Musik Musik Musik Musik Musik Musik Musik Mein Name ist Baraday Scottfried. Ich bin 67 Jahre alt. Ich bin, wie man so schön sagt, ein Linzer mit Migrationshintergrund. Ich bin von Osten Österreichs hierher gezogen, 1984, und habe seit 1984 in der Ausländer Parkfabrik hier in Linz gearbeitet. Es war eine meiner besten Lebensentscheidungen nach Linz zu gehen. Da gibt es dazu eine Geschichte. Ich bin hergekommen, wie alle Ingenieure, junge Ingenieure in dieser Zeit, wie sie da herkommen. Und die Ausländer Parkhug sagt, unsere Ingenieure müssen genau wissen, wo es abgeht. Jede Hocken, jede Arbeit, jeder Arbeitsplatz ist von euch zu erfüllen. Also jede Woche hast du irgendeinen anderen Arbeitsplatz gehabt. In der ganzen Fabrik. Ich bin mit einer Packmaschine gefahren, mit einer Strangmaschine gefahren. Ich habe alles mögliche gemacht. Wir haben auch die älteste Dampfturbine hier im Kraftwerk repariert. Wochenende, Wochenende? Uninteressant. Ihr seid da, zwei Ingenieure, gehen wir. Laufrad und da waren so dünne Laufschaufeln drinnen, so hoch in etwa, und ein sich verengender Durchgang, wo der Dampf durchgegangen ist. Die Turbine hat statt 440 kW nur 300 erzeugt. Irgendwas ist, irgendwas ist, haben sie gesagt. Haben sie einen Monteur kommen lassen, haben sich jeden gefunden, der war auch schon wieder. Und wir haben dort gebastelt und dann haben wir das geschafft. Die Turbine hat 450 sogar beim Probelauf hergebracht. Dann haben wir gejubelt. Vor Weihnachten kommt jemand, Parateis zum Direktor. Da denkt man, nein, gibt's ja nicht. Ich habe ja nichts angestellt. Wozu zum Direktor? Gut, Direktor Leimer, ist ein Kaffee, wie üblich und sagt zu mir, Herr Paradeis, wir brauchen für den Herrn Ingenieur Zauner einen Nachfolger. Wir wollen, dass Sie das machen. Es war gar nicht vorgesehen, dass ich da herkomme. Ich habe geschaut und gesagt, nein, nein, schau nicht so. Du fährst jetzt heim zu deiner Frau und dann redest mit ihr und besprichst es mit dir. Und am 7. Jänner sehen wir uns wieder und dann sagt man zu. Und seitdem bin ich in Linz. Und ich war auch dafür zuständig, dass die Abteilungen, die Vorarbeiten machen sollten, die auch sehr produktionsrelevant sind, wie die Tabakaufbereitung, dass das alles passt. Dass man dann, in meiner Beschreibung steht drinnen, dass ich auch dafür zuständig war, dass Materialien da waren. Also wenn irgendwas gebrochen ist an der Maschine, haben wir, wir haben einen technischen Schlager gehabt, dass alles da war. Und dieser ganze Bereich, das war die Zuständigkeit. Ich war zuständig, dass immer genügend Leute da waren. Das heißt, dass diese Leute, die die Leute dann disponiert haben an die Maschinen und in die einzelnen Bereiche, dass die genügend gehabt haben. Und für die Urlaubsplanung, für die Produktionsplanung. Ich war auch dafür verantwortlich, dass der Produktionsablauf an den Maschinen so ist, dass er effizient ist. Weil du kannst ja sagen, ich mache jetzt Memphis, dann Malboro, dann Mavarick und dann Malboro Lights. Du kannst sagen, das mache ich. Sie würden sagen, was ist da? Nein, das ist ein Blödsinn. Ich muss die Marlboro kombinieren, weil die den Sömmen da wo angekommen haben. Ich muss die anderen kombinieren, weil das zusammenpasst. Ich muss das auf die Maschinen aufteilen, die richtige Maschine muss dafür, die das Produkt machen kann und so weiter. Das ist halt Produktionsplanung. Dann bist du auch dafür zuständig, dass du vielleicht Verbesserungen einführst. Das heißt also, dass man weniger schreien und mehr der Computer machen kann. Ich denke, die überwiegende Anzahl der Leute, die hier gearbeitet haben, haben es geschätzt und waren stolz darauf. Sie konnten auch stolz darauf sein, weil, und ich weiß es genau, weil ich habe die Zahlen gerechnet, geliefert etc., die Produktionsz Qualität, Leistung absolut, absolut kompetitiv waren, wie man so schön sagt heute. Also die Leute konnten stolz sein auf ihre Leistung. Wir haben aber nicht, ich kann nicht sagen, dass wir nur Top-Personal gehabt haben. Manche haben das überhaupt nicht geschätzt. Manche haben auch Zigaretten mitgenommen, was striktest verboten war. Die sind am nächsten Tag oder am gleichen Tag rausgegangen und nie wieder gekommen. rausgegangen und nie wieder gekommen. Weil der Eigentümer ist ja die Republik Österreich, vertreten durch den Finanzminister gewesen, der hat ja alle Aktien der Aktiengesellschaft gehabt. Der Finanzminister hat gesagt, was da drin ist, ist nicht versteuert und es ist heilig. Wenn da was steht, Abmarsch, ohne Ansehen der Person. Das war ziemlich geregelt hier. Die Arbeitsanforderungen, die sind natürlich immer gestiegen und gestiegen und gestiegen an den Einzelnen. Es wurde immer mehr und mehr verlangt, aber im Wesentlichen kann man sagen, dass eine Zigarettenproduktion so geartet ist, dass man bis 65 da arbeiten kann. Wisst ihr, wie eine Tabakpflanze ausschaut? Also Tabak kommt aus der ganzen Welt, nicht wie man sich das vorstellt. Die wachsen vom 50. Breitengrad Nord bis Süd wächst Tabak auf der ganzen Welt. Und man kauft dort, wo man günstig herkriegt. Ein Tabakexperte hat mir einmal gesagt, der beste Tabak ist der, der der günstigste ist. Es gibt keinen schlechten Tabak, es gibt nur schlechte Preise. Und dann wird dieser Tabak schon einmal Schädlingsbekämpfung durchgeführt, dann wird er fermentiert und alles mögliche gibt es da. Handarbeit und das Endprodukt, so wie es jetzt wahrscheinlich noch immer abläuft, ist das. Ein Ballen mit ungefähr 200 Kilo im Karton, total trockener Tabak, weil man ja nicht viel Geld ausgeben will, um Wasser durch die Welt zu transportieren. So, und dann geht's los. Irgendeiner komponiert einmal eine Sorten. Wir haben Sorten gehabt mit 30 verschiedenen Tabakken. Und der komponiert die einmal. Und dann wird das zusammengestellt, je nachdem was du für eine Fabrik hast. Wir haben eine Fabrik gehabt, die hat immer 6er gemacht. 6000 Kilo. Ein Los, 6000 Kilo. Also jetzt haben wir da 6000 Kilo Tabak. Machen wir. Zuerst kommt das ganze trockene Produkt rein, wird komponiert. Natürlich hast du nicht immer solche Kissen gehabt. Du hast auch noch jute Säcke gehabt, jute Ballen gehabt mit 50 bis 100 Kilo. Und das wurde dann in 6000 zusammengestellt, ist in die Lösehalle gekommen. 6000er zusammengestellt, ist in die Lösehalle gekommen. Und dann, man kann sich das einfach vorstellen, es sind immer Tunnel oder Walztrommeln gewesen, die sich bewegt haben. Und es ist immer mit Sterildampf und Kondensat gearbeitet worden und diesen trockenen Tabak, wenn du den angegriffen hast, der hat sich so zerbröselt. Den hat man geschmeidig gemacht, damit man ihn weiterverarbeiten konnte. In der Lösehalle ist noch dauernd eine Anlage gestanden, wo man billigen, unter Anführungszeichen, billigeren Tabak behandeln konnte, ein sogenannter Börle-Tabak. Der wurde durch einen Börle-Toaster gejagt, auch wieder Dampfwasser rein, um ihn zu entbittern. Der hat so einen bitteren Nachgeschmack gehabt, ja, und das wurde rausgegeben, und das hat sich auch ausgezahlt, daher haben wir es auch gemacht. Dann wurde dieser Tabak gelöst, war dann ganz geschmeidig und kam in eine Blatttabakbox. Von dort wurde er abgezogen Schneidmaschinen. Diese Stämme in den Tabakblättern, die schmecken noch nicht, wenn sie trocken sind. Das sind Abfall. Nein, ist man draufgekommen, kann man verwenden. Die wurden auch aufbereitet und nach Rezept wurde das Ganze zusammenkomponiert und das war dann die Sorte Memphis zum Beispiel oder die Sorte Philip Morris, Superlights oder Malboro oder sonst irgendwas. Wir haben ihn noch geschnitten auf 0,8 mm. Es war schön anzuschauen, wenn wir an der Schneidmaschine gekommen sind. Es war wirklich gustös zum Anschauen. Speziell unsere Sorte Memphis hat ein wunderbares Bild hergegeben. Dann hat man den Tobak geschnitten und in Boxen abgefüllt. 150 Kilo oder sowas drinnen. Und dort ist er gelagert worden, alles klimatisiert. Dort, wo produziert wurde, ist alles klimatisiert. Nicht wegen den Menschen, böse Zungen sagen, nicht wegen den Menschen, sondern wegen dem Tawak. 60% Luftfeuchtigkeit, 22 Grad. Nein, damit der Tawak nicht austrocknet. Und von dort kam er in die Produktionsmaschine, in die Strangmaschine hinein, der Tobak. Dort wurde endlos ein Strang erzeugt, der wurde dann geschnitten, eine Doppelzigarette erzeugt. Also wenn man es davorstößt, zwei Zigaretten so zusammen, die wurden dann in der Mitte auseinander geschnitten, die eine umgeklappt. So, die Langsamläufer haben erzeugt bis zu 8000 Zigaretten in der Minute, bis zu 8.000 Zigaretten in der Minute. Die Meatspeed-Anlage konnte bis zu 12.000 in der Minute erzeugen. Und die Highspeed-Anlagen haben 16.000 in der Minute erzeugt. Ich bin überzeugt, jetzt sind wir schon bei 20 und so weiter. Es geht immer auf, weil teuer ist in der Produktion der Tawak und die Menschen. Und wenn du schneller produzierst, brauchst du weniger Manpower. Wir haben dann die Zigarette gehabt. aus der Zigarette wurde ein Paket. Das Paket in Österreich zu meiner Zeit hat es 20 Kassen. 18, 19, 20, 30, 25 glaube ich haben wir auch gehabt. Wir haben auch kurze Zeit, weil wir was gerechnet haben, und das hat sich gerechnet, haben wir Steckes erzeugt. Das waren so lange Tabakröllchen, die waren in Deutschland steuerbegünstigt und da hat man sich Hülsen gekauft und dann hat man das Steckel vorne reingesteckt und das hat man geraucht. Das war eine selbstgebastelte Filterzigarette, war steuerlich, war billiger als das andere. Wir haben auch Zigarillos erzeugt. Nicht viel, aber das Kriterium bei den Zigarillos war, dass das Zigarettenpapier, das du gebraucht hast, nicht so reißfest war wie das normale Zigarettenpapier. Jetzt hast du mit den Maschinen nur die halbe Geschwindigkeit fahren können. Das heißt also, sehr teuer. Weil ich habe mir immer gerechnet, in der Zeit könnte ich so viel anders machen, was wir da herumscheißen. Aber es musste auch gemacht werden. Und ja, das ist auch zum Beispiel Aufgabe vom Produktionsleiter, zu schauen, dass Dinge, die nicht gut laufen, wie dieses Zigarettenpapier von den Zigarillos, dass man da das verbessert. Steuerzeichen ist ein großes Thema. Wisst ihr, was ein Steuerzeichen ist? Auf der Backe, am Backel drauf ist meistens so eine Banderole oder so, kann man auch sagen, Banderole. Aber es gibt Banderole, die kosten nichts und dann Steuerzeichen, Steuerzeichen ist pures Geld. Also diese Sachen, dass man da Verbesserungen einführt, weil wenn du in derselben Zeit um 30% mehr produzieren kannst, hast gewonnen. Und wenn diese Bandarolen da herumfliegen in der Maschine, weil das Papier nicht passt, weil die Grammatur nicht passt und so weiter, weil sie nicht gescheit hergestellt sind, kann man sich schon darum kümmern. So, dann haben wir ein Paket erzeugt. Wir haben dann daraus Gebinde gemacht. Wir konnten als normales Gebindinde Papier drüber wickeln, wir konnten eine ABP-Folie drüber wickeln, das heißt dann 60 Barkeln und alles mögliche haben wir da gemacht. Und das wurde dann dort wo jetzt der neue Bau ist, wo der ganze Bereich weggerissen ist, dort war die Endverpackung und dann eben das Hochregallager. Die Gebinde sind dort von ca. 80% der Produktion sind die Gebinde dort hingegangen, wurden dort Mit Kartonfüllern wurden die Kartons gefüllt und ein treuer Roboter hat das palettiert. Ein Stück. Und dann sind die Paletten gleich rüber ins Hochregallager. Und das Hochregallager war schon Bereich vom Verschleiß, hat man früher gesagt. Jetzt ist es Tobakoland. Zum Schluss hat es dann Tobakoland geheißen, aber in der guten alten Zeit haben sie gesagt Verschleiß. Indem man sogenannte Tabakexperten hat, das das sind Leute, die mit dem Naturprodukt auf, sag ich einmal, auf Du und Du sind, die sich da wirklich auskennen. Und durch das, dass man, ich hab gesagt, bis zu 34 verschiedene Prominenzen zusammengemischt hat, konnte man den Geschmack und den Geschmacksgnospen des Rauchers immer wieder halbwegs genau treffen. Die haben natürlich auch andere Methoden gehabt, das Naturprodukt, das sie da vor sich haben, zu beurteilen und zu sagen, aha, das kann ich so und so und so kombinieren. Und dadurch hat der Raucher keinen Unterschied gemerkt. Sonst hätten wir schon vorher gemerkt, weil wir haben auch ein Raucherpanel auch gehabt. Das heißt also, die Leute gesucht in der Fabrik, die sensorisch, also beim Rauchen, so gut waren, dass die aus fünf oder sechs Mal drei, also man hat immer drei Zigaretten gekriegt und fünf Mal wiederholt oder drei Mal wiederholt oder vier Mal wiederholt, weiß ich nicht mehr. Und fünfmal wiederholt oder dreimal wiederholt oder viermal wiederholt, weiß ich nicht mehr. Und der hat immer die Zigaretten, die absichtlich für den Versuch vertraten, der hat es leidgegeben, die haben hundertprozentig alle rausgeraucht. Ich bohre bei 60 Prozent, also ungeeignet. Also das war mal das, dass wir das selber immer überprüft haben. Und man hat auch Messungen, man macht Zugmessungen. Man macht Messungen, wie viel Zugmessung hast, wieviel Züge sind notwendig, um die abzurauchen. Man misst den Zugwiderstand, man misst Nikotin und CO und so weiter und alles mögliche kann man messen. Also diese Messungen und dann auch die... Ja, und man kann sich auch Zigaretten optisch anschauen. Man zerstört sie und schaut sie in der Woche an. Und dann sieht man auch den Unterschied, ob das passt oder nicht. Das habe ich zum Beispiel beherrscht. Da habe ich 100% zusammengebracht. Aber beim Rauchen, 60, kann es schon gehen. Also Qualitätskontrolle. Erstens Maschine. Die Maschine war so eingestellt, dass sie, wie gesagt, Zigaretten, die zu leicht und zu schwer sind, rausschmeißt. Zigaretten mit Flecken weg. Zigaretten, wo am Filter vielleicht so, das haben wir Lufttaschen genannt, wo was weggehängt ist, wo nicht schön verklebt war, raus. So, zweitens, der Maschinenführer hat immer 100 Erwägungen durchgeführt. Also, der hat so eine Schale gehabt, da hat er 100 Zigaretten reingepasst und da hat er gewogen und hat das in einen Qualitätsbogen eingetragen, dass das passt. Dann hat er alle 10 bis 15 Minuten Zigaretten rausgenommen und die waren ja geschult, hat sich das angeschaut, wie es passt etc. Das haben die Mechaniker auch gemacht, die für die Maschinen zuständig sind, weil wenn das Produkt schön ist, dann rennt die Maschine auch. Und die haben Proben gezogen von den Maschinen, haben Rückhaltemuster weggelegt von den Produktionen nach bestimmten Vorgaben. Die kann ich jetzt nicht mehr auswendig. Aber es war immer möglich, wenn eine Reklamation war, war es immer möglich, dass ich gesagt habe, die Referenzmuster sind aufgehoben worden. Und diese, da habe ich dann bei der Qualitätskonferenz, wenn irgendeine Reklamation war, habe ich angerufen und gesagt, ich brauche von dem und dem Tag von der Sorte das Muster. Und so konnte man das eben rückverfolgen. Also, wie gesagt, die haben dann Zigaretten entnommen, die haben Backeln entnommen, die haben Gebinde entnommen, haben das beurteilt, da ist ein Bericht darüber gemacht worden und das Wichtigste ist das, wenn die etwas festgestellt haben, haben sie sofort etwas unternommen. Wenn wirklich etwas komplett daneben gelaufen ist, dann hat man gerade einen Knopf gedrückt und die Maschine ist gestanden. Das ist natürlich kaum passiert, aber die Dame oder der Herr, der da geprüft hat, hat auf jeden Fall gesagt, die Maschine bleibt stehen, da musst du irgendwas machen oder sonst irgendwas. Das ist ganz gut gelaufen. Zusatzstoffe, Dirtelengelkohl. Also sowas musste zugesetzt werden zum Tabak, der musste haltbar gemacht werden. Das soll eine gewisse Zeit haltbar sein. Nicht, dass du Zigaretten kriegst und die weghaben kannst. Mit der Zahltbarkeitsdatum überschritten, tschüss Pferde, geht nicht. Also haben wir Dietl Engelkohl verwendet. Und dieses Tirtelengelkohl war dann in Verruf wegen des Weinskandals. Da hat man halt Mono-Tirtelengelkohl genommen. Was den Rauchern interessiert, ist der sogenannte Flavor. Duftstoffe. Flavor ist ein großes Thema. Philipp Morris hat einen riesen Fass aufgemacht bei dieser Geschichte. Die haben niemandem verraten wir die Zusammensetzung bei der Marlboro ist, des Flavors etc. Da haben wir die 200 Liter Perl gekriegt und die haben wir zugesetzt. Schon eine Beschreibung, aber auch unsere besten Chemiker konnten, weil so viele Stoffe da drin waren, konnte man nicht genau sagen, wie das ist. Wir haben, je nach Sorten, Flavor für das, Flavor für das gehabt. Und wir waren auch einfach die ersten, die Naturecht-Produkte gemacht haben. Und das war die Memphis Classic. Memphis Naturecht ist ja draufgestanden. Kein Flavor gehabt. Und die Leute haben es sehr gut angenommen, meines Wissens. Ich habe immer viel Memphis gemacht. Also Sport und solche Aktivitäten waren groß geschrieben. Dort, wo jetzt das schöne Stadion steht, war unser Sportplatz. Und da hast du können Tennis spielen, Fußball spielen, Faustball. Wie ich gekommen bin, haben die mit der Faust auf dem Ball gehauen. Was für mich als Nosten exotisch war. Im Fernsehen hast du es gekannt. Dann hat es jedes Jahr ein Skitreffen zum Beispiel gegeben. Da ist man nach Bad Gastein Skifahren gefahren. Ich habe immer gebetet, bitte tut euch nichts, weil wir brauchen keine Gipsfüße und nichts. Also alles gut. Es waren diverseste Sportaktivitäten. Und was ich hervorragend gefunden habe, wir hatten einen Werksarzt, der war jeden Tag da. Du hast nicht irgendwo hin müssen zum Arzt. Und der war meiner Meinung nach in Ordnung. Es gab ja eine Zeit, wo alle Firmen eigentlich stolz waren, was sie erreicht haben und so. Daher haben sie das auch der Bevölkerung gezeigt. Also sind da Busse reingefahren und die Leute wurden mit Führern durch die Produktion geführt und so weiter. Und die haben dann wirklich so große Augen gekriegt, wie sie reingekommen sind. Wo sind da die Leute? Weil die Lösehalle ist gelaufen mit einem Mann. Aber nicht nur die, der hat dann im Erdgeschoss die ganzen Boxen auch überwacht. Der ist in einem Raum gesessen, hat Bildschirme gehabt, über die Bildschirme hat er das überwacht. Und dann hat er den ersten Stock auch noch überwacht. Und da dachte ich mir schon, wo sind die Leute, wo sind die Leute? Na gut, dann sind Leute. Dann sind sie ins nächste Stockwerk gekommen. Wo sind da die Leute? Ein ganzes Stockwerk, zwei Leute da gewesen, weil einer gerade eine Mittagspause gemacht hat. gegangen. Also man hat sehr viel automatisiert und wir waren haben wir geplant gehabt, dass wir 21,3 Milliarden Zigaretten erzeugen und das mit 294 Leuten. Über die Millionen pro Mitarbeiter haben wir das hingerechnet. 2006 ist im ersten Monat 2,2 Milliarden erzeugt. Also wir waren voll drauf und ja, wie gesagt, dann kam diese Geschichte, was ja jeder gewusst hat, wenn man die erste Tabak verkauft zu 100 Prozent, dann ist sie tot. Weil wir haben ein Volumen gehabt von 40 Milliarden oder so, 45 Milliarden, komplette Ars Tabak nicht einmal. Und die größte Zigarettenfabrik Europas in Bergen-Opzom in den Niederlanden wurde so weggewischt wie nichts. Die haben zigfache von uns erzeugt. Wir wurden weggewischt. Warum? Weil man die Personalkosten im Osten für anders darstellen konnte. Wir haben ein Drittel Personalkosten gehabt. Und keine Auflogung und nichts und so weiter. Also man hat in der Tabakindustrie einen ordentlichen Kahlschlag durchgeführt und daher hat Ostia Tabak überhaupt keine Chance gehabt. Tabak. Die haben gelernt bei Josef II. oder nachher, weil Josef II. war ein cleverer Bursch. Der hat einer der wenigen Habsburger, der Wirtschaft eine machen kann und Geld machen kann. Da hat er die Tabakregie gegründet. Das ist nach kurzem sehr gut gelaufen, was die Geschichtsbücher jetzt hergeben, ist nach kurzem sehr gut gelaufen, hat gutes Geld dadurch verdient und das ist also den Japanern nicht entgangen. Die sind gekommen und haben sich das angeschaut. Heute gibt es in Japan noch immer Japan-Tabak und Austritt-Tabak gibt es in Japan noch immer Japan-Tabak und Austriatabak gibt es nicht mehr. Weil die haben, also der Japaner hat nicht 100% von dem Tabakmonopol verkauft, sondern er hat sich 51% behalten. Der letzte Tag, wo ich hier war in der Fabrik, war der 19. September 2009. Da sind wir alle mit Fadengsicht rausgegangen. Aber ich war der, der die letzten zwei Stangen Marlboro gesichert hat für ein Museum.ichert hat. Weil dann war Schluss. you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you