Wer von euch kann sich noch an das Gefühl erinnern, als ihr als Kind das erste Mal eine Sternschnuppe gesehen habt? Bei mir war es pure Begeisterung und besonders Kinder sind sehr gut in der Kunst des Staunens. Doch im Laufe des Lebens gerät es immer mehr in den Hintergrund. Und gerade in heutigen Zeiten, wo wir konstant ausgesetzt sind der Medienflut, ist es teilweise so, als ob wir von unserer direkten Umwelt isoliert sind und die Wunder des Lebens kaum noch wahrnehmen. Wunder des Lebens kaum noch wahrnehmen. Dabei ist Begeisterung der wichtigste Motor für die neuronale Entwicklung und für das menschliche Lernen und genau da setzt unser Team an. Wir gründen das Labor für Begeisterung. Wir sind ein Kreativstudio und da haben sich jetzt aus den unterschiedlichsten Bereichen wirklich außergewöhnliche Fähigkeiten, bilden eine Synthese von Mode über Architektur, soziale Arbeit, Technik. Und unser Ziel ist es, Kunstprojekte umzusetzen, die eben in wichtigen Themen für wichtige Themen begeistern und dieses Potenzial hervorlocken. Denn unsere These ist, dass in jedem von uns, egal wie alt, immer noch diese Glut der Begeisterung ganz tief drin schlummert. Und wir und unsere Projekte, wir sehen uns als Blasebalk, der das Feuer der Begeisterung wieder entfacht und sogar, vielleicht, hoffentlich, ein Flächenbrand der Begeisterung, der Neugierde, des Staunens, der Lehre, der Faszination und der Interesse eben für diese wundervolle Welt, in der wir leben, auslöst. Und wir sind tatsächlich, also unser erstes Projekt steht, wir launchen im Oktober und das ist eine Kooperation mit dem Verein Kepler Sternwarte Linz, ein ganz wichtiger Verein in Linz. Wer von euch war schon im Observatorium in Linz? Hände hoch. Das ist schon mal nicht schlecht, aber es könnte noch mehr sein. Um Oktober wird jeder aus der Jury und aus dem Publikum, egal welchen Alters, einen ganz wichtigen Grund haben, dieses Observatorium aufzusuchen. Das ist übrigens auch in Freienberg. Denn wir veranstalten dort unser Kunstprojekt mit den Namen die Forscherin des inneren und äußeren Teleskops. Und es sind zwei Schwester, zwei forschende Schwestern. Also es ist ein Märchen, aus dem wir ein Kunstprojekt entwickelt haben, ein Märchen, das ich geschrieben habe. Und die eine Schwester, die wohnt in einem Turm und die eine Schwester, die wohnt oben und forscht im Observatorium und erkundet den Makrokosmos. Und die andere Schwester hat unten ein Laboratorium und erkundet den Mikrokosmos. Und sie erleben wunderbare Forschungsreisen, auf die sie das Publikum, also wahrscheinlich ihr, mitnehmen. Und so wird eben die Imagination der Teilnehmenden geöffnet. Allerdings im Laufe des Abends wird es nicht nur bei dieser passiven Rolle bleiben, also wenn ihr kommt, es wird dann weitergeben mit Workshops. Und zwar habt ihr dann analog zu der Geschichte selber die Möglichkeit, den Makrokosmos durch dieses wunderbare riesige Teleskop zu erforschen und den Mikrokosmos durch ein Mikroskop, das wir dann auch dort aufbauen. Allerdings uns brennen schon die nächsten Projekte unter den Nägeln. Es gibt schon massig Ideen. Die Begeisterung auf unserer Seite ist total da. Und wir haben das Ziel, mit besonderen Partnern vor Ort an besonderen Orten besondere Projekte umzusetzen, die das Feuer der Begeisterung zum Lodern bringen. Danke für die Aufmerksamkeit.