Dann starten wir in die Abschlussrunde und wollen nochmal einen Blick darauf werfen, was sind die Ergebnisse der einzelnen Workshops. Und ich darf gleich die Elisabeth Bauer suchen zu starten. Was waren so die Erkenntnisse bei euch? Also wir haben darüber gesprochen, was fehlt im Lokaljournalismus und wir haben damit gestartet zu sagen, also in die Runde zu fragen, was war das letzte Mal, dass man eine Information gekriegt hat, die was für einen relevant ist, die einen wirklich betrifft und woher hat man die Information? Und dann kamen unterschiedliche Antworten. Einer hat gemeint, vor 25 Jahren am Stammtisch, da war das letzte Mal eine Information relevant. Ein anderer hat gemeint, es gibt eine Gemeinde-App, wo er vor ein paar Tagen eine relevante Information hergekriegt hat. Und so sind wir gestartet in das Thema von hyperlokalem Journalismus, also Journalismus, der die kleinste Einheit umfasst, also das Grätzel, den einen Ort, die eine Straße. Und dann sind wir übergegangen dazu, wie resilient lokaler Journalismus auch sein kann in Bezug auf die Demokratie und auf das Demokratieverständnis, weil sehr viele von den Leuten, die was Lokaljournalismus betreiben, sind auch selbst die Konsumenten davon, weil wenn die das nicht wissen, dann weiß es sonst niemand. Und es gibt mehrere Beispiele, wie zum Beispiel den Weddingweiser in Berlin, Beispiel den Weddingweiser in Berlin, wo große Medien das auch oft als Ideensammelstelle hernehmen für ihre eigenen Geschichten. Und wenn Geschichten im Lokalen verankert sind und mit viel Liebe und Reportagen geschrieben werden, dann wird das auch gern von größeren Medien übernommen. Und dann haben wir einen kurzen Exkurs gemacht dazu, was News Deserts sind und dass das sehr wohl in Europa allgemein, es gibt mehrere Studien, ein größeres Problem wird. Und dass da der Lokalschuljournalismus, wenn er sich hält und wenn er finanzierbar ist, sehr wohl Zukunft hat, weil Informationen, die eine KI ausspuckt, die müssen erstmal generiert werden. Und Informationen zu lokalen Dingen kursieren oft nicht im Internet. Die müssen erstmal erzeugt werden, diese Informationen. Und es gibt mehrere neue Projekte im Lokaljournalismus. Wir haben mehrere aufgegriffen. Zwei davon sind zum Beispiel aus der Schweiz, Züri.ch und Baschur. Das sind beides lokale Medien-Newsletter eigentlich in den jeweiligen Orten. Es gibt auch ein Medium in Arizona, das über WhatsApp funktioniert. Also es gibt unterschiedliche, sehr kreative Zugänge zum Lokaljournalismus und unterm Strich muss man sich diese Zugänge und diese Öffentlichkeit selber schaffen. Und deswegen ist es ein demokratisches Selbstermächtigungstool, kann man so sagen. Ich habe auch gehört, dass sich zu viele Englizismen verwendet haben. Und wahrscheinlich auch die Finanzierung dafür auftreiben. Also das ist sicher auch ein großes Thema in dem Bereich. Genau, auf jeden Fall. Also wie viel Werbung in Bezirksblättern sind, ist eine Idee. Woher man diese, also einerseits die Information, andererseits hat man aber auch den Anspruch, Teil einer Gemeinschaft zu sein und einen emotionalen Wert mitzutragen. Das soll Lokaljournalismus auch erfüllen. Das bindet auch die Menschen. Vielen Dank. Ich würde dann nachher noch um Ergänzungen suchen, würde zuerst die Runde fertig machen. Bitte, Christine Tragler, was waren die Ergebnisse bei eurem Workshop? Ja, wir haben einen fast fertigen Heftplan erstellt für das Südlind-Magazin. Also wir haben eine offene Redaktionssitzung simuliert oder gespielt oder eigentlich auch wirklich gestaltet. Es war offen. Wir sind ja sonst eine sehr kleine Redaktion mit drei Frauen in diesem Fall. Gerade jetzt sind wir drei Frauen, die alle Teilzeit für das Südlind-Magazin arbeiten. Und wir haben so die Einstimmung mit Bildern gemacht, die also jeder Teilnehmende, jeder Teilnehmende war eingeladen, sie ein Bild so auszuwählen, das sie besonders anspricht und daraus eine Schlagzeile zu formulieren, die sie vielleicht auch vermisst in der Medienberichterstattung, irgendwas zu Menschenrechten und Medien und irgendwie so versucht, diese vier Vorträge auch nur so ein bisschen sickern zu lassen und auch sie ein bisschen im konstruktiven Journalismus zu üben, weil das versuchen wir auch und darum bemühen wir uns auch beim Südwind-Magazin. In dem vorhergehenden Vortrag von Ladislaus Ludescher ist ja Bezug genommen worden auf die größte humanitäre Krise, auf den schlimmsten Krieg aktuell. Also wir haben auch darüber gesprochen, dass der globale Süden sehr oft, also wenn er überhaupt vorkommt, und er kommt ja bekanntlich sehr, sehr wenig vor, nur 15 Prozent der Berichterstattung in deutschsprachigen Medien, dann sind das Krisenkatastrophen und Kriege. Und wir versuchen im Südwind-Magazin, und das haben wir jetzt auch in dem Workshop auch irgendwie versucht zu trainieren, ermutigende Geschichten, konstruktive, gelingende Geschichten, Beispiele zu erzählen, damit wir einfach auch noch politische Wesen sein können, weil ich glaube, dass diese Zuversicht auch eine demokratische Ressource ist. Also nichts schönreden und nicht so tun, als wäre eh alles leibernd. Das ist es nicht. Also schon auch benennen, was ist. Aber eben uns auch bestärken und eben auch Geschichten des Gelingens zu erzählen und um in das Gestalterische zu kommen, weil sonst fehlt uns, glaube ich, die Kraft. Also das war viel Thema und wir sind dann eben über die konstruktiven Schlagzeilen dann auf Themen, die einem einer fehlen in den Zeitungen, in der Medienlandschaft gekommen und das war dann so die Brücke zu einer offenen Redaktionssitzung, um Themen zu setzen, worüber würde man gerne lesen, was würde man gerne in einem Magazin sehen. Und habt ihr das dabei geschafft, dann auch den globalen Süden mit einzubinden oder waren es wieder eher unsere Themen? Ressourcen und Kostenwahrheit zum Beispiel war ein Thema jetzt auch so für, was kostet Umweltschutz oder was kostet es nicht, die Umwelt zu schützen zum Beispiel. Und das ist lokal interessant wie auch global interessant. Oder auch Handy, Fasten war ein Thema und dann habe ich eingebracht, was denn die Rohstoffe sind in einem Handy zum Beispiel, also woher die kommen. Aber es war schon auch ein Austausch und ein gegenseitiges sich anstupsen. Fake News war ein Thema oder auch Diversität, die Diversität auszuhalten in einer Demokratie. Also jetzt bräuchte ich die Unterstützung. Genau, die holen wir uns dann auf jeden Fall noch. Vielen Dank, aber es war sehr, sehr bunt. Genau, es war eine Highspeed-Redaktionssitzung. Sehr super, viel Zeit war nicht. Vielen Dank, dann darf ich nur die Elke Aigner suchen, um die Zusammenfassung einfach klar zu machen. Danke. Ins Gestalten kommen. Das finde ich sehr, sehr gut. Das erinnert mir auch immer an dieses, wenn man selbst irgendwie Stress hat oder so, dann sobald man anfängt etwas zu tun, dann löst das ein bisschen den Stress. Das hat mir jetzt sehr gut gefallen an deinem Wortbeitrag. Ja, wir haben uns mit dem Modell von Klaus-Peter Hufer beschäftigt, also Argumentationstraining gegen Stammtischparolen. Das Thema Menschenrechte verteidigen im Alltag bedeutet ja immer auch Zivilcourage zu zeigen. Und Zivilcourage ist eigentlich eine Tochter der französischen Revolution. Wenn man da zurückschaut, wir haben versucht, am Anfang die klassischen Parolen, die jeder, jede von uns schon mal gehört hat, ein bisschen zu sammeln. jeder, jede von uns schon mal gehört hat, ein bisschen zu sammeln. Und dann haben wir in einem Rollenspiel, das war schon sehr, sehr authentisch, muss man schon gestehen, also sind manche in die Rolle der unter Anführungsstrichen Bösen geschlüpft und die anderen in die Rolle der Guten. Und dann haben wir versucht, Strategien aufzuzeigen, wie kann man in solchen Situationen dagegen argumentieren oder auch nicht argumentieren. immer zuerst die Situation einschätzen muss, ob ich jetzt überhaupt mit dieser Person diskutieren möchte, ob ich bereit bin dazu. Da geht es auch ein bisschen um Selbstschutz, wenn man gerade irgendwie das Gefühl hat, ich bin vielleicht jetzt auch schon viel zu müde etc., das tue ich mir nicht mehr an. Also auch das ist etwas, was man sich zugestehen muss, dass man sich das nicht unbedingt um jeden Preis antun muss. Aber es geht auch darum, also wenn man das Gefühl hat, man will aber trotzdem dem nicht irgendwie die Bühne überlassen und nach Hause gehen und dann irgendwie mit diesem Gefühl, das hat sich jetzt irgendwie nicht gut angefühlt, eigentlich hätte ich da schon nur dagegen halten sollen, dann ist das eben auch eine Möglichkeit, ich will mit dem nicht diskutieren, aber ich will mich positionieren. Und da kann man eben auch schauen, hat man eben da vielleicht auch Verbündete, man muss immer im Kopf haben. Also es gibt immer durchaus viele, vielleicht sogar die Mehrheit, die ähnlich denken wie wir. Also dass man sich auch zum Beispiel in diesem Kontext, das kann zum Beispiel klassisch am Stammtisch sein oder halt in einer Runde zu schauen, gibt es da jemanden, wo ich die Zustimmung irgendwie wahrnehme. Ja, letztendlich, wir wollten dann noch ein zweites Rollenspiel da aufsetzen, da ist uns dann die Zeit quasi zu knapp geworden, wo wir sozusagen diese Strategien, zumindest einige davon, ausprobieren. Was ich mitnahm, auch positiv war, von Omas gegen rechts, die haben dann zum Beispiel auch diese paradoxe Intervention, die sie durchaus anwenden, wenn dann wer zu ihnen geht und sagt, was macht ihr da jetzt wieder, was diskutiert ihr da und so weiter und dann die Frau, die dann, eine Frau zum Beispiel, die dann im Rollator dann hingeht und sagt, ja, was hast du denn leicht oder wieso geht es dir leicht nicht gut oder so und dass der dann irgendwie total, das stimmt, dass es fast eigentlich peinlich ist, dass er so angefahren ist. Also manche wollen einfach auch nur provozieren. Das heißt, man muss immer die Situation erkennen. Ist das ein Provokateur, da bringt es nichts zu diskutieren. Oder ist das jetzt jemand, der so festgefahren ist in seiner Meinung, den ich sowieso nicht überzeugen kann. Ja, aber dann überlasse ich denen nicht die Bühne, sondern halt dagegen. Super, ganz wichtig, also alle drei Bereiche, weil die anderen Stimmen sind so laut, wie wir heute gesehen haben, und so gut vernetzt, dass wir all diese Bereiche unbedingt brauchen, dass wir auch lernen und wissen oder auch den Raum bekommen, wo können wir kommunizieren. Gibt es jetzt von Ihrer Seite noch Fragen, Ergänzungen zum Workshops? Haben Sie noch etwas, was Sie sagen möchten zu dem, was Sie gehört haben, was Sie erlebt haben? Gerne zu den vier Keynotes noch etwas ergänzen möchten. Keine Fragen mehr. Super war es. Alle schon müde? Einmal kurz, genau, bitte. Ich habe eine Frage, die vielleicht nicht ganz dazu passt, aber ich bin jetzt sozusagen aufmerksam gemacht worden auf Google, wie schlimm das ist. Aber wo soll ich hingehen und wie komme ich dorthin? Das ist meine Frage. Wie schlimm? Was ist das? Dieser Google-Apparat. Und dann möchte ich einen anderen Anbieter haben, aber ich habe keine Ahnung, wie ich das mache. Alternativen zu Google. Will da jemand drauf eingehen? Also ich glaube, das ist eine berechtigte Frage, weil wie kann man Google umgehen? Weil ich glaube, wir nutzen alle trotzdem Google. Es gibt einerseits, wenn Sie von anderen Suchmaschinen sprechen, gibt es alternative Suchmaschinen. Es gibt zum Beispiel DuckDuckGo. Ich weiß nicht, ob Sie davon schon mal gehört haben oder jemand in diesem Raum schon mal davon gehört hat. Ja, ja, DuckDuckGo. Das kann man als alternative Suchmaschine zum Beispiel verwenden. Ja, wie die Ente. Also Duck wie die Ente mit D. DuckDuckGo. Kann ich sehr empfehlen. DuckDuckGo kann ich sehr empfehlen. Andererseits, wenn es nicht um Information an sich geht, sondern um Nachrichten, lokale Nachrichten oder vertrauenswürdige Nachrichten auf jeden Fall. Aber wenn es nur um die Suchmaschinen geht, zum Beispiel das. auf jeden Fall. Aber wenn es nur um die Suchmaschinen geht, zum Beispiel das. Ich persönlich verwende Ecosia, glaube ich, heißt sie. Und ich glaube, da ist auch ein ökologisches Projekt dahinter für jede Suchanfrage. Ein Baum gepflanzt. Ob das sehr seriös ist, das kann ich mir einschätzen. Das kann ich jetzt auch nicht so gut einstellen. Jedenfalls bietet das genauso für die Recherche auch sehr hilfreich. Auf jeden Fall. Dankeschön. Gibt es sonst noch Anmerkungen? Ja? Ja, nur ganz kurz zu dem Lokaljournalismus. Wollte ich fragen, ist das dann Bürger- und Bürgerinnenjournalismus oder sind das dann professionelle Lokalredaktionen, die mit den Leuten dann sozusagen Interviews führen oder Themen erarbeiten? Es gibt verschiedene Modelle. Also es gibt zum Beispiel, der ORF plant ein Lokaljournalismusprojekt, wobei man jetzt mit den jüngsten Skandalen vielleicht sich nicht ganz sicher ist, wofür der ORF in nächster Zeit Geld ausgibt. Aber angedacht ist es zum Beispiel. Bezirkszeitung gehen und sagen, ich möchte gerne über ein Thema schreiben. Sehr oft haben die sehr wenig Zeit und müssen sehr viel arbeiten und sind immer eigentlich froh, wenn sie ein Thema bekommen von jemandem. Das ist eine Seite. Die andere ist natürlich, wir haben das Internet, wir können eigentlich alle lokalen Journalismus betreiben, wenn wir wollen. Es kommt darauf an, ob wir das auf den Plattformen der sozialen Medien auf die Art betreiben wollen. Aber wenn Sie sagen, Sie wollen auf Blue Sky regelmäßig darüber schreiben, was bei Ihnen in der Gemeinde passiert, und dann haben Sie plötzlich mehr Follower und mehr Leute interessieren sich dafür. Ich finde, das ist genauso auch Lokaljournalismus. Dankeschön. Wenn es keine weiteren Fragen gibt, dann würde ich so gerne noch eine Abschlussrunde machen mit einer Frage an alle drei Workshop-Leiterinnen und zwar, wir haben heute sehr viel Negatives gehört. Es war schon sehr, sehr anstrengend zu hören, wie sich das alles vernetzt, wie das alles funktioniert und wie die Zukunft vielleicht aussehen wird, wenn das so weiterläuft. Können Sie uns irgendwo bestärken und Mut machen mit einem Abschlusssatz, was Sie von heute mitnehmen oder was Sie uns dem Individuum raten, was kann man als Einzelner tun, dass wir sozusagen in die positive Richtung wirken und da nicht verzweifeln? Ich fange vielleicht an, Buchstabe A. Naja, ich denke, ich war dieser Tage, ich glaube am Mittwoch war es, war der Armin Thurnherr in Linz, im Renner-Institut und das hat mich auch sehr inspiriert, weil er gesagt hat, und das nehme ich so ein bisschen mit und trage es hier jetzt auch in diese Runde, dass man eigentlich schauen soll, und das ist auch dieser Ansatz Community-Journalismus, dass man, dass sozusagen die, die zum Beispiel den Falter abonnieren, das ist fast so wie eine Mitgliedschaft, ja, also die haben wirklich es geschafft, so eine Community zu sein und ich denke, in abonniert, weil ich das sehr schätze und dass sich das Wochenformat auch wahrscheinlich langfristig halten wird in Papierform. Und ich denke, was ist heute auch schon erwähnt worden am Nachmittag, dass das wirklich so wie ein Fitness-Abo oder wenn man dann 18 ist, man sollte jeder halt das Medium seines Vertrauens, zumindest ein Medium, ich habe zum Beispiel zwei Abos, aber sollte man unterstützen, weil das einfach nicht etwas ist, was selbstverständlich ist. Dankeschön. Was ich von heute mitnehme, ist sicher, also total viele Anregungen, Ideen, es muss nur so sickern und rattert so, Vernetzung in jedem Fall, wie wichtig Vernetzung ist und Kooperation und Austausch. Und über die Zuversicht habe ich schon geredet, das hätte sich auch als Schlusswort geeignet, aber jetzt in meiner Recherche gerade zu KI und globaler Süden, was im Mai im Südischen Magazin erscheinen wird, bin ich auch auf die Langsamkeit gestoßen. Vielleicht ist das auch etwas Ermutigendes. Und ich habe das Gefühl, wir leben ja gerade in einer superschnellen Zeit, was Ermutigendes. Und ich habe das Gefühl, also wir leben ja gerade in einer superschnellen Zeit, aber es gibt so einzelne Stränge und Initiativen, die sie für die Langsamkeit einsetzen als politisches Programm, als politische Forderung und ich finde das total schön. Also da möchte ich gerne dabei sein bei dieser Langsamkeit. Oder einfach auch ja, aber auch Zeit ist eine wichtige Ressource, dass wir heute zusammengekommen sind und uns die Zeit genommen haben. Und ja, also ein Plädoyer für die Langsamkeit und dass man nicht immer sofort ad hoc reagieren muss. Eben auch auf Social Media wird das verlangt. Aber also Südwind Magazin hat sich dem Slow-Journalismus verschrieben. Wir kommen alle zwei Monate raus. Und die auch eine Wochenzeitung ist auch, wo man ein bisschen mehr recherchieren vielleicht und reflektieren auch kann und auch diese Langsamkeit auch leben kann. Stress rausnehmen. Vielen Dank. Dankeschön. Ich möchte anknüpfen, weil ich glaube, also ich bin kein großer Fan davon, Journalismus zielgruppengerecht aufzubereiten. Weil ich glaube, wir gelangen an einem Punkt, wo wir das vor allem auf Social Media, wenn wir von seriösem Journalismus sprechen, das für Zielgruppen so aufbereiten, dass es genau diese Wörter sein müssen, die vorkommen. Nur genau diese Themen. Und natürlich, der Journalismus muss Menschen dort abholen, wo sie sind. Aber ich glaube, ein Abend wie heute hat mir gezeigt, dass man mal wieder allen Menschen in allen Altersgruppen alles zutrauen kann. Man muss nicht für verschiedene Zielgruppen nur gewisse Themen behandeln, weil es gibt Dinge, die uns alle beschäftigen und wir diskutieren alle darüber und wir wissen alle davon. Also ich glaube, ich nehme mir mit, man kann Leserschaft, Hörerschaft, allen, die Medien konsumieren, sehr viel mehr zumuten, als einem das Internet und speziell Social Media manchmal vorgaukeln. Und das möchte ich jetzt noch ganz kurz nutzen, Werbung zu machen für unsere nächsten Veranstaltungen. Und zwar, genau, das habe ich noch vergessen, also da steht ein Körberl, wir finanzieren uns aus Spenden, also wir freuen uns über Ihren Beitrag, wenn Sie noch etwas beitragen möchten für heute. am 8. Mai von 14 bis 19 Uhr wieder hier. Wie viel Rechtspopulismus verträgt unsere Demokratie? Wir haben schon die Referenten gewonnen, Walter Oetsch, Natascha Strobl und Robert Eiter. Es ist sicher eine ganz spannende Veranstaltung und wie wir heute schon besprochen haben, die zweite Vorschau auf den Herbst. Geld, Macht, Politik. Wie viel Superreichtum verträgt unsere Demokratie am 23. Oktober auch wiederum hier, wo wir uns sehr freuen, wenn wir Sie wiedersehen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch einen schönen Abend, ein bisschen vom Buffet ist noch übrig und ich bedanke mich nochmal ganz herzlich für Ihre Aufmerksamkeit und für das Mitdiskutieren und würde mich freuen, wenn wir uns bald wiedersehen. Dankeschön.