Wir kommen jetzt zu einer etwas ausgefallenen Sportart, die bei uns nur selten zu sehen ist. Wir schalten live zum Finale im Manhousing. Ich bin ein braves Pferd Und was ist daran verkehrt? Wenn du sagst spring, dann springe ich Das ist es mir wert Ich bin ein ganz braves Pferd Das Wohr keinem Wassergraben sperrt Ich galoppiere liebend gerne im Kreis Es gibt echt größeren Scheiß. Ich bin ein braves Pferd, ich habe dich immer gerne gemocht Und jetzt willst du mich verkaufen Was bist du denn für ein Arschloch? Ich bin ein braves Pferd Ich bin ein braves Pferd Ich bin ein braves Pferd Und ich sag dir eins Ein Pferd belügt dich nicht Eine Katze und ein Hund Betrügen dich nicht Denn Lügen uns betrügen, das machen nur die Menschen. Ich bin ein braves Pferd Ich bin ein braves Pferd Ich bin ein braves Pferd Ich bin ein braves Pferd Ich bin ein braves Pferd! Ich bin ein braves Pferd! Ich bin ein braves Pferd! Ich bin ein braves Pferd! Ja, Franz Fenzl, es hat leider nicht gereicht für einen Protestplatz. Woran ist es gelegen? Es war halt einfach, wie man sagt, eine schiefe Ebene. Das war wirklich nicht mein Tag. Der Start war eigentlich schon sehr durchwachsen. Ja, da war es scheiße. Da muss ich sagen, den nehme ich auf die eigene Kappe. Das war, mein Hase ist ja so ein komplexer Sport, wenn du da nicht jeden Moment im Moment bist. Scheiße. Was ist da genau passiert? Ich war nicht da. Ich habe ein paar Zehntelsekunden verschlafen und schon weg. Aber ich wusste, ich kann es noch aufholen, weil ich die Power habe. Ich habe gemerkt, die Konkurrenten von den anderen Ländern haben nicht den Körper. Und da habe ich dann gemerkt, da geht noch was. Und dann ist ja wirklich noch was gegangen. Zehntel Sekunden oder vielleicht sogar jedes Promille? Weiß ich nicht, ist das eine Anspülung? Nein, Zehntel Prozent. Ja, jedes Zehntel Prozent zählt in den Spuren, das ist ganz wichtig. Aber dann ist noch, genau, aber dann halt am Schluss natürlich war noch Hand drin. Ja, und nach dem Fehlstart sind Sie eigentlich ganz gut ins Rennen wieder hineingekommen. Ja, ja, dann ist es gut gegangen, dann habe ich Meter gemacht, dann habe ich aufgeholt, weil ich halt auch wirklich einfach die Robustheit habe. Ich bin ein Power Horse, ich bin ein Power Horse, ich habe einfach auch die Kraft. Und was ich auch habe, was die Konkurrenten teilweise nicht haben, das ist, ich kann schnell umschalten. Ich schalte schnell um, ich kann umschalten von Treppe auf Galoppe, vice versa. Das ist halt... Und so habe ich dann doch so gegangen. Aber natürlich dann... Aber warum hat es dann trotzdem nicht gereicht? Ist dem Power Horse die Power ausgegangen? Habt ihr gesehen? Also da habe ich den Franzosen geschnitten. Das war ja nicht... Habt ihr das nicht gesehen? Ja, da war schon irgendwie eine umstrittene Szene. Da war irgendwie nicht ganz klar, ist der französische Mannhorster ein bisschen zu nah dran? Ja, ein bisschen zu nah. In jeder anderen Sportart wäre das eine Disqualifikation, sage ich jetzt einmal. Aber bei uns, bei den Mannhorstern, da ist sowas wurscht. Das wird ja teilweise nicht wahrgenommen. Aber das ist die Wahrheit. Mainhorsing führt halt leider immer noch ins Schatten-Dasein. Ja, und das ist halt etwas, was man genauso ansprechen muss, weil der Pferdesport, also der Mainhorser, der Menschenpferdesport, ist einfach wesentlich schlechter gespielt als der Pferde-Pferdesport. Das ist so. Da ist der Verband gefragt, da ist auch die Öffentlichkeit gefragt. Es wird nach wie vor. Das ist so. Der Pferdesport von Pferden dominiert. Wie schaut jetzt in der Stunde Ihre Enttäuschung die Zukunft aus? Wird es wieder zu den ManHorsing-Finals gehen? Ich konzentriere mich jetzt auf die nächsten Rennen. Das ist mein Ziel, was ich mir gesteckt habe und dann werden wir schauen, wie das wieder ist. Ich gehe positiv in die Zukunft. Alles Gute!