Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass das Spannungsfeld von wirtschaftlichen und demokratischen Interessen innerhalb der Medien nach wie vor das entscheidende Thema ist. Und diese Sache wird vertragt, weil eben in den Medien zwei Freiheiten zugleich da sind. Die Freiheit der Rede, die Informationsfreiheit, aktiv und passiv zu verstehen, also die Freiheit, sich zu informieren und die Freiheit, andere zu informieren. also die Freiheit, sich zu informieren und die Freiheit, andere zu informieren. Und da Medien Unternehmen sind, gilt ihnen aber auch die Erwerbsfreiheit, eine zweifellos demokratisch ebenfalls wichtige Freiheit, das will ich gar nicht kleinreden. Wir wollen nicht vergessen, dass Erwerbsfreiheit auch Unabhängigkeit von staatlichen und institutionellen Financiers schaffen kann. Aber wir wollen auch nicht vergessen, dass diese beiden Freiheiten in Medien oft miteinander in Konflikt geraten. Wir müssen uns fragen, inwiefern die wirtschaftlichen Interessen den demokratischen Interessen in die Quere kommen, inwiefern sie sie fördern, auch das ist möglich, kurz wie sie sich zueinander verhalten.