Ja, hallo, danke für eure Aufmerksamkeit. Wir befassen uns mit einem Thema, das uns eigentlich alle ständig umgibt, aber oft befassen wir uns gar nicht damit, und zwar die Gebäude um uns drumherum. Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, was eigentlich darin steckt, hinter diesen Mauern, oft sehen wir ja nur das Äußere, und was damit passiert, wenn wir diese Gebäude nicht mehr brauchen? Da kommen wir auch schon zum eigentlichen Problem. Und zwar die Gebäude, die wir im Moment haben und die Baumaterialien sind oft, welche, die einen sehr hohen Energieverbrauch haben, Probleme beim CO2, sehr viel CO2 verbrauchen in der Herstellung, aber auch, wenn wir sie am Ende des Lebenszyklus haben und sie sind sehr schwer zu recyceln, teils ist es sogar Sondermüll, es ist auch für unsere Gesundheit nicht gut und vor allen Dingen auch machen sie uns abhängig von fossilen Energien und schwimmenden Rohstoffen, das heißt, die sind einfach nicht zukunftsfähig. Nun gibt es eigentlich schon eine Lösung, es gibt viele nachhaltige Materialien, die gut rezyklierbar sind, die wohnengesund sind und die vor allen Dingen auch verfügbar sind, direkt nebenan. Was ist das Problem, warum bauen wir nicht eigentlich schon damit? Wir kommen aus der Branche und wir können aus unserer Erfahrung sagen, ein Problem ist, dass die Branchen alle sehr spezialisiert sind. Sie sind in ihren Nischen drin und auch die natürlichen Materialien sind oft sehr in ihren Nischen und kommen nicht raus. Die Baubranche ist eher ein Gegeneinander als ein Miteinander, oft auch auf der Baustelle sehr männerdominiert und die Bevölkerung, die in diesen Gebäuden arbeitet und lebt, hat oft gar keinen Bezug mehr dazu. Sie können die Gebäude gar nicht selber reparieren, geschweige denn selber bauen. Jetzt kommen wir ins Spiel. Wer sind wir? Wir sind drei Architektinnen, aber auch Handwerkerinnen. Wer sind wir? Wir sind drei Architektinnen, aber auch Handwerkerinnen. Wir haben Kenntnisse in verschiedenen Formen des ökologischen Bauens und auch in der Kreislaufwirtschaft. Wir kommen jetzt rein. Genau, da kommen wir ins Spiel. Wir haben ein vorhandenes Netzwerk, das besteht aus uns und anderen Menschen, die im ökologischen Bauen tätig sind. Und wir wollen gemeinsam einen Hub für ökologisches Bauen gründen. wollen wir damit anfangen, einen niederschwelligen Zugang zu ökologischen Baumaterialien zu liefern, und zwar in Form von Events und einer Materiothek, also einer Art Ausstellung, wo man verschiedene ökologische Baustoffe, wie zum Beispiel auch hier, erleben und anfassen kann. Hier haben wir zum Beispiel die Lehmbälle. Lehm ist ein Material, das fast überall im Boden vorhanden ist und das extrem gute Eigenschaften hat für das Wohnklima, für ja auch ökologische Aspekte. Man kann es super wiederverwenden. Im Weiteren wollen wir dann auch fachspezifischere Inhalte vermitteln und zwar in Form von Kursen, Workshops und eben auch einer ökologischen Bauberatung und gegebenenfalls Vermittlung an Fachleute aus unserem Netzwerk. Genau, hier ein kleiner Überblick, wie wir uns das auch so in nächster Zeit gedacht haben, was die ersten Schritte wären. Zum einen hätten wir dieses Jahr ein Kick-Off, wo wir Pop-Up-mäßig Events machen könnten in vorhandenen Räumen, also zum Beispiel am Hauptplatz, in dem Raum vom Innovationshauptplatz, womit wir erstmal die Öffentlichkeit aktivieren. Dann wollen wir uns örtlich verankern in Form von Kursen, Workshops, Beratungen, unter anderem für private Leute, also private Häuslebauer könnte man sagen, die Fragen zu ökologischen Baumaterialien haben, also eine Art Hilfe zur Selbsthilfe und im weiteren Schritt dann langfristig gedacht, interdisziplinär zu wachsen und ein Reallabor für ökologisches Bauen zu gründen. Dabei sollen auch Planung und eben die Skalierung von ökologischen Baustoffen und Lösungen in den Vordergrund treten. Genau, danke für eure Aufmerksamkeit und ich bin auf eure Fragen gespannt.