Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Hut ab. Mein Name ist Katrina Becker. Ich bin seit Jänner die neue Geschäftsführerin von DorfTV und neben mir sitzt... Ich bin Anna Meierhauser. Ich bin seit Februar bei DorfTV und zuständig für Redaktion und für die Weiterentwicklung der Redaktion. Genau und wir stellen uns heute bei Hut ab gegenseitig Fragen, die wir überhaupt nicht kennen. Das wird aufregend. Ja. Fängst du an oder fange ich an mit der ersten Frage? Ich fange an. Okay. Hokus Pokus. Wie bist du bei DorfTV gelandet? Fängst du an? Ja, soll ich die beantworten? Also ich bin bei DorfTV gelandet, weil ich beim Radio Freistaat einen Dating-Story-Podcast hatte. Und den hat der Vorsitzende vom Verwaltungsausschuss sich gerne immer angehört und hat sich dann gedacht, die wäre doch was für die Geschäftsführung. Und dann hat der, Georg Heisser, mich gefragt, ob ich nicht die Geschäftsführung machen sollte. Und dann habe ich mich daraufhin beworben und bin es geworden. So war das. Das klingt ganz einfach. Ja, ich bin auch mehr oder weniger geheadhunted worden, falls man diesen Begriff benutzen kann. Wir sind gekeilt worden, so kann man sagen. Im nicht kommerziellen Rundfunk. Aber auf mich ist auch unsere ehemalige Geschäftsführerin, Gabi Kepplinger, zugekommen und hat gefragt, ob ich mich nicht für DorfTV interessiere und ob ich nicht mal unverbindlich vorbeikommen will, um zu sprechen. Und ja, unverbindlich und schon sitzt man hier. Also du hast es auch vor einem halben Jahr nicht gewusst, oder? Nein, und habe auch nicht damit gerechnet. Nee, ich auch nicht. War nicht auf meinem Zettel. Okay, also für uns beide kam der Anfang überraschend. Ja. Sehr schön. Dann stelle ich die nächste Frage, oder? Warte mal, was haben wir denn da? Welche Herausforderung, da ist das Wort Herr drin, ist das bewusst? Welche Herausforderung siehst du für freie Medien? Ich glaube, für freie Medien gibt es unglaublich viele Herausforderungen, vor allem im Zeitalter von Social Media, wo man ja irgendwie denkt, ja, es kann ja sowieso jeder seine eigene Sendung machen und sein eigenes Publikum erreichen. Aber auf der anderen Seite ist eben das Schöne von den freien Medien, dass so ganz lang gewachsene Strukturen da sind, die eben nicht abhängig sind von so großen Internetkonzernen wie Meta oder so. Und man deshalb hier auch noch einmal ganz andere Freiheiten hat. Und ich finde es total herausfordernd, so diese Arbeit mit den Communities, die eben so zu ermutigen, dass sie wirklich gutes Programm machen. Und ich finde, wenn man auf der DorfTV-Seite ist, gibt es so viele Perlen von Leuten, die eigentlich überhaupt nicht journalistisch oder so tätig sind. Und ja, das finde ich total spannend. Und trotzdem ja gut sind. Genau, trotzdem total toll sind. Ich finde, die Herausforderung ist diese große Flut an schönen Beiträgen, die wir haben, dass die auch rüberkommen. Dann machen wir mal die nächste Frage, oder? Warte, du bist dran mit ziehen. Ich bin dran. Wofür braucht man eigentlich DorfTV? Also ich kenne DorfTV natürlich schon ganz lange, weil ich ja in Linz auch aufgewachsen bin. Und ich habe zwar nicht mehr in Linz gelebt, als DorfTV gegründet wurde. Da bin ich gerade weg nach Berlin gezogen. Aber ich habe die Gründung noch so ein bisschen mitbekommen und auch immer wieder Leute gekannt, die da irgendwas gemacht haben. Und ich finde total faszinierend an DorfTV. Also das ist nur eines von den ganz vielen Dingen, wofür man DorfTV braucht, aber dass es einfach so ein riesengroßes Archiv ist an der Tätigkeit der freien Szene und der Kulturlandschaft und der AktivistInnen in unserer Region und dass das einfach so dokumentiert ist über 15 Jahre hinweg, das finde ich eine total wertvolle Ressource. Also einmal als Archiv. Und für mich ist noch wichtig, wofür braucht man DorfTV, Um die kleinen Themen groß zu machen, nämlich die, die in den anderen Medien nicht zutage kommen. Also das ist eigentlich unsere Aufgabe, finde ich, dass wir da helfen, den Kleinen beim Großsein, beim Verbreiten. Stell dir nächste Frage. Ja. Was ist etwas, das du sofort verändern würdest und was darf auf keinen Fall verloren gehen? Ich habe irgendwie echt mit lockereren Fragen gerechnet. Wie geht es dir denn so an? Das ist kurz so Klausur vor laufender Kamera. Ja, ich muss nachdenken. Was darf auf keinen Fall verloren gehen? Ja, ich muss nachdenken. Ich finde, das braucht ein bisschen mehr Ordnung, finde ich. Ich finde, wir dürfen noch ein bisschen mehr unsere ZuschauerInnen und auch die SendungsmacherInnen abholen. Ja, bin ich bei dir. Das Erste, was mir eingefallen ist, was soll sich sofort verändern? Wir brauchen sofort einen anständigen Redaktionsplan. Ich arbeite dran. Jawohl, das ist das, was du sofort ändern würdest. Und was auf jeden Fall bestehen bleiben soll, ist dieses Team. Und einfach dieser schöne und herzliche Umgang miteinander. Die gute Fehlerkultur. Zumindest soweit ich das mitbekommen habe in den wenigen Wochen, die ich schon da bin. Aber einfach diese schöne Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Das soll auf jeden Fall bleiben. Also Fröhlichkeit und Herzlichkeit behalten wir bei. Und wir bringen ein bisschen Struktur und Plan rein. Ja. Geil. Wenn DorfTV eine Person wäre, wie würdest du sie beschreiben? Sie wäre... Ich glaube, sie wäre so ein... So eine Mitte-40-jährige Person. So ein bisschen cool. Ist früher mal alternativ gewesen. Heute immer noch. Interessiert sich für ganz viele verschiedene Themen. So von Kultur bis Gesellschaft bis Stadtpolitik. Sie interessiert sich auch für so ein bisschen abseitigere Themen. Leider habe ich mir DorfTV jetzt als Mann vorgestellt. Vielleicht ist das etwas, woran wir arbeiten müssen. Aber ich hatte, pass auf, mein Bild war so eine coole Bäuerin, die so ganz herzlich alle umarmt und immer sozusagen immer einen gut gedeckten Tisch hat. Und der gut gedeckte Tisch ist so eine Metapher für gute Themen, die Demokratie und Co. betreffen. Also ich habe da so eine richtig coole Frau im Kopf. Ja, finde ich ein schönes Bild. Vielleicht bringen wir die beiden zusammen. Ja, vielleicht heiraten die zwei, oder? Passt. So, die nächste Frage. Wofür steht das Akronym DorfTV? Ich habe das tatsächlich erst vor kurzem gecheckt und es steht für der offene Rundfunk. Und TV für Television. Und TV steht für Television, genau. Aber ich habe das tatsächlich erst vor irgendwie zwei, drei Wochen gecheckt. Nicht mal, als ich hier begonnen habe, wusste ich das schon. Du hast es, glaube ich, wir haben zusammen eine Praktikantin Fragen gestellt. Da hast du draufgekommen. Learning by doing. Aber ich finde die Frage ganz mies, weil das war ja ein Test jetzt von unserem, also das Team hat ja die Fragen zusammengestellt. Also das heißt mies. Eigentlich wollten sie natürlich, dass wir glänzen, dass wir die Antwort darauf wissen. Okay, weiß ich nicht. Wir werden dann, es wird eine Nachbesprechung geben. Welche Stimme oder Perspektive fehlt dir aktuell im Programm am meisten? Der globale Süden haben wir jetzt gelernt, ne? Der globale Süden auf jeden Fall. Ich finde, DorfTV macht vieles schon ganz gut. Mir fehlt das Müllviertel. Ja. Das Land, das Ländliche. Generell das Ländliche, nicht nur das Müllviertel. Also generell so diese progressiven Räume am Land, das finde ich toll, wenn die bei uns noch mehr vertreten werden, weil wir sind schon sehr, immer wieder sehr Linz-zentriert. Ja, Dorf ist zu viel Stadt. Irgendwie auch logisch ist und so. Ich kenne das Problem auch von allen Medien. Ja, es ist natürlich, hier passiert ja auch mehr einfach. Das ist halt die Schwierigkeit, dass halt hier ein kultureller Hotspot sozusagen ist, der natürlich am Land nicht so leicht zu finden ist. Genau. Und darüber hinaus, also ich finde, wir arbeiten schon viel dran und es gibt schon ganz viel, aber es kann nie genug feministische und migrantische Perspektiven geben. Jugendperspektive könnte auch noch mehr rein. Ja, wir arbeiten dran. Genau. Bin ich? Nee, ich habe es in der Hand, dann bist du dran. Das ist der Lifehack. Wer die Frage in der Hand hat, hat gezogen. Ja. Okay, brillant. Hast du eine Idee für ein neues Dorf-TV-Format? Eine Idee? Tausende. Kann auch richtig sein. Katharina, du fängst an. Wir haben ganz viele Ideen, oder? Das ist ja wieder wie eine Teamsitzung. Ja, ja, wir hatten Anfang der Woche zwei Stunden gequatscht und uns über Formate überlegt. Also ein Format, was ich gerne machen würde, wäre, also ich würde einmal voll gern alles Mögliche über den freien Rundfunk überhaupt erzählen. Das heißt, Menschen aus der freien Rundfunkszene sozusagen einladen und mit denen darüber sprechen, genau auch so die Fragen stellen, was sind die Hürden. Zum einen hätte das den Vorteil, dass ich dann alle Leute auch gut kennenlernen würde. Aber es wäre halt auch so, dass wir den freien Rundfunk noch ein bisschen mehr publik machen. Weil ich finde, es ist noch zu sperrig. Der nicht kommerzielle Rundfunk darf noch ein bisschen mehr erklärt werden. Ja. Sagen wir mal so ein Format. Total. Das ist jetzt natürlich so die Geschäftsführerinnen-Perspektive, weil du willst natürlich, dass alle uns kennen und alle wissen, was wir tun. Genau. Ich fände inhaltlich eben noch sehr spannend, wenn wir noch ein Format hätten, das eher so Doku-mäßig ist, also so Kurzdokus über lokale Themen, über lokalpolitische Themen, wo verschiedene Perspektiven und verschiedene Stimmen zu Wort kommen. Also so ein Feature, ein lokaljournalistisches Feature. Ja, ich hätte gerne auch noch einen Laber-Podcast über was, aber über so ein paar eingemachte Themen. Also vielleicht auch so Tabuthemen. Also wie gehe ich mit einer Krankheit um? Was habe ich geschafft, dass ich damit gut umgehen kann? Oder ich bin verurteilt worden, ich war im Gefängnis. Wie war das? Wie bin ich wieder zurückgekommen? Vielleicht aber auch sowas wie kinderlos oder mit Kindern. Was ist jetzt besser? Also so ein Deep Talk, eins zu eins Intensgespräch, wo man so eine Facette des Lebens betrachtet. Den würde ich auch noch gern machen. aber auf mehreren Ebenen und nicht nur hochphilosophisch für ein akademisches Publikum, sondern wirklich so keine berühmten Leute, aber Menschen, die einfach was zu erzählen haben, mit denen so ein bisschen ins Gespräch kommen. Das fände ich schön. Stay tuned in einem Jahr auf Drought Before. Spätestens. So, dann bin ich wieder dran. Oh, das ist jetzt an uns beide gerichtet. Was sind eure Guilty Pleasures? Ja, ich weiß gar nicht, ob das überhaupt noch ein Guilty Pleasure ist. Ich glaube, das ist schon salonfähig, aber so ungefähr dreimal im Jahr sieben Staffeln Gilmore Girls durchschauen. Geil. Da können wir uns treffen. Die Gilmore Girls, die haben jetzt das ganze Studium über, ich glaube, ich habe die alle auf CD gebrannt tatsächlich. Unsere Generation hat das noch auf CD gebrannt. Nämlich aus dem Wohnheimsnetzwerk gesogen. Ich sage immer, ich hätte mir dieses Netflix-Abo eigentlich sparen können, wenn ich einfach die Gilmore Girls einmal auf DVD-Staffel hätte. Hätte ich viel Geld gespart. Ja, aber sonst, was gibt es noch? Ja, Kaffee auf jeden Fall. Kaffee ist mit Guilty Pleasure. Ja. Guilty Pleasures. Ich weiß nicht, ich lebe meine Guilty Pleasures in der Öffentlichkeit aus. Also ich mache Hula Hoop, aber das ist kein Guilty Pleasure. Ich weiß nicht. Was gibt es, was ich keinem sagen will? Das behalte ich natürlich jetzt auch für mich. Ich finde auch bei den Guilty Pleasure Songs, denke ich auch immer, wenn es einem gefällt, ist es doch nicht Guilty. Passt doch. Ich höre manchmal gerne deutschen Schlager, aber den, der guten Beat hat. Welcher ist das? Wenn man die Beat Frauleins sich zum Beispiel anhört. Also es gibt echt ein paar coole, also nicht den, also es gibt guten und schlechten Schlager. Und es gibt echt so einen coolen deutschen Schlager, der einfach einen guten Beat drunter hat. Und den mag ich. Okay, musst du mir mal vorspielen. Ich mach da mal, können wir mal eine Dorfdisco zu machen. Ja. Mit guten deutschen Schlager. Okay. Freue mich. Danach gucken wir gehen perfekt so wie weit darf satire gehen oh beantwortest du die satire darf natürlich alles ab Abgedroschene Phrase. Ja, Satire darf natürlich sehr weit gehen, aber die Frage ist halt dann auch immer, wie lustig sie ist. Ja, wie viel Gürtellinie. Genau, also ich, also und nach unten treten ist oft nicht so lustig, wie es auf den ersten Blick wirkt. Also ich finde, Satire darf sehr viel. Ich finde es wichtig, auch über sich selbst zu lachen. Aber manche Satire ist vielleicht gar nicht so witzig, wenn sie sehr weit geht. Aber ich bin grundsätzlich immer dafür, sich über alles lustig zu machen. Brauchen wir mehr Satire im Programm? Haben wir Satire im Programm? Ja, wir brauchen mehr Satire im Programm. Die Urkunft der Satire. Apropos Tiere, guck mal, was hier drin ist. Oh, ein Hase. Was macht denn der hier? Ja, es ist bald Ostern. Du bist dran. Ich bin dran. Jetzt habe ich was versaut. Warte, ich nehme jetzt die. Wovor hast du in deiner neuen Rolle am meisten Respekt und worauf freust du dich heimlich am meisten? Wovor habe ich am meisten Respekt? Das wird jetzt, glaube ich, eher so ein Bewerbungsgespräch-Antwort. Frau Meierhauser, wovor haben Sie am meisten Respekt? Also ich habe schon Respekt davor, meine journalistische Perspektive und einen journalistischen und redaktionellen Umgang im nicht kommerziellen und im freien Rundfunk aufzubauen, weil eben der offene Zugang und die eigenen redaktionellen Formaten und der eigene journalistische Zugang muss sich eben ergänzen. Und das ist, glaube ich, nicht immer ganz einfach. Und gleichzeitig finde ich das aber auch total spannend, weil man einfach so eine unglaublich große Themenvielfalt hat und eigentlich alles offen ist und man sehr viel einfach machen kann. sehr viel einfach machen kann. Aber man braucht halt ohne Struktur, hier sind wir wieder beim Thema vom Anfang, kann man halt in Wirklichkeit gar nichts machen. Also sehr viel Freiheit sind manchmal, verkürzt manchmal auch die Möglichkeiten. Ja, aber und worauf freue ich mich heimlich am meisten? Hm, ja auf die vielen, also da freue ich mich nicht heimlich drauf, da freue ich mich ganz offen drauf, auf die vielen Gespräche, die man führen kann mit Menschen, mit denen man sonst vielleicht nie ins Gespräch gekommen wäre. Ja. Ja, und ich freue mich auch einfach darauf, mehr in dieses Medium Film und Fernsehen einzutauchen. Du warst ja vorher mehr so in Wort. Genau, ich habe ja immer eher mit Wort und Schrift zu tun gehabt. Zwar auch mit Audio, aber eben wenig mit Bild und Ton. Ich bin aber ein super großer Filmfan und habe auch früher viel als Filmkritikerin gearbeitet. Und jetzt finde ich das sehr spannend, das erste Mal journalistisch mit dieser Bildebene zu arbeiten. Genau, so cool. Okay. Ich gucke immer schon heimlich mit. Was war dein erster Gedanke über DorfTV? Und was hat sich inzwischen verändert? Okay. Ich habe mir gedacht, das ist ganz schön chaotisch. Es ist immer geil, dass du die selber beantwortest. Mein erster Gedanke war Krixi-Kraxi. Darf ich das überhaupt sagen? Das ist total schlimm. Aber das war mein erster Gedanke, weil einfach das ist alles so ein bisschen... Also ich habe es am Anfang nicht verstanden. Ich auch nicht. Ich auch nicht. Ich habe ungefähr vier Wochen gebraucht, bis ich so das Gefühl hatte, ich beginne jetzt zu verstehen. Aber ich bin auch noch nicht ganz am Ende angekommen. Aber das hat sich seitdem auch schon verändert. Ich erkenne jetzt schon die Muster. Du erkennst die Muster, sehr gut. Ich glaube, ich habe schon ein bisschen mehr herausgefunden, worum es geht. Also ich glaube, wir müssen an der Außendarstellung von Docht TV arbeiten, weil einfach man kann es nicht sofort greifen und es bräuchte so ein, es müsste viel mehr abgeholt werden. Aber insgesamt generell beim Freien Rundfunk. Absolut. Gut. Du bist dran, ne? Ja, ich bin dran, oder? Warte mal, und ich glaube, ich nehme jetzt, ah shit, was du bist dran. Und ich glaube, ich nehme jetzt... Ah, shit. Was ist denn das da? Was ist der neueste Gossip im Dorf? Naja, der neueste... Also, ja, Gabi geht in Pension, aber geht sie wirklich? Weiß man nicht, ne? Glaubst du, die schafft das? Ich bin mir nicht sicher, weil wenn man so eine umtriebige und große Expertin des Freien Rundfunks ist und so viel aufgebaut hat, ich glaube, man bleibt immer ein bisschen im Rennen. Ja, ich glaube vor allen Dingen so, ich würde jetzt nicht sagen Schattenherrschaft, aber Oh Gott, oh Gott. Die weiße Beraterin im Hintergrund. Die Frage ist, schafft sie sich genug abzunabeln? Hat sie genug Alternativen? Aber manchmal geht es dann auch schnell, gerade wenn man so viele Interessen hat. Aber das ist, glaube ich, das Spannendste, was gerade bei DorfTV passiert, nämlich das geht Gabi wirklich? Oder wie viel von Gabi bleibt, so muss ich es formulieren vielleicht, um es nicht, also gar nichts Negatives, sondern einfach nur dieses 15 Jahre wirken für einen Sender, 15 Jahre einen Sender aufbauen und jetzt so dieses das Baby, was so zum Teenager herangereift wurde, abzugeben, das muss jetzt ohne die Mutter klarkommen, stelle ich mir, ich stelle es mir gar nicht einfach vor. Und ich glaube, das dürft ihr auch immer mal wieder bei der Mutter anklopfen und fragen, Mama, was müssen wir tun? Ich glaube, das wird passieren, oder? Aber der Teenager darf sich jetzt ein bisschen, der darf jetzt erwachsen werden, oder? Total. Und man darf ja auch später noch bei seiner Mama anrufen und fragen, was man tun soll. Mache ich ja auch immer noch. Ich auch. Ich auch, ja. Cool. So. Wir sind schon fast am Ende der Fragen. Können wir in Zukunft mit einem Lastenfahrrad rechnen? Bei DorfTV. Das ist ein klarer Wunsch vom Team oder ist es eine Finanzierungsfrage? Ja. Ich glaube, es geht darum, dass man mit dem Lastenfahrrad dann mit dem Equipment irgendwo hinfährt. Ja, das ist eine super Idee. Musst du beantworten? Ich will so ein Longtail. Darf ich gleich die Wünsche anmerken? Ich kann mit denen besser fahren als mit denen mit diesen Kisten. Mein Bruder wohnt ja in den Niederlanden und da bin ich schon ein paar Mal mit dem Lastenrad auch abgeholt worden. Also da ist dann das Faltrad drin, dann baut man das auseinander und fährt mal mit dem Faltrad nebenher. Das ist ganz witzig. Also Lastenrad, ich sag mal vorsichtig, mittelfristig, ja. Finde ich super. Ich bin ja selbst Lastenradfahrerin und zwar am Land. Und ich bin stolz darauf, dieses Bobo-Klischee so zu verkörpern und über die Stadtgrenzen hinaus zu tragen mit meinem Lastenrad. Genau, also mehr Lastenräder im und am Dorf sozusagen ist die Messe. Genau, meine Mission. Passt. Dann Wie oft träumst du von DorfTV? Und was? Und was kommt hier aus dem Off noch rein? Oh je. Ich habe tatsächlich heute Nacht von DorfTV geträumt, nämlich dass es einen buchstäblichen Framecheck gab. Also es war irgendwie so ein, irgendwer hat dann ein Video gemacht von einem Bilderrahmen, wo da drin Styropor war und hat dann dargestellt, wie schlecht diese Styroporkante geschnitten war. Und ich war so grantig im Traum, weil das so nicht konstruktiv war. Also ich habe heute Nacht mindestens einmal geträumt und sonst ist es na, ich träume eigentlich nicht von, das war der erste wirkliche DorfTV-Traum. Ja, und sehr entsprechender Traum. Aber wir sind hier für konstruktives Feedback und konstruktive Kritik. Merken wir uns gleich. Ich habe, glaube ich, tatsächlich noch nicht von DorfTV geträumt, aber ich muss zugeben, ich habe schon mal in meinen schlaflosen Nächten über DorfTV nachgedacht. Sobald ich wach bin, der Ick ist mein erster Gedanke. Formate ausgedacht oder irgendwelche Verbesserungsideen, die man dann am Morgen oft wieder vergessen hat. Aber meistens kommen sie dann doch wieder. Aber tatsächlich richtig geträumt habe ich noch nicht von DorfTV. Also rattert bei dir auch die ganze Zeit immer so ein Improvement-Radl? Ja, bei mir auch. Kann man so sagen. Weil auch einfach so viel zu verarbeiten ist und man so viel lernt, dass man dann einfach auch ständig denkt, oh geil, und das und und da muss man priorisieren. Total voll. Hey, da ist jetzt noch, ich glaube, ist noch eine Frage drin. Eine Frage, okay. Oh, das ist schön. Was würdest du dir wünschen, dass wir in einem Jahr übereinander sagen können? Ich weiß. Finde ich eine schöne Frage. Soll ich es machen? Ja. Das haben wir gut gemacht. Das wünsche ich mir auch. Ja, und damit sind wir am Ende von Hut ab. Tschüss. Tschüss. Tschüss. you