Vielen Dank. auf einen weiteren wissenschaftlichen Diskurs mitnehmen wird zu dem Thema und die uns wahrscheinlich zeigen wird, noch mal stärker, inwiefern Care-Arbeit, Geschlechterunterschiede doch so eng mit dem Wohnen vernetzt sind. Frau Reingans, bitteschön. Ja, ganz herzlichen Dank, Teresa, Antonio, wo ist sie denn? Für die Einladung zu dem spannenden Thema und auch danke an meine Vorrednerin für die spannenden Einblicke. Tatsächlich forsche ich gar nicht direkt zum Thema Frauen und Wohnen, sondern zu beengtem Wohnraum mit Kindern. Aber ich hoffe, mein Vortrag wird da die ein oder andere Schnittmenge zeigen. Mein Forschungsvorhaben ist eingebunden in das graduierten Kolleg, DFG gefördert, gewohnter Wandel an der Bauhaus-Universität Weimar und der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Und zwar haben wir uns da zur Aufgabe genommen, das Spannungsverhältnis zwischen gesellschaftlicher Transformation und räumlicher Materialisierung des Wohnens in den Blick zu nehmen. Mein Vorhaben ist da angegliedert am Institut für Europäische Urbanistik in der Stadtplanung und am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main in der Soziologie. Dabei bin ich eigentlich Architektin und das beschreibt auch schon so ein bisschen unseren Ansatz. Also wir wollen eine interdisziplinäre Perspektive aufs Wohnwagen. Mein Forschungsgegenstand kam mir unter die Linse in meinem Arbeitsalltag als Architektin im Zentrum Berlins. Und zwar sprachen mich da immer wieder Eltern an, ob ich ihnen dabei helfen kann, die eigentlich zu kleinen Wohnungen Platz sparen zu optimieren. Das klingt dann in etwa so, du bist doch Architektin. Wir überlegen nämlich gerade, wie wir uns am besten in unserer Wohnung stapeln und könnte da auch einen Blick vom Profi gebrauchen. Profi gebrauchen. Ja, und diesen Blick vom Profi aufs Stapeln habe ich sehr ernst genommen und gucktwärtigen Berliner Wohnungskrise entfaltet und welche Probleme damit einhergehen und welche Barrieren es dabei gibt, die Wohnverhältnisse bedarfsgerecht anzupassen. auch schon nach Linz, hat sich vermutlich auch schon nach Linz rumgesprochen. Es ist wirklich so stark in den Medien inzwischen, dass sehr deutlich wird, wie sehr auch die Mittelschichten davon betroffen sind. Hier ein Beispiel von Zahllosen, das auch so ein bisschen beschreibt, wie sehr gebärfähige Körper davon betroffen sind. Also Berliner Wohnungsnot sorgt für Geburtenflaute von null auf ein Kind. Das geht immer noch. Aber von ein auf zwei Kinder, da kommt schon die Platzfrage. Eigentlich bräuchte man eine größere Wohnung, aber das kann man sich einfach nicht mehr leisten in Berlin. Dabei ist eigentlich die Wohnfläche pro Kopf nicht weniger geworden in den letzten Dekaden und auch es gibt mehr große Wohnungen als große Haushalte in Berlin. Das heißt, wir sprechen hier, Hartmut Häusermann und Siebel bezeichnen das als relative Wohnungsnot, wenn nicht absolut zu wenig Wohnraum da ist oder Wohnfläche da ist, sondern wenn vor allem der Wohnraum so schlecht verteilt ist, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen und zwar im Berliner Fall die Gruppenhaushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen und ohne Vermögen von Wohnungsnot betroffen sind. Und von einer Rückkehr der Wohnungsfrage spricht die interdisziplinäre Wohnungsforschung dann, wenn eben die Mittelschichten wieder betroffen sind, weil die es verstehen, sich Gehör zu verschaffen, auch in den Medien. weil die es verstehen, sich Gehör zu verschaffen, auch in den Medien. Und diese Wohnungskrisen kehren wieder. Vor 100 Jahren wurde eine Wohnungskrise beantwortet mit den Siedlungen der Berliner Moderne, die inzwischen UNESCO-Welterbe sind, der Wohnreformbewegung. Und von 2013 bis 2018 habe ich an der BTU Cottbus mit Studierenden der World Heritage Studies diese Siedlungen untersucht. Und zwar haben wir uns den Wohnalltag angeschaut, um eben genau in den Blick zu nehmen, wie sich gesellschaftliche Veränderungen und die bauliche Form untrennbar verwoben sind und gegenseitig beeinflussen, also diese räumliche Materialisierung des Wohnens. Hier beispielsweise eine Arbeit, die untersucht, wie der Prozess der Denkmalwertung sich auf die Grundrissnutzung auswirkt. Da mussten die Lodgen rückgebaut werden, um die bauliche Form wieder der ursprünglichen Gestalt anzunähern. Und dadurch konnte das halbe Zimmer in der Lodger nicht mehr zum Schlafen oder Arbeiten genutzt werden. Und so haben sich die Wohnverhältnisse verengt. oder Arbeiten genutzt werden und so haben sich die Wohnverhältnisse verengt. Aber das ist natürlich nicht die Art von Verengung, über die wir im Moment breit in Berlin sprechen. Aber auch schon in den 10er Jahren waren in den damals schon privatisierten Welterbesiedlungen Gentrifizierungsprozesse sichtbar. Dieses ist eine Arbeit, die in der Weißen Stadt nachzeichnet, wie öffentliche Räume schließen, die als Räume für Austausch, nachbarschaftlichen Austausch oder auch erschwinglichen kleinen Laden verloren gehen. Und natürlich hat die Zugänglichkeit von Räumen im Quartier durchaus auch Effekte auf die Wohnung. Und ja, also die Hufeisensiedlung schmückt das Logo der Deutsche Wohnen, an deren prekarisierenden Vermietungspraktiken sich eine breite Mieterinnenbewegung in Berlin organisierte, um eben wieder für zugänglichen Wohnraum und bezahlbaren Wohnraum zu kämpfen. Und es gab, die haben 2001 einen Volksentscheid erwirkt, wo sich 60 Prozent der BerlinerInnen für die Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen ausgesprochen haben. Wenn ich mir allein die Welterbesiedlung der Moderne anschaue, wird deutlich, wo dieser Volksentscheid einhaken möchte. nämlich ursprünglich war natürlich die Wohnreformbewegung in Berlin nicht eine reine architektonisch-bauliche Idee, sondern hatte als gleichwertige Komponente demokratisierte Bewirtschaftungsverhältnisse. Also die Siedlungen wurden kommunal und genossenschaftlich landeseigengebaut und bewirtschaftet. Und hier ist zu sehen, welche Siedlungen davon heute noch genossenschaftlich getragen sind. In schwarz die gelben Siedlungen wurden sämtlich privatisiert und finanzialisiert, was sozusagen das Erbe der Wohnreformbewegung untergraben hat und dazu geführt hat, dass sich die Mietpreise in Berlin sehr stark nach oben entwickelt haben. Dazu gibt es auch weiterführende Forschungsliteratur, wen das interessiert, weil ich erzähle eigentlich gerade nur den Kontext meiner Forschung. Also ich forsche gar nicht direkt dazu. Barbara Schöneck beispielsweise spricht von dem Wohnen als unverzichtbare Infrastruktur in den Dimensionen Grundbedürfnis, Sozialraum und zum Erreichen der Klimaziele, weil der Wohnungsbestand der größte Anteil unseres Gebäudebestands ausmacht. Da sprechen wir einfach darum, wie eine staatliche Wohnraumvorsorge gewährleistet werden kann. Aber warum sind da Kinder und deren Sorgentragende besonders betroffen? Das ist eine, finde ich, sehr sprechende Abbildung einer Publikation meiner geschätzten Kollegin Hanna Müller, die im letzten Monat rauskam. Die kann ich auch sehr empfehlen. wo ich ein Gruppengespräch geführt habe mit Eltern von Grundschulkindern und eingeladen habe zum Thema beengter Wohnraum, was tun. Die Männerquote war ähnlich wie hier, obwohl es nicht um Frauen und Wohnen ging. Also es kamen zehn Mütter, zwei Väter und ich habe dort gefragt, was sind die wesentlichen Probleme in Bezug auf unsere Wohnverhältnisse? Und wenig überraschend kam das Cluster. Wir sind als Paar eingezogen, dann kamen die Kinder. Also dieses Hineinwachsen in eine Überbelegung. Das spiegelt auch dieser Presseartikel, den ich eingangs gezeigt habe. Die Familien wachsen in eine Überbelegung rein und können nicht in eine größere Wohnung umziehen. wenn keine bezahlbare Wohnung im Wohnumfeld mehr gefunden werden kann. Und das wird nochmal zugespitzt dadurch, dass die Kinder eingeschult werden. Wenn das Kind einen Schulplatz hat, benennen die Eltern, es ist quasi unmöglich umzuziehen. Und die Eltern behelfen sich dann in den Wohnungen, sich horizontal und vertikal zu stapeln. Krankheit, chronische Krankheit ist mir auch sehr oft begegnet im Feld, was die Situation nochmal verschärft. Und hier die Zuspitzung Homeoffice. Viele Eltern arbeiten zu Hause. die Zuspitzung Homeoffice, viele Eltern arbeiten zu Hause, die Mutter erzählt, ich arbeite in der Küche, dort muss ich immer erst so viel aufräumen, bevor ich anfangen kann zu arbeiten. Und da sind wir wieder bei einem Thema, A Room of One's Own, das eigentlich schon, das eigentlich historisch als eine sehr feministische Forderung verhandelt wurde von Virginia Woolf. Also wo habe ich einen Platz, der immer ruhig ist, den ich nicht aufräumen muss? Das ist im Moment in Berlin wieder sehr aktuell für viele Eltern mit Heranwachsenden. Und auch hier kann ich beobachten, dass die Kinder priorisiert werden in der Überlegung, wer bekommt das private Zimmer, das abschließbare Zimmer. Also eine Mutter sagt hier, wir haben ein großes Zimmer, das wir gerne teilen würden, aber das Zimmer hat nur ein Fenster. Was wäre da möglich an Raumgestaltung? Wie könnten wir das Zimmer teilen, obwohl es nur ein Fenster gibt? Und ein Vater antwortet darauf und darin zeigt sich schon, wie stark die Eltern ihre eigenen Bedürfnisse zurückstellen. Ihr könntet schauen, für wen das Fenster wichtig wäre. Für mich persönlich wäre ein Fenster nicht wichtig. Ein Zimmer ohne Fenster wäre für mich eine Verbesserung für meine Situation. Ein Zimmer ohne Fenster wäre für mich eine Verbesserung für meine Situation. Und wir sprechen hier von den Mittelschichten, also das sind oft akademisch gebildete Eltern mit doppeltem Einkommen. Genau, und die Eltern benennen auch, das Hauptproblem ist, der Platz ist nicht gut verteilt. Um in einem inter- und transdisziplinären Kontext Probleme und Stellschrauben zur besseren Verteilung und Zugänglichkeit von Wohnraum zu diskutieren, habe ich ein Spiel entwickelt, das auf den Würfelseiten die Arbeitsfelder unseres graduierten Kollegen hat, also Alltag und Aneignung, Produktion und Bewirtschaftung und Regulierung und Steuerung und damit drei Dimensionen der Wohnungsversorgung in räumliche Maßstabsebenen abbilden kann, und zwar die Wohnung, das Haus, die Wohnanlage, die Nachbarschaft und die Stadt. Und da wird sichtbar, dass die Gespräche oder die Überlegungen, die die Wohnungen bewohnten, sich selbst stellen, sich hauptsächlich auf die Wohnung beziehen, und zwar das Handlungsfeld Alltag und Aneignung. hauptsächlich auf die Wohnung beziehen und zwar das Handlungsfeld Alltag und Aneignung. Und Ziel war, das in interdisziplinäre Gruppen zu geben und zu fragen, welche Stellschrauben gibt es, bedarfsgerechte Räume im lokalen Wohnumfeld bereitzustellen für beengt wohnende Familien. Und es gibt aber auch diese weißen Problemkarten. Also welche Probleme und Barrieren gibt es, um bedarfsgerechte Anpassungen vorzunehmen an der Wohnsituation. Das habe ich beispielsweise gespielt auf dem Symposium Transformation des Wohnens in einem Co-Production Lab mit dem gleichen Titel wie das Elterncafé Beengter Wohnraum was tun. gleichen Titel wie das Elterncafé, beengter Wohnraum, was tun. Und so wird sichtbar, auf welchen Prozessdimensionen und Raumdimensionen dieses Thema verhandelt wird. Ich habe in dieses Spielfeld diese Erzählungen der Eltern hineingegeben, in typisierten Formen. Also ich brauche einen Platz zum Arbeiten, der ruhig ist. Ich vorher nicht immer Spielsachen und Kram wegräumen muss. Keiner durchs Bild läuft bei Videokonferenzen. Und dann konnten die Vertretende aus Wohnungswirtschaft, aus Forschung und Verwaltung und Zivilgesellschaft da inter- und transdisziplinär sich austauschen. Und das wurde wie in den Dimensionen der Wohnungsversorgung gemappt. Und im Moment bin ich dabei, das auszuwert sich natürlich auf die Wohnungsversorgung in Berlin, weil die Wohnungsversorgung überall sehr spezifisch ist. Herzlichen Dank. Also, Sie können gerne auch an mich als Architektin Fragen stellen, zu unserem graduierten Kollegen Fragen stellen stellen zum Forschungsmaterial. Mich würde interessieren, gerade Berlin, ob das genauso ist wie hier mit sozusagen leerstehenden Wohnungen, die aber vermietet sind und nicht untervermietet oder so werden, sondern einfach leerstehend, weiß ich nicht warum. Es ist hier so Standard, weil ich sage jetzt Linz, ich weiß nicht, ob es für ganz Österreich Gültigkeit hat, man kann hier die Wohnung, wo man mal drin gewohnt hat, vererben. Das heißt sozusagen, der Mietvertrag läuft weiter, wenn ein Enkelkind oder so ist. Und das, denke ich, muss aufgehoben werden. muss aufgehoben werden. Also hier in Linz jetzt. Dass sozusagen ein Mietvertrag endet, wenn jemand auszieht, verstorben ist etc. Und in Berlin weiß ich nur, Anfang der 90er Jahre habe ich da angefangen, sozusagen genau diese Sachen, Altbauten, Eigentum umzuwandeln, erst mal gestoppt für ganz Berlin? Also ich bin keine Expertin im Berliner Mietrecht, muss ich dazu sagen. Ja, also die Frage war, ob es in Berlin auch Leerstand gibt. Also auf jeden Fall, ja, wenn ich die Zahl richtig im Kopf habe, aber das ist wirklich nicht meine Expertise, sind das etwa zwei Prozent. Aber es gibt auch keine systematische Erfassung von Leerstand. Also es gibt keine Meldepflicht für Leerstand. Deshalb ist es da schwierig, Aussagen zuzumachen. Ach so, vermietete Wohnungen, die leer stehen. Ja, also es gibt natürlich viele Pendlerwohnungen und solche Phänomene oder Finanzanlagen. solche Phänomene oder Finanzanlagen. Aber die Zahlen dazu kenne ich nicht. Das ist nicht meine Expertise. Ich würde das gerne nur unterstreichen, was Sie gesagt haben. Das Spannende, Interessante ist, gerade in solchen Boomstädten wie Berlin, wo es viel Zuzug gibt, dass teilweise der falsche Wohnungsraum zur Verfügung steht oder dass eben sehr hochpreisige Wohnungen da sind, Menschen in großen Wohnungen wohnen, also diese relative Wohnungsnot und umgekehrt dann eben die Preise immens steigen und für viele es einfach vollkommen undenkbar ist, eine Wohnung, die bezahlbar ist, aufzugeben und es dann zu dieser Überbelegung kommt. Bindung an die nach 20 Jahren, wie heißt das nochmal, diese Sozialbindung auch entfällt und das natürlich vor allem frei finanzierter Wohnbau, gerade in Städten wie Berlin passiert und zu wenig wie es hier bei uns gemeinnütziger Wohnbau gibt und noch dazu dieser Wohnbau dann eben nach 20 Jahren aus dieser Gemeinnützigkeit rausfällt. Also die Idee, die auch in Deutschland immer wieder diskutiert wird, wir müssen einfach nur mehr bauen, dann wird alles gut. Das ist ein ziemlicher Irrglaube, weil einfach das Falsche gebaut wird und an dem tatsächlichen Bedarf auch der Mittelschicht vorbei. Also nicht nur der wirklich finanzschwachen Familien, sondern auch sogar inzwischen am Bedarf der Mittelschicht. Dankeschön. Für mich ist es auch irgendwie sehr spannend. Ich glaube, in den letzten Jahren hat sich da viel getan, auch mit der Anzahl der Zimmer. Ich bin auch Architektin, wir haben drei Kinder und eine Vierzimmerwohnung. Und ich glaube, es hat sich so viel geändert in letzter Zeit durch Homeoffice und dass man eigentlich merkt, die Wohnung ist eigentlich groß genug, aber es ist vielleicht einfach schlecht aufgeteilt. Und ich glaube, da war doch jetzt jahrzehntelang die Fliese und den Raum folgen. Und vielleicht findet da auch ein Umdenken, das war auch im vorigen Vortrag schon so herauszuhören, dass dieser kleine Raum irgendwie irgendwie mehr notwendigkeit wieder gewinnt auch durch das arbeiten zu hause vielleicht das kann ich auf jeden fall an meinem das sehe ich in meinem material auch dass immer wieder der bedarf geäußert wird ein zimmer für mich privatsphäre wo ich die tür zu machen kann also wirklich ein abschließbarer ra, ja. Das ist ein Riesenbedarf, wenn der nicht da ist. Ich hätte noch eine Frage zur Praxis und zu Umsetzungen. Also wie gehen Sie als Architektin dann mit solchen Aufgaben um? Bauen Sie das perfekte Stockbett? Also das ist die eine Frage. Die andere Frage ist, es wird ja oft bei Neubau dann irgendwie mit so Tauschzimmern oder Baugruppen legen dann ihre Wohnungen so an, dass es eben dass quasi vereinbart wird, dass dieses eine Zimmer, wenn wir es dann nicht mehr brauchen, könnt ihr es haben. Ich habe den Eindruck, dass das in der Praxis nicht so gut funktioniert, haben sie da, also weil natürlich dann dass das in der Praxis nicht so gut funktioniert. Haben Sie da, also weil natürlich dann doch niemand so ein tolles Zimmer hergeben möchte, haben Sie da Erfahrungen? Also erste Frage, das ist natürlich häufig das, worum die Eltern mich konkret anfragen, eine bauliche Beratung. Fragen, eine bauliche Beratung und das ist natürlich häufig wie so eine Art Mängelverwaltung. Also wenn die Wohnung viel zu klein ist, dann geht das einfach nicht ohne Kompromisse, die eigentlich zu groß sind. Also die Probleme sind oft nicht architektonisch in der Wohnung lösbar. Aber trotzdem gebe ich diese Beratung räumlich. Viel wichtiger ist es aber, über die Wohnung hinaus zu denken. Und der zweite Punkt war... Ach so, Tauschzimmer, ja. Genau, also das ist... Ach so, Tauschzimmer, ja. In meiner Feldforschung beobachte ich, dass es häufig insbesondere Frauen gibt, die sich bei älteren Nachbarinnen ein Arbeitszimmer untermieten, oft im selben Haus. Also dass das eher Arrangements sind, die unter den Nachbarinnen selbst getroffen werden. Allerdings funktioniert das nur dann, wenn die Mieten nicht zu hoch sind, weil oft ist es also im privaten Wohnungsbestand ist eher zu beobachten, dass die Eltern sich gar nicht leisten könnten, Zimmer dazu zu mieten. Also im genossenschaftlichen Bestand sehe ich, dass Frauen auch Zimmer bei Nachbarinnen untermieten. Dankeschön, Frau Engert.