Oh Super, dass ihr alle da seid. Hier bei einer Demo Zukunft statt A26 Autobahnbau. Wir starten mit Mathilde Tauber von den Fridays for Future. Sie greift das Thema Klima auf. Hi, schön, dass ihr alle da seid. Schön, dass wir immer noch hier stehen. Ich bin angefragt worden für diese Rede und ich habe mir gedacht, ich kann jetzt über die A26 reden. Ich kann darüber reden, warum es eine schlechte Idee ist, ein 50 Jahre altes Bauprojekt, das eine Autobahn quer durch die Innenstadt legt, zu bauen. Aber dann habe ich mir gedacht, das ist ja eigentlich eh offensichtlich. Ich kenne viele von euch. Von anderen Demos aus der Klimabewegung. Ich weiß, dass ihr das wisst. Die meisten von euch wissen es wahrscheinlich sogar besser als ich. Und deshalb dachte ich mir, ich rede jetzt über dieses Gefühl. Dieses Gefühl, das man hat, wenn man Aktivismus macht, wenn man weiß, wir zerstören gerade unsere Lebensgrundlage, wir müssen da was ändern, es geht so nicht weiter. Und wahrscheinlich wissen es alle anderen auch, aber sie wollen es halt nicht wissen. Sie wollen es sich nicht eingestehen, weil das wirklich kein angenehmes Gefühl ist und das ist verständlich. Aber wir müssen es halt trotzdem, weil unser Überleben hängt davon ab. Und da fällt mir so historisch ein Schiff ein. Ein Schiff, das alle für uns sinkbar gehalten haben, bis es dann irgendwann halt doch gesunken ist. Und auch da wollten viel zu wenig wahrhaben, dass es eben doch sinken kann und davon werde ich euch jetzt erzählen. Am 11. April 1912, vor 114 Jahren und einer Woche, verließ die Titanic den Hafen von Queenstown. Zweieinhalb Tage später rammte sie einen Eisberg und sank. 1514 Menschen starben. Die Katastrophe war vorhersehbar und wenn nicht vermeidbar, dann doch zumindest besser handelbar. Ein sehr großer Teil, wenn nicht alle dieser Menschen, hätten nicht sterben müssen. Hätte man die Geschwindigkeit gedrosselt, dann wäre der Schaden geringer gewesen. Wäre die Zuteilung zu den Rettungsbooten weniger verworren gewesen, wären weniger Menschen im Wasser erfroren. Wir sind die Titanic. Wir verlassen den Hafen von Queenstown. Wir werden von unseren Eltern über die Gangway geführt, während unsere Zöpfe im Wind wehen. Und wir winken mit einem weißen Taschentuch allem, was wir kennen. Wir sind noch jung. Wir bekommen ständig gesagt, dass das mulmige Gefühl, das wir bei dem Gedanken, das unter uns Kilometer tief nur Wasser ist, verspüren Unsinn ist. Die Titanic kann nicht sinken. Wir sind das Mädchen, das mit dem Kapitän des Schiffs im Bug steht und auf die Eisschulle deutet, während in der Kommandobrücke hinter uns auf seinem Schreibtisch die Eiswarnung für die kommende Nacht liegt. Und trotzdem legt er uns eine Hand auf die Schulter und sagt, dass nichts passieren kann und ordnet eine höhere Geschwindigkeit an, damit die Schlagzeilen, wenn wir in New York ankommen, noch größer sind und währenddessen liegt seine hand auf unseren schultern und sagt keine angst und wir wissen dass er lügt aber wir sagen nichts denn wir sind ein kind und er ist der kapitän des schiffs und wir wissen dass uns niemand hören wird aber dann haben wir uns verlaufen und wir stehen im maschinenraum und in der navigationszentrale in den schlafräumen des personals und in der verlaufen und wir stehen im Maschinenraum und in der Navigationszentrale, in den Schlafräumen des Personals und in der Funkzentrale und wir hören von der Eiswarnung. Und das ist so etwas wie ein unzerstörbarer Schiff nicht gibt. Und wir hören, dass nicht alle mit der Entscheidung des Kapitäns einverstanden sind. Dass nicht alle auf ihn hören, aber vielleicht doch jemand auf uns. Und dann werden wir von unseren Eltern wiedergefunden, werden geherzt und ermahnt, ja nicht wieder einfach zu verschwinden. Und jetzt komm, zieh dir etwas sauberes an, es gibt Abendessen. Und dann sitzen wir im Speisesaal und hören, wie sie den Bezwingern der Weltmeere, dieses gewaltige Schiff und alle, die geplant und gebaut haben und über den Ozean navigieren, loben und preisen. Und dann bricht es aus uns heraus und wir schreien zu denen, die reisen, dass es fast zu spät ist. Dass wir die Geschwindigkeit drosseln und wahrscheinlich sogar schon die Rettungsboote bereit machen müssen. Dass wir sonst alle sterben, aber kaum jemand hört uns. Und 114 Jahre später sitzen die Menschen vor dem Fernseher und denken, wie kann man nur so dumm sein und sehen die Ironie nicht. Weil ich habe den Klimawandel schon mit vielem verglichen, aber noch nie mit der Titanic, weil der Eisberg längst geschmolzen und dieser Seeweg mittlerweile problemlos passierbar ist, wegen dem Klimawandel. Wegen dem Klimawandel. Aber trotzdem sind die Regierungen reicher Länder und Ölkonzerne dieser Welt, die Gemeinden und Städte, die weiter Autobahnen bauen, wie der Kapitän, der den Gashebel nur noch weiter nach vorne schiebt. Für den Klimawandel. Und die Regierungen in den Krisengebieten und in ärmeren Ländern und die Menschen, die dort wohnen, wo diese Autobahnen hingebaut werden, sind wie die Mutter, die ihre Kinder in den Etagenbetänden der dritten Klasse in den Schlaf sinkt, in dem Wissen, dass sie ertrinken werden, weil die erste Klasse zuerst in die Rettungsboote darf. Wegen dem Klimawandel. Und wir, die wissen, was passieren wird, stehen leicht abseits auf dem Deck des Schiffs und schreien es ihnen zu, weil ohne ihre Hilfe können wir den Hebel nicht umlegen. Gegen den Klimawandel. Und die Titanic wird sinken. Sie ist schon auf dem Weg. Und die Klimakrise wird kommen. Das 1,5 Grad Ziel ist widerlegt. Aber was wir jetzt noch beeinflussen können ist, wie groß ist das Leck? Wie viele Menschen schaffen es in die Rettungsboote? Und das Grünland, das gerade wieder verbaut wird, könnte unser Rettungsboot sein. Es war, es ist da und schützt uns vor noch mehr Hitzetagen. Das Einzige, was wir tun müssen, was Linz tun muss, ist sagen, wir brauchen dieses Rettungsboot. Wir beschützen es, wir wollen gerettet werden. Und das bedeutet nicht noch eine Autobahn darüber zu bauen. Danke. Und das bedeutet nicht, noch eine Autobahn darüber zu bauen. Danke! Vielen Dank, Mathilda. Ich finde es total beeindruckend, wenn junge Menschen, wie du, sich für diese Sache so engagieren, hierher stellen und so souverän diese berührende Geschichte erzählen. Ganz, ganz vielen Dank. So, als zweites wird Wirkund Javurek von den Science-Diss of Future for Future von Österreich berichten über die Klimabilanz des Westring. Science is for Future, das klingt so ähnlich wie Fridays for Future und diese Ähnlichkeit, das ist auch nicht zufällig. Vor sieben, acht Jahren, als eine Jugendbewegung, hauptsächlich Jugendbewegung weltweit entstanden ist, die die Menschheit aufgerüttelt haben und gesagt haben, hey, da passiert gerade was, wir müssen was tun, wir möchten eine sichere Zukunft haben. Da haben tausende Wissenschaftlerinnen weltweit gesagt, okay, sie haben recht, das ist wissenschaftlich begründet, was sie da sagen und was sie fordern und wir müssen sie dabei unterstützen. Deswegen stehe ich auch jetzt hier und möchte die Forderungen nach einer klimafreundlichen Zukunft, nach einer Abwehr der Klimakatastrophe unterstützen. Und auch ich werde, bevor ich zum Klimabilanzteil 26 komme, ein bisschen ausholen müssen, damit wir den Blick auf das große Ganze nicht verlieren und nicht zu sehr uns im Detail verlieren. Man hört immer wieder, das Klima, das hat sich schon immer wieder verändert im Lauf der Erdgeschichte, das ist ja nichts Außergewöhnliches. Tatsächlich ist es aber so, dass das Klima die letzten 10.000 Jahre im gesamten Maßstab sehr stabil war. So stabil, dass wir weltweit Landwirtschaft als Menschheit einführen konnten und es zur Grundlage unserer Nahrungsversorgung machen können. Durch die Industrialisierung ist dann durch die Verbrennung von immer mehr Öl, Kohle und Gas der Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre auf das inzwischen Doppelte angestiegen, als er 10.000 Jahre lang völlig konstant war davor. Was ist die Folge davon? Eine massive Erwärmung der Erdatmosphäre. Noch nie in der Geschichte der gesamten Erde hat sich das Klima so schnell in so kurzer Zeit so stark verändert. Die Wissenschaft hat sich das schon lange genug angeschaut und hat gesagt, Vorsicht, wenn wir diese Erderwärmung nicht rechtzeitig stoppen, passieren schreckliche Dinge. Ab einer Erwärmung von etwa 1,5 Grad in diesem Schnitt aus den letzten 10.000 Jahren, überschreiten wir dann einzelne Kipppunkte. Das sind Dominoeffekte. Wenn sie einmal angestoßen sind, verstärken sie sich selber und sind nie wieder rückgängig zu machen. Eisschilde schmerzen ab, Gätseschmerzen ab, Permafrostböden tauen auf. Das ist ein für alle Mal dann nicht unkehrbar verloren und heizt sich dann auch noch selber an. Und was dann die Folge war, ist, dass wir diese 1,5 Grad, die wir eigentlich im Pariser Klimaschutzabkommen drin haben, dass wir die, dass wir uns einig sind, dass wir die nicht überschreiten wollen. Wir haben sie gerade krachend durchstoßen, also mit Schwung, so richtig. Also die Erwärmung in den letzten Jahren hat noch mal so richtig zugelegt und statt dass sie eigentlich abnimmt und wir uns den 1,5 Grad annähern. Wir sind tatsächlich auf einem Kurs, der uns bis Ende dieses Jahrhunderts, das ist nun mal etwas mehr 70 Jahre, zu einer Erderwärmung von 3 bis 4 Grad führen wird. Entschuldigung, bis 2040. Bis 2040. Dankeschön. Ja, 3 bis 4 Grad, auch das klingt nicht so viel, nicht so schlimm. Dazu muss man sagen, das Höchste, was es in dieser langjährigen Erwärmung gab, seit Menschen auf diesem Planeten leben, war 2 Grad über dem letzten Mittel. Und wir steuern auf 3 bis 4 Grad zu. 2 Grad, das war vor 100.000 Jahren, das ist wirklich lang her, da war ein Neandertal hier in Mitteleuropa, es war ein ganz anderes Klima, als es wir heute haben. Es war gerade noch irgendwie leber. Aber 3 bis 4 Grad, das bedeutet, dass auf dieser Welt für ungefähr zwei Drittel der Menschen keine Lebensbedingungen mehr sind. Und das sind etwas mehr als 70 Jahre. Und wir können uns vorstellen, diese Entwicklung wird nicht plötzlich eint, sondern die wird bis dahin schleichend gehen und wir werden, selbst wenn wir zu diesem einen Drittel gehören, das davon nicht betroffen ist, sehr viel mitbekommen, denn wir, Sie reden hier nicht auf einer Insel, wir sind global vernetzt, unsere ganze Lebensmittelversorgung ist global vernetzt, es wird uns genauso treffen. Ja, also es wäre, das hat die Wissenschaft auch schon lange gesagt, notwendig, dass wir dringend und sofort, damit wir dieses 1,5 Grad Ziel nicht überschritten hätten, sofort anfangen müssen, bis spätestens 2040, 2050 die gesamten Emissionen von Öl, Gas und Kohleverbrennung zu stoppen. Und zwar kontinuierlich, jedes Jahr weniger, weniger, weniger. Es ist kaum etwas passiert in diese Richtung. Es gab eine sehr leichte Abnahme, aber viel, viel, viel zu wenig. Ja, wir haben also weltweit, europaweit, in Österreich, in Oberösterreich und in Linz Klimaschutz bisher extrem vernachlässigt und unsere Maßnahmen versäumt. Und in dieser Situation, vor diesem Hintergrund, eine Autobahn mitten durch eine Stadt zu bauen, deren Bau allein so viele CO2-Emissionen erzeugt, wie in einem Jahr für den gesamten Verkehr in Oberösterreich ausgestoßen werden, ohne dass noch ein einziges Auto drüber gefahren ist. Und ein Autobahnbauer, der den Autoverkehr verdoppeln wird, in einem gewissen Rahmen und dadurch zu noch mehr Emissionen führen will, ist wirklich das Schlimmste, was man in der Situation eigentlich machen kann. Es ist absurd, es ist unverantwortlich und ich möchte sagen, es ist fahrlässig. Was wir brauchen, Autoverkehr, danke, was wir brauchen ist effizienter Verkehr. Man hört auch effiziente Verbrenner, aber wir brauchen effizienten Verkehr. Autoverkehr ist kein effizienter Verkehr. Effizienter Verkehr ist öffentlicher Verkehr, ist Radfahren, ist zu Fuß gehen. Dafür sollen wir unser Geld ausgeben, nicht für den Autobahnbau. Dankeschön. Okay, wir machen weiter. Gabriele Müller von der Initiative Verkehrswende jetzt nimmt Stellung zur Landespolitik. Bitte, Gabi. Ich habe mein Schild mitgebracht und da steht drauf, ihr habt euch vor 50 Jahren leider schon komplett verfahren. wieder darauf hinweisen, auf die wirklich lange Geschichte des sogenannten Westrings. Begonnen hat das Ganze 1972. Also man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen, das ist mehr als ein halbes Jahrhundert, das uns dieses Projekt schon begleitet. Und immer wieder versammeln wir uns und machen Demonstrationen, so wie heute. Und ich fürchte, auch das wird vielleicht noch nicht die letzte sein. Bereits in den 80er Jahren gab es große Proteste gegen das Projekt. Es sei überdimensioniert, es sei technisch zu aufwendig, es ist natürlich auch zu teuer gewesen und es war nicht umweltfreundlich. großen Protest Berlin zur Bevölkerung und wahrscheinlich auch aus Geldmangel, ist es dann für lange Zeit in der Versenkung verschwunden. Aber im Jahr 2000 hat man das wieder aus der Mottenkiste geholt und hat uns das mehr oder weniger 1 zu 1, wie schon 1972 projektiert, als die innovative, die einzig wahre, die unverzichtbare Verkehrslösung für Linz präsentiert. Es wurde das Projekt an der ASFINAG übertragen, Dadurch ist es noch einmal aufgeblasen worden. Jetzt spricht man von einer Autobahn mit sechs Fahr deswegen empfohlen, das Projekt nicht zu realisieren, weil es einfach nicht rentabel ist. Das haben allerdings die Politiker in Oberösterreich und in Linz gar nicht gerne hören wollen. Denn die haben natürlich mit allen lauteren und unlauteren Mietungen versucht, ihr Prestigeprojekt beim Bund durchzuboxen. Wir kennen das ja auch aus vielen anderen Bereichen in Österreich. Die liebevoll, sarkastisch so bezeichneten Landeskaiser wollen immer ihr Teil vom Kuchen. Und so war es auch beim Westen. Österreich ist ein kleines Land. Wir haben im europäischen und internationalen Vergleich eigentlich zu viele Universitäten, zu viele Spitäler und natürlich auch zu viele Autobahnkilometer. Trotzdem braucht es eine Med-Unit da, eine IT-Unit dort, ein Landeskrankenhaus hier und was will er das gut sehen, da braucht im Grünland ein Herzchirurgiezentrum dort und ein Lobautunnel und ein Fremdetunnel undnel und und und. Also man kommt zu dem Schluss, wenn man Zeitungsartikel durchforstet aus den vergangenen Jahrzehnten und Politiker Aussagen darin findet, wie so sachlich ich will diese Autobahn oder wenn der Bund das immer wieder mal zurückgepfiffen hat oder die Aspinat, die es aus ihrem Budget hinaus reklamiert hat, ganze sechs Mal im Übrigen, ist man immer wieder mit einer kleinen Delegation von Bundespolitikern und Stadtpolitikern nach Wien gepilgert und hat dort die Muskeln spielen lassen. Zuletzt sogar mit der Zusage einer finanziellen Beteiligung. Und das Projekt ist auch abgespeckt worden. Der ganze Nordteil fehlt ja, es wird nur noch der Südteil gebaut, was ja doppelt deppert ist, wenn ich das einmal so sagen darf. Und das ist also durchaus keine demokratische Vorgehensweise, sondern die eigenen Interessen mit Sätzen wie Ich will diese Autobahn ist Autokratismus pur und deswegen steht auf meinem Schild auch gegen Autokratie. Und dass das Auto gezeichnet ist, ist nicht nur ein kleiner Gag von mir, sondern soll auch darauf hinweisen, dass genau diese Autokraten auch die stärksten Lobbyisten für den motorisierten Individualverkehr sind. So wie unser Ex-Bundeskanzler Nehammer gesagt hat, Österreich ist ein Autoland. Und wir sagen, nein, wir wollen kein Autoland sein. Wir wollen den Erhalt und den Ausbau des öffentlichen Schienennetzes. Und wir wollen nicht, dass unser Geld für stümperhaftes Flickwerk, wie der Westring Hans ist, verpulvert wird, sondern wir wollen, dass unser Geld für ein zukunftsweisendes, intelligentes und gesamtösterreichisches Verkehrskonzept ausgegeben wird. Und deswegen bin ich da. Vielen Dank, Gaby, für dein Engagement und diese sehr motivierende Rede. Ich glaube, wir finden uns alle in diesen Worten. Als nächstes darf ich Peter Bahlmann vom Fahrgast Oberösterreich zu mir bitten. Hallo Peter. Er erklärt uns die Taubentheorie. Bin ich schon gespannt, was uns da jetzt entgegenfliegt. Ja, auch wenn wir jetzt noch nicht am Taubenmarkt sind, erkläre ich trotzdem die Taubentheorie. Das ist vom Verkehrsprofessor Heiner Monheim von der Uni Trier. Diese Theorie beschäftigt sich mit dem ausgelösten Neuverkehr nach dem Motto, wo man Tauben füttert, kommen immer mehr. Das kann man gut mit der Reaktion von Tauben vergleichen. Wer eben an einer Stelle beginnt, wenige Tauben zu füttern, erlebt folgendes. Zunächst sind nur ein paar da, dann lockt das Futter immer mehr an, bis alle weit und breit erreichbaren Tauben sich um das Futter streiten und die anderen Futterplätze, wo die Tauben eben herkommen, verlieren an Interesse. Wenn man also den Autoverkehr füttert mit Straßen und Parkplätzen, kommen immer mehr Autos. Man kann im Durchschnitt von ungefähr plus 30 bis 40 Prozent mehr Autos ausgehen. Aber diese Gesetzmäßigkeiten lassen sich auch umdrehen. Man kann Fußgänger, Radfahrer und Fahrgäste füttern mit einem attraktiven Fuß- und Radregennetz, mit öffentlichen Verkehren, mit guten Dachformen und kundengerechten Halte-Städten. Und überall, wo das gemacht worden ist, ich nenne jetzt nur das Superbeispiel Klaus Ruhle, nehmen die Fahrgastzahlen exorbitant zu. Also, daher Regelkreise richtig planen. Überall, wo das Futter nicht einseitig dem meist noch fossil betriebenen Auto zugedeutet wird, steigert sich der Anteil des energiesparenden Umweltverbundes. Das ist das wirksamste Mittel zur Energiewende, denn gerade beim Verkehr ist der Erdölverbrauch auf der Straße überdurchschnittlich hoch und auf der meistens elektrisch betriebenen Schiene besonders gering. Das ist auf den physikalischen wesentlich geringeren Reibungswiderstand zurückzuführen. Wir fordern daher von der Politik eine bewusste Energie- und Verkehrswende, indem Investitionen weg von der Straße auf den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bzw. Umweltverbundes verlagert werden. Und dann wird man eben möglich erreichen, dann wird man eben möglich eben erreichen, dass der Verkehr von der Straße auf den Umweltverbund verlagert wird und eben die Energiebremse und der Klimaschutz vorankommt. Danke. Danke Peter. Also die Taubengeorie. Wir werden nicht die Autos füttern und zusätzliche Straßen bauen, sondern eine menschengerechte Mobilität bei uns in Wien anstreben. Das heißt die Öffis ausbauen, die Radwege ausbauen und dafür brauchen wir das Geld von unserer Stadt. bauen und dafür brauchen wir das Geld von unserer Stadt. So, einen Redner, den ich persönlich nicht kenne, die weiß nicht, wohin ich schauen soll, Dieter Valentin, bist du da? Ah ja. Der Hut brennt, so ist die Initiative von dir oder Ihnen und er sagt nun was zum Transfit-Verkehr. Bitte. Transfit-Verkehr. Bitte. Es wurde versprochen, wirtschaftlicher Aufschmeter Wald in einer Region, die unterdurchschnittlich bewaldet ist. Es ist geworden eine Schotterwüste statt blühender Wirtschaft. 40 statt versprochenen 600 Arbeitsplätzen. Dafür 12,2 Millionen Euro für einen einzelnen Unternehmer, der grundgünstig gekauft und zu 100% Gewinn an ausländische Investoren verkauft hat. Und eine Landesregierung, die zugesehen hat und es nicht für notwendig erachtet hat, vorher eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchführen zu lassen. Es wurde versprochen, Autonomie in der Energieversorgung, Unabhängigkeit von russischem und von amerikanischem Es ist geworden Mollen-Jaitaus 2023. Ein zu 100% fossiles Projekt. In Zeiten, in denen die Welt fossile Energieträger drastisch reduzieren muss. Es ist geworden ein harter, ein brutaler Eingriff in eines der hochwertigsten, in eines der artenreichtesten Naturgebiete am Rande des Nationalparks Kalkalpe. Es hat Proteste gegeben, es hat Beschwerden gegeben, gebohrt wurde trotzdem. Der Verfassungsgerichtshof hat dann, 2025, festgestellt, dass Beschwerden gegen die Bohrungen hätten eine aufschiebende Wirkung haben müssen. Das oberösterreichische Naturschutzgesetz wurde nun korrigiert. Unser Rechtsstaat nachgebessert, wurde. Es wird versprochen eine Entlastung der belasteten Steirer, der verkehrsbelasteten Steirer Bevölkerung. Ein Aufblühen des Wirtschaftsraumes Steirer durch Straßenbau. Was so aber nicht kommen darf, ist die Steirer Westspange mit mindestens 200.000 Quadratmeter versiegelten Boden. Was nicht kommen darf, ist die Zerschneidung des Grüngürtels mit seinen landwirtschaftlichen Flächen, höchster Bonität, unwiederbringlich verloren. Was nicht kommen darf, ist die Verletzung diverser und eminent wichtiger Diversitätszonen im Köln-Gürtel. Was nicht kommen darf, ist die Zerstörung des Naherholungsgebietes, das den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt gehört. Und was schon gar nicht kommen darf, ist die Öffnung einer Transitschneise für den europäischen Nord-Süd-Verkehr entlang des Naturschutzgebietes Steiertal. Ihr seht drei Versprechen, dreimal dasselbe Muster. dasselbe Muster. Kurzfristiger hoher Gewinn für wenige auf Kosten und Zulasten der Natur, des Rechts und der Allgemeinheit. Wir wollen Wirtschaft, aber nicht um jeden Preis. Wir wollen Energie, ja von der Sonne und vom Wind und nicht vom letzten Waldstück entlang oder an einem Nationalpark. Wir wollen Mobilität, aber keine Transitrouten in unseren Grüngürteln. Wer Ackerböden versiegelt, wer Wälder rodet, wer Schutzgebiete für den Transitverkehr öffnet, der verkauft nicht nur Flächen, der verkauft auch unsere Zukunft. Das lassen wir uns nicht gefallen. für die österreichischen milliardenteuren Megastraßenbauprojekte. Wir sagen Nein zur A26, wir sagen Nein zur Steirer Westspange, für unsere Kinder, für unser Land. Danke. Für unsere Kinder, für unser Land, dafür stehen wir heute hier ein. Und super, dass ihr alle da seid, dass ihr kommen seid, dass ihr klatscht, dass jetzt die Stimmung aufkommt. Wir haben noch einen Redner, bevor der Zug losgeht. Ich darf den Florian Kekais zu mir bieten. Er ist Lehrer an einem Gymnasium. Er wird uns jetzt aus seinem Schulalltag berichten und Beispiele bringen. Danke! Ich bin Florian Kalzeis, ich bin Aktivist bei Teachers for Future, auch ein Teil der For Future Allianz und ich bin gemeinsam mit meinen Kollegen die ganze Woche auch für eine Mobilitätsbildung in der Schule gestanden, die dem 21. Jahrhundert gerecht wird. Und heute, am Ende der Arbeitswoche, stehe ich natürlich mit euch auf der Straße, um gegen ein Verkehrsprojekt aus dem 20. Jahrhundert zu demonstrieren. Ihr könnt gerne ein bisschen lauter werden, weil es ist extrem wichtig, auf einer Demo nicht nur zuzuhören, sondern auch mal laut zu sein. Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr Autobahnen baut. Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr Autobahnen baut. Danke Leute. Wir sind laut, weil ihr Autobahnen baut. Danke Leute. Schule soll auf Zukunft vorbereiten. Und wir spüren in den Klassenzimmern jeden Tag, was diese gestohlene Zukunft mit jungen Menschen macht. Das geht von Zukunftsängsten über Gefühle von Ohnmacht bis zu Verdrängung. Oft hören wir auch Aussagen wie das schaffen wir eh alles nicht mehr, das geht sich gar nicht mehr aus. Und ich hab's satt und es macht mich verdammt wütend und ich lebe alle von euch aus, wenn ich das sage. Aber es macht mich wütend, wenn ausgerechnet BUMMER dann auf meine SchülerInnen zeigen und sich beschweren, dass sie keinen Elan zeigen, wenn sie diese verpuschte Zukunft gerade bieten müssen. Eine Zukunft, die ihre Elterngeneration verpuscht hat. Und ich ziehe meinen Hut, wenn ich hier junge Menschen sehe, SchülerInnen, Schüler, wenn ich Freude sehe, die vorangehen und die sich einsetzen und heute hier sind, um gegen Staus und für Höfes zu demonstrieren. Danke! Und ich möchte ein paar Erfahrungen ganz konkret aus der Schule erzählen. Warum beklagen sich bei mir Eltern, dass es einfach so unsicher ist, ihr Kind mit dem Fahrrad zur Schule zu schicken? Schulen brauchen Radjäger. Und warum kritisieren Schüler, dass es nur ganz sinnvoll ist, in der Stadt Parkplätze aufzulassen, wenn man auch gute Öffis hat? Städte brauchen Öffis. Und wenn für viele junge Menschen der Lebenstraum noch immer ein Auto und ein Haus in Grünen beinhaltet, dann mache ich auch da Ihnen keinen Vorwurf. Ich kann's verstehen. Ich sehe die Verantwortung dafür, das zu korrigieren, gar nicht zuerst bei Ihnen. Denn die Raum- und Verkehrspolitik hat diese Ideen Jahr für Jahr, Hektar für Hektar und Spur für Spur in ihre Köpfe zementiert und diese Seifenblasen in die Köpfe meiner Schülerinnen gepflanzt. Und das sind Lügen. Es sind gefährliche Lügen. Dabei ging es auch ganz ohne Verzicht. Bitte geben wir dieser Generation einfach jede Verkehrswende, die sie verdient. Geben wir dieser Generation jede Bildungswende, die sie verdient. Klar, das kostet Geld, das kostet jede Menge Geld und Geld wächst nicht auf Bäumen, das ist mir schon bewusst. Aber die A 26 kostet 1,2 Milliarden Euro. Milliarden, 9 Mio. 5% auf unsere alte Stadt Linz, ohne Deckelung, sehr mutig. 10% das Land Oberösterreich und 85% die ASFINAG. Entschuldigung, aber du, bist du zufällig aus Linz? Ja? Okay, dann lass dir das jetzt mal auf der Zunge gehen. Ich habe das ein bisschen versucht pro Kopf runterzurechnen. Das bedeutet nämlich, dass dein Bürgermeister, Dili Brammer, sich rund 300 Euro von deinem Steuergeld schnappt, um sie in die A26 zu stecken. Und gleichzeitig macht dein Landesrat Steinkellner sich nochmal über 400 Euro von deinem Steuergeld her, um sie in die A26 zu stecken. Und dann könnten wir eigentlich auch noch über die Aspenag reden, die noch einmal einen Hundertter pro Österreichisch im kopf rein steckt könnte man jetzt auch sagen eigentlich wenn ich heute 500 euro spende mache ich ja noch ein gewinn lasse ich euch sozusagen als kleinen witz noch zum nachdenken aber die größte pointe kommt eigentlich erst nämlich wenn ihr euch dann zusammentut mit siehend austen anderen witzerinnen und sagt lasst uns einfach mal drüber reden freuen wir doch unser recht ein über über die Frage zu diskutieren, ist das wirklich eine gute Idee? Dann sagt der Bürgermeister einfach, ich verstehe die Frage nicht. Oder er sagt, ich bin mir jetzt gar nicht sicher, ob ihr wirklich alle in Linz wohnt. Oder er sagt halt irgendwas anderes. Ich glaube, es ist ihm eigentlich ziemlich egal. Und ich fürchte, er verwendet dafür gar keine KI. Das sind, glaube ich, wirklich seine eigenen Ideen. Also hier die meine Schüler voraus. Dabei haben wir während Corona ja eigentlich gelernt, was systemrelevant ist. Und ich bin mir ganz sicher, wir werden die nächste Krise ohne diesen Tunnel überstehen. Ich fürchte, dass wir sie auch schon früher kommen, wenn dieser Tunnel fertig ist. Aber ich bin mir auch ganz sicher, dass wir die nächste Krise nicht ohne Schulen überstehen werden. Wir brauchen Schulen, die Kindern, die gerade Deutsch lernen, Unterstützung anbieten und zwar in Form von Fachkräften. Wir brauchen Schulen und es besteht, mich ehrlich gesagt, das als Gymnasial, darauf sagen zu müssen, aber wir brauchen Reinigungskräfte an Schulen. Wir können das nicht einfach alles auslagern an Klassenarbeitsaufträge und Zusatzpakete für Lehrkräfte, was tatsächlich gerade passiert aufgrund von Sparmaßnahmen in Oberösterreich. Wir brauchen Leute, die IT betreuen, die das wirklich gelernt haben und nicht den motiviertesten Informatiklehrer im Kollegium. Das ist ja alles, das sind Zustände, die kann sich in der Wirtschaft einfach keiner vorstellen. Aber ich denke, es zeigt, wo wir stehen. Und wir brauchen administrative Fachkräfte, die die Direktoren dabei unterstützen, die Schule zu führen. Das kann nicht ein One-Man-Shop sein für eine ganze Schule und auch kein One-Moment-Shop. Und vor allem, und das ist mir besonders wichtig, als Gymnasiallehrer zu sagen, wir brauchen an Mittelschulen die selben Standards wie an AHS. Wir sind Dutz Teachers for Future und unsere Zukunft braucht eine Verkehrswende. Und die fängt, wie jeder Wandel, mit Bildung an. Davon sind wir überzeugt. Und wir werden auch nächste Woche wieder in die Schulen gehen und eine Mobilitätsbildung machen, die das 21. Jahrhundert verdient. Und wir werden auch in Zukunft Gegenpläne für Autobahnen auf die Straße gehen, weil sie dem 21. Jahrhundert ganz einfach nicht gerecht werden. Danke euch! Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr Autobah Mannenbau! Danke, dass ihr da seid. Wir fordern stoppenden Bauen der A27-Autobahn. Wir fordern keine Zuzahlungen von Linz zur Autobahn. Wir fordern, die Linzerinnen und Linzer sollen selbst in einer Volksbefragung über den Autobahnbau entscheiden. Gerade jetzt, dieser Tage, wurde vom Landesverwaltungsgericht mit fadenscheinigen Begründungen wieder die Unterschrift von über 6.000 Linzerinnen und Linzer für ungültig erklärt, die eine Volksbefragung zur Zuzahlung von Linzer Steuergeldern für den Autobahnbau gefordert haben. Das ist ein Skandal, das dürfen wir uns nicht gefahren lassen, unterstützt deshalb unseren Protest. Wir fordern demokratische Entscheidungen in Bezug auf die Verkehrspolitik. Liebe Linzerinnen und Linzer, ihr werdet von den verantwortlichen Politikerinnen und der Aspinak belogen. Sie sagen mit der A 26 wird es zu einer Entlastung kommen. Das stimmt aber nicht. Aus Ihren Unterlagen geht das genaue Gegenteil hervor. Auf über 86 Prozent der Linzer Straßen wird eine Zunahme des Verkehrs mit dem Autobahnbau prognostiziert. Das ist die Wahrheit. Deshalb müssen wir die Zuzahlung von Linzer Steuergeldern für diesen Autobahnbahn stoppen. Geldern für diesen Autobahnwahn stoppen. Diesen Autobahnwahn, der aus dem 20. Jahrhundert kommt und keine klimafitte Verkehrspolitik für das 21. Jahrhundert bedeutet. Deshalb stoppt den Bau der A26-Autobahn. Keine Zuzahlungen von Linz zur Autobahn. Die Linzerinnen und Linzer sollen selbst entscheiden. Volksbefragung jetzt! Wir waren laut, wir waren sichtbar. Danke auch dem Gegendonorchester, das hat natürlich entsprechend dazu auch beigetragen. Wunderbar, super, super! Ja, wo machen wir es weiter? Wie geht es weiter? Es gibt noch drei kurze Reden. Und nach diesen Reden werden wir auch noch einen anderen Musiker hören und lassen wir uns überraschen. Jetzt darf ich mal den Christian Nexmi zu mir bitten, der ist von der Initiative VerkehrswendeJetzt und er erklärt uns nun Zusammenhänge der Entlastungslüge. Was ist das große Projektschaffenprojekt? dass die Modellentwicklung gerechnet wurde für den Bau der A26 sowie für den Fall, dass er nicht baut. Das heißt, er hat einen Nullfall. Und das ist die Grundlage, auf der das Projekt bewilligt wurde. Und wir aus der Tertreter haben sie diese Zahlen genau angeschaut, da werden in 5,5 Stunden der Schlossing werden ausgewertet in Linz. Und dann sieht man, dass zwischen dem Nullplanfall 2010, also dem Start, dem Ausgangsplan 2010 und dem Vollusbau der A26, 87% beschlossen haben massive Verkehrsmehrbelastung erfahren. 87% und nur 7% werden entlastet. Das heißt bei 7% kann von einem Glaubtum zu Lüge reden. Also es ist einfach falsch, dass die A26, dass es einen Glaubtum nur mit der A26 gibt und verhält das Wort nicht so oft, weil unsere Politiker, man muss ja Politiker bleiben, man muss das nicht schädeln, die haben das die letzten Jahrzehnte so oft wiederholt, dass die meisten von uns selber glauben. Und wahr ist aber ganz was anderes. Und das steht in diesem Pläne, in diesem Modellregel, in Schwarz auf Weiß. Also reagiert wir damit, dass man darüber geht, ein Verkehrszumachs, wenn man die A26 nicht baut. Also wie ist der Verkehr entdeckt? Wir sagen mal, der wird 44% im Jahr gerne zunehmen. Man sieht jetzt, das ist aber vor kurzem, wir haben 2026 das Modell gerechnet für 2030. Man sieht da ganz klar, diese Verkehrsexplosion, diesen Zuwachs hat es nicht gegeben. Umgekehrt sogar. Der motorisierte In-Light Individualverkehr ist minimal zurückgegangen. Und man sieht, die Entwicklung ist die richtige. Und unsere Politiker treffen die falschen Entscheidungen. Ich bitte um ein Auffruch von mir. Danke. Die Politiker treffen die falschen Entscheidungen. Das ist jetzt das Stichwort und ich gebe dem Lennart weiter. Der Lennart Tivko ist von der Bürgerinitiative Ja zum Grüngürtel und er greift das Thema Grüngürtel und Volksbefragung auf. Leider gibt es da ernüchternde Neuigkeiten. Die Neuigkeiten von mir ganz am Schluss, das war das erste Mal, ja, mit dem anderen Hauptinitiativ von Jasmin Kühn-Gürtel. Und ich kann mir sehr, dass ihr auch hier ein totales Recht daraus habt und deswegen bitte nur für einen noch kräftigeren Applaus bitten für euch selber, ApoCoi. Wir haben diese Initiative vor ungefähr zwei Jahren gegründet, weil es uns ab und zu mit der petunierenden und asphaltierenden Gemeindepolitik in Dienst gereicht hat. Und alle solche Projekte, die wir so scharf kritisieren, Laststadion Pichting, die Digitalen Uni ITU, die Leichtathletikanlage am Freienberg, die Parkhäuser am Froschberg, die A26, die Ostumfahrung, die Umfahrung Heid und vieles mehr. Alle diese Projekte dezimieren den Grüngürtel. Den Grüngürtel zum Verbauen ist eine Symptomatik dieser Stadtregierung, die einfach keine gescheite Verkehrspolitik zusammenbringt. Denn Raum und Verkehrspolitik ist voneinander untrennbar und voneinander abhängig. Seit über 100 Jahren ist das Auto etabliert und seit spätestens 50 müssen alle wissen, dass Raum und Verkehrspolitik in der Stadt nicht mehr so funktioniert, nicht mehr mit solchen Bauprojekten und Grünhürteln. Und was mich am meisten beschäftigt ist, warum sich daran nichts ändert. Ja, es ist Fakt, dass das gewidmete Bauland lukrativer ist als Grünland. Ein Baum scheint nicht in den Gemeindefinanzen auf. Auch ist es oftmals wichtiger, wer welchen Grund besitzt, als wo ein Bauprojekt stattfindet. Trotzdem scheint mir das als Ursache für diese vielen Fehlschritte zu wenig. Ich glaube nicht, dass unser Bürgermeister zu dämlich ist, zu wissen, was wirklich gut ist für diese Stadt. Auch wenn es böseammelt 7193 unterschriften für eine volksbefragung über den grüngürtel und straßenbauprojekte in linz die volksbefragung letzten frühling eingereicht und sie wurde abgelehnt. Wir haben eine Beschwerde dagegen nochmals eingereicht. Diese wurde im Herbst letzten Jahres abgelehnt. Dann durften wir sechs Monate warten, bis sich das Gericht mal rührt. Dazwischen im vergangenen Winter wurde im Bergschlösserpark neben dem Bahnhof großflächig der städtische Park für die A26 abgeholzt. Unter massiven Protesten unsererseits. Gleichzeitig haben wir uns trotz eisiger Temperaturen das Kühlschrank aufgeschlagen und eine Bauvorleistung für die A26 über Monate blockiert. für die A26 über Monate blockiert. Und dem GP wurde das Camp illegal geräumt. Ja, so weiß, so erbärmlich das Vorgehen ihrerseits. Als nächstes waren wir im Gerichtssaal. Endlich geht es um die Volksbefragung. Die Fragestellung sei nicht klar. Und es fehlen Unterschriften. Nach einer Verhandlung haben wir genügend vom Magistrat fehlerinterpretierte Unterschriften gefunden. Eine Voraussetzung für die Beurteilung zur Klarheit der Frage. Wir warten auf den nächsten Verhandlungstermin. und nun sind wir in der Gegenwart angelangt. Der Gerichtstermin findet aber nicht statt. Warum? Uns wurde das Recht entzogen, uns zu verteidigen, aufgrund eines irrelevanten juristischen Details, welches nur wegen Juristensprech in einer Novelle reingerutscht ist, wo es nun die Möglichkeit ging, den Antrag zurückzuziehen, Zustellung Bevollmächtigter statt Bevollmächtigter, für die das interessiert, dass wir einen Gesetzestext für Gott gegeben. Dieses Gesetz hat es vor 2015 noch nicht mal gegeben. Und zugleich wurde über uns hinweg geurteilt, dass die Fragestellung unklar ist, also nicht eindeutig. Uns würde nun brennend interessieren, wie eine Fragestellung zum Thema Grünwürtel ausschauen soll, welche diese maßlos strengen Ansprüche der Rechtsprechung erfüllt. So was kann man nicht formulieren. Und wenn schon, dann passt es nicht auf einen A4-Zettel. Und obwohl sich Magistrat Richter und wir einig waren, dass das Gesetz viel zu schwammig ist, stellt sich unser Bürgermeister Brammer vor die Presse und sagt, für Volksbefragung gelten klare Regeln. Wie wichtig der Stadt unser Engagement ist, es beispielhaft an den Pressemeldungen der Stadt Linz festzumachen. Die Volksbefragung ist nicht in der Newsletter erschienen und ist 700 Zeichen lang. Die Presse aus der nun zu einem erneuerten Naturlehrfahrt hat es in der Newsletter geschafft, hat 3600 Zeichen und ist für einen Pressefoto versehen. Ja, zu nüchtern das Ganze ist, wir werden weiter unbezahlt und parteiunabhängig, wie wir sind, machen und nicht aufgeben. Womöglich geht es jetzt weiter zum Verfassungsgerichtshof, aber das kostet leider. Wie jetzt bereits mit unserem Anwalt, und zwar viele Geld. Deshalb bitte ich nachher um zu spenden. Es wird eine Spendenbox durchgehen von der Abilin. Für die, die es nicht spenden können, da bitte ich euch, genau wie hinter SPÖ-Abgeordneten, Briefe zu schreiben, E-Mails zu schicken oder in persönlichen Gesprächen mit der Volksbefragung zu konfrontieren. Dieser Umgang kann nicht sein. Und wenn Sie schon dabei sind, auch gern uns, Jas und Grünwirte folgen. Wir haben auch eine Webseite, einfach googeln. Würde mich sehr freuen. Vielen Dank. Herzlichen Dank, Leennart, für deine Ausführungen. Das darf nicht sein, es soll nicht sein. Wir bleiben solidarisch und wir fliegen nach vorne. Und die Evelin Steinbacher wird uns jetzt von der Solidaritätsstadt Alternativen zum Autobahnbau aufzeigen. Bitte sehr. Ja und danke an alle, die noch da sind, die mitgegangen sind. Ihr seid super. Vielen haben wir nun über die Gefahren gehört, die der Bau der A26, der Bau der Autobahn für uns alle mit sich bringt. Wir bekommen von weniger informierten und autofahrenden Menschen die Frage, wie soll denn der Verkehr ohne A6a Transparenz bewältigt werden? Darauf möchte ich in meiner Rede über Alternativen eingehen und aufzeigen, dass es auch ohne weitere Autobahndoklins geht, dass sich Mobilität beschleunigen lässt, wir schnell anzusehen können, dass das leistbarer, effektiver, ökologischer und vor allem auch realisierbarer ist. Dafür braucht es einen radikalen Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Und dieser Bruch kostet nur einen Bruchteil des Westrings. Was könnte man, oder wie könnte man nun konkret Pendler gut und Pendlerinnen gut und schnell ohne Auto zum Arbeitsplatz bringen? Es braucht dafür zum Beispiel eine rasche Durchbindung der Müllkreisbahn in Linz zum Hauptbahnhof. Das kann sofort und billig realisiert werden. Es braucht Technik. Durch die Reaktivierung der Hafenbahn. Und es braucht eine Elektrifizierung der Müllkreisbahn bis Eigenschläge, sowie dichteren Takt und eine Beschleunigung durch Verlässerung der Zugbringerdienste über flexiblen Mikro-ÖV, damit Zugfahren für viele attraktiver wird. Und damit können zehntausende Arbeitsplätze im Linzer Industriegebiet umweltfreundlich und stressarm mit der Bahn erreicht werden. Auch das kostet Geld. Und ein rechtes Beispiel unterstreicht, welche enormen Kosten diese Autobahn verursacht. Wir haben es heute schon erklärt. 1,2 Milliarden Euro sollte die A26 kosten. Und zum Vergleich, damit könnte man jedem Ausländer aus dem Bezirk Rohrbach das OÖ-Klimaticket inklusive Zentralraum schenken. Und nicht für ein Jahr, nicht für zehn Jahre, sondern für 120 Jahre. Die Alternative kann also nur der radikale Ausbau und die Attraktivierung und Beschleunigung des öffentlichen Verkehrs sein. Und das kostet letztlich weniger und bringt wirklich eine Entlastung vom motorisierten Individualverkehr. Notwendig und wichtig ist auch die Attraktivierung der Sanftmobilität für Radofahrer und Fußgeher. Und wenn viele umsteigen vom Auto, weil es jetzt attraktiv ist, dann haben wir weniger Verkehr auf den Straßen und dann kommen alle schneller voran. Man hat festgestellt, dass fast die Hälfte der Autowege in der Stadt unter 5 km liegen. Das ist ganz ideal für so ein Rad. Nur Radfahren hat ein unglaublich großes Potenzial. Nur Linz hinkt noch. Es hat nur 10% Radverkehrsanteil. Und kaum von Graz und Innsbruck mit immerhin einem Radverkehrsanteil von 20%, da kann es was lernen. Da könnte die Stadt lernen, wie das aber in Linz zu schaffen ist. Und das Ganze wirft eine Frage ab. Warum wird in Linz dafür nichts getan? Obwohl alles dafür spricht. Sind es wirklich nur Denkblockaden? Oder wird das Denken der Politik das Maraolespül? Für entscheidend halte ich allerdings etwas anderes. Nämlich die Aktionäre und die Manager der Autoindustrie, der vor- und nachgelagerten Industrie, der Zulieferdienste, die haben kein Interesse am ökologischen und sozialen Verkehrsende, kein Interesse am Ausbau oder gar Verbilligung des öffentlichen Verkehrs und der Förderung der sanften Mobilität. Warum? Weil es für Geschäftsmodelle in Frage steht, wie es möglich ist, viele Autos zu verkaufen. Gemeinsam mit einschlägigen politischen Parteien und Medien. Diese Interessensgemeinschaft bildet einen regelrechten autoindustriellen Komplex, der dafür mobiliert, dass das Geschäftsmodell Auto aufrechterhalten wird. Das reicht vom Lobbying für Freihandelsabkommen, durch die der Export von Autos angekurbelt wird, bis zum Bau neuer Autobahnen und Schnellstraßen. Diese Interessen sind die Haupttreibkraft des automobilen Wahnsinns, der durch eine Verkehrswelle einen Umstieg auf sanfte Mobilität und günstige Öffes zusammenbrechen würde. safte Mobilität und günstige Öffes zusammenbrechen würde. Die Profiteure des Autoindustriellen Komplexes sind im Kern wenig, aber sehr einflussreich. Darum ist der Kampf für ein Verkehrs- und Mobilitätswende ein langer. Ja, wir brauchen einen langen Atem und eine breite gesellschaftliche Basis, ein breites gesellschaftliches Bündnis über die Umwelt- und Klimabewegung hinaus, um eine Verkehrswelle zu erreichen gegen diese mächtige Autoindustrie. in die Felgen. Um in Zukunft in einer Stadt zu leben, in der Lebensqualität besser ist als heute, ist es notwendig, gemeinsam Autos im urbanen Raum zu reduzieren und Alternativen anzugehen. Kämpfen wir gemeinsam gegen diese weitere Autobahn und für eine grundsätzliche Verkehrs- und Mobilitätswende in der Gesellschaft und auch in den Köpfen der Menschen. Das muss uns gelingen. Ich lauere euch herzlich ein, mit uns gemeinsam diesen Kampf zu führen. Danke. Vielen Dank, Herr Ebeling. Kämpfen wir für eine Verkehrsrende, nehmen wir mit und die Stadt kann lernen. Ich glaube dran, wir glauben dran, wir sind da heute solidarisch und wollen laut sein und das werden wir jetzt noch sein. Wir hören noch Musikstücke von Peter Tschermak, eine Hymne und dann noch vom Gegentonorchester. Zuvor möchte ich aber schon allen ganz ganz herzlich danken, dass ihr da wart. Für euer Kommen, für euer Dabeisein und fürs Lautsein. Es ist so ein gutes Gefühl zu wissen, dass wir viele sind. Dass wir solidarisch an einem Strang ziehen, aktiv sind und uns beteiligen wollen. Ich danke auch allen, die heute, gestern, vorgestern und die letzten Wochen mit so viel Ausdauer, aber auch Freude an den Vorbereitungen und dieser Durchführung mitgewirkt haben. und dieser Durchführung mitgewirkt haben. Und jetzt, es geht weiter. Keine A26 hier, keine A26 hier. Das geht noch lauter, noch mal. Keine A26 hier, keine A26 hier. Der Bus und Bahn und Fahrrad brauchen wir. Der Bus und Bahn und Fahrrad brauchen wir. Keine A26 hier und auch nicht anderswo. Keine Aände jetzt und Energiewende jetzt, mit Sonnenkraft und Wahlausbau. Verkehrsbände, Verkehrskette jetzt, wo der Regierende jetzt mit Sonnenkram und Wachs wacht. Stoppt den Wachstumswahn! Stoppt den Wachstumswahn! Die Erd mit Klimaschutz voran! Klimaschutz voran! Stoppt den Wachastungswahn, hier von Kau und Andersrum. Stopp, wie derer spende gjens, Fakirer spende, fakirer spende gjens, Gjens måle kraftig som den kraft og kraft av kraft. Fakirer spende, fakirer spende gjens, Verkehrsende jetzt und Energierende jetzt, Sie sollen Kraft, sie sollen Kraft und Kraft ausmachen. Nur darum, die A26 wird hier nicht gebaut. Die Stadt installiert nicht noch mehr was auf. Hört es Steingelder und Konzerten auf die Straßen, Hengst und Borden. Die A26 wird hier nicht gebaut. Die A26 wird hier nicht gebaut. Die Stadt Wels, die Stadt Wels, die wird noch nicht mehr versaut. Hörst dein Kinder, hörst dein Kellner und Konsorten auf die Schlossentipps an Worten. Die A26 wird herrlich gemacht. Wie wollt ihr? Wahnsinn, noch die Leibkinder und der Text, glaube, ihr habt euch nicht zuhören. So, jetzt wünsche ich euch noch einen schönen Ausgang mit dem Gegendunorchester. Und dann möchte ich euch sagen, kommt gut nach Haus, sprecht über das, was heute war, erzählt es weiter und vor allem wirkt. Okay? Dann danke! Thank you. Солнышко, солнышко, солнышко, солнышко, солнышко, солнышко, солнышко. Musik Thank you. ¶¶ Thank you.