Ich darf ganz herzlich allen verraten und zunächst mal Elisabeth von Samsonhoff begrüßen. Ganz, ganz super, dass du da bist, dass du bei uns bist und mit uns eine gedankenwerkstatt mangel ist so haben wir das erfunden elisabeth von samsonow ist künstlerin sie ist vertreten in der ausstellung und philosophin und hat war sehr lang Ordinariat für Philosophische und Historische Anthropologie der Kunst. Okay, das hätte ich nicht können. An der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Mit vielen, vielen, vielen Vorlesungen, nicht nur, aber auch Seminaren über das Mädchen und die symbolischen Ordnungen, die meine, nicht mehr Jugend, aber Zeiten geprägt haben und von vielen deiner Followerinnen auch. Und genau, das wäre schön, wenn du einfach zu dir selber am Anfang ein bisschen was sagst. Aber vorher möchte ich noch ganz herzlich Brigitte Reitner-Tuneos vorstellen, die Kuratorin der Ausstellung, so gut, dass du halt auch da bist. Und bevor wir loslegen, zwei Fragen oder eine Frage und eine Ansage. Die Frage ist, wir sind total happy, dass sind. Hi. Das ist Hi. Das ist wirklich, wirklich großartig, dass ihr gekommen seid und da was machen werdet. Dazu und dafür ist es natürlich auch notwendig, dass gefilmt wird und aufgenommen wird der Ton und so. Aber klar, wenn es jemanden gibt, die oder der da echt sich sehr unwohl fühlt oder Zauberlis hat, den kann man vielleicht jetzt sagen oder sich dann zu ins tote Eck setzen oder so. Aber ist es soweit? Ja, da auf TV ist sie eh ein Medium unseres Bedauerns hier. Und die andere Geschichte ist, last time here and now you have some guests here from EU project context and that's why I will do a little bit translation, not an official translation, obviously not, but we will join the group and I will do the whispering translation and just announcing that you're not astonished why I'm constantly talking. I mean, people who know me know anyway that there is nothing astonishing about me talking, but I will also talk when Elisabeth is talking Die will nur mich kennen, wenn sie nicht mit mir sprechen. Ich werde auch mit Elisabeth sprechen, weil ich die Translation habe. Und in dem Sinne... Vielen Dank für diese für mich so bedeutsame Einladung. Weil in dieser Ausstellung über mein Thema zu sprechen, dass es ein Mädchen war und ist, ist für mich etwas sehr Besonderes und ich möchte mit Ihnen ein Gespräch führen. Ich werde vor allen Dingen am Anfang Fragen stellen, vielleicht mir Fragen stellen, Ihnen Fragen stellen, mehrere Fragen miteinander verbinden, so dass sich der Horizont des Mädchens allmählich enthüllt. Ich halte ihn für einen der bedeutendsten sozialen, ökonomischen und politischen Horizonte, die die Gegenwart hat. Wahrscheinlich sogar ist es der letzte wirklich revolutionäre Horizont, der auch noch nicht ausgelöst wurde, aber der darauf wartet, ausgelöst zu werden. Das sind jetzt mächtige Behauptungen, aber ich will auch mit diesen Behauptungen mich noch länger aufhalten, um Ihnen zu erklären, wie ich zu solchen Ideen komme. Also ich habe mich vor allen Dingen in psychoanalytischer Hinsicht mit der Position des Mädchens befasst, weil wir sie ja auch wissen, gibt es so etwas wie Ideen zu den verschiedenen Positionen der sogenannten bürgerlichen Familie oder des sozialen Dramas, das Familie heißt. Also das Drama fing schon damit an, dass man Vater und Mutter hat und Vater und Mutter unterschiedliche Rollen spielen in Bezug auf Intimität, Öffentlichkeit, in Bezug auf Wahlrechte, Genitorrechte, in Bezug auf Besitz, in Bezug auf Macht, in Bezug auf die Bedeutung der Stimme, des Wortes. Und dass man dann eben ein Kind ist, unter diesem schon einigermaßen dramatischen Vorzeichen, die die Eltern schon mal eingeführt haben. Das ist ja auch die Idee der Psychoanalyse, dass das ganze Drama schon damit beginnt, dass man Eltern hat und da kommt man irgendwie schlecht raus aus der Sache und dann ist man eben ein Kind und dann ist man auch nicht nur irgendein Kind, sondern man ist eben ein hellblaues oder ein rosa Kind. Und das wird mehr oder weniger gleich festgelegt und es ist eine Form der Demarkation, die stattfindet. Es ist einerseits eine biologische Demarkation, ganz klar. Und dann könnte sie eigentlich auch noch eine soziale oder eine symbolische Demarkation werden, was es in vielen Gesellschaften tut, auf welche wir eventuell sogar herabschauen. Aber in unserer tut es das eindeutig zu wenig. Das heißt, dass diese Rollen, die sich dann auf seltsame Weise wie Wunschstufen der Eltern verstehen lassen müssen, also zu sagen eine noch nicht Frau und ein noch nicht Mann oder sowas, oder ein noch nicht Mama und ein noch nicht Papa oder sowas, das Ganze in klein. Und dann auch irgendwie auf merkwürdige oder vielleicht auch überzogene Weise dazu gemacht, die Projektion der jeweiligen gleichgeschlechtlichen Elternteile zu fangen. Also wie geht es dann eigentlich solchen Kindern? Und nachdem wir ja in einer Welt leben, in der wir die längste Zeit gewöhnt waren, den Vater als die öffentliche Figur anzuerkennen, das nannte man irgendwie Patriarchat. Das ist jetzt irgendwie ein hypothetischer Begriff geworden, weil das Patriarchat hat Merkmale, die in der jetzigen patriarchalen Verfassung fehlen, nämlich die Verantwortung für den Haushalt würde der Patriarch eigentlich tragen müssen. Das ist die Idee des griechisch-römischen Patriarchats gewesen, machen aber die Patriarchen heute nicht mehr, deswegen kann man sie nicht wirklich mehr so bezeichnen. Also ich hätte da auch andere Vorschläge, wie man sozusagen dieses male-dominated field noch so bezeichnen könnte, aber jedenfalls ist es immer noch so, dass wir uns erinnern können, also alle, die wir hier sitzen, dass es so etwas wie ein Vorrang des Männlichen gegeben hat. Also in den letzten 100 Jahren wurde dieses Feld überhaupt erst aufgemacht. 100 Jahre sind nichts, nichts in Bezug auf die Formation von Habitus, Formation von, sag ich mal, kulturellen Automatismen. Das ist keine Zeit. Es muss ständig aufmerksam sein, wie es jetzt nun weitergeht. Und es geht eben gerade weiter. Die Frage ist natürlich die, erstens mal, was ist es eigentlich mit der Mutter? Wenn jetzt nun der Vater dominant war, also ganz einfach deswegen, weil er sozusagen gedeckt wurde durch eine symbolische Ordnung, also die dem Vater, das ist jetzt ganz orthodoxe Psychoanalyse, und zwar Freud und Lacan, die Öffentlichkeit zugeordnet hat. Also alles, was Öffentlichkeit ist, der symbolische Vater, das ist die Ordnung des Vaters. Sprechen, nach außen sich vertreten, mitstimmen, dürfen Stimmrecht haben und so weiter und so fort. Das ist alles Symbolik des Vaters. Das heißt, wo bleibt jetzt eigentlich die Mutter? Oder auf welcher Strecke ist denn die Mutter jetzt ganz genau geblieben? Also wie Sie ja wissen, hat der Feminismus versucht, in der Hinsicht Schulungsformate anzubieten einer Gesellschaft, die das dringend nötig hatte und hat versucht, diese Rollen anders zu interpretieren. dass, glaube ich, dass sie kritisiert wurden. Dass Zuschreibungen aufgemacht wurden, dass kritisiert wurde, dass dann subversiv, also dass dann gestürzt wurde dieser merkwürdige hierarchische Aufbau, dass man so oben der Vater sitzt. Und der Vater hatte das große Glück, dass er ein ganz großes Backup hatte. Das war die längste Zeit die Theologie. Das ist das patriarchale Backup, das ist eigentlich die monotheistische Theologie und wie ihr genau wisst, ist es nicht vorbei. Das ist überhaupt nicht vorbei. Also das ist eine Angelegenheit, die sich vielleicht in diesen westlichen christlichen Kontexten nicht mehr so stark zeigt, aber in den jüdischen,lichen christlichen Kontexten sich nicht mehr so stark zeigt, aber in den jüdischen, muslimischen Kontexten auf jeden Fall, würde ich mal sagen, sind sie noch sehr stark aktiv. Also das müsste man sich dann sozusagen im Einzelnen nochmal anschauen, aber jedenfalls, glaube ich, ist es nicht falsch, das so zu sehen, dass die längste Zeit diese besondere Form der Rollenverteilung, wie wir sie kennen in der europäischen Kultur, mit der Rolle des Vaters in der Religion zu tun hatte. Und dass es sozusagen eine ganz besondere Form des Backups geboten hat. Nicht nur dem König, wie ihr wisst, es gab ja auch sozusagen eine Art von Legitimation von Herrschaftsstrukturen, die alle sehr stark senkrecht aufgebaut waren durch die Theologie, sondern eben auch dann gab es so etwas wie ein Modell des Kleinen nach dem Bilde des Großen. Und das war dann die Familie, in der also die gleichen Regeln gegolten haben. Also gut, das ist jetzt mit der Mutter. Die Mutter interessiert mich sehr, weil die Mutter wäre jetzt, sage ich mal, doch dasjenige, was man so vergrößern müsste, dass zumindest das kleine Mädchen, das also mit schreckgeweiteten Augen auf diese Verhältnisse blickt, sofern sie ihrer ansichtig wird, und davon gehe ich aus, dass die kleinen Mädchen die längste Zeit daran gewöhnt waren, so etwas zu sein wie ein Embedded Journalist oder ein Spy. Ein Family Spy. Also eine Figur, die alles weiß, aber nichts sagt. Also die alles mitkriegt und sich andauernd denkt, sind die alle Meshuggah? Aber er will nicht sagen hat, weil es ist jetzt mit schreckgeweiteten Augen die Rolle der Mutter und was ist jetzt mit der? Weil da wisst ihr nun, das war jetzt eigentlich meine philosophische Arbeit, die ganze Zeit, nur die psychoanalytische Arbeit, also dass die weiblichen Agenden sollten erklärt worden sein durch den elektra komplex wenn sie in der was sagt also eigentlich ist es sogar da so dass der rüttel plus komplex ist der sozusagen all over komplex also das gilt offenbar in allen kontinenten und in allen menschlichen agenten gilt der ödipus kom, ist aber der Komplex für die Männer. Und dann gibt es noch einen Komplex für die Frauen, die aber nicht eigentlich wirklich einen Komplex verdienen, weil sie sozusagen als kulturelle Produzentin eh nicht ins Gewicht fallen. Also würden wir sowieso auf den Oedipus-Komplex viel stärker schauen. Aber immerhin sowas wie ein Alexa-Komplex hat sich dann doch so einigermaßen zumindest eingeschlichen als Theorema, also in der Nachfolge Freud. Und das ist einem kurz formuliert, wo denn er besteht, eine Regel. Mutter hassen, Vater begehren. Das ist der Elektra-Komplex. Na gut, dann würden Sie sagen, da ist ja wieder nichts gebunden. Also wenn jetzt die Mutter von mir vergrößert wird, ist ja noch viel schlimmer alles. Dann machen wir alles noch schlimmer. Oh la la, jetzt muss ich diese Mutter hassen und schon wieder den Vater begehren, der sowieso von allen begehrt wird. Alle begehren den Vater. Die Männer begehren den Vater, die Frauen begehren den Vater, die Töchter begehren den Vater? Alle begehren den Vater. Die Männer begehren den Vater, die Frauen begehren den Vater, die Töchter begehren den Vater, alle begehren den Vater. Also, ja, gut, da bleibt jetzt nichts mehr übrig für die Mutter. Das heißt, also die größte Arbeit für mich war jetzt eigentlich, weil es hat ja so etwas gegeben, so eine kleine Aufstand, so ein Zwergenaufstand in der Psychoanalyse in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch Deleuze und Guattari, also die 1968 ein Buch schrieben, ein Antiödypus. Also da wurde gesagt, ihr könnt eigentlich beruhigt sein, das Ganze ist ein Märchen, dieses Papa-Mama-Kind-Drama, vergiss es. Also man kann überhaupt keine Psychoanalyse mehr machen mit Papa, Mama, Kind. Man muss ganz anders denken, völlig anders. Eltern haben alle, sogar die Tiere haben Eltern. Und was ist daran besonders? Ungefähr Man muss irgendwie anders denken. Man muss wissen, was sie dann gemacht haben. Was ist der Flux der Libido, Flux des Kapitals, symbolische Konstellation und das Fühlen. Das sind die neuen Parameter, nicht Papa, Mama. So ungefähr wie viel Geld verdienst du? Bist du Migrantin oder nicht? Bist du zu Hause? Bist du fremd? Was hast du in der Tasche? Hast du eine ID? Hast du ein Konto? Wie ist das gebildet oder nicht? Und hast du ein Territorium, auf dem du dich entspannt niederlassen kannst oder nicht? Das wären so die Dinge. Hast du irgendeinen Zugang zum Fühlen? Heißt, welche Tradition würdest du reklamieren für dein Ich? Also Mitspielp Papa, Mama. Und das haben sie aber dann gemacht, weil sie gesehen haben, also in den 70er Jahren kamen so viele Beschädigte in die Ordination der Psychoanalytiker in Paris, wenn die dann gesagt haben, ja, du hast wahrscheinlich ein Oedipus-Komplex. Und ich sagte, wie bitte? Wie bitte? Papa, Mama? Hey, hast du gar keine Ahnung, was ich für Probleme habe? Also da musste ich schon ein bisschen anders ausfallen. Also so. Also aber immerhin, das hat mir sehr gut gefallen. Also die haben versucht, diesen Oedip haben, dann kann ich die Vorarbeit für die Frauen auch machen. Dann habe ich das gleiche mit dem Elektrokomplex probiert. Also, so ungefähr Punkt 1, Elektrokomplex invalidisieren, ist nicht mehr gültig. Was würde das aber bedeuten? Es würde etwas bedeuten, da habe ich gesehen, ohlala, da geht's jetzt dann weiter. Es würde bedeuten, das Allerwichtigste, das Mädchen hasst nicht automatisch konstitutiv für immer und notgedrungen die Mutter. Was würde das bedeuten? Das wäre doch sehr interessant, nicht wahr? Also erstens mal hätten wir dadurch ja schon mal ganz andere Mütter. Sie sind ja alle gehasst werden müssen von A bis Z, von Anfang an, also so weiße Mütter von Töchtern werden sich gehasst. Und es würde auch bedeuten, dass die Desartikulation weiblicher Solidarität, die in jeder Generation stattfinden muss, um das weibliche Feld weiter zu schwächen, nicht stattfinden kann. Sonst würde ich sagen, okay, ich und meine Mama sind wir schon mal zwei. Und dann noch eins dazu und dann noch eins und noch eins und dann können wir plötzlich eine weibliche Leinheit. Das ist einfach ein Mathe-Echart. So eine weibliche Leinheit. Das ist ein Mathe-Echart, wo man dann nicht mehr auf die Mutter schauen muss und sagen muss, oh Schreck, oh Graus, ich hasse sie, weil wenn ich mir das nur anschaue, welche Rolle sie spielen muss, sozial und politisch, will ich nie so werden. Sondern, okay, dann können wir sagen, also meine Mama, das ist eine super Mama, weil die kann nämlich was, was viele nicht können. Leben herstellen oder Essen herstellen, Kleider herstellen, Liebe herstellen, soziale Beklebkraft herstellen, Pflege, Care herstellen. Das müssen die Mütter so machen. Also die kann dann schon von mir aus eine Züge mal sein und als Person komplex und schwierig oder so, aber sie wäre als symbolische Position in einem ganz anderen Spiel aktiv. Also darum würde es mir eigentlich gehen, dass die Mutter irgendwie aus dieser Klemme herauskommt. Und dann hätten wir nämlich folgendes. Ich würde das immer aufzeichnen. Also ich hatte ja schon, jetzt muss ich das nur so aufzeichnen. Weiß ich gar nicht, bin ich gar nicht so gut in Aufzeichnen auf dem Kopf. Also das mache ich erst einmal Papa, Mama, Kind. Das ist das böde, pralle Dreieck. Also da seht ihr schon, wie blöd das ist, weil das Papa-Nama ist glaube ich ziemlich schwer. Der hat 120 Kilo, die hat 90 Kilo und das Kind hat 8 Kilo. Wird einfach erdrückt. Es wird total erdrückt. Und es soll dann in seiner Psychoanalyse das auflösen. Das geht überhaupt nicht. Und dann, jetzt kommt es noch besser, dann kommt hier ein Junge, und da kommt also ein Mädchen, und dann sieht der Junge diesen Vater, so dann, so wisst ihr schon was der ganze Plot ist, Komöde, Buskomplex, ja, also dann muss er den Vater anerkennen als den, wie sagt man, den Potenzkönig. Also der muss ja fürchten vor dem Vater, muss ihm dann so folgen wegen der Kastationsangst. Kastationsangst ist ganz, ganz wichtig. Damit kann man ganze Kulturen irgendwie in Gang halten. Und das Mädchen schaut halt traurig auf die Mutter, weil das bleibt so eine Schwundfrau. Also so ein Defekt. Ein einziger Defekt. Mädekt, ein einziger Defekt. Medien ist ein einziger Defekt. Zurück und irgendwie komisch. Es fehlt ja auch, warum mich das so wahnsinnig interessiert, weil eigentlich interessiert sich überhaupt niemand dafür, weil die ganz großen Erzählungen sind alle über große Väter, große Mütter gegebenenfalls auch noch, wie die Mutter Maria, aber die hat dann ein Eselein und sonst nichts. Und es gibt eigentlich überhaupt keine Religion, wo man vier Wochen wartet, dass das Mädchen geboren wird im Advent, oder? Also ich kenne keine. Kennst du mal eine? Erwicht sie. Nimm mal eine, erwicht sie. Also das heißt aber, dass dieses Mädchen irgendwie komisch so undercover durchsägt durch diese symbolischen Ordnungen. Ich komm so immer wieder mal so raus, dann ist sie wieder weg, dann pass ich da so raus, weiß alles. Das ist ja auch toll, wenn ihr das Elektro-Drama-Konzept, wie wäre es euch noch anzuschauen, der gibt es zwei Spieler. Oder ich meine, diese eine Spielerin würde sich so komisch verhalten, so ein Ödipus oder Ödekun. Der schläft ja dann wirklich mit seiner Mutter und bringt seinen Vater um. Und zwar so leibhaftig, er wird jetzt niemals in Dramen beschrieben. Liegt im Bett von der Jokaste und au den Laios, in die Lieder, im Zorn. Auf der Wegeskreuzung und bei der Elektra ist es so, dass die sieht das alles und macht aber nichts. Die macht gar nichts, die ist nur allwissend, aber handelt nicht. Das ist interessant, sag ich mal, so wie sich das verhält. Die Griechen waren die Ersten, die versucht haben, so etwas wie soziales Engineering durch die Verfassung von Dramen zu machen. Führt man es sozusagen vor, die Familie, das britische Königshaus, die Arthridensaga oder auch Medea oder solche Figuren zerrt man auf die Bühne und macht die Frauen alle schlecht. Und die Männer, die eigentlich nicht halb so gut sind von den Rollen her, macht man besser. So Medea sagt man, das hätte eine Griechin übrigens nie gemacht, Kinder umbringen. Das macht eine Griechin nicht. Das machst du halt, weil du eine Barbaren bist. Aber jetzt nochmal zurück zu diesem Bild. Also da seht ihr schon, dieses M ist das Interessante. Ein Mädchen. Ein Mädchen ist in dieser Ordnung nie wirklich extrapoliert worden. Zumindest in unseren bekannten Kulturen. Es gibt schon Kulturen, die das gemacht haben. Also übrigens die Märchen auch. Weil die Märchen haben doch immer diese jüngste Tochterheldin. Das ist so ein Mädchen. Aber das ist dann wirklich eine echte Heldin, die versteht die Sprache der Tiere, die löst die Rätsel, die heilt ihre Familie, die weiß, wo der Schatz liegt. Das ist das jüngste Kind. Das ist dann das Gegenteil zum ältesten Sohn, das ist dann die jüngste Tochter. Das ist so eine echte Tochterlehre da drin. Das ist ganz eine echte Tochterlehre da drin. So, aber wie kommt man jetzt da weiter in der ganzen Geschichte? Also mir ist es vielleicht auch wichtig, jetzt habe ich aber schon viel zu viel geredet, sag ich noch ein bisschen, ich will nur vielleicht das zu Ende führen, warum es mir da so, warum ich jetzt so ausraste mit diesem Thema. Ich habe das so wichtig. Weil ich wirklich denke, also gesetzten Fall, man bringt das fertig, dieses Patriarchal, so wie es im Moment existiert, schaut euch das an, ihr braucht ja nur einmal so machen, in der Welt, da sieht man sie alle. Diese großen Männer mit wahnsinnig viel Geld, die aber keine Patriarchen sind, weil sie sind keine echten Patriarchen in diesem Sinne, wie ich gesagt habe, die Verantwortung tragen und sich kümmern, sondern das sind eigentlich präödipale Männer, die sozusagen die Position des Sohnes in einer megalomanen Weise aufführen. Also die Mutter hat das Wollen, dass ich so reich bin. Die Mutter hat das Wollen, dass ich die ganze Welt besitze. Die Mutter hat das Wollen, dass ich das alles kann. Also ist ja sowieso auch in diesem Feld Fall ein Umbruch im Gange. Also es kann jetzt gut sein, dass dieser Faser da jetzt auch nochmal besagt werden muss. Wie geht es da weiter? Das heißt, diese Karawane der symbolischen Funktionen, die sich jetzt immer so bewegt hatte im Rhythmus, sozusagen das P, könnte sich ja auch mal umdrehen und in die andere Richtung marschieren. Und wer wäre dann vorne? Und meiner Meinung nach vorne wäre dann das Mädchen. Es hat auch schon solche Zeichen gegeben, wie Glittertungag oder solche Figuren. Das sind, sage ich mal, Symptome, das sind Umkehrungen. Bedeutende Symptome. Oder schaut euch jetzt die iranische Revolution an, welche Rolle die Mauer und das Bildung laut den Jungen fahren. Schaut euch das an. Ganz, ganz bedeutend. Schaut euch das an. Ganz, ganz bedeutend. Also es ist auf jeden Fall so, dass hier etwas im Gange ist und dass dieses Mädchen sozusagen aus seiner Latenz wird. Es war natürlich lange latent. Und man sieht ja auch in dieser Ausstellung, wie viele Bilder es gibt, wo das Mädchen sozusagen eigentlich, wie nennt man das, Köder, also libidinöser Köder ist. Also man sieht, man schaut es sich gerne an, weil es so süß ist und so schön ist und so entzückend ist. Und alle haben es immer so empfunden, dass es so etwas wie ein Versprechen für die ganze Menschheit enthält. Selbst die Patriarchen haben es so empfunden. Deswegen stellen sie es immer da. Oder welche Rolle spielten die Karriertäten? Die Persephone für die Griechen, die aber sonst wirklich den Zeus an die Spitze ihres Kollektivs erstellen hätten wollen. Also ich prognostiziere, dass die Mädchen diese Führung übernehmen und zwar aus einem ganz einfachen Grund. Weil diese Mädchen sind nie ganz in das menschliche Feld hineingegangen, weil das menschliche Feld war männlich definiert. Man, also ein Human. Und die Mädchen, die hätten sozusagen über die Mutter in dieses menschliche Feld gemusst, das von Mann definiert war. Jetzt ist aber die Mutter schon epizentrisch geblieben und das Mädchenbein ist doppelt epizentrisch. Das heißt, die Mädchen sind in ihrer Position nicht in das menschliche Feld vollständig eingetreten, sondern so ein bisschen davor stehen geblieben. Also das sieht man auch hier in der Ausstellung ganz gut, dass die Frauen sich verwandeln, so wie die Marlene Harding, in so ein Tier, so ein halbes Tier oder in die Natur verwandeln oder in irgendwas verwandeln, dass sie sich viel näher an den Tieren fühlen als an Menschen. Dass sie diese anderen Spezies alle mit einbeziehen, ihre Subjektivität. Und ich glaube, das ist die einzige Rettung, die wir jetzt noch haben, sind solche Positionen in Bezug auf das, was wir Ökologie nennen. Weil wir kommen sozusagen aus dieser abgeschlossenen, männlich definierten Human Identification nicht mehr zurück zur Welt. Das heißt, wir brauchen eigentlich eine Art von Position, wie Sie sagen, die sich nie ganz abgespalten hat, also die nie diese Natur-Kultur-Opposition wirklich aufgeführt hat, was das Pater Eichilheit eindeutig gewollt hat, sondern die da zurückgeblieben sind, sind eine Art von pre-human, ich sage nicht post-human, vormenschlich, nicht nachmenschlich, vormenschlich. Das ist eine Art von vormenschlicher Position, die in einer Welt lebt, die wirklich von anderen Wesen auch beseelt und bewohnt wird. Die zu ihr sprechen und die sie auch versteht und anerkennt. Und zwar nicht nur über Regeln, die sozusagen ex post aufgestellt werden müssen, wie CO2-Ausstoß, Zertifikate oder sonst irgendwas, sondern weil es da ein Verstehen gibt. Weil es ein wirkliches Verstehen gibt und weil es eine Art von Pakt gibt, einen vielleicht sogar totemischen Pakt, sagen wir, mit den anderen. Also weil sie die ganz andere, die doppelt andere kann dann mit den anderen reden. Und es ist auch wichtig zu verstehen, dass diese Position in dem Moment, wo sie symbolisch wird, nicht nur an diesen Mädchen hängt, die dann wirklich ausschauen wie Mädchen. So ein Mädchen, so weiblich demarkierte Körper, irgendwie so jugendlich oder so. jugendlich oder so, sondern dass diese Position eine Position ist, die es überall gibt, in allen Varianten. Es können alte Frauen sein, es können Transleute sein, es können LGBTQ-Plus-Leute sein, es können alte Männer sein, es können alle sein. Alte Männer sein, es können alle sein. Es ist eine Position. Das ist eine ganz bestimmte Form der Subjektivität, die sozusagen mit dem Phänotyp ein spielerisches Verhältnis hat. Aber die ansonsten eine Art von Raum der Subjektivität ist, ein neuer Vorschlag für für so ein Mensch Mensch sein. Genau. Vielleicht mal bis hierher. Also, weil, und ja, jetzt muss ich noch eine Zeichnung machen, wegen der Mutter. Die Mutter wäre dann doch irgendwie ziemlich wichtig. Also die hätte dann fast, würde man sagen, ja gut, und tauscht jetzt halt die Mutter gegen die Mutter aus. Das ist ja auch blöd. Jetzt haben wir dann wieder das Gleiche, immer diese Phalanxes von Dualismen. Also das ist langweilig. Nein, weil die Mutter existiert immer doppelt. Die Mutter gibt es doppelt. Da gibt es eine Mutter, die Mutter eins und die Mutter zwei bilden so etwas wie, wie sagt etwas wie überschneidende Sphären. Und das müsst ihr so verstehen, dass, also vielleicht haben wir ja auch gute Mütter, du bist eine Mutter. Also wenn wir zum Beispiel eine Mutter sind, dann sagen wir, oh lala, wir waren jetzt gar nicht in der Werkstatt und haben das Kind gemacht. Ich weiß ja gar nicht, wie das geht. Diese Kinder werden von der Mutter eins gemacht. Also praktisch von einem generativen Prinzip, dass man selbst nicht besitzt und dass man auch nicht isst. Deswegen ist eine Mutter doppelt. Und der moderne bürgerliche Mutterbegriff hat es komplett unter dem Tisch. Was ist die Mutter 2 nochmal? Die Mutter 2, das bist dann du. Aber die Mutter 1, weil du musst dich ja irgendwie verhalten zu dem Ganzen. Aber die Mutter 1 bist du nicht. Das ist die zahnpersonale generative Kraft, die sowas kann, wie jemand zur Mutter machen kann. Also deswegen ist ja auch ontologisch der Uterus eigentlich ein kosmischer Raum und kein terrestrischer Raum. Also ist die Mutter doppelt, aber der Vater bleibt einfach. Die Mutter bleibt doppelt, der Vater bleibt einfach. Das heißt aber, dass die Kinder, die aus solchen doppelten Müttern und einfachen Vätern kommen, redlicherweise symbolisch gesehen alle Töchter sind. Ja. Also das ist sozusagen die Menge aller aus doppelten Müttern entstehenden Kinder mit Töchtern. Und damit ist das eigentlich dieses ganze idiotische Gender-Problem auch gelöst, sage ich jetzt mal vorläufig. Man muss lernen, diese biologischen Funktionen mit dem Symbolischen zusammenzudenken. Und ich meine, diese Mütterverdoppelung, das ist wirklich absolut notwendig, auch in Bezug auf, was ich schon gesagt hatte, diese Aufweitung der Position des Mädchens in Bezug auf seine Fähigkeit, die anderen Wesen auch vor dem Unfall zu erkennen und in seinen Subjektraum einzubauen. Das wäre sozusagen eine neue Kultur, die so etwas kann. Genau. Ja. eine neue Kultur, die so etwas kann. Genau. Ja. Also ich sehe schon, der Vater, den gibt es eh noch, das ist alles wunderbar. Und werden sozusagen Väter, die zum Beispiel Mädchen sein können, total geliebt? Ja, es gibt ja auch Anteile von Mädchen am Vater, zum beispiel das ist ein bisschen gesagt das könnte sich ja verteilen in einer neuartigen weise und ich glaube auch dass sie ehrlich gesagt eine entlastungsfunktion geben würde für diese so extrem und das wohl schon druck geratenen positionen ja wenn männer sind ja auch total unter Druck geraten, das ist ja nicht so. Vielleicht auch keine Lust mehr, die, oder auch lieber Mädchen sein. Und ich meine, das ist ja auch ganz wichtig, dass sozusagen bestimmte Formen der Solidarität oder der Kooperation äh also außerordentlich geschätzt wird, ja. Na gut, also mal bis hierher. Das ist ein kleiner Versuch gewesen, meine Überlegungen zur revolutionären Zukunft der Mädchen euch nahezubringen und ich hätte jetzt gerne mal eure Fragen gehört. Dankeschön. Finde ich es interessant, dass ich eigentlich ein Kind war, eigentlich ein Mädchensanote. Und ja, bitte. Hier sitzt ein lebendiges Mädchen. Ja, anerkannt, vollkommen anerkannt. Also das ist schon interessant, finde ich. Was ich gehört habe, jetzt nicht. Ja, und ich meine, es ist historisch und systematisch im Moment der interessanteste Ort, weil er so geschützt war und weil er so ausgelassen wurde. Er hat es jedem so etwas wie ein Echappatoire gemacht, so einen Rückzugsraum, wo man sich sozusagen in seine eigene Welt zurückziehen konnte. Das ist sozusagen das Mädchenbüro, von dem man aus den Rest beobachtet. So ein wildes Büro, also irgendwie ein Wohnwagen auf der Prärie oder so. Oder irgendein Loch, wo man verschwinden kann. Wie hier. Oder hier so ein Loch. Like this, ja? Ja, das ist auch so ein Mädchen. Ich habe Rattuare. Ja, bitte. Ach so. Sorry, go, go. Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann kommt dahin, von dem alten Miguel zu diesem Trichtchter Miguel, wenn die Mutter 2, also die direkt auf existierende Bildung in der Welt sein müsste, in der Welt gehen, die Person, die schwanger sein kann, sich verbindet mit der Mutter eins. Sie ist gegen die Identität. Sie ist nicht direkt. Wir kommen nicht zu ihnen. Wir kommen daheim. Nein. Das ist die Frage. Wir kommen zu uns. Wir kommen zu was? Ja, wir kommen daheim. Das ist echt eine gute Frage. Wir kommen daheim. Das ist die eine Frage. Und die andere ist, was schützt uns davor, dass das nicht, also es gab ja schon so 60er, 70er den Öko-Feminismus. Und wie kommen wir dahin, dass das nicht so einen Beschuss gibt um die Richter, das will nicht krass sein. Also es klingt schon sehr viel lustiger mit Musik, Kostler, Krah und so weiter. Ist eh klar, aber lässt sich das stärker markieren, wo der Unterschied ist. Gegen den Ökophon. Ja. Ich meine, das sind Elemente von dem Öko-Feminismus, haben Sie sofort erkannt dabei, auf jeden Fall. Also woran ist der Öko-Feminismus am Ende gescheitert? Nach ökofeminismus, ich würde sagen, Sensialismus. Ja, ja. Zuschreibung, Binarität. Ja, sie sind also in der Binarität auf jeden Fall geblieben. Und sie sind komischerweise auch in dieser Binarität, also der Differenz zwischen Kultur und Natur geblieben. Und das ist auch ein Problem gewesen. Also eigentlich ist dieses Problem, was wir jetzt haben mit diesen Gender Roles, insofern ein ökologisches Problem, weil die, sozusagen die ökologischen Probleme überhaupt nicht gelöst werden können, ohne dass diese Gender Rules anders verteilt werden. Das haben die schon erkannt, die Öko-Feministinnen. Aber sie waren noch total im Bannel dieser Dichotomie. Und die muss man jetzt, glaube ich, radikal auflösen. Und da geht es schon ein bisschen Kopfweh. Da denkst du, wie soll das jetzt gehen? Oder wie nenne ich denn die Mutter 1? Ich werde die Kälte besorgen. Ja, wie nenne ich denn die Mutter 1? Aber die Mutter 1 ist auch die Bedingung der Möglichkeit, dass ich sehe, dass die Mütter in allen Spezies vorkommen. Diese Mutter 1 kommt in allen Spezies vor. Also die sozusagen, gibt mir sozusagen auch die Möglichkeit, dass ich mit, sozusagen auch die Möglichkeit, gleich mit sagen wir die, also diese Matrixialität der anderen Wesen anzuerkennen. Also eigentlich war es natürlich ein Fehler, diese bürgerliche Mutter als so eine Mutter, Mutter ist gleich Hausfrau, ist gleich Wärterin der Küche und des Hofes oder sowas, jemals zu erfinden. Ja, und dann, ich meine, das sieht man jetzt natürlich in den griechischen Dramen, dass ich arbeite gerade viel über die Medea, dass es morgen, lieber morgen, hat die Zyboanalytische Gesellschaft in Wien zwei Tage Medea Tagung, also dass man, man hat sozusagen die generative Fähigkeit von den Müttern komplett in Abrede gestellt, von Müttern überhaupt. so eine Art Kästchen sind, in die der Mann als Genitor sozusagen etwas Wesentliches deponiert und dann nach seiner Reise schaut, ob es noch ein Kästchen ist oder was damit geworden ist. Wo sind die? Ich meine, ich muss einfach, Eschilos lässt ihm Ideen sagen zu Jason, wir haben ja keine Wahl, man muss den Mann lieben, man darf ihn nicht verlassen. Die Medea sagt es. Das ist gut, oder? Guter Versuch von den Griechen. Na gut, aber dann macht die Medea natürlich ganz neue Schritte. Die ist ja die, die da rausspringt aus dieser Situation. Und die ist ja, also überhaupt nicht an den Mann orientiert. Ja, aber ich meine, man musste irgendwie als Grieche, der Andrada schreibt, irgendwie so darstellen, dass sie komplett abonniert ist auf den Mann, weil sonst könnte man diese Wut, der Verzweiflung, der Liebesweh ja gar nicht auf die Bühne stellen. Gut, aber sie wendet das ja in eine Richtung, wo sie dann eine sehr klare Position zieht und sagt, so nicht mit mir. Ja, genau. ihre Position gezielt und sagt so nicht mehr. Ja, genau. Sie ist natürlich ganz schwer einzugliedern, weil sie eine echte Göttin ist. Eine Göttin von hinter dem Taurus, die die Zauberkünste beherrscht. Und der Jason kann ihr das Wasser überhaupt nicht erreichen. Aber das Drama muss es jetzt so darstellen, dass sie die Böse ist und der Jaso eigentlich... Das heißt dann eben, du bist halt eine Barbarin, du hast überhaupt nicht kapiert, wie das hier geht. Nach guter Griechenenart, also das sieht dann anders aus. Schon aber du, hinten dran ist ja dann schon, dass die Metea eigentlich eine sehr starke Position bezieht. Ja, genau. Und nicht die Position der hübschen Griechin, sondern einer sehr starken Frau. Ja, ja, die fährt zum Schluss mit dem Götterwagen des Helios von der Bühne. Also das können die anderen nicht. Das endet wirklich so. Also was ja auch eher gesehen, wie sagt man, ein Plotfehler ist. Also sie erschlägt die Kinder, legt die auf den auf den Himmelswagen des Helios und fährt mit denen weg. Und dann rüberstehen die Idioten dann. Das ist das Ende vom Stück. Weil das ist ja genauso, wie sie es eben mitgenommen haben. Aber sie transferiert die Kinder ja in den Tempel der Hera und vergöttelt sie dort. Und das Ganze ist ein Gestirnsroman von den zweimal 14 Tagen des Mondes. Wir kriegen wieder nicht verstanden haben und dann werden dann tote Kinder draus. Aber sie haben recht, also so gut die Mühe war, jetzt von Eschelos und auch den anderen, sie können mit der nicht richtig am Spalt. Also, ja, aber, ja, ich wollte nicht wirklich fragen, aber die Kinder von Mutter 1 und Mutter 2, das sind dann Töchter, aber wenn jetzt doch ein Sohn dabei ist... Das ist dann halt auch eine Tochter. Verstehe ich. Das ist nur symbolisch Töchter. Das können dann die markierten Söhne sein. Wir reden ja jetzt gerade nicht von diesen biologisch so eindeutigen Sachen, sondern von symbolischen Positionen. Und insofern die politisch relevant sind. Interessant, dass Sie schon das in die Gute sind. Ja, bitte. Nur zum Sichergehen, dass ich es richtig verstehe. Ich hätte ja dann das Gefühl, dass der umkringelte Vater dann abgeschafft ist. Der Vater, ich weiß nicht. Oder dann müsste auch so ein M2 werden mit deiner Lage, sich auch mit M1 zu verschmelzen, weil wir sonst... Nein, das habe ich vielleicht falsch gezeichnet. So, jetzt mache ich die Lösung. Der Haus, das habe ich natürlich. Also, das ist so. Hier ist M1, da ist M2 und da ist P. Und P und M2 haben den gleichen Abstand zu M1. So, das ist die Lösung. Weil nämlich P und M den gleichen Abstand zu M1 haben. Das heißt, beide haben den gleichen Abstand zu einer Mutter, die eine symbolische Mutter ist. Und die den Code sozusagen erlaubt auszusprechen. So geht das. Und dann ist es auch alles gut. Bin ich dabei. aside from the people where they can be safe, actually, from the patriarch and so on. My question to you is, if this kind of outsider society is possible, the question is, why, if this kind of society, why should a girl try and change a world that has done so much bad thing to her. You are referring to the fact that she was somehow in this latent position, that she was not really touched upon by the patriarchy and la la la la la. Now many marginalized people are finally building a safe space. Why should they leave the safe space to get in touch with the society that... No, no, it's nothing about the safe space. I mean, I think even in my vocabulary, these safe spaces of these others are already marked with the sign of the girl, in my logic, because it's the sign of the girl, in my logic, because it's the other of the other. And this is why, of course, symbolically, the girl belongs exactly to this type of tentative to build another secure room for subjectivities that are about to be invented or performance that you want to create. So anyway, I mean, this basis of the other in this patriarchal diagram already belonging to the girl. Can you understand? Yeah, I can understand. I think that you think about it... So that's why... Sorry, can I try? Yeah, I think... I mean, just trying. You said here already in the old order, traditional order of patriarchy, the girl has this position of the other-other. And that's why it is already implemented in the order. It is not out, but it is implemented as the other-other. This is why it belongs to this type of, you know, creating other rules. The question is just, I mean, why do they still exist in a sort of opposition or, say, distance difference or however to this game if all types of like sexual or gender games will be performed freely under a model like this because here you know the only thing that counts is not what do you perform, what type of gender do you want to be, or what type of sex do you have, but the only thing that is really relevant is that you have this equal relation between all gender in relation to M1. That's the only thing that counts. This is a new order of society. It's a new order. This is the genome of a new order. It's totally different to the other one. Totally. So M1 is stable? M1 is stable, yeah. M1 is the world we are living in. It's our dear planet. We all live from this planet. And I mean the way that this planet is living and giving life to all beings, sustaining everybody, all bodies in this world, this is M1. It does not even occur. There is no model, there is nothing. It's all secondary, you know, but this is now a primary thing, you know. And then, I mean, and you can also see like in many societies, you know, which are, in my view, very developed, which are called the primitive ones, you know. Okay. ones, you know. The primitive ones are very highly developed. They have this type of like totemic rules, which are very similar to this one. And they regulate the symbolic place of your identity, but not your sexual activity. Yeah, for example, when you Because being male or female is like a playful activity. It's a play. You can play being this or this. Even if I play today that I am an eagle, what I am, you don't recognize, but I am an eagle. Or I have a mountain. It's true. You don't see it, but it's true. And I can say it, and maybe I can make some nice things that you can easily recognize or more easily recognize. It's not about to be regulated at all. This is the issue. Don't make politics with gender regulations in this very direct way. This is primitive society. The developed societies do it differently. And this is why I think for us we are also very trained in looking at gender issues on a symbolic and on a so-called real level or biological level separately. It's always somehow intertwined. But as you see in psychoanalysis, the symbolische Rolle spielt eine so große Rolle. Aber auch vorher habe ich schon den Mutters Hilfe nicht ganz so geschaut. Ja, das ist zum Beispiel in meinem Fall eine Resi. Also die Mutter halt dann, die dann eine Mutter werden muss leider oder glücklicherweise oder wie immer man das dann sagt. Glücklicherweise sagen wir mal, weil immer. Dann eben eine, das ist dann eine reale Mutter. Also was er sich die ganzen, die ganze Ordnung der Mütter. Hier ist die ganze Ordnung der Väter. Übrigens in dieser Ordnung sind auch alle, die nicht geboren haben, Mütter. Das ist auch wichtig, dass man nicht sagt, die Kinder haben sie nur getragen. Das ist ganz wichtig, dass auch die, die keine Kinder haben, Mütter sind. Das ist ganz wichtig. Das ist total wichtig, ohne diese Mutter, Ansivizist kann man gar nicht sein. Und das gilt natürlich für die Väter genauso. Und sage ich mal, die Solidarität unter dem Geschlecht, dass die dann, und ich sage jetzt wirklich plural, nicht nur mit zwei meinen, die Solidarität unter allen denkbaren N-Geschlechtern entsteht dadurch, dass sie sozusagen solidaritätspflichtig sind aufgrund von M1. Das ist der Punkt. Weil wir wollen, dass diese Erde, die uns erhält, die uns den Raum gibt zum Leben, lebt. Und danken ihr. Also in letzter Instanz macht sie das Ganze. Ich meine, die Erde ist doch unglaublich. Die Erde ist so unglaublich. Es hat ja diese Kosmiker gegeben, die um 1900 praktisch so kosmogeologische Schriften geschrieben haben, die vollkommen wahnsinnig sind. Also die sozusagen über die Erde in so einem Ton sprechen, den kennen wir gar nicht mehr. Die Erde hat von Anfang an nichts anderes gemacht als Leben erzeugen. Nichts anderes. Also nicht so, wie wir uns das vorstellen. Erst einmal so ein Steinhaufen, so ein toter Steinhaufen. Also nicht so wie wir uns das vorstellen, erst einmal so ein Steinhaufen, so ein toter Steinhaufen und dann kommt plötzlich ein Kohlenstoffatom irgendwie aus dem All und hängt da irgendwie fest und dann gibt es ein bisschen Wasser und dann passiert schon wieder was und so. Sondern nein, das ist eine Matrix, die Leben herstellt. Und auf die bleibt man bezogen. Und deswegen meine ich, wie bitte? Die Patschamama. Zum Beispiel. Und ich würde auch sagen, aber da sieht man jetzt wieder, was ich mit Ihnen auch diskutiert habe, dass eben die Ökologie und die Redistribution von Gender-Roles so einen wichtigen Link haben zueinander. Dass das eine nicht ohne das andere geht. Und das Mädchen tatsächlich da sozusagen das Loch im Firmament ist, wo sozusagen durch das Neue es durchkommt. Man fragt sich aber, warum es eigentlich immer so vernachlässigt wurde. Also es gibt, wenn man es so hört, eigentlich ganz klar auf der Hand. Wenn man es so hört, eigentlich ganz klar auf der Hand. Und warum gemacht oder warum das einfach so abgeschnitten ist davon? Man hatte den Eindruck, die Menschen, also nicht nur ruinieren sie die Erde, sie verdienen gar nicht auf der Erde zu sein eigentlich, weil sie sind so schlimm irgendwie. Es gibt ja die 60er Jahre Feminismus oder den 80re-Feminismus, da bin ich sehr stark groß geworden. Und da hat es genauso ausgeschaut. Und was mich einerseits traurig macht, andererseits auch ein bisschen Hoffnung gibt, dass da jetzt wieder Gedanken auftauchen. Weil wenn man sich die Welt jetzt anschaut und wie die Hoffnung und wie die Tendenzen in den 80er Jahren waren. Und da frage ich mich, wo ist denn das geblieben? Das wüsste ja auch alles, was ich euch noch einmal erzählen, dass in den 90er Jahren die totale Deregulierung des Kapitals stattgefunden hat. Und zwar in einer Weise, dass das, was wir heute eine Nation nennen und ein Government, überhaupt keinen Durchblick mehr hatten, um das, was hier wirklich vor sich geht. Also sie haben sozusagen eigentlich ihre Legitimierung, ein Territorium zu regieren, verloren. Diese Regierungen haben überhaupt keinen Durchblick mehr, was eigentlich tatsächlich vor sich geht. Also ich glaube, dass die österreichische Regierung weiß, wie das tatsächlich läuft mit diesen Finanzen. Das läuft ja irgendwie. Das ist ja irgendwie alles Zauberei. Und also die Hände gebunden, ist die Maxine von solchen Regierungen. Und wer bindet sie ihnen? Sie blickt auch wirklich nicht mehr durch. Es gibt keinen einzigen Menschen in keiner Regierung, der noch mal durchblickt, wie das ist. Und nur der Trump blickt das durch auf seine Hundert Milliarden. Wo er noch mit zehn anderen... Das ist ein Bus voll Leute. Ungefähr. Wie viele passen in einen Bus? 30, 40 Leute. Die im Moment die ganze Kapital der Welt... Das heißt heißt mehr als die Hälfte des gesamten Kapitals, und die sich die Welt anschauen sollen und sagen, naja, ich nehme jetzt nochmal das da und ich nehme das da und da gibt es ganz viel Öl, dann nehmen wir nochmal das. Und deswegen hat das einen Ablaufdatum, aber es ist eigentlich auch ganz gut, weil das wird jetzt so absurd, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass es nicht ohne Aufstand geht. Also wobei eben wichtig ist, dass sozusagen die Logik der Klebkraft und der Assoziation irgendwie durchschaubar ist. Weil wir müssen ganz viele Leute assoziieren. In einer anderen Weise als es vorher der Fall war. Das sehen wir ja jetzt. Das sind ja nur noch sozusagen Zerfallskalorien des Patriarchats, was sich da irgendwie dreht. Und da, dass er gesagt wird, ja, bitte sehr, ich überreiche Ihnen jetzt die Krone. Das Problem ist tatsächlich, dass Macht und Ohnmacht irgendwie artikuliert werden müssen ins Verhältnis zueinander. Und das ist die große Aufgabe jetzt, weil dieses System arbeitet überhaupt nicht mit Macht. Aber das arbeitet nur mit Macht. Und wenn wir jetzt so sagen, ethisch so hochstimmend sind, dass wir sagen, ja, ich verzichte mit Macht. Und wenn wir ethisch so hochstehend sind, dass wir sagen, ja, ich verzichte auf Macht. Ich verzichte gerne auf Macht, weil ich finde, das ist ethisch hochstehend. Dann verzichten die anderen auch nicht auf Macht. Also es wird jetzt wohl auf eine Resolution hinauslaufen müssen. Es wird nicht anders gehen. Ich kann mir das nicht vorstellen. Die sagen dann immer nichts sagen oder die sagen, hier dürfen wir das nicht machen, weil das wäre irgendwie nicht okay. Das ist echt schwierig, oder? Wir überlegen das ständig. Ich bin zum Beispiel total radikalisiert. Aber das ist eine Altersfrage. Weil ich denke, da ist die Inegalität so enorm, zwischen denen sie ganz klare Macht- und Finanzinteressen haben und die sozusagen M1-Interessen haben, so bieten die M1. Also das ist jetzt gerade so ein Clash, da ist überhaupt nichts schlimmer zu denken. Also es gibt fast alle indigenen Reservatis an der Thread. Alle. Wird überall gebohrt, was weggenommen, explodiert irgendwas oder der Schmutz wird hingeleitet oder das Wasser wird kaputt gemacht. Das ganze Wasser ist sowieso schon verkauft an diese Kekse aus P1, äh, aus P und wie soll das denn weitergehen? Man hat immer noch nicht verstanden, dass das wichtigste der Boden ist. Also ich meine, so eine solidarische Ordnung, sag ich mal, der einen Geschlechter, die zueinander dieses Verhältnis haben, weil sie es wissen, dass sie gleich konstelliert sind zu M1, ist für die Väter auch gut. Ja, also sich männlich oder sonst wie definierende Subjekte. Ist es besser? Also ich würde sagen, es ist sozial besser, weil in Wahrheit gedeihen alle Wesen am besten, wenn sie Respekt bekommen und Liebe. Das ist das Allererste. Das ist für alle das Allerallerbeste. In einem solchen Modell wird es immer Entzugserscheinungen in einer Position geben. Es wird zu viel akkumuliert an Bedeutungen in einem Funktor, die in einem anderen Funktor weggenommen wird. Und das ist dann Leiden? Es ist wirklich das Leiden. Es ist also Benommensein, es ist sozusagen Disprivilegierung. All das. Das kommt ja gar nicht vor. Es ist zumindest nicht inkuriert. Es ist nicht ab origine so geplant, dass einer disprivilegiert wird. Aber hier schon. Das ist natürlich auch blöd, wenn man so ein Vater ist oder so ein großer P oder so und bringst hin und vor nicht zusammen. Ich meine, das ist die Literatur auch voll davon, von den verzweifelten Jünglingen, die dann irgendwie lassen. Hat ja schon begonnen, irgendwie umschauen, wie es hergeht. Es waren doch alle komplett fertig schon mit dem Ganzen. Jetzt sind wir 100 Jahre später. Also, in dir ist ein Angebot. Ja, das machen doch alle komplett fertig schon mit dem Ganzen. Jetzt sind wir 100 Jahre später. Also, also, dir ist ein Angebot. Ja, das praktiziere ich so hoch. Der ist auch so bammelig, wie ich bin. Also, vielen Dank euch für eure unglaublich maßlosen Gebüsch. Thank you.