Irin ist Eventmanagerin beim VEDC. Irin hat so viele Sachen gemacht, ich muss auf meine Notizen schauen. Sie war Radio-TV-Moderatorin und Redakteurin bei Radio-TV Afrika. Von 2009 bis 2025 war sie Obfrau und Gründerin des Vereins Baka Baka, einer Hilfsorganisation für Frontier in Burkina Faso. Irene war aber auch von 2018 bis 2023 Sonderbeauftragte der Burkina-Bi-Diaspora in Österreich, Ungarn, Kroatien, Slowakei, Slowenien, Serbien und der Tschechischen Republik. Seit 2019 ist sie Integrationsbotschafterin bei Zusammen Österreich und seit 2017 ist sie auch die Veranstalterin und Initiatorin des Mini-Festparks Côte d'Ivoire, ein panafrikanisches Filmfestival in Wien. Liebe Ren, vielen herzlichen Dank, dass du da bist. Danke. Wir werden diese Diskussion auch auf Video aufzeichnen und auf Audio aufzeichnen. Das heißt, Sie können sie im Nachhinein online noch einmal nachsehen. Die Kamera ist nach vorne gerichtet, sie werden nicht gefilmt. Wir würden Sie bitten, ins Mikrofon zu sprechen. Wenn Sie Fragen haben, dann ist Ihre Stimme in der Aufzeichnung zu hören und wir können Sie auch dann genau bei der Aufzeichnung dabei haben. Genau, weil Aufzeichnungen dabei haben. Ich möchte vielleicht zu Beginn gleich einmal ein paar Fragen stellen und dann Sie bitten, wenn Sie Fragen haben, was Sie interessiert, einfach auch einzubringen. Ja, Irene, wir haben jetzt im Film viel von der Revolution, also wir haben viele Bilder gesehen, die tatsächlich aus Burkina Faso stammen. Also wir haben auch schon gesagt, Realität, Fiktion ist ein bisschen ineinander gelaufen, aber es waren viele Bilder dabei, die tatsächlich zu dieser Zeit aufgenommen worden sind. Wir haben gehört von Blaise Comparé, von den Strippenziehern, von der Elite, von dem großen System. Krippen zieren, von der Elite, von dem großen System. Kannst du uns ein bisschen erklären, was damals denn zu der Unzufriedenheit der Menschen geführt hat? Was waren so die Hintergründe, warum die Menschen auf die Straßen gegangen sind und vielleicht auch, wie denn diese Kraft entstanden ist? Wir haben gesehen, es ist ein, oder auch gelesen worden ist, es war ein großteils gewaltloser Aufstand. Ich fand auch sehr spannend, diese eine Szene, wo die zwei RevolutionärInnen im Film befragt wurden und sie dann gesagt haben, wenn der Präsident zurücktritt, dann räumen wir nachher alles wieder auf. Also da sieht man diese positive Kraft, die da auch dahinter steckt. Kannst du uns dazu ein bisschen noch genauer erzählen, 2014, das war für uns alle Burkinabe ein Wendepunkt. Stellt ihr vor, ein Kind kommt zur Welt und dann wird es 27 Jahre alt und hat den ganzen gleichen Person als Präsident erlebt. Zusätzlich dazu, dass die Umstände im Land sich nicht verbessert haben, dass Arbeitslosigkeit in der jünglichen Bevölkerung gestiegen war, dass die Familie der Präsident die Minen, die Goldminen, für sich selber geeignet haben, dass es eine scheinbare Demokratie im Land war, aber hintergründig war Terror, Die Garde von Blaise Compaury hat alle erdenkliche kriminelle Machenschaften geübt, um den Menschen Tod mit Mund zu haben. Menschen, politische, wichtige Menschen sind einfach verschwunden in Unfälle, die man nicht erklären kann. Und so hat Blaise Compaure es geschafft, dass die Bevölkerung sich wie ein Lamm fühlt und sich nicht zu Wort kommen können. Und noch dazu Thomas Sankara, der Ikone des Pan-Afrikanismus, Neokolonialismus und Anti-Imperialismus getötet wurde von Blaise Compaoré. Das ist jetzt bewiesen, weil er wurde verurteilt, lebenslänglich verurteilt. Er sitzt in Cote d'Ivoire, wo er die Schabröcher von Cote d'Ivoire angenommen hat, um nicht in Burkina Faso seine Strafe zu leisten. Und die Notlüge, die wir gesehen haben im Film, dass Thomas Sankara ihn töten wollte, ist wirklich eine Lüge. Heute wissen wir, leider ist diese Lüge auch durch die ganze Welt gegangen und weil er wollte Thomas Sankara seine Erbe irgendwie boykottieren. Und also in diesen 27 Jahren, die Menschen waren unzufrieden. Sie haben gesehen, dass die Dinge nicht funktionieren oder sich nicht entwickeln, wie sie das haben hätten. Und es gab diese Situation, wo alles genug war. Also 2014 war ein Moment, wo die Bevölkerung gesagt hat, uns ist es genug. Weil Blaise wollte noch länger bleiben, die Verfassung ändern und hat die Parlamentarier im Parlament erschließen lassen, in einer Konklave wie in Rom, und damit sie unter Druck für ihn die Verfassung ändern. Und das war für das Volk nicht mehr tragbar. tragbar. Hast du das Gefühl, dass sich im Bewusstsein der Menschen mit diesem Erfolg beim Aufstand, mit dem Rücktritt von Blaise Comperé, hast du das Gefühl, dass sich im Bewusstsein der Menschen etwas geändert hat, wenn wir uns auch ein bisschen anschauen, wie es politisch weiterging? Wir haben auch ein bisschen gehörtauen, wie es politisch weiterging. Wir haben auch ein bisschen gehört im Nachspann, die politische Situation ist nach wie vor angespannt. Terror ist ein Thema. Es gibt viele Flüchtlinge oder Fluchtbewegungen vom Norden. Diese Dinge können wir ein bisschen lesen in den Nachrichten bei uns. Also diese Dinge können wir ein bisschen lesen in den Nachrichten bei uns. Andererseits oder gleichzeitig gibt es auch eine Bewegung, wo Menschen sich lösen wollen von Abhängigkeiten, von alten Abhängigkeiten, vom Westen, von auch diesen Dingen, die ein bisschen angesprochen wurden. Kolonialismus, Neokolonialismus ist natürlich ein Stichwort. Hast du das Gefühl, dass sich bei den Menschen etwas geändert hat oder dass da etwas im Entstehen ist? Also was ihr wissen müsst, ist, dass die Burkinabe immer ein Volk der Revolution. Seit der unabhängigen Bewegung. Das ist ein Volk, das auf die Straße geht und Nein sagt. Also das heißt, es ist nicht nur 2014 entstanden, diese Bewegung. Das heißt, es ist eine lange historische Geschichte im Volk Burkina. Die Bevölkerung hat immer wieder Geschichten geschrieben, wo es Krisen gab. Natürlich, dass dieses Aufwachen nach diesen 27 Jahren auch ein Wendepunkt ist und hat auch versteckt, das Bewusstsein erweckt. Und man muss sagen, dass die jungen Leute, die Thomas Akara zum Beispiel nicht gekannt haben, die waren meistens am Abend auf der Straße. Also dieses Bewusstsein ist stärker in dieser Bevölkerung gewachsen, ist immer noch bis heute da, weil mit Ibrahim Traore, der jetzt an der Macht ist, seit 2022, hat er, was Thomas Sankara nicht vervollendet hat, weitergeführt. was Thomas Sankara nicht vervollendet hat, weitergeführt. Und es ist ein bisschen kompliziert, die Geschichte afrikanischer Länder und Beziehungen mit Europa und die Geschichte von Neokolonialismus und Imperialismus, Interesse, geopolitische Interessen, das ist keine le zum Imperialismus und zur Bekämp Gewalt von Terrorismus in Burkina Faso, in der Sahelzone, ist ein geopolitischer bedingter und finanzierter Terrorismus. Das heißt, am Anfang hat man uns glauben lassen, das ist ein Krieg zwischen Gemeinschaften oder zwischen Muslimen und Christen oder was auch immer. Aber nach zehn Jahren hat man festgestellt, dass dahinter stecken geopolitische Interessen, westliche Interessen, muss man das so genau sagen. Dazu die Destabilisierung der Sahelzone, weil es ist eine der wichtigen Zonen, geopolitische Zonen für die westlichen Länder. Die Destabilisierung dieser Zone ist so wichtig, dass geheime Mächte, westliche und arabische Mächte Terroristen finanzieren. Mit Waffen, mit Geld und mit Geheiminformationen, damit sie diese Zone destabilisieren. Und dadurch kann man dann eine offene Tür haben für die Rohstoffausbeutung. Und was nicht berichtet wird, das ist diese Geschichte. Versprechungen von europäischen Seiten, die Region zu stabilisieren und Terrorismus zu bekämpfen. Aber wir haben festgestellt, nach zehn Jahren, dass nichts passiert, dass mit der ganzen Waffe, der technologischen Waffe, der europäischen Technologie, europäische Technologie, nichts hat sich geändert. Was ist passiert? In Wahrheit die Informationen wurden zu den Terroristen weitergeleitet und die Waffen gegen die Armee, die eigene Armee. Und das ist skurril, weil in der diplomatischen Besprechungen wird gesagt, wir sind da in dieser Hellzone, wir wollen euch helfen, Terrorismus zu bekämpfen. Aber was man nicht sagt, man sagt nicht, wir finanzieren in der Nacht, wo ihr nicht wisst, diesen Terrorismus. Und das muss gehört werden. In der Berichterstattung in Europa wird nichts darüber gesprochen. Also diese Machenschaften, das ist Neokolonialismus, das ist Imperialismus. werden Millionen von Leuten in Gefahr gebracht. Und in der Medienberichterstattung sind diese Länder schuld, obwohl sie nicht schuld sind. Sie müssen um Überleben kämpfen, um ihre Länder zu schützen. Das ist die wahre Geschichte. Ein sehr komplexes, vielschichtiges Thema, wie du sagst. Das ist die wahre Geschichte. sehr wenig mit da auch herauszufiltern wo welche interessen stecken ist natürlich eine herausforderung nicht einfach und deshalb ist jeder der hier ist einer multiplikator also ich erzähle das aber ich ermutige jede der da ist oder die da, selber sich eine Meinung zu machen und zu recherchieren und die Wahrheit ins Licht zu bringen, weil die Lüge hat lange Beine. Wahrheit und Fiktion, das bringt uns vielleicht auch wieder zum Film zurück. Wenn wir uns auch mal die Geschichte anschauen, ein Grazer Theaterensemble reist nach Burkina Faso mit der Idee, kulturelle Brücken zu bauen. Die KünstlerInnen kommen mit der Idee, etwas Positives zu bewirken, den Menschen etwas mitzubringen. wo einer der Künstler sagt, es ist gut, dass die Menschen sehen, was in Europa schiefgegangen ist, damit sie nicht dieselben Fehler begehen. Wie kann man denn das sehen? Welche Ideen stecken denn da vielleicht dahinter? Wie hast du diesen Film vielleicht auch gesehen? Danke für die Frage. Also ich habe den Film, es war für mich sehr emotional, starke Bilder und gut gedreht. Ich bin ein Fan vom Kino und ich muss sagen, dass eine Sache wollte ich korrigieren, weil die Regisseurin hat gesagt, dass mit ihrem Guadalupe, sondern auch in anderen Städten ist es passiert. Fiktion und Realität kommen von Fiktion und Fiktion, auch von der Realität. Das ist Leben, das ist Kunst. Dass das so gezeigt wurde im Film, so prägnant, ist eine gute Sache, weil es gibt auch Botschaften, die durch diese Filme auch öffentlich gemacht werden. Und ja, ich denke, dass das sehr wichtig ist. Ja, diese Figur der Julia Gräfner ist ja auch eine sehr spannende Figur, wie ich finde, die ja dann auch tatsächlich eben einer regelrechten Wahnvorstellung, muss man so sagen, unterliegt. Also in dieser Geschichte. Sie habe die Revolution angestoßen und das ist ja auch vor dem Hintergrund wieder ganz spannend, welche Bilder wir eigentlich von der Welt haben, welche Bilder stecken da dahinter, wie Menschen in Europa auf Afrika sehen, auf Europa sehen, auf die Menschen in Afrika, auf die Menschen in Europa und welches vielleicht auch uneingestandene Selbstverständnis da dahinter steckt. Ja, aber man muss sagen, dass es liegt daran, dass es zu wenig Wissen gibt und auch, ich nehme an, dass die Schauspieler hatten mit gutem Willen das Projekt gebaut und auch durchführen wollen. Sie hätten sich informieren sollen über Burkina Faso und hätten gewusst, dass dort eine Revolution passiert ist und seit Jahren, Es ist passiert seit Jahren, seit Jahrzehnten, dass die französische Revolution eigentlich uns nicht inspiriert, weil die Burkina-Barr-Revolution hat der Welt auch viel gezeigt, die Welt, die die Augen aufmacht und sehen will, natürlich. Natürlich kann man sich nicht von der eigenen Kultur, von der Mentalität sich fernhalten. Aber es ist wünschenwert, dass die Beziehungen West-Süd von Paternalismus, von Vorurteilen weggehen. Weil man geht immer davon aus, dass diese afrikanischen Länder zu wenig Geschichte haben oder politisch nicht gut da sind, dass man dann Lektionen vom Westen bekommen sollte. Aber wenn man weiß, wie die afrikanischen Länder, ich sage das global, sich seit Jahrzehnten in der Weltgeschichte tun, dann weiß man, dass sie sehr wenig vom Westen zu lernen haben. Umgekehrt sollen die Westen auch von uns was lernen. Und das ist, was ich sage, wenn wir in einer globalen Welt leben, es soll keine Einbahngeschichte sein. Es soll zwei Interaktionen geben. Also ich habe das erste Mal den Film geschaut und habe mir gedacht, okay, ja so, sie sind guten Willen, aber das reproduziert wieder diese, ja diese Muster bei uns. Wir wollen nicht, dass wir bringen das in ein Land. Es ist wie gesagt mit, mit gutem Willen. Sie wollten nichts falsch machen. Aber es kommt immer so falsch an. Deshalb bin ich sehr froh, dass es einen Prozess im Film gab, auch eine Änderung. Das heißt, es wird gelernt. Und sie haben auch gelernt, mit einheimischen Revolutionären die Puppen zu machen gelernt. Und sie haben auch gelernt, mit einem einheimischen Revolutionär die Puppen zu machen. Und das hat gepasst. Und das ist sehr wichtig. Das heißt, wir müssen immer davon ausgehen, dass wir alle voneinander lernen können und keine Lektion erteilen. Und gleichzeitig natürlich immer die Reflexion wichtig, weil in der Geschichte es ja weitergeht und trotzdem Julia Gräfner nach wie vor davon überzeugt ist, sie hat die Revolution angestoßen. Das heißt, dieser Reflexionsprozess wäre natürlich nach wie vor wichtig. Ich wäre eigentlich sehr froh, wenn ich Sie persönlich treffen könnte. Ja, es ist ein Film, sie ist Schauspielerin, das heißt, es ist auch Teil der Rolle, natürlich. Was ist denn deine Idee oder hast du vielleicht Tipps, Ideen, Vorstellungen, wie wir diese Begegnung schaffen können, dieses gegenseitige Lernen, auch im Alltag, diese Offenheit aufeinander zuzugehen? Was kann man denn da tun? aufeinander zuzugehen. Was kann man denn da tun? Also für mich wichtig ist Respekt. Wir müssen alle Respekt groß schreiben in unserer Begegnung mit allen Menschen. Nicht immer davon gehen, dass wir am besten sind, dass wir besser kennen und dann den anderen nicht. Weil ich glaube, der große Fehler beruht auf dies. Wenn wir einem Menschen begegnen mit Respekt, kann man diesen Fehler vermeiden. Es ist ein bisschen schwierig hier, weil es bedarf eines Bewusstseinsentwicklungs. Viele tragen Vorurteile mit sich selber. Das ist menschlich. Jeder hat Vorurteile. Aber wir alle müssen unsere Vorurteile bearbeiten, wenn wir jemandem begegnen. und die Person zuhören, die Person annehmen als Mensch zu essen, weil das wird am meisten nicht so getan in vielen Ländern und auch hier in Österreich. Viele Menschen sind in eine Kategorie geschoben, Ausländerinnen, wo man sie nicht als Menschen begegnet. Und das ist schon mal falsch. Ich denke mal, dass die Änderung, wir brauchen einen Paradigmenwechsel in unseren Beziehungen. Wechsel in unsere Beziehungen. Und das machen wir zum Beispiel bei Zusammen Österreich als Integration Botschafterinnen. Wir gehen in die Schulen und wir erzählen unsere Geschichte. Die Herausforderungen, die wir hatten, wenn wir in Österreich gekommen sind. Die Diskriminierungen, die wir erlebt haben, aber wie wir trotzdem unseren Weg gemacht haben und heute als Rollmodel für die jüngere Generation zeichnen. Und wir helfen helfen, den Schülerinnen Vorurteile abzubauen und auch Zivilcourage zu lernen. Weil meistens ist es so, dass man Dinge passiert, man hat nicht diesen Courage zu intervenieren, obwohl man weiß, dass es falsch ist. zu intervenieren, obwohl man weiß, dass es falsch ist. Und das sollte man, jeder sollte das für sich selber integrieren und auch mitnehmen in das tägliche Leben. Also wenn man Ungerechtigkeit sieht oder Diskriminierung oder irgendwelche etwas, das nicht passt, sieht, man soll nicht die Augen zumachen, sondern agieren. Und das fängt an bei Kleinigkeiten im Bus, im Öffentlichkeitsverkehr. Wenn jemandem nicht das Wort erteilt wird oder wenn man der Person nicht zuhören will, weil man denkt, ich komme aus Syrien oder Afghanistan, kann ich wissen mehr als ich, die Europäer bin, das ist falsch. Ich denke, das ist ein guter Moment, auch das Wort an Sie zu geben. Gibt es im Publikum Fragen? Gibt es etwas, was Sie mitteilen wollen, etwas, was Sie interessiert hat am Film, wo Sie die Chance nutzen wollen, Ihre In jetzt noch einmal genauer zu fragen? Das Mikrofon wird gerade herumgereicht, aber ich habe sie im Blick. Grüß Gott, mein Name ist Marit Toba. Ich habe zuwöchig die Werbung gesehen in der Zeitung und komme von Linz nach Welsen. Ich war begeistert von diesem Film. Ein großartiger Film, der so viele Facetten zeigt. Und die Dame, ich habe leider den Namen nicht mir gemerkt, hätte ich gerne gefragt, wer steckt jetzt wirklich hinter den Dschihadisten in Burkina Faso? Ich komme dabei auf keinen grünen Zeug. Das letzte Gespräch, das ich darüber geführt habe, das war mit einem Priester aus Burkina, der hat mir gesagt, dass anscheinend die Russen versuchen, den Dschihadismus zurückzudrängen. Und quasi, die Leute sind sehr russenfreundlich. Wenn man jetzt sieht, dass Trauer sich mit Putin abgibt, da verstehe ich die Welt nicht mehr. Meine Frage, wer steckt Ihrer Meinung nach wirklich hinter diesen schon jahrelangen andauernden Überfällen? Und eine Frage zum Schluss, nachdem ich hier eine Kappe bewundere, was hat Sie zu bedeuten? Danke. Danke für die Frage. Und danke auch für meine Kappe. Ich fange damit an. Die Kappe und was ich jetzt trage, ist auf Baumwolle. Auf Burkina Faso. Und das hat Thomas Ankara seit 1983 die Burkinabe näher gebracht und auch sensibilisiert, die eigene Produktion zu konsumieren. Das heißt nicht zu viel importieren, sondern die interne Wirtschaft zu stärken, indem man die Baumwolle, die dort gewährleistet zu lassen etc. Deshalb ist es für uns Burkiner sehr wichtig, solche zu tragen. Zum ersten Teil der Frage, wo ist der Jihadismus, wer ist dahinter? Das ist eine sehr komplizierte Frage und die Antwort wird niemanden ihnen geben, weil es verstecken sich große Lobby, es verstecken sich große Interesse, große geopolitches Interesse. Die Frage nach dem Jihadismus muss geführt werden zur Frage der Finanzierung des Terrorismus. Also Jihadismus ist jetzt ein Wort, das ich nicht benutzen werde, weil es kein Jihadismus ist. Es ist Terrorismus, es ist kriminelle Machtenschaften, aber unter dem Deckmantel der Religion. Warum ich das sage? Burkina Faso ist dieses Land, das jahrhundertelang in Frieden gelebt hat. gelebt hat, seine Bevölkerung mit 63 Ethnien und wir haben verschiedene Religionen, die friedvoll miteinander gelebt haben. Bis 2015 kamen von Norden von Mali diese Kriminellen. Und am Anfang hat man gedacht, das ist Jihadismus, das ist ein religiöser Krieg. Wo wir festgestellt haben, dass es kein religiöser Krieg ist, ist, dass diese Terroristen Und wenn man sagt, ich bin Muslim und töte Muslime, das kann nicht ein Dschihadismus sein. Deshalb hat man gewusst, dass es einfach kriminelle Gruppierungen, die finanziert wurden. Sie wurden finanziert von Jemen, von Katar, Saudi-Arabien und auch von europäischen Ländern. Das Problem mit dieser Finanzierung ist, außer man ein Spion ist in dieser Finanzierung oder Lobby. Das Problem ist, man weiß heute, dass die Dschihadisten so viel Geld bekommen, weil unsere Währung wird in Frankreich ausgedrückt. Ich weiß nicht, ob ihr das wisst. Und das ist einer der Beweise, dass das Geld nicht von innen kommt, von Burkina Faso, um die Waffen zu kaufen, sondern vom Ausland. Wie kann man diesen Dschihadismus verstehen? Die Sahelzone ist eine sehr reiche Zone. In Niger zum Beispiel gibt es Uranium und Uran. In Burkina Faso Gold, nicht nur das, aber ich sage das nur so pauschal, und andere viele Mineralstoffe, die für Europa und die westlichen Länder in Generell sehr, sehr wichtig sind für die Energiewende. Der Zugang zu diesen Mineralstoffen muss gewährleistet werden. Aber das wird nicht durch Verhandlungen gemacht, wo wir zum Beispiel am Tisch sitzen und sagen, ich habe das, ich gebe das und ich nehme das. Und das ist alles klar. Es wird nicht so verhandelt, sondern es wird auch gut verhandelt, indem man Gruppierungen finanziert, die die Region destabilisieren und dann man schickt Armee unter den Deckmachl von Terrorbekämpfung, um die Firmen, die dort sind, die die Rohstoffe ausbeuten, zu sichern und die Zugänge frei zu machen. Weil wenn zwei Leute sich streiten, ist es ganz einfach, reinzukommen im Haus und etwas zu nehmen und dann wegzulaufen. Das ist, was passiert. Das ist die Geschichte, die nie in Europa erzählt wird. Wo der Wohlstand Europas liegt, wird nicht der Bevölkerung in Europa erklärt, woher das kommt. Zum Beispiel hat Frankreich mehr als 50 Prozent seiner Energie berührt sich auf den Uran von Nigeria. Und es ist wichtig für Frankreich, diese Ressourcen zu sichern. Was ist passiert seit 2022? Seit Burkina Faso mit Ibrahim Traore und Mali und Nigeria den Zugang zu Rohstoff gesperrt haben. Es ist in Frankreich sehr viel Unruhe. Und viele Versuche wurden ausgeübt, finanziert, um Traoré zum Beispiel zu ermorden. Und die drei Länder, die sich in einer Konfederation zusammengetan haben, IAS heißt das, Konfederation der Allianz des Etats du Sahel, heißt das auf Französisch. Diese drei Präsidenten wollen sie dann destabilisieren, weil sie gesagt haben, jetzt ist die Zeit, wo wir unsere Rohstoffe für unsere Bevölkerung sichern wollen. Wer auch immer zu uns kommen will, kann verhandeln. Das heißt nicht, dass man die Türe zugemacht hat, aber es muss verhandelt werden und gerecht zu sein. Jeder hat eine Win-Win-Situation. Wer das nicht machen will, kann auch nicht mehr durch die Türe uns ausbeuten. Und das kommt nicht gut an in vielen westlichen Ländern. in vielen westlichen Ländern. Zum Beispiel haben vor Kurzem die russischen Geheimdienste festgestellt, dass der französische Präsident Macron die Kuh finanziert hat, damit der Präsident Ibrahim Taure ermordet wird, weil er es nicht akzeptiert, dass Ibrahim Taure und seine Kollegen von Mali und Niger die militärbasische und amerikanische Militärbasis gesperrt haben. Und das ist Neokolonialismus. Das ist Neokolonialismus. Wenn wir sagen, okay, jetzt wollen wir, ihr seid Jahrzehnte da, wir sehen nichts Gutes, wir wollen nichts mehr weitermachen, wir wollen souverän sein, wir wollen bestimmen für uns, weil wir nicht für euch und für eure Bevölkerung keine Einmischung in eure interne Politik machen. Wir wollen auch nicht, dass sowas passiert in unserer Politik. Dann gibt es Ärger. Und das ist das Problem. Also kommen wir zur russischen Partnerschaft mit Russland. Russland ist Partner von Burkina Faso seit 80er Jahren. Das ist nicht neu. Und noch dazu, Russland hat Interesse wie europäische Länder, die westlichen Länder global in Afrika. Was ändert das? Traoré, wenn er gekommen ist, hat gesagt, geben Sie mir drei Jahre und ich werde das Land von Terroristen befreien. Aber ihr müsst mich dabei unterstützen. Ihr seid demokratische Länder, kein Problem. Ich will auch Demokratie. Aber kein Mensch kann wählen gehen in einem Land, wo Bomben und Minen explodieren. Also geben Sie mir drei Jahre und die Mittel dafür. Ich mache diese Geschichte mit Terroristen fertig und ich gehe weg. Was ist dann passiert? In dem Moment, wo er es geschafft hat, die Bevölkerung zuzumobilisieren. Es passiert jetzt gerade in Burkina Faso eine Weltgeschichte. Jeder Mensch, der kann, gibt sein Geld, ein bisschen von seinem Geld oder was auch immer, welche Unterstützung er hat, damit das Land sich auf eigene Mittel bauen kann. So ist auch entstanden, dass in den ersten Jahren, nachdem Traoré gesagt hat, wir müssen unser Land selber verteidigen, wir brauchen die Waffen dafür. Die Bevölkerung hat Geld gegeben. Also jeder hat was gegeben, was er konnte. Also jeder hat was gegeben, was er konnte. Die Arbeiter, Angestellten haben da einen Prozentsatz von ihrem Lohn gegeben. Und mit diesem Geld hat Traore gesagt, okay, jetzt habe ich das Geld, ichaufen keine Waffen zur Burkina Faso. Und die Lizenzen wurden international blockiert. Das heißt, die Terroristen haben das Recht, Waffen zu bekommen und die Bevölkerung zu ermorden, aber die Armee darf keine Waffen haben. ermorden, aber die Armee darf keine Waffen haben. Weil, wie man kennt, Burkina Faso, nach diesen 27 Jahren, die Armee war mit einer sehr schlechten Ausrüstung und konnte sich nicht gegen die Terroristen verteidigen. Nachdem Frankreich und nicht nur Frankreich, viele europäische Länder haben die Lizenzen blockiert, was blieb übrig? Traoré musste sich wenden an andere Partner und so ist entstanden, dass Russland die Waffen und die militärische Ausbildung ermöglicht hat. China ist auch eingesprungen, die Türkei auch. Und heute haben wir eine neue Armee mit modernen Waffen. Und nicht nur das, die jungen Menschen haben sich freiwillig gestellt, um das Land zu verteidigen. freiwillig gestellt, um das Land zu verteidigen. Sie wissen, dass sie sterben werden, aber jeden Tag kommen Zeugnisse, wie sie ihr Leben geben wollen, um dieses Land zu verteidigen. Am Anfang wurde in der Berichterstattung in Europa gesagt, das sind Milizen. Das sind keine Milizen. Das sind Freiwillige, die sind ausgebildet und mit der Armee Hand in Hand gegen den Terrorismus agieren. Und heutzutage wurde 70 Prozent des Landes zurückgewonnen. Jetzt laufen die Terroristen weg. Vor zwei Jahren waren sie die Invasoren, die immer wieder die Gebiete erhoben haben. Heute laufen sie weg von der Armee und von den Freiwilligen. So muss man die Kooperation mit Russland verstehen. Aber das kommt nicht, wie gesagt, in den Berichterstattung, sondern es wird immer nur ein Vorwurf gemacht, ja, ihr seid mit Russland in Partnerschaft und das ist nicht gut. Man muss auch dazu sagen, was die Europäer oder die westlichen Länder nicht verstehen ist, dass wenn ihr Russland nicht mögen, wir müssen auch nicht, wie sagt man das, wir müssen keine Einverständnis holen von jedem westlichen Land, um unsere Partner zu suchen. Warum? Ein sehr komplexes Thema, wie man in einer langen, komplexen Antwort sieht. Wie auch vorher schon gesagt, sicher sehr schwierig, da herauszufinden, welche Interessen wo wieder hinterstehen, was da wo zusammenkommt. Es gab noch eine weitere Frage. Ja, bezüglich China wollte ich setzen. Setz wieder das Mikrofon. Achso. Ja, bezüglich China. China hatte jetzt den Markt geöffnet, also keine Töre gegenüber Afrika. Und ich nehme an, nicht nur Waffenlieferungen kommen aus China, sondern China ist auch interessiert, Grund und Boden dort zu besitzen. Wissen Sie da etwas? Ja, danke für die Frage. Ja, danke für die Frage. Es ist sehr wichtig zu erklären, dass unsere Länder in einem neuen Paradigmen sind. Das heißt, wir wissen, dass China, Russland, USA und alle Länder, wie sie heißen, Interesse haben in Afrika, in jeweiligen afrikanischen Ländern. Früher wurde nicht verhandelt. Früher wurde so gemacht, weil durch diese sozusagen Demokratie, die Fake-Demokratie sind für mich und für viele andere, weil die Bevölkerung wählt einen Kopf und nicht ein politisches Programm. Und diese demokratischen, unter Einführungszeichen, gewählten Präsidenten waren und sind meistens Freunde von westlichen Interessen und sie stecken auch das Geld in ihre eigenen Taschen. Und jetzt viele, zumindest die drei Länder, Burkina, Mali und Niger, haben gesagt, wir haben kein Vertrauen mehr. Wir sind jetzt wach und wir wollen etwas anderes. Wenn Kinder zu uns kommen und etwas brauchen, dann wollen wir auch etwas von Kindern. Wenn Russland zu uns kommt und etwas braucht, dann wollen wir auch etwas von Russland. Und was jetzt anders ist, ist, dass es auf Augenhöhe verhandelt wird und es ist deutlich gesagt, wenn China oder Russland anfängt, sich so neokolonialistisch wie die westlichen Länder zu agieren, werden sie rausgeworfen. Ich möchte gleich auf Augenhöhe das Stichwort ergreifen. Wir haben uns zuerst auch noch unterhalten über Barker Barker, über den Verein, den du gegründet hast. Und da ist für mich dieses auf AugenAugen-Höhe ganz relevant. Ich möchte uns gerne auch noch die Gelegenheit nutzen, dass du uns darüber vielleicht auch noch etwas berichtest. Zuerst Auf-Augen-Höhe ist das, wie gesagt, dieses Prinzip von Respekt, was ich ja schon am Anfang erwähnt habe. Und unsere Beziehungen, staatliche oder individuelle Beziehungen, sollten darauf basieren. Weil diese sogenannte White Supremacy, das muss beendet werden. Weil das ist der Grund, warum Paternalismus entsteht. Das ist der Grund, warum westliche Länder oder westliche Regierungen, Menschen oder Zivilgesellschaften in westlichen Ländern glauben, dass sie etwas zu lernen, wie heißt das, zu unterrichten haben in Afrika. Wo sie zum Teil nicht wissen, um welchen Boden sie sich begegnen. Und wenn es zum, der Film hat, es war für mich sehr lustig, wo es darum ging, jetzt Revolution zu machen, haben sie Angst gehabt, die meisten von den Schauspielern. Aber sie wollten ursprünglich über die Revolution, die französische Revolution nach Burkina bringen und unterrichten. Auf Augenhöhe sollte dieses Prinzip immer wieder in der Entwicklungszusammenarbeit, in unseren wirtschaftlichen Beziehungen präsent sein. Jetzt kommen wir zu Barka Barka. Barka Barka ist ein Verein, den ich vor Ort zu unterstützen, aber auch nicht nur zu unterstützen, sondern auch zu empowern. BakaBaka haben wir konzipiert als bicephalic Verein, das heißt eine Filiale in Österreich und eine in Burkina Faso. Mit dem Ziel, dass wir zusammenarbeiten, weil sie vor Ort am besten wissen, was sie brauchen. Wir wollen nicht sagen, okay, wir haben eine Idee für ein Projekt und wir kommen und implementieren. Das passiert am meisten bei der Entwicklungszusammenarbeit. Das sind die Muster, die nicht funktionieren, wenn man von irgendwo anders kommt und dann irgendwelche Projekte bringt, ohne die Beteiligung oder zu fragen, was überhaupt benötigt wird. wird. Wir haben da so gemacht, dass wir die Projekte hier, die Ideen sammeln, die Bedürfnisse von dort, sie sagen uns, die Komitees, die in Baka Baka, in Burkina Faso sind, Frauen, Männer und Jugendliche, was sie als Priorität haben und dann wir machen hier eine Benefizkonzerte oder wir veranstalten viele Workshops und so und das Geld, dann bekommen wir das und dann schicken wir das in Burkina Faso. Sie implementieren dann die Projekte und wir kommen und dann schauen, ob alles gepasst hat. Aber im Prozess sind wir alle zusammen. Das heißt, es ist keine, ja, ich bin in Europa, ich weiß mehr als du. Nein, das wird nicht so. Es ist so, ich bin in Europa, ich sehe viele, die ihr nicht seht, und ich kann euch Vorschläge machen, aber ihr entscheidet, was ihr wollt. So haben wir eine Karite-Presse, Shebuta-Presse zum Beispiel, für Frauen finanziert. Frauen finanziert und sie haben das übernommen. Sie machen daraus mehr als Karite, Sheabutterpresse. Ich weiß nicht, ob ihr alle Sheabutter kennt. Genau. Und das ist unser weißes Gold. Die Frauen machen das ursprünglich mit den Händen. Das ist eine sehr harte Arbeit, die Nüsse zur Butter zu bringen. Unser Verein hat eine Presse finanziert. Und von dieser Presse können die Frauen dann die Butter produzieren und dann Seife auch darauf machen. Mit dem Geld können sie ihre Familie dann unterstützen. Und die Frauen haben noch darüber hinaus gedacht, dass sie diese Presse als Mühle für Getreide nutzen können. Und ich war total, das ist das Schönste. Ich war total begeistert, weil mir kam nie die Idee, von einer Shea-Butter-Tresse eine Triedermühle zu machen. Und sie sind alle so begeistert und so glücklich, weil die Frauen müssen kilometerweise gehen, um ihr Mais oder was auch immer zu mahlen. Die Presse ist da. Wenn sie keine Butter mahlen, dann machen sie den Wechsel und mahlen Getreide. Und jede Familie kann dann das machen. Die Frauen sind glücklich, weil sie die Arbeit nicht mehr so schwierig haben müssen. Das ist ein Aspekt von unserem Projekt. Wir haben auch jährliche Weihnachtsfeier für die Kinder im Dorf. Wir haben angefangen mit 100 Kindern. Und dann nach zwei Jahren haben wir 700 Kinder, die von den Nachbardörfern gekommen sind, weil wir wollten die Kinder im Mittelpunkt stehen lassen. Dass sie wissen, dass es Leute gibt, die da sind für sie, die für sie kämpfen. Mit unseren kleinen Mitteln haben wir es geschafft, wir es geschafft, die Kinder mit Kids, zum Beispiel mit Moskitonetz, Seife, alle Dinge, die ihr hier oder wir hier als elementäre Dinge betrachten, sind Gold wert. Zahnbürste, Zahnpasta zum Beispiel. Zahnbürste, Zahnpasta zum Beispiel. Und man freut sich, wenn man die Freude in den Augen der Kinder sieht, die solche Dinge bekommen. Und sie kommen mehr und mehr jedes Jahr. Sie können essen, sie feiern mit uns. Und wir unterstützen auch die Dorfschule. Wir haben Schulbänke dort in Burkina Faso fabrizieren lassen, weil uns wichtig ist, alles, die Wirtschaft dort auch zu kann auch mit Container importieren, aber das hilft unserer Wirtschaft nicht. Und die jungen Menschen, die Tischler sind, wollen wir auch damit empowern. Also die Schule ist dann mit Schulbänken erstattet worden. mit Schulbänken erstattet worden. Und wir haben auch Solarlampen, weil wenn es dunkel wird, die Schülerinnen können nicht lernen. Das sind nur ein paar Aspekte von unserer Pfarrei. Und wie du mich gefragt hast, wir sind in diesen Prozess gekommen, dass dieser Bicephalismus, den wir am Anfang implementiert haben, ist für mich ein Erfolg, weil wir konnten die Leute dort empowern. Sie wissen jetzt, wie die Arbeit funktioniert und sie haben das übernommen. Das heißt, hier in Österreich habe ich nicht viel zu tun. Das heißt, wir haben da das Ziel erreicht, nicht den Fisch zu den. Das heißt, wir haben da das Ziel erreicht, nicht den Fisch zu den Leuten zu bringen, sondern sie lernen zu fischen. Gibt es Fragen aus dem Publikum? Wie funktioniert denn die Kommunikation zwischen Österreich und Burkina Faso? Wer übernimmt denn das und wie wird denn das organisiert? Ich denke mir, das ist auch, so wie du von der Weihnachtsfeier gesprochen hast, ein sehr hoher logistischer Aufwand. Wie kommst du denn auf das, was wirklich gebraucht wird? Wie kann man sich das vorstellen? Ja, die Kommunikation läuft sehr gut. WhatsApp, Videoanrufe und ich fliege auch oft unten, also in Burkina, und meine Familie ist auch sehr, sehr beteiligt. Das heißt, wenn alles passiert im Dorf, sie leben in der Hauptstadt, und wenn wir zum Beispiel diese Feier organisieren, dann sind die Leute mobilisiert und logistisch bringen sie alles, was sie brauchen. Die Frauen kochen, Mengen, Mengen an Essen und ich bin am Telefon hier, hänge und schaue, was wird noch gebraucht, was wir vergessen und so. Und ja, so kommunizieren wir. Anders geht hier nicht. Dankeschön. Letzte Chance, noch eine Frage zu stellen. Gibt es in Wien ein Geschäft mit Wagen aus Burkina Faso? Im Geschäft nein, aber wenn ihr wollt oder wenn sie wollen, in der Botschaft kann man solche Waren bekommen. Und dort sind auch die Adressen von den Burkinabee-Frauen, Männern, die Dinge aus Burkina Faso verkaufen. Shea-Butter zum Beispiel, Gewand und Schmuck etc. Einfach an der Botschaft melden und sie werden das organisieren. Sonst gibt es kein Geschäft. Vielleicht gibt es, aber ich weiß nicht. Aber ich glaube nicht. Die Botschaft ist noch in der britischen Botschaft, oder? Ja. Ja, dann sage ich vielen herzlichen Dank an Sie fürs Kommen, fürs Zuhören, fürs Mitdiskutieren. Lieben herzlichen Dank, Irene, für dich fürs Kommen. Du hast sehr schwierige Fragen auch heute gekommen, komplexe Themen angesprochen. Danke, dass du deine Erfahrung mit uns geteilt hast und ich wünsche Ihnen allen noch einen wunderschönen guten Abend. Danke sehr. Dankeschön. allen noch einen wunderschönen guten Abend. Danke sehr.