der Hashabi im Irak. Und auf diese Weise wollten sie den Krieg von sich fernhalten. Allerdings diese Ideologie, dass wir Israel ins Meer werfen wollen, dann hat es existiert und sie haben auch dafür Geld ausgegeben. Und auch Hamas war einer, der von Iran finanziert wurde. Und die Iraner haben auch, die islamische Regierung, die Komeini hat auch Amerika als großen Teufel betrachtet. Und deswegen die Feindschaftschaft so definiert. Nämlich, man hat drei geografische Lager beschrieben. Feinde, die in der Nähe von uns sind, das ist Israel. Feinde, die in der mittleren Weite von uns sind, das sind Israel. Feinde, die im Mittleren weiter von uns sind, das sind die Europäer, aber mit ihnen hat man nur einen Wertekrieg gemacht. Was bedeutet ein Wertekrieg? Ein Wertekrieg ist das, dass man mit allen Mitteln verhindern wollte, dass die Werte von Europäern, auch wenn Demokratie nicht ihr Produkt ist, aber es existiert hier, ich kann hier alles sagen, was ich will, und ich bin frei, eine Rede zu halten, ein Buch zu schreiben, wie ich meine Meinung sage. Und diese Werte dürften nicht in den Iran kommen, weil eben unsere Leute werden unislamisch werden. Und eben auch die Bekleidung, die Frauen wurden eingehüllt, eine Weile, sehr lange, sogar die Busse waren geteilt, ein Teil Frauen, ein Teil Männer. Und in vielen öffentlichen Plätzen dürften die Frauen nicht dort sein. Radfahren war eben für Frauen verboten, viele Sportarten waren verboten, eben auch Politik für alle ist verboten. Und das heißt, diese Werte dürften nicht in den Iran kommen. Und das heißt, diese Werte dürften nicht in den Iran kommen, deswegen eine Vermeidung von westlichen Ländern war eine sehr geprägte Idee im Iran. Und ebenische Verbände, der hat auch Unterteile und eben auch eine reguläre Armee. Und man schätzt dieses Militär um 1.500.000 Personen. Die haben dann weitreichende Raketen gebaut, viele Drohnen gebaut. Und man schätzt, dass sie im Wert von 300 Milliarden Euro für Militär haben sie ausgegeben. Und eben auch viele Tunnels gebaut, seit diesen 45, 46 Jahren, die geherrscht haben. Das heißt, einen enormen Aufwand für Krieg haben sie vorher schon freigesetzt, damit sie dann, falls angegriffen werden, falls ihre Proxy nicht funktioniert, dann sie sich verteidigen können. Die einzige Sache, die sie nicht haben konnten, das war dann die Luftwaffe. Da haben sie entweder selber nicht gewollt, oder sie waren nicht fähig, das zu entwickeln. Und eben dann auch ein Atomprogramm. Und man hat Angst gehabt, durch diese Ideologie, dass sie gegen Israel haben, eben sie könnten auch diese Atombombe einsetzen, wenn sie unter Druck gesetzt werden würden. Und deswegen Ziel von den USA ist, oder Hauptsache von Israel, dass diese drei Sachen, Proxy, Raketen und Drohnen, das ist Waffen, Raketen und Drohnen, das sind Waffen, und dann eben auch Atomprogramm wegräumen. Und Iran soll keine Reichweite Raketen besitzen, Iran soll nicht Uran einreichen, die über 3% ist, wobei jetzt haben sie über 400 kg über 60%. Jetzt werde ich zusammenfassen, welche Rolle die Kurden spielen. Ganz kurz, die Kurden sind wie gesagt im ständigen Kampf für ihre Rechte. Und sie sind auch gut organisiert. Zum Beispiel im iranischen Kurdistan haben wir sechs Parteien, die ein Bündnis gebildet haben. dass die Kurden Waffen bekommen, um als Bodentruppen in den Iran zu kämpfen und kurdische Teile zu befreien. Und eben auch wollten sie mit Blutchen dasselbe tun. Und deswegen sind die Türkei und die Pakistanis schnell nervös geworden und haben eine Sitzung gemacht. Erstens haben sie den USA vorgeworfen, dass die nicht Blutchen beöffnen sollen. Und dann sind sie auch ein Zentrum für Friedensgespräche geworden. Das heißt, das ist der Hintergrund, warum Pakistanis aktiv sind und welche Rolle die Türken gespielt haben. Aber die Kurden haben Nein gesagt, weil sie die Erfahrung von Westkurdistan und Rojava hatten, dass sie fallen gelassen wurden. Sie haben gesagt, wenn sie uns eine Schutzzone errichten und eben auch dann die Ausgaben von Gehälter und so weiter alles hergeben und eben auch vertraglich und für sie uns versichern, dass wir einen Status in Zukunft bekommen, werden wir mitmachen, sonst nicht. Das ist jetzt die Konstellation von diesem Gebiet. Ich hoffe, dass ich einiges gesagt habe und dann können wir darüber diskutieren. Aber bitte auch nicht vergessen, die Bücher mitzunehmen. Das sind ja ganz, ganz viele aktuelle Themen in den letzten wenigen Wochen durch die Weltpolitik gegangen und mir ist dann sofort eingefallen, ich gehört habe, die Kurden sollen wieder die Bodentruppen stellen. Es war ja beim, wie soll war ja beim Feldzug der IS genau dasselbe im Norden von Irak. Die Einzigen, die bereit waren, tatsächlich zu kämpfen gegen den IS, waren die Perschmerga. Schmerga. Und ich war, ich kann das natürlich nicht im Detail beurteilen, aber ich war unheimlich positiv überrascht, was im Nordirak etabliert wurde. Also da ist eine Infrastruktur aufgebaut, die besser ist als im Süden des Irak. Da gibt es Universitäten, Dahuk, Sakho, da gibt es eine Struktur. Und ich weiß nicht, wie liberal es dort zugeht, aber man kann sich vergleichsweise frei bewegen dort. Dann sah man, dass genau dort, wo eigentlich das wirtschaftliche Zentrum ist, nämlich Erbil, auch iranische Raketen eingeschlagen sind, also die mit einbezogen wurden. auch iranische Raketen eingeschlagen sind, also die mit einbezogen wurden. Wieso stehen plötzlich die Kurden dann immer sozusagen in irgendeiner Weise mitten in den Konflikten? Ist das die Frage? Weil eben die Kurden sind in allen diesen vier Ländern immer organisiert, um ihre Rechte zu bekommen. Und was sind die Rechte, was verlangen sie? Zum größten Teil, die großen Parteien verlangen ein föderatives oder ein autonomes Gebiet innerhalb dieser Staaten. Das ist ein großer Teil der kurdischen Parteien. Allerdings gibt es auch welche Organisationen, die eine Eigenstaatlichkeit verlangen. Die sind zwar von der Zahl wenig, aber wenn wir jetzt ein Referendum machen, ob wir Föderalismus oder Autonomie haben wollen oder einen kurd verlangen, sie haben so die Mehrheit jetzt. Weil eben, das sind meistens die traditionellen Parteien, die die Menschen mit ihnen aufgewachsen sind. Wobei jetzt die jüngeren Kurden, die durch soziale Medien aufgewachsen sind, mit sozialen Medien aufgewachsen sind, verlangen sie etwas Größeres. Gut, aber warum die Leute kommen auf Kurden, die USA, Israel, Europäer, weil eben die sind organisiert. Die anderen sind nicht organisiert. Die Organisationen im Iran sind so zersplittert, dass man nicht weiß, mit wem man sprechen soll. Trump hat den Sohn von Shah als einen Lüsa bezeichnet. Und ich würde auch sagen, da hat er recht. Weil eben, der ist erstens sehr nationalistisch, wie ich dargestellt habe, ihre Urzeln haben. Und aber auch nicht organisiert. Sie haben viele Lügen verbreitet. Dass sie ein großer Teil vom Militär auf ihrer Seite ist. Und wenn die Amerikaner und Israelis bombardieren, dann sind wir schnell dort. Und das Militär wird ihrer Seite ist und wenn die Amerikaner und Israelis bombardieren, dann sind wir schnell dort und Militär wird auf unserer Seite stehen. Das war alles Lüge. Aber dann die Amerikaner und Israelis gesehen, dass die Kurden organisiert sind, da gibt es Peshmergas. Diese Peshmergas sind gut ausgebildet und wenn man ihnen die Waffen gibt, wahrscheinlich werden sie, wenn sie mit Luftwaffen unterstützt werden, werden sie schnell den kurdischen Teil befreien und eben machen wir das auch in Balochistan und dort gibt es auch solche organisierte Kämpfe und dadurch können wir einen Teil von Iran erobern und dann können wir vielleicht Volksmojahedin und andere Organisationen in Iran hineinbeziehen und dann einen Front zu bilden und eine islamische Regierung zu stürzen. Das war die Idee. Aber gibt es in diesen Regionen Kurden oder auch kurdische Strömungen, die es sehr wohl begreifen, dass sie ständig von anderen instrumentalisiert werden sollen? Das ist richtig. Deswegen haben wir auch gesagt, dass wir unsere Bedingungen haben. Erstens, sofort eine Schutzzone zu erklären, ein gesamtkurdisches Gebiet zu einer Schutzzone. zu erklären, gesamtkürtischen Gebiet, zu einer Schutzzone. Dann die Gehälter und die Ausgaben sollen von Amerikanern und Israelis bezahlt werden, bis zu einer Situation kommt, wo die Kurden wieder durch einen Staat oder irgendwas finanziert werden, zum Beispiel Öl gegen Nahrungsmittel, wie damals im Irak. Und dann eben auch vertraglich, welchen Status werden wir in Zukunft bei einem neuen Staat haben. Sie haben eigentlich Föderalismus verlangt und Kurdistan sollte ein föderatives Gebiet innerhalb von neuen Iran werden. Wenn diese Bedingungen akzeptiert würden, dann würden die Kurden mitmachen, sonst würden sie nicht mitmachen. wäre, dann würden die Kurden mitmachen, sonst würden sie nicht mitmachen. Eine Frage noch, dann gerne auch das Publikum. Also was mich interessiert, weil historisch gesehen war ja sowohl in Europa wie auch in diesen Ländern sozusagen gibt es eine Idee, die im Grunde immer eine Riesenblutspur hinterlassen hat. Das war der Nationalismus und zwar der ethnische Nationalismus, der sich nicht einmal vorstellen kann, mit anderen Völkern gemeinsam in einem Territorium zu leben, sondern zu sagen, Territorium muss ethnisch rein sein, was immer diese Idee der Reinheit ist. In Europa schien es für eine Zeit lang, dass man tatsächlich Grenzen abgebaut hat und man hat jetzt das Gefühl, dass auch in Europa mit aller Brutalität, dieser Nationalismus, mit all den Dingen, die gar nicht unserer Idee, zum Beispiel der Menschenrechte entsprechen, wieder zurückkehrt. Ja, es ist so. Nationalismus natürlich, wie ich auch dargestellt habe, auch Islamismus. Beide sind nicht für ein föderatives Gebiet, ein pluralistisches System. Sie sind gegen das, weil eben auch ihr Führerschaftssystem ist so. Und eben auch Trump selber sagt, in dieser Region im Nahen Osten soll nur eine Stadt und ein Apparat existieren. Alles andere darf nicht sein. Und Al-Sharraq ist einer von diesen Beispielen in Syrien, als der Trump ihn gesehen hat, hat er gesagt, guter Boy, nicht? Toller Boy, sehr attraktiv. Und da sie, der Barack, der Vertreter von USA in der Region und eben auch der ist Botschafter in der Türkei und wird ordentlich von Erdogan bestochen, der hat auch diese Idee, dass ein Staat eine Führung. Das ist genau, was Sie sagen. Von meiner Seite vielleicht auch. Einen schönen guten Abend. Danke, dass Sie so viel teilgenommen haben. Mein Name ist Teva Husin. Ich bin Projektkoordinatorin bei SOS Menschenrechte, aber auch Ansprechperson für kurdische Frauen in Österreich. Vielen Dank, Ali, dass du heute da bist. Es hat mich sehr gefreut, dass wir so einen interessanten Vortrag gehört haben. Ich war bei dem letzten Vortrag auch dabei in Linz. Da hast du auch kurz über das Thema psychische Gesundheit gesprochen, über Krieg, aber auch Frieden. Ich habe zwar schon eine Frage vorbereitet, aber da wir nicht so viel mehr Zeit haben, möchte ich schon mal die Gäste, die Teilnehmer fragen, ob sie welche Fragen haben an Herr Ali. Bitte. Bitte. Ja, wir haben jetzt gehört, Nationalismus und Islam, aber warum sollten wir in Europa, in Österreich, gerade die Kurden jetzt unterstützen? Was ist der Unterschied zwischen Kurden und den anderen in dieser Region? Wenn wir Unterschied sagen als Mensch, soll es keinen Unterschied geben? Ich meine die Werte, die europäische Werte, was wir hier vertreten, Demokratie und so weiter, was das betrifft. Es ist eine gute Sache, wenn Österreich Kurden unterstützt und das soll auch so sein, weil eben solange die Kurden, auch nicht wie andere, sagen wir, Staaten, die sich entweder nach Islam oder nach Nationalismus definieren, offensiv und aggressiv werden, Nationalismus definieren, offensiv und aggressiv werden. Es hat einen Wert, wenn ein Volk unterstützt wird, das nur allein für seine Rechte kämpft und eben dafür sich strebt. Wie Herr Professor gesagt hat, ob zum Beispiel in Kurdistan, Teil Irak, ob zum Beispiel in Kurdistan, Teil Irak, in diesem Gebiet, wo Kurden jetzt herrschen oder ihre Autonomie haben, ob dort auch genauso wie die anderen Teile, wie ich weiß, in der Türkei, in Syrien und in Irak und in Iran, Menschen ermordet werden. Ich sage nein. Ich sage Nein. Es gibt gewisse Demokratie und eben auch es gibt Organisationen, die Menschenrechtslage beobachten. Es ist aber nicht ideal, weil eben wir leben in einer Region, wenn in der Nachbarschaft Iran pro Monat werden 500 Leute hingerichtet. Und es gibt schätzungsweise 200.000 politische Gefangene in Iran. Und eben auch in der Türkei gibt es so viele politische Gefangene. Es gibt dort jetzt keine Todesstrafe, aber dann, wenn jemand verhaftet wird, es wird so viel geschlagen, so viel gefoltert, bis halb tot wird. Und wir wissen auch jetzt, wie es in Syrien war und ich hoffe, dass sich dort die Lage bessert. Aber wenn es nach Wahlen ginge, zum Beispiel dieses System, was in Rojava, Westkurdistan, etabliert war, wenn es geschützt werden würde, dann wäre es ein gutes Beispiel. dieser Verwaltung beteiligt. Warum sollte es, es gab nichts Besseres für diese Region, dass alle beteiligt werden und alle gemeinsam die politische Situation entwickelt hätten und eben auch ein pluralistisches Land hätten, alle beteiligt sein, alle Sprachen sollten unterrichtet werden und wurden auch unterrichtet an der Universität, an Schulen. Und das System sollte bleiben. Aber daher, dass man andere Interessen hat, und Trump sagt, ein Herrscher und ein Staat, und alles andere wird nicht erlaubt, sie haben ihn fallen lassen. Diese Verwaltung haben sie fallen lassen. Das heißt, es ist unser Wunsch, dass unsere Ideen unterstützt werden. Und unsere Ideen, sowohl im iranischen Teil Kurdistan, als auch im syrischen und türkischen Teil, ist, dass die Beteiligung aller Völker und eben auch die Entwicklung aller Sprachen und ein pluralistisches Gebiet und Land. Eigentlich sollte diese Idee unterstützt werden. Besseres gibt es nicht. Bitteschön. Gibt es einen Ansprechpartner für die internationalen Organisationen in Kurdistan? Gibt es da ein Büro? Gibt es da ein Büro? Gibt es da eine Person, mit der internationale Organisationen oder andere Staaten sprechen können? Und die zweite Frage ist, wie ist das Verhältnis zwischen Kurdistan und Israel? kurdische Regionalvertretung im ersten Bezirk. Diese vertritt die Kurden aus dem Irak, dieses autonomes Gebiet. In Österreich? In Österreich. Es ist anerkannt von Österreich und es wird auch so die Verbindungen, die Reisen, ich glaube, fast alle Kontakte werden durch diese KRG organisiert. Die Verbindungen, die Reisen, ich glaube, würden sie auch. Genau, also fast alle Kontakte inzwischen. Ja, alle Kontakte werden durch diese KRG organisiert. Kurden aus dem Iran, bis jetzt habe ich teilweise gemacht. Und es gibt noch eine Vertretung von einer Partei, der Demokratischen Partei Kurdistan. Wobei ich gehört auch früher dieser Organisation. Demokratischen Partei Kurdistan, wobei ich gehört auch früher dieser Organisation, aber dann haben wir eine, unsere eigene Organisation gebildet, allerdings wir sind eine Brücke geworden, um die Parteien, die jetzt sechs Parteien sich geeinigt, ein Bündnis gebildet haben, dass sie zusammenkommen. Wir haben uns wirklich sehr viel bemüht. Unsere Organisation, ich bin der Koordinator, besteht nur aus Studierenden, die in Europa studiert haben. Wir machen Forschungen, wir machen intellektuelle Sachen. Und wir sind so geblieben, aber kooperieren wir mit diesem Bündnis, das entstanden ist. Und dieses Bündnis ist dabei eine diplomatische Abteilung, eine Medienabteilung und eine Finanzenabteilung und eben auch eine politische Abteilung zu gründen. Und wir werden auch dann später zu diesen Bündnissen gehörig sein, weil eben wir haben sehr viele Leute, die in all diesen Bereichen, sagen wir, halbfachmännisch sind. Und wir werden dann für die Entwicklung dieser Abteilungen diese Parteien unterstützen. Wobei diese Parteien haben ein bisschen Angst vor Studierenden und Inklukturen, weil eben die sind so traditionelle Kader. Das ist wie auch in Österreich so. Zum Beispiel, wenn man SPÖ-Mitglied ist, meistens, die haben eh nicht, wie ich weiß, Magister, Doktorat und so weiter. Sie gehen zuerst Kiffl verkaufen und dann später werden in den sagen wir, Schulungen der Partei teilnehmen und später werden sie dann politischer Kader. Und in Kurdistan ist auch so, da kommt einer innerhalb der Partei, um aktiv zu werden, später dann wird Kader 1, Kader 2, Kader 3, Kader 4 und wird dann zu, wie ich weiß, Zentralkomitee und Politbüro gehen und dann ist er ein Politiker. Deswegen gibt es so eine Differenz zwischen Studierenden, Kurden und politischen Kader. Politische Kader haben Angst, wenn die Studierenden kommen, dann sind wir funktionslos. Wobei ich sage, es ist falsch. Lasst uns für euch die Analysen machen, die politische Theorien darzustellen, wie ich weiß, Finanzeinrichtungen zu bauen und die restlichen könnt ihr selber machen. Und die zweite Frage war die Verhältnisse zwischen Kurden und Israel. Eigentlich so gibt es immer Kontakte. Nur gibt es auch Ängste, weil eben die arabischen Länder und auch Iran und auch Türkei, wenn die Kurden offiziell zu Israel gehen, dann werden sie schnell Assyrienisten attackiert. Und auch sie haben auch, alle drei, vier haben sie eine große Medien Wirksamkeit. Das haben wir nicht. Wenn sie selber in Abraham Bündnis gehen, wenn sie selber mit Israel etwas tun, das macht es nicht. Sie machen das. Aber wenn die Kurden das tun, dann wird es als etwas sehr Schreckliches bezeichnet. Deswegen, Kurden sind sehr vorsichtig. Nur es gibt auch im Hintergrund manche Sachen, zum Beispiel, vor einem Jahr hat Erdogan gesagt, dass sie mit Kurden einen Frieden schließen. Oder eineinhalb Jahre, bevor Al-Sharah in Syrien in die Macht kommt. Sie haben damals so geplant, dass sie im Geheimen, als Trump noch nicht in sein Amt eingetreten ist, hat mit Erdogan einen Plan gemacht, dass sie Al-Sharah in die Macht bringen. als Trump noch nicht in sein Amt eingetreten ist, hat mit Ordnung einen Plan gemacht, dass sie Al-Sharah in die Macht bringen. Und die Engländer, sogar seit 2014, haben geheim Al-Sharah und seine Leute ausgebildet. Und dann haben sie Angst gehabt, wenn wir jetzt Al-Sharah in die Macht bringen, der Israel wird Angst bekommen, weil eben dann diese Organisationen, die mit Al-Shara kooperiert sind, sie sind alle anti-israelisch und sehr stark, sagen wir, extremistisch. Und er wird dann die Kurden unterstützen. Deswegen sollen wir jetzt mit Öcalan Kontakt aufnehmen und sagen, dass wir das Problem der Kurden lösen. Sie haben bis jetzt gar nichts gelöst. Und eben auch, sie haben ein Bündnis von Kurden und Israelis verhindert. Wobei die Drusenen stark von Israel unterstützt wurden und Israel nicht zugelassen hat, dass sie massakriert werden. Und wir Kurden dann waren machtlos. Erdogan, Al-Sharah, Qatar und Saudi-Arabien haben alle Waffen an Al-Shar geliefert und Al-Shar hat Kurden angegriffen. Und Gott weiß, wie viele ermordet wurden, wie viele von JPG-Mitgliedern verhaftet wurden. Es sind zahlreiche, aber man in der Öffentlichkeit schweigt und sagt nicht, wie viele ermordet wurden. Aber da haben sie diese Bündnis von Kurden und Israels auf diese Weise verhindert. Ich wollte ganz kurz noch, weil Sie danach gefragt haben, ein praktisches Beispiel geben, weil das ist vielleicht immer anschaulicher. In diesen wenigen Tagen, wo wir da in diesem autonomen Gebiet herumgekommen sind, sind wir draufgekommen, wie viele Binnenflüchtlinge es noch im Irak gibt. Die werden versorgt von dieser autonomen Region. Datum, dass zwei Wochen oder eine Woche nachdem Elon Musk USA zertrümmert hat, in eines dieser Lager waren in Ischgl, wo 900 jesidische, in erster Linie nur mehr Frauen und Kinder, in diesem Lager waren und aber sozusagen immer noch versorgt wurden von diesen kurdischen Einrichtungen. sozusagen immer noch versorgt wurden von diesen kurdischen Einrichtungen. Also da gibt es schon etwas, würde ich sagen, wie Solidarität, die über sozusagen die normalen ethnenationalen Grenzen hinausgeht. Das war für mich ein sehr positiver Eindruck. Ich habe nämlich auch vor zwei Jahren mein erstes Projekt in der Region Kurdistan in Flüchtlingslagern gemacht. Also Flüchtlingslagern, wo gerade die Frauen und Kinder sind, die damals von IS betroffen waren. Da ich als Mentorin für psychische Gesundheit ausgebildet bin, habe ich dort drei Tage Workshops gemacht zum Thema psychische Gesundheit. Und genau das habe ich auch gemerkt, obwohl die Unterstützung für die Region Kurdistan, es gibt keine Unterstützung von Irak. Also die sagen auch, dass sie offiziell keine Flüchtlinge, aber auch Binnenflüchtlinge nehmen können. Und ich glaube, die Region unterstützt einfach von ihrer Seite, da sie auch sozusagen Kurden sind. Aber was ich gemerkt habe, Andres, ist, dass wirklich noch Unterstützung in solchen Orten gebraucht wird. Meist in den syrischen Lagern, also Versorgung, Medizin, aber auch Thema psychische Gesundheit. Also ich habe gemerkt, wie die Kinder auch traumatisiert waren von dem, was sie gesehen haben von 2014, als der IS in der Macht war in der Region. Genau. Es sind auch tausende arabische Syrer in Erbil als Flüchtlinge. Es gibt sogar Kaffeehäuser von arabischen Syrern, die während diesem Konflikt mit West-Kurdistan, mit Rojava, gegeben haben, dass die arabischen Syrer verweigert haben, die Kurden in diese Kaffeehäuser zu besuchen. In Arbil. Und das war wirklich unglaublich. Aber trotzdem hat man sie überhaupt nicht angegriffen oder sie waren nicht so, dass sie irgendwie benachteiligt werden. Nur dann hat man das Problem gelöst. Dann hat man gesagt, so darf es nicht sein. Du bist ein Flüchtling, hast du hier ein Kaffeehaus gebaut und dann schreibst du groß dort auf deinem Fenster, Kurden dürfen nicht hinein. Ja, eine Frage habe ich noch und zwar, Kurden stehen ja für Gleichberechtigung, was Frauen betrifft und andere Ethnien betrifft und leben auch Selbstverwaltung, leben eigentlich auch Demokratie unten. Das ist, finde ich, ganz gut. Aber haben die Kurden auch irgendwie Verbündete? Genauso die Aleviten in Syrien, in der Türkei oder die Jesiden, also es gibt so Minderheiten, die genauso davon bedroht werden. Es geht nicht nur um Ethnien, sondern es gibt auch arabische, syrische, irakische, iranische Demokraten, wo wir die gleichen Werte teilen. Es gibt ja irgendwie, wo man gemeinsam versucht, mit denen in Kontakt zu kommen, um ein Bündnis zu schließen, wo man eigentlich gegen diese Bedrohung anzukämpfen könnte. Sowohl in Nahen Osten, aber auch hier in Österreich, auch in Linz, gibt es irgendwelche Bemühungen insgesamt? auch in Linz? Gibt es da irgendwelche Bemühungen insgesamt? Überhaupt die Idee des Pluralismus ist das. Weil eben, wenn du innerlich ein pluralistischer Mensch bist, dein Inneres sagt, ja, ich akzeptiere die andere Völker, ich bin jemand, der Meinungsfreiheit haben will und so weiter. Das wird es nach außen ausstrahlen. Und auch ein pluralistisches System, ein Föderalismus, wird nicht ohne Kooperation mit anderen Demokraten, mit anderen Menschen die gleichen Werte haben. System aufzubauen, weil eben dieser Mensch in seinem Inneren von einer Ideologie überzeugt und will nur diese Ideologie in der Gesellschaft durchsetzen. Deswegen würde es für die Kurden sehr gescheit sein, wenn die Kurden in Syrien, in Rojava mit Aleviten und mit Russen ein Bündnis gebildet hätten und dann dieses Bündnis versuchen würde, mit Israel und mit anderen Staaten sozusagen zu kooperieren und eben auch ein federalistisches System mit Al-Shara zustande zu bringen. Du könntest nicht mehr Al-Shara ausjagen, aber du könntest durch dieses Bündnis, nicht mehr Al-Shara ausjagen, aber du könntest durch dieses Bündnis, dass die Konstellation ein bisschen gleich wird, ein Ausgleich entsteht, ins Spiel bringen und dadurch mehr Rechte für alle diese Gruppierungen zustande bringen. Im Iran ist es auch gleich so, wir haben die Idee, wenn unser Bündnis, kurdisches Bündnis, sich stabilisiert und diese Abteilungen, die ich gesagt habe, zustande kommen, dann auch mit Belutschen, mit Araben, mit Türkmenen, mit Azeris Bündnisse bilden und diese Bündnisse und Einheiten dann gemeinsam gegen eine Zentralstadt auftreten, auch wenn es noch nicht so weit ist, dann können sie sich durchsetzen. Und es gibt auch im Iran unter den Persern auch Demokraten, die einen Pluralismus akzeptieren und die andere Ethnien akzeptieren. Da muss man sozusagen die Partnersuche starten und das ist unsere Idee. Wir sagen, das wäre am besten, wenn diese Einheiten eine größere Einheit, die die Vielfältigkeit akzeptiert in dieser Einheit, dann gemeinsam für ein pluralistisches Land, für ein federalistisches Land sich bemühen, wenn auch keine Eigenstaatlichkeit entstehen würde. Genau. Und ich glaube, für das Thema Frauenrechte, weil die kurdischen Frauen wurden als Symbol der Widerstand in der letzten Zeit, am meisten nach den Angriffen in Rojavaava sind die als Symbol für Widerstand, für Freiheit, Meinungsfreiheit geworden. Aber ich glaube, dafür müssen wir noch viel kämpfen. Bezüglich der Frauen, es gibt auch in Kurdistan, die Frauen unter Druck werden. Das heißt nicht, dass wir eine ideale Gesellschaft haben. Aber Kurdistan war sehr, sagen wir, sehr lange dörflich. Und im Dorf waren die Frauen in Wirtschaft beteiligt. Das heißt, ich kann mich erinnern, wir haben 200 Schafe gehabt. Meine Mutter und meine Schwägerin sind zum Feld gegangen und sie haben Schafe gemolken und eben dort haben gearbeitet am Feld und genau so einen Anteil an wirtschaftlichen Produkten gehabt. Und deswegen könnten sie auch nicht so sich in einem Schader und wie ich weiß, sehr fest einhüllen und in dieser Hitze dort arbeiten. Sie sollten ihre Haare freimachen, sie sollten ein bisschen offen sein, damit sie die Luft bekommen. Und das ist dann eine Kultur geworden. Und dann, wenn etwas zu einer Kultur wird, dann kannst du nicht schnell sagen, stopp, und das machen wir anders. Nein. immer gegen diese Staaten gekämpft, weil ihre Rechte mit Füßen getreten wurden. Und wollten sie ihre Rechte haben. Und in revolutionären Gedanken gibt es auch die Freiheiten. Freiheit für Frauen, Freiheit für Kinder, Rechte für Kinder. Und pluralistisch, wir wollen nicht wie die anderen sein, die uns unterdrücken. Und wenn wir so werden, dann brauchen wir gar nicht kämpfen. Und diese revolutionäre Idee hat auch dann auch Frau-Einwirkung. Und deswegen ist in Rojava zum Beispiel zu einer wirklich positiven Sache geworden, dass sogar die Frauen in militärischen Teilen beteiligt waren. Und eben auch, sie waren frei, sie haben ohne Kopftuch und ohne Schleier gekämpft. Und wie ich weiß, dann waren sie in den Parteien vertreten. Das ist etwas Positives. Aber es gibt auch schlimme Sachen, natürlich. So, Ali, nehmen wir vielleicht, Da wir nicht so viel mehr Zeit haben, ob es noch welche Fragen gibt, weil sonst enden wir. Es tut mir jetzt wirklich fast leid, aber ich habe eine total banale Frage. Bitte. Ich habe einige Zeit im Ausland gelebt, als ich nach Österreich zurückgekommen bin, gab es auf einmal ein Netz an kurdischen Friseuren. Ja. Und dieses Netz baut sich seither immer weiter aus. Ich finde es total faszinierend. Meine Frage ist, sind das gesamtkurdische Friseure oder sind das irakisch, iranisch, glaube ich, ist weniger, syrische Kurden? natürlich aus Italien, dort heißt es Ndrangheta und hat ein bisschen einen anderen Beigeschmack. Die Produkte sind zentral, die Leute wechseln sehr stark. Ich kenne das von chinesischen Restaurants und so weiter. Also, ich hätte da gerne ein bisschen mehr gewusst. Denn im positivsten Fall ist das ein Männertreff geworden. Ich sehe da also durchaus viele Leute, die in einer mir fremden Sprache, auf Nachfragen kurdisch und irakisch-kurdisch darüber sprechen. Ja, naja, von einem Land zu einem anderen Land emigrieren, vor allem nach Europa, dann braucht man sozusagen, wenn man nicht Friseur werden will. Sind die Kurden die besseren Friseure? Dann gibt es Ausbildungen in Europa, die eigentlich nicht viel Sprache brauchen, nicht viel Know-how, sondern die sind einfache Berufe wie Bäcker, Friseur, wie ich weiß, Automechaniker und so weiter. Und diese Schichten, die zu Hause nicht studiert oder nicht maturiert haben, allerdings dort vielleicht einer war Bäcker, anderer war Friseur und so weiter, es ist sehr leicht, wenn man nach Österreich oder nach Deutschland oder nach Italien kommt, auch in dieser Nähe eine Ausbildung zu bekommen und eben Friseur zu werden, weil ich zu Hause ein Friseur war, weil ich Bäcker war, weil ich, wie ich weiß, das und jenes war, Automatikaniker war. Und sogar ein Kurde war bei mir, dass ich für ihn einen Brief an das Arbeitsamt schreibe, das seine Arbeit er Elektriker dort gelernt hat, anerkannt wird, obwohl er keine Dings hat, keine Zeugnisse hat, weil die sind eingelernt, man sagt angelernt, oder? Der ist eingelernt gewesen und nicht Ausbildung gehabt. Und dann habe ich einen Brief für ihn an das Arbeitsamt geschrieben, dann hat er drei Wochen Ausbildung gehabt. Und dann habe ich einen Brief für ihn an das Arbeitsamt geschrieben, dann hat er drei Wochen Ausbildung bekommen und eine Prüfung gemacht und er ist als Meister unterwegs. Darf ich trotzdem auf meine Frage beharren? Sind das gesamtkurdische Friseurläden oder sind das nationale kurdische? Nein, das hat wirklich mit dem nichts zu tun. Sie wollen sich grundsätzlich halten an der Pflege und wenn ich auch zwei-, dreimal in der Woche zum Frisur gehe, ist es einfach wunderbar und da pflegen Sie sich. Und genau so pflegen Sie die Pflege hier auch, wie der Herr Dufter gesagt hat, dass sie dort angelernt haben und hier man verdient wirklich gut. Also wenn man in einem kurdischen egal ob Rojala oder Rojala, die verdienen gut und 10 Euro für 15 Minuten oder 20 Euro für 15 Minuten ist eine wunderbare Beschäftigung, 30, 40 Leute hat am Tag und vielleicht zu Hause macht auch und verdient dabei. Nein, schauen Sie. Nein, die Kurden aus Syrien sind meistens jetzt hier in Dienst von Israel. Die Kurden aus Syrien, meistens. Und dann kommen auf der zweiten Reihe die Türken und als dritte kommen Kurden aus dem Irak. Aber die sind wirklich sehr, sehr tief. Und wenn ich den Mikrofon habe, möchte ich eines sagen, wenn ich darf. Und zwar Islamismus, Nationalismus, ist zu dem Wort leider nicht gekommen, ist islamische Politik. Bedauerlicherweise wurde immer ignoriert. Also für Ahmed Darich in Syrien wurde 10 Millionen Euro, also Kopfgeld gesetzt und plötzlich ist das Staat überhaupt geworden. Also dieser Islamismus, diese islamische Politik wird bedauerlicherweise aus Deutschland, aus Österreich, er war kürzlich in Deutschland, also rüttelteppich für ihn gelegt. Das finde ich einfach traurig und die Tatsache ist, in Linz ist unser Bürgermeister, wirklich der SPÖ-Bürgermeister, der pflegt mit der türkischen Graue Wulfe absolut eine Brücke. Also ich verstehe das einfach nicht. Wundern wir uns nicht, dass Frauen in Syrien gekauft werden, Frauen in Iran gekauft werden und der Rüttelteppich von diesen Terroristen, von diesen Verbrechern einfach gelegt wird. Ich habe kürzlich mit dem Außenministerium schriftlich verkehrt, behauptet, immer noch mit dem iranischen Regime muss man Diplomatie pflegen. Mit einem Regime, 47 Jahre, ich bin für Diplomatie, 47 Jahre Verbrechen, 47 Jahre Vernichtung der Kultur, der Menschheit. Und dann wollen wir noch die Botschaft in Wien pflegen. Wie heißt das denn? Imam Ali Moschee in Wien. Das ist eine Terrorschule. Da werden hochrangige Pastoren in Wien ausgebildet. Unter Kultur. Tut mir leid. hochrangige Pastoren in Wien ausgebildet. Unter Kultur. Tut mir leid. Ich kann hier eine Antwort geben. Ich kann das nicht beantworten, aber das ist ein Thema, das uns sehr beschäftigt. Warum unternehmen Europäer nichts gegen das, was der Herr geschildert hat, dieser politische Islam. Fangen wir mal in klein in Österreich an. Ich kann nur sagen, und das ist natürlich ein sehr politischer Punkt, und es war und ist immer noch mit ein Grund, wieso es Menschenrechte gibt. Ich nehme ein anderes Beispiel, ohne das jetzt klein zu reden. Wieso werden im österreichischen Innenministerium Vertreter der radikal-islamistischen Taliban begrüßt? Wieso werden sie überhaupt zu Verhandlungen zugelassen, damit man ein paar wenige Afghanen noch abschieben kann. Wieso wird nach Syrien abgeschoben, ob wohl jeder weiß. Ich weiß nicht, ob Sie dieses Interview gesehen haben mit Herrn Wadepol, wie er in Syrien war. Da hat er gesehen, es ist alles kaputt und hat einmal gesagt, da kann man nicht abschieben. Zwei Tage später hat er gesagt, natürlich schieben wir dort ab. zwei Tage später hat er gesagt, natürlich schieben wir dort ab. Und es gibt diese Kooperationen, das ist eine Schande, um es ganz klar zu sagen, für demokratische Standards. Ich wollte eigentlich ein persönliches oder ein positives Schlusswort irgendwie versuchen. Es ist Menschenrechte, weiß, wie wichtig Dialog ist. Es ist Menschenrechte, weiß, wie wichtig Foren der Verständigung jenseits elektronischer und digitaler Medien sind. Also sich in die Augen schauen zu können, um miteinander zu reden, ist unendlich wichtig. Und da komme ich wirklich bis zum Herrn Aristoteles, der ja immer gesagt hat, wie wichtig das Verstehen ist, um miteinander auszukommen. Aber er hat noch etwas gesagt und das wird mir immer wichtiger. Also man kann rational, politisch, vernünftig miteinander umgehen, aber vorher, und das hat auch ganz viel mit Menschenrechten zu tun, muss es ein prinzipielles Wohlwollen geben. Wir brauchen dieses prinzipielle Wohlwollen, wer immer wir sind, um uns verständigen zu können und dafür wollen wir uns nach wie vor in Österreich stark machen. Ich danke schön, dass Sie gekommen sind. Danke.