Auf Tapetenwechsel, ich fahr die Birke und mach sie weh. Mal war ich die Brave, mal war ich der Bär, mal war ich in Nerz und mal ganz ohne Hemd. Amerika sprach es sein. Sie wollte immer mehr machen. Das war ihr Stil, immer was Neues hervorbringen. Von nun an ging es bergab. Welchen inneren Gewinn bringt die Prominenz oder kostet sie auch etwas? Sie kostet wahnsinnig viel Kraft. Ich habe eigentlich nie eine Mittellage gehabt. Entweder sehr großen Erfolg gehabt oder ganz bedeutenden Misserfolg. Ja, ich freue mich sehr, dass ich in Gallner Kirchen spiele, von 25. April. Ich bin in Gallner Kirchen praktisch aufgewachsen, bin dann nach Wien zum Studieren. Aber ich freue mich sehr, wenn ich wieder zurückkommen kann und freue mich zu einem Programm, das mir sehr nahe ist und sehr wichtig. wenn ich wieder zurückkommen kann. Und vor allem mit so einem Programm, das mir sehr nahe ist und sehr wichtig. Mein großes Bedürfnis nach der Freiheit und mein großes Training, das ich hinter mir habe im Überleben. Das Programm heißt unter anderem Helene Poindner singt anders als Hildegard Knef. Und es ist, wer Hildegard Knef kennt, kennt natürlich ihre Stimme und sie ist eine unverwechselbare Stimme. Und wofür Hildegard Knef für mich Inspiration ist, ist gerade diese eigene Stimme, diese ganz eigene Stimme zu finden und klingen zu lassen. Und sie ist deshalb Inspiration ist, gerade diese eigene Stimme, diese ganz eigene Stimme zu finden und klingen zu lassen. Und sie ist eine große Inspiration für mich. Und sie war Anlass für dieses Programm. Du hast mich jeden Abend versäumt, warum leidest du so? Aber wenn ich dann draußen bin, dann ist es wieder gut. Es ist nun mal ein unordentliches Leben, weil die Veränderlichkeit das Beständigste ist. Ich kann mich nicht begnügen, will immer noch siegen, will alles oder nichts. Die Texte von Hildegard Knef oder ihre Lieder habe ich vor ein paar Jahren entdeckt. Die Roten Rosen habe ich schon gekannt, ich habe es schon ein bisschen im Ohr gehabt, aber ich habe nicht genau gewusst, wer singt das und wer hat es geschrieben, aber vor ein paar Jahren bin ich irgendwie darauf gestoßen. Und es hat so in mir geklungen, dass ich dann ein bisschen eingestiegen bin in das Thema und ganz viel von ihren Liedern mir angehört habe. Und ihre Texte haben sich wieder geklungen in mir. Mein Team vom oberösterreichischen Volksbildungswerk Kalne Kirchen veranstaltet im Jahr so drei Veranstaltungen, also drei Konzerte. Das nächste Konzert ist Tapetenwechsel. Helene Bründner singt Lieder von Hildegard Knef. Wenn ich einmal auf die Welt komme, will ich ein Mann sein. Dann hört diese Fummelein an. Wir haben jetzt auch noch einen kleinen Ausschnitt von einem Soundcheck für euch. Da gibt es ein paar Takte von einem Lied von ihr. Braucht Tapetenwechsel, sprach die Birke und macht sich in der Dämmerung auf den Weg. Ich brauch' erfrischend Licht um meine Krone. Ich will nicht mehr in Reih und Glied in eurem Heine stehen, die gleiche Wiese sehen, die Sonne links am Morgen, abends rechts. Ich brauch Tapetenwechsel, sprach die Birke und macht sich in der Dämmung auf den Weg. Ein Bus verfehlte sie um 20 Zentimeter und auf dem Flugplatz war sie ernsthaft in Gefahr. Und im Übrigen die Karten für den Tapetenwechsel gibt es bei der Firma Gabauer in Gallnerkirchen, Geisbacher Straße 3. Für mich ein Versuch, also dieses ganze Programm, ist ein Programm einerseits über Sehnsucht, über die Themen Erfolg und Scheitern. Und auch ein Versuch, ein bisschen schlauer zu werden, aus sich selber und aus der Welt. Ich versuche, ein bisschen schlauer zu werden, aus sich selber und aus der Welt. Und ihre Lieder begleiten mich da immer noch und sind immer noch sehr aktuell, obwohl ich jetzt schon vor zwei Jahren eigentlich das Programm aufgestellt habe. Und vielleicht darf ich auch darauf hinweisen, im Oktober, am 18. Oktober um 11.15 Uhr spielt das Concilium Musicum Wien mit Christoph Angerer Werke von Johann Strauß, Josef Strauß, Wolfgang Amadeus Mozart und anderen Wiener Komponisten.