Die Künstlerin Bad Ischl im Hotel Austria findet gerade eine sehenswerte Ausstellung statt. Zwölf Künstlerinnen stellen unter dem Titel Mensch, Mut, Waffenlos 22 Werke aus. Und jeweils von 12.30 Uhr bis 17.00 Uhr am Samstag, 21. Februar und Samstag, 28. Februar, weiters Sonntag, 8. März und Sonntag, 22. März finden Sonderführungen statt. Die Ausstellung geht bis zum 30. März 2026. Grüß Gott, ich darf Sie sehr herzlich im Museum der Stadt Bad Ischel begrüßen. Das Museum gibt es ja seit 1989. Das Gebäude war vorher ein Hotel und ist dann von der Stadtgemeinde gekauft worden und ist eben seit ca. 37 Jahren ein Museum. So kleine Museen, die haben es ja nie ganz leicht mit der Finanzierung. Jetzt hat es eine Dauerausstellung sehr lange gegeben, nämlich vom Beginn des Museums bis 2023 und dann haben sich zusätzliche Fördermöglichkeiten ergeben und seit Juli 2024 ist eine sehr sehenswerte neue Dauerausstellung zu besichtigen. Im Rahmen unserer Ausstellungen gibt es auch immer wieder Sonderausstellungen und das ist diesmal die Ausstellung Mut, Mensch und Waffenlos von BSA Oberösterreich. Und die kann man unter anderem in diesen Räumlichkeiten, die wir hier sehen, besichtigen. Die Abteilung, die man da sieht, die ist allerdings Teil unserer Dauerausstellung. Das ist der sogenannte Erinnerungsraum und der erinnert an die Zeit des Zweiten Weltkriegs und die Zwischenkriegszeit. Und die Ausstellung vom BSA, die ist auf der anderen Raumseite. Ich würde mich freuen, wenn Sie die Ausstellung ansehen und verbleibe hier nicht. Ja, und das ist jetzt die Sonderausstellung. Ich bin Renate Moran, Vorsitzende vom BSA A. und bin mit zwölf, inklusive mich, zwölf Künstlerinnen, die wir hier dieses Thema bearbeiten, Mensch, Mut, Waffenlos, ist ein starkes Thema und Elf und ich, Leute, Künstlerinnen, haben sich bereitet, hier eine Ausstellung mitzumachen und sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Jetzt haben wir noch einen Katalog und die Künstlerinnen, alle nach der Reihe, werde ich dann ja vorstellen, aber nur, dass ich es jetzt einmal alphabetisch durchgehe. Johannes Anderbauer-Bolkhoff, die Katharina Brandl, die Monika Brandfeller, die Mariam Fikava, die Katharina Enzensberger, die Marina Heidemacker, Georgina Kraus, Kurt Mitterndorfer, Paul Osterberger, Denis Schafenko, Ingrid Wurzinger-Leitner und ich selbst. Ja, wir fangen vielleicht einmal mit einem Werk von mir an. Das ist hier die Nationalratspräsidentin Barbara Brammer. Diese Frau hat mich sehr fasziniert. Und sie war wirklich eine Friedensbotschafterin. Und sie hat sich sehr viel Frauen eingesetzt, sie hat sehr viel erreicht, auch in ihrer Ära, auch der Nationalratspräsidentin hat sie vieles durchgesetzt. Sie ist eine fantastische Frau gewesen und leider schon verstorben, aber sie wird immer in unserer Erinnerung bleiben. Und ich habe sie gemalt und sie ist irgendwie als Erscheinung bei mir im Atelier gesessen. Ich habe sie direkt versucht, ich habe versucht mit ihr in ein Zielgespräch zu kommen, wo es egal mit hier war. Ich habe sie dann so dargestellt, mit ihrem sorgenvollen Blick, mit dem sehr gütigen Blick auch. Und was das Interessante aber ist, ihre Augen verfolgen den Betrachter. Ganz egal, ob man von links oder von rechts schaut, sie wird sich immer mit den Augen bewegen. Daneben habe ich die Marina Heidemacker gehängt. Gewinnern, nennt sich dieses Bild, die diesen Gewinner gemalt hat, in einer Art von Pixeltechnik. Sie kommt auch vom Mosaik her, also sie hat sehr viel mit Mosaikarbeiten gearbeitet und verarbeitet diesen Stil auch in der Ölmalerei. auch in der Ölmalerei. Und wenn man jetzt mit meinem Barbara Brammer nimmt und geht, geht vorbei, dann schaut die Barbara Brammer nach und die Figur, der Gewinner, schreit nach. Also man kann dann links und rechts gehen. Das große Werk von der Ingrid Wurzinger-Leitner. Eine tolle Arbeit, eine Kreuzsticharbeit ist das, mit feinen Kreuzstichen durch ein Plexiglas durchgestochen. Und das Bild heißt Man kann sich schon vorstellen, auf was hat man hier zu achten. Sehr schönes Bild. Daneben Johannes Anja Bauer-Kolkhoff. Und das ist eine ganz lustige Geschichte, die werde ich dazu erzählen. Ihr könnt es euch gut anschauen. Es sind hunderte von Motten hier gestorben auf diesem Bild. Und wenn ihr ganz genau schaut, werdet ihr das erkennen, dass das ein Mottenfänger ist. Ich muss dazu sagen, der Hannes Ankerbauer-Goldhof ist Konzeptkünstler. Er hat immer wieder Dinge, die ihm entgegenkommen, die er zu Hause findet oder auch woanders. Und er arbeitet da mit dem Entdeckten. Und hier hat er schon lange vergessen, dass er auf dem wahnsinnig viele Motten, und das sind ja bekanntlich männliche Motten, die in diese Fallen gehen, weil sie diesen Punkt, diesen Lockstoff alle anfliegen und natürlich ins Verderben fliegen. verbindet das mit Soldaten, die in den Krieg ziehen und auch blind irgendetwas nachlaufen. Vaterlandverteidigung, was auch immer, für die Frauen, die Frauen schützen heißt es immer. Und auch die sterben oft zu hunderten, tausenden. Das oben, der obere Teil ist die Zentrifuge, ein Teil einer Zentrifuge, wie man es früher gehabt hat, diese Wäschezentrifuge. Und da hat er auch noch Buchstaben drinnen mit Blattgold vergoldet. Er ist ja auch Goldarbeiter sozusagen. Und eingereicht für diese Ausstellung hat er diesen im schwarzen Rahmen diese Beschreibung dieser Arbeit. Das war eigentlich die Einreichung von Johannes Angerbauer-Goldhof. Und dann, ich habe schon gewusst, er macht immer tolle Sachen. Auch wenn ich nur die Beschreibung habe, weiß ich, dass er etwas Interessantes bringen wird. Und das ist wirklich ein edles Werk geworden. Das ist wieder von Monika Breitenfellner. Ein ganz tolles Werk. Ein riesengroßes Bild gemalt mit feinsten kleinen Bildern. Muss man immer dazu sagen, es ist Wahnsinn, wie sie das mit den kleinen Bildern alles schafft. Und das Bild heißt Mut zu Frieden. Und wenn man genau schaut, diese Rilzfahne, dieser Stoff, ist eigentlich ein Stoff von einem Strefflings, von diesen furchtbaren Geschichten, die damals passiert sind. Und sie hat auch da einiges hineingeschrieben, das muss man sich auch wieder näher anschauen, was da alles drinsteht in dieser Fahne. Also Mut zum Fliegen. Sie hat im Zuge des Artistenresidenzprogramms in der Villa Rangel in Bad Hall bearbeitet, gearbeitet und gestaltet. Sie macht Minol-Schnitte und druckt unterschiedliche Figuren in Schablonentechnik. Und im heißen Druck des Bildes, Mein Herbst, mein Herbst, nennen sie das, weil das war damals ihre Arbeit in der Villa Rabe, das war gerade im Herbst, und sie hat Flügeln bekommen. Wenn man sich das anschaut, man hat das Gefühl, entweder sind es Vogelfedern, oder für sie waren es Flügeln. Und sie nennt es eben Mein Herbst 2021 entstanden. Mein Herbst 2021 entstanden. Noch einmal Ingrid Wurzinger-Leitner mit dieser Arbeit Wieder kreuzst dich auf Plexiglas oder durch Plexiglas durch. Übersetzt heißt das Trau dich. Also es ist die Ausstellung Mund, Mensch und Waffenlust. Trau dich und das ohne Waffen. Dieses Bild ist von Kurt Mitterndorfer. Kurt Mitterndorfer ist eigentlich auch oder hauptsächlich Literat und schreibt, aber er ist immer wieder mit Installationen oder auch Konzeptarbeiten bei unseren Ausstellungen dabei dabei, weil er auch im PSA mitzieht. Und das ist Gandhi, Mahatma Gandhi, seine große Mutfigur. Er findet, Mahatma Gandhi ist einer der mutigsten überhaupt von der Geschichte. Er hat für ihn deshalb den größten Mut, weil er hat sich vor diese Soldaten, die ihm da nichts Gutes tun wollten, hat er sich hingestellt, nackt, nur mit dem Schurz um die Hüfte und hat gesagt, was wollt ihr von mir, ich hab nichts. Also er hat nur mit seinem Körper reagiert und war auch ein guter Kutz. Ein Bild über den Wob of Fem in Linz, zwischen Brucknerhaus und Renthaus gibt es diesen Walk of Fame in Linz, wo Schlattersterne diese Widerstandsbewegung von Frauen gezeigt und diese Frauen hervorrollt. Die Frau Dringer-Insel hat das in ein Bild umgesetzt, da hat sie ihre wichtigsten, die für sie hier am besten und natürlich geeignet sind für das, herausgeholt. Und da sind verschiedene Frauen dringend, wie eben auch die Heta Wagner oder hier kennt man auch sehr gut die Ute Buck. Noch einmal die Monika Breitenfeller mit diesem eindrucksvollen Bild auch nie wieder. Nie wieder und es ist, wie man sieht, die weiße Rose. Sie schreibt auch hier Sophie Schololls Stimme verstummte. Doch ihre letzten Worte wurden zum Funken, der dafür sorgte, dass die weiße Rose niemals in Vergessenheit gerät. Und als Zusatz noch, die Sonne scheint noch immer so viel Schall. Gut, das ist der Dost Denis Schaflenko. Das ist eine Keramikarbeit. Verbitterte Schichten nennt er diese Keramikarbeit. Er ist eigentlich ein Ukrainer, ist aber über Italien, wo er studiert hat und auch in Österreich studiert hat, nach Österreich gekommen. Und ist jetzt Professor an einer höheren Schule in Linz. Dort unterrichtet er auch diese Fächer, also die Kusterzieher. Und er ist auch ein Bagger. Und wir werden von ihm auch oben dann noch ein Bild sehen. Aber eigentlich prägt ihn natürlich sein Ursprungsland, das kriegsgebeutelte Land Ukulele. Also, das ist Mariam Shikava. Sie kommt ursprünglich aus Georgien und hat eine ganz spezifische georgische Emaillentechnik entwickelt, wobei sie damit meistens Schmuck erzeugt, aber hier auch in den Bildern diesen Emaillenteil verarbeitet hat. Also das ist alles Emaill, georgischer Emaill. Und auch hier diese Blätter, und sie hat diese beiden unterschiedlich dargestellt. Für sie ist der Heißluftballon die Freiheit unter Frieden. Dieses gigantische Werk ist vom Künstler, einem jungen Künstler noch, Paul Josef Osterberger. Er hat auch ein Glasstudio, aber in dem Fall nur die geschmiedete und geschweißte Stahlskulptur, feuerbrüniert und heißend tut es Hypothalamus. Und er hat auch erklärt, dass er damit gemeint hat, diese Hirnangangsdrüse, die eigentlich zuständig ist für entweder Ja zu sagen oder Nein zu sagen, entweder Angst oder Mut oder es ist das Ganze mehr mit Instinkt verbunden. Tolle Sache....Wilna Heidermacker und wieder diese Künstlerin, die früher von der Museikkunst oder jetzt von der Museikkunst kommt und zur Pixelart sich jetzt entwickelt hat, ihre Arbeiten sind Pixelartbilder. Und in dem Fall ist es Schattenboxen, auch dazu braucht man Mut. Aber es entwickelt sich eher der männliche Mut heraus. Also bei Ihren Bildern ist es der männliche Mut. Und ich habe ja in meinem Vortrag auch schon im Katalog geschrieben, es gibt zwei Arten von Mut. Den männlichen, den weiblichen, maskulin, feminin. Das ist ein großer Unterschied, meiner Meinung nach, im Großen und Ganzen. Es gibt immer Ausnahmen natürlich. Der weibliche Mut ist mehr von Herzensbildungen geprägt, und der männliche Mut ist mehr vom Risiko, vom drüber hinaus geht, über sich selbst. Das ist die Gina Kraus, also Georgina Lafledi Kraus, heißt sie mit ganzem Namen. Und sie arbeitet sehr viel jetzt mit Epoxy hat und dieses Bild heißt berühre mich, aber greife mich nicht an. So ein toller Satz, den man überlegen kann, was sie damit gemeint hat und diese einzelnen Rundenformen, das macht sie alles mit dem Harz und das ist ganz schön viel Arbeit, das muss man polieren, bis der glasähnliche Auspuff rauskommt. Das ist auch eine handwerklich sehr starke Arbeit. Ein Ölbild von Katharina Enzensberger. Katharina Elzensberger. Und hier ist es speziell der Weg, den die Resi Pessendorfer, eben auch im Widerstand befindende Resi Pessendorfer, immer gegangen ist. ehrlich gewesen ist, haben sie mich hingeschickt. Ich habe von allen Kurierdiensten geleistet in der Nacht mit dem Fahrrad oder zu Fuß, aber gefürchtet habe ich mich nie. Das ist ein Ausschnitt eines Interviews von Filmemachern. Eben Stetzhammer gewesen, der mit Therese Besendorfer gearbeitet hat. Ist Menschenhut waffenlos, ist es eben ein bestimmter Weg, ein schwieriger Weg, der von vielen mal wieder gegangen wurde. Das ist jetzt dieses Ölbild von Denis Shavchenko, von dem ich unten schon gesprochen habe, dass das hier oben in dem zweiten Stock hängt. Er natürlich wieder diese Ukraine, die verkohlten Felder nennt er das. Ein sehr interessantes Bild. Das wirkt nämlich, wenn man sich das näher anschaut, fast wie ein Felsen oder Fizik, aber das ist Ölfarbe. Und diese verbrannten Löcher sind eine Metapher zu den ukrainischen kaputten Ländern, zu den Koren, die Kornkammer, die dort immer wieder noch aufbereitet wird. Die Menschen machen immer noch die Arbeiten für diese Kornfelder, gehen locker in die Erde. Es ist nicht möglich, diese jetzt zu bestellen, aber sie probieren es immer wieder, diese Menschen dort. Und er beschreibt es auch, er hat über dieses Menschmut waffenlos geschrieben, Mut. Was ist das Mutigste, was ein Mensch in seinem Leben erreichen kann. Das Leben eines anderen retten, sein eigenes Leben für jemanden anderen opfern, leider herrscht in dem Land, aus dem ich komme, sagt er, Krieg. Und jeden Tag höre oder lese ich Geschichten von Menschen, die Leben retten und ihr eigenes Leben opfern. Um ihr Land gegen die Inversoren zu verteidigen, ist die höchste Form von Mut und Opferbereitschaft, die ich mir vorstellen kann. Opferbereitschaft, die ich mir vorstellen kann. Doch hier möchte ich über eine andere Art von Mut sprechen, sagt er. Den alltäglichen Mut. Den Mut, seine Arbeit fortzusetzen, obwohl man weiß, dass sie vielleicht schon morgen zerstört sein wird. Mordl zerstört sein wird. Und wenn sie zerstört wird, wieder von vorne beginnen. Immer wieder, immer wieder, immer wieder. Das ist ein Ausschnitt von Faust, die Löffel in der Hand hat, bedeutet natürlich die weibliche Faust, den Löffler Symbol, Küche und Frau und Einnehmen, etwas Einnehmen und heißt Spunrevolution, und heißt BUM Revolution, weil es immer wieder mit Löffeln arbeitet. Und hier sind auch noch Stützen dabei, weil es oft sehr notwendig ist, dass man diese weibliche Care-Arbeit stützt, dass man sie unterstützt. Und es ist immer noch zu wenig, was hier eigentlich gemacht wird. Das ist die zweite Arbeit von Johannes Anderbauer-Goldhof. Er hat hier wieder mit seinem eigenen Leben, mit seiner eigenen Krankheit gearbeitet und hat all diese Injektionen sich schon einmal geben müssen, er hat eine spezielle Immunerkrankung. Und hier dieses Briefchen gehört dazu, hier ist noch die Beschreibung dabei, was es eigentlich ist. Und wieder dieser rote Faden, der ihn zufällig an seinem Tisch tut, hat er entdeckt und hat dazu verwendet. Und es passt wieder genau, wie unten auch die Noten auf einen Notenpunkt fliegen. Und hier hat er den Faden zu so einem kleinen Knoten gemacht und dazu gesetzt. Das ist noch einmal eine Arbeit von der Katharina Brangel. zugesetzt. Das ist noch einmal eine Arbeit von der Katharina Prangl. Also sie formt diese Fäuste mit Ton und das sind jetzt schon 3D-Arbeiten, die dann daraus entstehen. Und das rosa und auch das helle blau hat ein bisschen auch mit den Arbeitshandschuhen zu tun, diesen Gum Gummihandschuhen, die Frauen verwenden eben auch in der Care-Arbeit zum Beispiel. Aber der Schwarze hat einen goldenen Löffel. Die haben auch verschiedene Farben und das ist jetzt die Frage, warum hat der Schwarze mit goldenen Löffeln. Es ist die Spurenrevolution. Das letzte Bild dieser Ausstellung, hier im zweiten Stock, mein zweites Bild. Und das betrifft das Lernen, das Lernen von analog bis digital, wie wichtig das auch für uns Frauen ist, auch im älteren Abschnitt des Lebens sollte man nicht aufhören zu lernen. Und man versucht auch hier zu sehen, wie diese Köpfe entschlossen einer Sache nachgehen. Und wenn man dann viel gelernt hat, dann kommt dieser Schwall von Duckelroth und endet in einem Kopf von einem Stier. Das ist dann hier ganz sanft, man kennt es nicht gleich, man muss schon zweimal schauen. Dieser Stier ist das Symbol für Kraft, für etwas erreicht zu haben. Dankeschön. you you