Wir von der Cobia, wir wollen die Anzahl an Startups in Linz verdoppeln. Das hört sich heftig an, aber wir zeigen euch, wie das geht. Wir können aus eigener Erfahrung reden. Früher oder später stellt sich im Startup die Frage nach Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern. Und ich gebe euch jetzt einen Tipp. Wenn ihr von einem Startup ein Jobangebot kriegt, dann nehmt das an. Warum? Weil sich dadurch die Chance, ein Startup zu gründen, verdoppelt. Das ist in zahlreichen Studien belegt. Das ist auch einfach logisch. Ich sehe nämlich, wie es geht oder viel besser noch, ich sehe, dass es geht. Das heißt, wenn wir Neugründungen fördern wollen, müssen wir Jobs in Startups fördern. Und wie das im Detail ausschauen kann, das schauen wir uns jetzt an. Als Startup, und wie gesagt, wir können aus eigener Erfahrung reden, suche ich in erster Linie mal oder am Anfang mal eine zeitliche Befristung des Dienstverhältnisses einfach um Erfahrungen zusammen. Ich brauche Unterstützung, wenn ich Leute suche, damit das Matching passt. Und im besten Fall kostet es nichts. Nein, nein, nein, ich bin ein Start-up. Jetzt gibt es Gruppen, die matchen perfekt dazu. Jedes Jahr suchen wir Unmengen Jugendlicher genau so einen zeitlich befristeten Job. Und im besten Fall nicht nur irgendeinen Ferialjob, sondern einen richtig geilen Job. Und was gibt es Geileres, als in einem Startup mitzuarbeiten, die Zukunft von morgen zu gestalten. Die haben ähnliche Probleme, die brauchen nämlich nicht die Unterstützung beim Suchen, sondern die brauchen die Unterstützung beim Finden. Und das, wo man sich unterscheiden ist, die hätten natürlich keinen Lohn. Das heißt, wenn man sich das anschaut, der erste Punkt passt perfekt. Beim zweiten Punkt sind wir sich einig, wir brauchen Unterstützung. Und der dritte Punkt sagt, irgendwo muss die Rechnung sein. Genau, und unser Vorschlag ist, die Start-up-Inkubatoren wie Tech2B oder die Startrampe macht ein Matchmaking-Event am Firmeninformationstag in den Schulen. Das heißt, die Schüler oder Schülerinnen finden das Startup, was sie gerne im Ferialjob machen wollten. Damit lernen sie das ganze Netzwerk kennen, rund um Startup, Selbstgründen, wie läuft das an und das Gute ist, mit den Inkubatoren haben sie eine Ansprechperson außerhalb vom Startup. Das heißt, das habe ich nirgendswo in einem anderen Unternehmen. Den Spaß muss wer tun, das macht Linz und Oberösterreich. Nein, Linz und Oberösterreich investiert in die Startups von morgen. Wir haben das selber im Sommer gegründet, unsere eigene Startup. Und im Winter hat sich der Gabriel gemeldet, er möchte bei uns einen Ferialjob machen. Da haben wir gesagt, ja, wir versuchen alles, das Budget ist knapp und haben einmal durchtelefoniert. Gibt es sowas schon? Förderungen. Wir haben beim AMS, WKO, BISAP, FFG, AWS, alles durchtelefoniert. Es gibt keine passende Lösung für Startups. Und damit, wenn wir mit Gabriel das Pilotprojekt starten. Wir haben im Sommer die Möglichkeit gegeben, den Ferial-Job zu machen. Das Einzige, was wir noch brauchen, mit den Inkubatoren, streiten wir sie aber bei, machen das Ganze, was sie dann für die nächsten Start-ups brauchen, dass das skalierbar ist. Das Einzige, was wir noch brauchen, ist das Go for the Start Lins, dass da auch dabei waren. Danke.