Wer Frieden will, muss Krieg führen? fragt sich M. Und ich übernehme die präzise Formulierung dieses Paradoxons als Titel für meine diesjährige Ausführung zur Lage. Titel für meine diesjährige Ausführung zur Lage. Woraufhin kurz darauf einen Militarierbewandter mich aufklärt, dass bereits ein gewisser Vegetius um 400 n. Chr. dies fast identisch Sie, wie es Pazem Parabellum formulierte, einen Satz, den auch Klausewitz in Vom Kriege stets zitiert habe. Wenn du Frieden willst, bereite den Krieg vor. Aufrüsten also, um abzuschrecken. Und wer kennt nicht auch Heraklits berühmtes Krieg sei der Vater aller Dinge, wobei das Zitat übersetzt lautet Kampf und somit nicht Krieg und gemeint sei Zeus als die Quelle aller Kräfte beziehungsweise das Weltprinzip ist der Vater von allem, der König von allem, die einen Machter zu Göttern, die anderen zu Menschen, die einen zu Sklaven, die anderen zu Freien. Was wohl doch etwas gänzlich anderes bedeutet, oder zumindest viel mehr als die verkürzt oft zitierte Verfälschung. Was nun, fragt der Philosoph Konrad Paul Lissmann in seinem 2025 veröffentlichten Buch angesichts der Geschehnisse des 7. Oktober 2023 und dem darauffolgenden Krieg im Gazastreifen, aber auch den Folgeerscheinungen in Deutschland und Österreich in Bezug auf beidseitige Demonstrationen bzw. Zitat, wie weit eigentlich unsere Toleranz gegenüber Menschen gehen muss, die eine Gesellschaft, zu deren Fundamenten die Religionsfreiheit gehört, vehement ablehnen und dabei vor der Anwendung von Gewalt nicht zurückschrecken. Sogenannte Werte stellen ein höchst unsicheres Fundament für das Zusammenleben dar, schließe ich mich Lissmann an und ergänze, man denke nur an die vielen Bewertungen, Auf- und Abwertungen, allüberall Umwertungen, es grüßt Nietzsche, eingeschlossen. Und auch die immer wieder gepredigte Toleranz sieht Lissmann mehr als zwiespältig. Und die Wortherkunft vom lateinischen Tolerare, Ertragen, Erdulden bestätigt ihn ebenso wie das historisch bedeutsame Toleranzpatent Josef II. Toleranz setzt Stärke voraus. Sie gibt es nur von oben nach unten, von Mehrheiten gegenüber Minderheiten. Außerdem ist Duldung niemals Gleichstellung. Was ich dulde, ist oft ein Erdulden von etwas. Das ist für zumindest fragwürdig zu halten, wenn nicht verwerflich oder im Grunde für falsch. Josef II. übrigens duldete die Protestanten ausdrücklich auch deshalb, um reibungslos herrschen und blühende Geschäfte tätigen zu können. So in etwa stellt sich das wohl auch Donald Trump vor, allerdings abgesehen von Reibungslosigkeit. Womit wir mit lieben Grüßen von Elon Musk bis Peter Thiel aus dem Silicon Valley im Schlepptau der grauen Eminenz der USA, G.D. Vance, oberösterreichische Nachrichten vom 15. Jänner 2026 begleitet und in der Intoleranz angekommen sind. Vollkommen von sich überzeugte sie allemal, ebenso wie die Herren Netanyahu, Zelensky, Putin und unzählige mehr. Die Möglichkeitsmenschen aller Ulrich aus, der Mann ohne Eigenschaften, stehen ebenso wie der Konjunktiv Scheimdes vor dem Aussterben. Alles wird nur mehr schwarz oder weiß gesehen. Aber diese Lage ist längst nicht mehr neu, beziehungsweise längst ausreichend leider vergebens besprochen. Lisswan weist in diesem Zusammenhang auf den Aufklärer Friedrich Heinrich Jacobi 1773 bis 1819 hin, der meinte, Zitat, dass ein Mensch sich vollkommen überzeugt fühlt, daran zweifle ich nicht im Mindesten. Aber wie viele Menschen beginnen nicht aus einer solchen gefühlten Überzeugung die ärgsten Frevel? Also wenn dieser Grund überall entschuldigen mag, so gibt es kein vernünftiges Urteil mehr über gute und böse, ehrwürdige und verächtliche Entschließungen. Der Wahn hat dann gleiche Rechte mit der Vernunft. Oder die Vernunft hat dann überhaupt keine Rechte. Kein gültiges Aussehen mehr. Und in Schaudere vor einer Toleranz, die ausschließlich zum Vorteil der Unvernunft wäre. Sprich, wer nur nicht zweifelt, der ist in der Wahrheit. Grüßt da nicht wieder die Gegenwart? Globale Politik. Drei konkurrierende Großmächte wie derzeit die USA, China und Russland. Das sei brandgefährlich, warnt der deutsche Politologe Herfried Münkler. Die Anzahl 5 gewähre eine wesentlich bessere Stabilität, nie 2 gegen 1, sondern zumindest 3 gegen 2, wenn eine einstimmige Lösung unmöglich. Eine solche Gruppe sei groß genug für Vielfalt, aber klein genug für engen Austausch. Das Zeitfenster schließt sich, meint M. Europa werde demnächst untergehen. Russland wäre besonders wirtschaftlich Europas Chance geblieben. Putin psychologisieren statt zu dämonisieren. Wladimir quasi unser beschützender russischer Bär im Hinterland, statt Russland der NATO-Feind, der sich jetzt mit China verbünde, will ich einen ganz anderen Kommunismuskurs steuern. Auch Indien werde Europa nicht stärken können, ebenso wenig wie der Orient vom vorderen bis in die hintere Türkei. Auf die völlig falschen Pferde gesetzt. Das Morgenland bedeutet den Untergang des Abendlandes, könne man zusammenfassen. Und was die Menschen aus den Weltreligionen gemacht haben, knüpfe ich an, tut das ihre dazu. Einzig die Buddhisten erscheinen mir friedlicher. Allerdings sage ich zu ihm, auch deine Meinung wird die Welt nicht verändern und auch ich sehe mich dazu keineswegs in der Lage. Während ich in Rüdiger Safranskis das Böse oder das Drama der Freiheit auf folgende Zeilen stoße. Die Kunst muss es ja wissen, denn es ist ihr Betriebsgeheimnis, Sinn zu stiften, wo vielleicht keiner ist. Als Fantast bzw. Spezialist für Ich-tigkeiten bezeichnen mich manche. So vertraue ich beispielsweise auf Grönland im Kampf gegen Trump. Ebenso stimme ich mit Augustinus überein, dass Begehrlichkeiten die Welt in ein obskures Objekt verwandeln. Oder mit Paul Valéry, dass niemand leidenschaftlich nach einer vernünftigen Macht begehrt. Zitat, so ist es denn also der Trieb zum Missbrauch der Macht, der so leidenschaftlich an die Macht denken lässt? Macht ohne Missbrauch verliert an Reiz. Und um damit die Weltbühne zu verlassen und als tägliche Lagebestimmung mit dem Augen aufschlagen, den Status Präsenz zu erkunden und dankbar zu sein für jeden Tag ohne Beschwerden und jeden Tag ohne Krieg im eigenen Land und im eigenen Haus und ohne Aussichts- und Ausweglosigkeiten im Bekannten- und Freundeskreis, möchte ich mit der Antwort schließen, die ich auf die mir von einem dieser gestellten Frage, welches Ziel hast du noch in deinem Leben gegeben habe, ein Psychologen übrigens, und weil ich diese für mich untypische, na Entschuldigung, geleben habe, zustehen und weil ich diese für mich untypische Einzüglichkeit so dann doch nicht vor ihnen stehen lassen will, zu stehen, zu Doppelpunkt stehen. Was steht zu? Was steht mir zu? Was steht dir? Was steht uns zu? Jedem von uns. Jedem als zuständig für sich, aber auch füreinander. als zuständig für sich, aber auch füreinander. Wie viel enthält zustehen für mich, wie viel für dich? Was an Abmachungen, ohne die als abwertend gemacht, was an Aufwertungen, ohne falsche Übertreibung, und sind die Körper anwesend und sie sind es immer, wird zustehen immer auch ein Aufeinanderstehen einschließen. Worte begehen keine Morde. Sie sind aber auch keine rettenden Taten, muss ich mir eingestehen. Sie sind da, ist gleich zwischen. Die Zwischenräume des Zustehens. Die Verhandlungsbasis schlechtestens falls des Zuständigen und falls diese ebenfalls fällt, darf die nun eingetretene Zustandslosigkeit nicht durch das Faustrecht ersetzt werden. impliziert Ehrlichkeit. Diese ist möglich jenseits jedes Religionsbekenntnisses oder jenseits jeder politischen, ideologischen oder ideologiefreien Gesinnung. Dazu gehört auch, dass eine Regierungsbildung keine Eheschließung ist, also auch Metaphern ihre Richtigkeit zuzugestehen. Und auch nicht, ich zitiere unsere Frau Außenministerin, es ist Zeit, das Töten zu beenden, sondern dass es dazu zu keiner Zeit kommen darf.