Franz hat uns natürlich erzählt, er war sehr angespannt diese eine Woche dort oben. Das war ein sehr extremer Zeitplan, er hat leider sehr wenig Zeit gehabt, mal beim Fenster hinaus zu sehen. Aber der Anblick muss eigentlich gigantisch sein, wenn man diese Erde und den gekrönten Horizont einmal sieht, sowohl bei Tag wie bei Nacht. In der Nacht, du siehst die großen Städte und die Lichter, das ist einfach traumhaft. Hallo und herzlich willkommen direkt aus dem Studio Wels, des OKV, des offenen Kulturvereins Wels. Mein Name ist Lisa Hufnagel und ich darf Sie heute mitnehmen und einladen auf eine Reise von Österreich rein ins Weltall, vielleicht auch auf den Mond. Dazu begrüßen darf ich heute sehr herzlich Herrn Diplom-Ingenieur Bruno Jossek, der sehr erfolgreich Projektmanager war der Mission Austromir 91. Grüß Gott. Grüß Gott, danke für die Einladung. Mögen Sie sich einmal kurz vorstellen für die Zuschauer, die Sie vielleicht noch nicht kennen? Gerne. Ich habe eine etwas ungewöhnliche, nicht geplante Karriere hinter mir. Und zwar nach dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens bin ich zum Anlagenbau der Vöstalpine gekommen, Anfang der 80er Jahre. bin ich zum Anlagenbau der Föstalpine gekommen, Anfang der 80er Jahre. Unsere Projektmanagementleistungen, wir waren ein großes Team von etwa 50 Personen in dieser Abteilung, auch uns nach außen hin anzubieten. Und so bin ich dann nach Graz gekommen, zur Ioneum Research, die die Projektträgerschaft für diese Mission Austromir 91, erster Österreicher an Bord der sowjetischen Raumstation Mir, übernommen haben. Und dort war ich dann für die Durchführung, für die Vorbereitung, für die Planung, für das Testen bis hin zur Inbetriebnahme unserer österreichischen Geräte verantwortlich. Wer war denn damals eigentlich der Vorreiter? Waren es die Russen, waren es die Amerikaner? Wie war das historisch? Man hat sich schon in der Sowjetunion, hat es auch Wissenschaftler gegeben, die sich schon mit Raumfahrtideen beschäftigt hat, aber so wirklich dazu, dass man das auch erfüllen kann, diese Entfernung von der Erde, dazu war eine entsprechende Raketentechnologie notwendig und die ist es, wie leider so oft, durch den Krieg initiiert, 1942 entstanden in Deutschland durch Wernher von Braun und seinem ganzen Team. Und da ist die V2 entwickelt worden, die leider auch natürlich im Krieg noch zum Einsatz gekommen ist, ich glaube auch gegen Großbritannien. Aber die Technologie war da und auf dieser Technologie haben dann die beiden Nationen aufgesetzt. Die Amerikaner haben sich eben Herrn von Braun geholt mit dem obersten Management und die Sowjets waren vielleicht etwas clever, haben wie üblich alles, was an Air auf der Erde da vorhanden war, an Infrastruktur, an Mannschaft, die an diesen Geräten gebaut haben, haben sie noch in die Sowjetunion geholt und waren somit immer einen Schritt voraus. Und so sind auch die ersten Raketen entstanden, diese Art Interkontinentalraketen, mit denen man wirklich in die Erdatmosphäre, so bis ein paar hundert Kilometer Höhe, vordringen konnte. Und das war ja auch dann der erste Start des sowjetischen Satellitens Sputnik 1, der ja nichts gekonnt hat. Das war eine kleine Kugel mit 80 cm Durchmesser und hat nichts anderes als ein Signal, viele können sich noch erinnern, damals BIP, BIP, BIP, ausgesendet. Aber die Sensation war diejenige, dass dazu eine Rakete notwendig war, mit der man jeden Punkt der Erde erreichen kann. dazu eine Rakete notwendig war, mit der man jeden Punkt der Erde erreichen kann. Und das war dann natürlich für den Westen auch eine gefährliche Situation. Und die waren immer etwas hintendran bei diesen ganzen Entwicklungen, auch in der Fortsetzung aus den Raketen. Und aus der Triebwerkstechnologie hat sich dann auch die Sojus-Rakete entwickelt. Das ist heute das Flaggschiff immer noch der sowjetischen und der russischen Raumfahrt. Die hat, glaube ich, über 1000 Starts hingelegt und nur zwei Feldstarts, allerdings unbemannt, absolviert. Und diese Technologie wird heute immer noch eingesetzt, weil sie eben erfolgreich ist und zuverlässig ist. Auch in China hat man auch schon vor einigen hundert Jahren versucht, irgendwelche Raketen, Feuerwerkskörper, die halt abgehoben haben, zu entwickeln. Aber so richtig ist es dann erst nach dem Zweiten Weltkrieg losgegangen, also mit der Konkurrenz Ost und West. Und wie gesagt, die Sowjets waren immer vorne. Sie haben bis zum ersten Menschen im Weltraum, vorerst noch mit dem Hunden, das können sich viele noch erinnern, die Laika, Da können sich viele noch erinnern an die Leica, die damals das erste Lebewesen war, der als erster in dieser Raumkapsel gesessen ist, sondern es hat angeblich beim Vorbereiten dieser Mission einen Unfall gegeben und der Reservekosmonaut musste in diese Kapsel einsteigen Und der ist allerdings nicht zurückgekommen, nicht gesund zurückgekommen. Und man hat aber nachher Gagarin hingestellt als den Helden. Und der ist herumgereicht worden in der ganzen Welt. Er war der Erste und hat das nicht verkraftet, angeblich über Jahre, dass er da sozusagen herhalten musste als Held der Sowjetunion und hat sich damals leicht betrunken in eine MIG gesetzt mit einem Kollegen. Und wenn man alkoholisiert so eine Belastung auf sich nimmt, dann geht das schlecht aus und er ist abgestürzt und dabei ans Leben gekommen, möglicherweise mit Absicht. Und wie ist es eigentlich mit der Realität aus Filmen und der wirklichen Realität? Zum Beispiel der Warp-Antrieb oder Reisen mit Lichtgeschwindigkeit? Fantasy-Filme waren natürlich schon sehr weit hergeholt. Allerdings hat man immer Wissenschaftler auch im Background gehabt und beigezogen, ob das theoretisch zumindest möglich war. Richtig umgesetzt musste es ja nicht werden für diese Science-Fiction-Filme. Aber von solchen Technologien sind wir noch weit entfernt und wir sind jetzt schon irgendwo an die Grenzen der Physik auch herangedrungen. Aber vielleicht gibt es wirklich irgendwann neue Erkenntnisse oder es bringt uns irgendwas auf eine neue Idee, so wie sich die Physik ja auch weiterentwickelt, wie wir es sehen. Also von den kleinsten Teilchen, die mittlerweile in CERN gefunden worden sind, diese Quarks und wie sie alle heißen, das wäre in den Anfangen der Raumfahrt noch nicht möglich gewesen. Da war es wirklich einmal nur darum, Menschen in diese Höhe zu bringen, also in etwa so 400, 500 Kilometer Höhe, wie die internationale Raumstation heute auch fliegt und wo jedes halbe Jahr praktisch ein Mannschaftswechsel stattfindet und neue Astronauten, Kosmonauten dorthin aufkommen. Aber auch die internationale Raumstation geht momentan nicht ohne die Russen. internationale Raumstation geht momentan nicht ohne die Russen. Das muss allen klar sein, denn das russische Transportraumschiff Progress ist das einzige, das geeignet ist, mit einem Tank und mit den Steuerungsdüsen die Raumstation immer wieder anzuheben. Denn durch die Restatmosphäre, die auch dort oben noch existiert, wird die Raumstation ja abgebremst und würde sich sonst zu sehr nähern, dass sie in Absturzgefahr oder ins Trudeln kommt und muss alle sechs bis acht Wochen einmal wieder einen richtigen Schub bekommen, um wieder um einige Meter angehoben zu werden. Und das geht ohne die Russen bis heute nicht. Dazu ist halt immer noch gezwungenermaßen die Zusammenarbeit auf der ISS zwischen Europa und NASA und den Russen. Ja, man braucht sich gegenseitig. Und ich finde es auch immer wieder oder immer interessant, was die anderen Nationen so machen und vorhaben oder auch experimentieren. Ich denke jetzt gerade nur an die Area 51. Man weiß ja bis heute nicht, was da wirklich stattfindet. Das wissen wir nicht. Und Trump, glaube ich, hat am Anfang einmal gesagt, er wird darauf schauen, dass diese Ergebnisse veröffentlicht werden. Aber das Geheimnis soll vielleicht bleiben, weil wir ja doch nicht wissen, ob es etwas gibt. Aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, wenn man in das Weltall hinauszieht. Selbst allein in unserer Milchstraße gibt es erdähnliche Gebilde, gibt es erdähnliche Gebilde, die eine erdähnliche Atmosphäre haben, wo gewisse Formen von Leben existieren können. Wie diese Formen aussehen, das kann von Mikroben bis irgendwelchen Lebewesen sein. Wir wissen ja auch nicht, wie es am Anfang auf unserer Erde war. Wie groß ist das Universum überhaupt? Kann man das sagen? Das ist unvorstellbar, kann man nicht sagen. Kann man auch noch immer nicht alles erforschen. Man kann zwar schon weit hinausschauen, aber erstens einmal dehnen sie sich laufend aus. Also das ist schon bestätigt, oder? Das ist bestätigt, dass sie sich ausdehnen. Aber das ist unerfassbar, in Zahlen gar nicht ausdrückbar. Wie gefährlich ist der Beruf eines Astronauten? Ja, das ist natürlich nicht ungefährlich, das haben wir auch damals bei Franz Fieberg und seinen Kandidaten gesehen, bei der Auswahl schon, es müssen einmal gewisse Kriterien, muss der entsprechende Kandidat entsprechen. Er muss einmal komplett gesund sein. Da sind bei unseren 130 Kandidaten, die wir ungefähr hatten, sind da schon einmal eine Großzahl ausgefallen, weil das war damals auch nicht möglich als Brillenträger. Die Technik auch nicht so weit war, dass man da entsprechende mit Brillen hinauffliegen konnte. Belastungen sind ja enorm, nicht nur beim Start, aber dann bei der Landung, da geht es bis zu 8G, die auf das Körpergewicht lasten, weil bei der Landung, es geht zwar mit dem Fallschirm, die Russen und auch jetzt wieder die Amerikaner landen mit Fallschirm auf der Erde und entweder im Wasser oder eben am festen Boden. Und da werden halt dann zum Schluss noch einmal die letzten zwei, drei Meter Rückstoßraketen gezündet. Und das ist schon auch eine ordentliche Belastung auf den Körper auch dieser Menschen. Und in Bezug auf Weltraumschrott? Wie sind Sie dem ausgesetzt? Generell, der Weltraumschrott wird immer bedeutender. Es fliegen Millionen von Gegenständen von kleiner als einem Zentimeter bis 20, 30 Zentimeter herum, die auch durch Kollisionen von Satelliten oder durch Explosionen entstehen. Also ich würde heute nicht mehr in so eine Rakete, in so ein Raumschiff einsteigen, weil da noch einen Weg durchzufinden bis da in 400, 500 Kilometer Höhe wird schon immer schwieriger. Es gibt zwar Systeme, die diese Gegenstände, also alles, was größer als drei, vier Zentimeter ist, die sind erfasst, die kann man beobachten, man kennt diese Bahnen, aber wenn irgendetwas auf einer anderen Bahn daherkommt mit 30.000 Stundenkilometer, dann ist das wie ein Einschlag einer Gewehrkugel auf eine Kapsel und das ist natürlich nicht ungefährlich. Ja, und wenn es um den Weltraumtourismus geht, das wird ja auch immer mehr ein Thema, weil es ja innen ist. Ja, natürlich, aber da fliegt man erstens einmal noch nicht so hoch. so hoch. Weltraum beginnt laut der Definition ab 100 Kilometer und diese Flüge mit Gastpersonal geht meistens genau bis in diese Höhe, dass man einmal Schwerelosigkeit für einige Minuten in dem Raumschiff noch erlebt. Ich glaube, das ist ja das Höchste der Gefühle, was diese Touristen erleben wollen. Es geht ihnen ja nicht darum, dort oben schon eine Woche Urlaub zu machen, weil da gehe ich lieber in ein Wellnesshotel oder wo ich eine ansprechende Infrastruktur habe, weil das ist ja alles improvisiert und sehr schwierig, alles zur Hand zu haben. Allein eine Dusche unter Weltraumbedingungen funktioniert ja nicht. Das Wasser fließt ja nicht mehr runter. Das fließt nicht, das wird sich zu Tropfen bilden und zu Blasen in die Lüftung kommen und die ganzen Aggregate außer Funktion setzen. Duschen, das geht so in einem Zelt mit feuchten Handtüchern, wo man sich abreiben kann. Das ist eigentlich alles, was man einmal die Woche im Körper pflegt, also machen kann. Wir haben ja vorhin auch von dem ersten Österreicher im Weltall gesprochen. Und wenn man von oben auf diese Kugel, auf die Erde herabschaut, hinabschaut, was denkt man sich da auch in Bezug auf die Verletzlichkeit der Erde? Ja, der Franz hat uns natürlich erzählt, er war sehr angespannt diese eine Woche dort oben, das war ein sehr extremer Zeitplan, er hat leider sehr wenig Zeit gehabt, mal beim Fenster hinaus zu sehen, aber der Anblick muss eigentlich gigantisch sein, wenn man diese Erde und den gekrüömmten Horizont einmal sieht, sowohl bei Tag wie bei Nacht. In der Nacht siehst du die großen Städte und die Lichter, das ist einfach traumhaft. Oder untertags der blaue Planet, das ist ja vielfach von Wasser umgeben und das sieht ja von der Entfernung wirklich bombastisch aus. Und gerade in dieser Zeit hat Franz ihm erzählt, wo dieser Krieg in Libyen war und die Erdelfelder gebrannt haben. Und er dann gesehen hat, wie sich im Wüstensand diese Rauchschwaden und diese Ablagerungen von diesen Bränden verbreitet haben. Also das hat ihn auch sehr, sehr beeindruckt. Österreich hat ja, wie wir schon gesagt haben, im Jahr 1991 das Projekt mit Austromir gehabt. Und wissen Sie, wie sehr jetzt zu diesem Zeitpunkt die Raumfahrt in Österreich gefördert wird, also hinsichtlich Förderungen, Universitäten und so weiter? Ja, Österreich ist ja ein kleines Land und ist natürlich darauf angewiesen, solche Projekte in Kooperation mit anderen Ländern zu machen. Und darum war es ein erster Schritt schon, glaube ich, 1978, dass Österreich der ESA beigetreten ist und regelmäßig Beiträge in die ESA einzahlt, mit dem Hinweis, dass ein Rückfluss nach Österreich kommt, österreichische Institutionen, Weltforscher wieder beschäftigt werden daraus. Und das hat sich ja wirklich in den letzten 30, 40 Jahren extrem entwickelt. Wir haben sicher mehr als 130 Firmen, die sich unter Anführungszeichen mit Weltraum in Österreich befassen, was dann sicher einige 100 bis zu 1200 Mitarbeiter in Österreich damit beschäftigt, sei es jetzt Aufnahmen, die von Sonden herunterkommen, aufzuarbeiten, zu überlagern mit von der Erde aufgenommenen Bildern, dem Tourismus zum Beispiel zur Verfügung zu stellen. Also das Anwendungsgebiet ist natürlich riesig und es gibt auch in Oberösterreich die Firma PIK-Technologie, die zum Beispiel für Raketen diese extrem anfordernden Ansprüche an die Tanks erfüllt, die auf der ersten Seite leichtgewichtig sein müssen ESA-Satelliten, wo die Thermalisolierung nicht von einer österreichischen Firma mitentwickelt und gebaut wird. Da kommt der Satellit nach Österreich und wird entsprechend die Oberfläche mit diesen goldschimmernden Oberflächen behandelt, damit eben die Höhenstrahlung, aber auch die Sonnenstrahlung also nicht auf diese Geräte so einwirken kann, denn das ist ja der Unterschied zwischen warm und kalt. Das ist ja zwischen 120 Grad minus bis 150 Grad plus und das müssen ja die Gegenstände und die Instrumente auch aushalten. die Gegenstände und die Instrumente auch aushalten. Ja, und vor allem irgendwann werden sie ja schon einmal kaputt werden oder ihr Lebensende erreichen. Oder auch in Bezug auf diesen Weltraumschrott. Gibt es da schon Ideen oder vielleicht auch Lösungen, um den einzusammeln oder um etwas wiederzuverwenden? Weil es entsteht ja irrsinnig viel Müll dadurch. Ja, es gibt natürlich schon eigentlich Vorgaben, dass jedes größere Gerät und diese Satelliten, diese Kommunikationssatelliten, Erdbeobachtungssatelliten, die in mehreren tausend Kilometer Höhe gestellt werden oder auch die fix auf einen fixen Punkt reagieren, dass die, wenn sie am Ende ihrer Lebenszeit sind, auch entsprechend entsorgt werden. Entweder werden sie mit dem letzten Treibstoff, der noch vorhanden ist, aus der Bahn hinaus transportiert, dass sie irgendwo in das Weltall hinausfliegen oder eben konkret zum Absturz gebracht sind, indem sie kontrolliert abgebremst werden und irgendwo ins Meer dann abstürzen, weil alles verglüht nicht von diesen Dingen. Es sind ja auch extrem steife Materialien dabei und dann wird einem, so wie es auch auch extrem steife Materialien dabei. Und dann wird, so wie es auch bei der Raumstation Mia damals war, da wird dann im Pazifik die Schifffahrt entsprechend verständigt, das in dieser Zeit jetzt und auch der Flugverkehr entsprechend beeinflusst, dass in dieser Zeit, das kann man dann auf Minuten genau berechnen, da es zu einem Absturz kommt und diese Teile dann natürlich auch wieder eintreten. Ja und natürlich, weil wir zuerst über Weltraumschrott generell gesprochen haben, bei jedem Startvorgang werden zig Teile frei, die dann entweder in der erdnahen Atmosphäre verglühen oder, wenn es größere Teile sind, vor allem die ersten Raketenstufen, dann ohne Verglühen noch auf der Erde landen. Entweder mit Falsch. Mittlerweile gibt es ja auch bei diesen Technologien von diesen Milliardären schon Tests, dass man vor allem die erste Stufe wiederverwendbar machen kann, ganz gezielt auf einer Plattform im Meer wieder landet und für mehrere Flüge verwenden kann, denn die Entwicklung solcher Dinge ist ja extrem kostenintensiv. Früher sind diese Teile, meistens wenn sie von den Sowjets dort in Kasachstan gestartet wurden, dann auch dort in der Steppe heruntergekommen. Und natürlich haben sich die Eingeborenen, die Nomaden dort gefreut, wenn sie ein Stück Blech gefunden haben und ihre Hütten damit decken konnten, aber nicht wissend, dass diese Dinge ja durch den Treibstoff entsprechend toxisch sind, gefährlich sind. Und dann hat sich gezeigt, dass dort auch die Eingeborenen eine extrem hohe Krebsrate plötzlich hatten. Und da mussten die Sowjets dann viel, viel Geld an Kasachstan überweisen nach jedem Staat, um dafür entsprechend Sorge zu tragen, dass diese Dinge auch entsorgt werden. Wie groß ist die Umwegrentabilität für die Raumfahrt? Ja, wir haben jetzt viel auch von der bemannten Raumfahrt gesprochen. Das ist natürlich nur ein Teilaspekt, dass wissenschaftliche Forschung besser mit Menschen gemacht werden kann als mit Automaten. mit Menschen gemacht werden kann als wie mit Automaten. Aber wenn wir heute unser Leben betrachten, wovon wir eigentlich profitieren, das beginnt beim Handy, beim Fernsehen, die Satelliten, die Erdbeobachtung, die Nachrichtensatelliten bis hin zur Technologie, die dabei entwickelt wird, das kommt ja alles den Menschen auf der Erde wieder zugute. Natürlich gibt es Fördermaßnahmen, auch in Österreich gibt es ein nationales Weltraumprogramm. Das kann ich jetzt nicht genau sagen, wie das jetzt dotiert wird, aber die Höhe ist mittlerweile ganz annehmbar. Wir sind auch bei der ESA, wie ich vorhin schon gesagt habe, beteiligt und zahlen regelmäßig unseren Beitrag ein. Der ist auch jetzt wieder erhöht worden. Und es kommt ja jedem Bürger auf der Erde zugute. Jeder fährt mit dem Auto, denkt ja nicht daran, dass sein Navi nur funktioniert, wenn da oben der Satellit auf seiner Stelle steht. Oder ein Satellit braucht mindestens vier, drei, vier, fünf, sechs, sieben Satelliten, damit das auf den Meter genau sozusagen sein Ziel trifft. Und so gibt es in der Navigation, im Flugzeugbereich, im Schiffsverkehr, ohne diese gestützten Technologien aus dem Weltall, würde das alles nicht funktionieren. Es ist undenkbar ohne Weltall- und Weltraumtechnologie. jetzt auch in den letzten Jahren und Wochen auch wieder erlebt haben, auch in den Kriegssituationen, wo eben diese Kommunikationssatelliten und diese Internetsatelliten dafür auch verwendet werden, Missbrauch zu betreiben und ihre Armeen damit sozusagen auf die Reise zu schicken. ihre Armeen damit sozusagen auf die Reise zu schicken. Wobei ja überhaupt nicht daran gedacht wird, welche Umweltbelastung das Ganze hat. Sei es jetzt die vielen Raketenstarts. Wir haben einige hundert pro Jahr mit recht aggressiven Treibstoffen zum Teil. das kommt alles irgendwo in die Atmosphäre. Und Umweltaspekte, auch bei den Raketen, wie viel man da hört, dass in jeder Kriegswoche von den Russen abgefeuert wird Richtung Ukraine oder jetzt auch wieder im Nahen Osten. Das bleibt ja alles, diese Partikel bleiben ja in der Atmosphäre, die Erde dreht sich darunter durch, das heißt, irgendwann kommt dieser Teil der Partikel auch in unserem Bereich. Dann bedanke ich mich sehr herzlich bei Ihnen, schön, dass Sie da waren, und ich bedanke mich auch sehr herzlich bei Ihnen, bei Euch, Zuschauern, und sage bis zum nächsten Mal. Tschüss!