Robert Baerwan, Zwei-Facher-Familienvater Sehr geehrte Damen und Herren, mein Name ist Robert Baerwan, ich bin aus Linz, zweifacher Familienvater. Die Idee stammt von meiner Frau und mir. Sie ist leider, dadurch, dass der Babysitter abgesprungen ist, zu Hause und passt auf die Kinder auf. Aber es ist wurscht, ich mache das schon alleine. So, was sagen wir da? Schule vermittelt Wissen, aber nicht immer das Leben. Was will ich damit sagen oder was ist damit gemeint? Meiner Meinung nach wachsen die Kinder in einer sehr komplexen Welt auf. Fast in einer komplexeren denn je. In der Schule lernt man oft inhaltlichen Inhalt, aber lernen es wirklich tatsächlich die Lebenskompetenz, die wo später für das Leben im Alltag nötig ist. Wie übernehme ich Verantwortung? Wie gehe ich mit Herausforderungen rum? Oder wie löse ich Probleme? Wir wissen es. Was ist die Lösung dazu? Die Lösung dazu ist folgendes. Kid City Austria, eine reale nachgebaute Stadt für Kinder auf rund 3.500 Quadratmeter mit über 50 Themenwelten. So etwas gibt es in dieser Größenordnung im gesamten Raum noch nicht. Was wollen wir damit tun oder was wollen wir damit machen? Wir wollen Kindern im Alter von fünf bis zwölf Jahren Kinder eine Stadt zeigen. Sie sollen nicht lernen durch zuhören, sondern wirklich durch tun und durch erleben. Wie kann man das machen? Wie stellen wir sich das vor? Wie stellen wir uns das vor, dass wir unter der Woche fünf bis sieben Schulklassen in die Kid City hereinholen, wo es halt verschiedene Aufgaben gibt, die sie machen. Was sollen sie da machen? Sie sollen in Rollen schlüpfen, zum Beispiel beim Lidl an der Kasse arbeiten, weil es am Abend gibt es für die Eltern Spaghetti Bolognese. Sie müssen Zutaten kaufen, schauen, ob sich das mit dem Geld ausgeht. Auf der anderen Seite hin vielleicht Lebenskompetenzfragen, wie zum Beispiel, erkläre mal den Unterschied zwischen einem Sommer- und Winterraffen. Woran erkenne ich das? Wie gehe ich mit Geld um? Wie fahre ich vom Bundesland Oberösterreich, von der Hauptstadt ins Bundesland nach Wien? Das sind so Sachen, wo Sie wirklich durch das Spielen lernen sollen, was Sie später machen wollen. Natürlich kann man sich jetzt vorstellen, was Sie jetzt noch genau machen sollen. Wir haben parallel dazu zu der Kids City Austria, es ist aktives Lernen. Das ist der Unterschied zur Schule. Sie tun und lernen dabei. Sie machen Fehler, dürfen es auch machen. Sie sollen selbstständige Entscheidungen treffen und soziale und praktische Fähigkeiten entwickeln. Wir haben zu der Kids City Austria parallel das pädagogische Konzept KISE. Was ist KISE? Kids IQ Skill Europe. Bildung, Neudenken entwickelt. Das heißt, das ist der Zusammenhang mit der KidCity Austria. Was sollte das sein? Wir wollen Schulflächer praxisnah beibringen. Das heißt Mathematik, Deutsch, Sachunterricht, etc. Damit das jetzt nicht eine Eintagsfliege wird, ist die Kiese auch aus Elb verfügbar, wo die Lehrkraft oder auch das Elternteil gewisse Fortschritte vom Kind sehen können. Wenn es jetzt zum Beispiel vor acht Monaten beim Lidl beim Einkauf nur zwei Minuten gebraucht hat, ist vielleicht in einem Jahr halbe Minuten. Das heißt, wir wollen Talente frühzeitig entwickeln. Vielleicht ist irgendwer beim Einkaufen langsam. Dafür ist ein Biologieunterricht sehr, sehr schnell. Wahrscheinlich stellt sich jetzt die Frage, großes Projekt, wie wollen wir das machen, was wollen wir damit tun? Pilotprojekt 2027 in Linz. Wir haben mit der Plus City in Linz einen Partner gefunden, der uns in der Baukostenerstellung enorm hilft und für uns die Halle umsetzt. Wir sind gerade dabei, bei verschiedenen EU-Institutionen wie Erasmus+, Österreichische Agentur für Bildung und Innovation Horizon Europe sowie die AMSASM Research Education in Polen dabei, das pädagogische Konzept wirklich ins Detail niederzubrechen und darzustellen. Mit der Universität in Leipzig für Jugend- und Erwachsenenbildung wollen wir das wirklich als Pilotprojekt Horizon Europe in die EU bringen, aus Österreich für die EU. Das war's.