Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Mein Name ist Jana Waage-Steininger. Ich habe in der Tabakfabrik Linz mein erstes Ferialpraktikum absolviert. Das hat sich damals so zugetragen, dass ich, ich bin in die Habelal ins Landwitzstraße gegangen und bin, dass ich bin in die Habelal ins Landwitzstraße gegangen und bin, dass ich es richtig sage, ich bin 1972er Baujahr. Das heißt, ich bin 15 geworden 1987, wenn ich rechnen kann. Das heißt, am 12. Juli mein Geburtstag, 12. Juli 1987, war ein Sonntag. Das weiß ich noch ganz genau. Und am 13. Juli habe ich hier mit dem Ferialpraktikum begonnen, weil man darf ja erst, wie man ja weiß, mit 15 arbeiten. Ich bin über die Firma Toprain, also eigentlich war ich über die Firma Toprain angestellt und habe aber eben hier gearbeitet und habe als Reinigungskraft gearbeitet und habe in den Büroräumlichkeiten geputzt. Ich bin da so zugewiesen worden, war dann so eine lustige Geschichte, dass eben bei der Einzuweisung der Ferialpraktikanten, wir waren ja mehr, war ich die Kleinste, die Dünnste und die Jüngste. Und dann haben sie sich erbarmt und ich bin nicht in die Fabrik zu den Fließbändern gekommen, wo es sehr laut war und sehr stickig war und eigentlich sehr schlecht gerochen hat. Der Tabak riecht wirklich nicht gut und die haben mich halt in die Büroräumlichkeiten dann gegeben. Ich habe fünf Zigaretten am Tag bekommen, also als Geschenk. Ich war mit 15, es hat keinen interessiert, ob ich jetzt rauchen darf oder nicht, sie haben es mir einfach gegeben und ich habe halt nicht geraucht, also habe ich die Zigaretten weitergegeben den anderen Reinigungsdamen und ich kann mich halt noch erinnern, dass es war einfach, es waren überall Zigaretten, also überall wo man gegangen ist, es waren überall gestapelt irgendwelche Schachteln Zigaretten, man musste nur die Hand ausstrecken und unsere Schachtel Zigaretten nehmen, alles gut und schön, nur man konnte die Zigaretten nicht mit rausnehmen. Das heißt, was hatte man davon, dass man die in Hülle und Fülle gehabt hat? Ich kann mich erinnern, da haben die anderen Reinigungsdamen in ihren Spind, der war voll mit Zigaretten, aber sie konnten sie nicht mit rausnehmen. Wenn man rausgegangen ist, dann waren stichprobenartig Taschenkontrollen durchgeführt, ist dann immer Licht angegangen beim Verlassen in der Fabrik und musste man halt die Tasche dann öffnen und wurde man kontrolliert. Es war jetzt nicht nur, dass man, wenn man die Zigaretten hinaus geschmuggelt hätte, wäre jetzt nicht nur, dass man den Job verloren hätte, sondern auch irgendwie, das wäre ein Riesentheater gewesen, kann ich mich noch erinnern, auch irgendwie steuerrechtlich, weil das ja irgendwie so eine, wie sagt man dazu, eine eigene steuerrechtliche Oase hier war, oder wie ich es bezeichnen soll, also hier eben durfte man alles mit den Zigaretten aber eben nicht rausnehmen. Ich weiß eben, dass es geheißen hat, wenn ich selber mit Zigaretten komme, dann muss ich sie abgeben, wenn ich selber mit Zigaretten komme, dann muss ich sie abgeben. Ja, weil klar gibt es beim Aussiegen ja dann Diskussionen natürlich. Also wenn man selber Zigaretten hatte, dann musste man sie beim Betreten des Geländes abgeben beim Portier und beim Verlassen hat man sie wieder bekommen. Und ja, es ist eben sehr streng erklärt worden, dass man da eben, dass Zigaretten mit rauszunehmen einen Zigarettenschmuggel gleich kann. Ja, was kann ich mich noch erinnern? Es hat einen Kindergarten gegeben, da habe ich dann auch putzen müssen und kam ich noch rein, da haben eben die Kinderleins geschlafen in der Mittagspause und dann habe ich ganz leise reingehen müssen und unter ihren Bettchen habe ich wischen müssen und das war recht lieb, wenn die Kinderleins herumgelaufen sind und angefangen haben um halb acht in der Früh und wie lange kann ich mir jetzt nicht meinen, aber halt acht Stunden, acht und eineinhalb Stunden. Wenn man eben als,zfrau arbeitet, dann ist man nicht unbedingt sehr stolz auf diese Tätigkeit, was man dann aber später mit ganz anderen Augen sieht. Das war das erste Geld, das man verdient hat. Ich habe 45 Schilling, oder 43, 45, in der Stunde bekommen. Das waren 8.000 Schilling im Monat. War eigentlich gar nicht so schlecht für 15-jährige, 15-jährigen jungen Menschen. Eigentlich dann nicht wirklich was, weil das war halt immer einmaliges Erlebnis und so hat man dann keine Berührung mehr gehabt, außer dass man halt an Tabak trafiken könnte, aber weniger, sage ich jetzt einmal, Erinnerung. Ich kann mich nur erinnern, ist sie nicht einmal an die Japaner verkauft worden? Das kann ich mich noch nicht erinnern, hat das nicht der Krasse gemacht? Ich glaube fast, wo ich mir dann gedacht habe, das stimmt vielleicht, wo ich mir dann gedacht habe, na geil, jetzt haben sie meine Fabrik verkauft. Aber das ist im Prinzip, es war natürlich, muss ich sagen, der erste Ferialjob prägt natürlich und ich bin dann sehr gerne wieder in die Schule gegangen und habe das natürlich, generell weiß man, dass man dann dann oder sagt man immer nach wenn man für real job macht er halt so ein bisschen niedriger arbeiten ist dann ist man wieder vorwärmen aber in die schule gehen kann und weiter lernen darf und nicht arbeiten gehen muss von der stimmung habe ich eigentlich aber sehr nette kollegen gehabt keine Reinigungstame, recht dicke, aber so eine gemütliche und mit der habe ich mir das aufgeteilt, die Tätigkeit und die war da wirklich sehr sehr lieb zu mir und hat mich da so ein bisschen, wie soll ich sagen, ja einfach so ein bisschen betreut, ist jetzt vielleicht ein schlechtes Wort, aber kann man sich vielleicht vorstellen, war da wirklich sehr mütterlich zu mir und ja im Prinzip, was gibt es viel zu sagen beim Putzen, Fetzen nehmen, Eimer mit Wasser anfüllen und halt überall wischen, wo man was findet. Es war vor Ewigkeiten, ich sage jetzt, das ist vielleicht zehn, zwölf Jahre her, da hat es eben in diesem Gebäude wo eben geputzt habe da hat zur ausstellung gegeben da war einmal da mit die kinder ob da nicht dieser zinkarmee oder wie die kassen hat ja ja ja und das war eben genau in dem gebäude aber ich glaube eben dass es das nicht mehr gibt finde halt nur witzig wenn man den ganzen alten zigarettenmarken sieht. Falk, Damis, Casablanca. Was hat es da noch gegeben? Die Falk waren in diesen weichen Zigarettenschachteln, oder? Oder wie haben die? Ja, ganz witzig. Ja, wie gesagt, es war ja auch damals die Zeit, dass das Rauchen einem ja fast als etwas Gesundes verkauft wurde. Es waren ja noch Werbungen erlaubt und solche Sachen.